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DE238839C - - Google Patents

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Publication number
DE238839C
DE238839C DENDAT238839D DE238839DA DE238839C DE 238839 C DE238839 C DE 238839C DE NDAT238839 D DENDAT238839 D DE NDAT238839D DE 238839D A DE238839D A DE 238839DA DE 238839 C DE238839 C DE 238839C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
liquid
vessel
knitted
felt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT238839D
Other languages
English (en)
Publication of DE238839C publication Critical patent/DE238839C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B1/00Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/13Steaming or decatising of fabrics or yarns
    • D06C2700/135Moistening of fabrics or yarns as a complementary treatment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 238839-KLASSE Sb. GRUPPE
zu verarbeitenden Fäden,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1910 ab.
Die in der Strickerei und Wirkerei verwendeten Fäden werden, um sie für die Verarbeitung geschmeidig zu machen, kurz bevor sie in die Nadel kommen, durch besondere Apparate angefeuchtet. Hierbei können die bekannten Apparate nur verhältnismäßig wenig Flüssigkeit aufnehmen, so daß es vorkommen kann, daß die Flüssigkeit unbeachtet aufgebraucht und nicht ergänzt wird, wodurch der
ίο Faden trocken zur Verarbeitung kommt und rauhe Ware erzeugt.
Diesem Übelstand hilft die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ab.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι die Vorrichtung in der Vorderansicht, Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 dieselbe von oben gesehen dar.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Gefäßen a und d, welche durch eine Öffnung e miteinander in Verbindung stehen. Gefäß a hat einen großen Rauminhalt, Gefäß d einen kleineren, wie er zur Befeuchtung geeignet ist. Da das Gefäß α oben luftdicht abgeschlossen ist, kann aus diesem in das Gefäß d erst dann Flüssigkeit nachfließen, wenn die Oberfläche der Flüssigkeit im Gefäß d unter den Oberrand der Öffnung e gesunken ist. Dadurch wird im Gefäß d der Stand der Flüssigkeit immer die gleiche Höhe haben, und da Gefäß α verhältnismäßig viel Flüssigkeit aufnehmen kann, kann es kaum eintreten, daß der Fäden trocken läuft.
Beim Füllen wird die Vorrichtung wagerecht gehalten, dann durch die Verschlußschraube der luftdichte Abschluß hergestellt, worauf man die Vorrichtung in die senkrechte Lage, wie auf der Zeichnung dargestellt, bringen und mittels des Hakens c anhängen kann.
Da der Faden m eine gewisse regulierbare Spannung erhalten muß, so ist ein exzentrisch an seiner Welle g befestigter Zylinder h angeordnet, dessen Achse durch eine Feder i gebremst wird, um eine unbeabsichtigte Drehung des Zylinders zu vermeiden. Über diesem Zylinder h hängt ein endloser Filz k, der sich durch das Eintauchen, in die Flüssigkeit vollsaugt und dadurch den in Ösen I über den Filz k geführten Faden m anfeuchtet. Durch Drehen des Knopfes g1 kann man infolge der exzentrischen Anordnung des Zylinders h den Filz höher oder tiefer führen und somit den Faden mehr oder weniger spannen.
Der Zylinder h ist herausnehmbar angeordnet und seine hohle Welle g zum Zweck bequemer Lösung über einen Stutzen f gesteckt.
Beim Entfernen des Zylinders h drückt man Knopf g1 hoch; die Welle g kommt dann mit dem Zylinder in eine schräge Lage und läßt sich dadurch leicht herausziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Befeuchten der zu Strick-, Wirk-, Webwaren u. dgl. zu ver-
    arbeitenden Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem kleineren, durch eine Öffnung (e) mit einem größeren, luftdicht verschließbaren Flüssigkeitsbehälter (a) in Verbindung stehenden Gefäße (d) ein infolge exzentrischer Anordnung seiner Höhenlage nach verstellbarer Zylinder (h) ruht, auf dem ein in die Flüssigkeit tauchender Filz (k) das über seinen oberen Teil hinweggeführte Garn anfeuchtet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT238839D Active DE238839C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE238839C true DE238839C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE238839C (de)

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