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DE238820C - - Google Patents

Info

Publication number
DE238820C
DE238820C DENDAT238820D DE238820DA DE238820C DE 238820 C DE238820 C DE 238820C DE NDAT238820 D DENDAT238820 D DE NDAT238820D DE 238820D A DE238820D A DE 238820DA DE 238820 C DE238820 C DE 238820C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
carriers
carrier
horn
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT238820D
Other languages
English (en)
Publication of DE238820C publication Critical patent/DE238820C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D71/00Elements of nailing machines; Nail-feeding devices
    • A43D71/02Driving mechanisms for moving the horn; Nail-cutting apparatus connected with the horn

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238820 KLASSE 71c. GRUPPE
V. St. A.
für den Schuh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zur Bearbeitung von^Schuhwerk, z. B. Nagelmaschinen ο. dgl.
In der Regel !'findet ein als Horn ausgebildeter Werkstückträger Anwendung, welcher in das Innere des Schuhes eintritt und den Schuh an der Bearbeitungsstelle stützt. Wenn Teile des Schuhes der Bearbeitung unterzogen werden, die sich in unmittelbarer Nähe der
ίο Sohlenkante befinden, so ist es notwendig, den Schuh auch von der Außenseite zu stützen. Die zu dem letzteren Zwecke angewendeten bekannten Träger sind jedoch so beschaffen, daß sie dem inneren Träger gegenüber eine bestimmte Lage einnehmen. Da die Dicke der Teile der Sohle, die mit dem inneren und äußeren Träger in Berührung treten ,*< eine verschiedene ist, so konnte nur schwer eine vollkommene Bearbeitung'des Werkstückes erreicht werden.
Die Erfindung bezweckt, Werkstückträger der erwähnten Gattung derart auszubilden, daß der Schuh unter allen Umständen sowohl von der Innenseite als auch der Außenseite in der erforderlichen Weise gestützt wird.
Ein wichtiges Merkmal derJErfindung besteht darin, daß der innere und äußere Träger des Schuhes ensprechend der sich ändernden Dicke der Teile der Sohle, die mit dem äußeren und inneren Träger in Berührung stehen, selbsttätig eingestellt werden.
Gemäß der Erfindung verbindet ein Ausgleichshebel die beiden Träger miteinander, so daß der relative, von jedem der Träger auf den Schuh ausgeübte Druck ein vorherbestimmter ist. Die beiden Träger werden nachgiebig mit bezug aufeinander in der Arbeitslage gehalten/ so daß sie sich sowohl Änderungen der Dicke des Werkstückes als auch Änderungen der Entfernung der Arbeitsstelle von der Sohlenkante selbsttätig anpassen können.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der innere und der äußere Träger selbsttätig auseinanderbewegt werden, wenn die beiden Träger in die Aufnahmestellung herabbewegt werden. Dies ermöglichtem bequemes Abnehmen bzw. Einsetzen des Werkstückes.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an [einer Nagelmaschine veranschaulicht, doch ist es klar, daß die Erfindung anderweitig Anwendung finden kann.
Fig. ι ist eine" Seitenansicht eines für die Erfindung in Betracht kommenden Teiles einer "t Nagelmaschine.
Fig. 2 zeigt gewisse Teile der Fig. 1 in verschiedener Lage.
Fig. 3 ist ein Grundriß, Einzelheiten der Vorrichtung zum Ein- und Auswärtsbewegen des Hornes erläuternd.
Der Werkstückträger besteht aus einem Horn 2, welches in den Schuh eintritt und denselben an der Bearbeitungsstelle der Sohle stützt/^fDas Horn 2 klemmt das Werkstück in bekannter Weise gegen ein Widerlager 4, welches die Bearbeitungsstelle umgibt. Das
Festklemmen des Werkstückes wird durch eine nicht dargestellte Feder oder durch geeignete Verbindungen mit einer auf der Antriebswelle sitzenden Kurvenscheibe bewirkt. Das Horn 2 ist in einer Konsole 6 festgeklemmt, deren Nabe 8 an einem exzentrischen Bund 10 des Hornständers 12 drehbar ist. Unter dem Bund 10 befindet sich eine den Ständer 12 umgebende Muffe 14, auf deren Flansch 16 der Bund 10 und die Nabe 8 aufruhen. Die Muffe 14 und der Bund 10 können Gleitbewegungen auf dem Ständer 12 ausführen, die durch eine noch zu beschreibende Stift- und Schlitzverbindung begrenzt werden. Durch Drehung des exzentrischen Bundes 10 wird die Konsole 6 mit dem Horn 2 gegen die Maschine oder hinweg von derselben bewegt. In einer Aussparung 20 des Ständers 12 ist ein federbelasteter Kolben 18 untergebracht, der eingerichtet ist, in eine der an der inneren Seite des Bundes 10 angebrachten Nuten einzufallen, so daß der Bund 10 in eingestellter Lage gesperrt wird.
An einem Stift 22 des Standes 12 ist ein Ausgleichshebel 24 drehbar angebracht. Ein Ende des Hebels 24 ist mit dem Arm 26 des Rahmenträgers 28 verbunden. Der Rahmenträger 28 ist so ausgebildet, daß er in die von dem Rahmen und dem Oberleder gebildete Rinne eintreten kann und den Randteil des Schuhes in der erforderlichen Weise stützt. Das andere Ende des Ausgleichshebels 24 ist drehbar mit einem seitlichen Fortsatz 30 der Muffe 14 verbunden. An der Muffe 14 ist ein Schlitz 32 angebracht, durch den der Stift 22 hindurchragt. Dieser Schlitz ermöglicht relative Bewegungen der Muffe 14 und des Hornständers 12, so daß die Muffe 14 in geeigneter Weise bewegt wird, wenn das Horn 2 mit bezug auf den Rahmenträger 28 angehoben oder gesenkt wird. Durch die Verbindung der Muffe 14 mit dem Ausgleichshebel 24 wird auch eine Bewegung des Rahmenträgers bewirkt, die entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Homes 2 ist. Die Verbindung des Ausgleichshebels und der Konsole 30 ist derart, daß das Ende des Hebels 24 seitliche Bewegungen ausführen kann, ohne daß die um den festen Zapfen 22 stattfindenden Bewegungen des Endes des Hebels 24 beeinträchtigt werden. Diese Verbindung schließt einen Block 36 ein, der in der Konsole 30 gleitet. Der Rahmenträger ist verstellbar an dem Arm 26 angebracht. Sein Schaft 38 tritt in das als Zwinge ausgebildete obere Ende des Armes 26 ein und wird durch eine Klemmschraube 40 in seiner Lage gesichert. Damit der Rahmenträger mit der Schuhrinne in Berührung gehalten wird, ist der Arm 26 mit einer Feder 42 verbunden, die ihn gegen das Horn zu ziehen sucht·. Das andere Ende der Feder 42 ist an die Konsole 30 angehängt.
Mitunter ist es wünschenswert, die Anwendung des Rahmenträgers 28 zu unterlassen, z. B. bei der Bearbeitung von Teilen des Schuhes, die in beträchtlicher Entfernung von der Schuhkante stehen. Zweckmäßig sind Vorkehrungen getroffen, um den Rahmenträger in unwirksamer Lage halten zu können. An dem Stift 22 ist ein drehbarer Sperrhaken 44 angebracht, der eingerichtet ist, einen Stift 46 eines herabhängenden Fortsatzes 48 des Armes 26 zu erfassen.
Das Horn der in der vorliegenden Ausführungsform dargestellten Maschine wird durch Senken in diejenige Lage gebracht, in der es zur Aufnahme des Werkstückes bereit ist. Wenn das Festklemmen des Werkstückes durch eine Feder bewirkt wird, so findet in der Regel ein Trethebel zum Herabdrücken des Hornes Anwendung. Um das Abnehmen bzw. Einsetzen des Werkstückes zu erleichtern, wird gemäß der Erfindung der Rahmenträger von dem Horn hinwegbewegt, wenn das letztere in die Aufnahmestellung gelangt. Zu diesem Zwecke ist an dem Fortsatz 48 des Armes 26 eine Rolle 50 angebracht, die an einer Kurvenfläche 52 der Konsole 54 anliegt. Durch einen Schlitz 60 der Konsole 54 sind Stellschrauben 58 hindurchgeführt, die sich in das Maschinengestell hineinschrauben und die Konsole 54 verstellbar in ihrer. Lage halten. ;
Wenn das Horn gesenkt wird, so wird auch der Rahmenträger 28 durch die Verbindung mit dem Ständer 12 herabbewegt und die Rolle 50 tritt mit der Kurvenfläche 52 der Konsole 54 in Berührung. · Hierdurch wird der Arm 26 um den ihn mit dem Hebel 24 verbindenden Zapfen geschwungen und in die durch gestrichelte Linien der Fig. 1 dargestellte Lage gebracht. Das Abnehmen und Einsetzen des Werkstückes kann dann bequem vorgenommen werden.
Es ist zu ersehen, daß die relative Ein-Stellung des Hornes und des mit dem Sohlenrand oder Rahmen in Berührung tretenden Trägers selbsttätig entsprechend der Dicke der jeweilig mit den betreffenden Trägern in Berührung stehenden Teilen stattfindet. Die Einstellungen des äußeren Trägers und des Rahmenträgers finden statt, wenn das Horn aus der Aufnahmestellung in diejenige Stellung bewegt wird, in der es das Werkstück festklemmt. .

Claims (5)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Maschine zur Bearbeitung von Schuhwerk mit einem inneren und einem äußeren Träger für den Schuh, dadurch gekennzeichnet, daß der innere und der äußere Träger (2 und 28) des Schuhes
    entsprechend der sich ändernden Dicke der Teile der Sohle, die mit dem äußeren und inneren Träger in Berührung stehen, selbsttätig (24) eingestellt werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere und äußere Träger (2 und 28) durch einen Ausgleichshebel (24) miteinander verbunden sind, so daß der relative, von jedem der Träger (2,28) auf den Schuh ausgeübte Druck ein vorherbestimmter ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere und äußere Träger (2 und 28) nachgiebig (42) mit bezug aufeinander in derjenigen Lage gehalten werden, in der die beiden Träger zusammenwirken.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichshebel (24) die beiden Träger (2 und 28) miteinander und mit einem gemeinsamen Träger (12) verbindet.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere und äußere Träger (2 und 28) des Schuhes selbsttätig (5°) 52) auseinanderbewegt werden, wenn die beiden Träger (2 und 28) in die Aufnahmestellung herabbewegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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