DE238628C - - Google Patents
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- DE238628C DE238628C DENDAT238628D DE238628DA DE238628C DE 238628 C DE238628 C DE 238628C DE NDAT238628 D DENDAT238628 D DE NDAT238628D DE 238628D A DE238628D A DE 238628DA DE 238628 C DE238628 C DE 238628C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F3/00—Independent players for keyboard instruments
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
- G10G3/00—Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument
- G10G3/02—Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument using mechanical means only
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
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- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Maschine besteht aus zwei Teilen,,
von denen einer dazu dient, ein gewöhnliches Klavier zum Ertönen zu bringen, während
der andere Teil dazu bestimmt ist, die entsprechenden Noten nach Maßgabe ihrer Hervorbringung
aufzuzeichnen.
Die Erfindung wird durch die Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Grundriß der Maschine, welche ίο an ihren beiden Seiten abgebrochen gedacht
ist; außerdem sind die Hämmerchen, welche gegen die Tasten des Klaviers schlagen, sowie
der ganze Mechanismus zur Fortschaltung des Papiers weggelassen.
Fig. 2 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, welcher die gegen die
Tasten schlagenden Hämmerchen darstellt.
Fig. 3 ist ein Grundriß dazu.
Fig. 4 zeigt in einem größeren Maßstabe eine Hinteransicht des aus Fig. 2 ersichtlichen
Anschlagmechanismus.
Fig. 5 zeigt einen senkrechten Querschnitt des Mechanismus zur Aufzeichnung der Töne
nach Linie 5-5 der Fig. 1.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht (von rechts gesehen) der ganzen Maschine.
Fig. 7 zeigt die erforderliche besondere Art der Liniierung des Papieres, auf welches Noten
aufgezeichnet werden.
Die Maschine ist mit ihrer Grundplatte 2 auf einem Tisch 1 in geeigneter Höhe aufgestellt.
Die Klaviatur 3 entspricht genau derjenigen eines gewöhnlichen Klaviers und wird durch den Komponisten an Stelle der
Tasten 4, 41 (Fig. 2 und 3) des Klaviers angeschlagen. Der Tisch 1 steht in passender
Entfernung vor dem Klavier, so daß die Hämmerchen 5, die denjenigen eines »Pianola«
ähnlich sind, leicht auf den Tasten aufruhen.
Jede Taste 3 ist in üblicher Weise an den Rahmen 2 angelenkt und erforderlichenfalls
mit einem geeigneten Gegengewicht 6 versehen. Letzteres ist, um die Zeichnung nicht unnötig
zu überladen, in den Fig. 2 und 5 einfach durch Pfeile angedeutet. Die Tasten 3 ruhen
auf Knöpfen 7, die den bei Schreibmaschinen üblichen ähnlich sind. Ihre Stangen 8 werden
durch Lenker 9 und 13 geführt. Die Lenker 9 befinden sich an Hülsen 10, welche die von
dem Rahmen 2 getragene Welle 11 umgeben (Fig. i, 3, 4 und 5) und mittels geeigneter
Ringe 12 voneinander getrennt werden. Die Lenker 13 sind an je einer Platte 14 befestigt,
deren oberes Ende eine Welle 15 hülsenartig umgreift. Die Platten 14 werden mittels
passender Ringe 16 (Fig. 4) voneinander getrennt gehalten. Das untere Ende jeder
Platte 14, das ebenfalls die Gestalt einer Hülse hat, ist mit zwei Ausschnitten versehen, die
zu Gelenkverbindungen mit zwei Stangen 19 und 22 dienen.
Die Stange 19 (Fig. 1, 2 und 3) greift mit
ihrem äußeren Ende (am rückwärtigen Teil der Maschine) an den senkrechten Arm eines
Winkelhebels 20 an, dessen wagerechter Arm das Hämmerchen 5 trägt. Der Winkelhebel 20
ist an einem Tragarm 21 gelagert, der am hinteren Teil des Rahmens 2 befestigt ist.
Die andere Stange 22 (Fig. 1, 3 und 5) verläuft in schräger Richtung nach der Mitte
der Maschine zu dem Schreibwerk. Letzteres ist der Hauptsache nach dem bei Schreib-
maschinen üblichen Druckmechanismus gleich,
und zwar dient das in Fig. 5 dargestellte Hebelsystem zur Bewegung der Typen 30.
Falls man nur einen beschränkten Raum zur Verfügung hat, und um jede Gefahr einer
Verwechslung zwischen den Stangen 22 und Hebeln 23 der weißen und der schwarzen Tasten zu vermeiden, können die zu den
Typen der weißen Tasten gehörigen Stangen 24 etwas länger als die anderen ausgebildet werden,
wodurch die Stangen 22 der weißen Tasten etwas nach unten gerückt werden.
Die Einrichtung des Schreibwerks ist eine solche, daß die Typen das Papier nicht alle
an ein, und derselben Stelle treffen, wie dies bei den gewöhnlichen Schreibmaschinen der
Fall ist. Die Melodie eines Stückes wird auf dem Klavier gewöhnlich mit der rechten Hand,
die Begleitung dagegen mit der linken Hand gespielt, und auf dem Notenpapier ist die
Melodie auf das obere Liniensystem, die Begleitung dagegen auf das untere Liniensystem
aufgezeichnet. Es folgt hieraus, daß die Tasten der linken Reihe ihre Typen gegen das untere
Liniensystem abdrücken müssen, während diejenigen der rechts befindlichen Reihe gegen
das obere Liniensystem anschlagen müssen. Da ferner bei vorliegender Maschine das
Papier in der Richtung der Druckzeilen von dem vorderen nach dem hinteren Teile der
Maschine hin sich bewegt, so kommt im vorliegenden Falle das Liniensystem, welches
bei der Ablesung das unterste sein soll, links zu liegen, während das andere sich rechts befindet,
und diese beiden Liniensysteme besitzen untereinander den gewöhnlichen Zwischenraum.
Der Druckmechanismus 25, 26, 27, 28, 29 für die verschiedenen Typen 30 ist nun in verschiedenen
Ebenen angeordnet, und zwar treffen die Ebenen nicht sämtlich in dem Mittelpunkte der Maschine zusammen, sondern
die Typen schlagen gegen das Papier in Punkten, welche sämtlich auf einer Linie liegen, die
senkrecht zu den Liniensystemen gerichtet ist.
Dieses Ergebnis wird verwirklicht mittels
einer Führungsschablone, ähnlich derjenigen, die z. B. bei der Yost-Schreibmaschine zur
Verwendung gelangt, und die auf dem Rahmengestell 32 mittels Schrauben befestigt ist.
Sie weist hier zwei Querschlitze auf, und zwar einen Führungsschlitz 34 für die rechts liegenden
Tasten und einen Führungsschlitz 35 für die links befindlichen Tasten.
Die Dauer der Note wird angegeben durch die Zeit, während welcher die Type druckt.
Um jedoch diese Dauer auf dem Papier genau ablesen zu können, genügt es, die Liniensysteme
durch zu diesen Linien senkrechte (in Fig. 7 dick ausgezogene) Striche in gleichmäßige
Abschnitte zu zerteilen, wobei jeder Zwischenraum einer Takteinheit entspricht. Jeder solcher Taktteil ist durch weitere senkrecht
zu den Liniensystemen stehende Striche (in Fig. 7 dünn ausgezogen) in vier weitere
gleiche Teile unterteilt.
Die Fortschaltung des Papierbandes geschieht nun in folgender Weise:
Mittels eines Trethebels 49 (Fig. 6), welcher mit einem Gegengewicht 50 oder einer Feder
versehen werden kann, und durch Vermittlung einer Stange 51, einer Kurbelscheibe 52 und
eines Zahngetriebes 53, 54 kann der Komponist dem Papier die erforderliche Bewegung erteilen.
Jedes Anheben und jedes Abwärtsbewegen des Fußes entspricht einer Takteinheit, so daß für eine jede dieser Bewegungen
vier der auf den Liniensystemen aufgezeichneten kleinen Zwischenräume durch die Walzen
der Maschine hindurchgehen müssen. Der Zwischenraum, der einer Takteinheit entspricht,
kann ungefähr 24 mm betragen, während die Höhe jedes Liniensystems sich ungefähr auf
20 mm erstreckt und die beiden Liniensysteme außerdem durch einen etwas größeren Abstand,
beispielsweise 23 mm, voneinander getrennt sein können.
Claims (2)
1. Maschine zum Aufzeichnen von auf einem Tasteninstrument gespielten Musikstücken
auf ein Papierband, gekennzeichnet durch ein Hebelsystem (Pedal), das die Fortschaltung des Papierbandes durch
die spielende Person selbst der jeweiligen Zählzeit, d. h. dein musikalischen Tempo
entsprechend gestattet, wobei das Papierband zweckmäßig so eingerichtet ist, daß
dessen Liniensystem Quereinteilungen trägt, die sämtlich denselben gegenseitigen Abstand
aufweisen und je einer Zählzeit entsprechen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer besonderen
Klaviatur versehen ist, indem sie eine ähnliche Anordnung wie die üblichen Schreibmaschinen hat, und daß sie in passender
Entfernung und Höhe vor dem Tasteninstrument derart angeordnet ist, daß beim Anschlagen der besonderen Klaviatur
durch den Komponisten und Treten auf ein Pedal das Instrument ertönt und zugleich
das Musikstück auf das Papierband aufgezeichnet wird.
Hierzu a Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238628C true DE238628C (de) |
Family
ID=498136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238628D Active DE238628C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238628C (de) |
-
0
- DE DENDAT238628D patent/DE238628C/de active Active
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