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DE238505C - - Google Patents

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Publication number
DE238505C
DE238505C DENDAT238505D DE238505DC DE238505C DE 238505 C DE238505 C DE 238505C DE NDAT238505 D DENDAT238505 D DE NDAT238505D DE 238505D C DE238505D C DE 238505DC DE 238505 C DE238505 C DE 238505C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
key
depressed
pin
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT238505D
Other languages
English (en)
Publication of DE238505C publication Critical patent/DE238505C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/04Conditional arrangements for controlling subsequent operating functions, e.g. control arrangement triggered by a function key and depending on the condition of the register

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schreibaddiermaschine mit in niedergedrückter Stellung sich selbst verriegelnden Zahlentasten, welche in bekannter Weise durch Vorwärts drehen eines Griffhebels betätigt wird, bei welcher in bekannter Weise die niedergedrückten Zahlentasten durch die Rückwärts drehung des Griffhebels freigegeben werden, aber diese Entriegelung der
ίο Zahlentasten in bekannter Weise aufgehoben werden kann, und zwar durch Niederdrücken einer Wiederholtaste, so daß die eingestellte Zahl beliebig oft addiert werden kann, ohne daß die Zahlentasten von neuem eingestellt zu werden brauchen, und bei welcher in bekannter Weise nach dem vorherigen Niederdrücken einer Summentaste bzw. Teilsummentaste die Summe bzw. Teilsumme genommen, d. h. zum Abdruck gebracht werden kann.
Da die zur Einstellung des Druckwerkes dienenden Mechanismen, wenn eine Zahl addiert wird, in bekannter Weise von den niedergedrückten Tasten, dagegen, wenn eine Summe (bzw. Teilsumme) genommen wird, von dem betreffenden Addierwerk beeinflußt werden, ist es erforderlich, daß beim Nehmen einer Summe (bzw.Teilsumme) keine Zahlentaste niedergedrückt ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es nun, die etwa in niedergedrückter Stellung befindliche Wiederholtaste selbsttätig zu entriegeln, sobald eine Summendrucktaste bzw. Teilsummendrucktaste niedergedrückt wird.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Die Vorrichtungen zur Aufaddierung der einzelnen Zahlen zum Drucken der eingestellten Zahlen oder der Summen bzw. Teilsummen sowie die Zahlentasten und die Mittel zu ihrer Verriegelung in , niedergedrückter Stellung sind als bekannt vorausgesetzt und daher nicht dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der vollständigen Maschine, aus welcher1 der Griffhebel 0 58, die Zahlentasten Κ-ζΐ bis K 59 und auf der linken Seite die Operationstasten K 61 bis. K 69 ersichtlich sind.
Fig. 2, 3, 4 und 5 sind linksseitige Ansichten einer Anzahl Operationstasten und zügehöriger Teile.
Fig. 6 und 7 sind Einzelansichten zur Darstellung der Wirkungsweise der Vorrichtung zur Freigabe der Wiederholtaste.
Die (nicht dargestellte) selbsttätige Verriegelung der niedergedrückten Zahlentasten wird beim Rückgang des Griffhebels aufgehoben dadurch, daß der Hebel L 51 (siehe Fig. 2 bis 6) aus der in Fig. 5 und 6 gezeichneten Lage so weit nach links verschoben wird, als der den festen Führungsstift 11 L umfassende Führungsschlitz des Hebels L 51
dies zuläßt. (Die Zwischenmechanismen, mittels deren bei der Linksbewegung des Hebels Lsi die Zahlentasten entriegelt werden, sind nicht dargestellt.)
Fig. 6 zeigt die gegenseitige Lage der Schiene D 68 und des Schubhebels L 51 für die gewöhnliche oder Ruhestellung des Griffhebels 0 58. Wenn der Griffhebel in seine Vorwärtsstellung gedreht wird, gelangt die Schiene D 68 in die Lage nach Fig. 7; ihr Stift L 14 überschreitet dabei den Daumen des Hebels L 63 und drückt ihn gleichzeitig, der Spannung einer Feder L 80 entgegen vorübergehend, nieder. Diese Feder ist nicht kräftig genug, den Widerstand der zur Entriegelung der Zahlentasten dienenden Mechanismen zu überwinden. Der. Schubhebel L 51 bewegt sich deshalb nicht. Bei der Rückwärtsbewegung des Gr iff hebeis wird die Schiene D 68 wieder nach links gezogen; der Stift L 14 greift jetzt auf der anderen Seite des Daumens von L 63 an und bewirkt dadurch, daß der Kopf χ dieses Hebels gegen den Stift L 10 drückt (s. Fig. 7). Da letzterer fest am Rahmen B 47 sitzt, hat die Linksbewegung des Stiftes L 14 ein Niederdrücken des Hebels L 63 und damit auch des hinteren Armes von Hebel L 52 zur Folge; letzterer zieht den an ihm angelenkten Schubhebel L 51 nach links, wodurch die Zahlentasten entriegelt werden. Wenn dann bei weiterer Linksbewegung der Schiene D 68 Stift L 14 den Daumen von L 63 überschritten hat, kann der Schubhebel L 51 unter der 'Wirkung von Fedem wieder nach rechts gehen, und die Teile nehmen schließlich die ursprüngliche Lage nach Fig. 6 ein. .
Wenn ein Posten mehrere Male hintereinander addiert werden soll, wie es besonders beim Multiplizieren erforderlich ist, dient in üblicher Weise eine Vorrichtung dazu, zu verhüten, daß die Handhabung des Griffhebels O 58 eine Entriegelung der Zahlentasten im Gefolge hat. Dies geschieht mittels der Wiederholtaste K 62, deren Einrichtung und Wirkungsweise aus Fig. 3 bis 5 hervorgeht.
Der Schaft der Wiederholtaste K 62 besitzt oben eine Kerbe η zum Einfallen eines an den Rahmen B 47 angelenkten Klinkenhebels L 55. Dieser dient zum Halten der Wiederholtaste in ihrer niedergedrückten Stellung und gleichzeitig zur Einschaltung eines die Entriegelung der Zahlentasten verhindernden Mechanismus. Mit dem unteren Arme des Doppelhebels L 55 ist gelenkig eine Bogenschiene L 61 verbunden, die nach hinten verläuft und mit einem beiderseits vorstehenden Stift 27 L versehen ist (Fig. 3). Innenseitig von der Schiene L 61 legt sich der Stift 27 L gegen einen Knaggen ν unten am Daumenhebel L 63 (s. Fig. 6, 7 und 3) ; außenseitig gleitet der Stift in einem im unteren Teile des unregelmäßig gestalteten Armes L 64 vorgesehenen Schlitz, der eine Führung für die Bogenschiene L 61 bei ihrer Bewegung" bildet. Jedesmal, wenn der Klinkenhebel L 55 in den Tastenschaft K 02 einfällt, wird die Schiene L 61 nach hinten bewegt; der Stift 27 L greift am Knaggen ν des Hebels L 63 an und dreht letzteren so, daß er von dem Stift L 14 an der Schiene D 68 nicht berührt wird. Der dreiarmige Hebel L 52 vvird demzufolge bei der Rückwärtsbewegung der Schiene D 68 nicht geschwenkt, so daß keine Entriegelung" der Zahlentasten durch Schubhebel L 51 eintritt.. -
Es soll nun die Wiederholtaste K 62 freigegeben werden, sobald eine Summe durch Niederdrücken der Summendrucktaste if 63 (bzw. eine Teilsumme durch Niederdrücken der Teilsummendrucktaste K 64) genommen werden soll. Diese Wiederfreigabe der Wiederholtaste K 62 geschieht selbsttätig in folgender Weise:
Wird die Summendrucktaste K 63 (siehe Fig. 4 und 5) vollständig niedergedrückt, so schnappt ein Hebel L 56 in die seitliche Kerbe des Schaftes der Taste K 63 ein. Das untere Ende des Hebels L 56 schwingt nach links. Ein am' unteren Ende des Hebels L 56 befestigter Stift L 19 läuft auf eine schräge Endfläche eines Hebels 58 L und drückt diesen nach unten.
Die Senkung des Hebels 58 L bewirkt durch den Druck des Hebels gegen einen Stift 25 L am Arm L 64 ein Herabgehen dieses Armes. Dadurch wird die Bogenschiene L 61 in die Bahn eines seitlich an der Schiene D- 68 sitzenden Stiftes 17 D gebracht (s. Fig. 4), und die Bewegung letzterer Schiene nach vorn bei gleichzeitiger Vorwärtsdrehung des Griffhebeis 0 58 hat die Wirkung, daß die Bogenschiene den Klinkenhebel L 55 um seinen Drehzapfen schwenkt (Fig. 5) und so die Wiederholtaste K 62 freigibt, falls diese sich vorher in niedergedrückter gesperrter Stellung befand.
In gleicher Weise wird auch beim Niederdrücken der Teilsummendrucktaste K 64 ein Hebel 56 L zum Einschnappen gebracht und durch den an dessen unterem Ende befestigten Stift L 18 der Hebel L 58 gesenkt und mittels der oben beschriebenen Mittel die Wiederholtaste ausgelöst, falls diese vorher in niedergedrückter Stellung" gesperrt war.
Ähnliche Mechanismen können auch für die Summendrucktaste K 66 und die Teilsummendrucktaste K 67 des zweiten Addierwerkes · vorgesehen sein. ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schreibaddiermaschine, bei welcher beim Addieren die niedergedrückten Zahlentasten durch die Bewegung des Griffhebels entriegelt werden, diese Entriegelung durch Niederdrücken einer Taste, der Wiederholtaste, aufgehoben wird und die niedergedrückte AViederholtaste sich selbsttätig verriegelt, dadurch gekennzeichnet, daß die niedergedrückte Wiederholtaste (K 62) durch jede Summendrucktaste (K 63, K 66) und Teilsummendrucktaste (K 64, K 67) selbsttätig mit Hilfe eines gemeinsamen Zwischenmechanismus (L64, L 61) beim Beginn der Bewegung des Griff hebeis entriegelt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT238505D Active DE238505C (de)

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