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DE238321C - - Google Patents

Info

Publication number
DE238321C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pencil
sleeve
cutting edges
sharpener
milling cutter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT238321D
Other languages
English (en)
Publication of DE238321C publication Critical patent/DE238321C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 238321 KLASSE 7Oe. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1911 ab.
Es sind Bleistifthalter bekannt, die derart mit einem Anschärfer als Mundstück versehen sind, daß an letzterem vorgesehene Schneiden bei einer achsialen Vor- und Rückbewegung der Bleistiftmine Nuten in diese schneiden, so daß vier Spitzen entstehen, während eine Drehbewegung der Bleistiftmine eine gewöhnliche Spitze ergibt. Bei anderen Arten Bleistifthalter besitzen die Klemmbacken für die
ίο Bleistiftmine Messerchen zum Anspitzen bei Drehung der Mine. Auch sind Bleistiftspitzer bekannt, bei denen kreisende Fräser die Anschärf ung bewirken. Demgegenüber handelt es sich bei dem Gegenstande der Erfindung um einen Aufsteckschärfer für Bleistifthalter zur Aufnahme einer Schreibstiftmine mit rauten- oder linsenförmigem Querschnitt, bei dem ein Winkeleinschnitt in das Minenende zwei Spitzen ergibt, die sich mit den bisher bekannten Schärfern nicht erzielen lassen.
Der neue Schärfer, obgleich ein Werkzeug für sich, kann mit dem Bleistift bzw. mit dem Bleistifthalter durch einfaches Aufstecken gleichsam zu einem Ganzen verbunden werden, so daß beide Teile bequem in der Tasche zu tragen sind.
Beim Schreiben oder Zeichnen auf das hintere Ende des Bleistiftes bzw. Bleistifthalters aufgesteckt, gibt der Schärfer dem Taschenbleistift eine handlichere Länge. Soll der Bleistift nachgeschärft werden, dann hat man nur nötig, den Schärfer auf das Schreibende des Bleistiftes bzw. Bleistifthalters aufzustecken und ein am Schärfer sitzendes Rädchen auf einer Tischfläche 0. dgl. einige Male durch entsprechende Handbewegung hin und her zu rollen. Ein dadurch in Drehung versetzter Fräser in Gestalt eines abgestumpften Kegels mit Schneiden sowohl auf der Kegelfläche als auch auf der Kopffläche vertieft unter der Wirkung von Federn den Einschnitt mehr und mehr, und zwar mit größter Ge-. nauigkeit, ohne daß es besonderer Aufmerksamkeit oder Geschicklichkeit bedurfte. Ein Beschmutzen der Finger ist gänzlich ausgeschlossen, da der Staub durch ein Loch der Schärferhülse abseits der Finger nach außen fällt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht.
Fig. ι zeigt den Schärfer vergrößert in seiner Gebrauchsstellung auf dem Halter im Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt den Halter mit der zweispitzig geschärften Mine in Seitenansicht.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 2.
Fig. 5 und 6 zeigen den Fräser allein vielfach vergrößert in Seiten- und Oberansicht.
Die Hülse α des Schärfers ist in ihrer lichten Weite derart dem Querschnitt der Halterhülse b angepaßt, daß sie nur unter Überwindung einer gewissen Reibung aufgeschoben werden kann. In einer zusammen mit einer Muffe c' in der Hülse α festsitzenden Führungshülse c ist genau achsial der Schaft d
des Fräsers e gelagert. Einerseits gegen einen Ansatz der Führungshülse c, andererseits gegen eine auf den Fräserschaft d aufgeschobene Kappe k ist eine Schraubenfeder f abgestützt, die somit das Bestreben äußert, den Fräser β tiefer in die Hülse α hineinzudrücken. Auf dem aus der Hülse α hervorragenden Ende des Fräserschaftes d sitzt ein kleines Handrädchen I fest, in dessen am Umfang eingedrehte Ringnut zweckmäßig ein Gummiring m . eingefügt ist, der das Drehen, des Fräsers erleichtert. Der Gummiring kann auch fortgelassen werden, doch empfiehlt es sich in diesem Falle, den Umfang des Rädchens I zu rauhen.
Der Fräser e befindet sich gegenüber dem Unteren Ende der Bleistiftmine n, welche durch der rückschiebenden Wirkung einer Feder 0 ausgesetzte spreizbare Klemmbacken q, r genau achsial in der Hülse b festgehalten wird, so daß der Fräser mit seiner Spitze genau die Mitte des Minenquerschnitts trifft. Unter dem Fräser ist in der Hülse α eine Öffnung s vorgesehen.
Der Fräser e erhält zweckmäßig die Form eines abgestumpften Kegels, doch kann er auch an der Kopffläche stumpfwinklig zugespitzt sein. Die flache Abstumpfung, wie sie die Zeichnung zeigt, ist aber vorzuziehen. Die Kegelfläche ist gerillt und erhält dadurch eine größere Anzahl scharfer Schneiden. Im Falle der Abstumpfung des Kegels ist aber auch, die an der Spitze entstehende Schnittfläche mit scharfen Schneiden versehen, die vom Mittelpunkt aus radial verlaufen, wie es in der Fig. 6 gezeigt ist. Die Fig. 5 und 6 geben ein deutliches Bild von der Anordnung der Schneiden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an der oberen Schnittfläche fünf Schneiden t und an der Kegelfläche 15 Schneiden u vorgesehen. Um an der Schnittfläche nur fünf Schneiden zu erhalten, sind von je drei Schneiden der Kegelfläche immer zwei auf einen Teil ihrer Länge gegen den Mittelpunkt der oberen Schnittfläche hin schräg weggefräst. Die Abstumpfung des Kegels und die Anordnung von weniger Schneiden an der Schnittfläche, als an der Kegelfläche vorhanden sind, ergeben eine sichere Fräswirkung. Ein Fräser von durchweg spitzer Form und mit gleichmäßig in die Spitze auslaufenden Schneiden versehen, ist unbrauchbar, weil die Schneiden an einer scharfen Spitze viel zu fein ausfallen würden, um überhaupt noch eine Schneidwirkung in dem Einschnitt der Bleistiftmine ausüben zu können.
Beim Tragen des Bleistiftes in der Tasche kann der Aufsteckschärfer als Schutzhülse verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufsteckschärfer für Schreibstifte und Bleistifthalter mit Minen von rauten- oder linsenförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Aufsteckhülse (a) drehbar. gelagerte Fräser (e) die Gestalt eines abgestumpften Kegels hat und sowohl auf seiner Kegelfläche als auch auf der Kopffläche mit Schneiden ausgerüstet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT238321D Active DE238321C (de)

Publications (1)

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