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DE23816C - Elektrische Lampe für beständigen und Wechselstrom - Google Patents

Elektrische Lampe für beständigen und Wechselstrom

Info

Publication number
DE23816C
DE23816C DENDAT23816D DE23816DA DE23816C DE 23816 C DE23816 C DE 23816C DE NDAT23816 D DENDAT23816 D DE NDAT23816D DE 23816D A DE23816D A DE 23816DA DE 23816 C DE23816 C DE 23816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
reel
coals
pair
coal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT23816D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KRYSZAT in Moskau
Publication of DE23816C publication Critical patent/DE23816C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0033Electric arc lamps of a special type with glowrod and candle

Landscapes

  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Lampe besteht aus drei Theilen:
Der obere Theil ^4, Fig. 2 und 3, ist bestimmt, die Kohlen aufzunehmen.
Der mittlere Theil B, Fig. 3 und 4, besteht aus einer isolirenden Masse, wie Marmor, Schiefer etc., und dient als Basis, an welcher alle Theile der Lampe befestigt sind.
Der untere Theil C, Fig. 1, 3 und 4, stellt den eigentlichen Mechanismus der Lampe vor.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt den Apparat, von unten gesehen, in der Ansicht.
Fig. 2 zeigt den Apparat, von oben gesehen, in der Ansicht.
Fig. 3 zeigt den Apparat, von der Seite gesehen, im Durchschnitt nach Linie 1-2, Fig. 1.
Fig. 4 zeigt den Apparat, von der anderen Seite gesehen, im Durchschnitt nach Linie 3-4, Fig. i.
Der Theil A besteht aus gleich construirten Kohlenhaltern α b, deren Anzahl verschieden gewählt werden kann, je nachdem die Lampe eine kürzere oder längere Brennzeit erhalten soll. Jeder dieser Kohlenhalter besteht aus zwei sich gegenüberstehenden Klemmen oder Cylindern α b, von denen der äufsere α feststeht, während der innere b von einem in ein Scharnier auslaufenden Kniestück getragen wird, welches letztere mittelst einer Feder c, Fig. 3, von der feststehenden Klemme α abgezogen wird. Sämmtliche feststehenden Kohlenhalter a sind unter einander leitend verbunden (d, Fig. 1.)
In der Mitte der nichtleitenden Hauptplatte B ist zwischen zwei Spitzen e eine rotirende Metallscheibe f angebracht, welche auf ihrer unteren Fläche, unter einander und vom Centrum in gleichen Abständen, so viel Stifte mit Rollen g trägt, als die Lampe Kohlenhalterpaare besitzt.
Um die eben beschriebene Metallscheibe / herum sind concentrisch in einem geringen Abstande so viel Metallbogen in Form von Kreisausschnitten h auf der isolirenden Platte B befestigt, als die Scheibe Rollen g oder die Lampe Brenner hat. Diese Segmente der Metallbogen h sind von einander getrennt und mittelst Schraube i auf der Platte B festgehalten, welche Schrauben i durch die Platte hindurch in die Scharnierenden der beweglichen Kohlenhalter b übergehen.
In dem freien Zwischenraum, welcher durch die äufsere Peripherie der inneren Metallscheibe f und durch die innere Peripherie der Metallbogen h begrenzt ist, befindet sich, an einem beliebigen Punkt der Metallscheibe f befestigt, eine Metallfeder k, deren freies Ende an die innere Fläche des Metallbogens h anfedert. Rotirt nun die innere Scheibe /, so wird die Feder k nach einander von einem Bogen h zum anderen überschleifen. Um diese Bewegung der Scheibe / zu bewirken, ist im Theil C eine Bobine D mit beweglichem Eisenkern angebracht, welche mittelst zweier Winkel an der isolirenden Hauptplatte B gehalten wird.
Am freistehenden Ende des Eisenkernes sitzt ein Haken /, welcher eine der an der Metallscheibe befindlichen Rollen g erfafst und vorrückt, sobald die Bobine D in Thätigkeit tritt. Um den Kern der Bobine freizuhalten, ist eine Feder m angebracht.
Die beiden Klemmschrauben η und 0 treten von unten oder auch von der Seite in den Theil C ein und sind, der eine η direct in Contact, der andere ο isolirt, in dem Metallbügel / befestigt. Der Bügel / ist auf der isolirenden Hauptplatte B befestigt und trägt zwei Federn q, welche den Strom auf die rotirende

Claims (3)

  1. Scheibe f übertragen. Der Winkel r und die Hülse J dienen als Führung für den Eisenkern der Bobine D. Im Apparat befindet sich eine zweite Bobine E mit derselben Kerneinrichtung wie bei D, welche den Zweck hat, den durch die gröfsere Bobine gehenden Seitenstrom durch Ausrücken mittelst der Feder t aufzuheben. Diese zweite Bobine .£ ist mittelst Metallwinkels u an der Hauptplatte B befestigt und durch diesen mit der Kette d der äufseren Lichthalter α verbunden. Von der isolirten Klemme ο gehen Verbindungsdrähte nach beiden Bobinen D und E.
    Die Wirkungsweise der Lampe ist folgende:
    In die Kohlenhalter α und b werden gerade, runde Kohlenstäbe eingesetzt; über jedes Kohlenpaar wird bis unmittelbar über der Hülse oder Klemme ein Papierring oder ein solcher aus anderer isolirender, brennbarer Masse hinübergeschoben, so dafs der bewegliche Kohlenhalter b durch die Feder c nicht abgezogen wird.
    Auf die Spitzen der Kohlenpaare werden kleine Hütchen aus brennbarem Material so aufgesetzt, dafs die beiden Kohlen zusammengefedert erscheinen und die Spitzen sich berühren, ohne dafs in den Kohlenhaltern a b eine Bewegung nöthig ist. Bei Anwendung von Wechselstrom sind beide Kohlen gleich stark, während bei Anwendung von constantem Strom jedes Kohlenpaar zweierlei Durchmesser haben mufs. Ist der Apparat aufser Thätigkeit, so befindet sich der Mechanismus in folgendem Zustande :
    Die beiden Eisenkerne sind aus dön Bobinen ausgerückt, der Haken / ruht gegen eine der Rollen g, während der Haken ν der Bobine E frei ist und die Feder t auf dem Verbindungsstift w ruht, welcher zur Klemme ο führt.
    Wird nun der Strom in den Apparat eingeleitet , so nimmt er den Weg durch die Klemme o, die Bobine E1 die Kette d in die äufseren Kohlenhalter, durch einen der inneren Kohlenhalter in den mit diesem verbundenen Metallbogen h, durch die Feder k nach der inneren Metallscheibe f, von dort durch die beiden Schleiffedern q in den Bügel p und zur Klemme n, da der in der Bobine erzeugte Widerstand so berechnet ist, dafs er um ein Gewisses gröfser ist, als der Widerstand des brennenden Kohlenpaares. Ist nun ein Kohlenpaar niedergebrannt, so verbrennt die oben erwähnte Hülse, und die Feder c tritt in Thätigkeit, d. h. der Strom wird durch Zurückspringen des scharnierten Kohlenhalters b unterbrochen. Infolge dessen hört die Function der Bobine E auf, die angezogene Feder t wird frei und stellt so durch w die Verbindung des Stromes mit der Bobine D her. Dadurch wird der Eisenkern der Bobine D im Augenblick angezogen, die Metallscheibe / wird mittelst des Hebels / um einen Metallbogen vorgerückt, so dafs der Strom sofort wieder seinen Weg durch die nächsten zwei Kohlenspitzen nimmt, da der Widerstand durch die Bobine E wieder der geringere ist; die Feder t ist wieder angezogen und dadurch der durch die Bobine D gehende Strom wieder ganz unterbrochen, so dafs die volle Kraft des Stromes durch die Kohlenspitzen geht.
    Dieselbe augenblickliche selbstthätige Vorrückung von einem Kohlenpaar zum nächsten findet statt, wenn durch Zufall oder Gewalt das brennende Kohlenpaar abgebrochen wird.
    Sind nun alle Kohlenpaare in einer Lampe abgebrannt, so wird dadurch keineswegs der Strom unterbrochen und übt das Erlöschen einer Lampe keinerlei Einflufs auf die übrigen in derselben Leitung befindlichen Lampen, noch auf die elektrische Maschine aus. Zu erwähnen ist noch, dafs die Funktion der Lampe in keiner Weise beeinträchtigt wird, wenn die Bobine E aus dem Apparat ganz weggelassen wird; es entsteht jedoch durch diese weitere Vereinfachung ein Stromverlust bis zu einem gewissen Grade. Um den Theil C liegt eine Schutztrommel, welche gleichzeitig dazu dienen kann, den Widerstand der Bobine D zu erhöhen.
    s Patent-Ansprüche:
    ι . · Die Construction der rotirenden Scheibe / nebst Rollen g, der Feder k, der Metallbogen h und des Vorrückehakens /, sowie das Zusammenwirken dieser Theile einer elektrischen Lampe, durch elektrischen Strom bewegt.
  2. 2. Die Construction der Kohlenhalter b nebst Federn c sowie die Anwendung der Hütchen zum Zusammenfedern der Kohlenspitzen und die Anwendung der nichtleitenden, brennbaren Hülsen zum Parallelhalten der Kohlen, welche bewirken, dafs einerseits die Kohlen, so lange sie brennen, sich nicht bewegen oder reguliren und dafs andererseits der Strom durch ein Kohlenhalterpaar sich selbst unterbricht, sobald die Kohlen dieses Paares abgebrannt sind.
  3. 3. Die Einrichtung der Lampe derart, dafs der eingeleitete Strom durch Auslösung der Verbindung zur Widerstandsbobine sich selbst vor Verlust durch Seitenstrom schützt und auch beim Abbrennen eines Kohlenpaares selbstthätig ohne merkliche Unterbrechung des Lichtes auf das nächste Kohlenpaar überspringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT23816D Elektrische Lampe für beständigen und Wechselstrom Active DE23816C (de)

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