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DE237901C - - Google Patents

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Publication number
DE237901C
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DE
Germany
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goods
bodies
bulk goods
liquids
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Active
Application number
DENDAT237901D
Other languages
English (en)
Publication of DE237901C publication Critical patent/DE237901C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/02Auxiliary devices or arrangements
    • B65G2814/0241Auxiliary devices or arrangements for spreading out the material over the whole surface to be loaded
    • B65G2814/027Auxiliary devices or arrangements for spreading out the material over the whole surface to be loaded using chutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 237901 KLASSE 81 e. GRUPPE
HERMANN HOPPE in MAGDEBURG.
Verteilungsvorrichtung für Massengut. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1910 ab.
Wenn man Flüssigkeiten in kleinste Teilchen zerstreuen, d. h. möglichst fein und gleichmäßig verteilen will, wendet man als einfachstes Mittel eine Brause oder eine Düse an, in die die Flüssigkeit mit einem gewissen Druck eingeführt werden muß.
"Zur feinen Verteilung von Flüssigkeiten, die sich nicht leicht durch eine Brause hindurchdrücken lassen, z. B. Teer, dicke oder
ίο verschmutzte öle u. dgl., oder die man aus irgendwelchen Gründen nicht unter Pressung bringen kann oder will, oder körnige Massen, wie Sand, Getreide, Salz, Zucker u. dgl., wird sich aber weder eine Brause noch eine Düse mit Vorteil verwenden lassen; man wird vielmehr vorziehen, die Flüssigkeit oder die Masse über Stufen kaskadenartig rieseln zu lassen. Man kann auch körniges Gut auf mechanische Weise schütteln, streuen oder durch Wender
u. dgl. aufrühren.
Diese Einrichtungen haben aber die Eigentümlichkeit, daß das Gut nach einer Rieselung bzw. nach einem Sprunge über eine Stufe immer wieder zusammengeführt, vereinigt, häufig sogar verdichtet wird, so daß die neue darauffolgende Rieselung nicht unter feinerer Verteilung erfolgt als die vorhergehende. Die Verteilung bleibt vielmehr von der ersten bis zur letzten Stufe gleich.
Es sind auch kegel- qder pyramidenförmige Körper benutzt worden, auf die das Schüttgut zwecks Verteilung geleitet wird. Es wird dann allerdings das Schüttgut auf einen größeren Umfang der Ablaufkante verteilt, doch ist eine feine, sehr weit getriebene und gleichmäßige Verteilung, wie sie für vielerlei Zwecke verlangt wird, hiermit nicht zu erreichen, selbst wenn man dem Kegel oder der Pyramide einen sehr großen unteren Umfang geben würde. Es würden sich infolge der Kohäsion des Schüttgutes, der Unvollkommenheit des Verteilungskörpers und seiner Flächen und sonstiger Einflüsse einzelne Ströme bilden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine in bezug auf Feinheit der Verteilung allmählich zunehmende Zerstreuung zu ermöglichen.
Erreicht wird dies dadurch, daß die von einer Ablaufkante einer Fläche, die z. B. einem kegel- oder kugel- oder pyramidenförmigen Körper angehören kann, jeweils abrieselnde Masse auf eine darunter befindliche schräg gerichtete Fläche fällt, deren Gesamtausdehnung größer ist als die der vorhergehenden. Es vergrößert sich also die Ablauffläche und somit die Gesamtlänge der Ablaufkanten von Stufe zu Stufe, d. h. es wird die herabrieselnde Masse auf immer größer werdende Flächen verteilt.
Bei der auf der Zeichnung in einer Gesamtanordnung (Fig. 1) und in einer Einzelheit (Fig. 2) dargestellten Verteilungsvorrichtung läuft das zu verteilende Gut oben ein und wird durch die erste Stufe in mehrere Ströme zerlegt; jeder Strom fällt auf den First der darunter liegenden strahlenförmig angeordneten und dachförmig gestalteten Stufe, wodurch das Gut auf der zweiten Stufe in η · 2 Ströme, auf der dritten in η · 4 Ströme usw. zerlegt wird. Befinden sich die Stufen in einem Gehäuse, so erhält dieses zweckmäßig eine kegelförmige Gestalt, entsprechend
den zunehmenden Durchmessern der Ablaufflächen.
Die Neigung der Flächen ist abhängig von dem spezifischen Gewicht und dem Böschungswinkel des Gutes sowie dem Grade der zu erzielenden Verteilung und der für die Verteilungsvorrichtung verfügbaren Höhe.
Man hat es durch Gestaltung der Flächen
und Winkel in der Hand, das Gut mehr nach
ίο außen oder über den gesamten Querschnitt gleichmäßig zu verteilen; man kann auch die Ablaufkanten sägeblattartig gestalten.
Unterhalb des letzten Verteilungskörpers fällt das Gut in Form eines sehr fein verteilten Regens herab und kann als solcher aufgefangen oder nach Vereinigung der einzelnen Strahlen durch irgendeine Fördervorrichtung, beispielsweise eine Schnecke, oder sonstwie abgezogen werden. Im geschlossenen Gefäß kann man diesen Regen durch Gase, Dampf, heiße oder kalte Luft, Flüssigkeiten u. dgl. im Gleichstrom oder im Gegenstrom gehen lassen, je nachdem, welchen Zweck man mit der Zerstreuung erreichen will.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verteilungsvorrichtung für Massengut, bestehend aus Körpern mit geneigten Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe solcher allmählich größer werdender Verteilungskörper untereinander angeordnet sind, zu dem Zweck, eine gute Verteilung des Massengutes zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT237901D Active DE237901C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE237901C true DE237901C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT237901D Active DE237901C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE237901C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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