DE237024C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE237024C DE237024C DENDAT237024D DE237024DA DE237024C DE 237024 C DE237024 C DE 237024C DE NDAT237024 D DENDAT237024 D DE NDAT237024D DE 237024D A DE237024D A DE 237024DA DE 237024 C DE237024 C DE 237024C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- winding
- auxiliary
- conductors
- main winding
- windings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 107
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 58
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 11
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 7
- 230000005405 multipole Effects 0.000 description 5
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J1/00—Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
- H02J1/08—Three-wire systems; Systems having more than three wires
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 237024 KLASSE 21 d. GRUPPE
JAMES BURKE in ERIE, Penns., V. St. A.
Elektrische Drei- oder Mehrleitermaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18.Oktober 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Drei- oder Mehrleitermaschine mit teils
an die Hauptwicklung, teils an einen Schleifring für den Nulleiter angeschlossener Hilfswicklung.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art wurde bereits vorgeschlagen, die Anordnung
so. zu treffen, daß die Anschlußpunkte der aus zwei Teilen bestehenden Hilfswicklung
um i8o° gegeneinander versetzt waren. Mit
ίο dieser Anordnung läßt sich aber kein guter
Ausgleich wegen des gleichen Potentials der Ansclüußpunkte erzielen. Gemäß der Erfindung
sind die Hilfswicklungen an um weniger als i8o elektrische Grade gegeneinander versetzten
Stellen mit der Hauptwicklung verbunden. Hierdurch werden die Potentiale der Anschlußstellen verschieden, und es erfolgt ein
besserer Ausgleich. Ferner läßt sich in einfachster Weise eine solche Verteilung der
Hilfswicklung erzielen, daß in jeder Lage des Ankers ein zur Hälfte zwischen dem Potential
der positiven und negativen Bürste liegendes Potential. im Nulleiter entsteht und eine ungünstige
Rückwirkung auf das Anker- oder Magnetfeld vermieden wird. Durch die mögliche bessere Verteilung der Wicklung wird
somit der Anker sowohl in elektrischer als auch in mechanischer Beziehung gut ausgeglichen.
Der beste Ausgleich findet natürlich dann statt, wenn bei einem Anschluß der Wicklungen
unter einem Winkel von weniger als 180 °, z. B. 90 °, die Wicklung über alle Ankernuten
gleichmäßig verteilt ist. Die weitere Wirkung der Anordnung wird der nachfolgenden
Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele zu entnehmen sein.
Die Zeichnungen zeigen in
Fig. ι und 2 Prinzipskizzeri zur Erläuterung
der Erfindung, .
Fig. 3 bis 5 schemätische Darstellungen verschiedener
Ausführungsformen der Erfindung.
Fig. 6 zeigt diese in Anwendung auf eine mehrpolige Maschine mit Trommelanker.
Fig. 7 ist eine Schnittzeichnung, die die Lage der Leiter in Fig. 6 auf dem Anker erkennen
läßt. .
Zunächst möge die Theorie der Erfindung mit Hilfe der Fig. 1 erläutert werden.. Die
Spulen 1 der Gleichstrommaschine sind an die Stromwenderstäbe 2 angeschlossen. Die Maschine
hat zwei Magnetpole 3 und positive und negative Bürsten 4. Außer der gewöhnlichen
Hauptwicklung 1 sind noch stromerzeugende Hilfsspulen. 5a, 5*, 5C auf den Ankerkern gewickelt,
von denen je ein Ende an den Schleifring 6 angeschlossen ist. Die anderen Enden
sind mit. Punkten a, b und c der Ankerwicklung verbunden, die bei dem Beispiel um 120
elektrische Grade (= 1Z3 Polteilung) auseinander
liegen. Die Hilfswicklungen sind als an die Stromwenderstäbe angeschlossen dargestellt;
sie können jedoch auch an Punkte der Ankerwicklung selbst angeschlossen werden. Der
positive und negative Hauptleiter des Dreileitersystems sind durch 7 und 8 und der neutrale
Draht ist durch 9 bezeichnet. Die Hauptleiter 7 und 8 sind an die positive bzw. negative
Bürste 4 angeschlossen, und der neutrale Leiter an eine Bürste 10, die auf dem Schleifring
6 aufliegt.
Die Enden der Wicklungen $a, 5έ, 5C, die
an den Ring 6 und damit an den neutralen
Draht angeschlossen sind, müssen auf einem bestimmten Potential gegenüber den Hauptleitern
gehalten werden. Infolge der bekannten Sternschaltung bleibt das Potential von Ring 6
unverändert, während das Potential der Enden der Wicklungen, die an die Punkte der Ankerwicklung
angeschlossen sind, ständig wechselt. Wenn die Netzbelastung nicht ausgeglichen ist,
. so fließt Strom durch den neutralen Leiter entweder zum oder vom Ringe 6 und durch die
stromerzeugenden Wicklungen 5a, 5Ä, 5C zu
oder von der Ankerwicklung i. Demnach dienen die Wicklungen 5'7, 5*, 5C nicht nur als
Mittel zur Erhaltung des bestimmten Potentials des neutralen Leiters durch ihre Wirkung als
stromerzeugende Spulen, sondern sie dienen auch als Leiter für den Strom, der infolge unausgeglichener
Belastung entsteht. Da die maximale elektromotorische Kraft jeder Wick-
ao lung 5Λ, $b, 5C theoretisch gleich der halben
Spannungsdifferenz zwischen positiver und negativer Bürste ist, muß die Drahtzahl der
Hilfsspulen 5Λ, 5Ä, 5C gleich der Hälfte. der
Leiterzahl der Ankerwicklung von Bürste zu Bürste des Stromwenders sein.
Es können statt drei auch mehr, oder weniger Hilfswicklungen angebracht werden. Wenn
sechs Spulen zur Verwendung kommen sollen, so würden sie um je 60 elektrische Grade auseinander
gelegt und an um 60 elektrische Grade versetzt liegende Punkte der Ankerwicklung 1
angeschlossen werden.
Fig. 2 zeigt eine Ausführung, bei der nur zwei Spulen 5n, 5* Verwendung finden. · Diese
sind um etwa 90 elektrische Grade auseinander gelegt und an Punkte der Hauptwicklung angeschlossen,
die etwa um go elektrische Grade versetzt sind. Im Augenblicke der in der Zeichnung
gegebenen Stellung erzeugt die an einen Punkt der Hauptwicklung mitten zwischen positiver und negativer Bürste angeschlossene
Spule 5Λ keine elektromotorische Kraft. Spule 5*
ist an einen Punkt angeschlossen, der im betrachteten Augenblick das Potential der negativen
Bürste besitzt; sie muß demnach ihre höchste elektromotorische Kraft liefern. Es
kann auch nur eine einzige stromerzeugende Hilfsspule 5n Anwendung finden; bessere Ergebnisse
werden jedoch durch den Gebrauch mehrerer Spulen gezeitigt, insbesondere dort, wo die Belastungsunterschiede im Netze häufig
sehr groß sind.
Fig. 3 zeigt eine Wicklungsanordnung, bei welcher die auf dem Anker 11 über der Hauptwicklung
12 vorgesehene Hilfswicklung 13 mit zum Teil um 180 elektrische Grade verlegten
Windungen versehen ist.
Diese Anordnung ist wichtig im Hinblick auf das Bestreben, gleiche elektrische und mechanische
Effekte zu erzielen, d.h. das. Bestreben, ungleichmäßige Verdrehungen det magnetischen
Feldes beim Fließen des Stromes in der Hilfswicklung zu vermeiden und einen mechanisch
symmetrischen und ausbalancierenden Anker zu erhalten. Die Drähte in den Lagen 180,
X57>5> 135 und 112,5° hegen hinter dem Abzweigungspunkt
14 und entsprechen den gleichliegenden Hauptdrähten. . Die Hilfswindungen
in den Lagen 202,5, 225> 247>5 un<i 270° verlaufen
entgegengesetzt und befinden sich daher in gleicher elektrischer Lage wie die Hauptdrähte
in 90, 67,5, 45 und 22,5° Stellung. Der Erfolg bei der Drahtzahl 1 : 2 zwischen Hilfsund
Hauptwicklungsabschnitt ist die Erlangung der halben Bürstenspannung im Nullleiter.
Nach Fig. 4 ist die Wicklung so verteilt, daß sich die Windungen in Polfeldern verschiedener
Polarität befinden. Hierdurch wird der Ausgleich noch mehr verbessert, und die elektrisehen
Zustände werden gleichmäßiger. Es läßt sich bei Verfolgung der Lage der Hilfswindungen
erkennen, daß alle elektrischen Lagen eines Ankerabschnittes berücksichtigt sind. Die acht
Leiter der Hilfswicklung liegen nicht alle auf einer Hälfte des Ankers wie bei Fig. 3, sondern
ein Teil der Leiter der Hilfswicklung ist bei Fig. 4 auf die andere Hälfte des Ankerkerns
verlegt. Demnach wird mit der gewünschten Wirkung gleichzeitig größere Symmetrie erreicht.
Aus Fig. 4 ergibt sich ferner, daß die Reihenfolge der Verbindungen der Leiter geändert
ist, und daß die Leiter der Reihe nach rings um den Ring hintereinander geschaltet
sind. Die Verbindungen werden dadurch einfächer. Übrigens wird die gleiche resultierende
elektromotorische Kraft ganz unabhängig von der Reihenfolge der Verbindungen erreicht, solange
die Anordnung der Leiter und die Richtung der erzeugten elektromotorischen Kraft
richtig ist.
Bei der Schaltung nach Fig. 5 ist eine weitere Hilfswicklung 16 an den Punkt 17 der Hauptwicklung
angeschlossen, 90 ° vom Punkt 14 entfernt, an welchen die Hilfswicklung 13 geschlossen
ist. Von Punkt 17 aus verfolgt ist die Hilfswicklung 16 an den ersten vier Umgängen
der Wicklung 13 ähnlich. Statt nun aber weiter fortgeführt und über die Wicklung
13 gelegt zu werden, sind die weiteren vier Leiter um 180 elektrische Grade verlegt und
so geschaltet wie. bei Fig. 3. Es ergibt sich, daß bei dieser Bauart die Leiter zum Vorteil
für die Armatur sehr symmetrisch angeordnet sind. Mit zwei Wicklungen wird also die Ausgleichwirkung
schon fast voll erreicht. Die beiden Hilfswicklungen werden am besten an
Punkte der Hauptwicklung angeschlossen, die genau um 90 elektrische Grade auseinander
liegen. Jedoch können sie u. a. auch, an in ziemlich weiten Grenzen anders zueinander
liegende Punkte geschlossen werden. Stets je-
doch sollten die Hilfswicldungsleiter so angeordnet
und geschaltet werden, daß sie die Leiter eines Stromkreises der Hauptwicklung von dem Punkte der Hauptwicklung aus, an
den die Hilfswicklung geschlossen ist, entsprechend ausgleichen. In Fig. 5 z. B. ist die
Hilfswicklung an die Hauptwicklung am Punkt 17 angeschlossen, und die acht Leiter der
Hilfswicklung müssen in ihrer Wirkung der Wirkung der Leiter des mit Punkt 17 beginnenden
Stromkreises der Hauptwicklung, oder mit anderen Worten den 16 Leitern des Stromkreises
der Hauptwicklung in den acht Phasen 270, 247,5, 225, 202,5, 180, 157.5, 135 und 112,5
entsprechen. Das wird vielleicht besser verständlich, wenn man erwägt, daß, während
Punkt 17 auf oder nahe dem Potential entweder der positiven oder negativen Bürste ist,
die. Leiter der Hauptwicklung von Punkt 17 die gesamte elektromotorische Kraft erzeugen
werden und demnach die Leiter der entsprechenden Hilfswicklung ebenfalls ihre höchste
(oder Total E. M. K.) erzeugen müssen.
Finden drei Hilfswicklungen Anwendung, so liegen die Verbindungspunkte der Hauptwicklung
vorzugsweise genau 120 elektrische Grade auseinander. Bei sechs Hilfswicklungen sind
die vorzugsweise an genau 60 elektrische Grade voneinander entfernte Punkte geschlossen ; aber
die Verbindungspunkte können von diesen Verlegungen sehr abweichen und nach Wunsch unregelmäßig
verlegt sein, vorausgesetzt, daß die Hilfsleiter gemäß den oben gegebenen Ausführungen
geeignet angeordnet sind. In der Regel werden die angegebenen Verschiebungen am besten sein, doch können auch mit anderen
Verlegungen befriedigende Ergebnisse erreicht werden.
Der Anschluß der Hilfswicklung an die Hauptwicklung kann auch an den Stromwenderlamellen
oder an den Verbindungsdrähten von den Leitern der Haupt wicklung geschehen. Wenn die Unterschiede nicht zu groß sind,
so lassen sich auch mit von den in Fig. 3 bis 5 beschriebenen abweichenden Anordnungen noch
wirtschaftliche Maschinen liefern. Anstatt z. B. die Hilfsleiter in derselben Phase wie die entsprechenden
Hauptleiter anzuordnen, können sie ganz oder zum Teil in ziemlich verschiedenen Phasenstellungen angebracht werden, je-.
doch leidet bei größerer Abweichung die Ausgleichung.
Die Hilfswicklungen können als parallel geschaltet mit Teilen der Hauptwicklung betrachtet
werden, und sie werden demnach einen parallel laufenden Strom erzeugen. Durch Hinzufügen einer großen Zahl von Hilfswicklungen
von geringem Widerstände kann erreicht werden, daß sie einen beträchtlichen Teil
des Stromes im Vergleich zu dem der Hauptwicklung führen. Denn da Hauptwicklung.
und Hilfswicklung parallel zueinander elektromotorische Kraft erzeugen, so wird der Strom,
der. in den parallelen Stromkreisen entsteht, durch deren relativen Widerstand beeinflußt
werden.
Im vorliegenden ist die Erfindung in Anwendung auf eine zweipolige Maschine mit
Grammewicklung beschrieben, weil sie daran am einfachsten verständlich ist, Sie kann jedoch
in gleicher Weise für mehrpolige Maschinen und für Maschinen mit den verschiedenen
Arten der Trommelwicklungen Anwendung finden.
Fig. 6 zeigt als Beispiel die Anwendung der Erfindung auf eine mehrpolige Maschine mit
Trommelwicklung. Die vier Pole der Maschine sind durch punktierte Linien angegeben und
durch die Buchstaben N, S bezeichnet. Zwischen den Polen ist eine Abwicklung der Hauptwicklung
und der beiden Hilfswicklungen des Beispiels gegeben. Der Stromwender 2 ist
innerhalb der Windungen dargestellt, und die Bürsten 4 des Stromwenders sind der Deutlichkeit
halber als auf der inneren Seite des Stromwenders aufliegend dargestellt. Die beiden positiven Bürsten, ebenso die beiden
negativen Bürsten sind, wie üblich, bei Mehrpolmaschinen mit mehrfachen Stromkreisen
miteinander verbunden. An den Schleifring 6 ist je eines der Enden der Hilfswicklungen angeschlossen
; die auf Ring 6 schleifende Bürste wird mit dem neutralen Leiter des Netzes verbunden,
und die Paare positiver und negativer Bürsten des Stromwenders mit den Außenleitern.
Die Leiter der Hauptwicklung sind der Reihe nach mit 1 bis 32 bezeichnet. Die
Phasenstellungen der Leiter 1 bis 32 sind zum Zwecke der Bezeichnung durch die elektrischen
Grade von o° an gegeben. Der Weg von 0 aus (oben) nach rechts bis zu den unteren Leitern
i6, 17 beträgt 360 elektrische Grade, ebenso
der Weg vom unteren Leiter aus zurück zu dem oberen Leiter. Leiter, die in einer bestimmten
Phasenstellung bezüglich eines Feldpoles von einer bestimmten Polarität liegen,
sind natürlich in derselben Phasenstellung wie Leiter, die unter einem anderen Pol von derselben
Polarität und in entsprechender Stellung liegen. Die Leiter 4 und 5 z. B. sind in derselben
Phase wie die Leiter 20 und 21. Je zwei Leiter der Hauptwicklung sind in Fig. 6
in einer kleinen Entfernung voneinander dargestellt, sie sollen jedoch natürlich in derselben
Nut des Ankerkerns liegen und demnach in genau derselben Phasenstellung sein.
Die Hauptwicklung umfaßt 32 Leiter, und da bei der Vierpolmaschine vier Stromkreise vorhanden
sind, so hat jeder Stromkreis von Bürste zu Bürste des Stromwenders acht Leiter. Jede
der Hilfswicklungen besteht aus vier Leitern. Ein Ende der einen Hilfswicklung 18 schließt
sich an die Stromvvenderlamelle, an die auch der Leiter ι der Hauptwicklung geschlossen
ist; sie besteht aus den Leitern i8a, i86, i8c
und i8d und ist mit dem anderen Ende an den
Schleifring angeschlossen.
Da bei einer mehrpoligen Maschine die Punkte gleichen Potentials 360 elektrische
Grade auseinander liegen, so muß die Hilfswicklung mit einem Ende an jeden der Punkte
gleichen Potentials angeschlossen werden, um den Ausgleicheffekt zu sichern. Demnach besteht
hier eine Querverbindung 19 vom Anfang der Hilfswicklung oder vom Stromwenderstabe,
an den sie angeschlossen ist, aus nach dem Stromwenderstabe, der 360 elektrische Grade
davon entfernt liegt. Die weitere Hilfswicklung 20 ist mit einem Ende an denjenigen
Stromwenderstab angeschlossen, mit dem auch der Leiter 5 verbunden ist, der eben so durch
den Leiter 21 mit dem um 360 elektrische Grade entfernten Stromwenderstabe quer verbunden
ist; sie hat die vier Leiter 20a, 20*, 20^, 20rf.
Die Punkte der Hauptwicklung, an welche die beiden Hilfswicklungen anschließen, liegen um
go elektrische Grade auseinander, und die Leiter der Hilfswicklung sind so angebracht,
daß die Armatur ausgeglichen ist, da jedem Leiter der Hilfswicklung stets ein anderer diametral
gegenüberliegt. Aus der schematischen Darstellung erhellt, daß die Hilfsleiter in derselben
Nut des Ankerkerns untergebracht werden wie die beiden Nachbarleiter der Hauptwicklung. Ferner ist zu beachten, daß in den
Stromkreisen der Hauptwicklung nur ein Leiter für jede Nut vorhanden ist an Stelle von zwei
im Falle der Fig. 3 bis 5.
Verfolgt man die Schaltung nach Fig. 6, so ist zu erkennen, daß den elektrischen Lagen
der Hauptdrähte die Drähte der Hilfswicklungen so entsprechend angeordnet sind, daß
die gewünschte halbe E.-M. K. des Nulleiters erzeugt wird. Unter Anwendung der vorher
erläuterten Regeln ist die Verteilung durch geeignete Verschiebung usw. so gewählt, daß ein
guter Ausgleich in jeder Beziehung erfolgt.
Es kann natürlich eine beliebige Zahl von Hilfswindungen zu der durch Fig. 6 dargestellten
Anordnung hinzugefügt und an irgendeinen beliebigen Punkt der Hauptwicklung angeschlossen
werden, vorausgesetzt, daß sie in geeigneter Stellung untergebracht und in geeigneter
Weise geschaltet werden. Ebenso können die Leiter der Hilfswicklung 18 oder
der Wicklung 20 in anderer Weise angeordnet werden, da für jeden Leiter dieser Wicklungen
unter vier Stellungen die Wahl bleibt. Übrigens ist die dargestellte Anordnung eine sehr zweckmäßige,
da der Anker gut ausbalanciert und ganz symmetrisch ist. Es ist zu bemerken,
daß von den beiden Hilfswicklungen, die in Fig. 6 dargestellt sind, die Wicklung 18 einen
Leiter unter dem Einfluß jedes der vier Pole angeordnet enthält, während die Wicklung 20
ihre sämtlichen Leiter innerhalb eines Bogens von 405 elektrischen Graden und nahezu unter
dem Einfluß von zwei Feldmagnetpolen zusammengedrängt enthält. Das zeigt, in wie
verschiedener Weise die Leiter der Hilfswicklung angeordnet werden können.
Aus dem vorhergehenden folgt, daß die vorliegende Erfindung auf Maschinen mit größerer
Polzahl und mit mannigfaltigen anderen Ankerwicklungen Anwendung finden kann. Ebenso
läßt sie sich für Maschinen mit stehendem Anker lind umlaufenden Magnetfeldern anwenden.
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung, die die Lagerung der Leiter nach Fig. 6 auf dem
Anker zeigt. Die Pole N, S sind durch volle Linien angegeben, der Ankerkern 22 ist im
Schnitt dargestellt. Er ist als Nutenanker gedacht, und die Leiter der Haupt- und Hilfswicklung
sind mit denselben Ziffern bezeichnet wie in Fig. 6. Es möge bemerkt werden, daß
die Leiter der Hilfswicklung als am Boden der Nuten angeordnet dargestellt sind; diese *Anordnung
ist vorzuziehen.
Claims (4)
1. Elektrische Drei- oder Mehrleitermaschine mit teils an die Hauptwicklung,
teils an einen Schleifring für den Nulleiter angeschlossenen Hilfswicklungen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hilfswicklungen mit der Haupt wicklung an um weniger als
180 elektrische Grade versetzten Stellen verbunden sind.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte
der Hilfswicklung so verteilt sind, daß sie sich in. Polfeldern verschiedener Polarität
befinden.
3. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß- die Drähte
der Hilfswicklung unsymmetrisch derart verteilt sind, daß sie bezüglich Phase und
Richtung unter den Polen der Phase und Richtung der Leiter eines Stromkreises der
Hauptwicklung entsprechen.
4. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte
der Hilfswicklung am Fuße der Nuten für die Hauptwicklung untergebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237024C true DE237024C (de) |
Family
ID=496668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237024D Active DE237024C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237024C (de) |
-
0
- DE DENDAT237024D patent/DE237024C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1613092B2 (de) | Zweischicht-Schleifenwicklung fur einen mehrphasigen dynamoelektrischen Generator | |
| DE102014105642A1 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE1813370C3 (de) | Kompoundiertes Erregersystem | |
| DE3202958C2 (de) | Dreiphasige Wicklung in Stern-Dreieck-Mischschaltung für eine elektrische Maschine | |
| DE3122808C2 (de) | Dynamoelektrische Maschine | |
| DE69803353T2 (de) | Dreiphasiger, bürstenloser, Synchrongenerator mit verstärktem Läuferfeldsystem | |
| DE3107654C2 (de) | Teilwicklungsschaltung zum Anfahren eines Drehstrommotors | |
| DE2212874C3 (de) | Elektrische Maschine mit zweipoliger Dreiphasenwicklung | |
| DE237024C (de) | ||
| DE737579C (de) | Fehlerstromschutzschalter fuer mit Wechsel- oder Drehstrom betriebene elektrische Verbraucheranlagen | |
| DE2332769B2 (de) | Für zwei Drehzahlen polumschaltbare Zweischicht-Drehstromwicklung für einen elektrischen Motor | |
| DE527321C (de) | Gleichstromgenerator mit stark fallender Spannungscharakteristik | |
| DE148362C (de) | ||
| DE214062C (de) | ||
| EP0317868B1 (de) | Hilfswicklung an einem Generator unter Einbeziehung der Spannbolzen des Ständerblechpaketes | |
| DE1807761C3 (de) | Drehfeldmotor für einphasigen Betrieb | |
| DE407083C (de) | Anordnung zur funkenfreien Kommutierung bei Kollektormaschinen mit zwei auf einem gemeinsamen Ankerkern liegenden Ankerwicklungen | |
| DE102018111104A1 (de) | Ständer für eine elektrische Maschine mit sechs Phasenwicklungen und elektrische Maschine | |
| DE357514C (de) | Apparat zur Erzeugung und Verteilung von elektrischer Energie in Form von Wechselstrom hoher Frequenz | |
| DE197826C (de) | ||
| AT46803B (de) | Mehrphasiger Induktionsmotor. | |
| DE455158C (de) | Dynamoelektrische Maschine des Einzelmaschinen-Kaskadentyps | |
| DE133684C (de) | ||
| CH89126A (de) | Gleichstrommaschine insbesondere zur Erzeugung grosser Stromstärken. | |
| DE244871C (de) |