DE237006C - - Google Patents
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- DE237006C DE237006C DENDAT237006D DE237006DA DE237006C DE 237006 C DE237006 C DE 237006C DE NDAT237006 D DENDAT237006 D DE NDAT237006D DE 237006D A DE237006D A DE 237006DA DE 237006 C DE237006 C DE 237006C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H63/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
- B65H63/06—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to presence of irregularities in running material, e.g. for severing the material at irregularities ; Control of the correct working of the yarn cleaner
- B65H63/061—Mechanical slub catcher and detector
-
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVe 237006 KLASSE 76 c. GRUPPE
LTHlERON & SÖHNE in EUPEN.
Fadenführer, -spanner und -reiniger für Textilmaschinen, insbesondere für Zwirnmaschinen.
Bei den bis jetzt bekannten Fadenspannern wird eine Entfernung der auftretenden Verschlingung
nur teilweise dadurch erreicht, daß der Faden schlangenförmige Windungen durchlaufen
muß. Wenn der Faden auch eine noch so große Anzahl dieser Windungen
durchläuft, so bleibt ihm doch eine gewisse Freiheit, so daß die Spannung vielfach nicht
ausreicht und es ihm dadurch mögjich wird,
ίο festgedrehte Schlingen durch die Windungen
mit hindurchzuziehen. Wollflocken oder sonstige dem Faden anhaftende Unreinigkeiten,
welche durch alleiniges Anspannen der Fäden nicht entfernt werden können, bleiben ebenfalls am Faden hängen.
Anders ist dies bei dem Erfindungsgegenstande. Hier muß sich der Faden zwischen
ein auf ihm lastendes Stück einerseits und dessen Unterlage andererseits hindurchzwängen,
er durchläuft also gleichsam eine Klemmvorrichtung, die elastisch wirkt dadurch, daß
das belastende Stück sich in seinen Führungen heben oder senken kann.
Durch diese Klemmvorrichtung bzw. durch die unmittelbar auf ihm ruhende Belastung
wird dem Faden eine angemessene Spannung
v erteilt, und werden dadurch die Schlingen
sicherer entfernt werden, als wenn der Faden bloß schlangenförmige Windungen zu durchlaufen
hat. Bei dem Durchziehen durch diese Klemmvorrichtung werden aber auch sonstige dem Faden anhaftende Unreinigkeiten
abgeschabt. Das Belastungsstück und seine Unterlage bilden gleichsam einen Kamm mit
wagerecht liegenden, elastischen Zinken.
Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung zeigen Fig. 1 und 2.
Das Belastungsstück ruht auf den zwei durch einen Bügel verbundenen Schenkeln b
des aus Draht hakenförmig gebogenen Fadenführers. Es ist schwingbar angeordnet in der
Weise, daß seine Ausläufer c und d zwischen den Schenkeln b des Fadenführers liegen und
in letzteren geführt sind. Der dritte Ausläufer g des Belastungsstückes hat mit den
Fadenführerschenkeln b gleiche Richtung, er nimmt nach vollbrachtem Umkippen senkrechte
Richtung an, er ruht aber in beiden Stellungen auf den Fadenführerschenkeln b.
Die Arbeitsweise ist folgende: Wird der zu spannende und zu reinigende Faden in den
hakenförmig gestalteten Halter bzw. über dessen Schenkel b auf den oberen Teil d des
Belastungsstückes gelegt, so sucht er sofort infolge des von unten wirkenden Zuges seine
tiefste Lage zu erreichen, wandert an der schrägen Kante von d herab unter die
Platte g und weiter an der schrägen Kante von c vorbei und gleichzeitig unter der Platte g
weiter bis in seine tiefste, in der Zeichnung angedeutete Lage. Würde sich hier, also
unter der Platte g und in dem Ausläufer von c ein Schlitz befinden, so müßte der
Faden in diesen hineingeraten. In dieser Lage wird er nun beständig gebremst und
eingeklemmt, wodurch beschriebene Wirkung erreicht wird.
Sobald durch schlecht gewickelte oder schiefstehende Kötzer ein Abziehen des Fadens erschwert
wird und alsdann in bestimmten Zeiträumen regelmäßig größere Spannungen auitreten, wirkt der Fadenführer als Spannungsregler,
weil sich das Belastungsstück in seinen Führungen heben kann, wobei die Windung gestreckt, die Fadenlänge vergrößert
und damit die zu große Spannung herabgemindert wird.
Soll der Faden keine Spannung erfahren, d. h. soll vorliegender Gegenstand nur als
Fadenführer benutzt werden, so ist das Belastungsstück durch einfaches Umkippen in
die punktierte Lage zu bringen.
Claims (2)
1. Fadenführer, -spanner und -reiniger für Textilmaschinen, insbesondere für Zwirnmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Fadenführer ein schwingbar gelagertes Belastungsstück verbunden ist
und der Faden zwischen beiden hindurchgeleitet wird.
2. Fadenführer nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der aus Draht gebogene Fadenführer zwei durch einen Bügel verbundene Fadenleitstellen besitzt,
zwischen denen das Belastungsstück schwingbar gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237006C true DE237006C (de) |
Family
ID=496652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237006D Active DE237006C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237006C (de) |
-
0
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