DE2365038A1 - Stossdaempfer - Google Patents
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Description
. PATENTANWÄLTE
HENKEL—-KERN — FEiLER — HÄNZEL
HENKEL—-KERN — FEiLER — HÄNZEL
™ J^iV,^», £ EDUARD-SCHMID-STRASSE 2 bayerische Hypotheken- und
ELUPSOID MÜNCHEN . D-8000 MÜNCHEN 90 ' 7o^cfBC^ZfHU^iIl'-s
NHK Spring Co., Ltd. 2 Ci DEL 1973
Yokohama, Japan
Die Erfindung "betrifft einen aus Kolben und Zylinder bestehenden
Stoßdämpfer, insbesondere einen Stoßdämpfer, dessen Zylinder mit einem Schmierfett als dem Arbeitsmedium gefüllt ist, so daß er
gleichzeitig als Stoßdämpfer und als Federelement wirkt.
Es sind bereits zahlreiche Arten von Stoßdämpfer- und Federvorrichtungen
für landfahrzeuge, z.B. Personenkraftwagen bekannt,
die aus einem Kolben/Zylinder-Dämpfer bestehen, bei dem ein flüssiger
oder fester Stoff als Arbeitsmedium in einen abgekapselten
Zylinder eingefüllt ist.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art, z.B.. ein Öldruck-Stoßdämpfer
unter Verwendung einer Flüssigkeit, insbesondere einer solchen niedriger Kompressibilität, ist im allgemeinen mit
einer Luftkammer zur Ermöglichung einer Verdrängung des Anteils der eingefüllten Flüssigkeit, welcher dem Volumen einer bei
Lasteinwirkung unter Druck in den Zylinder hineingedrängten
Kolbenstange entspricht, sowie mit durch den Kolben selbst hindurchgebohrten oder zwischen der Innenwand .des Zylinders und
der ümfangsfläche des Kolbens vorgesehenen Düsenöffnungen versehen.
Diese Öffnungen sind insofern variabel, als sich ihre Fluidumströmung-Querschnittsflache abhängig von der Bewegungsposition des Kolbens oder von der Strömuiigsrichtung des Fluidums,
d.h. vom Durchströmwiderstand des Fluidums ändert.
Bei einem Stoßdämpfer der genannten Art besitzen der Kolben-
■ 409829/0735
hub S und die Stoßbelastung F das in Fig. 1 durch die ausgezogene Linie/angedeutete Verhältnis zueinander. Dies bedeutet, daß selbst
bei Aufhebung der Belastung F der Kolben nicht in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann, so daß zusätzlich eine· Rückstellfeder
vorgesehen sein muß, welche den Kolben in die Ausgangsstellung zurückführt. Werden dagegen die variablen Düsenöffnungen
des bekannten Stoßdämpfers durch feste Öffnungen ersetzt, so stehen der Kolbenhub S und die Stoßbelastung F in dem in
Fig. 1 durch die gestrichelte Linie B angedeuteten Verhältnis zueinander, wobei ersichtlicherweise eine geringere Stoßdämpfung
erzielt wird als im Fall der Linie A.
Aus diesem Grund müssen die bekannten Öldruck-Stoßdämpfer, die
eine Flüssigkeit niedriger Kompressibilität als Arbeitsmedium verwenden, mit einer Luftkammer, variablen Düsenöffnungen und
einer Rückstellfeder versehen sein, was zu komplizierter. Konstruktion
und hohen Fertigungskosten führt.
Im Hinblick hierauf könnte die Möglichkeit der Verwendung einer Flüssigkeit vergleichsweise hoher Kompressibilität erwogen werden,
um die verschiedenen, mit der Verwendung einer Flüssigkeit als Arbeitsmedium zusammenhängenden Probleme zu lösen. Tatsächlich
wird in der Praxis Silikonöl als flüssiges Arbeitsmedium vergleichsweise hoher Kompressibilität verwendet. Es wurde bereits
ein Stoßdämpfer versucht, der Silikonöl als Arbeitsmedium verwendet,
tatsächlich ein besseres Stoßdämpfungsvermögen besitzt und eine leichtere Rückstellung des Kolbens in seine Ausgangsstellung
ermöglicht. Bei-Verwendung von Silikonöl als Arbeitsmedium
nehmen der Kolbenhub S und die Stoßbelastung F die in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellte Beziehung zueinander
ein, in welcher die Abszisse den Kolbenhub S und die Ordinate die Größe der Stoßbelastung F angibt.
Silikonöl besitzt jedoch geringes'Schmiervermögen und wirft
das Problem auf, daß der KoXben im Betrieb zu einem Festfressen neigt. Zur Vermeidung dieses Nachteils müssen daher bei der
Konstruktion Form und Größe der Düsenöffnungen und des- Zylinders
besonders berücksichtigt werden. Außerdem besitzt SiIi-
-3-
Λ09829/0 73 5
konöl eine vergleichsweise große Wärmeausdehnung, so daß der
Innendruck des Zylinders schnell den Einflüssen von ■Umgebungstemperaturänderungen
ausgesetzt wird; folglich "besitzt der Dämpfer insgesamt instabiles Stoßdämpfungsvermögen. Speziell
bei einem Dämpfer, der mit Silikonöl unter einem vorbestimmten Druck gefüllt ist, ändert sich dieser Druck in Abhängigkeit von
der Umgebungstemperatur erheblich. Außerdem ist Silikonöl zu teuer, um zu einer Senkung der Fertigungskosten des Stoßdämpfers
beitragen zu können.
Ein bei einem anderen Stoßdämpfer bereits verwendetes, kompressibles,.
festes Arbeitsmedium, z.B. Silikongummi, besitzt ebenfalls geringes Schmiervermögen und wirft daher das schwerwiegende
Problem eines Kolbenfr.es sens auf. Die Verwendung von Silikongunimi
erfordert daher unweigerlich eine noch sorgfältigere Auswahl von Form und Größe der Düsenöffnungen und des Zylinders,
was zu einer komplizierten Konstruktion und zu hohen Fertigungskosten des Dämpfers führt. . .
Der Erfindung liegt' daher die Aufgabe zugrunde, einen neuartigen Stoßdämpfer zu schaffen, welcher die verschiedenen, den vorstehend
genannten, bekannten Stoßdämpfern anhaftenden lachteile vermeidet. Genauer gesagt, verwendet der erfindungsgemäße Stoßdämpfer
ein kompressibles Schmierfett als Arbeitsmedium. Der in der Beschreibung benutzte Ausdruck "Schmierfett",oder "Fett"
bezieht sich dabei auf ein Schmiermittel, das normalerweise eine
halbfeste Konsistenz besitzt, .jedoch eine höhere-Fluidität zeigt,
wenn der auf es einwirkende Druck zunimmt oder die es beeinflussende
Umgebungstemperatur ansteigt. Schmierfett besitzt somit die Eigenschaften einer halbfesten Substanz, welche sich deutlich
von denen eines flüssigen oder festen Arbeitsmediums, wie Silikonöl bzw. Silikongummi, unterscheiden. Bei allen beschriebenen,
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung besteht" das
speziell
Schmierfett/aus einem kompressiblen Fett, das verseiftes Lithium enthält. Der dieses Schmierfett als Arbeitsmedium enthaltende erfindungsgemäße Stoßdämpfer ermöglicht eine schnelle, und zuverlässige Rückführung des Kolbens in seine Ausgangsstellung,
Schmierfett/aus einem kompressiblen Fett, das verseiftes Lithium enthält. Der dieses Schmierfett als Arbeitsmedium enthaltende erfindungsgemäße Stoßdämpfer ermöglicht eine schnelle, und zuverlässige Rückführung des Kolbens in seine Ausgangsstellung,
-4-•+)Das erfindungsgemäß verwendete
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schaltet die Notwendigkeit für die Verwendung einer Luftkammer oder einer Rückstellfeder aus und ermöglicht die Verwendung von
Düsenöffnungen fester Querschnittsfläche. Das Schmierfett wirft infolge der ihm eigenen Schmierwirkung nur eine sehr geringe .
Möglichkeit für ein Pestfressen des Kolbens auf, und folglich können die Düsenöffnungen und der Zylinder einfache Form besitzen,
so daß sich die Vorteile einer Vereinfachung der Stoßdämpfer-
konstruktion und herabgesetzter Fertigungskosten ergeben. Außerdem
kann mit dem erfindungsgemäß verwendeten Schmierfett, das durch Schwankungen der Umgebungstemperatur nur geringfügig beeinflußt
wird, ein Stoßdämpfer geschaffen werden, der stabilere Betriebsbedingungen gewährleistet als alle bekannten Vorrichtungen dieser
Art.
Die Erfindung bezweckt somit die Schaffung eines billigen Stoßdämpfers
einfacher Konstruktion, der gleichzeitig als Stoßdämpfer und als Federelement zu wirken vermag. Diese^ stabile Arbeitsbedingungen
gewährleistende Stoßdämpfer soll dabei nur geringe Probleme bezüglich eines Kolbenfressens aufwerfen und
durch Umgebungstemperaturänderungen höchstens minimal beeinflußbar sein.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 graphische Darstellungen des Verhältnisses zwischen dem Kolbenhub S und der Stoßbelästüng F bei einem
bereits verwendeten Stoßdämpfer,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Stoßdämpfer gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform
der Stg Erfindung,
Fig. 5 eine graphische Darstellung zum Vergleich der Kompressibilität
des erfindungsgemäß verwendeten halbfesten Schmiermittels mit derjenigen des herkömmlichen flüssi-
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gen .und festen Arbeitsmediums, %
Fig. 6. eine graphische Darstellung zum Vergleich der Wärmeausdehnungseigenschaften
des erfindungsgemäß verwendeten halbfesten Schmiermittels mit denjenigen des herkömmlichen
flüssigen und festen Arbeitsmediums,
Fig. 7 und 8 graphische Darstellungen des Verhältnisses zwischen Kolbenhub S und Belastung F bei einem erfindungsgemäßen
Stoßdämpfer, wobei Fig. 7 eine statische Belastung F und Fig. 8 eine Schlag- oder Stoßbelastung F veranschaulicht
,
Fig. 9 einen Schnitt durch, eine noch weiter abgewandelte Ausführungsform
der Erfindung und
Fig. 10 eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen
Kolbenhub S und statischer Belastung F bei der Vorrichtung gemäß Fig. 9«
Im folgenden ist anhand von Fig. 3 ein Stoßdämpfer gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung erläutert. Ein Zylinder 1
einfacher Form msibiaammeinen End- oder Stirnfläche eine Bohrung
auf, durch welche eine Kolbenstange 2 hindurchgeführt ist. Mit Ausnahme der Bohrung ist der Zylinder 1 allseitig geschlossen.
Die Kolbenstange 2 ist unter Flüssigkeitsabdichtung in die Zylinderbohrung eingesetzt, so daß sie axial zum Zylinder 1 hin-
und herverschiebbar ist. An dem im Zylinder 1 befindlichen Teü
der Kolbenstange 2 ist mit Hilfe zweckmäßiger Mittel ein schein benförmiger Kolben 3 angebracht. Der Kolben 3, dessen Umfangsfläehe
gleitfähig mit der Innenfläche des Zylinders 1 in Berührung steht, ist zusammen mit der Kolbenstange 2 im Zylinder 1
axial verschiebbar. Der Kolben 3 unterteilt das Innere des Zylinders
1 in zwei Kammern 1a, 1b, und er ist mit Durchgangsbohrungen 4 versehen, welche sich in Axialrichtung des Zylinders 1
erstrecken und somit als Düsenöffnungen oder Drosselbohrungen wirken. Der Zylinder 1 eines auf beschriebene Yieise aufgebauten
erfindungsgemäßen Stoßdämpfers wird - vorzugsweise unter
' 409829/0735 .
einem vorbestimmten Druck - mit dem noch zu beschreibenden, erfindungsgemäß
verwendeten, kompressiblen Schmierfett gefüllt, das als Arbeitsmedium wirkt.
Die abhandelte Ausführungsform gemäß Fig. 4 entspricht mit Ausnahme
der Ausbildung der Düsenöffnungen praktisch derjenigen gemäß Fig. 3, w&alb die entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugsziffern
bezeichnet sind wie in Fig. 3. Gemäß Fig. 4 sind anstelle der Durchgangsbohrungen bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 3 zwischen der TJmfangsfläche des Kolbens 3 und der Innenfläche
des Zylinders 1 Ringräume 5 vorgesehen, welche die Düsenoder Drosselöffnungen zur Ermöglichung eines Durchtritts des
Arbeitsmediums bilden. Zu diesem Zweck besitzt der Kolben 3 etwas kleineren Durchmesser als der Innendurchmesser des Zylinders ■
1 beträgt. Selbstverständlich könnte der Kolben 3 auch mit den Durchgangsbohrungen 4 gemäß Fig. 3 versehen sein.
Die bei. den vorstehend erläuterten Ausführungsformen vorgesehenen
Öffnungen 4, 5 besitzen eine derart festgelegte Que.rschnittsflache,
daß sie unabhängig von der Bewegungsrichtung*des Kolbens 3 eine vorbestimmte Menge des Arbeitsmediums durchtreten lassen.
Bei diesen Öffnungen handelt es sich mithin um sogenannte feste Düsen- oder Drosselöffnungen. In der Praxis ist die Querschnittsfläche jeder dieser Öffnungen so gewählt, daß sie unter Berücksichtigung
der physikalischen Eigenschaften des noch zu erläuternden Arbeitsmediums der tatsächlich erforderlichen Stoßdämpfungsfähigkeit
oder der vom Stoßdämpfer geforderten Federwirkung angepaßt ist. Der außerhalb des Zylinders 1 liegende Abschnitt
der Kolbenstange 2 (in Fig« 3 und 4 weggeschnitten) ist auf
nicht dargestellte Weise mit der Stoßstange oder dem Bremsmechanismus zum Beispiel eines Kraftfahrzeugs verbunden, so daß
er einer vorgegebenen Belastung ausse.tzbar ist. Der Durchmesser
des Zylinders 1 und der Kolbenstange 2 wird entsprechend der zu erwartenden Größe der Belastung gewählt« Obgleich der Zylinder
zu besseren Veranschaulichung in einfachster Form dargestellt ist, ist an einer passenden Stelle der Zylinder-Innenwand ein
nicht dargestelltes, abdichtbares Kappen-^ oder Füllstutzenglied
befestigt, über welches das Arbeitsmedium. in den Zylinder einge-
409829/073S
füllt oder aus ihm abgelassen werden kann.
Beim erfindungsgemäßen Stoßdämpfer wird in den flüssigkeitsdichten
Zylinder 1 ein kompressibles Schmierfett unter einem vorbestimmten
Druck eingefüllt. Versuche haben gezeigt, daß das bevorzugte Schmierfett ein solches ist, das verseiftes Lithium
enthält.· . ■*
Schmierfett ist im wesentlichen ein Schmiermittel aus einem flüssigen Schmieröl und einem Streckmittel. Bei Raumtemperatur
bleibt Schmierfett eine sogenannte Nicht-Newton'sehe Substanz,
die folglich auch beim längeren Stehenlassen bei Raumtemperatur keine Fluidität bzw. Fließfähigkeit zeigt. Wird das Schmierfett
jedoch von einer äußeren Kraft einer bestimmten Größe beeinflußt, so beginnt es zu fließen."Ähnlich wie das vorgenannte gewöhnliche
Fett ist das erfindungsgemäß verwendete Fett ein Schmiermittel,
das bei Raumtemperatur halbfest bleibt, sofern es nicht durch einen gewissen Druck beeinflußt wird, und welches zudem einen
zweckmäßigen Kompressibilitätsgrad besitzt. Wie erwähnt, enthält das erfindungsgemäß verwendete Fett vorzugsweise verseiftes
Lithium.
Im folgenden ist die Kompressibilität des verseiftes Lithium enthaltenden Fetts sksx erläutert. In Fig. 5 ist die Kompressibilität
£, dieses Fetts A mit derjenigen von Silikonöl B und
Silikongummi C verglichen, wobei die Kompressibilität fc auf der Abszisse- und der Innendruck P des Zylinders auf der Ordinate
aufgetragen ist. Obgleich das erfindungsgemäß verwendete Fett gemäß Fig. 5 eine geringfügig niedrigere"Kompressibilität
besitzt als das Silikonöl B und der Silikongummi C, zeigt es
eine Kompressibilität von etwa 3%, wenn es mit einem Druck P
von etwa 440 kg/cm beaufschlagt wird, wodurch belegt wird, daß es sich ohne weiteres für die praktische Verwendung als
Arbeitsmedium eines Stoßdämpfers eignet. Der benutzte Ausdruck Kompressibilität B bezieht sich auf das Verhältnis der Volumenabnahme
eines Schmiermittels gegenüber seinem ursprünglichen Volumen.
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Im folgenden ist die Wärmeaus dehnung V eines Schmiermittels unter
dem Einfluß der Umgebungstemperatur erläutert.. In Fig. 6 ist die Wärmeausdehnung \T des Fetts A mit derjenigen von Silikonöl B
verglichen, wobei die Temperatur O auf der Abszisse und die
Ausdehnung V" auf der Ordinate aufgetragen ist.. Gemäß Fig. 6 beträgt
die Wärmeausdehnung "tf* des Fetts A nur ungefähr die Hälfte
derjenigen des Silikonöls B, wodurch belegt wird, daß das Fett A wesentlich weniger durch Temperaturschwankungen beeinflußt.wird,
d.h. sehr temperaturstabil ist. Die Ausdehnung bezieht sich dabei auf das Verhältnis der Volumenzunahme eines Schmiermittels gegenüber
seinem ursprünglichen Volumen. Das im allgemeinen als Schmiermittel verwendete Fett A besitzt offensichtlich eine wesentlich
höhere Schmierfähigkeit als Silikonöl B.
Im folgenden ist nunmehr unter Bezugnahme auf die Ausführungsforzn·
gemäß Fig. 3 die praktische Arbeitsweise eines erfindungsgemäßen
Stoßdämpfers beschrieben, der als Arbeitsmedium ein Schmierfett mit den vorstehend erläuterten Eigenschaften verwendet.
Wenn· bei feststehendem Zylinder 1 eine statische Belastung einer
vorgegebenen Größe nach rechts auf die Kolbenstange 2 einwirkt, verschiebt sich letztere nach rechts und läßt den Kolben 3 sich
in der gleichen Richtung durch den Zylinder 1 verschieben, Infolgedessen verkleinert sich das Innenvolumen des Zylinders 1
um das Volumen der Kolbenstange 2 multipliziert mit ihrem Hub, wodurch das Fett im gleichen Ausmaß zusammengedrückt und im
Zylinder 1 ein erhöhter Druck erzeugt wird. Unter diesen Bedingungen sei nunmehr der Zustand der beiden Kammern 1a, 1b des
Zylinders 1 betrachtet. In der Kammer 1b steigt vorübergehend der Innendruck stärker an als in der Kammer la, so daß ein Teil·
des Fetts von der Kammer '1b über die Öffnungen 4 des Kolbens 3 nach links in die Kammer 1a fließt, bis schließlich die Druckpegel
in- beiden Kammern 1a, 1b ausgeglichen sind. Der Innendruck
des Zylinders 1 erhöht sich folglich in Abhängigkeit von seinem verringerten Volumen entsprechend dem Volumen des
in den Zylinder 1 eingeschobenen Teils der Kolbenstange 2. Mithin wird im Zylinder 1 eine links gerichtete Gegenkraft einer
Größe erzeugt, welche durch Multiplizieren des erhöhten Innendrucks des Zylinders 1 mit der Querschnittsfläche der Kolben-
-9-409829/0735"
stange 2 "bestimmbar ist. Diese Gegen- oder Rückstellkraft wird
dabei auf die Kolbenstange 2 ausgeübt. Wenn auf die Kolbenstange 2 eine Belastung einwirkt, welche nach rechts gerichtet ist
und die gleiche Größe besitzt wie diese Gegenkraft, so kommen die Kolbenstange 2 und der Kolben 3 an einer vorgegebenen Stelle
zur Ruhe, an welcher auch der Schmierfettfluß aufhört. In diesem Gleichgewichtszustand entspricht das Verhältnis zwischen
dem Hub S der Kolbenstange 2 und einer statischen Belastung F demjenigen gemäß Pig. 7. In "Pig. 7 geben die ausgezogenen Linien
den Innenzustand des Zylinders 1 an, wobei der das Schmierfett beaufschlagende Anfangsdruck dem Atmosphärendruck entspricht.
Die gestrichelten Linien geben den Fall an, in welchem der das Schmierfett beaufschlagende Anfangsdruck einen höheren Wert ρ
als den des Atmosphärendrucks besitzt. In beiden Fällen besitzen aber äsx die statische Belastung F und der Hub des Kolbens 3
gemäß Fig. 7 eine 'sich linear' ändernde Beziehung zueinander. Wenn das Schmierfett, wie erwähnt, im voraus unter einen vorbestimmten
Druck gesetzt wird, kann die Kolbenstange 2 bei Aufhebung der Belastung zuverlässiger in ihre Ausgangsstellung
zurückkehren als in dem Fall, wenn das Fett von vornherein nur mit dem Atmosphärendruck beaufschlagt wird. Wenn das Fett anfänglich
unter einen bestimmten Druck gesetzt wird, nimmt der Kolben 3 eine Ausgangsstellung an der Innenwand der linken
Stirnfläche des Zylinders 1 ein. Hierbei verringert sich das Volumen der linken Zylinderkammer 1a praktisch auf Null. Ist
das Fett dagegen nicht im voraus unter einen Vorbelastungsdruck gesetzt, so nimmt der Kolben 3 seine Ausgangsstellung,
an irgendeiner Stelle im Zylinder 1 ein.
Wenn die Kolbenstange 2 bei feststehendem Zylinder 1 einer/ gemäß Fig. 3 nach rechts wirkenden Stoßbelastung F ausgesetzt
wird, ist gemäß Fig. 8 das Verhältnis zwischen der Stoßbelastung F und dem Hub S des Kolbens 3 anders als im Fall von
Fig. 7, die das Verhältnis im Fall einer statischen Belastung wiedergibt. Dieser Unterschied beruht darauf, daß dann, wenn
ein Stoßdämpfer mit einer Stoßbelastung- beaufschlagt wird, das Fett mit erheblichem .Widerstand durch die Öffnungen 4 des
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£±±κ&± Kolbens 3 fließt und nicht schnell aus der rechten Kammer
1b in die linke Kammer 1a verdrängbar ist. Die Kurve gemäß Pig.8,
welche das Verhältnis zwischen der Stoßbelastung F und dem Hub S
des· Kolbens 3 angibt, nähert sich der ausgezogen eingezeichneten Kurve A gemäß Fig. 1 und derjnigen gemäß Fig. 2 an, wodurch aufgezeigt
wird, daß der erfindungsgemäße Stoßdämpfer bei Stoßbelastung und bei statischer Belastung jeweils ein gleich wirksames
Stoßaufnahmevermögen gewährleistet. Außerdem kehrt die Kolbenstange 2 sowohl bei einer Stoßbelastung als auch bei einer
statischen Belastung unter dem Rückstellmoment des Fetts gleich zuverlässig in ihre Ausgangsstellung zurück. Die Kurve gemäß
Fig. 8 wurde mit einem Fahrzeug von 259 kg Gewicht erhalten, das mit einem Dämpfer ausgestattet war, der - aufgrund von
Versuchen bestimmt - ein Innenvolumen von 100 cm und eine
Querschnittsfläche .der Düsenöffnungen von 19t2 mm besaß;-,
während das Fett bei einem Durchmesser der Kolbenstange 2 von 10 mm und einem Hub von 50 mm eine Kompressibilität von
3,6$ besaß und unter einem Anfangsdruck von Null stand, wobei
das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 8 km/h zum Aufprall gegen eine feste Wand gebracht wurde. Fig. 8 zeigt, daß der
.ι-auf vorstehend beschriebene "Weise ausgebildete Stoßdämpfer
ein hohes Stoßaufnahmevermögen besitzt, während seine Kolbenstange zuverlässig in die Ausgangsstellung rückstellbar ist.
Die Drossel- oder Düsenöffnungen können unter Berücksichtigung der erforderlichen Stoßdämpfung des Stoßdämpfers und der Fluidität
des verwendeten Fetts jeden zweckmäßigen Querschnitt besitzen, so daß erfindungsgemäß ein Stoßdämpfer geschaffen wird,
welcher die gewünschten Eigenschaften besitzt und eine wirksame Stoßdämpfung hervorbringt.
Die vorstehende Beschreibung bezieht sich auf einen Stoßdämpfer gemäß der ersten Ausfuhrungsform nach Fig. 3, bei
dem ein kompressibles Schmierfett als Arbeitsmedium dient.
Die gleiche Beschreibung gilt jedoch auch für die zweite Ausführungsform gemäß Fig. 4, bei welcher die festen Drosseloder
Düsenöffnungen durch zweckmäßige Zwischenräume zwischen der Umfangsflache des Kolbens 3 und.den Innenwänden des Zylinders
1 ersetzt sind.
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Mit dieser abgewandelten Anordnung wird ebenfalls ein Stoßdämpfer geschaffen, welcher die gewünschte Stoßdämpfung zu
gewährleisten vermag.
Im folgenden ist nunmehr die dritte Ausführungsform der Erfindung
erläutert, welche praktisch derjenigen gemäß Fig. 3 entspricht und sich nur in der Konstruktion der- Kolbenstange von
dieser unterscheidet. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 besteht
nämlich die mit dem Kolben 3 verbundene Kolbenstange 2 aus einem Stangenteil 2a größeren Durchmessers und einem anderen
Stangenteil 2b kleineren Durchmessers. Der dickere Stangenteil 2a durchsetzt unter Abdichtung die eine Stirnfläche des
Zylinders 1 und ist in Axialrichtung zum Zylinder 1 verschiebbar, während der schlankere Stangenteil 2b unter ähnlicher
Abdichtung die andere Stirnfläche des Zylinders 1 durchsetzt und ebenfalls axial zum Zylinder 1 verschiebbar ist. Der
dickere Stangenteil 2a und der davon getrennt ausgebildete, schlankere Stangenteil 2b sind z.B. zu einem einheitlichen
Bauteil zusammengeschweißt. Wahlweise können a"ber beide Stangenteile aus einem einzigen Werkstück hergestellt sein. Der
Kolben 3 ist5 im Zylinder 1 so festgelegt, daß er den inneren
Endabschnitt des schlankeren Stangenteils 2b umschließt und an der inneren Stirnfläche des dickeren Stangenteils 2a anstößt. .
-Wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen ist der
Zylinder 1 mit einem kompressiblen Schmierfett, beispielsweise einem verseiftes Lithium enthaltenden Schmierfett als Arbeitsmedium
gefüllt.
Wenn die Kolbenstange, wie im Fall dar dritten Ausführungsform,
aus einem Stangenteil größeren Durchmessers und einem Stangenteil kleineren Durchmessers besteht, entspricht eine Verkleinerung
des Innenvolumens des Zylinders 1 infolge der Verschiebung dieser Stangenteile 2a, 2b dem Produkt, das durch Multiplikation
eines Unterschieds zwischen den Querschnittsflächen der Stangenteile 2a, 2b mit dem Kolbenhüb S erhalten wird.
Wenn daher der Querschnittsflächenunterschied verkleinert wird, nimmt der Innendruck des Zylinders 1 relativ zum Kolbenhub
langsam zu. Wenn das in den Zylinder 1 eingefüllte Fett
... " -12-4Q9829/0735
im voraus unter einen "bestimmten Druck ρ gesetzt wird, stehen
die statische Belastung F und der Kolbenhub S in dem Verhältnis gemäß Pig. 10 zueinander. Die ausgezogene Linie gemäß
Fig. 10 besitzt eine sanftere Neigung als die Kurve gemäß
Fig. 7» wodurch aufgezeigt wird, daß ein Stoßdämpfer dieser Konstruktion als Federelement verwendet werden kann, das mit
praktisch konstanter Kraft arbeitet.
Das als Arbeitsmedium im erfindungsgemäßen Stoßdämpfer verwendete
kompressible Schmierfett, insbesondere ein solches, das verseiftes Lithium enthält, beseitigt die Notwendigkeit
für die Anordnung einer Gas- oder Luftkammer wie beim bekannten Stoßdämpfer. Außerdem ist der erfindungsgemäße Stoßdämpfer
anstelle der variablen Öffnungen mit festen Drossel- oder Düsenöffnungen versehen, wobe'i er dennoch eine voll wirksame
Stoßdämpfung zu gewährleisten vermag. Durch die gute Schmierfähigkeit des genannten Schmierfetts entfällt das Problem
eines Fressens des Kolbens, und es wird dabei überflüssig, die -Form der Öffnungen und des Zylinders besonders anzupassen.
Infolge*'der niedrigen Wärme aus dehnung des Schmierfetts
ist das Stoßdämpfungsvermögen des erfindungsgemäßen Stoßdämpfers nur in geringem Ausmaß dem Einfluß von Schwankungen
der Umgebungstemperatur unterworfen. Mit*der Erfindung wird somit ein kostensparender Stoßdämpfer einfacher Konstruktion
geschaffen, der stets unter stabilen- Bedingungen arbeitet.
409829/0735
Claims (6)
- PatentansprücheStoßdämpfer mit einem flüssigkeitsdiehten Zylinder .mit vorbestimmten! Innenvolumen, einem in den Zylinder eingesetzten"und in dessen Axialdichtung verschiebbaren Kolben, welcher den Innenraum des Zylinders in zwei Kammern unterteilt, und einer die eine Stirnfläche des Zylinders unter Abdichtung durchsetzende und zur Verschiebung des Kolbens axial durch den Zylinder bewegbarenKolbenstange, wobei sich bei der Verschiebung der Kolbenstange das Volumen ihres in den Zylinder hineinragenden Teils proportional zur Verschiebung verändert, so daß ein in die beiden Zylinderkammern eingefülltes Arbeitsmedium unterschiedlichen Drükken ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet , daß das in die beiden Kammern (1a, 1b) des Zylinders (1) eingefüllte Arbeitsmedium ein kompressibles Schmierfett(4- 5)
ist, daß Öffnungen/fester Querschnittsfläche zur Verbindung der beiden Kammern (1a, 1b) und zum Ausgleichen der in diesen Kammern herrschenden Drücke vorgesehen sind und daß dann, wenn der Kolben (3) unter dem Einfluß einer auf die Kolbenstange (2) einwirkenden Stoßbelastung in den Zylin-. der (1) hineingetrieben wird, das in der einen Zylinderkammer (1b) enthaltene Schmierfett unter einen höheren Druck setzbar ist, so daß es gewaltsam aus der einen Kammer (1b) über die festen Öffnungen (4, 5) in die andere Kammer (1a) verdrängt und'dadurch die Stoßbelastung absorbiert wird. - 2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in die beiden Zylinderkammern eingefüllte kompressible Schmierfett verseiftes Lithium enthält.
- 3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das kompressible Schmierfett mit einem vorbestimmten Anfangsdfuck in die beiden Zylinderkammerη eingefüllt ist.-H-' 409829/073$-H-
- 4« Stoßdämpfer nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie Öffnungen fester Querschnittsfläche mehrere Bohrungen /sind, welche den Kolben in Axialrichtung des Zylinders , durchsetzen. . .
- 5« Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen fester Querschnittsfläche durch Zwischenräume zwischen der Umfangsfläche des Kolbens und der Innenwand des Zylinders gebildet sind.
- 6. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange aus einem ersten Stangenteil, welcher die eine Stirnfläche des Zylinders unter Abdichtung durchsetzt und in Axialrichtung des Zylinders verschiebbar ist, und einen zweiten'Stangenteil.aufweist,welcher die andere Stirnfläche des Zylinders unter Abdichtung durchsetzt und ebenfalls in Axialrichtung des Zylinders verschiebbar ist und welcher am einen Ende mit dem zugewandten Ende des ersten Stangenteiis verbunden ist und zudem einen kleineren Durchmesser aljS der erste Stangent.eil besitzt, und daß der Kolben derart befestigt ist, daß er die innere Stirnfläche des zweiten Stangenteils umschließt und an der inneren Stirnfläche des ersten Stangenteils anliegt.409829/0735-AS-Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP277973A JPS4989070A (de) | 1972-12-29 | 1972-12-29 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| DE (1) | DE2365038A1 (de) |
| FR (1) | FR2212505B1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19633756A1 (de) * | 1996-08-22 | 1998-02-26 | Suspa Compart Ag | Reversibler Dämpfer |
| DE19959051A1 (de) * | 1999-12-07 | 2001-06-21 | Grass Gmbh Hoechst | Verfahren zum Abbremsen einer bewegten Masse sowie Brems- und Dämpfungselement |
| DE102008044852A1 (de) * | 2008-08-28 | 2010-03-04 | Schaeffler Kg | Dämpfungsvorrichtung, insbesondere für Spannvorrichtungen von Zugmitteltrieben an oder in Verbrennungskraftmaschinen |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| JPS53118988U (de) * | 1977-02-28 | 1978-09-21 |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| FR1327028A (fr) * | 1961-11-17 | 1963-05-17 | Amortisseur télescopique de suspension, non hydraulique | |
| US3442501A (en) * | 1966-02-25 | 1969-05-06 | Martin Marietta Corp | Non-mechanical variable orifice shock absorber |
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1972
- 1972-12-29 JP JP277973A patent/JPS4989070A/ja active Pending
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- 1973-12-28 DE DE19732365038 patent/DE2365038A1/de active Pending
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- 1974-01-02 FR FR7400062A patent/FR2212505B1/fr not_active Expired
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| US8960385B2 (en) | 2010-05-14 | 2015-02-24 | Dt Swiss Inc. | Damper for a bicycle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2212505A1 (de) | 1974-07-26 |
| FR2212505B1 (de) | 1978-11-10 |
| JPS4989070A (de) | 1974-08-26 |
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