DE2364381A1 - Steuervorrichtung fuer garnspulwerke - Google Patents
Steuervorrichtung fuer garnspulwerkeInfo
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Description
Dr.-lng. von Kreisler Or.-hg. Sc
Dr.-lng.Th. Meyer- Dr. Fuss D>!.-O.om. Alek von Kreisier DipL-Chem-Caroia Keiler Dr.-lng. Klöpsch Dipl.-lng. Setting Köln, DelcHmannhaus
Dr.-lng.Th. Meyer- Dr. Fuss D>!.-O.om. Alek von Kreisier DipL-Chem-Caroia Keiler Dr.-lng. Klöpsch Dipl.-lng. Setting Köln, DelcHmannhaus
2 T DfZ. 1973
Firma Fratelli KARZOLI & C. S.ρ.Α., Palaszolc s/ Oglio
(Brescia), Italien
Steuervorrichtung für Garnspulwerke.
Auf dem Gebiet der Spinn- und Zwirnmaschinen ist das Verfahren bekannt, nach dem Garnspulen verschiedener Aufsiachungsforiaen
dadurch gebildet werden, daß eine geregelte, gegenseitige Bewegung der umlauf enden, :d'as Garn aufwickelnden
Hülse und der das Garn spulenden und führenden. Organe bewerkstelligt
wird. ·
Die Steuervorrichtung für eine solche Bev/egung muß einstellb£ir
sein, um die ."jeweils gewünschte Aufmachungsforia der.Spule
zn bestimmen,.
Die erwähnte, gegenseitige Bewegung" erfolgt bekanntlich in
abv/echsßlnder Richtung und ihre Schtiingungsv.'ai Ye bestimmt
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die Spulhöhe, während die augenblickliche Geschwindigkeit das Profil der Spule bestimmt.
Es wurde bereits vorgeschlagen, die Bewegung der umlaufenden
Spule und der Fädenführungen und -spulungen mit Nocken zu
steuern, die durch Tastglieder betätigt werden, die mit der eigenen Bewegung die Bewegung der fadenftthrenden -und -spulenden Organe regeln! das Profil des Nockens ist daher an
das Profil der aufzuwickelnden Spule einmalig gebunden.
.Bei dieser Lösung ist es zum Umändern der herzustellenden
Spulenform notwendig, die Nocken mit anderen.von passendem Profil auszuwechseln. Das Auswechseln der Nocken ist meistens
eine heikle, umständliche. Arbeit, die das Vorhandensein einer größeren Auswahl miteinander austauschbarer Hocken voraussetzt,
von denen jeder dazu geeignet sein muß, die Bildung einer der vielen, auf dem Harkt gefragten .Spulenformen
—zu-bestiminen.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Steuervorrichtung,
-für*-die gegenseitige Bewegung von Aufwickelspule und- den·'Fa-"
denführungen und -ringen tragenden Bänken, die nicht mit den,
den bekannten Lösungen eigenen Nachteilen behaftet ist, und die insbesondere die Bildung.von Spulen verschiedener Aufmachungsform
ermöglicht , ohne Teile austauschen zu müssen.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer
derartigen Vorrichtung, die eine schnelle und genaue Einstellung der Aufwicklungsart des Garnes auf der umlaufenden
Hülse gestatte^ ohne daß es dazu nötig ist, umständliche, unzumutbare Umstellzeiten in Kauf.zu nehmen, während welchen
die ganze Spulmaschine stillstehen muß.
Biese, sowie weitere Zwecke, die in der Folge noch hervortreten, werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine
Steuervorrichtung für ein mit einer Bewegung in wechselnder Richtung versehenes Gerät geschaffen wird, um damit die. ge-
Spulungsmx-fctel
genseitige Bewegung von Aufwickelhülse und Padanleit- und
zu bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein Organ für die Umkehrbetätigung des Fadenleitex^hubes durch einen
Anschlag, sowie ein Tragorgan mit zwei einander gegenüber angeordneten Anschlägen, die auf das üakehrbetätigungsorgan
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einwirken können, umfaßt, wobei zumindest das Umkehrbetätigungsorgan
oder das Tragorgan mit dem vorgenannten Gerät beweglich verbunden ist, um einen gegenseitigen Hub zwischen
beiden Teilen auszuführen, der vom Hub des^ Gerätes abhängig
ist, während welchem sich das betreffende Organ zwischen den Anschlägen in einer ersten Richtung bewegt, wobei außerdem
Antriebsmittel vorgesehen sind, um das Umkehrorgan gegenüber dem Tragorgan in einer, zu der ersten senkrechten Richtung
zu bewegen, damit der Bereich der Anschläge, an die das Umkehrorgan
stößt, verändert wird»
Auf diese Weise hat es sich als möglich erwiesen, durch Ändern
der Verschiebegeschwindigkeit des ümkehrorganes auf dem eigenen Wagen, sowie der Stellung der Anschlagstücke
auf der Platte, alle auf dem Markt gefragten Aufmachungsformen der Spulen herzustellen.
Zur -besseren- Verständigung- wi-rd -nachstehend eine -Beispiel : -
hafte Ausführungsfom der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben, dio in der beiliegenden Zeichnung.dargestellt
ist5 wo ·
Fig., 1 ein schematisches Schaubild einer erfindunr.3r;3r.ä:'ien
Vorrichtung,
Figo 2 eine Vorderansicht des Schubrahmens nach Fig. 1,
Figo 3 einen Querschnitt nach der Linie III - III von
; Fig. 2,
Fig. 4- ein Aufspulschema einer Spulenart,
Fig. 5 eine Teilansicht der auf.die Spulenart von Fig. 4
umgerüsteten Vorrichtung, .
Fig«, 6 ein Aufspulschema einer weiteren Spulenart,
Fig. 7 eine Teilansicht der auf die Spulenart von Fig. 6
umgerüsteten Vorrichtung,
Fig. 8 und 9 eine Seiten- bzw. Vorderansicht einer v/eiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
und
Fig. 10 ein mit der Vorrichtung nach Fig, 8 und 9 erzielbares
Aufspulschema · zeigt. 409-827/0787
"Fig. 1 bis 3 zeigen in schematischer Darstellung die Steuervorrichtung
der gegenseitigen Bewegung von Fadenleitern und Spulen in einer Streckzwirnmaschine.
Das Steuerorgan für die gegenseitige Bev/egung besteht aus
einem Druckölzylinder 10, dessen Kolbenstange 11 an einer
Zugschiene 12 befestigt ist, die mit dem PadenleiW~un§\
in an sich, bekannter-Weise beweglich verbunden ist. ■
Gegenseitig bewegliche Anordnungen der Fadenleiter mit den
Spulen sind bekannt: in der Zeichnung wird mit 91 eine Spule
und mit 90 der durch die Zugschiene in Bewegung gesetzte Fadenleiter
bezeichnet« Es ist klar, daß die Zugschiene 12 sowohl einen Wagen mit den zu beivickelnden Hülsen 91 als auch
die Fadenleiter mit den Garnträgern in die gewünschte, ge-, genseitige Bewegung setzen kann.
Die Zugschiene 12 ist über den Stab 13 mit einem Schieber 14-verbunden,
der"über die Muffe 15 auf dem Führungsstab 16
verschiebbar gelagert und durch Rädchen 17 am Führungsstab
18 geführt wird. Die Führungsstäbe 16 und. 18, sowie auch der Zylinder 10 werden von einem Rahmen 19 getragen,, an dem
noch eine Konsole 20 befestigt ist.
Der Schieber "'14 weist mit ihm verbundene. Platten 21 und 22 auf, wobei die Platte 22 durch Schrauben 23, die in an derselben
Platte ausgesparten Schlitzen 24 sitzen, einstellbar befestigt ist. Die Platte 22 weist*außerdem zwei zueinander
parallel angeordnete Langlöcher 25S 26 auf, die den Sitz für
die Befestigungsschrauben 27, 28 einer Stange 29 bilden, die einen Längsspalt aufweist,· durch den letztgenannte Schrauben
gehen. Auf dieselbe Weise bilden Langlöcher 31» 32 an der
Platte. 21 den Sitz für die Befestigungsschrauben 33» 34 ei-'
ner Stange 355 äie einen Längsschlitz 36 aufweist, durch den
die Schrauben 33» 34 gehen.
Die Konsole 20 steht über, den Schieber 14 hinaus und ist über-zwei zueinander parallel angeordnete Ständer 37» 38
mit dem unteren Teil des Rahmens Ί9 verbunden. Der Ständer
37 trägt eine srerschiebbar angeordnete Muffe 39 eines am
Ständer 38 über Rädchen 41 geführtenBrettes 40. .
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Das Brett 40 ist am'Ende eines Riemens 81 befestigt, der
durch die Konsole 20 hindurch läuft und mit seinem anderen Ende an einer Riemenscheibe 42 fest verbunden ist, die auf
einer Wolle 43 fest sitzt, die in einer an der Konsole 20 befestigten Lagerplatte gelagert ist. Die in der Lagerplatte
44 gelagerte Welle 43; trägt ein Zahnrad 45, das mit einem
zweiten Zahnrad 46 kämmt, das auf der Welle 47 sitzt, die durch die Platte 44 drehbar hindurchgeführt ist^ Die Welle
47 ist mit einem mit 48 bezeichneten, vorzugsweise hydraulisch
arbeitenden Getriebemotor verbunden.
Hit Brett 40 ist, ein Mikroschalter 49 verbunden, der mit
dem drehbaren Schalthebel 50 versehen und über die Leitung
51 an einem elektrisch steuerbaren Kasten 52 angeschlossen
ist, in dem ein Vierwegeventil untergebracht ist, das den Stromzufluß in den Leitungen 53 j 54 steuert, die den Zylinder
10 speisen. Dem Kasten 52 wird Drucköl von einer Wechseldruckpumpe
55 über eine Leitung 56 zugeführt; eine Leitung
82 führt zum Ablauf, .
An der Unterseite des Schiebers 14 ist eine Klinge 57 mit
auf bekannte Weise mittels Knöpfen 58 einstellbarer Neigung
befestigt. Die Neigung der. Klinge 57 kann an Skalen 59 ab- ·' gelesen werden. Die Klinge 57 steht mit einer Rolle 60 einer
Vorrichtung 61 in Berührung, die am Rahmen 19 befestigt ist
und- die Aufgabe erfüllt, die Durchflußmenge des Öls in der
Leitung 56 in Abhängigkeit vom Neigungswinkel der Klinge 57
dadurch zu"verändern, daß sie über die Leitung 62 die Wech
seldruckpumpe 55 auf bekannte Weise beeinflußt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, weisen die Stangen 29 und 35
verjüngte Abschnitte 70, 71 auf, die dazu dienen, die gegenseitige Neigung der beiden Stangen 2u variieren.
Die Platten 21, 22 sind mit Skalen 72, 73 versehen, die eine
schnellere gegenseitige Positionierung der Stangen 29, 35 ermöglichen.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: . · -
Wenn sich der Kolben des Zylinders 10 iß zurückgezogener
Stellung befindet, steht der Schalthebel 50 des Mikroechal-
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ters 49 mit der Stange 29 in Berührung: in dieäem Augenblick
wird der Kasten 52 so umgeschaltet, daß Leitung 56
mit Leitung 53 und Leitung 85 mit Leitung 54 verbunden äst.
Dann fördert die Pumpe 55 Drucköl zum Zylinder 1C. Der Zylinderkolben
bewegt die Kolbenstange 11 und somit die Zugschiene 12. Der Kolben des Zylinders 10 verschiebt sich nach
rechts (in Fig. 1), solange bis der Schalthebel 50 die Stange 35 berührt. Jetzt wird der Mikroschalter betätigt, der
über Leitung 51 dem Kasten 52 einen Impuls sendet, welcher
das Vierwegeventil so umschaltet, daß Leitung 54 mit Leitung
56 und Leitung 53 mit dem Abfluß in Verbindung gesetzt
wird. Infolgedessen wird das Drucköl über Leitung 54 solange
dem Zylinder 10 zugeführt, bis der Schalthebel 50 in Berührung mit der Stange 29 kommt, worauf der Arbeitsgang wieder
von neuem bginnt.
Somit ist eine Wechselbewegung der Zugschiene 12 erreicht, deren Weg zu dem.gegenseitigen Hub des Fadenleiterwagens
und des Spulenwagens verhältnisgleich ist.
Außerdem wird der "Antrieb 48 durch den Beginn des Aufwikkelns
der Spulen angelassen, so daß das Brett 40 der Hohe nach verstellt wird und sich der Bereich der Stangen 29, 55*
in welchem der Schalthebel 50 betätigt wird, verändert; durch die Änderung der Neigungswinkel der Stangen und der
Geschwindigkeit des Getriebemotors 48, kann die Aufspulhöhe bzw. Aufmachungsform der Spulen in jedem Augenblick umgestellt
werden.
Wird z.B. der Getriebemotor 48 gestoppt oder die Stangen 29»
35 zueinander parallel und lotrecht gestellt, bekommt man eine gleichbleibende Aufspulhöhe und die Spule wird zylinderförmig.
Etwas kompliziertere Aufmachungsformen der Spule zeigen Fig. 4 und 6.
In Fig. 4 wird eine Spule 100 der konisch-zylindrischen Form
gezeigt; In Fig. 5 wird gezeigt wie die Stangen 29, 35 eingestellt
werden müssen, damit die Aufmachungsform der Spule nach Fig. 4 erreicht wird.
Die mit 5OA bezeichnete$ lotrechte Anfangsstellung des
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Schalthebels ?0 entspricht dein größten Abstand zwischen den
Stangen 29 und 35, und somit dorn maximalen Spulweg; während
des Aufspulens bewegt der Getriebemotor 48 das Brett 40 mit
einem einzigen Hub nach oben, so daß sich der Schalthebel am Ende des Spulganges in der Stellung 50B befindet, wo der
Spulweg am kürzesten ist; den Verlauf der Spulwege zeigt die Zigzaglinie in Fig. 4. . ■
In Fig. 6 ist die bikonische Spule 110 gezeigt, die durch die Spulwege ^ebildec wird, die durch die daneben gezeichnete
Zigzaglinie 111 gekennzeichnet sind. Zur Durchführung dieser Spulart werden die Stangen 30, 36 so eingestellt, wie
aus Fig. 7 ersichtlich; hier ist der momentane Spulweg gleichbleibend,
aber er verstellt sich gleichzeitig der Spulhülse entlang. Der Getriebemotor 48 verstellt das Brett 40 mit
abwechselnder Bewegung, so daß- der Schalthebel 50 Hin- und iierbewegungen zwischen den Stellungen 500 und 50D ausführt.
Die verjüngten Abschnitte 70 und 71 ermöglichen die Herstellung
der bekannten bikonischen Spule, oder einer solchen mit geradliniger Neigung, nachdem die verjüngten Abschnitte eine
bombige Aufmachungsform am Anfang verhindern.
Es ist klar, daß durch Änderung des gegenseitigen Abstandes
und der Neigung der Stangen gegenüber der Senkrechten, die Verjüngung der Spule beliebig verändert werden kann.
Es ist leicht für den Fachmann, die Stellung der Stangen und die Geschwindigkeit des Motors 48 jeweils so einzustellen,
daß die gewünschte Aufmachungsform der aufzuwickelnden
Spule zustandekommt. ' . ·
Kompliziertere Ausführungsformen dor Spule können insbesondere durch Einstellung des Nockens"57 erzielt werden, womit
die Momentgeschwindigkeit des DruckölZylinders 10 nach Belieben
geändert wird.
Die senkrechte Verstellung des Brettes 40 kann leicht dadurch
"begrenzt werden, daß Endschalter vorgesehen werden, die die Umkehr oder die Einschaltung des Getriebemotors 48 nach
einer bekannten Anordnung steuern.
In Figi 8j 9 ist eine erfindungsgemässe Ausführung dargestellt,
die es ermöglicht während des Auf spulens die Schwier igkeit ztt V
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das Garri in wohlgeordneten Windungen, ohne sich übereinander
"zu-legen 5 anzuordneiig wenn nämlich Fasern mit niedriger
Reibungszahl5 v;ie gewisse ündlosfasergarne (Kunst- und/oder
Chemiefasern) verarbeitet .werden, gleiten die Windungen in
der Spule übereinander, ganz besonders an den .konischen Enden
der Spule ,^ und verursachen das Auseinanderfallen des
Garnes. Somit entsteht eine unregelmäßige Aufmachung der Spule und folglich wird die weitere Verarbeitung des Garnes
in Frage gestellt«, ■
Wie aus Figo 8 und 9 ersichtlich, ist'an der Konsole 20 ein
Führungsstück 122 befestigt? mit welchem ein am Rahmen 19
befestigtes Führungsstück 123 fluchtet«, In den Führungsstükken
122S 123 ist ein Stab 121 eingebaute, an dessen nach unten
herausstehenden Enden, unterhalb des Führungsstückes
123, ein Losrad 126 befestigt ist. Mit dem Losrad 126 steht
ein darunter angeordneter Exzenter 12? in Berührung, der im
Rahmen 19 drehbar gelagert ist und von einem Motor 128 angetrieben wirdo Am Stab 121 sind ein dicht unter der Konsole
"20 angeordneter Mikroschalter 124 und ein zwischen' Führungsstück
123 und Losrad -126 angeordneter Mikroschalter 125
befestigt» Beide Mikroschalter 124 9 125 sind über die Leitungen
124' und 125" alt dem'Antriebsmotor- 48 des Brettes .40
leitend verbunden9 so daß der Drehsina des Motors 48 umgekehrt
wird, wenn einer der beiden Mikroschalter betätigt ifird. Die beiden Kikroschalter-124, 125 sind außerdem so angeordnet^-daß
sie - wenn das Brett 40 dem Ständer 38 entlang verstellt wird - mit einem Fühlglied 129 in Berührung
kommen, das aus einem, aia Bret.t 40 befestigten Winkelstück besteht. ■ "
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen"Vorrichtung ist folgende:
Man nehme ans daß die Stangen 29, 35 an den Platten
21, 22 des Schiebers 14 zueinander parallel angeordnet sind:
der Spulweg ist in Jedem Augenblick gleichbleibend, aber er verschiebt sich an der Spulhülse entlang» Die Aufmachungsform der Spul-e weist eine doppelte Verjüngung auf und ist
dem Äuseinanderfallen der Spulwindungen besonders stark ausgesetzt.
■Durch Anlassen des Antriebes von Schieber 14 und des Ge-
.. " . 409827/0787 ' BAD original
triebemotors 48, wird der Schieber 14 in waagerechter Richtung
zwischen den durch den Schalthebel 50 bestimmten Stellungen
hin- und herbewegt,, welcher Schalthebel sich seinerseits senkrecht bewegt, nachdem sein Brett 40 durch den Motor
48 in Bewegung gesetzt wird.
Der V/eg des Brettes 40 und somit dos Schalthebels 50 wird
durch die Mikroschalter 124, 125 begrenzt, von welchen jeder
bei Berührung mit dem Schalthebel 50 den Drehsinn des Motors 48 umkehrt. Ihie Umkehrstellung steht jedoch nicht
fest, sondern sie ändert sich in Abhängigkeit vom Hub des
Exzenters 127, der den Stab 121 und somit die Mikroschalter 124, 125 hin- und herbewegt.
In Fig. 10 ist eine Spule 130 mit ihrem Aufspulschema nach
der Zigzaglinie 131 dargestellt, die sich aus der oben beschriebenen Funktionsanordnung ergibt. Obwohl der Spulweg
des Garnes an sich gleichbleibend ist, verschiebt er sich der Spulhülse entlang, wobei er von der Geschwindigkeit des
Brettes 40 unabhängig ist. Der Motor 128 treibt nämlich den Exzenter 127 unabhängig von der Geschwindigkeit des Getriebemotors
48 an; somit könnte ζ„3. der Motor 128 den Exzenter
mit der Geschwindigkeit einer Umdrehung je 5 Minuten antreiben, während der Getriebemotor 48 das Brett 40 mit der Geschwindigkeit
eines vollen Weges je 3 Minuten verschieben kann. - ' ■ . ~ - "
Die Mikroschalter 124, 125 werden vorzugsweise am Stab 121 einstellbar befestigt; in gewissen Fällen könnte man auch
ein Fühlglied größerer Abmessungen verwenden.
Das Aufwickeln des Garnes an den Enden der Spule erfolgt daher
ohne Verdickung der Garnmasse, weil sich das Garn stets an andere Stellen der Endabschnitte der Spule legt.
Wenn es sich um eine Garnart handelt, bei der die Spulwin- *
düngen keine Neigung zum Auseinanderfallen oder übereinanderlegen
zeigen, können die Mikroschalter 124, 125 in fester
Stellung bleiben.
409827/0797
Claims (1)
- P A Τ E N T A N S F R Ü G H EMJ Steuervorrichtung für ein mit einer Bewegung in wechselnder Richtung versehenes Gerät, um damit die gegenseitige Bewe- ' gung von Aufwickelhülse und Fadenleit-urai Sptüungsmittel zu bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß die .Vorrichtung ein Organ für die Umkehrbetätigung des Fadenleiterhubes durch einen Anschlag, sowie ein Tragorgan mit zwei einander gegeüber angeordneten Anschlägen, die auf das Umkehrbetätigungsorgan einwirken können umfaßt, wobei zumindest das Ümkehibetätigungsorgan oder das Tragorgan mit demη ·vorgenanten Gerät beweglich verbunden ist, um einen gegenseitigen Hub zwischen beiden Teilen auszuführen, der vom Hub des Gerätes abhängig ist, während welchem sich das betreffende Organ zwischen den Anschlägen in einer ersten Richtung bewegt, wobei außerdem Antriebsmittel vorgesehen sind, um das Umkehrorgan gegenüber dem Tragorgan in einer, senkrecht zu• -: der ersten, Richtung zu bewegen, damit der Bereich der Anschläge, an die das Umkehrorgan stößt, verändert wird,2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch- gekennzeichnet , daß das vorgenannte Gerät aus einem doppeltwirkenden Dx iiekölzylinder besteht und daß das Betätigungsorgan einen Ventilsatz umfaßt, der die eine bzw. die andere Kammer des Druckölzylinders abwechselnd mit einer Druckölquelle in Verbindung setzt.3. ,Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oben genannte Anschläge als Stangen ausgebildet sind, die am erwähnten Trägorgan in einstellbarem Abstand voneinander und mit einstellbarem Neigungswinkel festgemacht werden können. ■%. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß an genanntem Betätigungsorgan ein Nockenelement vorgesehen ist, das auf einen Regler der Geschwindigkeit, der Antriebe desselben Betätigungsorganes wirkt.409*27/07875- Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch .gekennzeichnet, daß die genannten Stangen ver.jungte Endabschnitte aufweisen, die das ändern der gegenseitigen Neigung derselben ermöglichen.6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3S dadurch g e -k e η η ζ e i c h η e -t , daß das Tragorgan mit Skalen versehen ist, die die Feststellung der gegenseitigen Stellung der beiden Stangen ermöglichen.7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Bewegung zwischen Betätigungsorgan und Tragorgan in der zweiten Richtung mit Hüben in abwechselnder Richtung erfolgt, und daß Antriebe betätigt werden, die die Umkehrung der Bewegungsrichtung durch Endschalter auslösen, auf welche ein am Betätigungsorgan befestigtes Anschlagstück einwirkt.8. Vorrichtung nach Anspruch 7,dadurchgekennzei'chnet, daß die erwähnten Endschalter von einem Glied getragen werden, das in wechselnder Richtung bewegt wird, welche Bewegung gegenüber der gegenseitigen Bewegung zwischen Betätigungs- und Tragorgan während ihrer zweiten Richtung in dazu paralleler Richtung erfolgt, kleinere Schwingungsbreite und eine andere Schwingungszahl aufweist.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das"die Endschalter .tragende Element' als Stange ausgebildet ist, die mit einem umlaufenden Hockenelement in federnder Berührung gehalten wird.4098 27/07 87Leerseite
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Legal Events
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| 8141 | Disposal/no request for examination |