DE2364225A1 - Schaltvorrichtung mit mehreren tastschaltern zum einschalten mindestens eines verbrauchers, z.b. einer lampe - Google Patents
Schaltvorrichtung mit mehreren tastschaltern zum einschalten mindestens eines verbrauchers, z.b. einer lampeInfo
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Description
8/31 (73 OO 99) Patentanwalt
Nürnberg, den
Firma Willy Günther KG, Nürnberg
Schaltvorrichtung mit mehreren Tastschaltern zum Einschalten mindestens eines Verbrauchers,
z.B. einer Lampe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung mit mehreren Tastschaltern zum Einschalten mindestens eines
Verbrauchers, z.B. einer Lampe, und zum selbsttätigen Ausschalten des Verbrauchers nach einer Verzögerungszeit.
Es sind Schaltvorrichtungen dieser Art bekannt, die als Treppenlichtautomaten bezeichnet werden. Diese bekannten
Schaltvorrichtungen haben den Nachteil, daß das Ausschalten des Verbrauchers insbesondere während des Ablaufes der
Verzögerungszeit nicht mit den zum Einschalten dienenden
Tastschaltern bewirkt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schaltvorrichtung der obenbezeichneten Art so auszubilden, daß der-Verbraucher
jederzeit von jedem zum Einschalten des Verbrauchers dienenden Tastschalter auch vor Ablauf der Verzögerungszeit
ausgeschaltet werden kann. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zwischen· den Tastschaltern
und dem Verbraucher ein Stromstoßschalter und parallel zum Verbraucher ein Verzögerungsrelais liegt, dessen paral-
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lel zu den Tastschaltern liegender Arbeitskontakt nach der
vorbestimmten Verzögerungszeit den Steuerstromkreis des
Stromstoßschalters schließt.
Bei Betätigung eines Tastschalters wird der Steuerstromkreis des Stromstoßschalters geschlossen, dessen Arbeitskontakt den Verbraucher einschaltet. Durch diese Einschaltung
des Verbrauchers wird auch das parallel zum Verbraucher liegende Verzögerungsrelais unter Strom gesetzt und der
parallel zu den Tastschaltern liegende Arbeitskontakt dieses Verzögerungsrelais nach der vorbestimmten Verzögerungszeit
geschlossen.
Wird nun während des Ablaufes der Verzögerungszeit ein Tastschalter
betätigt, dann erfolgt eine Umschaltung des Stromstoßschalters und mit Hilfe seines Arbeitskontaktes eine
Abschaltung des Verbrauchers. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung Tcann also bei Betätigung eines
Tastschalters auch während des Ablaufes der Verzögerungszeit der Verbraucher abgeschaltet werden.
Als Verzögerungsrelais kann ein Bimetallrelais, ein Relais mit mechanischem Laufwerk, ein Relais mit pneumatischer
Verzögerung oder ein Relais mit elektronischer Verzögerung; vorgesehen sein.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Verzögerungsrelais
in einem Isolierstoffgehäuse angeordnet, das in seinen äußeren Abmessungen den Abmessungen des Isolierstoff
gehäuses des Stromstoßschalters entspricht. Das Gehäuse des Verzögerungsrelais und das Gehäuse des Stromstoßschalters
können mit je einer lösbaren Verriegelungsvorrichtung versehen und auf einer Tragschiene nach DIN 46 277 befestigt
sein.
Das Verzögerungsrelais weist einen von außen betätigbaren Kippschalter auff mit dem die zeitliche Verzögerung unwirksam
gemacht werden kann. Zur Einstellung der Verzögerungszeit kann das Verzögerungsrelais einen von außen betätigbaren
Einstellknopf aufweisen.-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltung einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung
,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Verzögerungsrelais der
Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung und
Fig. 3 eine Ansicht von links gemäß Fig. 2.
Die Schaltvorrichtung gemäß Fig. 1 weist mehrere Tastschalter 1, einen Stromstoßschalter 2 mit einer Spule 3
und einem Arbeitskontakt 4, ein Verzögerungsrelais 5 mit
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einer Spule 6 und einem Arbeitskontakt 7 sowie einen Handschalter 8 auf. In Reihe mit dem Arbeitskontakt 4 des Stromstoßschalters
2 liegt ein Verbraucher 9, z.B: eine Lampe.
Die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung gemäß Fig. 1 ist folgende.
In der Ausgangsstellung sind die Tastschalter 1 und die
Arbeitskontakte 4 und 7 geöffnet, der Handschalter 8 dagegen geschlossen. Wird ein Tastschalter 1 betätigt, dann wird
dadurch die Spule 3 des Stromstoßschalters 2 unter Strom gesetzt, so daß der Arbeitskontakt 4 des Stromstoßschalters
2 geschlossen wird. Er bleibt auch dann geschlossen, wenn der betätigte Tastschalter 1 geöffnet wird. Beim
Schließen des Arbeitskontaktes 4 wird auch die Spule 6 des Verzögerungsrelais 5 unter Strom gesetzt, so daß nach
Ablauf der beim Verzögerungsrelais 5 eingestellten Einschaltverzögerung
der Arbeitskontakt 7 geschlossen wird. Dadurch erhält die Spule 3 des Stromstoßsehalters 2 Strom,
so daß der Arbeitskontakt 4 des Stromstoßschalters 2 geöffnet
wird. Gleichzeitig wird damit auch die Spule 6 des Verzögerungsrelais 5 stromlos, wodurch der Arbeitskontakt
7 geöffnet wird. Durch Betätigung des Handschalters 8 kann der Stromkreis der Spule 6 des Verzögerungsrelais 5 unterbrochen
und damit die Schaltvorrichtung auf Dauerlicht
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eingestellt werden.
Auch während des Ablaufes der beim Verzögerungsrelais 5 eingestellten Verzögerungzeit kann der Verbraucher 9 durch
Betätigung irgendeines Tastschalters 1 ausgeschaltet werden. Durch diese Betätigung eines Tastschalters 1 erfolgt
nämlich eine Umschaltung des Stromstoßschalters 2 und ein
Öffnen seines Arbeitskontaktes 4, so daß der Verbraucher 9 ausgeschaltet wird.·
Gemäß Fig. 2 ist in einem flachen Isolierstoffgehäuse 10 das Verzögerungsrelais 5 mit seiner Spule 6 und seinem
Arbeitskontakt 7 angeordnet. Das Gehäuse 10 weist an seiner Unterseite eine Aussparung 11 mit einem Einschnitt 12 und
einen unter Wirkung einer Druckfeder 13 stehenden Schieber 14 auf, so daß das Gehäuse 10 auf eine Tragschiene 15 nach
DIN 46 277 aufgerastet werden kann. Hierbei greift der eine waagerechte Flansch 16 der Tragschiene 15 in den Einschnitt
12 ein, während der andere waagerechte Flansch 17 der Tragschiene 15 von dem entsprechend ausgebildeten
Schieber 14 Untergriffen wird. Das Gehäuse 10 ist mit Anschlüssen 18-21 für die Spule 6 und den Arbeitskontakt 7
des Verzögerungsrelais 5 versehen. Ein Druckknopf-22 dient
zum Öffnen des handschalters 8, der in Reihe mit der Spule 6 liegt. Zur Einstellung der Verzögerungszeit des Verzögerungsrelais
5 ist ein von außen drehbarer Einstellknopf 23 vorgesehen.
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Wie aus Fig. 3 hervorgeht, kann neben dem Gehäuse 10 ein in gleicher Weise ausgebildetes Gehäuse des Stromstoßschalters
2 vorgesehen und an der Tragschiene 15 befestigt sein. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, den Stromstoßschalter
2 im Gehäuse 10 des Verzögerungsrelais 5 vorzusehen.
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Claims (6)
1.!Schaltvorrichtung mit mehreren Tastschaltern zum Einschalten
mindestens eines Verbrauchers, z.B. einer Lampe, und zum selbsttätigen Ausschalten des Verbrauchers nach einer
vorbestimmten Verzögerungszeit, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Tastschaltern (1) und dem Verbraucher (9)
ein Stromstoßschalter (2) und parallel zum Verbraucher (9) ein Verzögerungsrelais (5) liegt, dessen parallel zu den
Tastschaltern (1) liegender Arbeitskontakt (7) nach der vorbestimmten Verzögerungszeit den Steuerstromkreis des
Stromstoßschalters (2) schließt.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verzögerungsrelais (5) ein Bimetallrelais, ein Relais mit mechanischem Laufwerk, ein Relais mit pneumatischer
Verzögerung oder ein Relais mit elektronischer Verzögerung vorgesehen ist.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsrelais (5) in einem Isolierstoffgehäuse
(10) angeordnet ist, das in seinen äußeren Abmessungen den Abmessungen des Isolierstoffgehäuses des Stromstoßschalters
(2) entspricht.
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
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daß das Gehäuse (10) des Verzögerungsrelais (5) und das Gehäuse des Stromstoßschalters (2) mit je einer lösbaren
Verriegelungsvorrichtung (13,14) versehen und auf einer
Tragschiene (15) nach DIN 46 277 befestigt sind.
5. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsrelais (5) einen von außen betätigbaren Kippschalter aufweist, mit dem die
zeitliche Verzögerung unwirksam gemacht werden kann.
6. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsrelais (5) einen von außen betätigbaren Einstellknopf (23) zur Einstellung
der Verzögerungszeit aufweist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732364225 DE2364225B2 (de) | 1973-12-22 | 1973-12-22 | Mit Netzspannung steuerbare Schaltvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732364225 DE2364225B2 (de) | 1973-12-22 | 1973-12-22 | Mit Netzspannung steuerbare Schaltvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2364225A1 true DE2364225A1 (de) | 1975-06-26 |
| DE2364225B2 DE2364225B2 (de) | 1979-02-15 |
Family
ID=5901733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732364225 Ceased DE2364225B2 (de) | 1973-12-22 | 1973-12-22 | Mit Netzspannung steuerbare Schaltvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2364225B2 (de) |
-
1973
- 1973-12-22 DE DE19732364225 patent/DE2364225B2/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2364225B2 (de) | 1979-02-15 |
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