DE2364032A1 - Vorrichtung zur verbindung eines stempels mit einem support, insbesondere bei einem staender einer stanz- und/oder einer aushaupresse - Google Patents
Vorrichtung zur verbindung eines stempels mit einem support, insbesondere bei einem staender einer stanz- und/oder einer aushaupresseInfo
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Description
Philippe Louis BEAUPLAT, Soisy-sous-Montmorency
Prankreich
Vorrichtung zur Verbindung eines Stempels mit einem
Support, insbesondere bei einem Ständer einer Stanz- und/oder einer Aushaupresse
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbindung eines Stempels mit einem Support, insbesondere bei einem
Ständer einer Stanz- und/oder einer Aushaupresse, enthaltend ein Stanzwerkzeug, dessen Schaft mit einem axialen
Zurückhalteorgan zusammenwirkt, das durch zwei umfassende, halbschaltenartige Formteile gebildet ist.
Diese Vorrichtung kann auch ebensogut bei einer Stanzeinheit
verwendet werden.
Solche Vorrichtungen müssen demontierbar sein, damit
sie durch andere ausgetauscht werden können, wenn ein Programmwechsel in der Fertigung erfolgt. Sie müssen außerdem
Verschiebung beweglich sein für eine axiale relativ zum
Support, damit sie wahlweise durch einen Stößel oder dgl.
im Kopf der Stanzmaschine angetrieben werden können.
Der Erfindung liegt die Aufg*abe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, deren Einsetzen sehr bequem, sehr rasch und sehr genau ist, deren
Funktion weiterhin sehr sicher, sehr wirksam und sehrPräzis
ist und deren Herstellung schließlich einfach und wirtschaft·
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lieh ist und die Möglichkeit zu.einer allgemeinen Standard!·
sierung bietet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen
dadurch gelöst, daß ein zylindrischer Werkzeughalter'vorgesehen ist, der gleitbeweglich in einer Bohrung mit demselben
Durchmesser wie der Support angeordnet ist und einen rohrartigen Aufnahmeteil aufweist, daß die beiden den Werkzeugschaft
umfassenden, halbschalenartigen Formteile ein zylindrisches Putter bilden, das in den rohrartigen Aufnahmeteil
eingepaßt und zwecks Standhaltung der Schlagkraft gegen den Boden dieses Aufnahme teile's abstützbar ist, und
daß ein Stift in radiale Löcher eingeführt ist, die sich gegenüberliegend in diesem rohrartigen Aufnahmeteil sowie
in .den Formteilen oberhalb des Werkzeugschaftes befinden, wobei der Stift mit einem vorspringenden Kopf
fest verbunden ist, der normalerweise in eine Verschiebungs-Führungsnute eingreift, welche in der erwähnten
Bohrung des Supports angebracht ist.
Auf diese Weise genügt es bei einem Wechsel der Vorrichtung, den Werkzeughalter aus der Bohrung des Supports
herauszuführen, den Stift herauszunehmen, die beiden Formteile aus dem Werkzeughalter herausnzunehmen und die Formteile
abzunehmen, um das Werkzeug anzuordnen; dann werden dieselben "Vorgänge im umgekehrten Sinne ausgeführt, um den
Stempel mit einem neuen Werkzeug anzubringen. Mit der erfindungsgemäßen Ausführung erzielt man daher eine Bequemlichkeit,
Schnelligkeit, Genauigkeit, Leistungsfähigkeit und außerdem eine solide Ausführung.
Im folgenden sei die Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigen
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Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung (mit einem Stempel), die an einem
Support, wie z.B. der Platte eines Ständers, angebracht ist;
Fig. 2 eine (auseinandergezogene) Perspektivansicht der beiden schalenartigen Formteile gemäß
der Erfindung.
Mit! ist eine Ständerplatte oder eine schwanenhalsartige
Ausbildung der Stanzeinheit bezeichnet, und 2 ist eine von deren zylindrischen Bohrungen, in der eine Vorrichtung
gleitbeweglich angeordnet sein soll.
Diese Vorrichtung enthält einen zylindrischen Werkzeughalter 3» dessen eines Ende 4 so ausgebildet ist, daß es
ein Schlagorgan aufnehmen kann, das für die Gleitbewegung des Stanzkopfes geeignet ist, der es antreiben soll. Außer
diesem Ende weist der Werkzeughalter 3 einen rohrartigen Aufnahmeteil 5 auf.
Die Vorrichtung enthält ferner ein Werkzeug 6, dessen hinteres Ende 7 profiliert ist, damit wenigstens ein axiales
Zurückhalteelement gebildet ist, das vorspringend oder hohl bzw. tiefliegend sein kann.
Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist dieses Werkzeugende bzw. dieser Werkzeugschaft 7 zylindrisch ausgebildet
und mit einer ringförmigen Auskehlung 8 versehen, die an der dem wirksamen Teil des Werkzeuges entgegengesetzten
Seite durch eine flanschartige Schulter 9 begrenzt ist.
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Die Vorrichtung umfaßt außerdem zwei schalenartige,
halbzylindrische Formteile 10 und 11, die von Einprägungen
12 und 13 begrenzt sind, welche komplementär zu dem Werkzeugschaft 7 ausgebildet sind.
Die Vorrichtung enthält schließlich einen Stift Ik3
der in radiale Löcher 15, 16 und 17 einzuführen ist, welche
entsprechend in dem Aufnahmeteil 5 des Werkzeughalters und in den halben Pormteilen 10 und 11 angebracht sind. Der
Stift 14 weist einen vorspringenden Kopf 18 auf, der geeignet
ist, mit einer Nute 19 zusammenzuwirken, welche in die Bohrung 2 ausmündet, so daß eine Führung ohne winklige
Verstellung bei der Verschiebung des Stempels innerhalb seiner Anordnung relativ zur Ständerplatte 1 gesichert ist.
Um diese Vorrichtung anzubringen, umschließt man den
Werkzeugschaft 7 mit den Formteilen 10, 11 und führt dann, wenn diese Formteile aneinanderstoßen, diese Teile ohne
Spiel in den rohrartigen Aufnahmeteil 5 des Werkzeughalters ein, bis sie gegen den Boden stoßen; danach führt man den
Stift in die Löcher 15 bis 17 ein, die gegenüberliegend angeordnet sind, und der Werkzeughalter 3 ist nun mit der
Bohrung 2 in Eingriff, wobei der Kopf 18 (des Stiftes 14)
zuvor gegenüber der Nute 19 ausgerichtet ist.
Falls die Einprägungen bzw. Ausnehmungen der Formteile nicht rund sind bzw. keine Umdrehung aufweisen, ist der
wirksame Teil des Werkzeuges 6 relativ.zur Schwanenhalsartigen
Ausbildung oder zur Ständerplatte 1 und somit gegenüber der zugehörigen Matrize vollkommen ausgerichtet.
Wenn demgegenüber ,diese Einprägungen bzw. Ausnehmungen
- wie beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel - eine runde Form aufweisen, dann wird dasselbe Resultat aufgrund eines
vorspringenden Ansatzes 20 erreicht, der fest am Werkzeug-
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schaft vorgesehen ist und in eine Einkerbung 21 der Formteile
eindringt.
In beiden Fällen wird die Lageanordnung des Werkzeuges auf eine bequeme und rasche Art vollkommen verwirklicht;
weiterhin wird die Stanzkraft ohne das Risiko eines Verklemmens oder dgl. übertragen, da der Werkzeugschaft
7 sich gegen den Boden der Ausnehmungen 12, 13 abstützt und sich die Formteile selbst - aufgrund eines vorgesehenen
Spieles zwischen den Löchern 16, 17 und dem Stift 14 - gegen den Boden des rohrartigen Aufnahmeteiles
des Werkzeughalters 3 abstützen.
Im übrigen erfolgt das Schmieren der Schneidzone des Stanzwerkzeuges 6 automatisch. Tatsächlich weist die Bohrung
im rohrartigen Aufnahmeteil 5 eine ringförmige Nute 22 auf,
die die beiden Formteile 10 und 11 umgibt. Diese Mute ist ständig mit einer Leitung 23 verbunden, die - wenn sich
der Werkzeughalter 3 in seiner hochgefahrenen Stellung befindet - gegenüber einem in der Zeichnung nicht veranschaulichten
Zufuhrschacht ausmündet und über eine Verteilungsleitung mit einem Schmiermittel bzw. einer Schmierflüssigkeit versorgt
wird. Die Nute 22 ist weiterhin mit wenigstens einem Längskanal verbunden, der in der zuvor genannten Bohrung durch
die Fasen 24, 25 der Formteile definiert ist. Auf diese Weise strömt das zugeteilte Schmiermittel durch die Leitung 23,,
die Nute 22 und den Kanal 24, 25 bis zu der Schneidzone des
Werkzeuges 6.
.Die vorliegende Erfindung ist selbstverständlich nicht
auf das zuvor in seinen Einzelheiten beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Erfindung sind
verschiedene Abwandlungen möglich.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann vor allem bei Ständermagazinen oder dgl. verwendet werden, mit denen.
Stanz- und/oder Aushaupressen (vorzugsweise automatische und programmierte) sowie Stanzeinheiten ausgerüstet sind.
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Claims (2)
- 236403?PatentansprücheVorrichtung zur Verbindung eines Stempels mit einem Support, insbesondere bei einem Ständer einer Stanzunfl/oder einer Aushaupresse, enthaltend ein Stanzwerkzeug, dessen Schaft mit einem axialen Zurückhalteorgan zusammenwirkt, das durch zwei umfassende," halbschalenartige Formteile gebildet ist, dadurch gekennzeichnet,- daß ein zylindrischer Werkzeughalter vorgesehen ist, der gleitbeweglich in einer Bohrung mit demselben Durchmesser wie der Support angeordnet 1st und einen rohrartigen Aufnahmeteil aufweist,- daß die beiden den Werkzeugschaft umfassenden, halbschalenartigen Formteile ein zylindrisches Futter bilden, das in den rohrartigen Aufnahmeteil eingepaßt und zwecks Standhaltung der Schlagkraft gegen den Boden dieses Aufnahmeteiles abstütztbar ist, und- daß ein Stift in radiale Löcher eingeführt ist, die sich gegenüberliegend in diesem rohrartigen Aufnahmeteil sowie in'den Formteilen oberhalb des Werkzeugschaftes befinden, wobei der Stift mit einem vorspringenden Kopf fest verbunden ist, der normalerweise in eine Verschiebungs-Führungsnute eingreift, welche in der erwähnten Bohrung des Supports angebracht ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Werkzeugschaft eine für das axiale Zurückhalten dienende Auskehlung aufweist, die mit einem ringförmigen Rand der genannten Formteile zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskehlung an dem Ende, das sich im Bereich des Bodens des rohrartigen Aufnahmeteiles befindet, durch eine gerade Schulter begrenzt ist.409829/0299Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, enthaltend ein Element zur winkligen Einstellung des Stempels, dadurch gekennzeichnet 3 daß dieses Element durch einen Ansatz gebildet ist, der fest mit dem Werkzeugschaft verbunden und in Aufnahmen eingesetzt ist, die in den erwähnten Formteilen auf deren gemeinsamer 'Verbindungsebene angebracht sind.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung des Werkzeughalters um die beiden Formteile herum eine ringförmige Nute aufweist, die einerseits mit einer Leitung dieses Werkzeughalters, welche sich vorübergehend in einer Position gegenüber einem Schacht einer Zuteilleitung für Schmiermittel befindet, und andererseits mit wenigstens einem Längskanal in Verbindung steht, der zwischen dieser Bohrung und den Formteilen definiert ist, so daß er in der Schneidzone des Stanzwerkzeuges ausmündet.409829/0299
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