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DE2363742A1 - Dekoder, insbesondere fuer sekundaerradargeraete - Google Patents

Dekoder, insbesondere fuer sekundaerradargeraete

Info

Publication number
DE2363742A1
DE2363742A1 DE2363742A DE2363742A DE2363742A1 DE 2363742 A1 DE2363742 A1 DE 2363742A1 DE 2363742 A DE2363742 A DE 2363742A DE 2363742 A DE2363742 A DE 2363742A DE 2363742 A1 DE2363742 A1 DE 2363742A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time
pulse
time constant
output
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2363742A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Janex
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE2363742A1 publication Critical patent/DE2363742A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/04Speed or phase control by synchronisation signals
    • H04L7/041Speed or phase control by synchronisation signals using special codes as synchronising signal
    • H04L7/042Detectors therefor, e.g. correlators, state machines
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/74Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/76Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems wherein pulse-type signals are transmitted
    • G01S13/78Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems wherein pulse-type signals are transmitted discriminating between different kinds of targets, e.g. IFF-radar, i.e. identification of friend or foe
    • G01S13/781Secondary Surveillance Radar [SSR] in general
    • G01S13/784Coders or decoders therefor; Degarbling systems; Defruiting systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

Patentanwalt
Dipl.-Phys.Leo Thul
7 Stuttgart 30
Kurze Straße 8
A. Janex-"5
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YOPK
Decoder, insbesondere für Sekundärradargeräte
Die Erfindung betrifft einen Decoder, insbesondere für Sekundärradargeräte, zur Verarbeitung von (n-1)-stelligen Binärwörtern, denen ein Rahmenimpuls P1 vorangeht, wobei der Abstand der einzelnen Impulse θ ist und der Impuls an der Stelle s infolge von Toleranzen zur Zeit se-ΔΘ, bezogen auf den Pahrr.enimDuls P?, auftritt. Derartige Decoder sind bekannt. Bei diesen werden die Antworten mit Hilfe eines Schieberegisters, das mit einem Takt mit der Taktperiode - (g ist eine ganze Zahl) gesteuert wird, dekodiert.
Der zeitliche Abstand θ zwischen zwei Binärwerten kann eine Toleranz von ΔΘ haben.
Da alle Binärworte, bei denen die Zeitabstände außerhalb der Toleranz liegen, während des Dekodiervorgangs ausgeschlossen werden
Sm/Scho
19.12.1973 409826/0894
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sollen, muß die Taktperiode - so gewählt werden, daß sie höchstens -ΔΘ ist, d.h. g muß größer oder gleicher- sein.'
Da das Schieberegister digital arbeitet, nimmt die Wahrscheinlichkeit, daß der Decoder zwei aufeinanderfolgende Imnulse auf nimmt ,von 1 auf 0 ab, wenn das Intervall zwischen den beiden Impulsen von 0 auf - - abnimmt.
Es sind auch verbesserte Decoder bekannt., bei denen innerhalb des Bereichs von 0 bis - 5 . - die Erkennungswahrscheinlich-
h θ h θ keit gleich 1 ist und in den Bereichen von + 0 ~ bis+(p+l)-
und von -= - bis -( = +■!)- linear von 1 auf O abnimmt.
Der Bereich, in dem Abweichungen erkannt werden können, ist
somit (h+2)-. Da aber (h+2)- -2ΔΘ sein muß, ergibt sich g g
& ~ 2 Δθ·
Einige Zahlenbeispiele sollen dies verdeutlichen.
Legt man den genannten Impulsabstand von 1,45 usek zugrunde, und nimmt A9=O,2ysek und h=0 an, dann ergibt sich g=8. '
Zur Decodierung eines Wortes, das nur aus 2 Impulsen im Abstand von l,45usek besteht, würde ein 8-stufiges Schieberegister mit einer Taktperiode von 0,18 ysek benötigt. Die bei Sekundärradarsystemen verwendeten Impulstelegramm bestehen aus 13 Binärwerten im Abstand von je l,45psek. Das Schieberegister muß somit aus 112 Stufen bestehen.
Wenn man die Dekodierung verbessern wills indem man h=3 wählt, dann wird - = 80 nsec und g=19° Für ein Impulstelegramm,, bestehend aus 2 Impulsen im Abstand von 1,45 usek, braucht man in diesem Fall ein 19-stufiges Schieberegister, und für ein Impulstelegramm mit 14 Impulsen benötigt man ein 266-stufiges Schieberegister.
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Aus den Zahlenbeispielen ist zu entnehmen, daß man zur Dekodierung nach dem beschriebenen Verfahren vielstufige Schieberegister benötigt.
Da die Schieberegister digital arbeiten, läßt sich eine genaue Beziehung zwischen der Zeittoleranz
leiten, nämlich P=ItI3 mit h = o| 1, 2
Beziehung zwischen der Zeittoleranz und der Schrittlänge - her
Es ist die Aufgabe der Erfindung,einen Dekoder anzugeben, der nur ein Schieberegister mit einer geringen Stufenzahl benötigt und bei dem die Erkennungswahrscheinlichkeit für Impulse, die innerhalb des Toleranzbereiches liegen,angenähert^ist und bei dem mit dem erwähnten Schieberegister auch Code-Wortfolgen erkannt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine erste Zeitschaltung vorgesehen ist mit der Zeitkonstantm?ΔΘ, die durch F° und jeden nachfolgenden Impuls getriggert wird, daß ein Schieberegister mit mindestens η Stufen vorgesehen ist, an dessen Eingang die Impulse, die von der ersten Zeitschaltung erzeugt wurden und die eine Länge von 2ΔΘ haben, eingespeist werden, daß .ein Trktgenerator zur Erzeugung von Impulsen mit dem Takt θ zur Steuerung des Schieberegisters vorgesehen ist, daß der Taktgenerator aus einem Impulsgenerator, der mit der Frequenz » arbeitet, und einem Frequenzteiler, der"mit dem Impulsgenerator verbunden ist und der die vom Impulsgenerator erzeugte Frequenz auf dem k-ten Teil vermindert, wobei k eine ganze Zahl und groß gegen γ~. "ist und der einen Freigabeeingang hat, besteht, daß eine zweite Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten ΔΘ vorhanden ist, die mit der ersten Zeitschaltung verbunden ist, daß eine dritte Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten T. vorhanden ist, die mit der zweiten Zeitschaltung verbunden ist, daß diese dritte Zeitschaltung mit dem Freigabe- -
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eingang des Frequenzteilers verbunden ist, um während der Zeit T den Taktgenerator auf den Rahmenimpuls F° mit einer . Verzögerung Δ θ zu synchronisieren, wobei T wesentlich langer als das längste zu dekodierende Wort ist, dal?· ein Decoder an (n-1) benachbarten Schieberegisterausgängen angeschlossen ist und daß nach der Zeit (n+l)G nach dem F. Impuls das an den Schieberegisterausgängen vorhandene Binärwort in einen Speicher übertragen xfird, an dessen Ausgang eine Anzeigeeinrichtung angeschlossen ist.
Mit der Einrichtung gemäß der Erfindung ist es möglich, Worte zu dekodieren, deren Impulslage mit einer Toleranz von - ΔΘ festgelegt ist.
Diese Toleranz ist unabhängig von der Taktperiode Θ. Somit werden die Bereiche auf beiden Seiten des Normintervalls Θ, in denen sich die Wahrscheinlichkeit, einen Impuls zu erfassen zwischen 0 und 1 ändert, verkleinert und unabhängig von der Taktperiode θ. Die Erkennungswahrscheinlichkeit liegt bei der Erfindung etwa bei 1. -
Zum Decoder gehören bekannte Baugruppen: -HP-Stufen, die das rn.it dem kodierten Wort modulierte Signal empfangen;
-Schaltkreise zur Erkennung kodierter Wörter; -Impulsformer für die Impulse der kodierten Wörter.
Der Eingang des Decoders spricht nur auf die Vorderflanke der Impulse an.
Die Impulse triggern bei einem Decoder gemäß der Erfindung eine erste Zeitschaltung, z.B. einen Monoflop, der eine Standzeit . von 2ΔΘ hat. Jeder so erzeugte Impuls mit der Länge 2ΛΘ wird auf den Eingang eines Schieberegisters gegeben, das von.einem
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Takt mit der Periode θ gesteuert wird. Das Schieberegister enthält einen Synchronteiler, der durch k teilt und Impulse mit der Frequenz 5 von einen, hochstabilen Generator erhält.
ti
Der Rahmenimpuls, der in jedem Wort enthalten ist, triggert eine zweite Zeitschaltung, mit der Zeitkonstanten ΔΘ. Diese Zeitschaltung steuert nach der Zeit ΔΘ den Teiler und folg-"lich den Takt während einer Zeit T-T1 ist durch eine Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten T1 gegeben. T1 ist wesentlich länger als das längste zu dekodierende Wort.
Der erste Impuls der Länge 2ΛΘ gelangt in die erste Stufe des Schieberegisters, sobald der Teiler angeschaltet ist, d.h. in der Mitte des Zeitintervalls 2fi. Der Zeitpunkt des Umschaltens des" Teilers wird bei der Decodierung als Bezugszeit verwendet.
Jeder der folgenden Impulse triggert die erste Zeitschaltung. Ob die Impulse im Abstand der Schrittlänge θ in das Schieberegister gelangen, hängt davon ab, ob der zeitliche Abstand zum Bezugsimpuls innerhalb oder außerhalb von s9±A91iegt. s gibt die Stelle des Impulses innerhalb des kodierten Worts an (l^s-(n-D).
Es kann sein, daß die Synchronisation des Takts auf eine um ΔΘ verzögerte Vorderflanke des Bezugsimpulses erfolgt. Somit erfolgt die Synchronisierung mit einer statistischen Sicherheit von fr-, d.h. der halben Periode des hochstabilen Generators.
Der Bereich, in dem sich die Erkennungswahrscheinlichkeit für die Impulse der kodierten Wörter im Schieberegister zwischen
ist
und 1 ändert also auf zwei schmale Zonen mit der Breite θ begrenzt, die an den äußeren Enden der Toleranzfelder +ΔΘ und -ΔΘ liegen. Es reicht somit aus, k entsprechend^" θ zu wählen.
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Bei den bekannten Decodierverfahren werden die Impulse im Schieberegister bei jedem Taktimpuls um eine Stufe weitergeschoben.· Erreicht hei dem Decoder gemäP der Erfindung der .Bezugsimpuls eine vorbestimmte Stufe im .Schieberegister, dann steht an den Ausgängen, der anderen Stufen ein Binärwort zur Verfügung, das mit hoher Sicherheit das kodierte Wort ist, "wenn die Zeitabstände zwischen den einzelnen Impulsen und dem Bezugsimpuls innerhalb der Toleranzen - ΔΘ liegen.
In bekannter Weise wird das Binärwort, das den Schieberegisterausgängen entnommen wird, dekodiert und gespeichert; das Schieberegister wird zurückgestellt, sodaß das nächste Wort dekodiert werden kann.- . " - .
Die Antworten von einem Sekundärradarsystem bestehen aus zwei Rahmenimpulsen, F° und F° die einen Abstand von (η+1)θ-ΔΘ voneinander haben und zwischen denen 0 bis η Impulse vorhanden sind. Mit diesen Impulsen können 2n binäre Codewörter mit n-1 Bits und der Code X gebildet werden.
Es wird darauf hingewiesen, daß sich die normalen Antworten von den bis jetzt betrachteten Codewörtern durch den zusätzlichen Endimpuls F° und durch den Code X unterscheiden.
In bestimmten Fällen können die Transponder nach einer normalen Antwort besondere Nachrichten übertragen. Diese Machrichten sind entweder ein sogenannter SPI-Impuls, der von F2 einen Abstand von (πιΘΪδΘ) hat, oder q Wörter, die zumindest aus zwei Rahmenimpulsen F^ und F^ bestehen, die voneinander den Abstand
+ Q —1 Q
((m+l)0 - Δθ) haben, wobei der Abstand zwischen F^, und F^ (πιθ±ΔΘ) ist. Der Impuls SPI dient zur Standortidentifizierung.' Folgen auf die normale Antwort q Wörter, dann handelt es sich um,eine Sondernachricht, z.B. eine SOS-Meldung, wobei die
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Nachricht durch die Zahl (q+1) charakterisiert ist. ·
Ein Decoder mit den obengenannten Eigenschaften kann mit geringen änderungen zur Decodierung der Spezialcodes verwendet werden.
Es wird zuerst darauf hingewiesen, daß in dem beschriebenen Gerät der Bezugsimpuls der Rahmenimpuls F° einer normalen Antwort ist, und daß in jedem Zeitintervall (ΐηθ - ΔΘ) oder (η+1)Θ^ΔΘ der neue Bezugsinipuls für die Annahme oder für die Zurückweisung eines Impulses, der dem normalen Codewort folgt, nicht der Impuls P? ist, sondernder Impuls F? bzw. die Impulse SPI oder F1, F., usw. bis F^ sind. Die Zeitkonstante T ist nur etwas länger als der längste Spezialkode.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung besteht das Schieberegister aus (n+2+m) Stufen. Die Ausgänge der zweiten, dritten, (x-1) en (x+1) en . .. (n+1) en-Stufe sind mit den Eingängen eine.s ersten . Decoders verbunden. Ein besonderer Ausgang der χ Stufe ist mit dem Eingang eines zweiten Decoders verbunden, der für den Spezialcode X vorgesehen ist.
Ein erster Koinzidenzschaltkreis mit drei Eingängen, der einen Sperreingang hat, der nur während der Zeit T3 EIN ist, (T2 ist-etwas länger als· {(η+1)θ. - 2Δθ) ist EIN, wenn die Impulse · F° und F° die (n+2)te und die erste Stufe des Schieberegisters erreicht haben. Im EIN-Zustand des ersten Koinzidenzschaltkreises wird der an den Ausgängen des Schieberegisters vorhandene Binärwert nach der Decodierung gespeichert.
Ein zweiter Koinzidenzschaltkreis mit vier Eingängen, der einen Sperreingang hat, der nur EIN ist nach der Zeit T5 (T^ ist etwas länger als (n+l+m)9), wird nach der Zeit T EIN wenn F^F1 und
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und P in die entsprechenden Stufen des Schieberegisters, d.h. in die (n+2+m) e, (n+2) e und die erste Stufe des Schieberegisters gelangen. Sie ist ebenfalls EIN, wenn die Impulse F_, 2 2
P^ und P„ die gleichen Stufen erreicht haben. Dieser Vorgang
wiederholt sich bis zu P^"1, F^ und P^. Ein Zähler mit der Zählkapazität (q-1) zählt die Anzahl der EIN-Zustände des zweiten Koinzidenzschaltkreises. Diese Anzahl charakterisiert den Spezialeode.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung vfird der Takt nacheinander auf die um ΔΘ verzögerten Vorderflanken der Impulse F°, SPI oder F*, F^ .... F^"1, F^ synchronisiert. Dabei steuert die Vorderflanke eines jeden Impulses mit der Länge 2ΔΘ, der durch die Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten 2ΔΘ erzeugt wurde, die Triggerung einer Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten Θ. Wenn ein Impuls F° SPI, F., F ... F^ vom Schieberegister erkannt wurde, dann bewirkt die gleiche Vorderflanke für eine Zeit θ mit Hilfe einer Anordnung von logischen Schaltkreisen die Erzeugung eines Signals, mit dem der dritte Koinzidenzschaltkreis eingeschaltet werden kann. Dies erfolgt nach der Zeit Θ. Durch das Einschalten des dritten Koinzidenzschaltkreises wird eine zweite Zeitschaltung getriggert, die die Zeitkonstante ΔΘ hat und die während der Zeit ΔΘ das Ausgangssignal des Frequenzteilers freigibt. Nach der Zeit ΔΘ wird der Takt mit einem der Impulse F°, SPI, F^, F* und F^"1 und F^ auf ^synchronisiert.
Somit ersetzt in dem neuen Synchronisationsvorgang die Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten θ zeitweise den Takt Θ. Die zweiteeSchaltung mit der Zeitkonstanten ΔΘ hat die gleiche Funktion in Bezug auf die Impulse F° bis P^ wie die erste Zeitschaltung mit der gleichen Zeitkonstanten Δ9 in Bezug auf den ersten Rahmenimpuls F,.
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Wenn der Decoder gemäß der Erfindung in einer Sekundärradarprüfeinrichtung verwendet wird, dann muß man sicherstellen, daß der Impuls F am Geräteeingang eine gewisse Zeit nach dem Abfrageimpuls P7, auftritt. Die gewisse Zeit muß zwischen zwei Grenzwerten τ. und τ_ liegen.
über zwei kaskadenförmig angeordnete Zeitschaltungen mit den Zeitkonstanten T1 und (τ,,-τ^), die durch den Impuls P, gesteuert werden, ist es möglich, daß der Takt θ über die erste Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten 2ΔΘ und die zweite Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten ΔΘ eingeschaltet, wird, und zwar nur innerhalb des Intervalls τ. bis τ_ nach dem Auftreten von P,.Γ Der erfindungsgemäße Decoder eignet sich besonders für Prüfgeräte für Sekundärradartransponder.
Die Erfindung wird nun anhand der einzigen Figur beispielsweise näher erläutert.
Die Figur stellt einen Decoder dar, der dafür vorgesehen ist, kodierte Antworten, die vom bordseitigen Transponder gesendet wurden, nachdem er zuvor von der Bodenstation einen Abfrageimpuls erhalten hat, zu decodieren. Der Decoder dient vorzugsweise dazu, den Coderund den Sender des Transponders zu überprüfen.
Es werden nun zuerst bekannte Sekundärradarsysteme erläutert. Bei diesen sendet die Bodenstation Gruppen von mindestens zwei Impulsen. Der Zeitabstand zwischen den am weitesten auseinanderliegendenIrcpulsen (P1 und P) charakterisiert den Abfragemod'e. Wenn die bordseitige Ausrüstung den Abfragemode erkannt hat, sendet sie bei den bekannten Systemen nach einer Zeit τ - ΔΘ + t1 nach der Aussendung des Impulses P-, durch die
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Bodenstation einen ersten Impuls P.. Dieser Impuls P wird von der Bodenstation zur Zeit τ - Δτ + 2t. empfangen, τ ist die interne Laufzeit des transponders: t Δτ ist die Toleranz der internen Laufzeit; 2t. ist die Gesamtlaufzeit des HP-Signals.
Bei den meisten bekannten Bordgeräten beträgt τ =3ysek und
Nach dem ersten Rahmenimpuls F^ und in regelmäßigen Abständen θ werden vom Transponder η logische Zustände "1" oder "0" gesendet. Die Folge von (n-1) Impulsen ist ein Binärwort- von den 2 möglichen Binärwörtern. Der η e Impuls ist für die Zusatzinformation vorgesehen3 die z.B. für die Bodenstation von Interesse ist.
te
Zu der Zeit ηθ, nachdem die η logische Imnulsantwort erzeugt wurde, liefert der Transponder einen zweiten Fahmenimpuls F .
Das Zeitintervall zwischen den Vorderflanken der Impulse P. und Fp ist (η+1)θ. Dieses Zeitintervall kann eine Toleranz
+ 4*
- ΔΘ haben. - ΔΘ bestimmt auch die Toleranz des Zeitintervalls zwischen F. und jedem Impuls.
Bei bekannten Systemen sind beispielsweise: n=13, 9=1,^5 ysek und A9=O,2usek. Die Zeit zwischen P3 und F1 ist dann (2O,3-O,2)ys.
Die Zahl der möglichen Binärwörter ist 212=409β. Neben diesen 2n~1 Binärwörtern für Normalantworten und dem Binärwert X kann der Transponder nach Anforderung durch die Bodenstation einen Spezialkode, Standortidentifizierungscode genannt, senden, entweder als SPI-Impuls, der nach einer Zeit πιθ - ΔΘ
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nach dem Impuls F? gesendet iTird bei den Abfragemodi.-2,3 und C, oder in Form einer Wiederholung des ersten Antwortworts, wobei der Impuls F. der Wiederholung zur Zeit (ΐρθ - Δ'θ) nach dem Impuls F des ersten Wortes auftritt (Abfragemodus 1).
In SOS-Fällen antwortet? der Transponder auf eine Abfrage mit einem dritten Wort, so wie es oben beschrieben wurde, dem in den Zeitintervallen (ηθ - A6).q "Leerworte"folgen.
Die Länge einer SOS-Nachricht ist somit ((n+l)(q+l) + mq)e - (2q+l)A6.
Übliche Zahlwerte sind: n=3 und q=3 mit m=13; A9=O,2ysek; θ = 1. i|5 ysek.-
Die normale Länge einer SOS-Nachricht ist somit 650 = 9*1,25 ysek mit einer Ungenauigkeit von - 7ΔΘ = - 1,45 ysek.
Normale und SpezialCodes werden in Zeitabständen t von etwa
r τ
2,5msek gesendet (die Wiederholungsfrequenz ist etwa r = M00 Hz)
Bei dem erfandungsgemäßen Decoder, der in Fig.l gezeigt ist und nun beschrieben wird,ist eine Anzahl Zeitschaltungen vorgesehen, die die Zeiten bestimmen, die notwendig sind um den Detektor entscheiden zu lassen, ob er kodierte Wörter annimmt oder nicht. Diese Zeitschaltungen bestehen aus Monoflops mit folgenden Standzeiten:
T1=X0- Δτο + 2tt -(2,5 ys + 2t1);
T >((n+l) (q+1) + mq)e + (2ς+1)ΔΘ (d.h. etwas länger als 96ysek); Τ2>(η+1)θ + 2ΔΘ + 2Δτο (d'.h. etwas länger als 21,7ysek);
T >((n+l) + m )θ + 2ΔΘ (d.h. etwas länger als 25 ysek); -
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Vorbemerkungen:
Im Blockschaltbild der Fig.l sind verschiedene Arten logischer Schaltkreise enthalten:
Plipflops, Monoflopsj Verknüpfungsglieder.
Wenn auf den Takt eingang eines Flipflops di-e Vorder flanke eines Impulses gelangt, dann schaltet es um. Jedes Flipflop hat zwei Eingänge C und S.
Der Ausgang Q eines jeden Monoflops schaltet von 0 auf I3 wenn an seinen Eingang die Vorderflanke eines Impulses -gelangt. Es schaltet dann nach einer Zeit T wieder auf 0 zurück (T =Standzeit oder Zeitkonstante).
Es wird auch ein "erneut triggerbarer Monoflop" verwendet. Bei diesem bleibt der Ausgang über eine Zeit T +T im 1-Zustand, wenn ein zxveiter Eingangsimpuls dem ersten Eingangsimpuls nach einer Zeit T folgt.
Ein Verknüp.fungsglied in Fig.l ist "aus"., wenn an seinem Ausgang kein Signal auftritt und "ein" im umgekehrten Falle.
Mit F° und F° sind die Rahmenimpulse eines normalen Codes gemeint, mit F* und F^ ... F^ s F^ sind die Rahmenimpulse der nächsten Wörter im Falle der Decodierung eines speziellen Codes bezeichnet/
Das Blockschaltbild besteht aus den drei Blöcken I3 II und III.
Block I enthält:
Schaltkreise zur Codierung und zum Senden von Abfragen gemäß mehreren vorgegebenen Modi,
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Empfangsschaltkreise, Detektorschaltkreise und Schaltkreise zur Formung von Impulsen, die vom Transponder als Antwort auf eine erkannte Abfrage gesendet werden,
eine Anordnung von Monoflops, die die verschiedenen Zeitkonstanten erzeugen.
Block II enthält"Schaltkreise zur Erkennung und zur Decodierung normaler Codes.
Block III enthält Schaltkreise zur Erkennung und zur Decodierung spezieller Codes.
Beschreibung von Block I:
1 ist ein Generator zur Erzeugung von Abfragesignalen, der die Signale zum Triggern eines Modes oder mehrerer Modi des Transponders liefert.
2 ist ein Modulator, der die von 1 gelieferten Signale in HP-Signale umwandelt.
3 ist die HP-Leistungstufe, die mit der Antenne verbunden ist.
4 ist eine Antenne, die mit einem Zirkulator versehen ist, und die in Richtung eines nichtgezeigten Transponders strahlt und die die vom Transponder gesendeten Antworten aufnimmt. Ein Empfänger 5 gibt an seinem Ausgang die Signale in Form einer Folge von Impulsen ab, die die vom Transponder kodierte Antwort ist.
Eine Einrichtung 6 dient zur Prüfung der Sendeleistung und der Frequenz des nichtgezeigten Transponders.
Bei der in der Figur gezeigten Transponderanordnung kann die Antenne 4 durch ein Koaxialkabel - mit einem Richtungskoppler ersetzt werden, das den Ausgang 3 mit dem zu prüfenden Transponder verbindet. Die Laufzeit ist 2t ±. Es wird 2t ^ 0,2 ysek angenommen.
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Ein Ausgang von 1, der nur die Impulse P, liefert, ist'mit dem Eingang eines monostabilen Schaltkreises 7 mit der Standzeit T1=To-ATQ+2t1 (2s7ysek) verbunden.
Der Ausgang Q von 7 ist mit dem Eingang eines monostabilen Schaltkreises 8 mit der Stanlzeit 2Δτ =τ0- T1 (lysek) verbunden.
Der Ausgang Q von 8 ist mit dem D-Eingang eines Flipflops 9 verbunden. Der Ausgang Q von 9 ist mit einem Ende eines Widerstandes 10a verbunden, dessen anderes Ende mit dem einen Belag eines Kondensators 10b verbunden ists dessen anderer Belag geerdet ist. 10a und 10b bilden eine Verzögerungsschaltung 10 mit der Verzögerungszeit ΔΘ (d.h.Os2usek); 10 stellt die erste Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten ΔΘ dar.
Der Ausgang von 5 ist mit dem Eingang eines monostabilen Schaltkreises 11 mit einer Standzeit von 2ΔΘ (d.h.O,üysek) verbunden.
Der Ausgang Q von 11 ist mit dem Impulseingang h des Flipflops über eine Leitung 12 und eine Abzweigung 12a verbunden.
Die Leitung 12 führt von Block I zu Block II.
Von dem gemeinsamen Punkt 10a und 10b geht eine Leitung zum Eingang eines Monoflops 13 mit der Standzeit
T , die etwas länger ist als
((n+1) (q+1) + mq) θ - (2q+l) ΔΘ, d.h., langer als psek. T wird z.B. zu lOOpsek gewählt.
Der Ausgang Q von 13 ist mit einem der zwei Eingänge eines UND-Gliedes 16 verbunden, dessen anderer Eingang über eine Leitung
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mit dem Ausgang Q eines Monoflops · I1J verbunden
ist, der eine Standzeit ΔΘ hat.
Das UND-Glied 16 ist normalerweise AUS und nur EIN, wenn die Ausgänge Q von 13 und Q von I1' gleichzeitig eine logische "1"· liefern.
Eine Leitung 27 geht vom Ausgang 16 zum Block IIs der nur funktionsbereit ist, wenn das UHD-Glied 16 EIN ist.
Eine Abzweigung 12b der Leitung 12 ist mit dem Fingang eines erneut triggerbaren . Monoflops' 17 verbunden,
der eine Standzeit θ hat. Der Ausgang Q von 17 ist über eine Verbindung 18 mit dem einen Eingang eines UND-Gliedes 19 mit zwei Eingängen verbunden., dessen anderer Eingang über eine Verbindung 39 mit einem Schaltkreis im Block III verbunden ist. Der Ausgang von 19 ist über eine Leitung 20 mit dem Eingang eines Monoflops I^ verbunden« 19 ist
der dritte Koinzidenzschaltkreis9 der oben erwähnt wurde.
Das UND-Glied 19 ist normalerweise AUS"und am Ausgang Q von Ik ist dann eine "1" vorhanden» Unter dieser Voraussetzung hängt der Schaltzustand von 16 nur davon abs ob am Ausgang Q von eine "1" oder eine "0" vorhanden ist.
Das UND-Glied 19 und der Flipflop 1*1 werden bei den Decodiervorgängen von speziellen Codes oder Positionsidentifizierungscodes nicht verwendet.
Am Ausgang Q von 8 ist eine Verbindung 22 zum Block III vorhanden.
Vom Ausgang Q von 8 zum Block III ist eine Verbindung 2k vorhanden.
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Der Eingang eines Monoflop 21 ist mit dem
Ausgang Q von 7 verbunden, während der Ausgang Q von 21 mit einer Leitung 26 mit dem Block II verbunden ist.
Die Standzeit T_ von 21 ist etwas langer als ((η+1)θ + 2ΔΘ +2 Δτο), d.h. langer als 21,7 ysek. T wird beispielsweise 22 usek gewählt.
Durch den Monoflop . 21 wird verhindert, daß im
Block II Impulse decodiert werden, die außerhalb des Intervalls F^ - P2 liegen. Dieses Intervall ist durch die Rahmenimpulse eines normalen Wortes definiert.
Der Eingang eines · Monoflops 23 ist über die
Leitungen 12 und 12c mit dem Ausgang Q von 11 verbunden. Der Ausgang Q von 23 ist über eine Leitung 25 mit Block I-II verbunden. Die Standzeit T, von 23 ist etwas langer als ((n+1) + m)θ + 2ΔΘ, d.h. langer als 25 ysek. T, wird zu 26 ys. gewählt. Der Monoflop 23 verhindert, daß im Block III das erste Intervall F° - P. , das im Block II erkannt wird, gezählt wird.
Wirkungsweise von Block I:
Wenn von 1 ein Abfrageimpuls P erzeugt wird, dann gelangt nach
ο einer Zeit zwischen 2,7ysek und 3,7vsek der Rahmenimpuls P. der vom Transponder übermittelten Antwort vom Ausgang 5 zum Monoflop dessen Ausgang Q auf 1 schaltet. Dieses Signal gelangt dann an den Eingang h des Flipflops 9·
Wenn dieses Signal innerhalb einer Zeit zwischen 2,7 ysek und 3,7 ysek nach der Aussendung des Impulses P^ erfolgt, schaltet das Flipflop 9 um und an seinem Ausgang Q erscheint eine "1" entsprechend dem Signal an seinem D-Eingang. Der Kondensator 10b
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des Schaltkreises 10 wird während einer Zeit ΔΘ = 0,2 ysek geladen. Nach, dieser Zeit schaltet 13 und am Ausgang Q von 13 ist eine "1" während der Zeit T =100 ysek vorhanden. Das UND-Glied 16 ist EIN und über die Leitung 27 wird dadurch Block II freigegeben, vorausgesetzt, daß bestimmte Bedingungen erfüllt sind, so daß das Binärwort, das dem Rahmenimpuls P? folgt, decodiert werden kann.
Tritt der Impuls F° am Ausgang 5 außerhalb der Zeit zwischen 2,7 ysek und 3,7 ysek nach P auf, dann wird er nicht als erster Rahmenimpuls einer Antwort erkannt, da der Flipflop 9 nicht geschaltet hat, und.deshalb das UND-Glied 16 AUS bleibt.
Betrachtet man die Zeitschaltungen 10, 11 und 13, dann wird . nun verständlich, daß die Vorderflanke des· ersten Rahmenimpulses F° der Bezugszeitpunkt ist zur Messung der Zelt, die zwischen dem ersten Rahmenimpuls F. und dem Impuls mit der laufenden Nummeis bei einer normalen Antwort verstrichen ist. Tritt der Impuls s außerhalb des Intervalls S8 - ΔΘ auf, dann wird er im Decodierer des Blocks II nicht berücksichtigt. Das gleiche gilt für den Inrouls Fn am Ende eines Wortes. Er wird nicht
'er 2 +
berücksichtigt, wenn außerhalb des Intervalls (η-1)θ - ΔΘ auftritt.
Beschreibung von Block II:
Ein Taktgenerator 28 liefert Taktimpulse mit der Periode ^, die wesentlich kürzer als ΔΘ sind.
Wenn ζ-B. Jj = ^γ- = 7 ist> dann wird k zu 32 gewählt
Die Impulse mit der Periode .- gelangen zu einem synchronen Tei-
K.
ler 29, der die Taktfrequenz durch k teilt.
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Alle Flipflops des Teilers 29 haben einen RUckstelleingang C und der Teiler 29 arbeitet nicht, wenn an dem Eingang C eine "0" vorhanden ist. Der Ausgang von 29 ist mit dem Takteingang h des Schieberegisters 30 verbunden, das aus (n+2+m)-Stufen besteht; die hier verwendeten achtzehn Stufen sind mit S-j-S.g bezeichnet.
Die zwölf Ausgänge der Stufen S_ bis S„ und S_ bis S.^ sind mit einem binär-dezimal Codewandler 31 verbunden.
Der Ausgang von 31 ist verbunden mit dem Eingang eines Speichers 33, der einen Steuereingang C aufweist. Wenn eine "0" auf C gegeben wird, speichert der Speicher 33 die Zahl, die zu dieser Zeit am Ausgang von 31 vorhanden ist. Gleichzeitig wird diese Zahl auf der Anzeigeeinrichtung 25 angezeigt.
In der gleichen Weise ist der Ausgang der Stufe Sg des Registers 30 mit dem Eingang eines Speichers 32 verbunden, der ebenfalls einen Steuereingang C aufweist. Wenn eine "0" auf G gegeben wird, dann speichert 32 den Binärwert Xs der zu dieser Zeit am Ausgang von Sg vorhanden ists wobei dieser Wert gleichzeitig auf einer Anzeigeeinrichtung 3^ angezeigt wird.
Der erste Eingang eines NAND-Gliedes 36 mit drei Eingängen ist über eine Leitung 26 mit dem Ausgang Q eines Monoflops 21 (Blockl) verbunden; der zweite Eingang ist über eine Leitung 4l und ihre Abzweigung 21ä mit dem Ausgang der Stufe S. des Registers 30 verbunden; der dritte Eingang ist über eine Leitung H2 und ihre Abzweigung 42a mit dem Ausgang der Stufe S.- von 30 verbunden. Diese erste Koinzidenzschaltung des NAND-Gliedes 36 ist, wie bereits erwähnt9 normalerweise AUSo Sie ist nur EIN5 wenn an allen drei Eingängen gleichzeitig eine "1" vorhanden ist«
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A.Janex-3
Der Ausgang von 36 ist über eine Leitung 38 und ihre Abzweigung 38a mit den Steuereingängen C der Speicher 32 und 33 verbunden. Eine Abzweigung 38b von 38 führt zu Block III.
Wirkungsweise von Block II in Verbindung mit Block I: Wenn am Ausgang 5, innerhalb einer Zeit, die bestimmt ist durch die Monoflops 7 und 8, ein Impuls erscheint, dann schaltet 11 und 9 - nach einer Zeit At - 13„ Das UND-Glied wird EIN, der Ausgang des Teilers 29 wird "1" und der erste Taktimpuls mit der Periode θ (d.h. l,45ysek) steuert das Register 30. Dieser erste Taktimpuls wird in einer Zeit zwischen 0 und r,nachdem l6 geschaltet hat, erzeugt.
AR
Die "1" vom Ausgang Q von 11 gelangte vor dem ersten Taktimpuls , über die Leitung 12 auf den Eingang des Registers 30. Wenn dieser erste Taktimpuls auftritt, bewirkt die entsprechende Vorderflanke des Impulses F°, die Umschaltung der Stufe S1 auf 1.
Bei jedem Impuls s des normalen Antwortwortes, der innerhalb einer Zeit zwischen (ε.θ-ΔΘ) und (ε.θ+ΔΘ) nach P erscheint, wird 11 für eine Zeit 2ΔΘ (d.h. 0,4 ysek)-eingeschaltet und die "1", die der Vorderflanke des Impulses s entspricht, wird auf den Eingang von 30 gegeben. Nach einer Zeit, die höchstens gleich 2ΔΘ ist, verursacht der (s+l) e Taktimpuls, daß am Ausgang der Stufe S. von 30 eine "1" vorhanden ist. Zu dieser Zeit bewirkt der Impuls F° der in 30 bereits um s Stufen verschoben
te
worden ist, daß die (s+l) Stufe umschaltet.
Auf diese Weise werden auch die anderen Impulse eines normalen Wortes im Register 30 von links nach rechts mit dem Takt θ verschoben.
Dies geschieht solange, bis, von 5. abgegeben, am Ende eines nor-
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ifet-wrortwortes der zweite Pähmerilmpulf? Tn erscheint,«, Tritt dieser Impuls Innerhalb der- ge-set^ten Zeltg:ren&en zwischen (Cn*l)e-Ä8) mid (Crm-l)e+&e}s u.,fr, zwischen 20,1 |isek bis ■ 20,5 tisekt auf „ dann gelangt er, gesteuert wn dem nächsten Taktimpuls In das Schieberegister 30.
Das Register 30 Ist jetzt wie folgt belegt; Abi Ausgang iron Stufe S.,-, in dem der Impuls F? enthalten Ist, ist eine "lFt.
Die Ausgänge der Stufen S2 - Sn. und Sq - S1 ^, sie entsnrechen einem binären kodierten Wort mit 1? Bits, bilden eine normale Antwort j wenn jeder Ircpuls dieser Antwort von f" einen Abstand se -ΔΘ hat.
Der Ausgang Sg liefert den Binerwert Ύ., /"or;: Ausgang .S1, in dem der Imnuls F° ist, ist eine '1I" vorhanden,
I"
Sobald sich I" im Register befindet, liefert-der- Ausgang· des Codewandlers 31 eine Zahl im Dezimalcode. Diese Zahl entspricht dem Binärwort j das an den Ausgängen der Stufen S„ bis S7 und Sg bis S1I, des Registers 30 erscheint.
Sobald die Iii.pulse F° und F° die Stufen S1,- und S1 erreicht haben, sind die drei Eingänge des NAND-Gliedes 36 alle "1". Das Glied 3d ist AUS, d.h. es hat eine Antwort erkannt, die im Zeltintervall zwischen F. und F liegt.
Der Steuereingang C der Speicher 32 und 33, ist auf "0". Das in 31 dekodierte Wort ist im Speicher 33 gespeichert und der Binärwert X ist im Speicher 32 gespeichert. Auf den Anzeigeeinrichtungen 3^ und 35 sind die Fodenummer der normalen Antwort und der Binärwert X sichtbar.
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Liegen die IJmp-uls-e F^ bis P^ aiaßerlhalb der Zeiigrenzen, dann wird das Äiitwortwort nißlht amfezeigt, da 'das UND-Glied 36 EIN ist und da während der Zeit T1 Cd.h. IOD jjselc) die Taktimpulse ι die .gespeicherten Impulse nael· rechts verschieben,, sodaß das Register 30 nach und nach geleert wird« JUacto der Zeit T sind alle Sehaltkreise in den Blocken Ϊ und II wieder in Anfangsstellung und dazu bereit., die nächste normale Antwort zu verarbeiten. Wenn der Zeitabstand von F. zu irgendeinem Imrals des verarbeitenden Wortes nicht innerhalb der Zeitgrenzen sB-ΑΘ "liegt, dann ist das in 35 angezeigte dekodierte ¥ort nicht gleich wie das vom Transponder gelieferte kodierte Wort. Ein Vergleich der beiden ist leicht möglich.
Beschreibung von Block III:
Von den zwei Eingängen eines NAND-Gliedes 37 ist der eine Eingang mit dem Ausgang der Stufe S. des Registers 30 über eine Leitung 4l und ihre Abzweigung 4Ib verbunden und der andere Eingang ist mit dem Ausgang der Stufe S.ο des Registers 30 (Block II) über eine Leitung 43 verbunden.
Der Ausgang 37 ist mit dem einen Eingang eines NAND-Gliedes 40 verbunden.
Über die Abzweigung 38b einer .Leitung 38 ist der andere Fingang von !t0 mit dem Ausgang des NAND-Gliedes 36 (Block II) verbunden.
Der Ausgang von 40 ist über die Leitung 39 mit einem der zwei Eingänge des UND-Gliedes 19 von -Block I verbunden.
37 und 40 bilden zusammen die erwähnten logischen Verknüpfungsglieder.
37 ist fast immer EIN und nur"AUS> wenn an seinen beiden Ein-
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A.Janex-3
gangen eine "1" vorhanden ist. 1IO ist meistens AUS. F.s ist nur EIN, wenn eines der beiden UND-Glieder 36 oder 37 AUS ist.
Somit kann das UND-Glied 19 aus Block I nur dann RIM sein, wenn eines der beiden UND-Glieder 36 oder 37 AUS ist und der Ausgang Q von 17 (Block I) eine "1" ist.
36 ist nach der Erkennung eines normalen Codes AUS, da der dritte Eingang von 36 auf "0" zurückgesetzt wurde nach einer Zeit T , die etwas länger als ((n+1) Θ + 2ΔΘ) ..ist. Daraus ergibt sich, daP bei der Verarbeitung von Spezialcodes nur das UND-Glied 37 beteiligt ist.
Es wird nun beschrieben, da;5 es mit den UND-Gliedern 36 (BlockII) 37-40 (Block III) und 19 (Block I) möglich ist, in gewissen Fällen den Bezugszeitpunkt, der durch das' Auftreten des Impulses F° am Ausgang von 5 definiert ist,durch den Bezugszeitnunkt, den die Schaltung 17 liefert, zu ersetzen.
Wenn 36 nach einer Zeit T0 EIN wird, dann bewirkt es an: Ausgang
i von 30 die Bereitstellung von Wörtern, die durch die Irmulse P.
2 2 2 ~
und F P und F0 ... usw. begrenzt werden, die auf einen normalen Code folgen, der in den Speichern 3? und 33 gespeichert ist.
Die vier Eingänge eines UND-Gliedes üii sind v/ie folgt angeschlossen:
Der erste Eingang ist über eine Abzweigung 4lc der Leitung 'Il mit dem Ausgang der Stufe S des Registers 30 verbunden; der zweite Eingang ist über eine Leitung &2 und ihre Abzweigung lj?b mit dem Ausgang der Stufe S verbunden; der dritte Eingang ist über die Abzweigung '!3a einer Leitung 43 mit dem Ausgang der Stufe SlR verbunden und der vierte Eingang, ein Snerreinfar.r,
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BAD ORiGfNAL
A.Janex-3
ist über die Leitung 2 5 mit dem Ausgang des Mono flops .23 (Block I) verbunden.
Der Ausgang von 4 4 ist mit den .Eingang eines Flipflops 45 verbunden, das zusammen mit einem Flipflop 46 einen asynchronen Zähler- mit der Zählkapazität (q+1), d.h. vier darstellt.
Die Ausgänge Q von 45 und Q von k<i sind mit den zwei Eingängen eines UND-Gliedes 47 verbunden/ Der Ausgang von 47 ist mit einer Anzeigelampe 48 verbunden, dessen andere Klemme geerdet ist. Die Lampe 48 leuchtet auf, wenn am Ausgang von 47 eine "1" vorhanden ist, Die Lampe 4 8 dient zur Anzeige von SOS(mayday)-Signalen. Die Lampe bzw. deren Ansteuerschaltung 48 wirkt als Integrator für die aufeinanderfolgenden "l",die am Ausgang von ' 47 auftreten.
Der Ausgang Q von 4 5 ist mit einem der beiden Eingänge eines NOR-Gliedes 4g verbunden, dessen anderer Eingang über die Leitung 32 mit dem Ausgang Q des Monoflops 8 (Block I) verbunden ist« Der Ausgang von 49 ist mit dem Rückstelleingang C eines Flipflops 50 verbunden. Der Setzeingang S, ist über eine Leitung 53 mit dem Ausgang des UND-Gliedes 37 verbunden.
Der Ausgang Q von 50 ist mit einem der beiden festen Kontakte eines Umschalters 51 verbunden. Der andere feste Kontakt von ist mit dem Ausgang Q von 46 verbunden. Am festen Kontakt von 51 ist eine Anzeigelampe 52 angeschlossen.
Die Anzeigelampe 52 bzw. deren Ansteuerschaltung hat eine Zeitkonstante, die so lang ist, daß die Lampe bei aufeinanderfolgenden Impulsen dauernd brennt, jedoch von kurzen Signaländerungen, die bei der Verarbeitung von bestimmten SOS-Codes auftreten, nicht beeinflußt wird. " - .
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BAD ÖRK3INAL
-2U-
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In der oberen Stellung des Ur schalters 51 werden bestimmte Codes zur Standortangabe im Modus 1 angezeigt und in der unteren Stellung bestimmte Codes zur Stannortangabe, wenn der SPJ-Impuls vorhanden ist, In den anderen Modi. .
Wirkungsweise von Block III in Verbindung mit Block I und Block II:
Am Anfang, nach der Erzeugung des Abfrageimpulses P In 1 (Block I) ist der Monoflop 7 für. eine Zeit T1 EIM un*d der Monoflop 8 wird geschaltet, wodurch an seinem Ausgang Ö. eine "0" _ erscheint. Diese ''O" wird über die Leitung 24 auf die Eingänge "C" der Flipflops 45 und 46 übertragen, wodurch deren Ausgänge Q auf "0" gelangen.
Der Ausgang Q von 8 wird auf "1" geschaltet, diese "1" wird über die Leitung 22 auf einen der beiden Eingänge des NOR-Gliedes 49 gegeben, das AUS v'ird, wodurch der Ausgang 0 von 5^i für die Zeit T3-T1 auf "0" schaltet. Die UND-Glieder 3^ und 37 sind EIN. Die UND-Glieder 19, Uo, 44 und 47 sind AUS.
Es folgt nun die Verschiebung der Antwortimpulse durch das Pegister 3O5 wie oben beschrieben.
Wenn die Impulse F° und F° die Stufen S^ bzw. S1 erreicht haben, dann wird das UND-Glied 36 AUS, während das UND-Glied 4o FIT-T wird. Danach wird das UND-Glied 19 EIN, sobald der ?4onoflop 17 (der geschaltet wurde als der Impuls F° auf den Eingang des Registers 30 gelangte) nach einer Zeit 0 zurückschaltet. In diesem Fall wird der Monoflop 14 für die Zeit ΔΘ angeschaltet, UND-Glied 16 wird AUS und der Teiler 29 ist außer Betrieb bis I^ zurückschaltet. Die Taktimpulse werden nun wieder wirksam, d.h. der Takt" ist jetzt mit dem Impuls F° synchronisiert und nicht mehr mit dem Impuls F.. .
'BAD ORIGINAL
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Bei dieser Synchronisation übernimmt der Monoflop 14 dieselbe Punktion wie sie die Verzögerungsschaltung 10 bei der Synchronisation auf F° hatte.
Damit ist der Schaltkreis vorbereitet zur Decodierung von speziellen Standortangaben oder SOS-Meldungen.
Bei den drei möglichen Nachrichtenarten gelangt der Impuls SPI- oder der Impuls P. eines anderen Wortes, dessen Rahmenimpulse P. und P„ sind in die Stufe S. des Registers 30 zu einer Zeit zwischen (ηιθ-ΔΘ) und (πιθ+.ΔΘ), (d.h. 4,1 psek und 4,55ysek), nach dem Impuls P° .
Zu dieser Zeit sind die Ausgänge der Stufen S- und S1 η "1", da F° die Stufe S18 erreicht hat. Das UND-Glied 57 wird AUS. Das UND-Glied 40 wird genauso wie das UND-Glied 19 EIN, wenn der Monoflop 17 zurückgeschaltet hat. Die neue Synchronisation des Taktes, auf den Impuls SPI oder F. erfolgt dann ebenso, wie oben beschrieben.
Wenn sich der Schalter 51 in der unteren Stellung zur Anzeige eines SPI-Codes befindet, dann leuchtet die Anzeigelampe 52, da der Flipflop 50 umgeschaltet hat, weil das UND-Glied 37 AUS ist.
Wenn die dekodierte Nachricht ein spezieller Code mit dem Standortidentifizierungsimpuls SPI-ist, dann bleibt der Ausgang Q von 50 auf "1", bis in 5 (Block I) der Impuls F° des nächsten Wortes erscheint, d.h. für eine Zeit t" (z.B. 2,5ms), dann · . erfolgt ungefähr 50 psek lang· ein-, Zurückschalten usw.. Die\ Lampe 52 integriert die verlängerten "1"-Zustände und leuchtet auf.
. 409826/0894, .
A.Janex-3
Wenn der Impuls, der die Stufe S des Registers 30 erreicht,
1
der Impuls .F des zweiten Wortes des speziellen Codes ist, dann erfolgt die-Verschiebung der Impulse im Register 30,
es Ί Λ
solange bis die Impulse "P2 , F1 und" F2, die Stufen S1Q, S und S. des Registers 30 erreicht haben.
Dann ist das UND-Glied 37 AUS. Daher kann der Takt wieder auf den Impuls P2 synchronisiert werden, wie oben beschrieben. Zur gleichen Zeit wird das UND-Glied 44 FIN und dadurch werden 45 und 46 umgeschaltet, sodaß an deren Ausgängen Q eine "1" erscheint. .
Wenn der erkannte spezielle Code ein Standortidentifizierungscode vom Modus 1 ist, dann bleibt der Ausgang Q von 46 EIN bis in -5 (BLock I) der Impuls P° des nächsten Wortes erscheint, d.h. für ungefähr eine Zeit T (2,5 ms); dann erfolgt eine. Zurückschaltung für ungefähr 50 ysek usw. Hierbei ist der Schalter 51 in der oberen Stellung und die Anzeigelampe 52 integriert diese verlängerten "!"-Zustände und leuchtet. ' .
2 2 3 3 Bei SOS-Codes erreichen die Impulse -F., Fp, F.,-Fp nacheinander die Stufen S1 des Registers 30. Immer wenn ein Impuls in die Stufe S1 gelangt, wird das UND-Glied 37 AUS, während das UND-Glied 19 EIN wird und es erfolgt eine neue Synchronisation, wie beschrieben.
Das UND-Glied 44 wird ein zweites Mal AUS, wenn die Imnulse F3,
ΡΪ und fI die Stufen S1 p, S.c und S des Registers 30 erreichen. 12 Io ±0 1 ρ
Das UND-Glied 44 wird ein drittes Mal EIN, wenn die Impulse, F^, F1 und Fp jeweils die gleichen Stufen erreichen. ·°-
Jedes Mal, wenn das UND-Glied 44 EIN wird, ändert sich der Schaltzustand des Flip-flops 45. Der Flipflop 46 ändert seine Zustände
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A.Janex-3
jedes zweite Mal. Beim dritten EIN-Zustand von Uh wird das UND-Glied 47 ebenfalls EIN und die Lampe UQ leuchtet. Der· Ausgang von Ul bleibt auf "1 ' bis in 5 (Block I) der'Imnuls F. des nächsten SOS-Codes erscheint, d.h. für eine Zeit etwas länger als T (2,5 ms), dann erfolgt eine AUS-Periode von ungefähr 100 ysekj usw. Die Lampe 48 integriert die verlängerten "1"-Zustände und leuchtet.
Während des Decodierens eines SOS-Codes können sich die Signale an den Ausgängen Q der Flipflops Ue und 50, die die Lampe 52 steuern, ändern. Der Ausgang 0 von U(i wird nämlich bei jedem SOS-Code auf "1" geschaltet für eine·Zeit 2(n+2+m), d.h. für ungefähr 50 ysek.
Diese Zeit ist. zu kurz dafür, da.ft die Lampe 52 aufleuchtet, wenn der Schalter 51 oben ist.
Entsprechend wird immer dann, wenn das UND-Glied 37 AUS ist, der Eingang S des Flip'flops 50 auf "0" geschaltet für eine Zeit νθ. Der Ausgang 0. von 50 wird auf 1I" geschaltet und bleibt in diesem Zustand für eine Zeit (η+2)θ, d.h. bis zum AUS-Zustand des UITD-Gliedes UQ3 wenn der Ausgang ° von 45, gesteuert vorn UND-Glied 44 auf "1" schaltet. Derselbe Vorgang erfolgt zweimal während der Decodierung eines SOS-Codes. Der Ausgang'Q von 50 ist auf "1" für eine Zeit 2(η+2)θ - d.h. ungefähr 4o ysek - bei jedem SOS-Code. Diese Zeit ist zu kurz damit die Lampe 52 leuchtet, wenn der Schalter 51 unten ist.
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Claims (1)

  1. A.tTanex-3
    Patentansprüche
    Dekoder, insbesondere für Sekundäpradargeräte, zur Verarbeitung von (n-1)-stelligen Binärwörtern, denen ein Rahmenimpuls F. vorangeht, wobei der Abstand der einzelnen Impulse 0 ist und der Impuls an der Stelle s infolge van Toleranzen zur Zeit sGtAG, bezogen auf den Pahmenimpuls F., auftritt dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Zeitschaltung (11) vorgesehen ist mit der Zeitkonstanten 2Λ0, .die durch F° und jeden nachfolgenden Impuls getriggert wird, daß ein Schieberegister (30) mit mindestens η Stufen vorgesehen ist, an dessen Eingang die Impulse, die von ,der ersten Zeitschaltung (11) erzeugt wurden und die eine Länge von 2AG haben, eingespeist werden, daß ein Taktgenerator (28, 29) zur Erzeugung von Impulsen mit dem Takt θ zur Steuerung des Schieberegisters vorgesehen ist, daß der Taktgenerator aus einem Impulsgenerator (28), der mit der Frequenz τ arbeitet, und einem. Frequenzteiler (29), der mit dem Imnulsgenerator verbunden ist und der die vom Impulsgenerator erzeugte Frequenz auf den k-ten Teil vermindert, wobei k. eine.ganze Zahl und groß - gegeri:jT- ist und der einen Freigabeeingang hat, besteht, daß eine zweite Zeitschaltung (10) mit der Zeitkonstanten ΔΘ vorhanden ist, die mit der ersten Zeitsehaltung(ll) verbunden ist, daß eine dritte Zeitschaltung (13) mit der Zeitkonstanten T vorhanden ist, die mit der zweiten Zeitschaltung (10) verbunden ist, daß diese dritte Zeitschaltung (13) mit dem Freigabeeingang des Frequenzteilers (29) ver-
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    BAD ORIGINAL
    A.Janex-3
    bunden ist, um während der Zeit T. den Taktgenerator auf den Rahmeninipuls F° mit einer Verzögerung ΔΘ zu synchronisieren wobei T1 wesentlich länger al? das längste zu dekodierende Wort ist j daß ein Decoder (31) an (n-1) benachbarten Schie-
    parallel
    beregisterausgängen angeschlossen ist und daß nach der Zeit (η+1)θ nach dem F. Impuls das an den Schieberegisterausgängen vorhandene Binärwort in eiisiSpeicher (33) übertragen wird, an dessen Ausgang eine Anzeigeeinrichtung (35) angeschlossen ist.
    Decoder nach Anspruch 1, zur Verarbeitung von kodierten Wörtern mit einem weiteren Rahmenimpuls Fp und einem weiteren Binärwert X, wobei das Zeitintervall (η+1)θ zwischen F° und F? bis auf - ΔΘ bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet,daß das Schieberegister (n+2)Stufen aufweist,' daß die Zeitkonstante T. wesentlich länger als (η+1)θ + 2ΔΘ ist, daß "eine erste Koinzidenzschaltung (36) mit drei Eingängen vorhanden ist, die während der Zeit T„, die auf das Erscheinen von F. folgt, arbeitet und ein Signal erzeugt, wenn F? und F0 gleichzeitig die (n+2) e bzw. die erste Stufe des Schieberegisters (30) erreicht haben, dessen Ausgänge mit 2 Eingängen der ersten Koinzidenzschaltung (36) verbunden sind, daß T„, das bestimmt ist durch die Zeitschaltung (21), die verbunden ist mit dem dritten Eingang der ersten Koinzidenzschaltung (36) etwas länger ist als (η+1)θ- 2ΔΘ, daß ein erster Decoder vorhanden ist, der mit den Ausgängen der Stufen 2, 3, ..(x-1), (x+1), ... , (n+i) des Schieberegisters (30) verbunden ist zur Decodierung normaler Codes, daß ein zweiter Decoder mit der Stufe X des Schieberegisters (30) verbunden ist zur Decodierung des speziellen Codes X und daft ein erster und ein zweiter Speicher (32, 33) vorhanden sind, in denen die an den Ausgängen des ersten und des zweiten Decoders entnehmbare Information^gesteuert durch ein Signal von der ersten Koinzidenzschaltung (36)j gespeichert wird.
    409826/0894
    A.Janex-3
    -*' Decoder nach Anspruch 2, zur Decodierung spezieller Codes, die auf ein Wort mit η Binärzahlan und den Rahmenirroulsen F° und ^p folgen und die aus q Worten, jeweils begrenzt durch die Rahmenimpulse fJ und P^, P1 und F^, ...,'P^ und F^3 wobei der Abstand zwischen diesen Rahmenimpulsen gleich (ή+Όθ^ΛΘ ist und zwischen
    Pg und F*, Fg und P1, F^"'1 und F^ gleich η:θ±ΔΘ ist, dadurch
    gekennzeichnet, daß das Schieberegister (30) (n+2+m) Stufen aufweist, daß die Zeit T1 wesentlich langer als ((n+1) (q+1) + mq)θ + (2q+l)AP ist, daß eine zweite Koinzidenzschaltung (44) mit- vier Eingängen nach einer Zeit T7. nach dem Erscheinen des Impulses F.. arbeitet und ein Signal erzeugt, wenn Fp, F1 und Fp gleichzeitig die (n+2+m) e, die (n+2) e bzw. die erste Stufe des Schieberegisters (30) erreichen, dessen Ausgänge mit drei Eingängen einer zweiten Koinzidenzschaltung (4ü)
    12 P dann verbunden sind, wenn die Impulse F„, Fj und F" die gleiche Stufe erreichen usw. bis Fp1 , F^ und F9 , daß T durch eine Zeitschaltung (23) bestimmt ist, die mit dem vierten Eingang der zweiten Koinzidenzschaltung (44) verbunden ist, daß T, ■ etwas langer als (η+1+Βΐ)θ-2ΔΘ ist, daß ein Zähler mit der Zählkapazität (q+1) vorhanden ist·, der die Zahl der Signale von eins bis q, die von der zweiten Koinzidenzschaltung (4^) geliefert werden, zählt, daß der Zähler durch den Impuls F.. zurückgestellt wird und daß Schaltkreise zur Synchronisierung des Taktgenerators auf jeden der Impulse F° F1, Fp, F1, ..., Fp , F^ vorhanden sind.
    4. Decoder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Synchronisierung mit dem Takt 0 vorhandenen Schaltkreise eine erneut triggerbare Zeitschaltung (17) mit der Zeitkonstanten θ enthält, daß die Triggerung dieser Zeitschaltung durch die Zeitschaltung (11) mit der Zeitkonstanten 2ΛΘ gesteuert wird, daß eine Anzahl logischer Verknüpfungsglieder (37, 40), die mit dem Ausgang der ersten Koinzidenzschaltung^)
    409826/0894
    A,Janex-3
    and den Ausgängen der ersten und (n+2+rn)ten Stufe des Schieberegisters verbunden sind, vorhanden ist, die dann ein Signal erzeugen, wenn die Impulse P° F , Y , .,, oder F^ in das Schieberegister gelangen, daß dieses Signal auf einen der beiden Eingänge einer dritten Koinzidenzschaltung (IQ)3 deren anderer Eingang mit dem Ausgang der erneut triggerbaren Zeitschaltang (17) mit Zeitkonstanten 0 verbunden ist, gegeben wird, daß eine zweite Zeitschaltung (1^) mi't der Zeitkonstanten ΛΘ vorhanden ist, die getriggert wird, wenn die dritte Koinzidenzschaltung (IQ) an ist und von der ein Ausgang mit dem Freigabeeingang des Frequenzteilers verbunden ist damit der Frequenzteiler während der Zeit ΛΘ, die auf die Zeit G folgt, bestimmt durch den Zeitpunkt, -wenn einer der Impalse Fp, F., ... , oder F gister (30) gelangt, nicht arbeitet.
    einer der Impalse Fp, F., ... , oder F^ in das SchiebereDecoder nach einem, der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erneut triggerbare Zeitschaltung (17) mit der Zeitkonstanten θ aus einem erneut triggerbaren "lonoflon mit der Standzeit θ besteht and daß eine, oder mehrere der anderen Zeitschaltungen mit einer Zeitkonstanten t aus Mono flops" ir.it einer Zeitkonstanten t bestehen, die,"wenn ihr Eingang von der Vorderflanke eines Impulses erreicht wird, geschaltet wurden und dann nach einer 7pit t zurückschalten.
    Decoder nach Anspruch 1 bis 3, zur Decodierung von Posjtions-■ angaben und SOS-Nachrichten,- wobei die Pos it ions angaben aus ? aufeinanderfolgenden (q = l) Code-Wörtern im Abstand ir.H aufeinanderfolgenden Code-Wörtern besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Decodierung durch einen Zähler mit der ZShTkanazit^t (q+1), der q=l und q=3 anzeigt, dessen Ausgänge mit 2 unabhängigen Integrationsschaltungen, deren Zeitkonstanten so lang sind, daß sie auf einzelne Impulse innerhalb der Zeit t^ der
    A09826/08SA
    * und die SOS-Nachricht aus Ηη = 3) ΐη. "ormabstanö mn
    BAD ORIGINAL
    Ä.Janex-3
    Antwortx-iiederholperiode nicht ansprechen, verbunden sind-und die oben erwähnten Integrationsschaltungen erfolgt.
    7· Decoder nach Anspruch £ zur Decodierung einer "SPI-Codetr genannten Positionsangabe, die aus einem normalen Code-Wort und einem einzelnen SPI-Impuls mit dem Normalabstand ir.R besteht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flipflop vorgesehen ist, dessen Freigabeeingang mit logischen Verknüpfungsgliedern verbunden ist und dessen Rückstelleingang mit dem Ausgang der zweiten Koinzidenzschaltung verbunden ist um das Flipflop zu schalten, wenn der SPI-Impuls in-das Schieberegister gelangt und das durch ein Signal· der zweiten Koinzidenzschaltung zurückgestellt wird vor dem Ablauf der Zeit T.. , daß' eine Integrationsschaltung zur Decodierung des SPI-Codes vorhanden ist, die mit dem Ausgang des erwähnten Flipflops verbunden ist und daß die Integrationsschaltung eine so lange Zeitkonstante hat, daß sie auf kurze Zustandänderungen am Ausgang des Flipllops nicht anspricht, daß sie aber auf aufeinanderfolgende Zustandsänderungen, die in einer Zeit ähnlich der Antwortwiederholperiode t erfolgen, anspricht.
    8. Decoder nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem das kodierte Wort nur verarbeitet wird, wenn der Impuls F. innerhalb der Zeit zwischen τ^ und T3, die auf den Bezugsimpuls folgt, in den Decoder eingespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß kaskadenförmig angeordnete Zeitschaltungen vorgesehen sind, wobei die Zeitschaltung (7) mit der Zeitkonstanten T1 durch das Bezugssignal getriggert wird und die Zeitschaltung (8) mit der Zeitkonstanten (t^-t^)· nach Ablauf von x± getriggert wird und daß der Ausgang der Zeitschaltung (8) mit der Zeitkonstanten (Tp-T1-) mit einem Freigabeeingang der ersten Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten ΔΘ zur Triggerung der derselben verbunden ist.
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    -33- ' 2383742
    A.Janex-3
    Decoder nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten ΔΘ aus einem Flipflop (9)» dessen Dateneingang mit dem Ausgang der Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten (Τρ-τ^) und dessen Impulseingang mit dem Ausgang der Zeitschaltung (11) mit der Zeitkonstanten 2ΔΘ verbunden ist, und aus einer Verzögerungsschaltung (10) mit der Zeitkonstanten ΔΘ, bestehend aus Widerstand und Kondensator, die in einer Serienschaltung angeordnet ist und wobei der eine Belag des Kondensators geerdet und der andere Belag mit dem Eingang der Zeitschaltung mit der Zeitkonstanten T. verbunden ist, besteht.
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