DE2363304C2 - Schwingungsdämpfer - Google Patents
SchwingungsdämpferInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F13/00—Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs
- F16F13/04—Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper
- F16F13/06—Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper
- F16F13/08—Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper the plastics spring forming at least a part of the wall of the fluid chamber of the damper
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Description
Die Erfindung bezieht sieh auf einen Schwingungsdämpfer der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Bei einem bekannten Schwingungsdämpfer dieser Art (FR-PS 11 07 712) wird ein im wesentlichen zylindrisches Metallgehäuse verwendet, das mit dem Material
hoher Viskosität gefüllt und durch eine elastisch verformbare Membran verschlossen ist, die aus sehr dünnem Metall- oder Gummimaterial besteht und die nach
Art eines Balges kreisringförmige Wellenformationen aufweist. Diese Membran weist damit keine Eigendämpfung auf, und sie weist andererseits in Radialrichtung eine sehr hohe Steifigkeit verglichen mit der
axialen Steifigkeit auf. Aus diesem Grunde ist es zur Dämpfung von Schwingungen, die in zwei zueinander
senkrechten Richtungen wirken, erforderlich, für jede Richtung mindestens einen Schwingungsdämpfer vorzusehen, wobei diese Schwingungsdämpfer entsprechend unter zueinander senkrechten Richtungen angeordnet sind, da sie jeweils nur Schwingungen in ihrer
Axialrichtung dämpfen können.
Bei einem weiteren bekannten Schwingungsdämpfer (DE-AS 13 00367) wird ebenfalls ein im wesentlichen
zylindrisches Gehäuse verwendet, das durch eine weitgehend ebene Membran aus Gummimaterial verschlossen ist, die einen Federkörper bildet. Auch dieser
Schwingungsdämpfer kann nur Kräfte in einer axialen Richtung, d. h. senkrecht zur Membran, aufnehmen, da
anderenfalls die Gefahr besteht, daß sich die Membran an ihrem Außenrand vom Innenrand des Gehäuses
trennt und das viskose Material, mit dem das Gehäuse gefüllt ist, ausläuft.
Kräfte und Schwingungen, die in zwei zueinander senkrechten Richtungen wirken, können von einem
Schwingungsdämpfer aufgenommen werden (DE-Gbm 19 01 102), der die Form eines zu einer Auflagefläche
offenen Saugnapfes aus relativ dickem Gummimaterial aufweist, wobei das Innere des Saugnapfes jedoch mit
Luft gefüllt ist, so daß die gesamte Dämpfung nur durch die Eigendämpfung des Gummimaterials erreicht wird
Es ist zwar außerdem bekannt (US-PS 25 76 016). das Innere eines derart umgekehrt schalenförmigen Gummikörpers mit einem viskosen Material zu füllen, wobei
in dieses viskose Material jedoch keine die Dämpfung erhöhenden Teile hineinragen. Der umgekehrt schalenförmige Gummikörper weist an seiner unteren, der Befestigungsfläche zugewandten Seite Flanschansätze auf,
die mit der Befestigungsfläche verschraubt sind. Auf
grund der Form des Gummikörpers und seiner Befesti
gung ist die Dämpfungswirkung in axialer und radialer Richtung damit ebenfalls gering.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schwingungsdämpfer der eingangs genannten Art zu
schaffen, der außer der axialen Schwingungsdämpfung eine radiale Schwingungsdämpfung ermöglicht
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Schwingungsdämpfers, insbesondere durch die kuppeiförmige Form der Membran, die nach unten hin durch
zylindrische, mit der Armierung versehene Wände verlängert ist. ergeben sich neben einem einfachen Aufbau
wesentliche Vorteile, da aufgrund der kuppeiförmigen Form der Membran diese bei Aufbringen der statischen
Belastung nach innen hin verformt wird, wodurch im
Inneren des Schwingungsdämpfers ein Druck erzeugt
wird, der in Form einer Zugkraft oder Dehnungskraft auf die Membran übertragen wird. Dieser durch die
statische Belastung hervorgerufene Druck vermeidet die Kavitationsprobleme bekannter Schwingungsdämp
fer. Weiterhin trägt die Membran aufgrund ihrer Steifig
keit und ihrer Eigendämpfung unmittelbar zur Schwingungsdämpfung bei, wobei die kuppeiförmige Form die
gleiche Wirkung in axialen und radialen Richtungen ermöglicht Diese kuppeiförmige Form der Membran ruft
zusammen mit dem an dieser Membran befestigten Befestigungsteil eine Koibenwirkung hervor, wodurch das
viskose Material im Schwingungsdämpfungsbetrieb gezwungen ist, um das in Axialrichtung in das innere des
Gehäuses gedrückte Befestigungsteil und den daran be-
V) festigten Teil der kuppeiförmigen Membran herumzuströmen, wenn radiale Bewegungen des Befestigungsteils gegenüber dem Gehäuse hervorgerufen werden.
Die starre zylindrische Armierung weist vorzugsweise einen Rand auf, der sich parallel zum Umfang des
Bodens erstreckt und an diesem mit Hilfe von Befestigungsmitteln unter Einfügung von Dichtungsrippen befestigt ist, die einstückig mit der Hülle ausgebildet sind.
Hierdurch kann die Verwendung zusätzlicher Dichtungselemente entfallen,
Die Hülle ist weiterhin vorzugsweise aus einem Silikonelastomer hergestellt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung noch näher erläutert In
der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine teilweise in Axialrichtung geschnittene Ansicht einer Ausführungsform des Schwingungsdämpfers,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Ausführungsform des
Schwingungsdämpfers,
F i g. 3 einen Axialschnitt der Hülle der Ausführungsform des Schwingungsdämpfers mit einer zylindrischen
Wand mit einem rechtwinkligen Rand und der Armierung,
Fig.4 eine abgeänderte- Ausführungsform des
Schwingungsdämpfers im Axialschnitt,
Fig.5 eine weitere Austührungsform des Schwingungsdämpferi
in einem Axialschnitt,
F i g. 6 Beschleunigungskurven in Abhängigkeit von der Frequenz einer Ausführungsform des Schwingungsdämpfers, eines klassischen Elastomer-Schwingungsdämpfers
und eines klassischen gewebten Kissens ausgehend von dem gleichen Wert der Eingangsschwingungen.
Zunächst seien die Fig. 1,2 und 3 betrachtet Die in diesen Figuren dargestellte Ausführungsform des
Schwingungsdämpfers umfaßt ein Befestigungsteil 1 und ein Gehäuse 2, die eine allgemein drehsymmetrische
Form um eine gemeinsame geometrische Achse 3 aufweisen. Das obere Befestigungsteil ί weist eine zylindrische
Form mit einer in der Mitte angeordneten Gewindesackbohrung 4 auf, die die Befestigung dieses Befestigungsteils
an einem Teil eines Systems ermöglicht, das Schwingungen ausgesetzt ist. Die Bodenplatte des
Gehäuses weist einen mittleren ebenen Teil auf, der von einer Rippe 5 umgeben ist, außerhalb von der sich ein
ebener Umfangsteil 6 erstreckt
Der zylindrische Abschnitt 8 des Gehäuses 2 und die Membran sind durch eine Hülle 7 gebildet, deren kuppelförmiger
Teil das Befestigungsteil 1 aufnimmt. Diese Hülle besteht aus einem Elastomermaterial wie z. B. einem
Silikonelastomer.
Wie es insbesondere aus F i g. 3 zu erkennen ist, weist diese Hülle 7 über dem zylindrischen Abschnitt 8 ein die
Membran bildendes Teil in Form einer Kunnei 9 auf die
an ihrer Mitte das Befestigungstei! 1 trägt, an dem die
Kuppel 9 durch Vulkanisation befestigt ist. Es ist zu erkennen, daß im Inneren der Hülle 7 die Kuppel 9 um
das Befestigungsteil 1 herum eine im wesentlichen kreisringförmige Form 10 aufweist.
Wie aus der Zeichnung zu erkennen ist, ist der zylindrische Abschnitt 8 der Hülle 7 auf eine zylindrische aus
Metall bestehende Armierung 11 aufgeformt, die an ihrem
oberen Teil eine kreisförmige Rippe 12 und an ihrem unteren Teil einen Rand 13 aufweist, der sich
rechtwinklig erstreckt,d. h. in einer Richtung im wesentlichen
parallel zum Umfangsteil des Bodens 2. Dieser Rand 13 weist an seiner unteren Stirnfläche eine Vielzahl
von konzentrischen Dichtungsrippen 14 auf, die durch Aufformen hergestellt sind und die zwischen dem
Rand 13 und dem Umfangsteil 6 eingepreßt werden, wenn dieser Rand und der Umfangsteil durch Befestigungsmittel
wie z. B. 15 zusammengebaut sind. Das Innere der auf diese Weise geschaffenen dichten Hülle 9
ist mit einem Fett 16 mit einer Viskosität von 100 000 Zentistoke gefüllt.
Der dargestellte Schwingungsdämpfer kann in seinem Inneren eine kegelschraubenförmige Feder 17 aufweisen,
deren untere Windung mit dem größten Durchmesser auf dem Boden 2 am Äußeren der Rippe 5 ruht,
während die oberste Windung mit dem kleinsten Durchmesser zwischen einer Schulter des Befestigungsteils 1
und einem Ring 18 festgehalten wird, der um die innere Verlängerung 19 des Befestigungsteils 1 befestigt ist,
dessen unteres Ende um den Ring umgebogen ist.
Es wurden Vergleichtversuche mit einem Schwingungsdämpfer
nach F i g. 1 durchgeführt, der folgende Eigenschaften aufwies:
| Innendurchmesser der Hülle: | 30 mm |
| innere Höhe der Hülle in dem | |
| kreisringförmigen Teil 10: | 9 mm |
| mittlere Stärke der Hülle: | 3 mm |
| Elastizitätsmodul der Hülle: | 0,5 kg/mm |
| Höhe der zylindrischen | |
| Armierung 11: | 13 mm |
| Steifigkeit der Feder: | 0,37 kg/mm |
| Volumen des viskosen | |
| Silikonmaterials: | 17 cm3 |
| Viskosität des viskosen | |
| Siükonmaterials: | 100 000 Zentistoke |
Ein derartiger Schwingungsdämpfer weist in Abhängigkeit
von der Frequenz einen Frequenzgang auf, der durch die Kurve A in F i g. 6 dargestellt ist. Es ist insbesondere
zi» erkennen, daß bei der Resonanzfrequenz von 20 Hz der Verstärkungsfaktor ^ei der Resonanz
gleich oder kleiner als 2 ist, wobei das Verhältnis zwischen der durch den Schwingungsdämpfer übertragenen
Beschleunigung (2 g) auf der Kurve A und der Eingangsbeschleunigung (1 g) auf der Kurve D ist.
Vergleichsweise weist ein Silikon-Elastomer-Dämpfer,
der auf Kompression und Scherung beansprucht wird, einen Frequenzgang gemäß der Kurve B auf, und
zwar mit einer beträchtlich größeren übertragenen Beschleunigung und einem beträchtlich größeren Verstärkungsfaktor.
Dies trifft auch für einen metallischen Dämpfer zu, der aus einem Kissen aus gewebten Metalldrähten
von der Art eines Federkissens besteht, dessen Frequenzkurve durch die Kurve Cdargestellt ist.
Es ist weiterhin verständlich, daß auf Grund der Tatsache, daß das Gesamtvolumen des Fetts während der
Verformung der Hülle konstant ist. ein Teil der Kuppel sich verformt und das Volumen verringert, während ein
anderer Teil der Kuppel das Volumen erhöht. Di-: komplexe Bewegung vergrößert die Dämpfung in dem Fett.
Schließlich ist zu erkennen, daß die Verstärkung des
beschriebenen Schwingungsdämpfers gegenüber bekannten Schwingungsdämpfern beträchtlich verringert
ist.
Im folgenden sei Fig.4 betrachtet. Um die Dämpfungseigenschaften
des Schwingungsdämpfers nach F i g. 1 weiter zu vergrößern, kann vorteilhafterweise
der Ring 18 mit geringem Durchmesser durch einen Ring 20 ersetzt werden, der sich über einen sehr viel
größeren Durchmesser im Inneren der Hülle erstreckt.
Unter diesen Bedingungen erfolgt eine starke Durchwirbelung des viskosen Materials im Inneren der Hülle,
wodurch weiterhin die Dämpfung vergrößert wird.
Es kann vorteilhaft sein, den Rand des Ringes 20 durch eine Umkleidung 20a aus Elastomer zu umgeben,
um auf diese Weiif einen dämpfenden Anschlag zu bilden,
insbesondere bei starken Querverschiebungen des Befestigungsteils 1. Vorzugsweise weist die Elastomer-Umkleidung
20a sine Umfangsnut auf.
Gemäß F i g. 5 ist es möglich, bei einer abgeänderten Ausführungsform die Dämpfung dadurch zu erhöhen,
daß an dem Ring 20 ein Kissen aus gewebten Metalldrähten befestigt wird. Ein derartiges Kissen kann in
ringförmiger Form vorgesehen und auf dem Ring 20 angeordnet sein, wie z. B. das Kissen 21, oder das Kissen
kann eine am inneren Ende konkave ringförmige Form aufweisen, damit es auf dem Ring 20 angeordnet werden
kann und sich an der Feder 17 anschließt, wie beispielsweise das Kissen 22. Andererseits kann ein derartiges
Kissen direkt an der Verlängerung 19 befestigt sein, wie
beispielsweise das Kissen 23. Selbstverständlich sind andere Formen von Kissen möglich. Bei den Schwingungsbewegungen wirken diese Kissen mit dem viskosen, im
Inneren der Hülle 7 angeordneten Material zusammen, um die Dämpfung des Isolators zu erhöhen.
Außer den beschriebenen Eigenschaften des beschriebenen Schwingungsdämpfers und seiner Dämpfung ist es weiterhin möglich, den Schwingungsdämpfer
derart auszubilden und herzustellen, daß man getrennt ι ο auf die Dämpfungseigenschaften einwirken kann, ohne
die Isolationseigenschaften zu beeinflussen.
Es ist in gleicher Weise möglich, die Art oder die Dicke des Elastomer-Materials zu ändern, das die Hülle
7 bildet. Es ist weiterhin möglich, auf die Dämpfungseigenschaften einzuwirken, indem die Form der Hülle und
insbesondere ihre Konkavität in der Zcne 10 geändert wird.
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Claims (3)
1. Schwingungsdämpfer mit einem hohlen Gehäuse und mit einem Befestigungsteil, die an zwei voneinander zu isolierenden Teilen eines Schwingungen
ausgesetzten Systems befestigt sind, wobei das Gehäuse eines zylindrischen, mit einem Material mit
hoher Viskosität gefüllten Abschnitt aufweist, der durch eine elastisch verformbare Membran verschlossen ist. an der das Befestigungsteil koaxial zum
Gehäuse befestigt ist und sich teilweise in Axialrichtung in das Innere des Gehäuses erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische
Abschnitt (8) des Gehäuses (2) und die Membran durch eine einstückige aus einem elastisch verformbaren Material bestehende Hülle (7) gebildet sind,
deren die Membran bildender Teil die Form einer Kuppel aufweist und deren den zylindrischen Abschnitt (8) des Gehäuses bildender Teil auf eine starre zylindt?«ihe Armierung (11) aufgeformt ist
2. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die starre zylindrische Armierung (11) einen Rand (13) aufweist, der sich parallel
zum Umfang eines Bodens (2) erstreckt und an diesem mit Hilfe von Befestigungsmitteln (15) unter
Einfügung von Dichtungsripp>n (14) befestigt ist
3. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (7) aus Silikonelastomer hergestellt ist
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