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DE2362772A1 - Fleischbearbeitungsmaschine zum abtrennen von rippenstuecken und dergleichen - Google Patents

Fleischbearbeitungsmaschine zum abtrennen von rippenstuecken und dergleichen

Info

Publication number
DE2362772A1
DE2362772A1 DE2362772A DE2362772A DE2362772A1 DE 2362772 A1 DE2362772 A1 DE 2362772A1 DE 2362772 A DE2362772 A DE 2362772A DE 2362772 A DE2362772 A DE 2362772A DE 2362772 A1 DE2362772 A1 DE 2362772A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
draw roller
roller
knife holder
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2362772A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Schill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAJA Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH
Original Assignee
MAJA Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAJA Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH filed Critical MAJA Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH
Priority to DE2362772A priority Critical patent/DE2362772A1/de
Publication of DE2362772A1 publication Critical patent/DE2362772A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • A22C17/12Apparatus for cutting-off rind

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

Fleischbearbeitungsmaschine zum' Abtrennen von Rippenstücken und, dergleichen, '
Die Erfindung betrifft eine Fleischbearbeitungsrnaschine zum Abtrennen von'Speck von sogenannten Rippenstücken zwecks Herstellung von "Schälrippchen" od. dgl.
In dieser Anmeldung werden unter " Schälrippchen" solche Fleischteile verstanden, die, vornehmlich bei Schweinefleisch, aus dem Bereich der sogenannten kleinen Rippen (Bauchrippen) stammen,, im Bereich der Flomenhaut von Fett bzv;. Speck abgetrennt und dann zusammen mit den Rippenknochen gekocht bzw. gegrillt angeboten v/erden. Ggf. ist dies nicht nur mit dem Fleisch im Bereich der Bauchrippen, sondern auch mit Fleischstücken aus der Rippengegend möglich, üntsr Flomen versteht man in Fachkreisen das Rohfett vor, Schwein,, vor allem das Bauchfett. Unter "Flomenhaut" ist dementsprechend in. dieser Anmeldung die zwischen dieser Fettschicht und dem die Rippen umgebenden Fleisch verlaufende Haut
Bisher hat man derartige "Schälrippchen" in aller Regel dadurch hergestellt, daß man von dem Fleisch, das die kleinen. Bauekrippeη ungibt, das daran befindliche Fett von Hand ab-
5 0 9 825/0226 ßAD original M
getrennt hat; das so gewonnene, die kleinen Bauchrippen zusammenhaltende Fleisch wurde in dieser Form gekocht bzw. gegrillt und zum Verzehr angeboten. Nachteilig ist, daß bisher das Fett in der Gegend der Flomenhaut in zeitraubender und aufwendiger Handarbeit abgetrennt werden muß.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, welche bei Fleischstücken, die zum Herstellen von "Schälrippchen" od. dgl. dienen, die Fettschicht maschinell abtrennen kann. Dies soll insbesondere für den Bereich der kleinen Bauchrippen bei Schweinen gelten.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung insbesondere vor, daß die Maschinen in an sich bekannter Weise eine Zufuhrplatte od. dgl., eine Zugwalze sowie einen Messerhaltar mit Messer aufweist., das in Bezug auf die Vorschubebene mit einem sich zum Rippenstück hin etwas öffnenden Anstellwinkel schräg gestellt sowie in einem solchen Abstand von der Zugwalze bzw. der Zufuhrplatte angeordnet ist, daß es im Bereich der Flomenhaut in das Rippenstück eingreift, wobei der von der Messer- bzw. Messerhalterunterseite einerseits und der Zugwalze andererseits gebildete Kanal sich etwas in Vorschubrichtung verengt.
An sich sind bereits Fieischbearbeitungsmaschinen bekannte
ßAD ORiGi|\jAL 50 9 825/0226
die eine Zufuhrplatte od. dgl. Zuführtisch, eine Zug-walza sOv··?ie einen Messerhalter mit Messer aufweisen, wobei dia beiden letztgenannten Teile mit ihrer Unterseite einerseits und der Zugwalze andererseits einen Kanal bilden (vergleiche z. B. DBP 1 278 875). Solche Maschinen werden vornehmlich zum Speckentschwärten verwendet, woraus sich gewisse unterschiedliche Probleme und Lösungsmittel gegenüber dem vorliegenden Erfindungsgegestand ergeben. So besteht bei der vorbekannten Speckentschwartungsrnaschine das Problem des kurzzeitigen Anschneidens oberhalb der "Speckschwarte und des anschließenden Führens des Messers unmittelbar oberhalb der Speckschwarte. Bei der vorbekannten Speckentschwartungsmaschine wird dazu das Messer für das Anschneiden kurzzeitig schräg gestellt, während des eigentlichen Abschwartvorganges jedoch im wesentlichen etwa parallel zur Vorschubrichtung gehalten, vorzugsweise in unmittelbarer Druckberührung mit der Speckschwarte so, da3 es diese zwar nicht durentrannt, im übrigen aber das Fett möglichst frei von Rückständen von dieser Schwarte abtrennt. Diese vorbekannte Speckentschwartungsrnaschine kann dabei die naturgegebenen besonderen Eigenschaften der härteren Speckschwarte ausnutzen: zum einen bietet diese Schwarte eine zähe, widerstandfähige Eingriffsschicht für die Zugwalze, zum anderen kann dia merkbar größere Karte der Schwarte im Vergleich zum abzutrennenden Fett zum Steuern der Lage des Messers herangezogen werden, insbesondere auch bezüglich der Beendigung dss kurzzeitigen AnGchneidevorganges. Insbesondere wegen dervorstehend
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erläuterten Besonderheiten ist die bekannte Speckentschwartungsmaschine nicht recht für das Entfernen der Fettschicht von Rippenstücken geeignet.
Dagegen erreicht man durch die dauernde Schrägstellung des Messers im Sinne einer leichten Öffnung zum zu bearbeitenden Rippenstück hin, daß das abzutrennende Fett etwa in gleicher Stärke urü dementsprechend im Bereich der Flomenhaut vom Rippenstück angetrennt wird. Es wird durch"diese Schrägstellung verhindert, daß sich das Messer zunehmend tiefer in die Fettschicht hinein bewegt, was nicht nur zu einem ungenügenden Entfernen des Fettes, sondern auch zu Störungen bezüglich des Vorschubes des Rippenstückes mittels der Vorschubwalze führen kann. Außerdem wird durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen, insbesondere durch die vorgesehene Verengung des zwischen der Messer bzw. Messerhalterunterseite einerseits und der Zugwalze andererseits gebildeten Kanals erreicht, daß die Vorschubwalze die Vorschubkraft sicher in die abzutrennende Fettschicht einleiten kann. Versuche haben nämlich gezeigt, daß bei der verhältnismäßig dicken und weichen Fettschicht .häufig die Gefahr besteht, daß die Zugwalze diese Schicht ■aufreißt und dann der Voschub des gesamten Rippenstückes gestört ist. Durch die vorerwähnten erfindungsgemaßen Maßnahmen wird dies verhindert. Vorzugsweise kann der Anstellwinkel des Messers im Bereich von ca. 5° bis 15° liegen, vorzugsweise etwa. 8° betragen,
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Versuche haben gezeigt, daß man bei einem Anstellwinke], von etwa 5°bis 15°* insbesondere aber bei einem Anstellwinkel von etwa 8°, einen genügend gleichmäßigen Schnittverlauf über den gesamten Vorschubweg des Rippenstückes erhält. Das Eindringen des Messers in die abzutrennende Fettschicht wird verhindert und der zwischen der Messerbzw. Messerhalter-Unterseite einerseits und der Zugwalze andererseits gebildete Kanal verengt sich von Anfang an und dabei auch in einem Ausmaß und Verlauf, durch die- das Vorschieben des Rippenstückes nicht behindert, dagegen die abgetrennte Fettschicht so zusammen- und gegen die Zugwalze drückt, daß die Vorschubkraft gut darin eingeleitet werden kann, ohne das die Fettschicht so beschädigt wird, das es zu Störungen kommt.
Eine weitere wichtige Weiterbildung der Fleischbearbeitungsmaschine bestellt darin, daß die Spaltweite des Kanals auslauf seit ig in der Größenordnung von etwa 5 Millimeter enger als im Bereich der Messerschneide ausgebildet ist. Bei einer derartigen Verengung des von der Messer- bzw. Messerhalter-Unterseite und andererseits von der Zugwalze gebildeten Kanals in Vorschubrichtung wird die abgetrennte Fettschicht zunehmend mehr und so stark gegen die Zugwalze gedrückt, daß die von der Zugwalze 5 ausgehende Vorschubkraft in diese Fettschicht störungsfrei eingeleitet werden kann. Andererseits wird ein zu starkes Einklemmen dieser Fettschicht im Kanal vermieden.
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6 2 3#2
Zweckmäßigerweise kann - im Querschnittsprofil gesehen die Unterseite des Messerhalters derartig ausgebildet sein, daß sich im Bereich der Zugwalze ein Krümmungsradius von der Größe befindet, we Icher der Kontur der Zugwalze entspricht, und daß diese Messerhalter-Unterseite danach etwa in eine Gerade übergeht, die an ihrer engsten Stelle einen Abstand von der Zugwalzenmantelfläche besitzt, der etwa 5 Millimeter geringer ist als der Abstand der Messerunterseite zur Zugwalzenmantelfläche. Auf diese.Weise erreicht man, daß sich der Kanal gleichmäßig in Vorschubrichtung um die erwähnten 5 Millimeter verengt, ohne das Knick- oder Stoßstellen auf-treten, welche die Vorschubbewegung der angetrennten Speckschicht unnötig hemmen. Vielmehr erreicht man eine Führung und Umlenkung für die abgetrennte Fettschicht um den entsprechenden Abschnitt der Zugwalze, ein ausreichendes Andrücken daran sowie ferner, · daß diese Fettschicht sich ohne Schwierigkeiten wieder von der Zugwalze entfernt.
Damit das Messer der Fischbearbeitungsmaschine bei Rippenstücke unterschiedlicher Fettschicht auf deren Dicke eingestellt werden kann, schlägt eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß die Spaltweite des. Kanals zwischen der Messerschneide einerseits und der Zugwalze andererseits verstellbar ist, vorzugsweise in einem Bereich zwischen etwa 40 Millimeter und etwa 10 Millimeter Spaltx\reite zwischen Messerschneide und Zugwalze. . ■
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäien Fleischbearbeitungsmaschine besteht darin, da3 dar
SO9825/02 26 original inspected
/l
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Messerhalter in an sich bekannter Weise als Wippe ausgebildet und am verschwenkbaren Ende eines stellkraftbelasteten Hebelarmpaares od. dgl. gelagert ist und das sich die Messerschneide etwa ober- oder unterhalb des Wippendrehpunktes befindet und zur Festlegung der vorderen, unteren Schneidenstellung an der Zuführseite Anschläge vorgesehen sind, die sich auf wenigstens einer Auflagefläche der -Fleischbearbeitungsmaschine bzw. auf mindestens einen Einstellhebel abstützen. Eine solche Wippe hat unter anderem den Vorteil, daß sie das automatische Nachregulieren der Stellung des Messers begünstigt. Wenn nämlich eine etwas zu dicke Fettschicht abgetrennt wird, bewegt diese im vorerwähnten Kanal die Wippe in dem Sinne, daß die Messerschneide sich etxvas näher an den Zugwalzenmantel zu bewegen sucht; dadurch wird eine etwas dünnere Speckschicht abgetrennt. Wenn eine zu dünne Speckschicht abgetrennt wird, bewegt sich die Wippe im entgegengesetzten Sinne. Dementsprechend kann sich die Wippe in erwünschter Weise einpendeln und die Dicke der abgetrennten Fettschicht wird etwa konstant gehalten. Der Schnittverlauf bleibt deshalb etwa In der Gegend der Flomenhaut, ggf. kann insbesondere bei der Ausführung mit dieser Wippe der unterschiedliche Schneidwiderstand zwischen dem Fett einerseits und dem Rippenfleisch andererseits mit dazu ausgenutzt werden, daß das Messer zumindest in der Nähe der Trennschicht zwischen Fett einerseits und Rippenfleisch andererseits verläuft.
Das Zubringen und Vorschieben des Rippenstückes wird begünstigt, wenn sich im Bereich oberhalb der Zugwalze eine
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an sich bekannte, vorzugsweise mit Gummifingern ausgerüstet-3 Vorschubwalze befindet.
Nachfolgend ist die Erfindung mit ihren erfindungswesentliehen Einzelheiten anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
Ss zeigen in unterschiedlichen Maßstäben:
Pig. 1 eine Seitenansicht einer teilweise im senkrechten Schnitt dargestellten Fleischbearbeitungsmasehine,
Fig. 2 einen Teil-Querschnitt durch die Maschine ähnlich Pig. l,und zwar in der Gegend von Messerhalter und Zugwalze, wobei diese Anordnung gegenüber Fig. 1 urn 18O° herumgeklappt dargestellt ist,
Fig. J5 den Messerhalter gemäß Fig. 2 in getrennter, vergrößerter' Darstellung, sowie
Fig. 4 eine schematisierte Teil-Stirnansicht 'des Messerhalters und der Zugwalze.
Eine Fleischbearbeitungsmasehine 1 besitzt einen Maschinenständer 2 (Fig. 1). Der Zuführtisch J5 zum Auflegen des Hippenstückes 4 wird im wesentlichen durch an sich bekannte Transportwaisen 3 a gebildet. Daran schließt sich in Vorschubrichtung des Rippenstückes 4 eine Zugwalze 5 an, oberhalb der sich eins Vorschubwalze 6 befindet, die Gummifinger J besitst.
ORIQtNAL SMSPECTED SO 9 82 5 /02 2 6 /9
Etwa oberhalb der Scheitellinie der Zugwalze 5 befindet oica das Messer 8, welches eine Fettschicht 9 vom Rippenstück K abbrennt, so daß das aus Fleisch 10 und Bauchrippen 11 gebildete "Schälrippchen" -Stück maschinell vom Fett und dgl. befreit xvird.
Das Messer 8 ist an einem Messerhalter 12 fest angebracht. Dieser ist in an sich bekannter Weise als Wippe ausgebildet und am verschwenkbaren Ende 13 eines stellkraftbelasteteten
\JEn Fig. 1 u. 2 ist auch Hebelarirroaares 3Λ angebracht.Yder Wippendrehpunkt W gut erkenn-
■ " Z/
bar. Dieser befindet sich in einer Zone, die etwa senkrecht unter der Schneide 1.5 bzw. unterhalb der freien Unterseite des Messers 8 liegt. Der WipOendrehnunkt könnte auch in dieser
Z/
Zone oberhalb der Messerschneide liegen, wesentlich ist vor allem, daß der Wippendrehpunkt in der Zone Z liegt, dJe vom Mittelpunkt der Zugvralze ausgehend das Gebiet der Mes..": ■:?- schneide 15 bzw. der freien Messerunterseite durchsetzt. Der Wippendrehpunkt liegt also zwischen einer noch zu beschreibenden Druckzone j50 ^es Kesserhalters 12 und der Schneide 15 des Messers 8. Die vorerwähnte Stellkraft vrird mittels eines nicht näher dargestellten Federpaketes 1? auf den Hebel Ik- ausgeübt. Zur Festlegung der vorderen, unteren Stellung der Schneide 15 an der Zuführseite sind. Anschlag-, flächen Io vorgesehen.. Diese gehören zu einem in Fig. 2 gut sichtbaren Einstellhebel 18,. durch den die Anschlagflächen 16 höher und niedriger verstellt Vier den kann. Der Messerhalüar 12 weist Anschläge Jl. auf, die außerhalb der Breitenerstreclcung des Messers 8 seitlich vorstehn. Durch die oben erwähnte Anordnung des Wippendrehpunktes V/ in einer Zone Z sowie durci: die L-ig-3 ass Habalarmpaares IH- stellt sich der Abstand dar
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Schneide I5 gegenüber der Mantelfläche der Zugwalze 5 selbottätigwährend des Sehne id Vorganges ein. Hierdurch ist gewatir— leistet, daß die Fettschicht etwa gleich dick bleibt und zumindest annähernd im einmal eingestellten Bereich der Flomanhaut 19 vom Rippenfleisch 10 abgetrennt wird.
Wie gut aus Fig. 1 erkennbar, beträgt der Anstellwinkel oL des Messers 8 im Vergleich zur Vorschubebene etwa 8 . Die Fettschicht 9 wird durch den von der Messer- und der Messerhalter-Unterseite einerseits und der Zugwalze5andererseits gebildeten Kanal 20 in Richtung des Pfeiles Pf 2 bewegt (vgl. Fig. 2); währenddessen wird .das Schälrippchen-Stück 10, 11 oberhalb des Messerhalters 12 entsprechend der Pfeilrichtung Pf 1 weiterbefördert und gelangt auf den ausgangsseitigen Rollweg ~55 (vgl. Fig. 2 und 1). Fig. J5 zeigt den als Wippe ausgebildeten Messerhalter 12 in vergrößertem Maßstab im Querschnitt. Man erkennt gut seine Unterseite 22, die im Bereich der hier strichpunktiert angedeuteten. Zugwalze 5 eine gekrümmte Kontur besitzt, die etwa der Kontur des Mantels der Zugwalze 5 entspricht. Diese gekrümmte Kontur geht in eine-Gerade 22 a über derart, daß sich im Bereich dieser Geraden die engste Spaltweite 23 zwischen der Messerhalter-Unterseite 22 und dem Mantel der Zugwalze 5 bildet. Dabei ist der Verlauf der Messerhalter-Unterseite 22 so gewählt, daß die engste Spaltweite etwa 5 Millimeter enger ist als die Spaltweite zwischen der Schneide I5 des Messers 8 und dar Mantelfläche der Zugwalze 5.
SAD ORJGIfSJAL
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Der gesamte Messerhalter 12 kann entsprechend dem. Doppelpfeil Pf 4 verschwenkt werden im Sinne einer Vergrößerung ds:;; Kanals 20, also auch im Sinne einer Vergrößerung des Abotandes 21 zwischen Zugwalzenmantel und Messerschneide 15. Dies bedeutet eine Vergrößerung der Dicke der abzutrennenden Fettschicht. Diese Verstellbewegung wird durch eine Veränderung der Lage des Hebelarmpaares 14 bewirkt, das z. B. über einen exzentrisch gelagerten Drehpunkt D (Fig. 2) entsprechend verstellbar ist. Der Einstellhebel 18 ist dann entsprechend nachzu-regulieren.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, daß die vorbeschriebenen Teile der Fleischbearbeitungsmaschine mit ihren Anschlußteilen so ausgebildet sein können, daß sie auf eine Speckentschwartungsmaschine bekannter Bauart, wie sie durch die DBP 1 278 873 charakterisiert ist, aufgesetzt werden kann. Dadurch erübrigt sich die Anfertigung einer vollständigen Fleischbearbeitungsmaschine zum Entfetten von Schälrippen-Stücken. Vielmehr kann die erfindungsgemäSe Fleischbearbeitungsmaschine auch als zusätzliches Anbaugerät für eine Speckentsehwartungsmasohine der vorerwähnten Art ausgebildet sein.
Mit der erfindungsgemäßen Maschine kann, man aufgabengemaS bei einem Rippenstück die Fettschicht vom die Rippen umgebenden. Fleisch trennen, und zwar namentlich bei Fleischstücken, aus dem Bereich der sogenannten "kleinen Rippen",
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nämlich der Bauchrippen. Aus solchen Rippenstücken, wo das weitgehend entfettete Fleisch 10 noch die kleinen Rippenstücke 11 umschließt, stellt man gekochte bzw. gegrillte Rippenstücke her, die gebietsweise auch "Schälrippchen" genannt werden. Mit der Maschine 1 werden also die für die Herstellung solcher "Schälrippchen" benötigten Rippenstücke aufbereitet, in dem sie maschinell von der Fettschicht 9 befreit werden. Dies kann die Maschine nicht nur bei Rippenstücken ausführen, sondern unter Umständen auch bei anderen, mit Rippen versehenen Fleischstücken aus der Bauch- und Rippengegend. Das eigentliche erfindungsgemaße Aufgabengebiet ist aber die Aufbereitung der Rippenstücke für "Schälrippchen" dadurch, daß maschinell deren Fettschicht in der Gegend der Flomenhaut abgetrennt wird.
In Fig. 3 und k
ist noch gut der Anschlag J>1 zu erkennen, der in Form eines.
Bolzens in der Wange 32 des Messerhalter 13 ausgebildet ist. Er steht seitlich an dieser Wange außerhalb des Bereiches der Messerschneide vor und stützt sich auf die Anschlagfläche 16 des Hebels 18. So wird in bekannter Weise verhindert, daß der Messerhalter 13 sich zu weit in Richtung der Messerschneide 15 verschwenken kann. Analog dazu ist Messerhalter 13 eine Stützlasche 35 vorgesehen. Durch sie kann sich der Messerhalter im Bereijh des Kanals 20 auf einen an sich Stützkranz 26 der Zugwalze 5 abstützen. Dieser Stützkranz befindet sich z. B. an jeder Seite der Zugwalze außerhalb des Bereiches von deren Zahnung 36, also auch rechts und links· außerhalb des Bereiches der Messerschneide I5.
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Die Stütze 35 verhindert, daß der Messerhalter IJ mit sei-* nem hinteren Bereich zu.weit nach unten verschwenkt, d.h. sich dort zu sehr der Zugwalze 5 nähert. Durch die Teile 31 und 35 kann der Messerhalter "13 bei eigener Höhenverstellbarkeit soxfie Verschwenkbarke it um den Wippendrehpunkt W in einem solchen Abstand von der Zugwalze 5 gehalten werden, wie zum Entfernen von unterschiedlich dicken Fettschichten von den Fleisch 10 erforderlich ist.
Alis vorbeschriebenen und in den nachfolgenden Patentansprüchen aufgeführten Einzelmerkmale und Konstruktionsdetails können einzeln und in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
- Patentansprüche -
509825/0226

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE 78 ,RIiIBUHO L BK.
    DIPL.-ING. H. SCHMITT DKEiKöxiGSTH. 13
    SG. W. MAUCHER IE1EPONl (0761) ™™
    Maja-Maschinenfabrik
    Hermann Schill GmbH
    Kehl 16 Akte:
    Tullastr. 4 S 73 Ä S/ha
    Patentansprüche
    Fleischbearbeitungsmaschine zum Abtrennen von Fett von sogenannten Rippenstücken zwecks Herstellung von "Schälrippchen" und dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine (1) in an sich bekannter Weise eine Zufuhrplatte od. dgl. (3) eine Zugwälze (5) sowie einen Messerhalter (12) mit Messer (8) aufweist, daß dieses in Bezug auf die Vorschubebsne zum Rippenstück (4) hin mit einem Anstellxvinkel (<£) schräg gestellt und daß dieses Messer (8) in einem solchen Abstand von der Zugwalze angeordnet ist, daß es etwa im Bereich der Flomenhaut (19) od. dgl. in das Rippenstück eingreift, wobei der von der Messerhalter-Unterseite einerseits und der Zugwalze andererseits gebildete Kanal (20) sich in Vorschubrichtung verengt.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel (oC) des Messers im Bereich von ca. 5 bis 15° liegt, vorzugsweise etwa 8 betragt.
    J>. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltweite des Kanals (20) auslaufseitig etwa 5 Millimeter enger als im Bereich des Messerschneide (15) ausgebildet ist.
    /2 5 0 9825/0226
    4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß - im Querschnittsprofil gesehen - die Unterseite des Messerhaiters derart ausgebildet ist, daß sich im -Bereich der Zugwalze ein Krümmungsradius von der Gro3e befindet, welcher etwa der Kontur der Zugwalze entspricht, und daß diese Messerhalter-Unterseite (22) in eine Gerade (22 a) übergeht, die an ihrer engsten Stelle einen Abstand (23) von der Zugwalzenmantelflache besitzt, der etwa 5 Millimeter geringer ist. als der Abstand (21) der Messerschneide zum Zugwalzenmantel.
    5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltweite des Kanals (20) zwischen der Messerschneide (15) und der Zugwalze (5) verstellbar ist, vorzugsweise in einem Bereich zwischen etwa 10 Millimeter und 40 Millimeter Spaltweite.
    6. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Messerhalter (12) in an sich bekannter Weise als Wippe ausgebildet und am verschwenkbaren Ende (13) eines stellkraftbelasteten Hebelarmpaars (.14) od. dgl. gelagert ist und sich der Wippendrehpunkt in einer Zone (Z) befindet, die etwa lotrecht durch die freie Unterseite des Messers (8) und vorzugsweise auch etwa durch die Drehachse der Zugwalze verläuft, und daß zum Festlegen der vorderen, unteren
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    Stellung der Messerschneide (I5) an der Zuführseite Anschläge ( 31 ) vorgesehen sind, die sich auf trenigstens einer Anschlagflache (16) der Fleischbearbeitungsmaschine (I)- bzw. auf mindestens einen Einstellhebel (18) abstützen.
    7. Maschine nach einem oder mehreren der Ansrpüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Weite des Spaltes (20) mittels einer Verschweufcbewegung in (Pf 4) des Messerhalters (12) erfolgt derart, daö die Verengung der Spaltvreite des Kanals (20) im wesentlichen erhalten bleibt.
    8. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Bereich oberhalb der Zugwalze (5) eine an sieh bekannte, vorzugsweise mit Gummifingern (7) ausgerüstete Vorschubwalze (6) befindet.
    9·. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gegend der Messerhalterunterseite (22) seitlich in Richtung der Zugwalze (5) vorstehende Stützlaschen (35) vorgesehen sind, und daß in an sich bekannter Weise die Zugwalze Sttitzwalzen (26) aufweist, die als Widerlager für die Stützlaschen (35) dienen.
    - Patentanwalt 509825/0226
    Leerseit
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