DE2362509C2 - Wasserdichtes Uhrgehäuse - Google Patents
Wasserdichtes UhrgehäuseInfo
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- G—PHYSICS
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Description
Die Erfindung betrifft ein wasserdichtes Uhrgehäuse entsprechend dem Oberbegriff der Patentansprüche 1
und 5.
Bei einem bekannten Uhrgehäuse dieser Art (FR-PS 15 698) ist ein einstückig mit dem Gehäuseband
ausgebildeter Frontring vorgesehen, der mit einer zylindrischen Anlagefläche an dem zylindrisch ausgebildeten
Außenumfang der Ringdichtung anliegt. Dabei wird noch als nachteilig angesehen, daß die Montage
verhältnismäßig schwierig ist, und daß bei verhältnismäßig geringen Abweichungen von vorgegebenen Herstelj
lungstoleranzen Undichtigkeiten auftreten können, insbesondere wenn auf die Verwendung von Klebstoff
verzichtet werden soll.
Bei einem anderen bekannten Uhrgehäuse (CH-PS 5 05 414) ist ein mit einer Abstufung versehenes, zur
κι Befestigung und Abdichtung des Uhrglases am Gehäuse dienendes Stützelement aus Plexiglas oder dergleichen
Material vorgesehen, entlang dessen Innenumfang eine Schulter für die Auflage des Uhrglases vorgesehen ist,
und entlang dessen unterem Wandteil ein innerer ti Spannring angreift. Das Stützelement besitzt ebenfalls
eine zylindrische Außenfläche, an die eine zylindrische Innenfläche des Gehäusebands angrenzt, so daß
ebenfalls Schwierigkeiten der erwähnten Art bei der Montage auftreten können und im allgemeinen das
Verwenden von Klebstoff erforderlich erscheint.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Uhrgehäuse der eingangs genannten Art, für dessen Herstellung kein
Klebstoff erforderlich ist, derart auszubilden, daß es einfacher herstellbar und auseinandernehmbar ist, und
2ϊ daß es bei möglichst einfacher Konstruktion gut
wasserabdichtend ist.
Diese Aufgabe wird bei einem wasserdichten Uhrgehäuse der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 oder
jo des Patentanspruchs 5 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der nachgeordneten
Unteransprüche.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigen
J5 Fig. 1—3 Teilschnitte durch drei Ausführuiigsbeispie-Ie
eines Uhrgehäuses gemäß der Erfindung.
Bei dem in Fig. I und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Ringdichtung 1 aus einem hochelastischen
Material wie synthetischem Gummi vorgesehen.
Die Ringdichtung 1 hat eine innere Schulter Xa, auf der ein Uhrglas 2 aufliegt, sowie einen oberen Wandteil \b
und einen unteren Wandteil Ic. Ein Frontring 3 ist entlang dem Außenumfang des oberen Wandteils Xb
angeordnet und sitzt auf einer äußeren Schulter Xdder
Ringdichtung 1. Ein Spannring 4 greift an einer inneren Abstufung der Ringdichtung 1 an und greift in F i g. 1 an
dem unteren Wandteil lean. In Fig. 2 ist der Spannring
4 abgewinkelt ausgebi'det und greift auch an einem mittleren Teil der Dichtung 1 an. Ein Gehäuseband 5
so begrenzt den Außenumfang des unteren Wandteils Ic.
Das obere Ende des Gehäusebands 5 ist in der aus den Figuren ersichtlichen Weise abgeschrägt ausgebildet,
um eine Berührung mit dem unteren Ende des Frontrings 3 beim Zusammenbau zu verhindern. Ein
Unterteil 6 ist an dem Gehäuseband 5 mit einer Dichtung 7 befestigt.
Im folgenden soll der Zusammenbau der erwähnten
Bestandteile eines derartigen Uhrgehäuses beschrieben werden. Der Spannring 4 wird entlang dem Innenumfang
des unteren Wandteils \c der Ringdichtung 1 eingesetzt und der untere Wandteil Ic wird mit einem
Preßsitz nach unten in das Gehäuseband 5 so eingesetzt, daß der Wandteil lezwischen dem Spannring 4 und dem
Gehäuseband 5 zusammengedrückt wird.
Dann wird das Uhrglas 2 auf die Schulter Xa der Ringdichtung 1 aufgelegt, wobei die Umrandung des
Uhrglases 2 an dem Innenumfang des oberen Wandteils Xb anliegt. Der Frontring 3 wird dann nach unten
entlang dem Außenumfang des oberen Wandteüs 1 b der
Ringdichtung 1 soweit vorgedrückt, bis der Frontring 3
an der äußeren Schulter id angreift, so daß der obere
Wandteil Io zwischen dem Frontring 3 und der Umrandung des Uhrglases zusammengedrückt ist. Das
Uhrwerk 8 wurde vorher in üblicher Weise in dem Gehäuseband 5 angeordnet.
Das in F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel weicht insofern von dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ab, als die Ringdichtung 1 eine äußere Schulter
Ie aufweist Am unteren Ende des Frontrings 3 ist ein
Flansch ausgebildet, auf dem diese äußere Schulter an
der Ringdichtung aufliegt. Ferner ist das Gehäuseband 5 einstückig mit dem Unterteil 6 ausgebildet und weist auf
der Oberseite eine Stützfläche auf, auf weicher die Unterseite des Frontrings 3 aufliegt.
Dieses Uhrgehäuse wird in folgender Weise zusammengebaut: Der Spannring 4 wird in den unteren
Wandteil ic der Ringdichtung 1 wie bei den beiden anderen Ausführungsbeispielen eingeseizt. Dann wird
das Uhrglas 2 auf die Schulter la der Ringdichtung aufgesetzt und der Frontring wird nach oben über die
Ringdichtung 1 geschoben, bis der Flansch des Frontrings an der äußeren Schulter leder Ringdichtung
angreift Der äußere Wandteil Xb der Ringdichtung 1
wird dann zwischen dem Frontring 3 und dem Uhrglas 2 zusammengepreßt, so daß das Uhrglas 2 durch einen
seitlichen Druck gehaltert ist. Der untere Wandtei! Ic der Ringdichtung 1 wira nach unten in das Gehäuseband
5 eingedrückt und durch den Spannring 4 und das Gehäuseband 5 zusammengedrückt.
Besondere Vorteile eines derartigen Uhrgehäuses sind auch darin zu sehen, daß es schnell und einfach
auseinandergenommen werden kann, weil nach der Trennung des Frontrings 3 von dem Gehäuseband 5
dieser zusammen mit dem Dichtungsring 1 abgehoben wird, weil der innere Flansch an dem Frontring 3 an der
äußeren Schulter Ie an der Ringdichtung angreift. Ferner treten durch Herstellungstoleranzen bei der
Anwendung von Klebstoff bedingte Schwierigkeiten nicht auf, weil bei einer derartigen Ausbildung der
Ringdichtung Klebstoff nicht erforderlich ist, und weil der obere und der untere Wandteil zwischen der
Umrandung des Uhrglases 2 und dem Frontring 3 bzw. zwischen dem Spannring 4 und dem Gehäuseband 5
abdichtend zusammengedrückt wird. Die Vereinfachung des Acjsbaus und des Einbaus ist auch für die
Durchführung von Wartungsarbeiten L.sonders vorteilhaft. Die Ringdichtung kann in einfacher Weise in
Massenproduktion geformt werden. Derartige wasserdichte Uhrgehäuse können auch einfacher und billiger
unter Vermeidung der genannten Schwierigkeiten hergestellt werden und ermöglichen auch die Verwendung
eines Frontrings mit einer schmalen Oberfläche, so daß sich ein gutes Aussehen ergibt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- Patentansprüche:!. Wasserdichtes Uhrgehäuse mit mindestens einem Spannring, einem Gehäuseband und einer besonders geformten Ringdichtung (1), die einen oberen Wandtei! (Xb) mit verringerter Dicke aufweist, um eine Schulter (Xa) für die Auflage des Uhrglases (2) zu bilden sowie einen unteren Wandtei! (IcJmit verringerter Dicke, der eine innere Abstufung bildet und durch einen Spannring abdichtend an eine Anlagefläche des Gehäusebands angedrückt ist, wobei ein als Frontring (3) ausgebildeter Spannring über den Außenumfang des oberen Wandteils (Xb) aufgesetzt ist und diesen gegen das Uhrglas (2) abdichtend andrückt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (1) oberhalb des unteren Wandteils (1 c)e\ne äußere Schulter (Xd) aufweist, auf der der sich nach unten erweiternde Frontring (3) aufsitzt, und daß der untere Wandte/', der Ringdichtung durch einen zweiten Spannring (4) von innen an das Gehäuseband (5) angedrückt ist.
- 2. Uhrgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (ί) aus synthetischem Gummi besteht.
- 3. Uhrgehäuse nach Anspruch > oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannring (4) im Bereich der inneren Abstufung der Ringdichtung (1) abgewinkelt ausgebildet ist.
- 4. Uhrgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadur:h gekennzeichnet, daß das Gehäuseband (5)"oberhalb der Anlaf "fläche sich nach außen erweiternd abgeschrägt ist, um eine Berührung des Gehäusebands (5) mit der Unterseite des Frontrings (3) zu verhindern.
- 5. Wasserdichtes Uhrgehäuse mit mindestens einem Spannring, einem Gehäuseband und einer besonders geformten Ringdichtung (1), die einen oberen Wandteil (\b) mit verringerter Dicke aufweist, um eine Schulter (Xa) für die Auflage des Uhrglases (2) zu bilden sowie einen unteren Wandteil (\c)m\\. verringerter Dicke,der eine innere Abstufung bildet und durch einen Spannring abdichtend an eine Anlagefläche des Gehäusebands angedrückt ist, wobei ein als Frontring (3) ausgebildeter Spannring über den Außenumfang des oberen Wandteils (\b) aufgesetzt ist und diesen gegen das Uhrglas (2) abdichtend andrückt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (1) am Außenumfang eine nach unten weisende Schulter (Xe)aufweist, und daß der Frontring (3) mit einem nach innen weisenden unteren Flansch versehen ist, der an der Schulter (1 ^angreift.
- 6. Uhrgehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseband (5) auf seiner Oberseite eine Stützfläche für die Unterseite des Frontrings (3) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SEIKO INSTRUMENTS AND ELECTRONICS LTD., TOKIO, JP |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |