DE2362229A1 - Das system der schallaufnahme, schallwiedergabe und des rundfunks (sphaerophonie) - Google Patents
Das system der schallaufnahme, schallwiedergabe und des rundfunks (sphaerophonie)Info
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Description
DAS SXSTEM DEH SGHAiLiIUlNAHME, SCHÄLLWIEDERGABE IMD
DES RUNDBUNKS
— Sphärophonie -
— Sphärophonie -
Der Gegenstand der Erfindung ist ein neues System der
elektroakustischen Schallübertragung. Nach diesem System wird der Schall mit allen seinen akustischen Eigenschaften einschliesslich seine Raumdimension übertragen.
Das System ermöglicht die Uebertragung und die Wiedergabe
des Schallraums in der Horizontal- und Vertikalebene,
was bis jetzt durch die vorhandenen Vierkanalsysteme nicht ganz durchführbar war. Verschiedene vorhandene Vierkanalstereosysteme
/Quadrophonie/ beruhen auf der Uebertragung
und Wiedergabe des Schallraums vorwiegend in der Horisontalebene
um den Hörenden herum. Solche Systeme verwenden
vier oder mehr Mikrofone bei der Aufnahme und vier Lautsprecher bei der Wiedergabe, die in der Horisontalebene
in "Form eines Quadrats, Vierecks oder Dreiecks angeordnet
sind. Die Neuheit dieses Systems besteht darin, dass es den Schallraum nicht nur in der Horisontalebene um den
Hörenden herum, sondern auch über ihm, in der Vertikalebene überträgt und wiedergibt. Durch das System werden
alle Raumdimensionen des Schalls nach allen Richtungen
übertragen, und in der Wiedergabe wird ein völlig geschlossener Schallraum erzeugt. Wegen seiner spezifischen Eigenschaften in der Schallraumübertragung nach allen Richtungen
um den Hörenden herum, wird das System zum Unterschied
zu den anderen Systemen "Sphärophonie" benannt.
Die neue Lösung des technischen Problems der Uebertragung
der Raumdimensionen des Schalls wird sich in der Ideen- und
technischen Lösung wiederspiegeln» Die Ideenlösung besteht
darin, dass ein gewisser geschlossener akustischer Raum
eines gewissen Volumens auf der Beamärseite mit allen
seinen physikalischen und Vektoreigenschaften des Schallfelds
elektroakustisch auf die Empfängerseit© übertragen
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wird, und hier als ein entsprechender geschlossener akustischer Raum mit allen seinen physikalischen Eigenschaften
wiedergegeben wird·
Der Schallraum wird nach diesem System auch in einen
anderen Raum, übertragen, und zwar so, dass seine Horisontalschallebene
mit drei Schallpunkten bestimmt wird, und seine Raumdimensionen werden mit Hilfe des vierten ausserhalb der
Horisontalebene liegenden Punktes bekommen.
Das Schallfeld im Raum ist nach diesem System durch die vier in den Tetraederecken angeordneten Punkte im Raum bestimmt.
Die technische Lösung dieses Aufnahme- und Wiedergäbesystems
des Schalls besteht in der Verwendung der Mikrofone und der Lautsprecher, die auf eine bestimmte Weise im Raum
angeordnet sind, und die bestimmte bündige Eigenschaften haben. Für die Uebertragung aller Raumdimensionen des Schallraums
nach diesem System benutzt man vier Mikrofone in der Aufnahme, die über vier Kanäle mit vier Lautsprechern in
der Wiedergabe verbunden werden. Die Mikrofone werden im Raum
so angeordnet, dass sie einen Raumkörper in Form des !Tetraeders bilden. Drei Mikrofone werden in der Horisontalebene
in die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks geordnet und nach aussen gegenüber dem Schwerpunkt des Dreiecks gerichtet.
Das vierte Mikrofon wird in die Vertikalachse, die den Schwerpunkt des Dreiecks in der Horisontalebene durchläuft,
geordnet. Das Mikrofon ist nach oben gerichtet. Durch seine Lage bestimmt es den vierten Schallpunkt im Raum und
stellt den höchsten Winkel des von allen Mikrofonen gebildeten Tetraeders dar. Das obige Mikrofon im geschlossenen Raum
empfängt hauptsächlich die Schallreflexionen von der Decke und den Wänden, bestimmt die Dimensionen der Schallwelle in
der Vertikalebene und verleiht dem Schallfeld ein bestimmtes Schallvolumen V. Die in der Horisontalebene liegenden Mikrofone
haben folgende Bezeichnungen: das linke X, das rechte X und das hintere Z· Das in der Vertikalachse liegende
Mikrofon wird das obige genannt und hat die Bezeichnung V.
Die gleichen Bezeichnungen haben auch die durch sie erzeugten
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Signale. Die akustischen Achsen der einzelnen in der Horisontalebene
liegenden Mikrofone schneiden sich im Schwerpunkt
des gleichseitigen Dreiecks und bilden untereinander die 12oo-Winkel. Die. Mikrofone werden in drei G-rundpositiönen
angeordnet. Bild 1 zeigt die Anordnung der Mikrofone,
wobei alle Mikrofone auf einem Ort im Raum gruppiert werden. Die G-rösse des Winkel y beträgt 12o°. Bild 2 zeigt
den Pail, wo die Mikrofone X5X und Z in einem Punkt gruppiert werden, und das vierte Mikrofon V ist erhoben und von
anderen entfernt. Den dritten Fall zeigt Bild 3, wo alle vier
Mikrofone symetrisch voneinander entfernt sind und die Raumform
des Tetraeders bilden. Alle Mikrofone haben die gleichen
elektroakustisehen Eigenschaften. Die Bündelungseigenschaften
der Mikrofone sind im Falle wie auf Bild 1, wenn alle in einem
Punkt des Schallraums geordnet sind, am bündigsten, wie die
superkardioiden Eigenschaften; sobald die Mikrofone im Raum
mehr auseinandergehen und sich voneinander entfernen, haben
die bündigen Eigenschaften eine geringere Bündelung. Die Mikrofone
haben die superkardioiden Bündelungseigenschaften, bei
denen sich der Bündelungsgrad von 3jl bis 3,6 be läuft. Eine,
grössere Genauigkeit in der Uebertragung der Raumdimensionen
des Schallfelds wird bekommen, wenn in den Bündelungseigenschaften der Mikrofone "die Schwänze" dieser Eigenschaften
ergänzt werden, so dass der Empfang- der""-Mikrofone von der
hinteren Seite aimuliert wird. Das kann mit Hilfe der in
entgegengesetzter Richtung geordneten elektrisch gegenphasigen Zusatzbündelungsmikrofone erreicht werden. In besonderen
Fällen kann das obere Mikrofon V auch eine andere Bündelungseigenschaft haben. . "-.-" ■ In
der Wiedergabe werden nach diesem Sphärophonie system auch
vier Lautsprecher verwendet. Jeder Lautsprecher wiedergibt
das Signal des entsprechenden Mikrofons X, X, Z und V. Die
Lautsprecher werden in der Wiedergabe räumlich in die Winkel
des Tetraeders geordnet und nach oben nach seinem Schwerpunkt gerichtet. Der Lautsprecher V hängt an der Decke und
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wiedergibt in Richtung nach unten. Die gegenseitige Lage der Lautsprecher und ihre Anordnung im Raum stellt Bild 4
dar. Die Lautsprecher haben die gleichen Bezeichnungen wie die entsprechenden Mikrofone X, Y, Z und V, wodurch bezeichnet
wird, welches Signal jedes,von ihnen wiedergibt. Die Entfernung zwischen den Lautsprechern kann in der Wiedergabe
geändert werden, wodurch die Grosse des von ihnen wiedergegebenen
Schallraums geändert wird. Der Hörort befindet sich im Raum innerhalb des von den Lautsprechern gebildeten Tetraeders.
Das Hören ist auch ausserhalb des Tetraeders möglich, wo noch immer gewisse Raumdimensionen des Schalls und das
Stereoeffekt bewahrt bleiben. Da der ganze Raum um den Hörenden herum mit dem sich nach allen Richtungen um den Hörenden
herum wiedergebenden Schallfeld ausgefüllt wird, heisst dieses Schallwiedergabesystem "Sphärophonie". Wenn in diesem
System nur die Uebertragung mit Hilfe von X und Y Kanälen
benutzt wird, bekommt man die klassische Zweikanalstereophonie. Wenn durch dieses System nur drei Signale von den
in der Horisontalebene gelegenen Mikrofonen X, X, Z ohne das vierte Mikrofon und den Lautsprecher übertragen werden,
bekommt man in der Wiedergabe ein geschlossenes Schallfeld in der Horisontalebene um den Hörenden herum. Solches System,
das nur X, Y, Z Signale benutzt, d.h. drei Mikrofone und drei in der Horisontalebene angeordnete Lautsprecher, und
das eine eigenartige Lösung für die Uebert#agung des Schallraums darstellt, wird "Zirkophonie" benannt. Die Zirkophonie
wiedergibt das Schallfeld um den Hörenden herum mit Hilfe der drei im Kreis um den Hörenden herum und untereinander
unter dem Winkel von 12o° angeordneten Lautsprechern.
Für eine erfolgreiche Rundfunkübertragung dieses Systems ist auch das technische Problem des Sendens und des Empfangens
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gelöst worden. Das technische Problem besteht darin, wie
man mit vorhandenen technischen Mitteln der Rundfunkmitteilung auf dem UKW-Bereich vier Informationen bzw.
vier Tonkanäle übertragen soll. Dabei sollen gewisse
Kompatibilitätsgesetze beachtet werden, in bezug auf die bisherige Uebertragung und den Empfang der Monophonie und
Zweikanalstereophonie.
Die vorhandenen Vier kanal systeme für die Rundf unkfuadr ophonie
sind in der Welt so gelöst worden, dass sie eine grössere Frequenzbandbreite des Multiplexsignals im Coder benutzen,
und diese beläuft sich bis 99 kHz. In diesem verbreiteten
Frequenzband werden auch drei Hilfswellenträger benutzt,
auf die entsprechende Tonsignale moduliert werden. Der erste Hilfswellenträger ist wegen seiner Kompatibilitäat mit
der Zweikanal stereophonie auf der Frequenz von 38 kHz behalten, auf den das Stereosignal amplitudenmoduliert wird.
Neben diesem werden im vorhandenen Vierkanalrundfunk noch
zwei Hilfswellenträggerauf den Frequenzen von 69 kHz und
89 kHz, oder auf der Frequenz von 76 kHz, benutzt, und zwar
mit der Frequenzmodulation. Mit dem Hilfswellenträger auf
der Frequenz von 38 kHz und in der Frequenzbandbreite bis
53 kHz werden zwei Informationen übertragen, d.h. vordere
linke und rechte Mikrofonsignale und im Frequenzband bis
99 /91/ kHz andere zwei Informationen, hintere linke und
rechte Mikrofonsignale. Solches System beansprucht eine besondere Konstruktion des Coders, der solches Multiplex^
signal der Frequenzbandbreite bis 99/91/ kHz erzeugt. Der
Empfang solcher Vierkanalstereophonie verlangt eine besondere Empfängerkonstruktion, die in einem neuen Decoder
des Multiplexsignals und in Tonverstäarkern für die Wiedergabe
der vier Kanäle besteht. Zum Unterschied von den vorhandenen Rundfunkvierkanalstereosystemen stellt dieses
Rundfunksphärophoniesystsm eine neue technische Lösung
in der Sendung und im Empfang dar. Die neue Losung bezieht
sich auf den Coder des Senders und auf den Empfänger.
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Dieses Rundfunksystem, um die von den neuen Stereosystemen
gewünschte Kompatibilitätsbedingung zu erfüllen, basiert auf dem bereits angenommenen Pilotsystem des
Zweikanal st ere orundf unks· Die Neuheit dieses Sendesystems besteht in der neuen technischen lösung des Codermodulators,
der auf der !Frequenz von 38 kHz arbeitet. Der neue Modulator arbeitet nach einem anderen Typ der
Amplitudenmodulation des Hilfswellenträgers als die vorhandenen Oodermodulatoren. Durch die bestehenden Stereocodermodulatoren
wird der Hilfswellenträger auf der !Frequenz
von 38 kHz moduliert, so dass die positiven und negativen
Amplituden des Hilfswellenträgers mit dem gleichen Signal auf der Amplitude moduliert werden. Der neue Modulator
arbeitet nach dem Prinzip, dass die Amplitude des Hilfswellenträagers
mit zwei verschiedenen Signalen moduliert wird. Das wird so erreicht, dass die Amplituden der positiven
Halbperioden des Hilfswellenträgers mit. einem Signal moduliert werden und die negativen Halbperioden mit dem zweiten
Signal. Dadurch werden mit dem Hilfswellenträger auf der Itequenz von 38 kHz und im "Frequenzband von 23 kHz bis
53 kHz zwei verschiedene Signale übertragen. Das eine Signal, womit positive Halbperioden des Hilfswellenträgers
moduliert werden, hat die Bezeichnung S-. und das andere
Signal, mit dem negative Halbperioden moduliert werden, So·
Die Signale S-, und So sind aus den von den Mikrofonen
X, 7, Z und V gegebenen Grundsignalen zusammengesetzt. In der Uebertragung nach diesem System sind beide Signale S1
und S2 aus allen vier Mikrofonsignalen zusammengesetzt.
Das Signal S-, besteht aus der elektrischen Summe der Signale X, Z und V, die untereinander elektrisch gleichphasig
sind, und dem Signal Y, das ihnen gegenüber gegenphasig ist, d.h. S^- X-Y+Z+V· Das Signal S2 besteht aus der
elektrischen Summe der Signale Y, Z und V, die elektrisch
gleichphasig sind und dem Signal X, das ihnen gegenüber
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gegenphasig ist, d.h. S2= -X+X+Z+V. Für die Stereoübertragung
nach diesem System enthält das Monosignal im Spektrum bis 15 kHz neben den X und X Signalen noch
die Z und V Signale. Alle Signale werden elektrisch so
kombiniert, dass im Monosignal die X, X und Z Signale mit der gleichen Intensität vertreten werden, während
das V Signal mit einer dreimal stärkeren Intensität vertretten
wird. Alle vier Signale* sind elektrisch untereinander
gleichphasig, so dass das Monosignal so aussieht: M«X+Y+Z+5V.
Das Signal V ist bei der Aufnahme etwas schwächer als die
anderen, weil das Mikrofon gerade nach oben gerichtet wird,
und von Wänden und Decke die Schallreflexionen fängt, und
so gibt es dem Monosignal mehr Nachhall. Mit dem dreifachen
Signal ist zugleich das Problem des Nachhallmangels
in der_ kompatiblen Monowiedergabe gelöst worden. Für den Sphärophonierundfunk besteht das ganze Multiplexsignal
aus drei Signalen und zwar: im Frequenzband bis 15 kHz aus dem Monosignal M /X+X+Z+JV/ und im Band
25 kHz bis 55 kHz» auf dem amplitudenmodulierten
58-kHz-Hilfswellenträger, aus den Signalen S, und S2 der
oben genannten Zusammensetzung. Die Modulation des Hilfswellenträgers mit den Signalen S-, und S2 wird mit
Hilfe eines neuen technisch gelösten Codermodulators
vorgenommen. Das elektrische Schaltbild des neuen Modulators wird auf dem Bild 5 gezeigt. Mit Hilfe der zwei
neuen Transformatoren 1 und 2 werden im Modulator unmittelbar die Signale S^ und S2 erzeugt. Die Primärwicklung des
Transformators 1, der das Signal S^ erzeugt, enthält vier
Primärwicklungen, denen die Grundsignale X, X, Z und V
zugeführt werden. Die Wicklungen für die X, Z und Y
Signale werden in der gleichen Wicklung gewickelt, damit die Signale auf der Sekundärwicklung elektrisch gleichphasig
wären. Die Wicklung, zu der das Signal X geführt
wird, wird in entgegengesetzter Sichtung in bezug auf
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B/
die anderen gewickelt, damit auf der Sekundärwicklung des Transformators das Signal X den anderen Signalen
gegenüber elektrisch gegenphasig wäre. Die Wickelrichtung der einzelnen Wicklungen ist auf dem Schaltbild mit
entsprechenden Punkten, die sich neben öeder Wicklung befinden, bezeichnet. Der Transformator 2, auf dessen
Sekundärwicklung das Signal S2 bekommen wird, hat auch
vier Primärwicklungen, zu den die gleichen Signale X, Y, Z und V geführt werden. Die Wicklungen für die Signale
Y, Z und V sind in der gleichen Richtung gewickelt, und die Wicklungen für das Signal X in entgegengesetzter
Richtung. In der technischen Ausführung sind beide Transformatoren ganz gleich und werden so verbunden, dass der
Wicklung des Transformators 1, der umgekehrt gewickelt wird, das Signal Y zugeführt wird, und der umgekehrt
gewickelten Wicklung des Transformators 2 das Signal X·
Die sekundären Transformatoren 1 und 2, die die elektrischen Quellen der Signale S-, und So darstellen, werden
jeder über seinen Widerstand R parallel mit dem Generator des Hilfswellentragers f, der auf der !Frequenz von 38 kHz
arbeitet, verbunden. Die Transformatoren haben eine hohe Qualität, damit sie die entsprechenden Tonsignale
mit einer minimalen Deformation übertragen können. Jede Sekundärwicklung des Transformators wird direkt auf ihre
Diode verbunden, die verschiedenartig polarisiert werden, d.h. elektrisch umgekehrt verbunden. Die Sekundärwicklungen
der beiden Transformatoren werden über zwei Anpassungswiderstände an ein Ende des Oszillators von 38 kHz verbunden,
während sich der andere Pol des Oszillators an das andere Ende der Sekundärwicklung der beiden Transformatoren
bindet. Die anderen Enden der Dioden D-^ und
D2 werden zusammen in einen Punkt gebunden, der den Ausgang
des Modulators darstellt.
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Die Selnindär wicklung des Transformators 1 wird an das
positive Ende der Diode D-, gebunden, und die Sekundärwicklung
des Transformators 2 an das negative Ende der.
Diode Dg» wie auf dem Schaltbild aufgezeichnet. Durch
solche Verbindung wird ausser der Arbeit des Oszillators mit genügend grossen Amplituden, die grosser als die
Amplituden der Signale S, und Sp sind, ermöglicht, dass
die positiven Halbperioden des Wellenträgers über die Diode D-, mit dem Signal S, und die negativen Halbperioden
über die Diode D2 mit dem Signal S2 moduliert werden. So
wird ein amplitudenmoduliertes Signal auf der frequenz
von 58 kHz, das sich elektrisch mit dem Monosignal M
mischt, bekommen, und zusammen mit ihm ein Multiplexsignal
in der Prequenzbandbreite bis 53 kHz erzeugt. Mit
diesem Modulator wird erfolgreich, ohne irgendwelche Aenderungen auch die vorhandene Zweikanalstereophonie
gesendet, wenn in den.Signalen S1 und S2 die Signale
V und Z einfach ausgeschlossen werden. Ohne das Signal V, d.h. nur mit dem Signal X,JT,Z wird durch das System
das Klangbild in der Horisontalebene übertragen, was zugleich auch die Rundfunkübertragung des neuen Systems
der "Zirkophonie" ist.
Dieses Rundfunksystem ist völlig kompatibel. Es wird
erfolgreich von allen Monoempfängern und den vorhandenen ZweikanalStereoempfängern empfangen. Beide Empfänger
empfangen den ganzen Inhalt der Schallinformation, alle Signale X, X, Z und V, jedes mit seinen spezifischen
Eigenschaften der Wiedergabe und der Raumdimensionen des Schalls. Dieses Sphärophonierundfunksystem schliesst
auch eine neue Konstruktion des Empfängers ein.
Die neue· Konstruktion des Empfängers für den: Empfang der
Sphär ophonierundf unkaus tr ahlung wird auf dem Grund der
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bestehenden Typen der Zweikanalempfänger aus ökonomischen Gründen und wegen der Kompatibilitätsbedingungen gelöst,
aber sie beinhaltet in sich auch, neue Einheiten für einen erfolgreichen Empfang des Senders, der nach diesem System
sendet. Der vorhandene Zw ikanalstereoempfanger durchführt
im Prozess der Signaldecodierung die Operation des elektrischen Addierens und Subtrahierens der Monosignale
/X+X/ mit dem S" Signal /X-X/, und so bekommt er das linke X und das rechte X Signal. Dieses Prinzip ist
wegen der Kompatibilität im neuen Empfänger erhalten worden., in dem diese Operation durch eine neue Zusatzeinheit
auch auf die neuen Signale Z und V verbreitet worden ist.
Der neue Empfänger hat eine Ausscheldungs- und Elektrowechseleinheit
der Polarität der Signale S1 und S2, die
im Modulator des Senders die Amplitude des Hilf swellenträgers mit der Irequenz von 38 kHz im Band zwischen
23 kHz bis 53 kHz moduliert haben. Die neue Einheit wird elektrisch zwischen der Demodulationseinheit des Multiplexsign&ls
auf dem Hilfswellenträger und der Einheit, die das Monosignal M7 dem elektrischen Addieren und
Subtrahieren mit dem demodulierten Signal S zuführt, gebunden. Das elektrische Schaltbild des Empfängers
mit der Sphärophonieempfangseinheit stellt Bild 6 dar. Wegen der Klarheit, elektrisch präzis die Stelle im
Empfänger der neuen Einheit bestimmen zu können, werden die neuen Einheiten im Schaltbild durch dickere und die
vorhandenen durch dünnere Linien bezeichnet. Auf Bild 6 werden neue Einheiten mit Positionsnummern 1, 4- und 5
bezeichnet. Auf dem Schaltbild stellt die Einheit 1 den neuen elektrischen Invertor der Signale S^ und S2
dar, d.h. die Einheit, die die Phase dieser Signale elektrisch um 18o° umwendet. So polaritär invertierte
Signale -S, und -So werden zusammen mit dem Monosignal M
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23622,2?"
■ ■ - ;·■*..■ .:■ ■■■. 1^ ;.■■■.
"bis zu den Addierungseinhe it en auf den speziellen
Einheiten mit dem S-, und S2 Signal, die auf dem Schalt-'"bild
mit Nummern 2 und 5 "bezeichnet werden, geführt.
Die Einheit 2 addiert elektrisch das Signal M mit dem
S1 und im neuen Empfänger auch das Signal - /S1Zt-S2/·
So "bekommt man auf der Einheit 2 als Resultat der summen
aller drei Signale das Signal, das den Unterschied zwischen dem Monosignal und dem Signal £2 darstellt.
Der Unterschied zwischen dem M und S2 Signal ergibt die
Signale X und V, die in diesem Kanal des Empfängers^
durch den bestehenden Verstärker bis zum Lautsprecher
gefüuhrt werden und das linke Kanal /X + V/ erzeugen. Die
Einheit 3 addiert die Signale M, So und das Zusatzsignal
- /S1 + S2/ und ergibt als Resultat den Unterschied
der Signale M und S-, d.h. die Signale Y und V. Die
Signale Y und V werden durch den bestehenden Lautsprecher
des Empfängers wiedergegeben und sie rgeben das rechte Kanal.
Die Zusatzeinheiten im Rundfunkempfänger sind noch
zwei "Verstärker 4- und 5 mit den Lautsprechern. Der
neue Verstärker 4· verstärkt direkt das Monosignal, das
in diesem Sphärophoniesystem aus den Signalen X+X+Z+3V
besteht. Dieses Signal wird zum Lautsprecher geführt,
der sich füur die Sphärophoniewiedergabe oberhalb des
Hörenden befindet bzw. auf die Decke aufgehängt wird.
Wegen der akustischen Ausgeglichenheit der Wiedergabe des Schallraums, bzw. um die Raumerhebung des Klang—
bilds zu vermeiden, kann der Verstärker für den obigen
Hängelautsprecher auch eine niedrigere Verstäarkung als andere haben, und er kann nach {jeder Lage 'der Wiedergabe
abhängig von der Höhe des Lautsprechers geregelt werden. Der zweite Zusatzverstärker 5 verstäarkt direkt
das Signal aus dem Demodulator, das die Summe der Signale S1 und S2 darstellt. Die Summe dieser zwei Signale
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ergibt als Resultat die Signale Z und V. Das modulierte
Signal auf der irequenz von 38 kHz wird direkt über
den Verstärker mit der irequenzbandbreite bis 15 kHz
wiedergegeben und so bekommt man das Signal Z + V, das in der Wiedergabe das hintere Kanal darstellt.
Alle Lautsprecher des neuen Empfängers, die sich in der Horisontalebene befinden, wiedergeben im Sphärophonierundfunksystem
neben den Grundsignalen X, Y und Z jeweils das Signal V. Das ist charakteristisch für den Sphärophonierundfunk
nach, diesem System.
Dieses neue Rundfunksystem ist völlig kompatibel. Der Zweikanalstereoempfänger wird den Sender, der nach diesem
Sphärophonie system ausstrahlt, als komplettes Schallsignal empfangen, d.h. alle Signale X, X, Z und V. Die
Grundeigenschaft des Sphärophonieempfangs mit dem Zweikanalstereoempfänger ist die, dass sich, eine Hälfte
des sich hinter dem Zuhörenden befindenden Raumes vor ihm im Klangbild wiederspiegelt und sich im Raum zwischen
den zwei Lautsprechern befindet. Das ist bei den bestehenden Vierkanalrundfunksystem nicht möglich und stellt
einen Mangel der bestehenden Systeme dar. Der Sphärophonierundfunk
hat noch den Vorteil, dass man für die Wiedergabe des obigen Signals den bestehenden Monoempf anger
direkt benutzen kann, dessen Signal unmittelbar zum '
Hängelautsprecher geführt wird.
Durch dieses Rundfunksystem mit Hilfe der drei Signale M,
S·^ und S2 wird auch die Zirkophonie erfolgreich übertragen.
Sie wird so bekommen, dass der Sender nur die X, Y und Z Signale sendet, bzw. wenn das V Signal annuliert wird.
Die Zirkophoniewiedergabe wird auch mit Hilfe der drei
sich in der Horisontalebene befindenden Lautsprecher durchgefüuhrt, ohne den oberen Lautsprecher. Die Zirkophonie
wird durch dieses Rundfunksystem ohne die jeweilige Deformation übertragen. Wenn in diesem Sphärophonierund—
funksystem die Signale Z und V einfach ausgelassen werden, und der Sender nur die X und ϊ Signale ausstrahlt, wird
eine völlig kompatible Zweikanalstereophonie bekommen.
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Claims (1)
- •ft·"PATENOJiOJSPKUGH 1Das System der Schallaufnahme, Scha!!wiedergäbe und des Rundfunks - Sphärophönie, a η g e ze i c h η e t mit dem, weil es den Schallraum mit vier bündigen Mikrofonen aufnimmt: das linke /X/, das rechte /Y/, das hintere /Z/ und das obige /V/ mit dem Bündelungsgrad von 5,3 ,die im Raum in Form des Tetraeders angeordnet werden und in den Raum gegenüber seinem Schwerpunkt gerichtet sind, was entsprechende Signale des Mikrofons mit vier Lautsprechern /X,Y,Z,V/, die im Raum auch in Form des Tetraeders angeordnet werden und nach seinem Schwerpunkt gerichtet werden, wiedergibt.PATENTANSPRUCH 2 .Das System der Schallaufnahme, Schallwiedergabe und des Rundfunks - Zirkophonie, nach dem Anspruch 1, angezeichnet mit dem, weil es den Schallraum mit drei bündigen Mikrofonen aufnimmt: das linke /X/, das rechte /Y/ und das hintere /Z/ mit dem Bündelungsgrad von 5»3 » die in der Horisontalebene unter dem Winkel von 12o° in die Winkel des gleichseitigen Dreiecks angeordnet werden, und weil es über drei Kanäle die Signale der entsprechenden Mikrofone mit drei Lautsprechern /X, Y, Z/ wiedergibt, die auch in der Horisontalebene in die Winkel des gleichseitigen Dreiecks angeordnet werden.PATENTANSPRUCH 3 :Das Rundfunksystem nach den Ansprüchen 1 und 2 an g e — ζ e i c h η e t ml t d e m, weil die Ausstrahlung mit dem neuen Modulator im Coder des Senders mit drei zusammengesetzten Signalen M, S, und S^ erfolgt, so dass das- Signal M aus der Summe der gleichphasigen Signale X, Y, Z und des dreifach grösseren Signals Y zusammen-509826/0412gesetzt wird, das Signal S, aus der Summe der gleichphasigen Signale X, Z, V und dem gegenphasigen Signal X, und das Signal So besteht aus den gleichphasigen Signalen Y, Z, 7 und dem gegenphasigen Signal X, und weil der Empfang mit einem neuen Empfänger erfolgt, durch den die Signale wiedergegeben werden: über den linken Lautsprecher die Signale X und V, über den rechten die Signale X und 7, über den hinteren Lautsprecher 'die Signale Z und V und über den obigen Hängelautsprecher die Signale X, Y, Z und das dreifach stärkere Signal V·PATENTANSPRUCH 4 -Der Codermodulator des Bundfunksphärophoniesenders nach den Ansprüchen 1, 2 und 3» der die Amplituden der positiven Halbperioden des Hilfswellenträgers mit dem Signal S1 moduliert, und die negativen Halbperioden mit dem Signal S2J angezeichnet mit dem, weil er aus zwei neuen gleichen Multisektionstransformatoren /1/ und /2/ besteht, von denen jeder eine aus drei gleichen gleichphasigen Wicklungen bestehende Primärwicklung und eine ihnen gleiche gleichphasige Wicklung hat, zu denen die Signale X, Y, Z und V geführt werden, so dass sie auf den Sekundärwicklungen die Signale S1 und S2 erzeugen, und diese Sekundärwicklungen werden über zwei Widerstände /R/ parallel mit dem Generator des Hilfswellenträgers /f/ verbunden, und zwar so dass an die Sekundärwicklungen der Transformatoren die verschiedenartig elektrisch polarisierten Dioden /D,, D2/ gebunden werden, die mit ihren anderen Enden in einem Punkt gebunden werden, der den Ausgang des Modulators darstellt·50982 6/04 12/'" ■ ■'- 4$· : ■■■." -: PATENTANSPRUCH 5 ^Der Sphärophonierundfunkempf anger nach den Ansprüchen 1, 2, 3 iind 4, der drei oder vier Verstärker mit Lautsprechern beinhaltet, a η g e ζ e i c h η e t m it d e m, weil der Verstärker /4·/ direkt das neue zusammengesetzte'Signal M verstärkt, und der Verstärker /5/ direkt die elektrische Summe der Signale S-, und S2 verstärkt, und diese wird über die neue Einheit /1/ für die elektrische Inversion der Phasen der· "beiden Signale S-, und So zu der Einheit /2/ für die Summe mit den Signalen M und S-, und zu der Einheit /3/ für die Summe mit den Signalen K und So geführt·509826/0412L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2362229A DE2362229A1 (de) | 1973-12-14 | 1973-12-14 | Das system der schallaufnahme, schallwiedergabe und des rundfunks (sphaerophonie) |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2362229A DE2362229A1 (de) | 1973-12-14 | 1973-12-14 | Das system der schallaufnahme, schallwiedergabe und des rundfunks (sphaerophonie) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2362229A1 true DE2362229A1 (de) | 1975-06-26 |
Family
ID=5900785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2362229A Pending DE2362229A1 (de) | 1973-12-14 | 1973-12-14 | Das system der schallaufnahme, schallwiedergabe und des rundfunks (sphaerophonie) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2362229A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2711459A1 (de) * | 1976-03-16 | 1977-09-22 | Raymond Dr Wehner | Anordnung zur erzielung eines raeumlichen hoereindrucks |
| DE3512155A1 (de) * | 1985-04-03 | 1985-10-31 | Gerhard 4330 Mülheim Woywod | Elektroakustische anordnung fuer richtungsorientiertes, raeumliches hoeren |
| EP3062528A1 (de) * | 2015-02-27 | 2016-08-31 | Starkey Laboratories, Inc. | Automatisiertes richtmikrofon für hörgerätbegleitmikrofon |
| CN109782225A (zh) * | 2019-01-18 | 2019-05-21 | 杭州微萤科技有限公司 | 一种基站坐标的定位方法 |
-
1973
- 1973-12-14 DE DE2362229A patent/DE2362229A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2711459A1 (de) * | 1976-03-16 | 1977-09-22 | Raymond Dr Wehner | Anordnung zur erzielung eines raeumlichen hoereindrucks |
| DE3512155A1 (de) * | 1985-04-03 | 1985-10-31 | Gerhard 4330 Mülheim Woywod | Elektroakustische anordnung fuer richtungsorientiertes, raeumliches hoeren |
| EP3062528A1 (de) * | 2015-02-27 | 2016-08-31 | Starkey Laboratories, Inc. | Automatisiertes richtmikrofon für hörgerätbegleitmikrofon |
| CN109782225A (zh) * | 2019-01-18 | 2019-05-21 | 杭州微萤科技有限公司 | 一种基站坐标的定位方法 |
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