DE2362056A1 - Luftzufuehrungseinrichtung fuer das auspuffsystem eines verbrennungsmotors - Google Patents
Luftzufuehrungseinrichtung fuer das auspuffsystem eines verbrennungsmotorsInfo
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Description
"Patentanwälte Dipl.-T*tg f. Wt'crMA^N,
DiPL.-In.G. H. W7EICKMANN, DiPL.-PhYS. DR. K. I7INCKE
: Dipl-Ing. F. AAVeickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
SAHA , s MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH S6O82O
MÜH1.STRASSE 22, RUFNUMMER ',"8 39 21/22
OUTBOARO MARINE CORPORATIOIi, 100 Seahorse Drive, Waukegan,
Illinois, 7.St0A0
LuftZuführungseinrichtung für das Auspuffsystem eines
. Verbrennungsmotors« *
Die Erfindung betrifft eine Luftzuführungseinrichtung zum Einleiten
von Luft in das Auspuffsysteia eines Verbrennungsmotors,
der einen Luftauslaß hat, durch, welchen, gesteuert durch eine periodische Öffnung des Luftauslasses, nacheinander Abgaspulse
strömen. Sie findet besondere Anwendung zur Minderung der
Luftverunreinigung durch einen Verbrennungsmotor, indem sie die Verbrennung unverbrannter Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid
in den A-bgasen des Motors in dem Auspuff system bewirkt oder unterstützt.
Die Erfindung will eine Anordnung zum Einpumpen oder Zuführen
von Luft in ein Auspuffsystem schaffen« Gemäß der Erfindung
soll die Luft in einen Auspufftopf oder in einen anderen Teil der Abgasabführung eingeleitet werden, um in Abhängigkeit
von der pulsierenden Strömung der Abgase durch den Auspufftopf
unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid nachzuverbrennen.
Zur.Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung in einer Einrichtung der eingangs genannten Art ein Auspuffrohr vor, das
Mittel aufweist, um Luft gesteuert durch die pulsierende Strömung der Abgase durch das Auspuffrohr in dieses einzuleiten
oder einzupumpen»Diese Luftzuführungseinrichtung umfaßt die
Anordnung eines Lufteinlasses in dem Auspuffrohr oder dem
Auspufftopf, sowie ein "Ventil, das während der Perioden pooitiven
Druckes in dem Auspuffrohr die Einströmung von Luft durch den Lufteinlaß verhindert und während der Perioden negativen
Druckes in dein Auspuffrohr Luft durch den Lufteinlaß einströmen
läßt, und schließlich noch Mittel, um in dem Auspuffrohr periodische [Druckschwankungen zwischen dem positiven Druck
und dem negativen Druck hervorzurufen, während Abgas durch das Abgasabführungssyfstem strömt, um so "bei Unterdruck in dem
Auspuffrohr Luft in dasselbe einströmen au lassen. In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht das Ventil aus einem
Zungenventil, das im Inneren des Auspuffrohres an einer solchen Stellung angebracht ist, daß es den Lufteinlaß während
der tiberdruckperioden schließt und während der Unterdruekperioden
Luft durch den Lufteinlaß eintreten läßt. Die Mittel zum Erzeugen von Druckschwankungen umfassen Anordnungen zum periodischen
Öffnen des Auspuffschlitzes des Motors, um durch diesen eine Druckwelle austreten zu lassen, sowie eine solche
Ausbildung des Auspuffrohres, daß eine "Verdünnungsweile, d. i. ein negativer Druckimpuls, erzeugt wird, der durch das
Austreten einer positiven Druckwelle nach dem Öffnen des Auspuff Schlitzes des Motors hervorgerufen wird. Dieser negative
Druckimpuls wird dazu ausgenützt, den Eintritt von Luft in das Auspuffrohr einzuleiten, und die eintretende Luft wird dazu
benützt, unverbrännte Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid
in den Abgasen au verbrennen.
In einer besonderen Ausbildung, die für die Minderung der Luftverunreinigung bestimmt ist, wird die durch den Lufteinlaß
eintretende Luft zu einer V/ärmespeicherungszone geführt, die in einem Auspufftopf angeordnet und durch Isolation von
wenigstens einem Teil des Auspufftopfes, vorzugsweise nächst
dem Einlaß, geschaffen ist und die eine Wärmesenke aufweisen kann, die die Form eines Metallgeflechtes haben kann und vorzugsweise in dem isolierten Bereich, liegt,
BAD ORIQtMAL
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In einer anderen zweckmäßigen Ausführung- wird die einströmende
Luft in die Nachbarschaft eines Katalysators geleitet, der
in einem isolierten Teil des Auspufftopfes, vorzugsweise
nächst dem Einlaß, angeordnet ist.
V/eitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben- sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen:
PigO eine sehematische Ansicht eines Verbrennungsmotors mit
einem Abgassystem, das Merkmale der Erfindung enthält; .
Fig.2 eine sehematische Ansicht eines 'Verbrennungsmotors mit
einer Auspuffanordnung, in der verschiedene Merkmale der Erfindung enthalten sind;
Pig.3 eine Schnittansicht nach der Linie 3-3 der Fig.2;
Pig.4 eine sehematische Ansicht eines anderen Verbrennungsmotors
rai.t einer Auspufftopfanordnung gemäß der Erfindung.
Iil Pig.1 ist eine Ausführungsform eines Verbrennungsmotors
111 schematisch dargestellt, der einen Zylinder 112 mit. einem' Auspuffschlitz 113.hat und im Betrieb eine pulsierende Abgasströmung
von diesem Auspuffschlitz her liefert. Die Erfindung
ist a,uf alle Verbrennungsmotoren anwendbar, die eine pulsierende Abgasströmung erzeugen. In dem vorliegenden Beispiel
ist der Verbrennungsmotor ein"-Zweitaktmotor mit einem Kolben
115, der bei seiner Bewegung den Auspuffschlitz 113 öffnet
und schließt. An den Auspuffschlitz 113 ist ein.Auspuffsystem
117 angeschlossen, das ein mit dem Auspuffschlitz 113 in Verbindung
stehendes Auspuffrohr 119 hat mit einem Auslaß 123 zur Atmosphäre.
Beim Betrieb des Motors 111 öffnet sich der Auspuffschlitz '
123 periodisch und verursacht eine periodische Strömung positiver Abgasdruckimpulse oder Druckwellen durch das Auspuffrohr
119 und den Auslaß 123 zur Atmosphäre.
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Gemäß der Erfindung ist eine Einrichtung vorgesehen, um unter"
der Steuerung durch die pulsierende Abgasströmung im Auspuffsystem 117 luft in das Auspuffrohr 119 zu pumpen oder einzuspeisen.
Hierzu ist das Auspuffrohr 119 mit einem Lufteinlaß 127 versehen, der mit der Atmosphäre in Verbindung steht, und
mit einem Steuerorgan für die Einströmung in Form eines Ventils, das den Lufteinlaß 127 im Auspuffrohr 119 in Abhängigkeit von
dem pulsierenden Druck als Folge der Abgasströmung durch das Auspuffsystem 117 vom Auspuffschlitz 113 her öffnet und
schließt.
Das Steuerorgan für die Strömung arbei-tet in der Weise, daß
es während der Unterdruckperioden im Auspuffrohr 119, d.i. wenn der Druck im Auspuffrohr 119 unter Atmosphärendruck
liegt, Luft in das Auspuffrohr 119 einströmen läßt und v/ährend
der Überdruckperioden in dem Auspuffrohr 119» d.i. wenn der
Druck im Auspuffrohr 119 über dem Atmosphärendruck liegt,
einen Austritt von Luft durch den Lufteinlaß 127 verhindert.
Als Steuerorgan für diesen Zweck sind verschiedene Anordnungen
möglich; in der veranschaulichten Konstruktion ist das Steuerorgan ein Zungenventil 131 der herkömmlichen Art, das
im Inneren des Auspuffrohres 119 derart angeordnet ist, daß es den Lufteinlaß 127 "bei berrsehendem Überdruck im Auspuffrohr
119 schließt und bei Unterdruck im Auspuffrohr 119 öffnet, um
eine Einströmung von Luft in das Auspuffrohr 119 zu bewirken.
Die Luftzuführungseinrichtung zum Einleiten von Luft in das·
Auspuffrohr 119 weist auch noch Mittel auf, um in dem Auspuffrohr 119 periodisch einen Unterdruck zu erzeugen.. In dem
gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen diese Mittel aus der Anordnung, durch welche der Kolben 115 periodisch den Auspuffschlitz
113 öffnet und schließt, um so durch den Auspuffschlitz 113 eine Druckwelle zu entlassen, sowie aus dem Auslaß
123, der auf den Austritt eines positiven Druckimpulses
BAD ORfGfNAL
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als Folge der Öffnung des'AuspuffSchlitzes' 113 einen negativen
Bruckimpuls, d.i. eine Verdünnungswelle, erseugt, die
durch das Auspuffrohr 119 zurückwandert und das Zungenventil
131 von dem Lüfteinlaß 127 wegbewegt, so daß Luft in das Auspuffrohr
'119 einströmt o
Im Betrieb kommt es in dem Auspuffrohr 1199 gesteuert durch
die pulsierende Abgasströmung, abwechselnd zu Überdruck- und
Unterdruekzuständen, die dazu ausgenützt werden, Luft durch
den Lufteinlaß 127 in das Auspuffrohr 119 einzuleiten, um dadurch
die Verbrennung der unv'er brannten Kohlenwasserstoffe
und des Kohlenmonoxids in dem Abgas zu ermöglichen oder zu
unterstützen und, die unerwünschte Luftverunreinigung durch die Auspuffgase zu vermindern.
In. Pig.2 und 3 der Zeichnungen ist ein weiteres Beispiel eines
Verbrennungsmotors 11 dargestellt, der besonders dafür bestimmt .ist, die. Luftverunreinigung durch Abgase zu steuern,
indem die noch unverbrannten brennbaren Bestandteile in dem Abgas nachverbrannt werden» Der Motor 11 weist einen Auspuffschlitz
13 auf und liefert im Betrieb durch die Bewegung eines
Kolbens 15 eine periodische oder pulsierende Abgasströmung von dem Auspuffschlitz 13 her. An den Auspuffschiita 13 ist,ein
Auspufftopf 17 angeschlossen, der im Inneren eine Kammer 19
hatj die über einen Einlaßstutzen 21 mit dem Auspuffschlitz 13
und durch ein Auspuffrohr 23 mit der Atmosphäre in Verbindung steht ο , " ,
Im Betrieb des Motors 11 öffnet sich der Auspuffschlitz 13 periodisch
und bewirkt eine periodische Strömung positiver Druckimpulse des Abgases oder Druckwellen durch die Kamm-er 19
des Auspufftopfes und durch das Auspuffrohr 23. zur Atmosphäre.
Gemäß der Erfindung ist eine Luftsuführungseinrichtung vorgesehen, die Luft gesteuert durch' die pulsierende Abgasströittung
durch den Auspufftopf 17 in die Kammer 19 des Auspufftopfes
BAOOBtQiNAL
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einleitet» um die unverbrannten Abgase zu verbrennen und die
Luftverunreinigung zu mindern. Hierau, ist der Auspufftopf
mit einem Lufteinlaß 27 versehen, der mit der Kammer 19 des
Auspufftopfes und mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Auss er dem sind Mittel vorgesehen., um. Luft durch den-'Lufteinlaß
in die Kammer 19 unter der Steuerung'durch den pulsierenden Druck einzubringen, der als Folge -der Abgasströmung. von dein
Auspuffschlitz 13 durch die Kammer 19 zustand©kommt.
Im einzelnen weist die Luftzuführungseinrichtung ein Steuerorgan für die Strömung auf, das eine Einströmung von Luft
durch den Lufteinlaß 27 in. die Kammer 19 während der Unterdruckperioden
in der Kammer 19» d.i. wenn der Druck in der Kammer 19 unter dem Atmosphärendruck liegt, zuläßt und eine
Ausströmung von Luft durch den Lufteinlaß 27 während der Überdruckperioden
in der Kammer 19, d.i. wenn der Druck in der Kammer 19 über Atmosphärendruek liegt, verhindert.
Zu diesem'Zweck sind verschiedene Anordnungen möglich. In der
veranschaulichten Konstruktion besteht das Steuerorgan für die Strömung aus einem üblichen Zungenventil 31» das im Inneren
des Auspufftopfes 17 an einer solchen Stelle angebracht ist, daß es den Lufteinlaß 27 bei Überdruck in der Kammer 19
schließt.
Weiter umfaßt die Luftzuführungseinrichtung zur Kammer 19
auch noch Mittel, um in der Kammer 19 des Auspufftopfes periodisch Unterdruck zu erzeugen. Bei der dargestellten Konstruktion
bestehen diese Mittel aus einer Anordnung, durch die der Kolben 15 den Auspuffschlitz 13 periodisch öffnet und schließt,
sowie aus dem Auspuffrohr 23» das auf .den Druckgang eines positiven
Druckimpulses, der als Folge des Öffnens des Auspuffschlitzes
13 auftritt, hin einen negativen Druckimpuls oder eine Verdünnungswelle erzeugt, die durch die Kammer 19 des
Auspufftopfes zurückwandert und das Zungenventil 31 von dem Lufteinlaß 27 v/egschwenken läßt, so daß Luft in die Kammer
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eintritt.
Wenn in dem Auspuff topf 17 genügend Wärme verfügbar ist, kann
die Nachverbrennung der unverbrannten Abgase allein durch die Einleitung von Verbrennungsluft durch den Lufteinlaß 27 in den
Auspufftopf 17.bewirkt werden.
In einer Ausführungsform der Erfindung iot der Auspufftopf 17
mit einer. Zone hoher Temperatur, einer Wärmespeicherungszone
oder Wärmekonzentrationszone 51 versehen, indem eine Auskleidung 53 aus einen Isolationsmaterial, etwa Keramik ο .dgl.,,
wenigstens auf einem. Teil der Wand- des Auspuff topf es, vorzugsweise in der Nähe des Einlasses 21, angebracht ist. Zusätzlich
zu dieser Wärmespeicherungszone 51 ist der Auspufftopf
zweckmäßigerweise noch mit einer Wärmesenke 55 ausgestattet, die vorzugsweise in der Auskleidung 53 angeordnet ist und aus
einem Met3,llgeflecht oder einem anderen geeigneten Material·
bestehen kann. In dem Beispiel besteht das Metallgeflecht aus rostfreiem Stahl. .
In der Konstruktion der Fig.2 und 3 ist der Auspufftopf 17 derart
angeordnet, daß die durch den lufteinlaß 27 hereinkommende Luft in die Wärmespeicherungszone eingeführt wird. Es können
auch Mittel vorgesehen sein, um die.ankommende Luft in die
Nähe der Wärmespeicherungszone zu leiten. Hierzu kann ein Kanal
61 in dem Auspufftopf angebracht sein, der den Lufteinlaß
2.7 mit der Wärmespeicherungszone 5.1 verbindet und in dem das
Zungenventil 31 untergebracht ist.
Alternativ kann der Auspufftopf 17, wie in Fig.4 gezeigt, vorzugsweise
in der Nähe des"Einlaßstutzens 21 zum Auspufftopf, mit einem Katalysator 71 versehen sein, der die Verbrennung
der unverbrannten Kohlenwasserstoffe und des Kohlenmonoxids
in den Abgasen unterstützt. Nach Wunsch kann die Wand des Auspuff topf es 17 in der Nachbarschaft des Einlaßstutzens 21 und
rund um den Katalysator 71 mit einer isolierenden Auskleidung
73 versahen sein. Yfeiter ist es zweckmäßig, den JUift-einlaß 27 '
an einer solchen Stelle anzuordnen, daß die einströmende Luft
zum Bereich des Katalysators 71 fließt, oder Mittel vorzusehen,
um die einströmende Luft in die ITähe des Katalysators
71 zu leiten, wie beispielsweise der oben beschriebene Kanal 61 (siehe Fig.2), der vom Lufteinlaß 27 zur V/ärmespeicherungszone
51 führt.
Wenn außerhalb des Auspufftopfes 17 eine Zone positiven Luftdruckes
vorhanden ist, so wenn beispielsweise der Motor 11 luftgekühlt ist und ein Mantel dazu dient, die Luftströmung
über den Motor zu leiten, kann der Lufteinlaß 27 mit einer Einlaßleitung (nicht gezeigt) versehen sein, die ein offenes
Ende hat, das dem Druck in der äußeren Überdruckzone ausgesetzt ist; auf diese Weise wird die Lufteinleitung in den
Auspufftopf 17 infolge der pulsierenden Abgasströmung durch
den Auspufftopf 17 unterstützt.
Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung auch Verdünnungswellen
erzeugt werden mit Hilfe einer passenden Anordnung oder Rohrleitung oder Auspuffkonstruktion, die eine Expansion
der Abgase ermöglicht. So kann z.B. zum Erzeugen eines pulsierenden Unterdruckes in dem Auspuffsystem ein Trichter oder ein
gegenüber dem Einlaß erweiterter Einlaß zu einer Kammer verwendet werden.
Die beschriebenen Beispiele haben einen Auspufftopf mit einer einzigen Kammer} die Erfindung ist jedoch nicht auf eine spezielle
Auspufftopfkonstruktion oder ein bestimmtes Auspuffsystem
beschränkt.
Im Betrieb der Ausführungen gemäß Fig.2 bis 4 werden die durch
die pulsierende Abgasströmung hervorgerufenen abwechselnden Überdruck- und Unterdruckzustände in der Kammer 19 des Auspufftopfes
dazu ausgenützt, Luft durch den Lufteinlaß 27 in die Kammer 19 einzuführen, und zwar vorzugsweise in die Nahe einer
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Y/ärEiespeicherungszone 51 oder in die Hähe eines Katalysators,
um die Verbrennung der unverbrannten Kohlenwasserstoffe in
den Abgasen zu unterstützen und dadurch die unerwünschte Luftverunreinigung
durch Abgase zu vermindern«,
Gegenüber den beschriebenen Beispielen sind im Rahmen der
Erfindung Abänderungen möglich»
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Claims (10)
- Anspruch eLuftzuführungseinrichtung zum Einspeisen von Luft in da.s Auspuffsystem eines Verbrennungsmotors, der einen Auspuffschlitz, durch den aufeinanderfolgende Abgaspulse infolge des periodischen Öffnens des AuspuffSchlitzes strömen, sowie ein von einer Wand umschlossenes Auspuffrohr hat, das mit dem Auspuffschlitz und mit der Atmosphäre in Verbindung steht und durch das die Abgase in die Atmosphäre entlassen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand des Auspuffrohres (119, 17) ein Lufteinlaß (127, 27) angebracht ist, der mit der Atmosphäre «in Verbindung steht und an. dem die Abgase vorbeiströmen, daß stromabwärts von dem Lufteinlaß eine Anordnung (123, 23) vorgesehen ist, um in dem Auspuffrohr eine rücklaufende Unterdruekwelle zu erzeugen, und d.aß in dem Lufteinlaß ein-Einrichtungsteil (131, 31) angebracht ist, der von der rücklauf end en Unterdruckwelle relativ zum Lufteinlaß derart beweglich ist, daß er die Einströmung von Luft durch den Lufteinlaß in das Auspuffrohr gestattet.
- 2. Luftzufülirungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrichtungsteil ein Zungenventil (131, 31) ist, das an einer solchen Stelle angeordnet ist, daß es den Lufteinlaß schließt, und das, wenn der Druck in dem Atmosphärendruck liegt, das Einströmen von Luft durch den Lufteinlaß verhindert, und unter der Steuerung eines Unterdruckes in dem Auspuffrohr Luft in das Auspuffrohr einströmen läßt.
- 3. Luftzufuhrungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zum Erzeugen einer rücklaufenden Unterdruckwelle im Auspuffrohr einen mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Auslaß (123, 23) aufweist.26/0342 BAD
- 4. Anordnung zur Minderung der, Luftverschmutzung für einen Verbrennungsmotor,'der oinen· Auspuffschlitz hat, durch den infolge des periodischen Öffnens des AuspuffSchlitzes aufeinanderfolgende Abgaspulse -strömen, gekennzeichnet durch einen Auspufftopf (17), der eine Kammer (19) enthält, deren Einlaß. (21) mit dem Auspuffschlitz (13) des Motors in Verbindung steht, durch einen mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Auslaß (23), durch stromabwärts von dem Einlaß des Auspufftopfes angeordnete Mittel sum Erzeugen einer rücklaufenden Unterdruckwelle in dem Auspufftopf unter der Steuerung durch die pulsierende Abgasströmung in dem Auspufftopf, und durch eine zwischen dem Einlaß des Auspufftopfes und dem Auslaß angeordnete Einrichtung (27, 31), die unter der Steuerung durch die Unterdruckwelle Luft in die Kammer (19) einleitet. '
- 5. Anordnung nach Anspruch 49 dadurch gekennzeichnet* daß die Kammer (19) Wärmespeicherungsmittel (51) enthält. .
- 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmespeieherungsmittel eine Auskleidung (53) aus einem Isolationsmaterial entlang wenigstens einem Teil der Wand des Auspufftopfes in der Nähe des Einlasses aufweisen.
- 7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Wärmespeicherungsmittein ein Metallgeflecht (55) gehört, das nahe dem Einlaß (21) des Auspufftopfes. angeordnet ist.
- 8«, Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch eine Luftführung (61), die die durch den Lufteinlaß (27) eintretende Luft in die Nähe der Wärmespeicherungsmittel leitet.
- 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch ge-409826/0342- 1.kennzeichnet, daß in der Kammer (19) ein Katalysator (71)' angeordnet ist, der die Verbrennung unverbrannter Kohlenwasserstoffe und des Kohlenmonoxid s unter st Utizt.
- 10. Anordnung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Luftführung (61), die die durch den lufteinlaß (27) einströmende Luft in die Nähe de3 Katalysators leitet.409826/0342
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