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DE2361719C3 - Verfahren zur Regulierung der Theologischen Eigenschaften einer Frischwasser-Bohrspülung und Additiv zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Regulierung der Theologischen Eigenschaften einer Frischwasser-Bohrspülung und Additiv zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
DE2361719C3
DE2361719C3 DE19732361719 DE2361719A DE2361719C3 DE 2361719 C3 DE2361719 C3 DE 2361719C3 DE 19732361719 DE19732361719 DE 19732361719 DE 2361719 A DE2361719 A DE 2361719A DE 2361719 C3 DE2361719 C3 DE 2361719C3
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DE
Germany
Prior art keywords
drilling
water
drilling fluid
additive
chromate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732361719
Other languages
English (en)
Other versions
DE2361719B2 (de
DE2361719A1 (de
Inventor
Thad Oscar Houston Tex. Walker (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Texaco Development Corp
Original Assignee
Texaco Development Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US320033A external-priority patent/US3879299A/en
Application filed by Texaco Development Corp filed Critical Texaco Development Corp
Publication of DE2361719A1 publication Critical patent/DE2361719A1/de
Publication of DE2361719B2 publication Critical patent/DE2361719B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2361719C3 publication Critical patent/DE2361719C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Der Erfindung liegt jedc:h die Aufgabe zugrunde, ein neues Verfahren zu schaffen, nut welchem sich die Theologischen Eigenschaften einer Frischwasser-Bohrspühir.g bei Verunreinigungen durch Salz der Formation regulieren lassen. Es soll ferner ein Additiv zur Durchführung dieses Verfahrens gefunden werden.
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Regulierung der Theologischen Eigenschaften einer Frischwasser-Bohrspülung, die mit Salz verunreinigt worden ist, unter Verwendung von Athylendicarbonsäure gelöst, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Gemisch eines wasserlöslichen Chromats und einer Äthylendicarbonsäure und/oder deren Anhydrid oder Fumarsäure in einer Menge von 1,425 bis 28,5 kg'm3 zugesetzt wird.
Es ist überraschend gefunden worden, daß die Theologischen Eigenschaften einer Frischwasser-Bohrspülung durch Einarbeiten eines Gemisches, das im wesentlichen aus einem wasserlöslichen Chromat und einer Äthylendicarbonsäure oder dem Anhydrid davon oder einem Gemisch aus Äthylendicarbonsäure und ihrem Anhydrid besteht, schnell reguliert werden kann. Das Gemisch wird im allgemeinen in einer Menge von etwa 1,425 bis 28,5 kg m3, Vorzugsweise 2,85 bis 14,25 kg/m3, eingesetzt.
Das Gewichtsverhältnis der Komponenten des Gemisches sollte im Bereich von 0,2 bis 1 Gewichtsteil Chromat zu 1 bis 5 Gewichtsteilen Säure bzw. Säureanhydrid gehalten werden. Die günstigsten Bereiche sind 0,25 bis 1 Gewichtsteil Chromat zu 1 bis 4 Gewichtsteilen Säure oder ihrem Anhydrid.
Geeignete wasserlösliche Chromate find z. B. Ammonium-, Natrium-, Kalium-Chromat, Strontium-, Calcium-, Ammonium-, Natrium und Kaliumdichromat. Natriumchromat ist vom Kostenstandpunkt aus gesehen zu bevorzugen, und es ist an der Bohrstelle relativ leicht zugänglich. Zu den geeigneten Äthylendicarbonsäuren gehören Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure und Gemische davon.
Maleinsäure wird besonders bevorzugt, da mit ihr die besten Resultate, in Kombination mit Natriumchromat, erhalten werden.
Bei der Herstellung einer Bohrspülung oder eines Bohrspülungs-Additivgemisches für das erfindungsgemäße Verfahren kann irgendein geeignetes Ton-Dispergiermittel verwendet werden, vorausgesetzt, daß es mit dem Additivgemisch und oder der Bohrspülung verträglich ist, d.h., daß es nicht aussalzt, keine themische Reaktion eingeht und keine physikaiische oder chemische Veränderung erfährt, durch welche es als Dispergiermittel ungeeignet oder unbrauchbar würde. Ton-Dispergiermittel oder Verdünnungsmittel, die zur Durchführung der Erfindung geeignet sind, umfassen die Lignosulfonate, wie die Alkalimetall-Lignosulfonate, die Erdalkalimetall-Lignosulfonate und die schwermetallhaltigen Lignosulfonate, z. B. ein Lignosulfonat, das Eisen und Chrom enthält. Andere schwermetallhaltige Lignosulfonate, wie Eisen-, Chrom-, Nickel-, Blei-, Kupfer-, Mangan-, Molybdän-, Ferrochrom-Lignosulfonat oder Gemische und Komplexe davon sind ebenfalls geeignete Ton-Dispergiermittel. Weitere Dispergiermittel sind ebenfalls geeignet.
Die Bohrspülungen können auch die gewöhnlichen Verdickungsmittel, wie eine vorhydrolysierte Stärke. die im Handel unter Carboxymethylcellulose (CMC) u. dgl. erhältlich sind, enthalten.
Das Gemisch aus Chromat und Äthylendicarbonsäure, das der Frischwa^er-Bohrspülung zugesetzt wird, damit sie ihre Bohrspülungseigenschaften auch bei Verunreinicung durch Salz, wie z. B. Natrium- oder Kaliumchlorid, beibehält, ist weiter oben beschrieben.
Das Bohrspülungs-Additiv, »las bei der praktischen Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eingesetzt wird, ist ein feuchtes oder trocknes Gemisch des Chromats und der anderen Komponente ίο Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure oder ein Gemisch davon. Das trockene Gemisch wird durch mechanisches Vermischen des Chromats mit der Saure hergestellt. Das feuchte Gemisch wird durch Mischen der Komponenten in einer vorgegebenen Menge Wasser, nämlich etwa dem 1- bis 3fachen Gewicht der Säure, hergestellt. Wenn beste Ergebnisse erwünscht sind, kann das feuchte Gemisch vor Zusatz zur verunreinigten Bohrspülung 12 bis 16 Stunden im Ofen bei etwa 90 bis 1500C getrocknet werden. Das feuchte Gemisch wird für beste Ergebnisse bevorzugt.
Die in der Tabelle I aufgeführten Eigenschaften der Frischwasser-Bohrspülung wurden nach der in der veröffentli-.hten API (American Petroleum Institute-)Methode RP-29, 4. Auflage bestimmt. Die Fließgrenze (YP) wurde durch Subtrahieren der plastischen Viskosität (PV) von der FANN-Viskosimeter-Ablesung bei 300 UpM errechnet. Die plastische Viskosität (PV) wurde durch Subtrahieren der Ablesung am FANN-Viskosimeter bei 300 UpM von der Ablesung bei 600 UpM errechnet. Die scheinbare Viskosität (AV) ist gleich 1Z2 der »FANN-Viskosität« bei 600 UpM. Die Fluidität einer Bohrspülung kann aus diesen Werten rückgerechnet werden. Die Ergebnisse werden als direkte Viskosimeterablesungen ausgedrückt in »FANN-Viskosität« bei 600 und 300UpM.
Die Tabelle I gibt die physikalischen Eigenschaften der Bohrspülung vor und nach Zusatz der angegebenen Materialien wieder. In jedem Beispiel ist eine Menge des Materials bzw. der Materialien, die der Bohrspülung zugesetzt sind, in kg/m3 Bohrspülung angegeben.
Die Grund-Bohrspülung, die bei den Versuchen benutzt wurde, war eine Spülung für den oberen Bohrlochabschnitt, erhalten von einer Bohrstelle in dem West Cote Blanche Bay Feld Die Bohrspülung hatte folgende Zusammensetzung: Die Grundspülung war eine schwachbehandelte Spülung für einen oberen Bohrlochabschnitt, sie enthielt native Feststoffe. »Schwachbehandelt« besagt, daß die Spülung mit Alkali behandelt wurde, um ihren pH auf 9,0 zu bringen, und Bentonit wurde zur Erhöhung der Viskosität zugesetzt. Danach wurden der Bohrspülung 17,10 kg'm3 Dispergiermittel zugesetzt, der pH auf 9,5 bis 10 eingestellt und 16 Stunden bei 65,6° C gealtert.
Bei allen in der Tabelle aufgeführten Beispielen 1 bis 14 wurde nach Zusatz des erfindungsgemäßen Gemisches zur Grundspülung, die das verunreinigende Salz enthielt, über Nacht bei 65,6° C gealtert, um das Muster zu konditionieren. ■
Die Grundspülung und die mit Salz verunreinigten Spülungen der Beispiele A bis D wurden mit soviel wäßriger Lauge behandelt, bis das Bohrspülungssystem auf einen pH-Wert von 9,6 gebracht war. Der pH-Wert in den Beispielen 1 bis 14 wurde mit Alkali auf 7,5 bis 7,8 eingestellt.
a*
5
Tabelle I
Beispiel kg Additiv/m» PV YP AV pH CI
Borspülung (cps) (kg/m:) (cps) (ppm)
Grundspülung
A) Grundspülung + 14,25 NaCl 33 1,826 51,8 9,4 13 100
1. »A« + 2,85 Maleinsäure + 0,71 Na-Chromat
2. »A« + 5,7 Maleinsäure + 1,4 Na-Chromat
3. »A« + 8,55 Maleinsäure + 2,13 Na-Chromat
4. »A« + 11,4 Maleinsäure + 2,85 Na-Chromat
B) Grundspülung + 28,5 NaCl 25 3,774 63,8 9,4 22 200
5. »Β« -:- 2,85 Maleinsäure + 0,71 Na-Chromat
6. »Β« + 5,7 Maleinsäure + 1,4 Na-Chromat
7. »Β» + 8,55 Maleinsäure + 2,13 Na-Chromat
8. »B« + 11,4 Maleinsäure -f 2,85 Na-Chromat
C) Grundspülung+ 42,75 NaCi 25,5 4,263 69 9,5 31350
9. »C« + 8,55 Maleinsäure + 2,13 Na-Chromat
10. »C« + 11,4 Maieinsäure + 2,85 Na-Chromat
D) Grundspülung + 57,0 NaCl 22 4,237 65,5 9,5 49 350
11. »D« + 2,85 Maleinsäure + 0,71 Na-Chromat
12. »D« + 5,7 Maleinsäure + 1,4 Na-Chromat
13. »D« + 8,55 Maleinsäure + 2,13 Na-Chromat
14. »D« + 11,4 Maleinsäure + 2,85 Na-Chromat
Die Werte in der Gben gebrachten Tabelle I zeigen, Außerdem wurden die Prüfmuster in einem Ofen bei
daß der Zusatz des Gemisches nach der Erfindung in etwa 65° C über Nacht zur Konditionierung gealtert,
unterschiedlichen Mengen zur mit Salz verunreinigten 35 Die Werte in Tabelle Il zeigen die Wirksamkeit des
Bohrspülung zu besseren physikalischen Eigenschaften erfindungsgemäßen Bohrspülungsadditivs als trok-
führt. Die günstigen Wirkungen werden über einen kenes, feuchtes sowie als erhitztes Gemisch bezüglich
weiten Salzkonzentrationsbereich erhalten. der Beibehaltung der physikalischen Eigenschaften der
Die mit Salz verunreinigte Bohrspülung, die in Bohrspülung nach Verunreinigung durch 57,OOkg/m3
Tabelle II benutzt wurde, sowie die in den Beispielen 15 4° Salz. Das Beispiel X, bei welchem ein wirksames Ton-
bis 17 und X verwendete Bohrspülung waren eben- Dispergiermittel eingesetzt wurde, zeigt, daß ein sol-
falls mit wäßrigem Alkali zur Einstellung des pH-Wer- ches Material bei weitern nicht so wirksam in der Er-
tes auf 9,6 behandelt worden, ausgenommen das haltung der physikalischen Eigenschaftendes wäßrigen
Beispiel 15, wo ein pH-Wert von 9,8 erhalten wurde. Bohrspülungssystems ist.
32,5 0,171 34,3 9,5
33 1,826 51,8 9,4
35 1,364 49 7,5
32,5 1,583 48,8 7,5
52,5 0,536 58 7,5
47,5 0,682 54,5 7,6
25 3,774 63,8 9,4
33 1,607 49,5 7,6
44,5 1,120 56 7,5
66,5 0,414 70,8 7,7
54 0,195 56 7,7
25,5 4,263 69 9,5
41 0,365 44,8 7,8
47,5 0,049 48 7,6
■>-> 4,237 65,5 9,5
35,5 1,583 51,8 7,6
46 0,609 53 7,6
51 0,024 51,3 7,5
49 0 46,5 7,7
Tabelle 15. II kg Additiv/mJ PV YP AV pH Cl
Beispiel 16. Bohrspülung (cps) (kg/m·) (cps) (ppm)
17. Grundspülung 39,5 0 39,5 9,6
X. Grundspülung + 57,0 NaCl 29,5 4,508 75,5 9,6
E) »E« + 11,40 Gemisch I1) 41 0,877 50 9,8
»E« + 11,40 Gemisch II2) 45,5 0,706 52,8 9,6
»E«+ 11,40 Gemisch III3) 47,5 0 42,8 9,6
»E« + 11,40 Gemisch IV«) 54,5 1,656 71,5 9,6
') Gemisch I: 4 Teile Maleinsäureanhydrid + 1 Teil Na-Chromat.
*) Gemisch II: 50 Teile Maleinsäureanhydrid + 12,5 Teile Na-Chromaf, 100 Teile Wasser, im Ofen bei 104°C getrocknet.
') Gemisch Hl: 50 Teie Maleinsäureanhydrid, 12,5 Teile Na-Chromat, 100 Teile Wasser.
4) Gemisch IV: Ton-Dispergiermittel.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Regulierung der Theologischen Eigenschaften einer Frischwasser-Bohrspülung, die mit SaU verunreinigt worden ist, unter Verwendung von Äthvlendicarbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrspülung als Additiv ein Gemisch eines wasserlöslichen Chro-
ceoen Gas Öl oder Wasser, das in verschiedenen Tiefen angetroffen werden kann, abzudichten, uie Bohrwerkzeuge und das Bohrgestänge, das das Bohrwerkzeug träct, zu schmieren und das Bohrmehl im Fall derUnierbiechung der Bohrarbeit in Suspension zu halten.
Eine ideale Bohrspülung ist ein thixotropes kolloidales System, d. h. eine Flüssigkeit, die bei Rühren oder Umwälzen (wie beim Pumpen oder auf andere
™ium» t„. vic.mM... c...« w«»i«»i»j» -"— Geisel eine meßbare relativ niedrige Viskosität hat mats und Maleinsäure und/oder -anhydnd oder io weise) e»lc n""; , ._u, „,„,ic,.|, ;c\ ;„.,w~-.!—
Fumarsäure in einer Menge von 1,425 bis 28,5 kg/m3 zugesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Additiv in einer Menge von 2,85 bis 14,25 kg/m1 zugesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten des Additivs mit Wasser vermischt der Bohrspülung zugesetzt werden.
plastisch ist), insbesondere i, die aber, wenn das Rühren
öder Umwälzen abgebrochen wird, fest wird oder geliert Die Geschwindigkeit der Gelbildung ist derart, daß das Bohrmehl nur ein kurzes Stüd; fallen kann, bevor die Gelstruktur ausreichend stark ist um es zu
tracen.
Wenn eine Bohrspülung mit der geeigneten Viskosität, der geeigneten Gelbildungsgeschwindigkeit
kosität, gg g
4. Verfahren nach einem der vorhersehenden *o und Gelstärke~ in einem Bohrloch umgewälzt wird, Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit hat sie eine ausreichend hohe Viskosität, um Bohr-Wasser vermischten Komponenten des Additivs
vor Zusatz zur Bohrspülung bis zu 16 Stunden
i 00 k
p
bei einer Temperatur von 93 bis 1040C getrocknet
Verfahrens nach einem der Ansprüche 1_ bis 4, welches ein wasserlösliches Chromat und Äthylendicarbonsäure enthält, dadurch gekennzeichnet,
mehl and Sand vom Boden des Bohrlochs zur Oberfläche zu tragen, und sie hat eine Gelbildungsgeschwindigkeit, die das Absetzen von Bohrmehl und Sand in werden. »5 einer Absetzgrube gestattet. Beim Stehen im ruhigen
5. Bohrspülungs-Additiv zur Durchführung des Zustand entwickelt sie eine ausreichende Ge'.festig-
keit, um das Absetzen von Bohrmehl, Sand oder Beschwerungsmaterialien u. dgl. in einem Bohrloch zu
_ t verhindern, wenn es erforderlich wird, die Umwälzung
daß es ein Gemisch von etwa 0,2 bis 1 Gewichts- 30 für längere Zeit zu unierbrechen. Eine solche Flüssigteil des wasserlöslichen Chromats und etwa 1 bis keit zeichnet sich auch durch ihre Fähigkeit aus, einen 5 Gewichtsteile Maleinsäure und/oder Malein- Bohrspülungskuchen auf der Bohrlochwand zu bilden, Säureanhydrid oder Fumarsäure enthält oder wodurch sie zum Abdichten der durchbohrten Fordaraus besteht. mationen und zum Inhibieren des sogenannten Wasser-
6. Additiv nach Anspruch 5, dadurch gekenn- 35 Verlustes, d. h. des Verlustes von Wasser aus der Bohrzeichnet, daß es als wasserlösliches Chromat spülung, beiträgt.
Na-Chromat oder -Dichromat enthält. Eines der Hauptprobleme ist in der Bohrspül-
7. Additiv nach Anspruch 5 oder 6, dadurch technik die Herstellung geeigneter Frischwassergekennzeichnet, daß es ein Gemisch von 0,25 bis Bohrspülungen mit befriedigender Dispersibilität und 1 Gewichtsteil Natriumchromat und 1 bis 4 Ge- 40 den erforderlichen, oben diskutierten, thixotropen wichtsteile Maleinsäure ist. Eigenschaften, wenn wesentliche Mengen Salz in der
8. Additiv nach einem der Ansprüche 5 bis 7, Formation beim Bohren angetroffen werden. In dadurch gekennzeichnet, daß es ein Gemisch von solchen Fällen verändern sich die Eigenschaften der Chromat und Maleinsäure in Wasser ist. Bohrspülung, und das Bohren wird unterbrochen, um
9. Additiv nach einem der Ansprüche 5 bis 8, 45 dieser Situation Herr zu werden.
dadurch gekennzeichnet, daß es mit dem 1- bis Ein bekanntes Verfahren zur Regulierung der resul
tierenden unerwünschten Eigenschaften einer Bohrspülung, die mit Salz verunreinigt ist, besteht darin, die Bohrspülung mit Wasser zu verdünnen. Dieses so Verfahren ist besonders bei einem beschwerungs-
mittelhaltigen Bohrspülungssystem nachteilig, da Wasserverdünnung zu hohen Unterhaltungskosten führt. Ein anderes Hilfsmittel, das sich als vorteilhaft er-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Frischwasser- wiesen hat, ist die Überführung der Frischwasser-Bohrspülung für Bohrungen, die mittels Bohrwerk- 55 spülung in ein gesättigtes Salzwasser-Bohrspülungszeugen niedergebracht worden sind, insbesondere system. Diese Überführung bringt jedoch Nachteile auf eine Bohrspülung, die mit Salz der Formation so mit sich, wie eine genauere Kontrolle des neuen verunreinigt ist, daß ihre physikalischen Eigenschaften Bohrspülungssystems.
merklich beeinträchtigt werden. Die Erfindung ist Aus der US-PS 33 32 872 ist bekannt, eine durch
auch auf ein Additiv für eine derartige wäßrige Bohr- 60 Salzzufluß verursachte Viskositätserhöhung von Frischspülung gerichtet. wasser-Bohrspülungen durch Zusatz eines Copolymerisate von Styrol und Maleinsäureanhydrid auszugleichen. Und die US-PS 36 54 164 lehrt als Mittel gegen in eine Bohrspülung gelangte hydratisierbare
3fachen Gewicht der Säurekomponente mit Wasser vermischt und bis zu 16 Stunden bei Temperaturen von 93 bis 1040C getrocknet worden ist.
Bohrspülungen sind Aufschlämmungen toniger Feststoffe, die beim Niederbringen von Bohrungen zum Abziehen von öl, Gas, Salzwasser oder Wasser
aus unterirdischen Lagerstätten verwendet werden. 65 Tone der Spülung ein Gemisch aus einem Copoly-Solche Flüssigkeiten haben verschiedene Funktionen; merisat von Maleinsäureanhydrid und einem wasserlöslichen anorganischen Salz, z. B. einem Chromat, zuzusetzen.
die wichtigsten davon sind, dazu beizutragen, das Bohrmehl aus der Bohrung zu entfernen, die Formation
DE19732361719 1973-01-02 1973-12-12 Verfahren zur Regulierung der Theologischen Eigenschaften einer Frischwasser-Bohrspülung und Additiv zur Durchführung des Verfahrens Expired DE2361719C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US320033A US3879299A (en) 1973-01-02 1973-01-02 Controlling salt contaminated drilling fluids by the addition of an admixture of a water soluble chromate and ethylene dicarboxylic acid
US32003373 1973-01-02

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2361719A1 DE2361719A1 (de) 1974-07-04
DE2361719B2 DE2361719B2 (de) 1976-03-04
DE2361719C3 true DE2361719C3 (de) 1976-10-14

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