DE2361791A1 - Verfahren und vorrichtung zum eindampfen von fluessigkeiten insbesondere zum dekontaminieren radioaktiv belasteter abwaesser - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum eindampfen von fluessigkeiten insbesondere zum dekontaminieren radioaktiv belasteter abwaesserInfo
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Description
DIPL.-ING. PH. EYER Anmelderin:
DlPL-ING. E. EYER
Patentanwälte Chemie-Apparatebau Mainz
Frankfurt am main Schmahl & Dinckels GmbH
65 Mainz-Mombach Industriestraße
Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Flüssigkeiten insbesondere zum Dekontaminieren
radioaktiv belasteter Abwässer
In Kernkraftwerken werden heute an die Reinigung der
u.a. auch strahlungsbelastete Anteile enthaltenden Abwasser außerordentlich hohe Anforderungen gestellt.
So darf heute die Aktivität der in das Abwassernetz
_7 eingeleiteten Abwasser eine Radioaktivität von 10
ci/cbm nicht überschreiten. Mit den bekannten Reinigungsmethoden können diese hohen Anforderungen nicht
erfüllt werden. Dies gilt insbesondere für das bisher verbreitetste Verfahren, bei dem das Abwasser nach
weitgehender Abscheidung der Fest- und Sinkstoffe in einer beliebigen Senk- und Filterstufe einem einstufigen
Verdampfer zugeführt wird, in dem durch Verdampfen und anschließende Kondensation eine Konzentration
der strahlungsaktiven gelösten Feststoffe im Sumpf herbeigeführt wird. Hierbei finden übliche Verdampfersysteme
mit Natur- oder Zwangsumlauf und auf
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einen Brüdenabscheider aufgesetzten Füllkörper- oder Bodenkolonnen oder auch, mit Gewebepackungen versehene
Abscheidungssysteme Anwendung.
Näher an die gestellten Anforderungen herankommende
Ergebnisse können mit einer ebenfalls bekannten mehrstufigen Arbeitsweise erzielt werden, bei der der Brüdendampf
einer ersten Verdampferstufe zur mittelbaren
Beheizung der nachfolgenden Verdampferstufe verwendet
wird. Hierdurch wird zwar die durch diese Arbeitsweise angestrebte Dampfeinsparung erzielt, es tritt jedoch
der Nachteil auf, daß die Heiz- bzw. Wärmeaustauschelemente insbesondere der zweiten, aber auch der hieran
evtl. anschließenden weiteren Verfahrensstufen im Dampfraum unverhältnismäßig schnell verkraalten, was
nicht nur zu einer Behinderung des Wärmeübergangs sondern wegen der Strahlungsaktivität der die Verkrustung
bildenden Peststoffe zu einer "Rückaktivierung" führt, die eine Dekontaminierung unter einen weit über dem geforderten
Sollwert liegenden Grenzwert erschwert.
Dieser Nachteil wird durch ein aus dem vorstehend beschriebenen Verfahren entwickeltes anderes Verfahren
beseitigt, bei dem die Abwässer einer zweistufigen Entspannungsverdampfung mit Mischkondensation unter-
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worfen werden, bei der der Brüdendampf der ersten Stufe
unmittelbar, d.h.. durch Einleiten in Kondensat der zweiten Stufe kondensiert und in die zweite Verdampferstufe
geleitet wird. Mit Hilfe dieses Verfahrens können zwar hohe, im Bereich der geforderten Werte liegende
Dekontaminierungswerte erreicht werden, es ist jedoch nur für kleinere Verdampferleistungen und entsprechend
nur für Reaktoren mit verhältnismäßig geringer installierter elektrischer Leistung einsetzbar, da mit zunehmender
Verdampferleistung zunehmende Flüssigkeitsmengen in der Mischkondensation verdüst werden müssen,
was entsprechend große technische Probleme verursacht.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines
Verfahrens und einer Vorrichtung zum.Eindampfen von
Flüssigkeiten, insbesondere zur Reinigung radioaktiv belasteter Abwasser, mit dem bei geringer Verdampferleistung
große Abwassermengen auf eine Radioaktivität
■ —7
von mindestens 10 ci/cbm gebracht werden können. Die Erfindung besteht darin, daß die in dem Brüdendampf nach Entweichen aus dem Brüdenabscheider enthaltenen Flüssigkeitsteilchen, in einem Nebel- und Flüssigkeitsabscheider niedergeschlagen, anschließend in den Dampfstrom feinvernebelte Waschflüssigkeit eingesprüht und die gebildeten agglomerierbaren Wasserteilchen in einem
von mindestens 10 ci/cbm gebracht werden können. Die Erfindung besteht darin, daß die in dem Brüdendampf nach Entweichen aus dem Brüdenabscheider enthaltenen Flüssigkeitsteilchen, in einem Nebel- und Flüssigkeitsabscheider niedergeschlagen, anschließend in den Dampfstrom feinvernebelte Waschflüssigkeit eingesprüht und die gebildeten agglomerierbaren Wasserteilchen in einem
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weiteren Flussigkeitsabscheider niedergeschlagen werden.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens wird bei
lediglich einstufiger Arbeitsweise eine weit über den Ergebnissen der bekannten zweistufigen Verfahren liegende
Dekontaminierung erreicht.
Im allgemeinen genügt zur Erzielung der geforderten Dekontaminierung die Hintereinanderschaltung zweier
Flussigkeitsabscheider mit einmaligem Einsprühen von
Waschflüssigkeit vor der zweiten Abscheidung. Erforderlichenfalls kann jedoch auch ohne weiteres eine dritte
Abscheidungsstufe nachgeschaltet werden, ohne daß es einer nochmaligen Verdampfung oder Erwärmung bedarf.
Gegebenenfalls kann dem Dampfabscheider einer oder beider Abscheidephasen ein Dampfwäscher nachgeschaltet
Als Waschflüssigkeit dient vorteilhaft systemeigenes
Destillat, das dem Destillatkühler oder Entgaser entnommen und über eine Düse in den Kreislauf zurückgeführt
wird.
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Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden, anhand der 'beigefügten
Zeichnung gegebenen Beschreibung.
Es zeigen :
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Pig. 2 eine Abwandlung der in Fig. 1 dargestellten Anordnung , -
Fig. 3 eine andere Ausführungsform einer Eindampfanlage
gemäß Erfindung,
Fig. 4 eine Abwandlung der in Fig. 3 dargestellten Eindampfanlage.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine Eindampfanlage dargestellt,
die im wesentlichen aus dem von einer Zulaufpumpe 1, einem Wärmetauscher 2 und einem Brüdenabscheider
3 gebildeten Einstufenverdampfer und der aus Kondensator 4-, Gaskühler 5, Entgaser 6 und Destillatkühler
7 gebildeten Kondensationseinrichtung für die
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gereinigten, dampfförmig anfallenden Abwässer bestellt. Mit Hilfe einer Pumpe 8 werden die ungereinigten
Abwässer im Kreislauf zwischen Verdampfer 2 und Brüdenabscheider 5 geführt. Der aus dem Brüdenabscheider
austretende Dampf enthält noch, mitgerissene Flüssigkeitsteilchen als Träger der radioaktiven
Strahlung. Erfindungsgemäß werden die nach Entweichen aus dem Brüdenabscheider im Brüdendampf enthaltenen
Flüssigkeitsteilchen in einem Flüssigkeitsabscheider niedergeschlagen, worauf anschließend mittels einer
Düse 10, beispielsweise einer Venturidüse fein vernebelte Flüssigkeit in den Dampfstrom eingesprüht und
die sich hierdurch bildenden agglomerierbaren Wasserteilchen in einem weiteren Flussigkeitsabscheider 11
niedergeschlagen werden. Im Falle der in Fig. 1 wiedergegebenen Auaführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung
wird die in den Flüssigkeitsabscheidern 9 bzw. 11 niedergeschlagene Flüssigkeit in den Reinigungskreislauf
zurückgeführt, zu welchem Zweck der erste, höher belastete Flüssigkeit niederschlagende Abscheider
9 mit dem unteren Teil des Brüdenabscheiders
und der zweite, Flüssigkeit geringerer Belastung abscheidende Abscheider 11 über die Pumpe 12 mit dem Kopf
des Brüdenabscheiders verbunden ist. Die in den Kopf des Brüdenabscheiders eingespeiste Rücklaufflüssigkeit
wird als Waschflüssigkeit im Gegenstrom zu den
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aufsteigenden Brüden geführt. Als einzusprühende Waschflüssigkeit zur Vernebelung in den Dampfstrom in der
Düse 10 dient systemeigenes Destillat, das dem Entgaser 6 entnommen und von der Pumpe 11 in die Düse 9 gedrückt wird.
Bei der in Figur 2 wiedergegebenen, auf der Ausführungsform gemäß Figur 1 aufbauenden Ausführungsform, in der die
selben Teile mit den selben Bezugsziffera wie im Falle der
Fig. 1 bezeichnet sind, ist dem ersten Flüssigkeitsabscheider 9 eine weitere Düse 14 Torgeschaltet, in der in
einer der Düse 10 entsprechenden Weise rücklaufende Waschflüssigkeit
in den Dampfstrom eingesprüht wird. In diesem Falle dient die im Abscheider 11 abgeschiedene Flüssigkeit
nicht der Gegenstromwäsche im Brüdenabscheider 3 sondern
der Verdüsung in der Düse 14, während die Aufgabe der
Gegenstromwäsche im Brüdenabscheider 3 von der im ersten Abscheider 9 abgeschiedenen Flüssigkeit mittels der Pumpe
15 übernommen wird.
Bei der in Fig. 3 wiedergegebenen Ausführungsform sind
ebenfalls die gleichen Teile mit den gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 versehen. In diesem Falle ist zwischen dem
Flüssigkeitsabscheider 9 der ersten Phase und der Düse 10 ein Dampfwäscher 16 angeordnet, in dem im Gegenstrom unter
Verwendung der im Abscheider 11 niedergeschlagenen Flüssig-
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keit eine weitere Abscheidung der durch den Abscheider
nicht erfaßten Flüssigkeitsteilchen vorgenommen wird. In diesem Falle dient anstelle der aus dem Abscheider 11 rückgeforderten
Flüssigkeit die aus dem Wäscher 16 mittels Pumpe 15 rücKgeforderte Flüssigkeit als gegenströmende
Waschflüssigkeit im Brüdenabscheider 3· Auch in diesem
Falle kann selbstverständlich analog zu der in Fig. 2 wiedergegebenen Ausführungsform dem Abscheider 9 eine
Düse vorgeschaltet und dieser die aus dem Wäscher 16 rückfließende Flüssigkeit als gegenströmende Waschflüssigkeit
im Brüdenabscheider 3 dient. Im übrigen ist in diesem
Falle dem Destillatkühler 7 ein Rücklaufteiler 17 nachgeordnet,
dem die zur Einsprühung in den Dampfstrom in der Düse 10 benötigte Flüssigkeit entnommen wird und der
unabhängig von dem schwankenden Anfall an Destillat für eine gleichmäßige Flüssigkeitseinspeisung in die Düse
Sorge trägt.
Die in Fig. 4 wiedergegebene Ausführungsform entspricht
funktionell im wesentlichen der in Fig. 3 wiedergegebenen Ausführungsform bei lediglich konstruktiver Zusammenfassung
des Brüdenabscheiders 3 mit dem Dampfwäscher 16 zu einem Apparat. Darüberhinaus ist im Falle
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dieser Ausfiitirungsform zusätzlich ein Abwasservorwärmer
18 in einem dem Verdampfer 2 in einem gemeinsamen Primärkreis nachgeschalteten Wärmetauscher vorgesehen,
dessen Sekundärkreis unabhängig von dem Sekundärkreis des Verdampfers 2 ist» Eine gleiche Vorv/ärmung
kann auch bei den anderen Ausf ühr ungs forme η
vorgesehen sein.
Die Wirkungsweise der - anhand der Figo 4 beschrie- ■
benen - erfindungsgemäßen Anordnung gestaltet sich wie folgt;
Das zufließende, Strahlungsträger enthaltende Abwässer
wird mittels der Pumpe 1 über den Vorwärmer 18 in den Briidenabscheider 3 gepumpt und von der Pumpe 8
im Kreislauf zwischen dem BMMdenabscheider 3 und dem
Wärmetauscher 2 geführt. Hierbei wird im Brüdenabscheider der Dampf aus dem aus dem Verdampfer 2 kommenden
Dampf-/Wasser-Gemisch abgeschieden und dem Flüssigkeitsafescheider
9 zugeführt, wobei der Dampf im Gegenstrom mit rückfließender Flüssigkeit aus dem Dampf-
\<iäscher 16 geführt wird, die bereits einen Teil der
mitgerissenen, gelöste Feststoffe enthaltenden Flüssigkeitspartikel durch die eingebauten Kolonnenböden
auswäscht. Der Hauptteil der mitgerissenen9 in abscheid-
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fearer Form vorliegenden Flüssigkeit und damit der an sie gebundenen Strahlungsträgerstoffe wird im Flüssigkeitsabsoheider
9 und dem na chge ordne ten Dampf was eher
niedergeschlagen, aus dem praktisch trockener Dampf austritt, der der Dlise 10 zugeführt wird. Durch die
Düse 214 wird der' (praktisch) trocken eintretende Dampf
mit Flüssigkeitsteilchen beladen in der Weise, daß aus dem Destillatkühler 7 Flüssigkeit mittels der Pumpe 13
entnommen und in feinster Verteilung in den Dampfstrom versprüht wird. Durch die erneute Beladung mit Flüssigkeit
werden in dem Dampf wiederum - bevorzugt an noch vorhandenen nicht erfaßten Flüssigkeitsteilchen - abscheidbare
Flüssigkeitspartikel gebildet, die in dem nachgeordneten Flüssigkeitsabscheider 11 abgeschieden
werden. !Nachdem in Jedem der beiden Abscheider 99»5$
der jeweils eingebrachten abscheidbaren Flüssigkeitsteilchen abgeschieden werden, können mit der erfindungsgemäßen,
einstufigen Eindampfeinrichtung mit zweiphasiger
Abscheidung die geforderten Dekontaminierungsgrade leicht erreicht werden. Die bei den bekannten Verfahren
auftretenden Fachteile in Bezug auf die Verfahrensführung sind vermieden. Die im Abscheider 11 niedergeschlagene
Flüssigkeit dient im Falle der dargestellten Ausführungsform als gegenströmende Waschflüssigkeit im
Dampfwäscher 16. Der aus dem Abscheider 11 austretende
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Dampf wird in üblicher freHrannijer Weise im Kondensator
4 kondensiert, entgast und im Endkühler 7 auf die für die Einleitung in den Abwasserkanal zulässige
Temperatur, gekühlt.
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Claims (11)
1. Verfahren zum Eindampfen von Flüssigkeit, insbesondere Dekontaminieren radioaktiv belasteter Abwasser in einer
im wesentlichen aus einer Verdampfereinrichtung und einer
Kondensationseinrichtung für die gereinigten, dampfförmig anfallenden Abwasser bestehenden Eindampfanlage, dadurch
gekennzeichnet, daß die in dem Dampf enthaltenen Flüssigkeitsteilchen
in einem Flüssigkeitsabscheider niedergeschlagen, anschließend der Dampf mindestens einmal mit
feinvernebelter Flüssigkeit beladen und die sich hierdurch bildenden agglomerierbaren Wasserteilchen in einem weiteren
Flüssigkeitsabscheider niedergeschlagen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beladung des Dampfes mit Flüssigkeit systemeigenes
Destillat Verwendung findet.
3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Flüssigkeitsabscheidern niedergeschlagene Flüssigkeit als Waschflüssigkeit in einem vorgestalteten
Dampfwäscher bzw. im Brüdenabscheider der Verdampfereinrichtung Verwendung findet.
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4· Verfahren nach, einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß vor der ersten Flüssigkeitsabscheidung
eine Wasserbeladung durch Einsprühen der im zweiten Abscheider niedergeschlagenen Flüssigkeit
in den Dampf erfolgt.
5· Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die G-egenstromwäsche im Brüdenabscheider der Verdampfereinrichtung
mit der im ersten Abscheider niedergeschlagenen Flüssigkeit erfolgt.
6. Vorrichtung zur Durchfürhung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, dbestehend aus einer von Pumpe,
Verdampfer und Brüdenabscheider gebildeten Verdampfereinrichtung
sowie einer Rückkühleinrichtung für die gereinigte, in Dampfform anfallende Flüssigkeit, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Verdampfereinrichtung
(2,3) und der Rückkühleinrichtung (4,6,7) mindestens zwei Flüssigkeitsabscheider ( 9,1 1) angeordnet
sind, von denen mindestens dem bzw. den nachgeordneten Flüssigkeitsabscheider(n) Ut) eine Düse do)
zum Beladen des Dampfstromes mit fein versprühter bzw.
vernebelter Flüssigkeit vorgeschaltet ist.
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7· Vorrichtung nach. Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß dem ersten Flüssigkeitsabscheider (9) eine weitere
Düse (14) zum Beladen des Dampfes mit vernebelter Waschflüssigkeit vorgeschaltet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (10) über eine Pumpe (13) mit der Rückkühleinrichtung
(4, 6, 7) verbunden ist.
9· Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düse (14) über eine Pumpe (12) mit dem zweiten Abscheider (11) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Flüssigkeitsabscheider (9) der ersten
Phase und der Düse (10) ein Dampfwäscher (16) angeordnet
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Destillatkühler (7) ein Rücklaufteiler (17)
nachgeordnet ist, in dem die zur Einsprühung in den Dampfstrom in der Düse (10) benötigte Flüssigkeit
abgezweigt wird.
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Priority Applications (1)
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| DE2361791A DE2361791A1 (de) | 1973-12-12 | 1973-12-12 | Verfahren und vorrichtung zum eindampfen von fluessigkeiten insbesondere zum dekontaminieren radioaktiv belasteter abwaesser |
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Publications (1)
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| DE2361791A1 true DE2361791A1 (de) | 1975-06-19 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2361791A1 (de) |
Cited By (3)
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1973
- 1973-12-12 DE DE2361791A patent/DE2361791A1/de active Pending
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