DE2361766A1 - Elektromechanisches zeitrelais - Google Patents
Elektromechanisches zeitrelaisInfo
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Description
EBERLE WERKE KG
8500 Nürnberg
8500 Nürnberg
Elektrontechanisches Zeitrelais .
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromechanisches
Zeitrelais und dient zur zeitabhängigen Auslösung von Schaltvorgängen in der Steuerungstechnik. Es besteht
im wesentlichen aus einem Synchronmotor, einem umschaltbaren
Getriebeteil, einer Kupplung und Kontaktsätzen· Das Gerät ist überall dort einsetzbar, wo eine
Kontaktgabe nach einer einstellbaren Ablaufzelt erforderlich
ist.
Motorgetriebene Zeitschaltgeräte sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Nach DAS 1 2O3 357 ist ein Zeitrelais rcit Synchronmotor und Zahnradgetriebe,, welches
einen Auslösenocken antreibt, bekannt, durch den nach
einem einstellbaren Drehwinkel ein Momentschalter bzw»
eine andere Kontaktbetätigung ctuisgelösf: wird.
Bei diesem Zeitrelais sind sämtliche Teile in.einer
vorzugsweise im Gieß-, Spritz-, oder Pressverfahren= hergestellten Tragplatte gelagert, wobei einige der
aus Kunststoff gespritzten Getriebeζahnrader auf sog·
Stehbolzen gelagert sind, die in dar Tragplatte eingepreßt werden ' .
Ein elektrisches Zeitschaltgerät nit Synchronmotorantrieb
und einem einstellbaren Zaitablaufrad, welchem
ein einkuppelbares Antriebsrad zugeordnet ist, ist ferner in der DOS 1 929 S24 bekannt geworden. Das
Antriebsrad kann in Folge der Wirkung einer Federkraft auf einen Kipphebel zwei stabile Stellungen
rt
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einnehmen und manuell oder unter dem Einfluß eines erregten Magneten in die gekuppelte Stellung für
eine zu betätigende elektrische Kontakteinrichtung übergehen· Dieses bekannte Zeitschaltgerät zeichnet
sich u, a. dadurch aus, daß nach Ablauf der eingestellten
Zeit das Ablaufrad einen Hebel betätigt, der
einen Unterstützungspunkt einer Federkraft, die auf einen Kipphebel wirkt, derart verlagert, daß der Kipphebel
unter der Wirkung der Federkraft sofort von der einen stabilen Stellung in die andere stabile Stellung
umkippt. Dabei kehrt das eingriffslose Ablaufrad in
bekannter Weise mit Hilfe einer Rückstellfederkraft in eine vorwShlbare Ausgangslage zurück.
In dem DBGiI 71 38 200 ist außerdem eine Bereichsanzeige
für die Zeitbereichsuraschaltung von Zeitrelais
od. dergl. beschrieben, bei weichem einen beliebige Zeitvorwahl innerhalb des jeweils eingestellten An~
Zeigebereichs mittels eines Wählknopfe3 gegeben ist·
Bei diesem Gerät ist für die Zeitbereichsanzeige eift
um eine Achse des WShlknopfes' umlaufender, außerhalb
des Wählknopfes unmittelbar an dessen Umfangbereich angeordneter, wenigstens über einen Teil des Umfangs
de3 liählknopres bewegbarer Zeiger oder eine entsprechende
Markierung vorgesehen, der, bzw. die über ein Kupplttngsorgan mit dem Einstellorgan für die
Zeitbereiche in Eingriff steht.
Schließlich ist nach DOS 1 615 999 ein weiteres Zeitrelais
bekannt, geworden, bei welchem ein durch ein "Zeitiueßglied angetriebenes Laufwerk nach Ablauf der
eingestellten Zeit die Kontakteinrichtung betätigt und unter Auftrechterhaltung des Antriebsraoments auf
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Stillstand blockiert wird. Dieses Zeitrelais ist dadurch charakterisiert, daß die nach Ablauf der
eingestellten Zeit vom Zeitmeßglied betätigte Kontakteinrichtung zwangsläufig und folgerichtig
die Umdrehung des Laufwerks stillsetzt und sperrt.
In den bekannten Zeitrelais dieser Art sind die einzelnen Bauteile wie der Antriebsmotor, die
Kontaktanordnung und die Kupplung zwischen Antriebsmotor und Klinkwerk in komplizierter Weise mit einander
verbunden· Xn Folge dessen benötigen Montage, Wartung und Reparatur großen Zeitaufwand. Außerdem
sind Fehlerquellen wegen der zahlreich benötigten Bauteile vielfältig und nicht ohne weiteres zu ermitteln,
ganz zu schweigen von den daraus resultierenden teilweise erheblichen Abweichungen in der Präzision ties
Zeitablaufs und den damit verbundenen ungenauen Schalfcvorgängen, insbesondere z. B, in der Wiederholgenauigkeit
des Ablaufs.
Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, ein
elektroblechanisches Zeitrelais zu schaffen, deren
Funktion von einer völlig unkomplizierten Bauwelse, d. h. von einer weitgehend übersichtlichen konstruktiven
und gegen jegliche Störanfälligkeit gesicherte Ausführung geprägt- ist. Damit soll ferner die Herstellung solcher
Geräte wesentlich verbilligt und die Montagearbeit spürbar erleichtert werden.
Das genannte Problem wird bei einem elektromechanischen .Zeitrelais mit einem Synchronmotor, der über ein zahnradgetriebe
einen Auslösenocken antreibt, durch den nach Ablauf einer vorgegebenen Zeiteinsteilung ein Momontschalter
bzw. ein anderer Kontakt betätigt wird, nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an einem Gehäuseblock
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lediglich eine Platine zur Aufnahme einerseits des Synchronmotors und andererseits des Kupplungsrelais,
des Zahnradgetriebes der Kupplung und des Ausrücklagers angeordnet ist. Die Platine ist so ausgestaltet«
daß ein Teil davon als Magnetbügel für das Kupplungsrelais fungiert. Dabei ist vorgesehen, daß
das Zahnradgetriebe aus zwei achsparallelen, aus mehreren
Ineinandergreifenden Zahnrädern bestehenden Zahnradtürmen
zusammengesetzt ist, von denen jeweils eines der Zahnräder in je einer der variierbaren Schaltstellungen mit
einem auf einer Achse verschiebbaren Ritzel kraftschlüssig verbunden 1st. Das Ritzel wird mittels einer
mit einer Doppelklaue versehenen, verschiebbaren Stellmutter
axial verlagert. Die Verlagerung der Stellmutter erfolgt über eine frontseitig drehbare Stellspindel.
Um exakte Wechsel der Zeitbereiche durchzuführen, ist ferner vorgesehen, daß die Stellspindel an dem, dem
Gehäuse zugewandten Gewindeende eine Exzenterscheibe
mit einer Einkerbung aufweist, in welche die Naso eines Ausrücklagerhebels für den Kraftschluß des Ritzels mit
einem Zahnrad des Getriebes einfällt, wobei bei Betätigung der Stellspindel die Exzenterscheibe zugleich mit der
Nase den Ausrücklagarhebel zum Entkuppeln des Ritzels
schwenkt·
Die Schaltung des Zeitrelais wird im wesentlichen dadurch bewerkstelligt, daß ein durch Erregen des Kupplungsrelais
betätigter Klappanker einerseits einen an einem Arm des um die Lagerachse schwenkbaren Ausrücklagerhebels befestigten
Bolzen gegen den Zug einer Feder frei gibt, wobei das am freien Ende der Achse befestigte Kupplungsritzel mit einem als Zahnrad ausgebildeten Zeitablaufrad
in Eingriff gebracht wird und andererseits gleichzeitig den Sofortkontakt betätigt.
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Einzelheiten der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
näher erläutert·
Es zeigern
Fig. 1s Eine schematische Darstellung des Zeitrelais, teilweise im
Schnitt und
Fig. 2s Eine Ansicht auf das Zeitrelais in Richtung auf das Zei tab lauf rad.
Auf der Gehäuseabdeckung 1 ist in herkömmlicher Weise
dar Wühlknop-f 2 für die gewünschte Zeitvorv/ahl montiert,
welcher über dem bereits innerhalb der Abdeckung 1 auf einem Zapfen 3 aufgesteckten "eitablaufrad 4 angeordnet:
ist. Das elektroiti3chanische Zeitrelais besteht im wesentlichen
aus einem Synchronmotor 5, einem Zahnradgetriebe 6, aus einem umschaltbaren und ausrückbaren Getriebeteil 7¥
welches insbesondere durch den Ausrücklagerhebel 9 betätigt wird, sowie durch ein Kupplungsrelais 8<>
Diese überwiegend schwenkbar oder axial gelagerten Einrichtungen stützen oieh einerseits gegen das Gehäuse 10 und andererseits
gegen eine einzige vorhandene Platine 11 ab· Die
Platine ist so ausgestaltet, daß ein Teil davon als Magnetbügel 11a für das Kupplungsrelais 8 fungiert. Diese
letzteren Teile bilden den Gehäuseblock· Mit 12 ist ferner ein Vorwiderstand bezeichnet, falls ein solcher erforderlich
werden sollte.
Das Zahnradgetriebe 6 wird von zwei zahnradtürmen 6 a,
6 b gebildet, die auf je einer Achse 13, 14 gelagert sind und aus mehreren, jeweils ineinandergreifenden Zahnrädern
15,16 mit unterschiedlichem Durchmesser bestehen, deren Rotation
vom Motorritzel 17 erfolgt,
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Das Getriebe bzw· der Getriebeteil 7 bewirkt den vom
Motor 5 ausgehenden Umlauf sowie die Umlaufgeschwindigkeit des Zeitablaufrades 4 in der Weise, daß über ein
auf der Achse 18 sitzendes Ritzel 19 das Kupplungsritzel
20 in Rotation versetzt wird, welches« eingekuppelt, in daa
Zahnsegment 4 a des Zeitablaufrades 4 eingreift* Die
Ablauf geschwindigkeit wird durch eine Zeitbereichs vorgabe
eingestellt und zwar einerseits durch das mit einer Schlitzführung 21 versehene, durch eine Bohrung in der
Gehäuseabdeckung 1 erreichbare Einstellorgan 22, welches andererseits über die Stellspindel 23 und die dargestellte
Zahnradfolge mit dem Getriebeteil 6 in Verbindung steht·
Entlang der Stellspindel 23 ist eine Stellmutter 24 mit
einer Doppelklaue 25 angeordnet, welche das Ritzel 19 entsprechend dew über die Schlitzführung 21 vorwählbaren
Zeitbereich mit einem der Zahnräder 16 des. Zahnradtumes
6 b kraftschlüssig verbindet. Zu diesem Zweck wird dor Aus rücklagerhebel 9 betätigt» welcher an der Lagerach3e
26 kippbar befestigt ist, deren Kippbewegungen durch einen nasenförmigen Vorsprung 27 bewerkstelligt werden, der in
die Einkerbung 28 einer Exzenterscheibe 29 bei Drehung der Stellspindel 23 fixierend einfällt, sobald das Ritzel 19
des Getriebeteil3 7 auf gleicher Höhe mit einen der Zahnräder 16 des Zahnradturins 6 b ist und mit diesem kraftschlüssig
in Eingriff stbht.
«ird dagegen die Stellspindel 23 weiter betätigt, soll
also durch eine Veränderung der Vorwählzeit das Ritzel ,
19 axial verschoben werden, hebt die Exzenterscheibe 29 die Nase 27 und damit den Ausrücklagerhebel 9 in einer
Kippbewegung um die Lagerachse 26 an und bringt <5.as Zahnrad
16 und Ritzel 19 wShrend dessen weiteren Verlagerung außer Eingriff.
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Das Einstellorgan 22 bzw. die Stellspindel 23 ist außer ah beiden gegenüberliegenden Enden in einer Lagerstelle 30
im Gehäuse 10 geführt und zu beiden Seiten mit einem Bund
31, 32 abgesichert, wobei zwischen Bund 31 und dem Gehäuse
10 eine schmale Ringnut 33 mit einer Haststellung für die Rastfeder 34 angeordnet ist, welche das Ein3tellorgan 22
bzw· die Stellspindel 23 und damit das Ritzel 19 in Eingriffhöhe zusätzlich fixiert,
Wird nun das Kupplungsrelais 8 erregt, wird der Klappanker 36 gegen den Zug der Feder 37 in Pfeilrichtung 38
verschwenkt, wobei ein mit dem Anker 36 verbundener Steg 39 den freien Bolzen 40 einer am Ende des Armes 9 a des Ausrücklagerhebela
9 angebrachten Einstellschraube 41 in Richtung der Zugfeder 42 frei gibt, und gleichzeitig den
Sofortkontakt 35 betätigt. Damit erfolgt gleichζeitig ein
Verschwenken des Ausrücklagerhebels 9 xxnd die Verlagerung der Achse 18 mit dem an diener befestigten Ritzel 19 und
dem Kupplungsritzel 20 mit dar aaxait unmittelbar verbundenen
übertragung der vom Motorritael 17 ausgehenden und über die
Zahnräder 15 und 16 weitergeleiteten Drehbewegung auf das
Zeitablaufrad 4.
Durch den Klappanker 36 wird andererseits eine um eine
Achse 43 schwenkbare, vorzugsweise abgewinkelte Sperrklinke 44 betätigt, die von der Innenseite des Gehäuses 10 aus
durch eine Ausnehmung 45 nach außen ragt und die mit einem stirnseitigen Korn 46 in die Umlaufbahn eines an der untersei
tigen Peripherie des Zeitablaufrades 4 angeformten, als
Rücklaufsperre dienenden Sperrnocken 47 einragt. Die Sperrklinke 44 ist am nockenseitigen Ende in einer vertikal zur
Achse angeordneten Führung 48. geführt und mit einem Federelement belastet, -
SAD
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Die weiteren Bauteile dieser Einrichtung sind folgendermaßen angeordnet und führen die nachstehenden
Funktionen aus ι An der Außenseite des Gehäuses 10 sind zwei parallel zu den Zahnradtürmen
6 a, 6 b angeordnete Zapfen 3 und 50 ' Vorgesehen, auf deren einem das Zeitablaufrad 4
sowie darunter ein verschwenkbarer Aufzugshebel aufgesteckt sind, während um den anderen zapfen
ein Umschalthebel 52 schwenkbar angeordnet ist·
Während der Aufzugshebel 51 und der Umschalthebel
52 mittels einer Zugfeder 53 zur Vorspannung des Umschalthebels 52 gekuppelt sind, ist dieser außerdem mit einem Federelement 54 ausgestattet, wobei
fiifö den Aufzughebel 51 sowie den Umschalthebel verbindende Zugfeder 53 beiderseitig an Stiften
55, 56 od· dergl. befestigt ist.
Eine besondere ablauftechnische Aufgabe ist dem
Federe lernen t 54 des Umschalthebels 52 zugeordnet,
welches an dem einen Ende 57 stiftförmig abgewinkelt
und in einem Lagerschlitz 58, mit einem kurzen Stück 59 hervorstehend, durch Vorspannung zentriert
1st· Dabei ist zunächst noch hervorzuheben, daß der Umschalthebel 52 nahe dem Schwenkzapfen 50 mit
einer Bohrung 60 von einem solchen Durchmesser aus«·
gestattet ist, welche einerseits dessen störungsfreie Verschwenkung und andererseits das Ein— und
Auskuppeln des Kupplungsritzels 20 sowie dessen Rotation spielend ermöglicht· Der Umschalthebel
1st zum Zwecke der Sehaltfunktion bzw« der Kontakt-.gabe
mit einem Ausleger 61 ausgestattet, an dessen Ende ein Schaltstift bzw« ein Pickel 62 angeordnet 1st,
welcher durch eine öffnung 63 im Gehäuse 10 den
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Kontakt« vorzugsweise den verzögerten Kontakt 64 betätigt. Das Zeitablaufrad 4 betätigt beim Ablauf
der eingestellten bzw» vorgewählten Zeit mittels an dessen Unterseite angeformten Ansätzen od. dergl.
die Kontakteinrichtungen, dergestalt, daß ein Bltnehmerstift 65 den Aufzughebel 51 mitnimmt
und gleichzeitig die Zugfeder 53 solange vorspannt, bis eine Ablaufkurve 66 das stiftförmig abgewinkelte
Ende 59 des über den Lagerschlitz 58 hinausragenden Federelements 54 frei gibt.
Dadurch wird eine Schwenkbewegung des Umschalthebels
ermöglicht, wobei öer Ausleger 61 mit dem Pimpel 62 den
verzögerten Kontakt 64 sprungartig betätigt. Gleichzeitig wird das Kupplungsritzel 20 durch die Verlagerung
der in» Umschälthebel 52 befindlichen Bohrung 60 außer
Eingriff mit dem Zahnsegment 4 a des Zeitablaufraues
gebracht, wobei das Ritzel 19 mit dem Zahnrad 16 des
Zahnradtum:es 6 b in Kingriff verbleibt. Aller flings 1st
die Eingriffstiefe nur auf das für eine Lee rrrdtn ahme
notwendige MaB beschränkt« Dieses Aus- bzw· teilweise
Auskuppeln ist nur durch die Verwendung unterschiedlicher Moduln möglich.
Die Sperrklinke 44 hält mittels Korn 46 und Sperrnocken 47 das Zeitablaufrad 4 und damit das Zeltrelais
in dieser Schaltstellung· Die ttiederbereltstellung
des Zeitrelais zu einem neuen Ablauf erfolgt durch Entregung des Kupplung»relais 8, wobei die
Sperrklinke 44 durch Rückstellung des Klappanker durch die Rückholfeder 37 den Sperrnocken 47 frei
gibt. Das Zeitablaufrad 4 kann sich jetzt mit Hilfe einer
Spiralfeder 67 in die Ausgangslage zurückdrehen. Mit diesem Vorgang gehen auch die übrigen bewegten
Elemente, nämlich dir Aufzugshebel 51 und der ümschalthebel
52 mit den mit diesen funktionell verbundenen Teilen einschließlich dar Schaltkon takt: β in
ihre Ausgangslage zurück. 5Q9825/0490
Claims (18)
- Patent- (Schutz) - Ansprüche 2361766f 1.1 Elektromechanisches Zeitrelais mit einer einstellbaren Auslösung, bestehend aus einem Synchronmotor, der über ein Zahnradgetriebe einen Auslösenocken antreibt, durch den nach Ablauf einer vorgegebenen Zeiteinstellung ein Momentschalter bzw. ein anderer Kontakt betätigt wird, ferner einem umschaltbaren Getriebeteil einer Kupplung und Kontaktsätzen dadurch gekennzeichnet, daß an einem Gehäuseblock lediglich eine Platine (11) mit einem an diesem angeformten Magnetbügel (11 a) zur Aufnahme einerseits des Synchronmotors (5) und andererseits des Kupplungsrelais (8), des Zahnradgetriebes (6), der Kupplung (7) und des Ausrücklagers angeordnet ist, dessen Funktion im wesentlichen vom Ausrücklagerhebel (9) übernommen wird.
- 2. Zeitrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradgetriebe (6) aus zwei achsparallelen, aus mehreren ineinandergreifenden Zahnrädern (15, 16) bestehenden Zahnradtürmen (6a, 6 b) zusammengesetzt ist, von denen jeweils eines der Zahnräder (16) in je einer der variierbaren Schaltstellungen mit einem auf einer Achse (18) verschiebbaren Ritzel (19) formschlüssig verbunden ist.
- 3. Zeitrelais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel (19) mittels einer mit einer Doppelklaue (25) versehenen, über eine frontseitig drehbare Stellspindel (23) verschiebbaren Stellmutter (24) axial verlagert wird.509825/0490
- 4. Zeitrelais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellspindel (23) an dem dem Gehäuse (10) zugewandten Ende eine Exzenterscheibe (29) mit einer Einkerbung (28) aufweist, in welche die endseitige Nase (27) des Ausrücklagerhebels (9) für den Formschluß des Ritzels (19) mit einem der Zahnräder (16) des Zahnradgetriebes (6) insbesondere des Zahnradturmes (6 b) einfällt.
- 5. Zeitrelais nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung des Einstellorgans (22) und damit der Stellspindel (23) die Exzenterscheibe (29) zugleich mit der Nase (27) den Ausrücklagerhebel (9) zum Entkuppeln des Ritzels (19) vers chwenk t.
- 6. Zeitrelais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Erregen des Kupplungsrelais (8) betätigter Klappanker (36) einerseits einen an einem Arm (9 a) des um die Lagerachse(26) schwenkbaren Ausrücklagerhebels (9) befestigten Bolzen (40) einer Einstellschraube (41) mittels der Kraft einer Zugfeder (42) freigibt, wobei das am freien Ende der Achse (18) befestigte Kupplungsritzel (20) mit einem als Zahnrad ausgebildeten Zeitablaufrad (4) in Eingriff kommt und andererseits gleichzeitig den Sofortkontakt (35) betätigt.50982 S/0490
- 7. Zeitrelais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Klappanker (36) eine um eine Achse (43) schwenkbare, vorzugsweise angewinkelte Sperrklinke (44) betätigt wird, die von der Innenseite des Gehäuses (10) aus durch eine Ausnehmung (45) nach außen ragt, und die mit einem stirnseitigen Korn (46) in die Umlaufbahn eines an der unterseitigen Peripherie des Zeitablaufrades (4) angeformten, als Rücklaufsperre dienenden Sperrnockens (47) einragt.
- 8. Zeitrelais nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (44) am nockenseitigen Ende in einer vertikal zur Achse (43) angeordneten Führung (48) geführt und mit einem Federelement (49) belastet ist.
- 9. Zeitrelais nach einem odar mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Gehäuses (10) zwei parallel zu den Zahnradtürmen (6a, 6b) angeordnete Zapfen (3 und 50) vorgesehen sind, auf deren einem (3) das Zeitablaufrad (4) sowie darunter ein verschwenkbarer Aufzugshebel (51) aufgesteckt sind, während um den anderen Zapfen (50) ein ümschalthebel (52) schwenkbar angeordnet ist.
- 10.Zeitrelais nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzugshebel (51) und der Umschalthebel (52) mittels einer Zugfeder (53) zur Vorspannung des Umschalthebels (52) gekuppelt sind, während dieser außerdem mit einem Federelernent (54) ausgestattet ist, wobei die den Aufzugshebel (51) sowie den Umschalthebel (52) verbindende Zugfeder (53) beiderseitig an Stiften (55, 56) od. dergl. befestigt ist.509825/0490
- 11. Zeitrelais nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (54) des Umschalthebels (52) an dem einen Ende (57) stiftförmig abgewinkelt und in einem Lagerschlitz (58), mit einem kurzen Stück (59) hervorstehend, zentriert ist.
- 12. Zeitrelais nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalthebel (52) nahe dem Schwenkzapfen (50) mit einer Bohrung (60) von einem solchen Durchmesser ausgestattet ist, welche einerseits dessen störungsfreie Verschwenkung und andererseits das Ein- und Auskuppeln des Kupplungsritzels (20) sowie dessen Rotation spielend ermöglicht.
- 13. Zeitrelais nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Schaltfunktion bzw. der Kontaktgabe der Umschalthebel (52) mit einem Ausleger (61) ausgestattet ist, an dessen Ende ein Schaltstift bzw. ein Pimpel (62) angeordnet ist, welcher durch eine Öffnung (63) im Gehäuse (10) den Kontakt vorzugsweise den verzögerten Kontakt (64) betätigt.
- 14. Zeitrelais nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ablauf der eingestellten bzw. der vorgewählten Zeit das Zeitablaufrad (4) mittels an dessen Unterseite angeformten Absätzen od. dergl. die Kontakteinrichtungen betätigt, dergestalt, daß ein509825-/0490Mitnehmerstift (65) den Aufzugshebel (51) mitnimmt und gleichzeitig die Zugfeder (53) solange vorspannt, bis eine Ablaufkurve (66) das stiftförmig abgewinkelte Ende (59) über den Lagerschlitz (58) hinausragenden Federelements (54) frei gibt.
- 15. Zeitrelais nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalthebel (52) um den Schwenkzapfen (50) verschwenkt wird und der Ausleger (61) mit dem Pimpel (62) den verzögerten Kontakt (64) sprungartig betätigt.
- 16. Zeitrelais nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsritzel (20) durch die Verlagerung der im Umschalthebel (52) befindlichen Bohrung (60) außer Eingriff mit dem Zahnsegment (4 a) des Zeitablaufrades (4) bringbar ist, wobai das Ritzel (19) mit dem Zahnrad (16) des Zahnradturmes (6b) im Eingriff verbleibt.
- 17. Zeitrelais nach Anspruch (16) dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffstiefe von Ritzel (19) mit einem der Zahnräder (16) des Zahnradturmes (6b) nur auf das für eine Leermitnahme notwendige Maß beschränkbar ist.
- 18. Zeitrelais nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradsegmente vom Ritzel (19) und Zahnräder (16) einerseits sowie diejenigen von Kupplungsritzel (20) und Zeitablaufrad (4) unterschiedliche Moduln aufweisen.509825/0490Leerseite
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2361766A Pending DE2361766A1 (de) | 1973-12-12 | 1973-12-12 | Elektromechanisches zeitrelais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2361766A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2402942A1 (fr) * | 1977-09-09 | 1979-04-06 | Siemens Ag | Transmission a engrenages pour relais temporises a moteur |
-
1973
- 1973-12-12 DE DE2361766A patent/DE2361766A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2402942A1 (fr) * | 1977-09-09 | 1979-04-06 | Siemens Ag | Transmission a engrenages pour relais temporises a moteur |
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