DE2361385A1 - Mechanoelektrischer wandler zur gleichzeitigen ermittlung mehrerer translationsund/oder rotationskomponenten eines objektes - Google Patents
Mechanoelektrischer wandler zur gleichzeitigen ermittlung mehrerer translationsund/oder rotationskomponenten eines objektesInfo
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Description
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.,
34 Göttingen, Bunsenstraße 10
Mechanoelektrischer Wandler zur gleichzeitigen Ermittlung mehrerer Translations- und/oder Rotationskomponenten eines Objektes
Die Erfindung betrifft einen mechanoelektrischen Wandler zur
gleichzeitigen berührungs- und rückwirkungsfreien Ermittlung mehrerer Translations- und/oder Rotationskomponenten der Bewegung oder Stellung eines mit dem Wandler insbesondere induktiv
mittels eines Ferritkörpers gekoppelten Objektes, mit einer Rechenschaltung, welche den Komponenten der Abweichung des Objektes
von einer gegebenen Ausgangsstellung nach Vorzeichen und Größe entsprechende Signale erzeugt.
Differentialtransformatoren und Differentialdrosseln werden
in der elektrischen Meßtechnik häufig zur Bestimmung von jeweils einer einzigen Bewegungskomponente verwendet. Sie arbeiten
im allgemeinen berührungsfrei und enthalten im Gegensatz zu Vorrichtungen mit Stellpotentiometern oder dgl. keine Verschleißteile.
Die bekannten Differentialtransformatoren haben gewöhnlich zwei Sekundärwicklungen, die zu beiden Seiten einer
zentralen Primärspule angeordnet sind, und deren induktive Kopplung durch einen beweglichen Ferritkörper gegensinnig verändert
werden kann. Die bei ungleicher induktiver Kopplung ent-
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stchcndc Differenzspannung der Sekundärwicklungen kann durch
phasenabhängige Gleichrichtung in ein Gleichspannungssignal verwandelt
werden, dessen Vorzeichen und Größe der Längsbewegung des Ferritkörpers aus einer Mittellage heraus entspricht. Erfolgt
die Verschiebung des Ferritkörpers auf einer vorgegebenen Kreisbahn,
so kann das Gleichspannungssignal zur Messung der Drehbewegung um den Kreismittelpunkt verwendet werden. Bei den bekannten
Differentialdrosseln wird eine gewisse Vereinfachung
des Prinzips durch den Fortfall der Primärerregungsspule erreicht.
Die verbleibenden Sekundärspulen sind in diesem Fall
als Drosselspulen aufzufassen, deren Wechselstromwiderstände
von der Lage des Ferritkörpers abhängen. Das lageabhängige elektrische Signal wird in diesem Fall in analoger Weise aus
der Differenz der Wechselstromv/ider stände, z.B. mithilf e einer
geeigneten Brückenschaltung gewonnen. In manchen Fällen ist es notwendig, zwei oder mehr Bewegungskomponenten eines Objekts
gleichzeitig zu erfassen. Die bekannten Differentialtransformatoren
bzv/. -drosseln sind als Einkomponenten-Meßwandler hierfür ungeeignet.
Aufgabe der Erfindung ist, einen Wandler anzugeben, mit der zwei oder mehr Translations- bzw. Rotationskomponenten der Bewegung
oder Stellung eines Objekts gleichzeitig erfaßt werden können.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die im Patentanspruch angegebene Vorrichtung.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Durch geeignete Kombinationen von drei oder mehr Ausgangsspannungen
eines Mehrkomponenten-Differentialtransformators , bzw.
drei oder mehr Ausgangsimpedanzen einer Mehrkomponenten-Differentialdrossel lassen sich erfindungsgemäß aus den entsprechenden
Summen- bzw. Differenzsignalen in einfacher Weise z.B. die drei Bewegungskomponenten Längsbewegung (L) , Querbewegung (Q)
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BAD ORIGiMAL
und Drehbewegung (D) eines fcrritischon Objekts in einer Flienc
herleiten. Kenn man ein anisometrisches ferritisches Objekt
von unterschiedlicher Länge, Breite und Höhe zwischen zwei Differentia !transformatoren oder- drosseln der hier beschriebenen Art
anordnet, kann man aus den Ausgangsspannungen sechs Signale ableiten, die den möglichen Rotations- und Translationskoinponenten
der Bewegungen in drei zueinander senkrechten Raumrichtungen entsprechen. Die genannten Vorrichtungen eignen sich besonders
zur Steuerung von Servosystemen, mit denen ein Objekt bzw. eine
Anzahl gleichartiger Objekte nacheinander in eine genau vorgegebene
Position und Richtung in der Ebene bzw. im Raum gebracht
und dort konstant gehalten werden sollen. Entsprechende Aufgaben entstehen bei der automatischen Bearbeitung bzw. dem Einbau kleiner
empfindlicher mechanischer, optischer oder elektronischer Werkstücke.
Zu diesem Zweck werden die Werkstücke zunächst mit einer
Paßform zur Aufnahme eines geeigneten Ferritkörpers versehen
und nach Einsetzen des Ferritkörpers in die Nähe des mechanoelektrischen
Wandlers gebracht. Bei kleinen Werkstücken wird ein Ferritkörper von wenigen Milligramm Gewicht im allgemeinen
ausreichen. Die Verschiebung des Werkstücks aus der Sollage erzeugt
ein oder mehrere von Null verschiedene Ausgangssignale.
Jedes dieser Signale kann über einen nachgeschalteten Leistungsverstärker
und einen Servoantrieb eine Gegenbewegung bewirken/ die das zugeordnete Ausgangssignal vermindert. Das Servosystem
kommt zum Stillstand , wenn das Werkstück die Sollposition genau
einnimmt, d.h. wenn alle Ausgangssignale durch die mechanische
Gegenkopplung auf Null abgeglichen sind.
Allgemein können die Ausgangsgrößen des hier beschriebenen Mehr-"-koinponentenwandlers
geeigneten Servosystemen zugeführt werden, die entweder die Rückstellung eines Werkstücks in die Ausgängsstellung
oder die überführung eines Werkstücks in eine vorgegebene Sollstellung oder die bewegungskonforme Mitführung des
Mehrkomponentenwandlers mit dem bewegten Werkstück selbsttätig dadurch bewirken, daß ihre Bewegungen den Regelabweichungen der
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Stollungskoniponenton stets entgegengerichtet sind.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 einen der Erfindung entsprechenden Dreikomponenten-Differcntialtransformator
mit fünf Spulen zur Ermittlung der Längs-, Quer- und Drehkomponente der Bewegung eines ferritischen
Objekts in einer Ebene;
Figur 2A ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die erforderlichen Rechenoperationen zur Ermittlung der Längs-,
Quer- und Drehkomponente im Analogverfahren mit Hilfe von Summen- und Differenzverstärkern durchgeführt v/erden, und
zwar für einen Differentialtransformator;
Figur 2B ein Figur 2A entsprechendes Ausführungsbeispiel, je-.docii
für eine Differentialdrossel;
Figur 3 eine bevorzugte Ausführungsform der in Figur 2 verwendeten
speziellen Eingangsverstärker mit Demodulator.
Figur 4A ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Rechenoperationen zur Ermittlung der Längs-, Quer-
und Drehkomponente der Bewegung bereits durch geeignete Zusammenschaltung der Signale in getrennten Wicklungsgruppen des
Dreikomponenten-Wandlers gewonnen werden;
Figur 4B eine Abwandlung der Figur 4A für eine Differentialdrossel;
und
Figur 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel zur vollständigen Ermittlung
beliebiger Bewegungen oder Stellungen eines Objekts im Raum durch gleichzeitige Erfassung der Translations- und
Rotationskomponenten in drei zueinander senkrechten Raumrichtungen.
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Der in Figur 1 schematisch dargestellte Dreikomponenten-Differentialtransformator erfaßt als mechanoelektrischer Wandler
gleichzeitig die Vorwärts- ,Seitwärts- und Drehkomponente
der Bewegung eines länglichen ferritischen Objekts 10 in einer Ebene. Das Objekt ist schraffiert: dargestellt. Es besteht z.B.
aus einem dünnen Streifen eines Werkstoffs mit hoher magnetischer
Permeabilität. Der Differentialtransformator enthält auf einer rechteckigen Ferritplatte 11 fünf Magnetpole, von denen
sich einer in der Mitte und die anderen symmetrisch an den
vier Ecken der Platte befinden. Auf dem zentralen Magnetpol ist eine-Primärwicklung W angeordnet, die von einem Generator
z.B. mit einer 50 kHz-Wechselspannung gespeist wird und ein
entsprechendes Magnetfeld erzeugt. (Bei einer entsprechenden Dreikomponenten-Differentialdrossel entfällt die Bewicklung
und Erregung des zentralen Magnetpols). Auf den an den Rändern befindlichen Magnetpolen sitzen jeweils die Sekundärwicklungen
W1, W2, W^ bzw. W*, die untereinander gleiche Anteile des Magnetflusses
empfangen, solange das Magnetfeld nicht durch ein in der Nähe befindliches ferritisches Objekt 10 unsymmetrisch
verzerrt wird. Zwischen den in den einzelnen Sekundärwicklungen
induzierten Wechselspannungen (bzw. zwischen den"Impedanzen
der einzelnen Drosselwicklungen einer entsprechenden Differentialdrossel) treten charakteristische Differenzen auf, wenn
das schraffiert gezeichnete Objekt 10 in der dargestellten
Weise aus seiner zentralen Gleichgewichtslage und -richtung
versetzt bzw. gedreht wird. Unter der Voraussetzung, daß die
Abweichungen des Objekts von der Gleichgewichtslage und -richtung klein im Vergleich zum Polabstand des Mehrkoraponentenwandlers
sind, erhält man durch die folgenden Rechenoperationen
aus den induzierten Spannungen (bzw. Impedanzen) S1 bis S^ der
Spulen W1 bis W4 eindeutige Beziehungen für die Längs-, Qüer-
und Drehkomponente dieser Abweichungen:
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Längskomponente KT ** ( + S, + S~ - S-, - S.)
Jj χ/ίόΗ
Querkomponente Kn " ( - S1 + S9 + S- - S-)
vi X Δ ό Η
Drehkomponente KD " ( - S, + S9 - S3 + S.)
Figur 2Λ und 2B veranschaulichen ein elektrisches Analogverfahren
zur Durchführung der erforderlichen Rechenoperationen. Gemäß Figur 2Λ werden drei geeignete Operationsverstärker OPV
mit ja zwei invertierenden (-) und zwei nichtinvertierenden
(+) Eingängen verwendet. Die vier Sekundär-Wicklungen W1 bis
W4 des in Figur 1 gezeigten Wandlers sind mit den vier Eingängen
der Verstärker so verbunden, daß die Ausgangsspannung jeweils der gewünschten algebraischen Summe der Eingangssignale
Si bis S^ entspricht. Der Frequenz-Generator GEN liefert eine
konstante Wechselspannung von beispielsweise 50 kHz zur Erregung des Differentialtransformators über die Primärwicklung Wp
und steuert gleichzeitig die Demodulatoren DEM, mit denen die Ausgangsspannungen der Eingangsverstärker phasenabhängig
gleichgerichtet werden.
Verwendet man an Stelle des Differentialtransformators eine Differentialdrossel, so entfällt die induktive Erregung über
die Primärwicklung Wp. Man erhält in diesem Fall die entsprechenden
Eingangsspannungen S1 bis S4 , indem man den Generatorstrom
jeweils über einen konstanten Widerstand R durch die Drosselwicklungen DW bis DW4 schickt (Figur 2B).
Die an diesen Wicklungen abfallenden Wechselspannungen entsprechen
den Impedanzen der Spulen und können mit dem in Figur 2A bzw. B veranschaulichten Analogverfahren miteinander verrechnet
werden. In beiden Fällen kann man aus dem Vorzeichen und der Größe der demodulierten Gleichspannungssignale, d.h. der
Komponenten K7. , ΚΛ und Kn die Richtung und Stärke der Auslenkung
des ferritischen Objekts entsprechend beliebigen Längs-, Quer- und Drehbewegungen vollständig entnehmen.
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Analor,schaltungen zur Addition und/oder Subtraktion mehrerer ·
elektrischer Signale sowie Schaltungen zur phasenabhängigen Demodulation
von Wechselspannungen sind an sich in zahlreichen Ausführungen bekannt. Eine wegen ihrer Einfachheit bevorzugte
Ausführungsform ist Figur 3 zu entnehmen. Die Verrechnung der
Eingangssignale erfolgt mit einein Differenzverstärker OPV 1 in
Form einer integrierten Schaltung mit zwei invertierenden (-)
und zwei nichtinvertierenden (+) Eingängen 1-4. Die Verrechnung von mehr als vier Signalen ist durch entsprechende Erweiterung der Zahl der Eingänge im Prinzip möglich. Die Demodulation der resultierenden Wechselspannung erfolgt vorzugsweise
mit Hilfe eines Sehaltgliedes wie eines Feldeffekttransistors
FET, der das Ausgangssignal z.B. während der negativen Halbwelle der Erregurigsspannung unterdrückt, wozu mit seiner Steuerelektrode über eine Diode der weitere Operations- bzw. Differenzverstärker
OPV 2 gekoppelt ist, an dessen einem Eingang die Erregungsspannung liegt.
Das Ausgangssignal wird auf diese Weise phasenabhängig gleichgerichtet
Und steht nach anschließender Glättung durch einen geeigneten Tiefpaß als Gleichspannungssignal mit phasenabhän-.
gigem Vorzeichen für Steuerungs-, Meß- und Regelzwecke zur
Verfügung. , . ;
Das in Figur 2A bzw. 2B dargestellte Analogverfahren zur Verrechnung der Signale S, bis S. läßt sich unter bestimmten Voraussetzungen
vorteilhaft vereinfachen, indem man die Signare unter Berücksichtigung der Phasenlage additiv bzw. subtraktiv
so hintereinanderschaltet, daß die gewünschte Rechenoperation
unmittelbar zustande kommt. Für jede gleichzeitig durchzuführende Rechenoperation wird in diesem Fall jedoch eine gesonderte
Gruppe von Wicklungen benötigt.
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Fifjur 4Λ veranschaulicht die gleichzeitige Bestimmung der
Komponenten K- , K_ und Κ_. durch geeignete Verschaltung der
c^uivalonton Wicklungsgruppen W11 bis W1. , W31 bis W?4 und
W^1 bis W_/}. In diesem Fall trägt jeder der äußeren Magnetpole
der Vorrichtung in Figur 1 drei gleiche Wicklungen. Verwendet
man eine entsprechende Differcntialdrossel mit drei Wicklungsgruppen DW11 bis DW1^, DW31 bis DW2- und DW31 bis DW.,*, bei der
die induktive Erregung über eine Primärwicklung Wp entfällt, so
lassen sich ausden vier Wicklungen einer Gruppe die vier Zweige einer Wechselstromwiderstandsbrücke derart bilden, daß die
rtullspannung der Brücke bei hinreichend kleiner Abweichung des Objekts von der Ausgangslage annähernd der gewünschten
Rechenoperation entspricht (Figur 4B). Die Ausgangsspannungen der Wicklungsgruppen des Differentialtransformators werden
ebenso wie die Nullspannungen der Wechselstromwiderstandsbrükken der Differentialdrossel in geeigneter Weise verstärkt und
phasenabhängig demoduliert.
Die bisher behandelten Ausführungsbeispiele zur Bestimmung der drei Komponenten der Bewegung eines Objekts in einer Ebene lassen
sich unschwer modifizieren oder erweitern, wenn andere oder mehr Bewegungskomponenten gleichzeitig gemessen werden
sollen. Figur 5 zeigt die wesentlichen Merkmale eines Ausführungsbeispiels zur vollständigen Ermittlung beliebiger Bewegungen
oder Stellungen eines Objekts im Raum, das auf der gleichzeitigen Bestimmung der Translations- und Rotationskomponenten
in den drei zueinander senkrechten Raumrichtungen X,Y
und Z beruht. Die Vorrichtung besteht aus zwei einander deckungsgleich gegenüberstehenden phasengleich erregten Differentialtransformatoren
bzw. unerregten Differentialdrosseln der in Figur 1, veranschaulichten Ausführung. Das ferritische
Meßobjekt 20 im freien Raum zwischen den beiden Wicklungsgruppen W1 bis W'l4 und W'21 bis W34 ist anisometrisch in
Bezug auf seine Länge, Breite und Höhe. Unter der Voraussetzung
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BAD ORIGfNAL
daß die beliebig gerichteten Abweichungen von der Ruhestellung
des Objekts klein im Vergleich zu den Polnbstiinden des Sechskomponcntenwandlers
sind, ergeben sich unmittelbar aus Figur folgende eindeutige Beziehungen zwischen den Translationskomponcn.ten
Tv, Tv, T17 und den Rotationskomponenten Rv, Rv, R„ der
Λ X Δ Λ ι /j
Abweichungen einerseits und den induzierten Spannungen bzw.
Impedanzen Sj, bis S.^ und S-j_- bis S-^ der beiden Spulengruppen
andererseits:
TX " ("S11 + S12 + S13 " Sl4 " S21 + S22 + S23
TY " (+Sll + S12 " S13 " S14 + S21 + S22 " S23
TZ ".(+Sll + S12 + S13 + S14 " S21 " S22 " S23
R*· / _i_o -i- o «■ o «■ ό ■»" es mm c Λλ c Am α \
Λ X X Χ'Λ XO X" <S X £ι £* , Zt-J ^ ~χ
RY - (+S11 - S12 - S13 + S14 - S21 + S2^ + S23 - S24)
RZ t+bll b12- bl3 bl4 · fa21 b22 + b23 b24;
Die verschiedenen oben beschriebenen Verfahren zur Durchführung der Rechenoperation lassen sich sinngemäß auf diese Beziehungen
anwenden. Wegen der Beschränkung auf vergleichsweise kleine Abweichungen des Objekts von der Ausgangsstellung ist
der Sechskomponentenwandler besonders zur Steuerung eines bewegungskompensierenden
Servosystems geeignet, das die Rückstellung des Objekts in die Ausgangsposition bewirkt oder aber
eine bewegungskonforme Mitführung des Wandlers mit dem belie
big bewegten Objekt veranlaßt.
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Claims (4)
- Patentansprüche( l.Ä Mechanoclcktrischer Wandler zur gleichzeitigen, berührungs- und rückv/irkungsfreien Ermittlung mehrerer Translations- und/ odor Rotationskomponenten der Bewegung oder Stellung eines mit dem Wandler insbesondere induktiv mittels eines Ferritkörpers gekoppelten Objektes, mit einer Rechenschaltung, welche den Komponenten der Abweichung des Objektes von einer gegebenen Ausgangsstellung nach Vorzeichen und Größe entsprechende Signale erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangssignale der Rechenschaltung von mindestens drei bezüglich des Objektes (10,20) räumlich verteilten Gebern (z.B. W. bis W.) des Wandlers erzeugt werden, und daß die Ausgangsspannungen der Rechenschaltung für jede der zu ermit^ telnden Komponenten von je einem Demodulator (DEM) phasenabhängig demoduliert werden.
- 2.) Wandler nach Anspruch 1, d a du r ch gekennzei chnet, daß die induktiven Geber drei oder mehr räumlich getrennte Sekundär spulen (W bis W*, W', bis W'.) oder Gruppen von Sekundärspulen (W11 bis W34) eineg Differentialtransforma_ tors sind, aus deren induzierten Wechselspannungen im Falle einzelner Sekundärspulen eine elektrische Analogschaltung mit einem Differenzverstärker (OPV 1) die einzelnen Komponenten errechnet (Figur 2A) , während im Falle von drei oder mehr Sekundär spulengruppen die Komponenten durch je eine Reihenschaltung mehrerer Spulen direkt aus den Wechselspannungen errechnet werden (Figur 4A).
- 3.) Wandler nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß die induktiven Geber drei oder mehr räumlich getrennte Drosselwicklungen (DW1 bis DW4) oder Gruppen von Drosselwicklungen (DW11 bis DW34) einer Differentialdrossel509824/051723El 3sind, und daß die Komponenten aus den Impedanzen der Wicklungen mittels je einer Ahalogschartung (Figur 2B) oder im Falle von drei oder mehr Wicklungsgruppen direkt durch Anordnung der Wicklungen in den Zweigen von je einer Wechselströmwiderstandsbrücke für. jede Komponente errechnet werden (Figur 4B) .
- 4.) Wandler nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a durch g e k en η ze i c h η e t , daß zur gleichzeitigen Ermittlung aller Komponenten der Bewegung oder Stellung eines anisometrischen Objektes (20) insbesondere mit einem Ferritkörper im Raum zwei räumlich getrennte Anordnungen von Gebern (W11 bis W1,. undW21 bis W24) vorgesehen sind,, zwischen denen das Objekt angeordnet ist(Figur 5).50 9 82 4/ O.B 17Leerseit
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2361385A DE2361385C3 (de) | 1973-12-10 | 1973-12-10 | Mec hanoelektrischer Meßumformer |
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Family Applications (1)
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