DE2361275A1 - Eindeckung fuer schraegliegende dachflaechenfenster - Google Patents
Eindeckung fuer schraegliegende dachflaechenfensterInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
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- E04D13/147—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs
- E04D13/1473—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof
- E04D13/1475—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof wherein the parts extending above the roof have a generally rectangular cross-section
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- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
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Description
^Plast-inddsakning15
Diplom-Ingenieur Yillum Benedikt Kann Rasmusseng 293° Klampenborg
, Dänemark
Eindeckung für schrägliegende Dachflächenfenster
Die Torliegende Erfindung betrifft, eine Eindeokung für schrägliegende Dachfläehenfenster in einem Dach mit einer Deckung aus
Ziegeln s Zementsteinenj, Eternitplätten oder ähnlichen Dachdeckelementenp
die einander seitlich überlappen; welche Eindeckung einen den Fensterrahmen umsehliessenden Rahmen aus ir Querschnitt
winkelförmigen Rahmenstücken mit einem ersten Flansch^, der parallel
zur Dachfläche verläufts und einem zweiten Flansch hats der
sich an der ilussenseite des Fensterrahmens entlang empor er streckt
und in den Seitenstücken des Rahmens -die sine Seite einer in
Höhenrichtung des Daches verlaufenden Ablaufrinn© bildet, die
dachdeckungsseitig von einer hochgelegenen Parti© d®s -ersten
Flansches begrenzt wird«
.Eindeckungen dieser Art sind beispielsweise aus den Beschreibungen
zu den dänischen Patenten Ö2.&57 und Io5«944 bekannt* Bei
diesen bekannten Konstruktionen setzt sich der erifähnte erste
Flansch von der hochgezogenen Partie nach aussen hin fort und erstreckt sich ein kurzes Stück unter die Dachdeckung hinein,
wo der Flansch von einem niedrigen, hochgezogenen Hand zwecks Bildung einer zusätzlichen oder sekundären Rinne abgeschlossen
werden kann, in welcher zur Verbesserung der Dichtigkeit des Daches um die Fensterpartie herum ein Streifen aus-Schaumnylon
oder ähnlichem, nachgiebigem Material angebracht oder ein Verstrich oder Strang aus Mörtel angelegt werden kanns der den
Zwischenraum zwischen dem Flansch und der Unterseite der Dachdeckung verschliessen soll. Diese zusätzlichen Dichtungsmassnahmen
werden jedoch in der Praxis normalerweise nicht ausgenutzt.
Die bereits bekannten Eindeckungen gewährleisten erfahrungsgemäss
ausreichende Dichtigkeit gegen Regenwassere Wehender Schnee verursacht jedoch Probleme, weil dieser Sehne© in den Spalt'
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zwischen der Dachdeckung und dem ersten Flansch des Eimdeekungsrahmens
eindringen und eventuell weiter in das Dach himeiK- .oder
durch das Dach hindurchdringen kanno
Die vorliegende Erfindung bezweckt,, eine Kind eckung der
wähnten Art zu schaffen, die ausserdem auch das Sindrlsgein von
wehendem Schnee verhinderte
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemässe Mmdieckuiig
dadurch gekennzeichnet,, dass sich eine zusammenhängende Bahn aus
dichtem Folienmaterial .vom Eindeckungsrahmen unter der Dachdeckung
her nach aussen erstreckt und dass sich eine zweite Bahn aus ähnlichem oder entsprechendem Material an die hoehgezogene
Partie- jedes Rahmsnseitenstückes anschliesst und dazu
bestimmt ist, sich seitlich über die erste Bahn und unter jedenfalls
die erste sich anschliessend© Reihe von Dachdecfaglementen
sowie in den Überlappungsbereich zwischen der unterlegten Reihe oder den unterlegten Reihen von Elementen und der nächsten Reih©
' hinein zu erstreckenβ
Es ist an sich nichts Neues, eine Fenstereindeckung auch gegen
wehenden Schnee abzudichten, nähmlich durch Anwendung einer
Kappe, die gewöhnlich aus Blei- oder Zinkblech besteht und sich nicht nur an der Unter kante des Fensters, sondern auch an dessen
Seitenkanten bis über die Aussenseite der Dachdeckung erstreckte
In diesem Fall ist jedoch eine erhebliche manuelle Arbeit auf dem Dach erforderlich, um die Kappe so zu bearbeiten,, dass sie sich
dicht genug an die Dachoberfläche anschliesst; und ausserdem
wird diese Lösung auch in ästhetischer Hinsicht als weniger ansprechend
angesehen.
Im Gegensatz hierzu gilt für die erfindungsgemässe Eindeckung, dass beide Bahnen, die die Eindeckung gegen Nässe und wehenden
Schnee abdichten sollen, völlig verborgen liegen, so dass sie teils das Aussehen des Daches überhaupt nicht beeinträchtigen,
teils gegen mechanische Überbeanspruchung gut geschützt sind. Hierzu kommt zusätzlich, dass die betreffenden Bahnen aus einem
weichen und billigen Material, z.B. Kunststoff-Folie, bestehen
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können, die keine besondere Formgebung nach der Art der Dach- t
deckung erfordert und sich leicht an Ort und Stelle der Dach-, deckung anpassen lässt.
In gewissen Fällen, z.B. bei Ziegeldächern, kann die genannte
zweite Bahn aus einem Material-Streifen bestehen, der sich ungebrochen in Höhenrichtung des Daches erstreckt und eine Art
Sack unter der dem Fenster am nächsten liegenden Reihe von Dachpfannen bildet und der an der Unterkante der untersten der
betreffenden Dachpfannen bis auf die Oberseite des Daches hinausgeführt sein kann, so dass Nässe,' wie Schmelzwasser von hereingewehtem
Schnee aus dem Sack auf das Dach hinaus ablaufen kann.
Eine erfindungsgemässe Möglichkeit, die beispielsweise auch in
Verbindung mit Schieferdächern anwendbar ist, geht darauf hinaus, dass die genannte zweite Bahn von schuppenförmig übereinandergelegten
Folienstücken gebildet wird, die, eventuell zusammen mit der Innenkante der ersten Bahn, an der hochgezogenen ■
Partie des Rahmenseitenstücks festgehalten werden. In diesem Fall kann jedes der betreffenden'Folienstücke mit seinem unteren
Rand durch den Überlappungsbereich zwischen den zwei übereinanderliegenden Dachpfannen, Schiefersteinen oder ähnlichen
Dachdeckelementen auf das Dach hinausgeführt sein, und da die betreffenden Folienstücke von vornherein völlig unabhängig voneinander
sein können, sind sie leicht in bezug auf die Dachdeckelemente zu plazieren, wonach sie an der hochgezogenen Partie
des Rahmenseitenstücks fixiert werden können. Bei der Herstellung der Eindeckung lassen sich die Folienstücke also einzeln
in Höhenrichtung des Daches frei verschieben, so dass ihre Unterkanten die gewünschte Lage im bezug auf die sich ansehliessenden
Dachpfannen oder Dachsteine erhalten, und ein und dieselbe erfindungsgemässe Eindeckung ist demnach unabhängig von erheblichen
Dimensionsunterschieden zwischen den verwendeten Dachdeckelementen in Verbindung mit verschiedenen Dächern anwendbar.
Die äusseren Seitenkanten der erstgenannten Bahn bilden erfindungsgemäss
vorzugsweise einen hochgesogenen Ränd? der eventuell ·
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durch den Überlappungsbereich zwischen zwei Reihen von Dachdeckelementen
hindurch auf das Dach hinausgeführt ist. Hierdurch bildet die betreffende Bahn einen zusätzlichen Trog unter und
neben der Ablaufrinne, so dass das Dach noch zusätzlich gegen
das Eindringen von Wasser geschützt wird.
Zwei Ausführungsformen der erfindungsgemässen Eindeckung sind im folgenden unter Bezugnahme auf die hauptsächlich schematische
Zeichnung näher erklärt. Es zeigt
Fig. 1 einen Ausschnitt einer Dachpartie mit einem Fenster,
welches mit einer ersten Äusfühningsform der erfindungsgemässen
Eindeckung versehen ist,
Fig. 2 in grösserem Masstab einen Schnitt entlang der Linie
II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 einen Teil eines ähnlichen Schnittes durch eine zweite Ausführungsform der Mndeckung·
Das in Fig. 1 veranschaulichte Dach hat eine Deckung aus gewöhnlichen
Dachpfannen 1, die auf Latten 2, Fig. 2, oder eventuell auf einer Dachverschalung ruhen· In das Dach ist ein Fenster 3
mit einem Fensterrahmen 4 eingebaut, der auf seiner Oberseite durch eine Kappe 5 mit einer Schürze 6 abgedeckt ist,
die sich entlang der Äussenseite des Fensterrahmens 4- ein Stück ·
nach unten erstreckt. Die Schürze 6 überdeckt einen hochgezogenen Flansch 7 eines Eindeckungsrahmens, der zusätzlich aus einem
mit der Dachfläche parallelen Flansch 3 besteht, "welcher sich
in einer freien, hochgezogenen Partie 9 fortsetzt. Die Teile 7, Ö und 9 bilden zusammen eine Ablauf rinne, die traufseitig auf
nicht näher gezeigte Weise auf das Dach hinausgeführt ist.
Zwischen den hochgezogenen Flansch 7 des Eindeckungsrahmens und den Fensterrahmen 4 ist eine zusammenhängende, dichte Bahn Io
aus Folienmaterial, beispielsweise Aluminiumfolie oder. Kunststoff, gelegt, und diese Bahn setzt sich ununterbrochen in
Richtung nach aussen unter dem Flansch S und weiter unter die Dachdeckung hinunter fort. An den freien Rändern kann die Bahn
Io, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, über eine Latte 11 gelegt sein, die verhindert, dass Nässe, die eventuell von dieser Bahn
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aufgefangen wird, sich weiter unter das Dach ausbreiten kann. Die traufseitige Kante der Bahn kann auf nicht näher dargestellte
Weise durch den Überlappungsbereich zwischen zwei waagerechten Reihen von Dachpfannen 1 hindurch auf das Dach hinausgeführt
sein.
Zwecks zusätzlicher Abdichtung des Daches, insbesondere gegen
wehenden Schnee, schliesst sich eine zusätzliche Bahn 12 aus demselbem
oder entsprechendem Material an die hochgezogene Partie
9 des Eindeckungsrahmens an und ist von dort aus unter die erste
Reihe von,Dachpfannen 1 geführt und um die abgekehrte Kante
dieser Dachpfannen·herumgelegt, d.h. in den Überlappungsbereich zwischen der betreffenden Reihe von Dachpfannen 1 und der nächsten Reihe von Dachpfannen 1» hineingeführt· Wie bereits erwähnt,-
kann diese zweite Bahn aus einem zusammenhängenden Materialstreifen
bestehen, kann jedoch auch von schuppenförmig
übereinandergelegten Folienstücken mit derselben Aufteilung wie die Dachpfannen in Höhenrichtung des Daches gebildet werden.
In beiden Fällen kann der dem Fenster 3 am nächsten lie-'
gende Rand der Bahn dichtend an der hochgezogenen Partie 9 befestigt sein, und zwar mit Hilfe einer Klemmenschiene 13, wie
es in Fig. 2 gezeigt ist. Eine beständigere Verbindung zwischen der Bahn=12 und der hochgezogenen Partie 9 lässt sich eventuell ·
durch Einklemmen der Kante der Bahn in den umbördelten Rand der Partie 9 herstellen.
Wie bereits angedeutet, braucht der in Fig. 2 links befindliche
Rand der Bahn Io nicht an einer Latte 11 zu enden, sondern
kann beispielsweise auf entsprechende Weise wie die-Bahn
12 auf die Aussenseite des Daches hinausgeführt sein»
In Fig. 3 sind für analoge Teile dieselben Bezugsziffern wie in
Fig. 2 benutzt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Ausführ
ungsf ο rme η besteht darin, dass die Bahn Io nach Fig. 3 nicht
unter den Eindeckrahmen und entlang der Aussenseite des Fensterrahmens hochgeführt ist, sondern stattdessen mit der Oberkante
der hochgezogenen Partie 9 des Eindeckungsrahmens dichtend ver-
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"bunden ist. Die dichte Verbindung ist der Figur gemäss durch
Einfalzen der Innenkante der Bahn Io in den umbördelten oberen Rand der Partie 9 erzielt, woraufhin die Bahn 12 mit Hilfe
der Klemmenschiene 13 aussen auf der Bahn Io befestigt ist.
Fig. 3 zeigt ferner, dass der linke oder äussere Rand der Bahn
Io in den Ober lappungsb er eich zwischen zwei Dachpfannen 1* und
1" hineingeführt sein kann, und zwar auf gleiche Weise, wie der
linke Rand der Bahn 12.
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Claims (6)
- Patentansprüche' lJ Eindeckung für schrägliegende Dachflächenfenster (3) in einem Dach mit einer Deckung aus Ziegeln, Zementsteinen, Eternitplatten oder ähnlichen Dachdeckelementen (1,1*)» die einander seitlich überlappen, welche Eindeckung einen den Fensterrahmen (4) umschliessenden Rahmen aus im Querschnitt winkelförmigen Rahmenstücken mit einem ersten Flansch (8), der parallel zur Dachfläche verläuft, und einem zweiten Flansch (7)- hat, der sich an der Aussenseite des Fensterrahmens entlang emporerstreckt und in den Seitenstücken des Rahmens.die eine Seite einer in Höhenrichtung des Daches verlaufenden Ablaufrinne bildet, die dachdeckungsseitig von einer hochgezogenen Partie (9) des ersten Flansches (8) begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine zusammenhängende Bahn (lo) aus dichtem Folienmaterial vom Eindeckungsrahmen (7, 8, 9) unter der Dachdeckung (1, I1) her nach aussen erstreckt und dass sich eine zweite Bahn (12} aus ähnlichem oder entsprechendem Material an die hochgezogene Partie (9) jedes Rahmenseitenstückes anschliesst und dazu bestimmt ist, sich seitlich über die erste Bahn (lo) und unter jedenfalls die erste sich anschliessende Reihe von Dachdeckelementen (l) sowie in den Überlappungsbereich zwischen der unterlegten Reihe oder den unterlegten Reihen von Elementen und der nächsten Reihe (I1J hinein zu erstrecken.
- 2. Eindeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Bahnen .(lo, 12} aus Kunststoff-Folie bestehen.
- 3· Eindeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet t dass die erstgenannte Bahn (Io} unter dem ersten Flansch (8) des Eindeckungsrahmens sowie zwischen dem zweiten Flansch (7) dieses Rahmens und der Aussenseite des Fensterrahmens (4j liegt.
- 4. Eindeckung nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Bahn (12} von schuppenförmig übereinandergelegten Folienstücken gebildet wird, die, eventuell zusammen mit,der Innenkante der ersten Bahn (lo), an der hochgezogenen Partie (9) des Rahmenseitenstücks festgehalten werden.4098 25/0340- . '
- 5. Eindeckung nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkante der erstgenannten Bahn (lo) an der Oberkante der hochgezogenen Partie (9) permanent befestigt, z.B. festgefalzt., ist und dass die zweite Bahn (12) an derselben Oberkante mit Hilfe einer auf diese aufgesteckten Klemmenschiene (13) lösbar festgehalten wird.
- 6. Eindeckung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Seitenkanten der erstgenannten Bahn (lo) einen hochgezogenen Rand bilden, der eventuell durch den Überlappungsbereich zwischen zwei Reihen von Dachdeckelementen (1, 1*} hindurch auf das Dach hinausgeführt ist.Leerseite
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Owner name: V. KANN RASMUSSEN INDUSTRI A/S, SOEBORG, DK |
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