DE2360310A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen nassbehandeln von endlosgut - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen nassbehandeln von endlosgutInfo
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- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
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Description
Vepa AG : . ; V 547
Riehen/Basel/Schweiz 3. Dezember 1973
"Vorrichtung zinn kontinuierlichen Naßbehandeln von Endlosgut"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen
Naßbehandeln von Endlosgut mit einem die mittels einer Pumpe umgewälzte Flüssigkeit aufnehmenden.Behälter, der zur
Bildung des Behandlungsraumes horizontal von einer flüssigkeitsdurchlässigen Trennwandung- und seitlich durch mindestens eine
lotrechte Seitenwandung mit gegenüber der Behälterwandung niedrigerer
Oberkante abgeteilt ist, wobei der zwischen der Seiten- und der höheren Behälterwandung gebildete Seitenkanal mit
dem Raum unterhalb der Trennwandung in Verbindung steht.
Die Vorrichtung der genannten Art dient zur Naßbehandlung von
losen Materialien. Dazu wird auf das auf einem Endlosband unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche transportierte Gut die Behandlungsflüssigkeit
aufgesprüht. Die oben aufgegebene Flüssigkeit durchdringt das Gut und wird unten mit Hilfe einer dem Endlosband
nachgeschalteten Siebtrommel zugeordneten Pumpe abgesaugt.
Seitlich der das Endlosband längs begrenzenden Wandung ist ein
Flüssigkeitsrückführkanal gebildet, von dem aus die Flüssigkeit über die Oberkante der Seitenwandung in Richtung zum auf dem
Endlosband geführten Behandlungsgut fließt.. Durch diese Maßnahme
wird das in der Flüssigkeit schwimmende und von dem Endlosband
transportierte Gut vom Rand des Endlosbandes entfernt gehalten.
Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem ist
anders geartet. Wirk- und Webwaren aber auch Vliesstoffbahnen
werden-häufig mit Polyurethan beschichtet, welches in DMF gelöst
ist. Zum Koagulieren dieses in DMF gelösten Polyurethans wird ein Verweilbad benötigt, in dem die Bahn eine gewisse
Strecke in einem DMF-Wassergemisch berührungslos geführt ist.
Bei dieser Naßbehandlung.ist also auch Bedingung, daß die Warenbahn
keine Führungs- oder Leitorgane berührt, was eine bleibende Veränderung der Oberflächenstruktur der Warenbahn zur
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Folge hätte. Eine Berührung mit solchen Vorrichtungsteilen darf erst nach dem Koagulieren des Polyurethans erfolgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung insbesondere für den genannten Verwendungszweck zu finden,
bei der zusätzlich die Warenbahn falten- und verzugsfrei durch die Flotte geführt wird, da vor dem Koagulieren in der
Ware enthaltene Verzüge oder Falten durch das Koagulieren in der Ware für immer fixiert sind.
Ausgehend von der Vorrichtung anfangs genannter Art wird die gestellte Aufgabe durch eine Vorrichtung gelöst, bei der der
Raum unterhalb der Trennwandung als Stauraum dient, indem dem Seitenkanal eine Druckpumpe zugeordnet und die Oberkante der
Seitenwandung als Flüssigkeitsüberlaufkante in Richtung zum Kanal ausgebildet ist. Durch diese Maßnahme ist die Voraussetzung
gegeben, daß die in die Flüssigkeit eingegebene endlose Warenbahn das ganze Behandlungsbad durchschwebt, indem
sie von unten infolge der durch die flüssigkeitsdurchlässige Trennwandung strömenden Flüssigkeit getragen wird. Zusätzlich
ist für einen steten Kreislauf der Flüssigkeit gesorgt. Ein gleichmäßiger Trageffekt über die ganze Arbeitsbreite und
-länge ergibt sich, weil sich die Flüssigkeit im Raum unterhalb der Trennwandung staut. Infolgedessen wird sie gleichmäßig
über die Fläche der Trennwandung in den Behandlungsraum strömen.
Eine größere Anzahl von weiteren Details kann die Vorrichtung
vorteilhaft ausbilden. So sollte beispielsweise die Achse der Pumpe zur Erzeugung des Flüssigkeitskreislaufs und des Staudruckes
unterhalb der Trennwandung lotrecht ausgerichtet, also der.Motor oberhalb des Seitenkanals angeordnet sein. Diese
Anordnung bedingt ein Getriebe und eine Motorlagerung ohne wesentliche
Dichtungen und Lager im Bereich der Flüssigkeit. Der Seitenkanal sollte an der Längsseite des Behälters vorgesehen
sein, vorzugsweise auf beiden Seiten der Vorrichtung, wobei
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über die Länge des Behälters mehrere Pumpen, gegebenenfalls
auch wechselseitig, angeordnet sein könnten.
Wenn auch der gleichmäßige, berührungslose Transport der
Ware durch die erfindungsgemäße Konstruktion gewährleistet ist, so ist doch nicht immer sicher, daß die Warenbahn gleich
zu Beginn der Vorrichtung auch unter die Flüssigkeit taucht.
Es besteht die Gefahr, daß die Warenbahn auf der Oberfläche
zumindest im Einlaufbereich der Vorrichtung schwimmt. Um
dieses Schwimmen zu vermeiden, wird in Ergänzung vorgeschlagen,
zumindest im Bereich des Einlaufs ein das Gut in die
Flüssigkeit eintauchendes Organ anzuordnen. Da das Untertauchen
berührungslos erfolgen muß, sollte dieses Organ als ein auf das Gut fließender, vorzugsweise quer über die Arbeitsbreite
sich erstreckender Flüssigkeitsvorgang oder dgl. ausgebildet sein. Dieser Flüssigkeitsvorgang könnte durch
einen Überlauftrog oberhalb des Flüssigkeitsniveaus erzeugt
werden.
Ist die Vorrichtung nicht zum Koagulieren von berührungsfrei
zu transportierenden Gütern vorgesehen, dient es mit Vorteil
beispielsweise als Verweilbad für.Wirk- und Webwaren, so kann das eintauchende Organ auch als Umlenkwalze oder als mit dem
Gut umlaufendes Siebband ausgebildet sein, unter dem die Warenbahn
auch in Faltenlage durch die Vorrichtung transportiert werden kann. .
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung
nach der Erfindung dargestellt. Anhand dieser Beispiele sollen
noch weitere Merkmale der Erfindung dargestellt werden. Es zeigen:
Figur Ir ein Querschnitt durch eine Naßbehandlungsvorrichtung,
Figur 2: ein Schnitt längs durch die Vorrichtung nach Fig. 1
und
Figur 3: ein Längsschnitt durch eine Vorrichtung ähnlich der nach Fig. 2
Figur 3: ein Längsschnitt durch eine Vorrichtung ähnlich der nach Fig. 2
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Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Flüssigkeitsbehälter
1, der zur Bildung des Behandlungsraumes 2 eine horizontal ausgerichtete Trennwandung 3 aufweist und seitlich
durch die lotrechten Seitenwandungen 4 und 5 abgeteilt ist. Die Seitenwandungen 4, 5 sind mit Abstand von den zugeordneten
Behälterwandungen 1 angeordnet und weisen eine niedrigere Oberkante als die der Behälterwandung auf. Diese Oberkante
dient als Überlaufkante für die vom Behandlungsraum 2 in die von den Seitenwandungen 4, 5 und der Behälterwandung 1 gebildeten
Seitenkanäle 6, 7 fließende Flüssigkeit. Nach Fig. 1 ist dem Seitenkanal 6 eine Pumpe 7 zugeordnet, deren Achse lotrecht
ausgerichtet und deren Motor oberhalb des Behälters 1 angeordnet ist. Diese Pumpe 8 kann mehrfach über die aus Fig.2
ersichtlichen Längen der Vorrichtung angeordnet sein. Auch ist es möglich, Pumpen dem Kanal 7 zuzuordnen, wobei die Anordnung
beispielsweise wechselseitig erfolgen könnte.
Durch diese Konstruktion ist der Raum 9 unterhalb der Trennwandung
3 als Stauraum ausgebildet. Die von der Pumpe 8 unterhalb der Seitenwandung 4 durch den Verbindungskanal 12 in den
Stauraum 9 gedrückte Flüssigkeit wird von dort gleichmäßig durch die Fläche der Trennwandung 3 gemäß den dargestellten
Pfeilen in den Behandlungsraum 2 strömen und die Warenbahn 10 schwebend in der Flüssigkeit halten. Da die Oberkanten 11 der
Seitenwandungen 4, 5 als Überlaufkante, also niedriger als die
Behälterwandungen,ausgebildet sind, fließt die Flüssigkeit selbsttätig in die Seitenkanäle 6, 7 wieder den Pumpen 8 zu.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der Stauraum 9 nur mit dem Seitenkanal 6 durch einen Verbindungskanal. 12 verbunden.
Die Seitenwandung 5 ist gegenüber dem Stauraum 9 bis zum Boden des Behälters 1 durchgezogen. Die in diesen Seitenkanal
7 überströmende Flüssigkeit wird mittels einer nicht dargestellten Pumpe in den aus Fig. 2 ersichtlichen Überlauftrog
gepumpt. Dieser Trog ist im Bereich des Einlaufs quer über die Arbeitsbreite angeordnet und dient zum Untertauchen der von
dem Walzenpaar 14 durch den Imprägniertrog 15 gezogenen und
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in den Behälter 1 gelieferten Warenbahn 10, indem, von dem
Überlauftrog 13 ein Flüssigkeitsvorgang auf die der Flüssigkeit zulaufende Warenbahn 10 strömt. Dem Trog kann noch eine
justierbare Rutsche 16 zugeordnet sein, die ein Verziehen der Warenbahn verhindert, aber bei bestimmten Arbeitsvorgängen
weggeschwenkt werden muß.
Im Bereich des Auslaufs ist gemäß Fig. 2 unterhalb des Flüssigkeitsniveaus
eine Umlenkwalze 17 angeordnet, über die die Warenbahn der Presse 18 außerhalb des Behälters 1 zuläuft.
Der Transport der Warenbahn durch den Behälter wird durch diese Presse 18 reguliert. Hier ist ein Kontakt der Warenbahn
mit Umlenkwalzen ohne Bedeutung, da die Koagulation der Polyurethanbeschichturig bereits erfolgt ist.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt, daß/die Vorrichtung
nach den Fig. 1 und 2 auch als Verweilbad für z.B. verzugsfrei
und spannungslos zu behandelnde Wirkwaren dienen kann. Diese kann auch in gestauchter Lage das. Bad.durchlaufen. Um nicht
zu viele der Überlauftröge 13 über die Länge der Vorrichtung
anzuordnen - selbstverständlich können im Bereich des Einlaufs
allein mehrere dieser Tröge vorgesehen sein - erstreckt sich über die Länge des..Bades ein Siebband 19, dessen mit der Ware
in Kontakt stehender Trum unterhalb der Flüssigkeit umläuft. Die Warenbahn liegt also von unten an dem Siebband an, indem
sie von der von der Trennwandung 3 jetzt stärker aufströmenden
Flüssigkeit gegen dieses Siebband gedrückt und zum Waschen durchströmt wird. Am Auslauf ist bei dieser Vorrichtung dem
Preßwalzenpaar 18 noch eine-Ausbreitwalze 20 zugeordnet, um
die in Faltenlage durch das Bad transportierte Warenbahn glatt der Quetsche zuzuführen.
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Claims (1)
1.1. Vorrichtung nach Anspruch 5 und/oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Organ als ein mit dem Gut (10) umlaufendes Siebband (19) od. dgl. ausgebildet ist.
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L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732360310 DE2360310C2 (de) | 1973-12-04 | 1973-12-04 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln von bahnförmigem Textilgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732360310 DE2360310C2 (de) | 1973-12-04 | 1973-12-04 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln von bahnförmigem Textilgut |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2360310A1 true DE2360310A1 (de) | 1975-06-05 |
| DE2360310C2 DE2360310C2 (de) | 1984-06-20 |
Family
ID=5899812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732360310 Expired DE2360310C2 (de) | 1973-12-04 | 1973-12-04 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln von bahnförmigem Textilgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2360310C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4452055A (en) * | 1982-12-01 | 1984-06-05 | Alfred Lejeune | Horizontal autoclave tank for the treatment of textile materials |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1460357A1 (de) * | 1965-04-13 | 1970-04-02 | Patentdienst Anstalt F | Vorrichtung und Verfahren zum Nassbehandeln von Fasermaterialien |
| DE1610877A1 (de) * | 1966-01-29 | 1971-04-15 | Patentdienst Anstalt F | Vorrichtung zum Nassbehandeln von fluessigkeitsdurchlaessigen Guetern |
-
1973
- 1973-12-04 DE DE19732360310 patent/DE2360310C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1460357A1 (de) * | 1965-04-13 | 1970-04-02 | Patentdienst Anstalt F | Vorrichtung und Verfahren zum Nassbehandeln von Fasermaterialien |
| DE1610877A1 (de) * | 1966-01-29 | 1971-04-15 | Patentdienst Anstalt F | Vorrichtung zum Nassbehandeln von fluessigkeitsdurchlaessigen Guetern |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4452055A (en) * | 1982-12-01 | 1984-06-05 | Alfred Lejeune | Horizontal autoclave tank for the treatment of textile materials |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2360310C2 (de) | 1984-06-20 |
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