DE2359281B2 - Schneidvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung mit
geradem Ober- und Untermesser, bei welcher das Obermesser, welches die Schnittbewegung ausführt, mit
dem um eine parallel zu den Messerkanten angeordnete Achse schwenkbar gelagerten Untermesser zusammenarbeitet,
wobei das Untermesser in der Schnittstellung aus der Lotrechten heraus vorzugsweise gefedert gegen
das Obermesser hin geneigt angeordnet ist.
Aus der GB-PS 2 42 956 ist eine Vorrichtung mit
geradem Ober- und Untermesser bekannt, wobei das Untermesser während der Schnittbewegung an das
Obermesser vorzugsweise gefedert angedrückt wird. Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie
nur zum Schneiden von extra dünnen Folien und Feinblechen geeignet ist.
Außerdem erfolgt die Kraftübertragung direkt auf das gesamte Untermesser, so daß es entsprechend
schwer und stabil ausgeführt sein muß. Dieses entsprechend schwere und kompakte Untermesser
verhindert aber ein feinfühliges Reagieren auf wechselnde Belastungen. Dies führt zur Ausbildung von
Schwingungen, die sich auf die gesamte bekannte Vorrichtung übertragen, die Standzeit derselben wesentlich
herabsetzen und die Schnittqualität des erhaltenen Schnittgutes vermindern. Diese bekannte
Vorrichtung hat also den Nachteil, nur für leichte Schnitte einsetzbar zu sein. Beim Schneiden von dickem
und an den Messern haftendem Schnittgut kommt es durch Seitenkräfte zu einem Auseinanderdrücken der
Schnittflächen des Ober- und Untermessers, wodurch die Funktionstüchtigkeit eingeengt ist.
Ziel der Erfindung ist es, unter Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten eine Schneidvorrichtung zu schaffen,
mit der es möglich ist, wesentlich dickeres und schwer zu schneidendes Schnittgut, z. B. unvulkanisierte,
gummierte Stahlkordbahnen exakt scharfkantig und gratfrei bei einer ständigen Null-Spalt-Einstellung
abzuschneiden. Die Schnittkante des Schnittgutes weist keinerlei Beschädigungen auf und ist auch vollkommen
geradlinig. Ein weherer Vorteil ergibt sich durch die Möglichkeit einer verhältnismäßig leichten und massearmen
Ausbildung des Obermessers und dessen Führung, wodurch der Kraftaufwand bei seiner
Betätigung wesentlich herabgesetzt wird. Zusätzlich erreicht man eine sehr lange Standzeit der gesamten
erfindungsgemäßen Vorrichtung bei geringen Investitionskosten.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im wesentlichen darin, daß das Untermesser an einem
Messerträger befestigt ist, welcher Messerträger vorzugsweise über seine gesamte Länge mittels einer
Nut-Feder-Verbindung auf einem -Querholm schwenkbar gelagert ist, und der Messerträger oberhalb der
Kante des Untermessers einen Anlaufschuh zur Führung des Obermessers aufweist.
Dadurch erreicht man ein feinfühliges Reagieren des Messerträgers, welcher eine besonders gute Schnittqualität
garantiert. Außerdem verhindert man auf diese Art das Entstehen von Schwingungen, da erstens der
Messerträger mit geringer Masse versehen ist, und da er zweitens die gesamte auf ihn einwirkende Kraft über die
Nut-Feder-Verbindung absolut spiel- und verwindungsfrei und über die gesamte Länge gleichmäßig an den
feststehenden und massiven Querholm weitergibt. Diese spezielle Bauweise verhindert auch im wesentlichen den
raschen Verschleiß der Messerkanten. In weiterer Folge bedingt das aber eine wesentlich längere Standzeit der
ganzen erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Da sich bei der Herstellung von Luftreifen immer mehr die Verwendung von Stahlkord durchsetzt, ist es
notwendig, das gummiverbundene Drahtlitzen enthaltende Gewebe unter verschiedenen Winkeln zu den
Drahtlitzen in Abschnitte zu schneiden, deren Schnittflächen eben sein müssen, und die keine hervorstehenden
Drahtlitzen aufweisen dürfen. Das würde die Qualität des Endproduktes vermindern. Vorteilhaft wird
dies durch einen während der Schnittbewegung federnd an das Obermesser andrückbaren Messerträger erreicht,
da dieser eine Anlagerung des Schnittgutes am
Obermeiser verhindert, weil das Schnittgut im Augenblick des Schnittes gedehnt wird und nach dem Schnitt
sich sofort vom Obermesser in seine Ausgangsposition entfernt. Dieser Messerträger ist mit einem auswechselbaren
Messer ausgestattet, welche eine allfällige ί Reparatur erleichtert.
Um vor dem Schneidvorgang einen exakten Null-Spalt, d. h. eine Berührung der Schnittkanten von Ober-
und Untermesser zu erreichen, ist die Stirnseite der Anlaufschuhe genau in der Schnittebene angeordnet, so in
daß das Oberm .sser im Bereich der Stirnfläche geführt
und der Anpreßdruck des Untermessers an das Obermesser je nach Art des Schnittgutes aufgebracht
werden kann.
Zur Gewährleistung eines gleichmäßigen Andrückens ι Γ>
des Messerträgers an das Obermesser, wird ein mit einem kompressiblen Medium gefüllter Schlauch verwendet
Eine andere Möglichkeit bieten hydraulische oder pneumatische Andrückzylinder, die dasselbe noch
mit völlig konstantem Anpreßdruck ermöglichen. Es hat sich als günstig erwiesen, daß der Messerträger beim
Schnitt mit mindestens dem dreifachen seines Eigengewichtes federnd an das Obermesser angedrückt wird.
Bleibt man unter diesem Wert, kommt es leiche zu einem
Auseinanderdrücken der Messer, da der beim Schnitt 2s
entstehenden Seitenkraft zu wenig Halt entgegengesetzt werden kann.
Sind die Messer schon etwas abgenutzt oder ist ein besonders starker Stahlkord zu schneiden, wie er z. B.
für LKW-Reifen verwendet wird, dann muß man einen etwas höheren Anpreßdruck wählen. Wählt man den
Anpreßdruck jedoch wesentlich höher, so führt dies zu einem vorzeitigen Zerreiben der Messerflächen oder zu
einem gegenseitigen Abziehen der Messer, was die Standzeit derselben wesentlich herabsetzt. ji
Um eine gute Kraftübertragung vom Messerträger in den stabilen Querholm zu ermöglichen, ist es zweckmäßig,
den Messerträger des Untermessers zusätzlich unter Zuhilfenahme von Druckfedern auf den Querholm
zu lagern. Dadurch kommt es zu einer kleinen und genau to bemessenen Bewegung des Messerträgers, aber zu
keinerlei unKontrollierten Verwindung desselben. Aufgrund der Beibehaltung der Parallelität zum Obermesser
sowie einer exakten Null-Spalt-Einstelhng kommt
es zu einem Schereneffekt, der eine gleichbleibende und r> über die gesamte Breite des Schnittgutes reichende
Schnittqualität garantiert.
Der Winkel ä, der zwischen der Üewegungsrichtung des Obermessers und einer Geraden gebildet wird, die
durch die Schnittkanten und die Lagerstein des w
Messerträgers gelegt ist, soll 15 bis 30°, vorzugsweise 20—25° betragen. Dann kommt es zu keinem
Hineinziehen oder Quetschen des Schnittgutes zwischen die Messerflächen auch wenn sie vielleicht bereits
abgenützt sind, sowie bei der bekannten Ausführung, bei der ein Einquetschen des Schnittgutes einen exakten
Schnitt überhaupt verhindert. Es wird ein gerader und gratfreier Schnitt erzielt, da das bereits geschnittene
Schnittgut nicht mehr mit dem Obermesser in Berührung kommt und damit keine Reibung auftritt, die wi
zu einem Einziehen des elastischen Materials zwischen den Messern führen könnte.
Ein besonders guter und maßhaltiger Schnitt kann dann erzielt werden, wenn die einander gegenüberliegenden
Schnittflächen des Obermessers und des im *r>
Messerträger befestigten Messers so angeordnet sind, daß sie beim Schnitt einen Winkel β bilden, der kleiner
als 180° ist. Bei diesem speziellen Winkel kommt es zu einem exakten Abtrennen und zu keinerlei Mitreißen
von Teilen des Schnittgutes, weil hier beim Aneinandergleiten
der Messerkanten sich nur ein geringer Verschleiß ergibt, so daß die Messerkanien sehr lange
geradlinig und scharfkantig bleiben. Diese lange Standzeit der Messer erklärt sich aus der speziellen
Anordnung der Messer zueinander, weil hier eine der Messerkanten und zwar diejenige mit dem kleineren
Freiwinkel, führungsdominierend ist
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigt in
rein schematischer Weise
F i g. 1 eine Ansicht der Vorrichtung,
Fig.2 einen Schnitt entlang der Linie Ii-Il nach
Fig. 1,
F i g. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung.
Gemäß der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausfuhrungsform ist die erfindungsgemaße Vorrichtung
durch ein geteilt ausgeführtes Untermesser 1 gekennzeichnet, welches aus dem gefederten Messerträger 2,
der ein auswechselbares Messer 3 trägt, und dem stabil ausgeführten Querholm 4 besteht Γ;..τ Messerträger 2
ist parallel zur Schnittkante schwcnkbpr gelagert und
während der Schnittbewegung federnd an das Obermesser 5 andrückbar. Dadurch kann das Obermesser 5,
welches auch ein auswechselbares Messer 6 trägt, mit geringem Aufwand ausreichend stabil gelagert und
geführt werden, weil es auch selbst sehr leicht, nämlich fachwerkartig konstruiert ist. Die Stabilität des Messerträgers
2 ist durch seine spezielle Lagerung auf dem Querholm 4, der eine Auflageleiste 7 trr.gt, und durch die
Lagerung in Nut 8 und Feder 9 gewährleistet, wobei beide eine solche Toleranz aufweisen, daß sich der
Messerträger 2 geringfügig bewegen kann. Die Auflageleiste 7 ist durch Schrauben 10 am Querholm 4
befestigt. Der gefederte Messerträger 2 führt während der Schnittbewegung eine kleine einstellbare Vorwärtsbewegung
aus; dadurch entfernt sich während der Schnittbewegung die Seitenfläche des Obermessers 5
kontinuierlich von der Schnittkante des Schnittg:!tes 11,
welches auf dem Schneidtisch 12 aufliegt. Das Schnittgut 11, nur in Fig. 2 gezeigt, kann daher nicht
me\r zur Anlage an den Schnittflächen 13,14 kommen,
und außerdem wird das Schnittgut 11 während des Schnittes vom Messer 3 wieder losgelöst, wenn es sich
dort anklebt.
Das federnde Andrücken des Messerträgers 2 wird durch einen hier nicht gezeigten, mit einem kompressiblen
Medium gefüllten Schlauch, oder durch Andrückzylinder 15 bewirkt. Darüber hinaus erlaubt diese Art des
Andrückens des Messerträgers 2 auch deutliche Schwenkbewegungen zu einer zusätzlichen Lösung des
Schnittgutes 11 vom Messerträger 2 und von dem in demselben eingebauten Messer 3. Zusätzlich, um
besonders flexibel zu sein, stützt sich der Messerträger 2 auf Druckfedern 36 ab. Außerdem trägt der Messerträger
noch einen oder mehrere Anlaufschuh(e) Γ/ zur Führung des Obermessers 5, welches über zwei
Betätigungszylinder 18 und 19, über einen winkeligen Betätigungshebel 20 und schließlich über einen Arm 21
(wobei die Bewegungsübertragung über Gelenke 22,23, 24,25,26,27 erfolgt) eine Schnittbewegung ausführt.
Das Obermesser 5 und das geteilte Unterm.esser 1 befinden sich im Gestell 29, wobei das die Schnittbewegung
ausführende Obermesser 5 in einem oder mehreren Gleitschuh(en) 29 im Gestell 28 geführt wird.
Der Winkel Λ, dei zwischen der Bewegungsrichtung
des Obermessers 5 und einer Geraden gebildet wird, die
durch die Schnittkante und die l.agcrstelle des wird, wenn sich der Messerträger 2 bewcct. Der
Messenrägers 2 gclcgf ist, beträgt hier 22". dabei bilden Niederhalter 30 ist deutlich von der Schnittkante
die einander gegenüberliegenden Schnittflächen 13 und zurückversetzt; dadur»u kann das Schnittgut Il
14 einen Winkel ß, der etwas kleiner als 180" ist. während des Schnittes nickfcclern und geringfügig
Außerdem ist die erfindungsgemäQe Vorrichtung mit > ausweichen.
einem Niederhalter 30 ausgerüstet, der steucrungstech- Ober- und Untermesser sind — von oben gesellen —
nisch mit dem geteilt ausgeführten IJntcrmcsser I unter einem sehr kleinen Winkel γ schräg zueinander
gekoppelt ist. so daß das Schnittgut II festgehalten angeordnet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Schneidvorrichtung mit geradem Ober- und Untermesser, bei welcher das Obermesser, welches
die Schnittbewegung ausführt, mit dem um eine parallel zu den Messerkanten angeordnete Achse
schwenkbar gelagerten Untermesser zusammenarbeitet, wobei das Untermesser in der Schnittstellung
aus der Lotrechten heraus vorzugsweise gefedert gegen das Obermesser hin geneigt angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Uniermesser (1) geteilt und dadurch in Richtung des
Schnittguttransports bewegbar ist, daß ein Messerträger (2) vorzugsweise über seine gesamte Länge
mittels einer Nut-Feder-Verbindung (8,9) auf einem Querholm (4) schwenkbar gelagert ist, und der
Messerträger (2) oberhalb der Schneidkante des Untermessers (1) einen Anlaufschuh (17) zur
Führung des Obermessers (5) aufweist.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum federnden Andrücken des
Messerträgers (2) an das Obermesser (5) ein mit einem kompressibien Medium gefüllter Schlauch
vorgesehen ist.
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für das federnde Andrücken
des Messerträgers (2) an das Obermesser (5) pneumatische oder hydraulische Andrückzylinder
(15) vorgesehen sind.
4. Schneidvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Messerträger (2) zusätzlich unter Zuhilfenahme von Druckfedern (16) auf dem Querholm (4) gelagert
ist.
5. Schneidvorrichtung nach einem der vorhergegangenen Ansprüche, dadurch ^kennzeichnet, daß
der Winkel «, der zwischen der cJewegungsrichiiing
des Obermessers (5) und einer Geraden gebildet wird, die durch die Schnittkante und die Lagerstelle
des Messerträgers (2) gelegt ist, etwa 15 bis 30°, vorzugsweise 20—25° beträgt.
6. Schneidvorrichtung nach einem der vorhergegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die einander gegenüberliegenden Schnittflächen (Π und 14) des Obermessers (5) und des im Messerträger
(2) befestigten Messers (3) so angeordnet sind, daß sie beim Schnitt einen Winkel β bilden, der etwas
kleiner als 180° ist.
7. Schneidvorrichtung nach einem der vorhergegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Messerträger (2) beim Schnitt mit mindestens dem dreifachen seines Eigengewichtes federnd an
das Obermesser (5) andrückbar ist.
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|---|---|---|---|---|
| DE3514751A1 (de) * | 1985-02-23 | 1986-08-28 | MAGURIT Gefrierschneider GmbH, 5630 Remscheid | Gefrierfleischschneider |
| DE4119813A1 (de) * | 1991-06-15 | 1992-12-17 | Wilhelm Aichele | Gegenmesser |
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- 1974-02-06 FR FR7403960A patent/FR2216071B1/fr not_active Expired
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