DE2359080A1 - Waehlschalter mit sichtanzeige - Google Patents
Waehlschalter mit sichtanzeigeInfo
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Description
Wählschalter mit Sichtanzeige
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorwahleinrichtung
zum Einstellen von Anzahlen von Arbeitsspielen einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung, beispielsweise
eines Kopiergeräts.
Es gibt bekannte Trommelwählschalter zum Einstellen der von einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung auszuführenden
Arbeitsspiele mit Sichtanzeige der jeweils eingestellten Zahlen. Bei den meisten Wählschaltern dieser Art,
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BAD ORlGSNAL
von denen ein typisches Beispiel in der US-PS 2 799 7Z>-0
"beschrieben ist, sind mehrere Anzeigescheiben koaxial nebeneinander angeordnet. Sie dienen dazu, eine' ,jeweils
eingestellte Zahl an einem Sichtfenster darzustellen, wobei jede Scheibe eine bestimmte Dezimalstelle darstellt.
Die beim Ablesen rechts liegende Scheibe gibt also die Einer, die links daneben liegende die Zehner
usw. an. Zum Einstellen einer anderen Zahl werden die Anzeigescheiben gewöhnlich von Hand verdreht, bis die
am Sichtfenster erscheinenden Ziffern die gewünschte Zahl ergeben. Die Einrichtungen zum Neueinstellen von Zahlen
ist gewöhnlich ziemlich kompliziert und kann bei einer Bedienungsperson zu Verwirrung führen. Dadurch geht dann
wertvolle Arbeitszeit der Vorrichtung verloren,, während
sich die Bedienungsperson bemüht, die richtige Einstellung für die vorgesehenen Arbeitsspiele zu finden.
Es ist daher ein wichtiges Ziel der Erfindung, eine Vorwähleinrichtung
zum Einstellen der Anzahl von Arbeitsspielen einer selbsttätigen Vorrichtung zu schaffen,
welche unkompliziert und einfach bedienbar ist und dadurch Zeitverluste für das Programmieren einer solchen
Vorrichtung, insbesondere eines automatischen Kopiergeräts, vermeiden hilft.
Gemäß der Erfindung ist eine Vorwähleinrichtung der genannten Art gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung
mit einer Anzahl von nebeneinander angeordneten, um eine gemeinsame Achse drehbaren Ziffernscheiben
zum Darstellen einer eingestellten Zahl an einer Ablesestation^ durch eine Betätigungseinrichtung zum
Verändern der an der Ablesestation dargestellten Zahl, mit einer Anzahl von koaxial mit den Ziffernccheiben
angeordneten und um die gemeinsame Achse drehbaren Drehgriffen,
von denen jeweils einer starr mit einer Ziffernscheibe verbanden ist, so daß diese durch Verdrehen des
betreffenden Drehgriffs verdrehbar ist, wobei jeder der
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BAD ORIGINAL
Drehgriffe einer Ziffernscheibe zugeordnet ist, welche
in der Reihe der Ziffernscheibe an der gleichen Stelle steht wie der betreffende Drehgriff in der Reihe der Drehgriffe,
und durch eine Anzahl von jeweils einer Ziffernscheibe zugeordneten Schalteinrichtungen zum Erzeugen eines
einer an der Ablesestation dargestellten Zahl entsprechenden elektrischen Signals. .·
Die Drehgriffe zum Einstellen der einzelnen Ziffernscheiben sind also in einer den Stellenwerten der jeweils zugeordneten
Ziffernscheiben entsprechenden Reihenfolge nebeneinander
angeordnet, so daß also wenig Anlaß für Irrtümer einer Bedienungsperson besteht. Die mit den Ziffernscheiben
verbundenen Schalteinrichtungen erzeugen in der nachstehend
beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ein binär verschlüsseltes
Signal.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben, deren einzige Figur
eine teilweise aufgeschnittene, zerlegte Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Vorwähleinrichtung mit Sichtanzeige
darstellt.
In der Zeichnung erkennt man ein Paar drehbar nebeneinander
in einem Rahmen 13 gelagerter Ziffernscheiben 10, jeweils mit einer Reihe von Ziffern entlang einem Teil
ihrer UmfaxLgsflächen. Der Rahmen 13 ist beispielsweise
im Gehäuse einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung •eingebaut. Das Gehäuse hat ein Fenster 14, an welchem
eine Bedienungsperson die jeweils eingestellte Zahl ablesen kann. Den beiden Ziffernscheiben 10 und' 11 ist jeweils
ein Drehschalter 30 bzw. 31 zugeordnet. Die Schalter 30,
erzeugen ein der jeweils am Fenster 14 ablesbaren Zahl
entsprechendes elektrisches Signal, welches einer Steuereinrichtung der Vorrichtung zugeführt wird.
Die Ziffernscheiben sind vorzugsweise für ein dezimales
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Zählsystem eingerichtet und tragen zu dienern Zweck jeweils
zehn Ziffern in gleichmäßigen Abständen entlang " einem Teil ihrer Umfangsflächen. Dabei stellt dann jede
Scheibe am Sichtfenster 14 Ziffern mit einem bestimmten
Stellenwert dar. Die Ziffern der an der rechten Seite angeordneten Scheibe 10 stellen also Einer und die der
an der linken Seite angeordneten Scheibe Zehner dar. In der dargestellten Ausführungsform sind zwar nur zwei
Stellenwerte vorgesehen, in der gleichen Weise können jedoch im Rahmen der Erfindung noch weitere Stellenwerte
vorhanden sein.
In der dargestellten Ausführung gibt also die an der
rechten Seite der Ablesestation bzw« des Fensters 14
erscheinende Ziffer der Ziffernscheibe 10 die eingestellten Einer an. Diese Ziffer wird gewöhnlich als
Ziffer geringster Signifikanz bezeichnet. Die andere am !Fenster 14 erscheinende Ziffer der Scheibe 11 gibt
die eingestellten Zehner· an. Sie wird gewöhnlich als Ziffer
größter Signifikanz bezeichnet. Auf diese Weise läßt sich jede für die Vorrichtung einstellbare Anzahl von Arbeitsspielen
bis zur Höchstzahl neunundneunzig an der Ablesestation
14 darstellen.
Koaxial mit den Ziffernscheiben 10, 11 sind zwei Drehgriffe 15i 16 angeordnet. Bei den meisten bekannten
Vorwahleinrichtungen dieser Art, bei welchen die Ziffernscheiben direkt über Drehgriffe verstellbar sind,
würde nun der Drehgriff 16 die Einerscheibe 10 und der Drehgriff 15 die Zehnerscheibe 11 betätigen. Die Reihenfolge der jeweils einander zugeordneten Teile verläuft
also gegensinnig, so daß sich eine phasenverschobene Betätigungsbeziehung ergibt. Eine Bedienungsperson wird
also dazu neigen, zunächst den falschen Drehgriff zu betätigen und erst nach Feststellung seines Fehlers den
richtigen. Dadurch geht dann wertvolle Arbeitszeit der Vorrichtung verloren und die Leistung der Vorrichtung
verringert sich entsprechend. Gegebenenfalls bleibt ein
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soldier Einstellfehler auch unbemerkt, so daß die Vorrichtung
dann falsch programmiert ist und nicht die gewünschte Anzahl von Arbeitsspielen ausführt. Die
erfindungsgemäße Vorwähleinrichtung ist speziell für die Vermeidung solcher Fehler ausgebildet.
Wie man in der Zeichnung erkennt, ist der Einer-Drehgriff
15 über eine Welle 18 direkt mit der Einerscheibe 10 verbunden. Der Drehgriff 15 und die Scheibe 10 sind jeweils
mittels eines Stifts oder eines Keils starr auf der Welle 18 befestigt und dadurch nur gemeinsam verdrehbar.
Die Welle 18 ist zunächst einem Ende drehbar in einer zylindrischen Buchse 19 gelagert, welche ihrerseits
drehbar in einem Lager 20 an der rechten Seitenwand 21 des Rahmens 13 gelagert ist. Mit dem anderen Ende ist
die Welle 18 drehbar in der linken Seitenband 22 des Eahmens 13 gelagert. Bei einer Betätigung des Drehgriffs
dreht sich dieser also gemeinsam nit der Ziffernscheibe 10' um die Längsachse der Welle 18.
Der Drehgriff 16 ist an einem über die Seitenwand 21 des Eahmens 13 hervorstehenden Teil der Buchse 19 befestigt..
Innerhalb des Eahmens 13 ist am anderen Ende der Buchse ein Mitnehmerteil 25 angebracht. Dieses hat eine an der
Buchse 19 befestigte Nabe 26 und einen über die Einerscheibe
10 hinweggreifenden, an der Zehnerscheibe 11 befestigten, etwa halbkreisförmigen Steg 27· Man erkennt
also, daß die Drehung des Drehgriffs 16 über die Buchse und das Mitnehmerteil 25 direkt auf die Zehnerscheibe 11
übertragen wird. '
Jeder der aus jeweils einer Ziffernscheibe und einem Drehgriff
gebildeten Einheiten ist eine East- und Schalteinrichtung
30, 31 zugeordnet. Die Zehner-Schalteinrichtung und die Einer-Schalteinrichtung 3I sind einander im wesentlichen
gleich und haben die gleiche Wirkungsweise. Deshalb ist nachstehend nur die in der Zeichnung getrennt von, der
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Gesamtanordnung dargestellte Einer-Schalteinrichtung 31
im einzelnen beschrieben.
Die East- und Schalteinrichtung 31 setzt sich im wesentlichen
zusammen aus einer Rastenscheibe 33» einer Kontaktscheibe 34- und einem drehbaren Rastenschaltglied 33. Die
Rastenscheibe 3^ und die Kontaktscheibe 35 sind in gegenseitigem
Axialabstand an der Seitenwand 22 des Rahmens 13 befestigt. Dazu dienen mit Abstandsbaltern versehene
Schrauben 37? welche die beiden kreisförmigen Scheiben
koaxial mit den Ziffernscheiben ausgerichtet halten.
Das Rastenschaltglied 35 ist auf der Welle 18 befestigt und dreht sich beim Verstellen der Einer-Ziffernscheibe
zusammen mit diesel*. Das Schaltglied 35 trägt in wenigstens
einer Ausnehmung 41 eine Rastkugel 40 und nimmt diese beim Einstellen der Einer-Scheibe 10 durch Verdrehen der Welle
18 mit. Das bewegliche Schaltglied 35 und die feststehende
Rastenscheibe 33 sind so nahe beeinander angeordnet, daß die vom Schaltglied 35 mitgenommene Rastkugel 40
nacheinander in an der Ras teilscheibe in gegenseitigen
Winkelabständen von etwa 24° gebildete Ausnehmungen 43 einfällt. Das Rastenschaltglied 35 ist aus ziemlich dünnem
Pederstahlblech gefertigt und hat eine gexvisse Elastizität,
so daß die Rastkugel 40 sich jeweils aus einer der Ausnehmungen 43 heben und in die nächste einfallen kann.
An der dem Schaltglied 35 zugewandten .Seite der Rastenscheibe
33 stehen an bestimmten Stellen zwei Anschläge 47 hervor. Sie dienen dazu, die Bewegung eines am Schaltglied
35 hervorstehenden Fingers 49 zu begrenzen. Die Anschläge
47 begrenzen somit den Drehbereich des Schaltglieds 35 und
somit auch den ds Einer-Ziffernscheibe 10. Bei Anlage des
Fingers 49 an einem der Anschläge 47 erscheint am Sichtfenster
14 die Ziffer "1" der Ziffernscheibe 10. Nach einer Drehung den Einer-Drehgriffs 15 um etwa 2/:0 koi'iir.t
der Finger 49 am anderen (nicht sichtbaren) Anschlag 47 in
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Anlage und am Sichtfenster 14 erscheint die Ziffer "O"
der Einer-Ziffernscheibe 10. Zwischen den beiden Endstellungen sind zehn Ausnehmungen 43, also Raststellungen, in
gleichmäßigen Abständen vorgesehen. Beim V/eiterdrehen des Schaltglieds 35 von der der Ziffer "1" entsprechenden Ausgangsstellung
in die nächste Raststellung erscheint am Sichtfenster 14 die-nächsthöhere Ziffer "2". Dieser Vorgang
wiederholt sich, bis alle Ziffern an der Ablesestation vorübergedreht sind und in der anderen Endstellung
die Ziffer "O" erscheint. In gleicher Weise läßt sich
die Zehnerscheibe 11 mittels des Drehgriffs 16 von einer Ausgangsstellung, in welcher am Sichtfenster keine Ziffer
erscheint, bis in eine Endstellung fortschalten, in welcher die Ziffer "9" am !Fenster erscheint.
Die der betreffenden Ziffernscheibe und dem dazugehörigen Drehgriff zugeordnete Kontaktscheibe 3^ dient zum Erzeugen ■
und Abgeben eines der jeweils am Sichtfenster erscheinenden Ziffer entsprechenden elektrischen Signals. Einem feststehenden
Kontaktträger 50 ist ein zusammen mit der Welle 18 drehbarer beweglicher Kontaktträger 51 zugeordnet.
Entlang dem Umfang des feststehenden Kontaktträgers 50 sind mehrere Eestkontakte 53 angeordnet. Sie erzeugen im
Zusammenwirken mit beweglichen Kontakten des Kontaktträgers 51 ein binär verschlüsseltes Signal entsprechend
der jeweiligen Stellung der Einer- und der Zehner-Ziffernscheibe. Das von den beiden Schalteinrichtungen 30 und 3Ί
erzeugte Signal gibt jeweils die am Sichtfenster erscheinende
Anzahl der auszuführenden Arbeitsspiele an. Das Signal wird einer Steuereinrichtung der Arbeitsvorrichtung
zugeführt und in dieser entschlüsselt, worauf die Vorrichtung
dann die eingestellte Anzahl von Arbeitsspielen ausführt,
Sämtliche aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung
hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, ein-schließliche konstruktiver Ausbildungen und räumlicher Anordnungen, können soxrohl für sich als auch in beliebiger
Kombination erfindungswesentlich sein.
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Claims (6)
- Patentansprüche:Vorwähleinrichtung zum Einstellen von Anzahlen von Arbeitsspielen einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung mit einer Anzahl von mit einander ausgerichtet angeordneten, um eine gemeinsame Achse drehbaren Ziffernscheiben (10, 11) sum Darstellen einer eingestellten Zahl an einer Ablesestation (1z0, durch eine Betätigungseinrichtung zum Verändern der an der Ablesestation dargestellten Zahl, mit einer Anzahl von koaxial rait den Ziffernscheiben angeordneten und um deren gemeinsame Achse drehbaren Drehgriffen (1$, 16), von denen jeweils einer starr mit einer Ziffernscheibe verbunden ist, so daß diese durch Verdrehen des betreffenden Drehgriffs verdrehbar ist, wobei jeder der Drehgriffe einer Ziffernscheibe zugeordnet ist, welche in der Heihe der Ziffernscheiben an der gleichen Stelle steht wie der betreffende Drehgriff in der Reihenfolge der Drehgriffe, und durch eine Anzahl von jevreils einer Ziffernscheibe zugeordneten Schalteinrichtungen (30, 31) zum Erzeugen eines der jeweils an der Ablesestation dargestellten Zahl entsprechenden elektrischen Signals.
- 2. Vorwahleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennz ei chnet, daß das von den Schalteinrichtungen (30, 31) erzeugte Signal ein die an der Ablesestation (14) dargestellte Zahl binär verschlüsselt wiedergebendes Signal ist,
- 3. Vorwahleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (30, 31) jeweils einen betätigungsübertpagend-mit einer Ziffernscheibe (11 bzw. 10) verbundenen Drehschalter (50, 51) aufweisen.409827/06
- 4. Vorwähleinrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 "bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung wenigstens eine Einer-Ziffernscheibe (10) und eine Zehner-Ziffernscheibe (11) zum Darstellen.einer direkt ablesbaren zweistelligen Dezimalzahl an der Ablesestätion (14-) enthält.
- 5. Vorwähleinrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Dezimalziffern mittels einer Rasteinrichtung (33» 35) in einer Stellung an der Ablesestation arretierbar sind.
- 6. Vorwahleinrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5? dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Einer-Ziffernscheibe die Ziffern in einer Reihenfolge von "Eins" über "Neun" bis "Null" und mittels aller anderen. Ziffernscheiben die Ziffern in einer Reihenfolge von "Null" bis "Neun" an der Ablesestation darstellbar sind.409827/0605JiOLeerse ite
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