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DE235825C - - Google Patents

Info

Publication number
DE235825C
DE235825C DENDAT235825D DE235825DA DE235825C DE 235825 C DE235825 C DE 235825C DE NDAT235825 D DENDAT235825 D DE NDAT235825D DE 235825D A DE235825D A DE 235825DA DE 235825 C DE235825 C DE 235825C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pedal lever
plate
pedal
sleeve
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT235825D
Other languages
English (en)
Publication of DE235825C publication Critical patent/DE235825C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/10Rider propulsion of wheeled vehicles involving devices which enable the mechanical storing and releasing of energy occasionally, e.g. arrangement of flywheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
4m ΡΑΤΕΝΤΑΜΤ·
PATENTSCHRIFT
- M 235825 KLASSE 63 &. GRUPPE
Trethebelgetriebe für Fahrräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1909 ab.
Es sind bereits Trethebelgetriebe für Fahrräder bekannt, bei denen die durch ein Zwischengetriebe zwangläufig miteinander verbundenen Trethebel mittels Freilaufgesperre auf das Antriebsrad einwirken, so daß der Fahrer mit kleinerem oder größerem Hub der Trethebel arbeiten kann. Ebenso ist auch die beim Erfindungsgegenstand angeordnete Lagerung des Zwischengetriebes in dem Trethebellagergehäuse
ίο bekannt. Es sind auch Trittantriebe an sich nicht mehr neu, bei denen die Übertragung der Kraft, welche von einer aufrecht auf den Pedalen stehenden Person ausgeübt wird, durch Verwendung von Federn möglichst gleichmäßig gemacht wird. Die Erfindung wird in der durch die Ansprüche gekennzeichneten Ausführungsform des Trethebelgetriebes gesehen, die bei einem gedrängten, einem Fahrrade angepaßten Bau des Getriebes die angeführten Eigenschaften der oben genannten Anordnungen in sich vereinigt.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Längsschnitt durch das verwendete Trethebellagergehäuse,
Fig. 2 einen Querschnitt nach A-B der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Abwicklung eines hülsenförmigen Einzelteiles.
Die Hülse b (Fig. 1 und 2) ist mit dem Trethebel a, dem Zabnrade c und dem inneren Laufkörper des auf das Kettenrad q wirkenden Freilauf gesperres fest verbunden, während der gleichfalls durch ein Freilaufgesperre mit dem Kettenrade kuppelbare Trethebel e an dem Zahnrad/ befestigt ist. Das Zahnradgetriebe, aus den vier Zahnrädern c, h, f, i bestehend, verbindet die beiden Trethebel α und e zwangläufig so, daß eine Abwärtsbewegung des einen Trethebels eine Aufwärtsbewegung des anderen bewirkt. Die Zahnräder h und i haben Ansätze z, welche in einer Nut χ (Fig. 2 und 3) der Hülse b geführt werden, und sind an dem Trethebellagergehäuse mittels der Achse w ortsfest gelagert. Es behalten somit die vier Zahnräder c, h, f, i ihre Stellung untereinander bei, obwohl sich Hülse b mit Zahnrad c dreht. Die beiden voneinander getrennten Freiläufe d und g, auf denen Kettenrad q sitzt, gestatten, daß die jeweils aufwärtsgehende Kurbel leer läuft und daß das Kettenrad q und somit das ganze Fahrrad während jeden Trittes in gleichem Sinne weiterlaufen kann, auch dann, wenn der Radfahrer nicht tritt, die Pedale also in einer.bestimmten Lage festgehalten werden.
In der Hülse b befindet sich die Schraubenfeder I, welche zwischen der Scheibe m und dem Teller K so gelagert ist, daß der Teller K sich erst eine Strecke nach rechts bewegen muß, ehe er die Feder berührt. Der Teller K besitzt zwei Ansätze S, welche in die an dem Trethebellagergehäuse befindlichen Längsführungen P eingreifen. Durch dieses Eingreifen wird verhindert, daß der Teller K eine drehende Be wegung ausführt und bewirkt, daß derselbe in achsialer Richtung bewegt werden kann. Um diese Bewegung des Tellers K in achsialer Richtung zu erzeugen, sind in die Hülse b zwei schräge Schlitze 0 symmetrisch so eingefräst,
wie dies die "in Fig. 3 dargestellte Abwicklung der Hülse b zeigt, und zwar so, daß beide Ansätze S in Punkt 1 des Schlitzes 0 (Fig: 4) sich befinden, wenn die Trethebel α und e horizontal stehen. Um die Reibung der Ansätze S sowohlin den Schlitzen 0 wie in den Längsführungen P zu einer rollenden zu gestalten, sind die AnsätzeS mit je zwei Stahlringen 4 und 5 umgeben, von denen je einer in den Schlitzen 0 und je einer
ίο in den Führungen P rollt, wenn sich der Teller K achsial bewegt. Der Teller K wird durch die schrägen Schlitze in der Hülse b in folgender Weise bewegt. Geht Trethebel α von seiner wagerechten Stellung abwärts, so wird der TeI-ler K nach rechts bewegt, indem die Ansätze 5 in den Schlitzen 0 von 1 nach 2 hingleiten; die Rückbewegung des Tellers nach links erfolgt so lange, bis der Trethebel α von seinem Tiefstande bis zur wagerechten Lage zurückgeführt ist, wobei die Ansätze S von Punkt 2 nach Punkt ι der Schlitze 0 zurückgleiten. Während der weiteren Bewegung des Trethebels α von der wagerechten Stellung bis zur Hochstellung erfolgt ebenfalls eine Rechtsbewegung des TeI-lers K; hierbei gleiten die Ansätze S in den Schlitzen 0 von Punkt 1 nach Punkt 3. Von der Hochstellung bis zur wagerechten Stellung des Trethebels α erfolgt wieder die Linksbewegung des Tellers K, und die Ansätze 5 gleiten von Punkt 3 nach Punkt 1 der Schlitze 0 zurück. Die Schraube η führt durch die Scheibe m hindurch und dient dazu, den Beginn der Kraftaufspeicherung, welchen die Feder I zu vollbringen hat, auf einen früheren oder späteren Zeitpunkt innerhalb einer Tretbewegung einzustellen. Das Drahtseil r, welches um den zylindrischen Kopf der Schraube η gewickelt ist, ist bis zur Lenkstange geführt, damit von dort aus zu jeder Zeit eine Drehung der Schraube η und somit eine beliebige Einstellung der Feder I erfolgen kann. Die Drehung der Schraube im entgegengesetzten Sinne, wie sie mittels des Seiles r erfolgt, wird durch die im Kopfe der Schraube η untergebrachte Spiralfeder t bewirkt. Stift y, der in einer der Achse parallelen Nut der Hülse b geführt ist, verhindert beim Drehen der Schraube η eine Mitnahme des Tellers m.
Das Fahrradgetriebe ist in erster Linie für eine stehende Stellung des Radfahrers bestimmt. Verlegt der Fahrer sein Körpergewicht auf das Pedal des Trethebels a, so wird dieser nach abwärts gedrückt und dabei die Hülse b in Drehung versetzt. Die Hülse überträgt das an ihr wirksame Drehmoment vermittels des Freilaufgesperres d auf das Kettenrad q, welches seinerseits das Hinterrad des Fahrrades durch eine Kette antreibt. Während dieser Zeit macht der Trethebel e die umgekehrte Bewegung wie Trethebel a, d. h. er geht nach oben, ohne jedoch das angetriebene Kettenrad q an seiner ihm durch Freilauf d übermittelten Drehung zu !lindern, da ja das Freilaufgesperre g bei der Abwärtsbewegung des Trethebels e leerläuft. Während der Drehung der Hülse b wird gleichzeitig der Teller K durch die in der Hülse b angebrachten Schlitze 0 nach rechts verschoben, wodurch von einem bestimmten Zeitpunkte an die Feder I gespannt wird. Hat die Feder / die Spannung erreicht, die dem auf dem Trethebel ruhenden Gewicht das Gleichgewicht hält, so ist der tiefste Punkt der Tretbewegung erreicht, und der Fahrer verlegt nun das'Körpergewicht auf die andere Kurbel e. Die in der Feder I aufgespeicherte Kraft bewirkt nun sofort eine Verschiebung des Tellers K nach links, womit eine Rückdrehung der Hülse b und somit durch das Wechselgetriebe c, h, f, i eine Kraftübertragung auf den Trethebel e und das mit demselben verbundene Kettenrad q erfolgt. ' Der Spannungsvorgang der Feder I wiederholt sich, sobald Trethebel β von seiner wagerechten Stellung weiter abwärts bewegt wird, in der gleichen Weise, wie dies bei Trethebel α geschah. Es wird somit durch den Einfluß der Feder I die durch das Körpergewicht erfolgende Abwärtsbewegung der Trethebel in ihrem ersten Teile beschleunigt und in ihrem zweiten Teile verzögert, so daß eine fast gleichmäßige Bewegung der sonst sich mit zunehmender Geschwindigkeit nach abwärts bewegenden Trethebel erzielt wird.
Zweckmäßig ist es, wenn die Spannung der Feder I erst beginnt, nachdem der sich abwärts bewegende Trethebel α oder e mehr oder weniger unter die Horizontallage geführt ist, damit während des größten Teiles der Antriebsbewegung die Bewegungsenergie ohne Zwischenschaltung der Feder unmittelbar an das Fahrrad abgegeben werden kann. Es darf somit die Feder I nicht so weit durch Schraube η nach links geführt werden, daß sie den Teller K bei Horizontalstellung beider Trethebel berührt.
Da bei einem etwaigen Antrieb des Fahrers in sitzender Stellung sein Körpergewicht nicht mehr zur Geltung kommt, so würde dann das Spannen und Entspannen der Feder nur hinder- · lieh sein. Es ist daher die Vorrichtung derart getroffen, daß die Feder I ausgeschaltet werden kann. Der Teller m wird dann mittels des Seiles r bis zur äußersten Grenze nach rechts gestellt. Hierauf wird das an Teller K befestigte Seil bei Ring u erfaßt und durch einen Zug so weit nach rechts geführt, daß die Ansätze 5 aus den Längsführungen P heraustreten, worauf der Ring des Seiles in den Haken ν eingehängt wird. Eine Federspannung durch die schrägen Schlitze 0 kann nun nicht mehr stattfinden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Trethebelgetriebe für Fahrräder, bei dem die durch ein Zwischengetriebe zwang-
    läufig miteinander verbundenen Trethebel mittels Freilaufgesperre auf das Antriebsrad einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Trethebellagergehäuse eine mit ihrem einen Ende sich gegen eine vom Fahrer achsial einstellbare Scheibe (m) stützende Schraubenfeder (I) angeordnet ist, die beider Abwärtsbewegung eines jeden der beiden Trethebel (a, e) durch einen von den letzteren zwangläufig achsial hin und her verschiebbaren und gegen das andere Ende der Feder (I) wirkenden Teller (K) zusammengedrückt werden kann.
  2. 2. Trethebelgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Trethebeln achsial verschiebbare Teller mit Ansätzen (S) versehen ist, die zur Verhütung der Drehungsmitnahme des Tellers in im Gehäuse vorgesehenen Längsführungen (P) und zur Erzeugung der achsialen Verschiebung des Tellers in schrägen Schlitzen (o) einer mit dem einen Trethebel (a) fest verbundenen Hülse (b) gleitbar angeordnet sind.
  3. 3. Trethebelgetriebe nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem achsial verschiebbaren Teller angeordneten Ansätze aus den Längsführungen des Gehäuses herausziehbar sind, so daß bei entsprechender Verschiebung der vom Fahrer einstellbaren Scheibe (m) die Tätigkeit der Feder beim Antrieb ganz ausgeschaltet werden kann.
  4. 4. Trethebelgetriebe nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der mit dem einen Trethebel fest verbundenen Hülse (b) Querschlitze (x) vorhanden sind, die die ortsfeste Lagerung von Rädern des in der Hülse (b) angeordneten Zwischengetriebes gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT235825D Active DE235825C (de)

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DE (1) DE235825C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930974C (de) * 1952-04-24 1955-07-28 Ernst Fitzner Tretantrieb fuer Fahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE930974C (de) * 1952-04-24 1955-07-28 Ernst Fitzner Tretantrieb fuer Fahrzeuge

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