DE2358241C3 - Verfahren zur Steuerung einer Crimpmaschine - Google Patents
Verfahren zur Steuerung einer CrimpmaschineInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R43/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
- H01R43/04—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for forming connections by deformation, e.g. crimping tool
- H01R43/048—Crimping apparatus or processes
- H01R43/05—Crimping apparatus or processes with wire-insulation stripping
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Description
Die Erfindung betrifft eö Verfahren zur Steuerung
einer Crimpmaschine, deren Stö&i eine Quetschvor- r> richtung sowie einen Kurvenstift betätigt der seinerseits eine aus Schneidmessern und einer Klemmvorrichtung bestehende Abisoliereinheit steuert mittels welcher Anschlußdrähte von ihrer Isolation befreit und
anschließend mit Kontaktelementen verbunden werden. -»o
Bei bekannten Verfahren zur Maschinensteuerung eines Crimpwerkzeuges wird die Hubbewegung von
einem motorisch angetriebenen Maschinenstößel aufgeführt der beim Maschinenstart im oberen Totpunkt
seines Gesamthubes steht und über Rollennebel, Pneumatik-Zylinder, Elektromagnete oder ähnliche
Steuerelemente die zum Abisolieren eines Anschlußdrahtes erforderlichen Einzelwerkzeuge, wie Schneidmesser, Drahtklemme und Quetschvorrichtung während seines Arbeitshubes bis zum Erreichen des unteren v>
Totpunktes steuert und der danach wieder in seine im oberen Totpunkt liegende Ruhelage zurückkehrt
Hierdurch ist einerseits neben des erheblichen Aufwandes an Steuerungsmitteln ein verhältnismäßig großer
Hubweg erforderlich, andererseits ergibt sich ein « sogenannter unrunder Maschinenlauf durch den Einsatz
der Einzelwerkzeuge während des Arbeitshubes, welcher vom Maschinenstart im oberen Totpunkt bis zum
Erreichen des unteren Totpunktes andauert Nach Hubumkehrbewegung gelangt der Stößel dagegen im w>
Leerlauf in seine Ausgangslage zurück, was einem unbelasteten Teillauf der Maschine entspricht
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Steuerung einer Crimpmaschine anzugeben, durch
welches ein kontinuierlicher Rundlauf mit annähernd "'> gleichbleibender Maschinenbelastung während des
Arbeitseinsatzes ihrer Einzelwerkzeuge erreicht wird. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine in
zwei Hälften erfolgende Teilung der Hubbewegung des Stößels derart, daß die stillgesetzte Crimpmaschine bei
aus ihrem zwischen dem unteren und oberen Totpunkt befindlichen Haltepunkt heraus anlaufend, im oberen
Totpunkt die Isolation eines eingesetzten Anschlußdrahtes imittels der Messer einschneidet sowie bei
Hubumkehrbewegung durch Zurückziehen der den Draht haltenden Klemmvorrichtung abstreift und das
abisolierte Drahtende bei Erreichen der Mittelstellung in eine zur Herstellung der Quetschverbindung mit dem
Kontaktelement vorbereitete Lage bewegt, und daß nach Durchgang der Mittelstellung und Erreichen des
unteren Totpunktes das Kontaktelement mit dem Drahtende durch die sich schließende Backe der
Quetschvorrichtung verbunden wird, welche bei Wiedererreichen des Haltepunktes den Anschlußdraht
mit Kontaktelement freigibt
Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine annähernd gleichmäßige Belastung der Crimpmaschine und somit
ein kontinuierlicher Rundlauf erreicht Durch den symmetrischen Arbeitsablauf, der durch den Maschinenstart in der Hubmitte erreicht wird entfallen
verschiedene komplizierte Steuerelemente, deren Funktionen von einem einfachen Steuerstift ausführbar sind.
Durch das Steuerungsverfahren wird ferner eine hohe Maschinenleistung erreicht da der Hub des Maschinenstößels optimal ausgenutzt wird.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles wie folgt näher
beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Ci impmaschine und die Stellung ihrer
Einzelwerkzeuge im Haltepunkt als Ausschnitt dargestellt in perspektivischer Ansicht;
F i g. 2 die Crimpmaschine gemäß F i g. 1 mit der
Stellung ihrer Einzelwerkzeuge im oberen Totpunkt;
Fig.3 die Crimpmaschine entsprechend Fig. 1 mit
der Stellung ihrer Einzelwerkzeuge im unteren Totpunkt;
Fig.4 ein Diagramm der Crimpmaschine mit
getrennt dargestelltem Bewegungsablauf ihrer Einzelwerkzeuge.
In den F i g. 1 bis 3 ist die ausschnittsweise dargestellte Crimpmaschine mit 1 bezeichnet Sie
besteht irn wesentlichen aus einem stationären Maschinenteil 2 in dem an der Frontseite 3 eine zwei
auswechselbar gehalterte Schneidmesser 4,5 aufweisende Nut 6 in horizontaler Lage angeordnet ist. Ein
Schneidmesser 4 ist mittels Schrauben in der Nut befestigt während das andere Schneidmesser 5 von
einem vertikal beweglichen und auswechselbaren Kurvenstift 7 in der Nut 6 gleitend betätigt wird.
Vor der Drahteinführung 8 des feststehenden Schneidmessers 4 ist ferner eine den aufnehmenden
Anschlußdraht haltende Klemmvorrichtung 9 angeordnet deren nicht dargestellte Zangen sich während des
Funktionsablaufes der Crimpmaschine 1 in vorbestimmtem Zyklus öffnen und schließen. Diese Klemmvorrichtung 9 wird ebenfalls durch den Kurvenstift 7 gesteuert
derart daß sie eine Horizontalbewegung ausführt die jedoch im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung des
beweglichen Schneidmessers 5 abläuft. Schneidmesser 4, S und die Klemmvorrichtung 9 bilden für die
Anschlußdrähte eine Abisoliereinheit wobei die Klemmvorrichtung 9 das jeweils von der Isolation befreite
Drahtende gleichzeitig in eine zum Anschlagen eines Kontakte lernentes vorbereitete Lage bewegt
Die Veirbindung des Drahtendes mit einem Kontaktelement geschieht mittels einer Quetschvorrichtung 10.
Diese besteht aus zwei Quetschbacken 11,12 von denen
eine Quetschbacke U an der Frontseite 3 des Maschinenteiles 2 unterhalb der Drahteinfühning 8 des
Schneidmessers 4 angeordnet ist, während die andere Quetschbacke «darüber vertikalbeweglich lagert
Das den Crimpzyklus bestimmende Steuerungsverfahren der Crimpmaschine 1 bzw. der Arbeitseinsatz
ihrer Einzelwerkzeuge während von der Hubbewegung des Maschinenstößels ausgehenden Bewegungen ist in
der Fig.4 als Diagramm dargestellt Wie daraus
hervorgeht, ist die Hubbewegung in zwei Hälften unterteilt Der dem Stillstand der Crimpmaschine 1
entsprechende Haltepunkt HP ist in der Mitte zwischen dem unteren und oberen Totpunkt UT, OT angeordnet
Die Stellung der Einzelwerkzeuge zueinander zeigt die Fig. 1. Danach befinden sich die Quetschbacken 11,12
in halb geöffneter Lage, während die Schneidmesser 4,5
eine gänzlich offene Stellung einnehmen. Der Kurvenstift 7 befindet sich in abgesenkter Position und die in
einer Steuernut 13 zwangsgeführte Klemmvorrichtung 9 befindet sich in einer vorgezogenen Lage mit offenen
Zangen.
In dieser Stellung der Werkzeuge wird der Anschlußdraht durch die Klemmvorrichtung 9 und Di-ahteinführung
8 des Schneidmessers 4 hindurch bis zu einem die Stecktiefe begrenzenden Anschlag eingesetzt und
danach die Crimpmaschine 1 angelassen. Bei Erreichen des oberen Totpunktes OTbefindet sich der Kurvensitift
7 in angehobener Position (Fig.2). Durch diese Hubbewegung geschieht mittels einer weiteren Steuernut
14 des Kurvenstiftes 7 das Schließen des beweglichen Schneidmessers 5 und somit das Einschn eiden
der Isolation. Gleichzeitig wird die Klemmvorrichtung 9 in ihre vordere Lage gebracht, deren Zangen den
Anschlußdraht nunmehr umfassen. Außerdem ist der
bewegliche Quetschbacken 12 in eine vollständig geöffnete Lage gehoben worden.
Nach Hubumkehrbewegung des Maschinenstößels und Erreichen seiner Mittelstellung nehmen die
Einzelwerkzeuge der Crimpmaschine 1 wieder die in der Fig. 1 dargestellte Lage ein. Das heißt, der
Kurvenstift 7 senkt sich und die Klemmvorrichtung 9 hat aus den noch geschlossenen Schneidmessern 4, äi,
welche zeitlich verzögert sich wieder öffnen, den Anschlußdraht zurückgezogen wobei die Isolation
abgestreift wird. Die Klemmvorrichtung 9 nimmt somit wieder ihre vorgezogene Stellung ein wobei das von der
Isolation befreite Drahtende in die zum Anschlagen eines Kontaktelementes vorbereitete Lage über den
feststehenden Quetschbacken bewegt wird. Der bewegliche Quetschbacken 12 befindet sich dabei in halb
geschlossener Position.
Das Erreichen des unteren Totpunktes i/Tbei weiter
anhaltendem Crimpzyklus zeigt die Fig. 3. Die Quetschbacken 11, 12 haben sich geschlossen und
verbinden den Anschlußdraht rrH. einem der Quetschvorrichtung 10 zugeführter· Kontaktelement Während
der Maschinenstößel von der Mittelstellung durch den unteren Totpunkt UT sich wieder zurück zum
Haltepunkt HP bewegt, bleiben Kurvenstift 7, Klemmvorrichtung
9 und Schneidmesser 5 unbetätigt Nach dem Wiedererreichen des Haltepunktes HP wird die
Maschine kurzzeitig stillgesetzt Diese Maschinenstellung entspricht somit wieder der Darstellung gemäß
F i g. 1, in welcher die bewegliche Qyetschbacke 12 eine
halb geöffnete Lage einnimmt Der mit dem Kontaktelernent verbundene Anschlußdraht kann aus den nun
wieder geöffneten Zangen der Klemmvorrichtung entfernt und ein neuer Anschlußdraht eingesteckt
werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Steuerung einer Crimpmaschine, deren Stößel eine Quetschvorrichtung sowie einen Kurvenstift betätigt, der seinerseits eine aus Schneidmessern und einer Klemmvorrichtung bestehende Abisouereinheit steuert, mittels welcher Anschlußdrähte von ihrer Isolation befreit und anschließend mit Kontaktelementen verbunden werden, gekennzeichnet durch eine in zwei Hälften erfolgende Teilung der Hubbewegung des Stößels derart daß die stillgesetzte Crimpmaschine (1) bei aus ihrem zwischen dem unteren und oberen Totpunkt (UT, OT) befindlichen Haltepunkt (HP) heraus anlaufend, im oberen Totpunkt (OT) die isolation eines eingesetzten Anschlußdrahtes mittels der Messer (4, 5) einschneidet sowie bei Hubumkehrbewegung durch Zurückziehen der den Draht haltenden Klemmvorrichtung (9) abstreift und das abisolierte Drahtende bei Erreichen der Mittelste!- lung in eins zur Herstellung der Quetschverbindung mit dem Kontaktelement vorbereitete Lage bewegt und daß nach Durchgang der Mittelstellung und Erreichen des unteren Totpunktes (UT) das Kontaktelement mit dem Drahtende durch die sich schließende Backe (12) der Quetschvorrichtung (10) verbunden wird, welche bei Wiedererreichen des Haltepunktes (HP) den Anschlußdraht mit Kontaktelement freigibt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732358241 DE2358241C3 (de) | 1973-11-22 | 1973-11-22 | Verfahren zur Steuerung einer Crimpmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732358241 DE2358241C3 (de) | 1973-11-22 | 1973-11-22 | Verfahren zur Steuerung einer Crimpmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2358241A1 DE2358241A1 (de) | 1975-05-28 |
| DE2358241B2 DE2358241B2 (de) | 1978-05-11 |
| DE2358241C3 true DE2358241C3 (de) | 1979-01-18 |
Family
ID=5898789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732358241 Expired DE2358241C3 (de) | 1973-11-22 | 1973-11-22 | Verfahren zur Steuerung einer Crimpmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2358241C3 (de) |
-
1973
- 1973-11-22 DE DE19732358241 patent/DE2358241C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2358241A1 (de) | 1975-05-28 |
| DE2358241B2 (de) | 1978-05-11 |
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