[go: up one dir, main page]

DE2358065A1 - Dampferzeuger - Google Patents

Dampferzeuger

Info

Publication number
DE2358065A1
DE2358065A1 DE19732358065 DE2358065A DE2358065A1 DE 2358065 A1 DE2358065 A1 DE 2358065A1 DE 19732358065 DE19732358065 DE 19732358065 DE 2358065 A DE2358065 A DE 2358065A DE 2358065 A1 DE2358065 A1 DE 2358065A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat exchange
exchange tubes
flow
pipe
steam generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732358065
Other languages
English (en)
Inventor
Akira Suzuoki
Masanori Yamakawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi Ltd filed Critical Hitachi Ltd
Publication of DE2358065A1 publication Critical patent/DE2358065A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/06Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being molten; Use of molten metal, e.g. zinc, as heat transfer medium
    • F22B1/063Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being molten; Use of molten metal, e.g. zinc, as heat transfer medium for metal cooled nuclear reactors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Dampferzeuger Die Erfindung betrifft einen Dampferzeuger und :überhitzer, insbesondere einen solchen mit flüssigem Metall, z. B. Natrium, als Heizmittel.
  • Dampferzeuger mit Flüssigmetall als Heizmittel sind im allgemeinen so gebaut, daß Wasser hohen Druckes, welches vom Flüssigmetall im Wärmetausch erhitzt wird, durch eine große Anzahl von einander parallelen Wärmeaustauschrohren hindurchfließt und daß das Flüssigmetall innerhalb eines diese Wärmeaustauschrohre umschließenden Kessels fließt. In dieser Art von Dampferzeugern sind die Wärmeaustauschrohre am Auslaß und am Einlaß mit einer Rohrplatte verbunden, durch die Wasser in die Wärmetauscherrohre eingeführt und der durch den Wärmetausch erzeugte Dampf aus den Wärmetauscherrohren abgeführt wird.
  • Eine Rohrplatte ist darin mit einer großen Anzahl von- dicht r.ebeneinander angeordneten Öffnungen versehen, und die Wärmetauscherrohre sind mit ihr durch Schweißung verbunden. Daher sollte die Roht -platte beträchtlich dick sein, um genügend stark zu sein; und sie sollte, um dem Druck sfandhalten zu können, so gebaut sein, daß sie nicht dem Wärmeeinfall ausgesetzt ist. Zu diesem Zweck pflegt man beim Entwurf von Dampferzeugern dieser Art Rohrplatten nicht innerhalb des Flüssigmetalls, in welchem die Rohrplatten dem Wärmeeinfall ausgesetzt sein würden, sondern in Gas-Umgebung oberhalb des Flüssigmetall-Spiegels anzuordnen.
  • Im allgemeinen sind die Rohrplatten des Dampferzeugers sowohl am Wassereintritt als auch am Wasseraustritt oberhalb des Spiegels des Flüssigmetalls angeordnet, und jedes Wärmeaustauschrohr hat die Form eines U, dessen abwärts und dessen aufwärts durchströmter Rohrschenkel sich innerhalb des Flüssigmetalls erstrecken. Das innerhalb des Mantels befindliche Flüssigmetall ist durch eine zum Mantel konzentrische Trennwand in eine die abwärts durchströmten Rohrschenkel umgebende und eine die aufwärts durchströmten Rohrschenkel umgebende Teilmenge geteilt. Damit der Wasserumlauf verbessert und Druckschwankung, welche durch Schwankung des Wasserstroms entstehen konnte, vermieden wird, ist es erwünscht, daß die in den abwärts.
  • durchströmten Rohrschenkeln übertragene Wärmemenge etwas kleiner sei; daher pflegt man üblicherweise das Flüssigmetall für die abwärts durchströmten Rohrteile ruhend zu halten.
  • Dampferzeuger für praktische Verwendung haben sehr große Wasser- und Flüssigmetail-Umlaufmengen. Zum Beispiel wird ein 13ampferzeuger ,-~bei dem. der Wärmetausch zwischen flüssigem Natrium und Wasser erfolgt und derals Ieistungs-Dampferzeuger für ein Kraftwerk von 1000 MW geeignet ist, einen Wasserumlauf von 4000 t/Std und einen Natrium-Umlauf von ebenfalls 4000 t/Std erfordern; das ist ein sehr großer Dampferzeuger.
  • Wenn die in den Wärmeaustauschrohren übertragene Wärmemenge nicht in allen Wärmeaustauschrohren gleichmäßig ist, dann ist eine Veränderung der Temperatur des erzeugten Dampfes die Folge. Denn in Rohren, in denen die Temperatur des erzeugten Dampfes niedriger ist, wird das Wasser schneller fließen, so daß die Wasserbewegung in den Wärmeaustauschrohren ihr Gleichgewicht verliert und einen Abfall m der Dampferzeugungseigenschaft des Dampferzeugers verursachen kann. Auch kann dies eine Überprüfung der Rohrplatten-Festigkèit hinsichtlich der Wär m ebeanspr uchungen erforderlich machen.
  • Daher ist es beim Entwurf eines Dampferzeugers großer Art wesentlich, eine Einrichtung zu schaffen, die den beiden Flüssigkeiten Strom in passendem Mengenverhältnis aufzwingen kann und die zugleich die übertragene Wärmemenge in allen Wärmeaustauschrohren gleichmäßig macht. Bei herkömmlichen Kesseln pflegt man die Aufgabe, gleichmäßigen Wasserumlauf durch die Wärmeaustauschrohre zu erzielen, dadurch zu lösen, daß man in allen Wärmeaustauschrohren Drosseldüsen anordnet, um in diesen Drosseldüsen großen Druckabfall zu erzeugen und durch diesen Druckabfall die Strommenge in den Wärmeaustauschrohren gleichmäßig zu machen. Diese Steuerung-Einrichtung hat bei Dampferzeugern mit Flüssigmetall als Wärmezubringer gewisse Nachteile, und zwar: 1. Der Druckabfall im Wasser ist groß, so daß eine das Wasser in den Dampferzeuger einspeisende Pumpe höher belastet wird 2. es ist schwierig, das Wasser, wenn das Zusammenwirken des Flüssigmetalls mit dem Wasser gestört wird, schnell abzulassen 4 3. die Anordnung von Drosseldüsen in allen Wärmeaustauschrohren erschwert und verteuert die Herstellung; 4. die ausgetauschten Wärmemengen in allen Wärmeaustauschrohren lediglich dadurch gleichmäßig zu machen, daß man den Wärmeaustauschrohren gleiches Wasservolumen zuführt, ist unmöglich.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Dampferzeuger mit Flüssigmetall als Heizmittel zu schaffen, in welchem die Wasser-und die Flüssigmetall-Strommengen in ihrem Verhältnis zueinander auf Bestwert eingestellt und der Wärmeaustausch in allen Wärmeaustauschrohren gleichmäßig gemacht werden können, so daß der Dampferzeuger beste Wärmeaustausch-Eigenschaften hat und der Wasser- und der Flüssigmetall-Strom höchst stabil ist.
  • Eine weitere Erfindungsaufgabe ist, einen Dampferzeuger mit Flüssigmetall als Heizmittel zu schaffen, in welchem gleichmäßiger Wärmeaustausch in allen Wärmeaustauschrohren dadurch erzeugt werden kann, daß gleichmäßiget Wasserstrom durch die Wärmeaustauschrohre ohne Anordnung von Drosseldüsen in den Wärmeaustauschrohren erreicht werden kann, so daß der Dampferzeuger beste Wärmeaustausch-Eigenschaften hat.
  • Die Erfindung beruht auf der Entdeckung, daß in einem Dampferzeuger, in welchem Wärmeaustauschrohre für Durchlaß einer Flüssigkeit von niedriger Temperatur die Form eines U haben und eine Trennwand zwischen den abwärts durchströmten und den aufwärts durchströmten Teilen der U-förmigen Wärmeaustauschrohre angeordnet ist, eine Flüssigkeit hoher Temperatur, die als Heizmittel dient, eine Temperatursenkung zeigt, wenn sie nahe der Innenwand strömt. Das hervorragende Merkmal der Erfindung ist, daß die Strommenge für die Flüssigkeit hoher Temperatur in den aufwärts durchströmten Teilen der der Trennwand nahen Wärmeaustauschrohre größeren lichten Querschnitt haben als die Strommenge der Flüssigkeit hoher Temperatur in den aufwärts durchströmten Teilen der von der Trennwand entfernten Wärmeaustauschrohre; hierdurch wird gleicher Wärmeaustausch in allen Wärmeaustauschrohren bewirkt.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch einer: Dampferzeuger mit Flüssigmetall als Heizmittel in einer ersten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2 ein Diagramm der Temperaturänderung, die ein Flüssigmetall auf dem Wege von einem randnahen Teil zur Mitte des Dampferzeugers längs einer Querschnittsfläche des Dampferzeugers zeigt; Fig. 3 ein Diagramm der Beziehung zwischen dem Volumen des durch die Wärmeaustauschrohre strömenden Wassers einerseits und dem Abfall des Druckes und der Temperatur des Dampfes andererseits sowohl in einem mittleren Bereich als auch in einem Randbereich des Dampferzeugers; Fig. 4 einen Teil-Querschnitt durch den Dampferzeuger der Fig. 1, der im einzelnen die Anordnung der Wärmeaustauschrohre zeigt; Fig. 5 einen- Teil-Querschnitt durch eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Dampferzeugers, der im einzelnen die Anordnung der Wärmeaustauschrohre zeigt; Fig. 6 einen Teil-Querschnitt durch eine noch andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Dampferzeugers, der im einzelnen die Anordnung der Wärmeaustauschrohre zeigt.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten Dampferzeuger sind ein zylindrischer Mantel 1 und ein Deckel 2 mittels Flanschen 3 zu einem zylindrischen Kessel verbunden. In diesem sind U-förmige Wärmeaustauschrohre, jedes aus einem abwärts durchströmten~Teil .13 und einem aufwärts durchströmten Teil 14 bestehend, und eine zylindrische Trennwand 10, welche die abwärts durchströmten Rohrteile 13 von den aufwärts durchströmten Rohrteilen 14 trennt, angeordnet.
  • In der Mitte des Kessels ist senkrecht ein Innenzylinder 9 kleineren Durchmessers angebracht.
  • Natrium 18 von hoher Temperatur, ~das als Heizmittel des Dampferzeugers dient, wird ins Innere des Kessels 1 durch ein Natriumeinlaßrohr 6, das durch den obersten Teil des Deckels 2 abwärts hindurchgeht, und durch Natriumv erteilerrohre 7, die vom Natriumeinlaßrohr-. 6 abzweigen, eingeführt. Das Natrium wird durch die Verteilerrohre 7 gleichmäßig auf Natriumkanäle, die zwischen dem Innenzylinder 9 und der-Trennwand 10 gebildet sind, verteilt und fließt abwärts um die aufwärts durchströmten Rohrteile 14 herum, wobei es Wärme- an eine durch die- Wärmeäustauschrohre strömende Flüssigkeit niedriger Temperatur abgibt. - Schließlich wird das Natrium durch eine am Boden des Kesselmantels 1 angebrachte Natriumauslaßleitung 8 abgeführt.
  • Die dem Wärmetausch mit dem heißen Natrium ausgesetzte Flüssigkeit. niedriger Temperatur - das Wasser - wird einem Wasserzufuhrstutzen 4 zugeführt, in dem eine Wasserrohrplatte 11 für Anschluß an eine große Anzahl von Wärmeaustauschrohren angeordnet ist, so daß das zugeführte Wasser auf die-Wärmeaustauschrohre im Kessel 1 verteilt wird Das Wasser fließt zunächst abwärts durch die außerhalb der Trennwand 10 im ruhenden Natrium angeordneten, abwärts gerichteten Rohrteile 13 der Wärmeaustauschrohre, bis es den unteren Rand der Trennwand im unteren Teil des Kessels 1 erreicht.
  • Das Wasser strömt sodann vom unteren Ende der Trennwand durch die aufwärts gerichteten Rohrteile 14 der spiralig um den Innenzylinder 9 angeordneten Wärmeaustausr:hrohre 14 aufwärts. Dabei wird es vom heißen Natrium durch Wärmetausch erhitzt und in Dampf verwandelt. Der erzeugte Dampf wird in einem im Deckel 2 angeordneten Dampfstutzen 5, in dem sich eine Dampfrohrplatte 12 befindet, an die die aufwärts gerichteten Teile 14 der Wärmeaustauschrohre angeschlossen sind, gesammelt und aus diesem Stutzen 5 abgeführt.
  • Der Wasserzufuhrstutzen 4 und der Dampfstutzen 5 sind beide in einem Raum angeordnet, der oberhalb des Spiegels des Natriums 18 im Kessel 1 gebildet und mit Argon gefüllt ist. Dank dieser Anordnung entstehen im Wasserzufuhrstutzen 4 und Dampfstutzen 5 auch dann, wenn die Kessellast sich ändert, keine großen thermischen Beanspruchungen.
  • Die aufwärts gerichteten, spiralig gewundenen Teile der Wärmeaustauschrohre sind, wie Fig. 4 zeigt, so angeordnet, daß sie sowohl in Richtung der Kesselachse als auch in Richtung des Kesselradius gleich weit voneinander entfernt sind, und infolgedessen fließt das Heizmittel - das Natrium - zwischen den aufwärts durchströmten Rohrteilen 14 abwärts mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. Die aufwärts durchströmten Rohrteile 14 sind im gleichen Steigungswinkel gewunden, so daß alle aufwärts durchströmten Rohrteile einander gleich lang sind.
  • Nun seien die bei dieser Erfindung sehr wichtige Anordnung der aufwärts durchströmten Rohrteile und deren Lagen beschrieben. Fig. 2 zeigt die Temperaturverteilung des Natriums in einen Dampferzeuger vom achsmittigen Teil des Kessels bis zu seinem randnahen Teil längs eines Querschnittes durch den Kessel. Die Trennwand 10, die zwischen demjenigen Natrium, das um die aufwärts durchstmmten Teile 14 der Wärmeaustauschrohre fließt, und demjenigen Natrium angeordnet ist, das die ebenfalls durchströmten Rohrteile 13 umgibt, soll Wärmeübergang von dem innerhalb der Trennwand abwärts fließenden heißen Natrium zu dem außerhalb der Trennwand befindlichen Natrium verhindern, so daß der Wasserstrom dur ch die abwärtsgerichteten Teile 13 der Wärmeaustauschrohre stabilisiert wird. Jedoch ist ein geringer Wärmeübergang von einem Teil des Kessels, in dem sich die aufwärts durchströmten Rohrteile 14 befinde, zu einem Teil des Kessels, in welchem die abwärts durchströmten Rohrteile 13 angeordnet sind, unvermeidlich, weil Natrium hohe- Wärmeleitfähigkeit besitzt und die Fähigkeit der Trennwand, Wärmeübergang zu verhindern, begrenzt ist.
  • Dieser Wärmeübergang verursacht den oben genannten Abfall der Temperatur des Natriums, welches- entlang den nahe der Innenfläche der Trennwand befindlichen aufwärts durchströmten Rohrteilen fließt, unter die Temperatur des Natriums, das entlang den von der Innenfläche der Trennwand entfernten aufwärts durchströmten Rohrteilen fließt.
  • Daher kommt die in Fig. 2 gezeigte Temperaturverteilung. Der der Innenfläche der Trennwand nahe Teil, wo das Natrium einen Temperaturabfall zeigt, soll im folgenden als Randbereich bezeichnet und der von der Innenfläche der Trennwand entfernte Teil, wo das Natrium keinen Temperaturabfall zeigt, soll als Mittelbereich bezeichnet werden.
  • Bekanntlich ist, wie die Druckabfall-Kurven in Fig. 3 zeigern, die Beziehung zwischen der Strom menge einer in den Verdampfunysrohren eines Dampferzeugers o. ä. strömenden Flüssigkeit und dem Druckabfall streng nicht-linear. Diese Erscheinung gilt als eine Ursache dafür, daß der Flüssigkeitsstrom im Verdampfungsrohr-System unstabil wird. Andererseits ist, je größer die Flüssigkeits-Strommenge, desto niedriger die Temperatur des erzeugten Dampfes. Diese Beziehung ist durch die Dampftemperatur-Kurven in Fig. 3 dargestellt.
  • Ein Vergleich des aufwärts durchströmten Rohrteiles 14 im Randbereich des Dampferzeugers mit den Rohrteilen im Mittelbereich desselben zeigt, daß die Temperatur des darin erzeugten Dampfes im Randteil natürlicherweise niedriger als die Temperatur des erzeugten Dampfes im Mittelbereich ist, weil die Temperatur des Natriums im Randbereich niedriger als die Temperatur des Natriums im Mittelbereich ist. Da ein Abfall der Temperatur der erzeugten Wärme einen Abfall der durchschnittlichen Menge der in den Rohren strömenden Flüssigkeit zur Folge hat, ist der Druckverlust im Randbereich niedriger als im Mittelbereich. Daher sind der Druckverlust im Mittelbereich und der Druckverlust im Randbereich voneinander verschieden, -wie in Fig. 3 durch eine volle Linie und eine gestrichelte Linie dargestellt Wenn man den Unterschied der Druckverluste in den beiden Bereichen betrachtet, findet man, daß die Temperatur des erzeugten Dampfes im Mittelbereich so wie in der Zeichnung beim Punkt A und im Randbereich so wie in der Zeichnung beim Punkt B ist. Dies zeigt, daß es zwischen den beiden Bereichen große Unterschiede in der Temperatur des erzeugten Dampfes und in der Menge der strömenden Flüssigkeit gibt.
  • Solche Ungleichheit der strömenden Flüssigkeitsmenge und der Temperatur der erzeugten Wärme zwischen den beiden Bereichen des Dampferzeugers droht, den Betriebswirkungsgrad sehr zu verschlechtern, die Wärmeübertragungs-Fähigkeit des Dampferzeugers zu mindern und den Flüssigkeitsstrom unstabil zu machen. Auch stellt sie ein der Lösung harrendes Problem beim Entwurf der Dampferzeuger-Bauart, weil ungleichmäßige-Wärmedehnung der Wärmeaustauschrohre und zusätzliche Wärmebeanspruchungen in den Rohrplatten die Folge sind.
  • Um die oben genannten Nachteile der früheren Bauart zu beheben, ist gemäß der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, welche gleichmäßigen Wärmeaustausch und Flüssigkeitsstrom im Mittelbereich und im Randbereich ermöglicht. In einer in Fig. 4 gezeigten A usführungsform sind die aufwärts durchströmten Rohrteile 14 in- zwei Gruppen geteilt, nämlich in eine Mittelbereichs-Gruppe 15 und eine Randbereichs -Gruppe 16, und zwischen den aufwärts gerichteten Rohrteilen 14 der Randbereichs-Gruppe 16 sind unwirksame aufwärtsgehende Rohrteile 17 verteilt, durch die kein Wasser strömt. Diese unwirksamen aufwärtsgehenden Rohrteile 17 sind von gleicher Form wie die aufwärts durchströmten Rohrteile 14, aber mit dem Unterschied, daß die Rohrteile 17 an ihrem oberen und ihrem unteren Ende geschlossen sind und daß sie mit Argon-Gas passenden Druckes gefüllt, also am Wärmetausch nicht beteiligt sind.
  • Indem man diese unwirksamen aufwärtsgehenden Rohrteile 17 anstelle einiger der aufwärts durchströmten Rohrteile 14 in Randbereich setzt, kann man das Verhältnis der Natrium-Strommenge zur Wasser-Strom menge im Randbereich größer als das entsprechende Verhältnis im Mittelbereich machen. So wird die Wärmemenge; die von dem innerhalb der Trennwand befindlichen Natrium durch die Trennwand hindurch an das außerhalb der Trennwand befindliche Natrium übergeht, durch die im Natrium des Randbereiches enthaltene Wärmemenge, die von den unwirksamen aufwärtsgehenden Rohrteilen 17 nicht aufgenommen wird, ausgeglichen.
  • Die Erfindung wirkt also dahin, Absinken der Temperatur des Natriums im Randbereich des Dampferzeugers unter die in seinem Mittelbereich herrschende Temperatur zu verhindern. Dies bewirkt größeres - Wärmeaustauschvermögen der Wärmeaustauschrohre und größere Stabilität des Wasserstromes in ihnen.
  • Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Bauart des Kessels ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 4, aber die Anordnung der aufwärtsgehenden Rohrteile-Gruppen verschieden ist. Bei dieser Ausführungsform sind die aufwärtsgehenden Rohrteile 14 der Wärmeaustauschrohre spiralig um den Innenzylinder 9 auf konzentrischen zylindrischen Flächen gewunden, wobei die Windungen der Rohrteile 14 in Längsrichtung des Innenzylinders 9 wesentlich einander gleichen Abstand haben, aber in radialer Richtung vom Innenzylinder 9 aus solche Lage haben, daß ihr Abstand voneinander im Randbereich des Dampferzeugers größer als in seinem Mittenbereich ist. Anders gesagt: Die aufwärtsgehenden Rohrteile 14 sind so gewunden, daß ihre Anzahl in einer gegebenen Querschnittsfläche des Dampferzeugers im Mittenbereich größer als im Randbereich ist.
  • Dementsprechend ist die Natrium-Strommenge im Randbereich vermehrt und das Verhältnis der Natrium-Strommenge zur Wasser-Strommenge im Randbereich größer als im Mittenbereich.- Dies bewirkt, daß Abfall der Natrium-Temperatur im Randbereich verhindert ist und somit das Wärmeaustauschvermögen der Wärmeaustauschrohre und die Stabilität des Wasserstroms durch die Wärmeaustauschrohre vergrößert werden kann.
  • Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der die Bauart des Dampferzeugers ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 4, aber die Anordnung der aufwärtsgehenden Rohrteile-Gruppen verschieden ist.
  • Bei dieser Ausführungsform- sind die aufwärtsgehenden Rohrteile 14 der Wärmeaustauschrohre ebenfalls spiralig um den Innenzylinder 9 gewunden; aber die Windungen der aufwärtsgehenden Rohrteile 14 haben in radialer Richtung vom Innenzylinder 9 einander gleichen Abstand und in Längsrichtung des Innenzylinders 9 solche Lage, daß ihr Abstand voneinander im Randbereich größer als im Mittenbereich ist. Auch bei dieser Ausführungsform ist die Anzahl der aufwärtsgehenden Rohrteile 14 auf einer gegebenen Querschnittsfläche des Kessels im Mittenbereich größer als im Randbereich. Daher ist das Verhältnis der Natrium-Strommenge zur Wasser-Strommenge im Randbereich größer als im Mittelbereich, und daher kann das Wärmeaustauschvermögen der Wärmeaustauschrohre und die Stabilität des Wasserstroms in den Wärmeaustauschrohren erhöht werden.
  • Die Erfindung ist hier dargestellt und beschrieben worden anhand von Ausführungsbeispielen, in denen die Erfindung in einem Dampferzeuger verkörpert ist, bei dem die aufwärts durchströmten Rohrteile 14 der Wärmeaustauschrohre spiralig um den Innenzylinder 9 gewunden sind. Wenn gewundene Wärmeaustauschrohre verwendet werden, ist der Natrium-Strom im wesentlichen rechtwinklig zu den aufwärtsgerichteten Rohrteilen 14, so daß die Menge des Wärmeaustausches vom Natrium ans Wasser vergrößert werden kann. Die Wärmeaustauschmenge kann auch an den Umlenkbiegestellen der Wärmeaustauschrohre vergrößert werden. So hat der Dampferzeuger der Bauart mit spiralig gewundenen aufwärts durchströmten Rohrteilen ein hervorragendes Wärmeaustauschvermögen. Zusätzlich hat der Dampferzeuger dieser Art einen Vorteil insofern, als bei seiner Bauart die Wärmedehnung der Wärmeaustauschrohre leicht aufgenommen werden kann.
  • Hier ist die Erfindung in Anwendung auf einen Dampferzeuger be schrieben worden, bei dem aufwärts durchströmte Rohrteile von Wärmeaustauschrohren spiralig gewunden sind. Aber natürlich ist die Erfindung nicht auf die besondere Ausführungsform beschränkt; es ist vielmehr beabsiclltigt, die Erfindung auch bei Dampferzeugern anzuwenden, welche Wärmeaustauschrohre beliebiger Art einschließlich gerader Rohre, schlangenförmiger Rohre u. a. haben.

Claims (3)

  1. A n s p r ii c h e
    Dampferzeuger, gekennzeichnet durch einen Kessel mit einem zylindrischen Mantel (1) und mit einem Deckel (2), ferner durch ein Rohr (16) zum Einspeisen einer Flüssigkeit hohen Drukkes (18) in den Kessel und ein Rohr (8) zum Ableiten dieser Flüssigkeit hohen Druckes aus dem Kessel, weiterhin durch eine Anzahl von Wårmeaustauschrohren, deren jedes einen abwärtsgerichteten Rohrteil (13), durch den F1üSsigkeit niedriger Temperatur abwärtsströmen kann, und einen aufwärtsgericlieten Rohrteil (i4) enthält, in welchem Dampf entstehen kann, wenn die Flüssigkeit niedriger Temperatur an dem aufwärtsgerichteten Rohrteil (14) von der Flüssigkeit hoher Temperatur durch Wärmeaustausch erwärmt wird, und durch eine zylindrische Trennwand (10), die im Kessel so angeordnet ist, daß sie die abwärts durchströmten Rohrteile (13) der Wärmeaustauschrohre von deren abwärts durchströmten Rohrteilen (14) trennt, wobei diese aufwärts durchströmten Rohrteile (14) so angeordnet sind, daß das Verhältnis der Strommenge der Flüssigkeit (18) hoher Temperatur zur Querschnittsfläche der aufwärts durchströmten Rohrteile (14) der in einem Randbereich nahe der Trennwand (10) angeordneten Wärmeaustauschrohre größer als das Verhältnis der Strom menge der Flüssigkeit (18) hoher Temperatur zur Querschnfttsfläche der aufwärts durchströmten Rohrteile (14) der in einem Mittelbereich fern der Trennwand ( 10 ) angeordneten Wärmeaustauschrohre ist.
  2. 2. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einige der aufwärts durchströmten Rohrteile (14) der Wärmeaus tauschrohre des Randbereiches nahe der Trennwand (io) durch Rohre (17) ersetzt sind, die keine Flüssigkeit durch sich hindurchströmen lassen und die unter den genannten aufwärts durchströmten Rohrteilen (14) verteilt sind.
  3. 3. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    daß die aufwärts - durchströmten Rohrteile (14) der im Randbereich angeordneten Wärmeaustauschrohre so angeordnet sind, daß die Anzahl der Rohre pro Querschnittseinheit dort kleiner als die Anzahl der ;m Mittelbereich angeordneten Rohre ist.
    L e e r s e i t e
DE19732358065 1972-11-29 1973-11-21 Dampferzeuger Pending DE2358065A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP11897172A JPS5641881B2 (de) 1972-11-29 1972-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2358065A1 true DE2358065A1 (de) 1974-06-12

Family

ID=14749801

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732358065 Pending DE2358065A1 (de) 1972-11-29 1973-11-21 Dampferzeuger

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS5641881B2 (de)
DE (1) DE2358065A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2805333A1 (fr) * 2000-02-22 2001-08-24 Gen Electric Generateur de vapeur integre pour reacteur a metal liquide

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2805333A1 (fr) * 2000-02-22 2001-08-24 Gen Electric Generateur de vapeur integre pour reacteur a metal liquide

Also Published As

Publication number Publication date
JPS4977002A (de) 1974-07-25
JPS5641881B2 (de) 1981-10-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2538596A1 (de) Wasserbecken-kernreaktor fuer waermeerzeugung
DE29615227U1 (de) Heißwasser-Durchlaufkessel
DE1927949A1 (de) Dampferzeugungs- und -ueberhitzungsvorrichtung,insbesondere fuer mit geschmolzenem Metall,geschmolzenem Metallsalz od.dgl. als Waermeuebertrager arbeitende Kernreaktoren
DE2502274C2 (de) Fluidbettreaktor
DE2054578A1 (de) Mantel und Rohrenwarmeaustauscher zur Dampferzeugung
DE1767033C3 (de)
DE2217836C3 (de) Hochtemperaturdämpfer zum Dämpfen von textlien Warenbahnen
DE69220536T2 (de) Austreiber
DE3643303A1 (de) Vorrichtung zum waermetausch, insbesondere zwischen synthesegas- und kesselspeisewasser
DE2358065A1 (de) Dampferzeuger
DE2262151A1 (de) Dampferzeuger, insbesondere fuer druckwasserreaktoren
CH653758A5 (de) Zwangsdurchlaufkessel.
DE3121297C2 (de) Vorrichtung zum Regeln der Temperatur eines korrosiven Gases, insbesondere Synthesegas
DE2148221A1 (de) Dampferzeuger
CH648645A5 (en) Forced-flow boiler
DE2842039A1 (de) Dampferzeuger
DE2515268A1 (de) Verfahren und anordnung zur umkehr der umlaufrichtung eines mediums auf der sekundaerseite eines waermeaustauschers insbesondere fuer kraftwerke mit kernreaktoren
DE696619C (de) Dampferzeuger mit zwangmaessigem Wasserumlauf
DE2207486A1 (de) Dampfkessel
DE2154424C3 (de) Dampferzeuger
AT223290B (de) Überhitzerreaktor
AT249699B (de) Zwangumlaufkessel
DE555374C (de) Heissdampf-Durchflusskuehler
DE395042C (de) Kammerwasserroehrenkessel mit senkrecht geteilten Endkammern
DE1579898A1 (de) Kessel zur Dampf- oder Heisswasseraufbereitung