DE2357105C3 - Vorrichtung zur magnetoelastischen Messung von Druckkräften - Google Patents
Vorrichtung zur magnetoelastischen Messung von DruckkräftenInfo
- Publication number
- DE2357105C3 DE2357105C3 DE19732357105 DE2357105A DE2357105C3 DE 2357105 C3 DE2357105 C3 DE 2357105C3 DE 19732357105 DE19732357105 DE 19732357105 DE 2357105 A DE2357105 A DE 2357105A DE 2357105 C3 DE2357105 C3 DE 2357105C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring
- annular
- face
- winding
- ring body
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005259 measurement Methods 0.000 title claims description 11
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 31
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 18
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims description 4
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 12
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 6
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 6
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 4
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000002427 irreversible effect Effects 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
- 238000005496 tempering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L1/00—Measuring force or stress, in general
- G01L1/12—Measuring force or stress, in general by measuring variations in the magnetic properties of materials resulting from the application of stress
- G01L1/127—Measuring force or stress, in general by measuring variations in the magnetic properties of materials resulting from the application of stress by using inductive means
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L1/00—Measuring force or stress, in general
- G01L1/12—Measuring force or stress, in general by measuring variations in the magnetic properties of materials resulting from the application of stress
- G01L1/125—Measuring force or stress, in general by measuring variations in the magnetic properties of materials resulting from the application of stress by using magnetostrictive means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
- Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
- Measuring Magnetic Variables (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur magnetoelastischen
Messung von Druckkräften mit einem Ringkörper aus magnetostriktivem Material, der -ait
zwei auf seiner linearen Hauptachse senkrecht stehenden Stirnflächen und einem zur Hauptachse konzentrischen,
umlaufenden Hohlraum ausgebildet ist, der eine Meßwicklung enthält und beidseitig von zur
Hauptachse parallelen Seitenwänden begrenzt ist, wobei jede Stirnfläche im Bereich der Verlängerung
einer Seitenwand einen umlaufenden Vorsprung aufweist, dereine kreisringförmige, zur Stirnfläche paral-
M lele Kraftaufnahmefläche bildet.
Eine solche magnetoelastische Vorrichtung beruht auf der Eigenschaft magnetostriktiven Materials,
seine Permeabilität unter mechanischer Belastung zu ändern. Dies führt zu Änderungen des magnetischen
Flusses durch die Meßwicklung, d. h. zu Änderungen des Wechselstromwiderstandes der Meßwicklung.
Das Verhalten von magnetostriktivem bzw. ferromagnetischem
Material unter mechanischer Belastung ist in Fig. 1 der schematischen Zeichnungen darge-
•w stellt. Auf der Abszisse ist dabei die mechanische
Spannung σ und auf der Ordinate die Permeabilität des magnetostriktiven Materials, parallel zur Richtung
der Spannung σ gemessen, angegeben.
Wird das magnetostriktive Material Druckspan-
J5 nungen ( σ < 0) ausgesetzt, so besteht eine eindeutige, lineare Abhängigkeit zwischen μ und σ. Wird auf das
Material eine' Zugspannung ausgeübt, so besteht bis zur Spannung aP ebenfalls ein reversibler Zusammenhang
zwischen μ und σ. Wird die Spannung aP überschritten, so ändert sich die Permeabilität μ bis
zur Spannung oQ nicht und nimmt dann bei größeren Spannungen ab. Es besteht also kein eindeutiger Zusammenhang
zwischen μ und σ mehr; des weiteren wird der Zusammenhang richtungsabhängig, d. h. es
tritt eine Hysterese auf.
Die Art der Wechselwirkung zwischen einer Meßwicklung und magnetostriktivem Material ist an Hand
der Fig. 2 bis 4 erläutert.
In Fig. 2 führt eine einzelne, wechselstromdurch-
")" flossene Windung 5 durch eine magnetische Schleife
ABCDEF aus magneiostriktivem Material. Dabei treten zwei Phänomene auf:
a) Der Wechselstrom / durch die Windung S erzeugt einen magnetischen Fluß 0, der den
ji Strom / umschließt,
b) der Fluß 0 reduziert in der magnetischen Schleife Wirbelströme, die durch kleine, um den den magnetischen
Fluß 0 angebenden Pfeil herumreichende Pfeile dargestellt sind.
Der Durchtritt eines magnetischen Flusses 0 durch die magnetische Schleife unterliegt ähnlichen Gesetzen
wie das Fließen eines Stromes in einem Stromkreis. Insbesondere bewirkt der in der Schleife ausge=
bildete Spalt AF, in dem die magnetische Permeability tat einen gegenüber dem magnetostriktiven Material
der Schleife stark unterschiedlichen Wert hat, eine wesentliche Erhöhung des magnetischen Widerstandes
bzw. der Reluktanz.
Verändert sich nun die Permeabilität des magnetostriktiven
Materials der Schleife infolge auf sie einwirkender Druckkräfte R, so beeinflußt nicht nur
diese Permeabilitätsänderung den für den Wechselstromwiderstand der Windung 5 entscheidenden
Fluß 0, sondern es übt auch die Größe des Spaltes AF einen Einfluß auf den Wechselstromwiderstand
aus.
In Fig. 3 sind magnetische Schleifen, wie ABCDEF gemäß Fig. 2 Seite an Seite !ängs der Windung 5 so
angeordnet, daß sie einen vollständigen Kreisring bilden. Bezüglich der Wirbelsröme entsteht auf diese
Weise ein schematisch in Fig. 4 dargestellter Transformator, dessen Primärwicklung die Windung S und
dessen Sekundärwicklung der Kreisring aus magnetoelastischem Material ist. Dir Sekundärwicklung kann
durch eine mit einer Impedanz Z geschaltete Windung ersetzt werden.
Wenn der Kreisring durch voneinander elektrisch isolierte magnetische Schleifen gebildet ist, ist der Realteil
von Z quasi unendlich, was bedeutet, daß die Sekundärwicklung des Transformators geöffnet sind
und die Wirbelströme minimal sind.
Ist der Kreisring dagegen einstückig ausgebildet, so ist der Realteil von Z der Gleichstromwiderstand des
Kreisrings aus magnetostriktivem Material.
In beiden letztgenannten Fällen wird durch Beaufschlagung des Kreisrings mit einer äußeren Kraft
möglicherweise der Wechselstromwiderstand der Schleife verändert, sei es durch Ausbildung von äußeren
Kurzschlüssen zwischen den magnetischen Schleifen, sei es durch Änderung des Gleichstromwiderstandes
des Materials selbst.
Zusammenfassend ergibt sich, daß bei Verwendung von magnetoelastischem Material zur Kraftmessung
zahlreiche Einflußgrößen bestehen, die den Zusammenhang zwischen mechanischer Belastung und Meßgröße,
ζ. B. Wechselstromwiderstand der Meßspule, kompliziert oder sogar irreversibel machen können.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung (Siemens-Zeitschrift, 29. Jahrgang,
Mai 1975. Seiten 219 bis 222) ist der Ringkörper als ein mit einem umlaufenden Randflansch ausgebildeter,
scheibenförmiger Druckkörper und ein auf den Randflansch aufgepreßter Deckel ausgebildet. Im
Randflansch sind zwei umlaufende Ringnuten ausgebildet, in die Meßwicklungen eingelegt sind. Die
Stirnfläche sowohl des Deckels als auch des Druckkörpers ist im Bereich des zwischen den Ringnuten
im Randflansch verbleibenden Steges mit einem umlaufenden Vorsprung ausgebildet, wobei die Breite
dieses Vorsprungs größer ist als die Breite des Steges zwischen den Ringnuten. Diese Vorsprünge, die als
Druckkraft aufnehmende Fläche dienen, haben die Aufgabe, die Druckkräfte gleichmäßig zu verteilen.
Dadurch, daß als kraftaufnehmende Fläche eine Ringfläche gewählt ist, die nur einen kleinen Teil des
gesamten Querschnitts der Kraftmeßdose einnimmt, soll eine homogene Druckverteilung über den Querschnitt
des Ringkörpers erreicht werden. Tatsächlich aber trifft dies nur in begrenztem Ausmaß zu. Eine
Druckbeaufschlagung der Stirnflächen der beiden Vorsprünge führt nämlich auf Grund der Tatsache,
daß diese breiter sind als der Steg zwischen den beiden Ringnuten im Ringflansch des Druckkörpers, dazu,
daß sowohl der Druckkörper als auch der Deckel in den den Stegen benachbarten Bereichen als auch insbesondere
die seitlichen Stege verformt werden, wodurch nicht nur reine Druckspannungen, sondern auch
Biegespannungen auftreten, die zu auf Zug beanspruchten Bereichen des magnetostriktiven Materials
führen. Dadurch wreden, wie oben an Hand Fig. 1 erläutert, die Ungenauigkeiten bei der Messung hervorgerufen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur magnetoelastischen Messung von
Druckkräften mit einem Ringkörper aus magneto-
ι« striktivem Material zu schaffen, der bei Beaufschlagung
mit Druck ausschließlich oder zumindest so weitgehend ausschließlich auf Kompression beansprucht
wird, daß ein schädlicher Einfluß von bei der Belastung auftretenden Zugspannungen im Material
1' auf die Genauigkeit des Meßergebnisses ausgeschaltet
ist, daß also möglichst genau gemessen werden kann. Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Stirnfläche des Ringkörpers
-° eine zu dem Hohlraum ausgerichtete Ringnut mit einer
Breite aufweist, die im wesentlichen so groß ist wie die Breite des Hohlraums, so daß an jeder Stirnfläche
zwei kreisringförmige Vorsprü ige ausgebildet
sind, von denen je einer eine der beiden S; :itenwände
-> des Ringkörpers verlängert und die zusammen die
Kraftaufnahmefläche bilden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden somit die S'irnflächen des Ringkörpers nur in denjenigen
Bereichen mit einer Druckkraft beaufschlagt, die
ίο sich unmittelbar über die Seitenwände des Ringkörpers
gegenseitig abstützen. Das magnetostriktive Material wird somit ausschließlich auf Druck beansprucht,
Biege- bzw. Zugspannungen treten nicht auf. Das Meßergebnis ist frei von Hysterese-Einflüssen
J3 und entsprechend genau.
Vorteilhafterweise ist die Ringnut zwischen zwei auf die Stirnfläche aufgesetzten Auflageringen ausgebildet,
die die Vorsprünge bilden. Auf diese Weise ist der Ringkörper besonders einfach herstellbar.
Eine Weiterbildung der Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß bei Einbettung der Meßwicklung in
einer Isolationsmasse der Ring parallel zur Wicklung einen Schaumkörper enthält, damit die Wicklung
nicht Cdzu neigt, unter Belastung des Rings auf die
·»■> Seitenwände zu drücken.
Der Ringkörper kann beispielsweise aus einzelnen Ringsegmenten zusammengesetzt sein.
Bei einer speziellen Ausführungsform der letztgenannten Ausführungsform besteht wenigstens ein
>o Ringsegment, das eine öffnung für den Draht der
Meßwicklung aufweist, aus zwei, im Querschnitt U-förmigen Halbschalen, die mit ihren Stegen aufeinandergelegt
sind.
Bevorzugt ist der Ringkörper aus zwei im Quer-
V) schnitt U-förmigen Ringschalen zusammengesetzt, die
mit ihre'1 Schenkeln aufeinanderlegen und unter Belastung
miteinander verschweißt sind.
In einer abgeänderten Ausführungsforr.i ist der
Ringkörper aus einer im Querschnitt U-förmigen
bo Ringschale, deren Basisfläche die Innenseite des
Ringkörpers bildet und einer Ringplatte zusammengesetzt, die die äußere offene Seite der Ringschale
verschließt.
In einer weiteren, abgeänderten Ausführungs'orm ist der Ringkörper aus einzelnen, etnander gleichen
U-förmigen Flachteilen zusammengesetzt, die mit ihrer Basis abwechselnd nach oben und unten angeordnet
sind, so daß die Stirnflächen des Ringkörpers je-
weils aus Basisflächen und Endflächen der Schenkel der U-formigen Flachteile gebildet sind.
Vorzugsweise sind alle, den Ringkörper bildenden Teile elektrisch leitend miteinander verbunden. Auf
diese Weise werden durch Änderungen des elektrischen Widerstandes zwischen benachbarten Teilen
des Ringkörpers bedingte Einflüsse auf das Meßergebnis ausgeschaltet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann für alle Arten von Druckkraftmessungen verwendet werden.
Sie ist einfach herstellbar. Der Ringkörper ist nicht notwendigerweise kreisförmig, sondern kann entsprechend
den jeweiligen Gegebenheiten abgeändert werden. Die Vorrichtung hat einen kleinen Platzbedarf;
beispielsweise weist eine Ausführungsform, mit der Druckkräfte von 100 t gemessen werden können, einen
Ringkörper mit 10 cm Durchmesser und quadratischem Querschnitt von 2 cm Seitenlänge auf.
Die Vorrichtung arbeitet sehr genau. Störende Einflüsse der eingangs genannter· Ari sind weitgehend
vermieden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert, wobei wichtige Details nur in Fig. 15 und 16 dargestellt sind.
Es stellt dar:
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer eisten Ausführungsform der Vorrichtung mit keilförmigen,
seitlich aneinander anliegenden U-Flachteilen.
Fig. 6 eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung, bei der die Flachteile nicht keilförmig
ausgebildet sind,
Fig. 7 und H perspektivische Ansichten einer Ausführungsform, deren Ringkörper aus Ringsegmenten
zusammengesetzt ist.
Fig. 9 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform der Vorrichtung, deren Ringkörper aus zwei
Ringschalen zusammengesetzt ist,
Fig. 10 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform,
deren Ringkörper aus einer Ringschalc und einer Ringplatte zusammengesetzt ist,
Fig. 11 bis 14 perspektivische Ansichten verschiedener
Herstellungsabschnitte eines aus einem Stab gebildeten Ringkörpers, und
Fig. 15 bis 17 Querschnittsansichten der Vorrichtung
zur Darstellung wichtiger Details.
Gemäß Fig. 5 ist ein Ringkörper 1 der Vorrichtung aus magnetostriktiven Flachteilen 2 und 3 geringerer
Dicke (einige mm) und insgesamt der Form eines U oder eines E (nicht dargestellt), d. h. mit flachem Boden
und parallelen Seitenwänden, gebildet, die abwechselnd in entgegengesetzter Richtung über eine
Meßwicklung 4 aus isoliertem, elektrischem Draht gesetzt sind, so daß ein geschlossener Kreisring entsteht, den nur die Enden 5 und 6 der Meßwicklung 4
verlassen. Die Seitenwände der Flachteile 2 und 3 sind parallel zur Achse des Ringkörpers 1.
Die an den Böden der Flachteile 2 und 3 ausgebildeten Basisflächen sind mit Vorsprüngen ausgebildet, die ihre Seitenwände verlängern, wie im einzelnen
weiter unten an Hand der Fig. 15 und 16 erläutert werden wird. Auf diese Weise ist ein Kreisring geschaffen, der bei Beaufschlagung seiner Stirnflächen
mit Druckkräften nur auf Kompression beansprucht wird. Um zu verhindern, daß die Flachteile 2 und 3
kippen, können sie, wie aus Fig. 5 ersichtlich, mit ra
dial zunehmender Dicke ausgebildet sein, so daß sie
in gegenseitiger Anlage befindlich einen Kreisring bil-
den. Die Flachteile 2 und 3 können durch eine metallische Verbindung mit geringem elektrischen Widerstand
(Kupferdraht, Leitlack usw.) kurzgeschlossen sein.
Gemäß Fig. ο können auch Flachteile 2 und 3 mit konstanter Dicke verwendet wcirden, die beispielsweise
aus einem Blech ausgestanzt sind. Diese Flachteile können in Kunststoff 7 eingebettet sein, so daß
sie gegenseitig elektrisch isoliert sind.
Die in Fig. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung weist einen Ringkörper aus hohlen
Ringsegmenten 15 auf. in denen die Meßwicklung 4 untergebracht ist. Der Ringkörper ist durch Ringsegmente
17 und 18 geschlossen, die im Querschnitt U-förmig sind und bei Aufeinanderlegen eine Öffnung
19 für die Enden 5 und 6 der Meßwicklung 4 frei lassen. Die verschiedenen Ringsegmente können miteinander
verbunden oder gegenseitig beweglich sein, so daß sie an Lageunterschiede am Ort der jeweiligen
VprwpnHiino annafthar sind
Fig. 9 zeigt einen aus zwei Ringschalen 20 und 21 zusammengesetzten Ringkörper, bei dem die Ringschalen
im Querschnitt U-förmig sind und in dem durch sie gebildeten Hohlraum die Meßwicklung 4
aufnehmen. Für den Durchlaß der Enden 5 und 6 der Meßwicklung 4 ist eine Öffnung 19 vorgesehen. Die
beiden Ringschalen 20 und 22 sind unter Belastung miteinander verschweißt, wie durch 22 dargestellt.
Die Verxhweißung stellt sicher, daß sich bei Beanspruchung
der Stirnflächen des Ringkörpers auf Kompression keine Spalträume ändern können.
In Fig. 10 ist ein Ringkörper dargestellt, der aus einer Ringschale 23 mit U-förmigem Querschnitt, deren
Basisfläche die Innenseite des Ringkörpers bildet, und einer Ringplatte 25 zusammengesetzt ist, die die
äußere offene Seite der Ringschale 23 verschließt.
Fig. 11 bis 14 zeigen die Herstellung eines Ringkörpers
aus einem Stab 26 mit rechteckigem Querschnitt, in dem ein Längskanal 27 ausgebildet ist. Der
Stab wird gebogen (Fig. 14) und seine Enden miteinander bei 28 verschweißt (Fig. 15). Nach Tempern
zum Beseitigen innerer Spannungen wird eine seitliche öffnung 29 ausgebildet, die in den Längskanal
27 mündet und das Einführen einer Meßwicklung 4 ermöglicht.
Die Gestaltung der Stirnflächen des Ringkörpers der beschriebenen Vorrichtungen, die in den bisher
genannten Figuren nur unvollständig dargestellt ist. ist in Fig. 15 und 16 angegeben. Gemäß Fig. 15 weist
jede Stirnfläche des Ringkörpers eine zu dem die Meßwicklung 4 aufnehmenden Hohlraum im Innern
des Ringkörpers ausgerichtete Ringnut 30 mit ~iner Breite auf, die im wesentlichen so groß ist wie die
Breite des Hohlraums. Auf diese Weise sind an jeder Stirnfläche Vorsprünge ausgebildet, von denen je einer eine der beiden Seitenwände des Ringkörpers verlängert und die zusammen die Kraftaufnahmefläche
bilden. Werden die Vorsprünge mit Druckkraft beaufschlagt, so besteht keine Gefahr, daß der zwischen
ihnen liegende Bereich 31 des Ringkörpers auf Biegung beansprucht wird. Vielmehr werden nur die Seitenwände des Ringkörpers auf Kompression beansprucht, was zu einem eindeutigen Meßergebnis führt.
In Fig. 16 sind die die Seitenwände des Ringkörpers verlängernden Vorsprünge durch Auflageringe
32 gebildet, die auf die Stirnflächen des dort mit recht eckigem Querschnitt ausgebildeten Ringkörpers gelegt sind. Der Raum zwischen den Auflageringen 32.
7 8
der der Ringnut 30 gemäW Fig. 15 entspricht, kann masse 34 eingebettet ist. Damit die Isolationsmasse
mit einem Ring 33 aus einem Schaumstoff ausgeklei- 34 bei Druekbeanspruchung des Ringkörpers nicht
det sein. auf dessen Seitenwände drückt, ist im Hohlraum des
Fig. 17 zeigt eine Ausführiingsforni der Vorrich- Ringkörpers zusätzlich ein Schaumkörper 35 angc-
tung, bei der die Meliwicklung 4 in eine Isolations- -, ordnet.
Hier/u Λ Walt /.eichmirmen
Claims (9)
1. Vorrichtung zur magnetoelastischen Messung von Druckkräften mit einem Ringkörper aus
magnetostriktivem Material, der mit zwei auf seiner linearen Hauptachse senkrecht stehenden
Stirnflächen und einem zur Hauptachse konzentrischen, umlaufenden Hohlraum ausgebildet ist,
der eine Meßwicklung enthält und beidseitig von zur Hauptachse parallelen Seitenwänden begrenzt
ist, wobei jede Stirnfläche im Bereich der Verlängerung einer Seitenwand einen umlaufenden Vorsprung
aufweist, der eine kreisringförmige, zur Stirnfläche parallele Kraftaufnahmefläche bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Stirnfläche des Ringkörpers eine zu dem Hohlraum ausgerichtete
Ringnut (30) mit einer Breite aufweist, die im wesentlichen so groß ist wie die Breite des
Hohlraums, so daß an jeder Stirnfläche zwei kreisringförmige Vorsprünge ausgebildet sind, von denen
je einer eine der beiden Seitenwände des Ringkörpers verlängert, und die zusammen die
Kraftaufnahmefläche bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut zwischen zwei auf
die Stirnfläche aufgesetzten Auflageringen (32) ausgebildet ist, die die Vorsprünge bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einbettung der
Meßwicklung (4) in einer Isolationsmasse (34) der
Ring parallel zur Wicklung (4) einen Schaumkörper (35) enthält, damit die Wicklung (4) nicht dazu
neigt, unter Belastung des Rings auf die Seitenwände zu drücken.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß d· ν Ringkörper
aus einzelnen Ringsegmenten (15,17,18) zusammengesetzt
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Ringsegment, das eine öffnung (19) für den Draht der Meßwicklung
(4) aufweist, aus zwei, im Querschnitt U-förmigen Halbschalen (17,18) besteht, die mit
ihren Stegen aufeinandergelegt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper
aus zwei im Querschnitt U-förmigen Ringschalen (20,21) zusammengesetzt ist, die mit ihren Schenkeln
aufeinanderliegen und unter Belastung miteinander verschweißt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper
aus einer im Querschnitt U-förmigen Ringschale (23), deren Basisfläche die Innenseite des Ringkörpers
bildet, und einer Ringplatte (25) zusammengesetzt ist, die die äußere offene Seite der
Ringschale verschließt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper
aus einzelnen, einander gleichen U-förmigen Flachteilen (2, 3) zusammengesetzt ist, die mit
ihrer Basis abwechselnd nach oben und unten angeordnet sind, so daß die Stirnflächen des Ringkörpers
jeweils aus Basisflächen und Endflächen der Schenkel der U-förmigen Flachteile gebildet
sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß alle den Ringkörper bildenden Teile elektrisch leitend miteinander
verbunden sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7240504A FR2206847A5 (de) | 1972-11-15 | 1972-11-15 | |
| FR7335986A FR2246854B2 (de) | 1973-10-09 | 1973-10-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2357105A1 DE2357105A1 (de) | 1974-05-30 |
| DE2357105B2 DE2357105B2 (de) | 1977-12-22 |
| DE2357105C3 true DE2357105C3 (de) | 1978-08-10 |
Family
ID=26217402
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732365937 Pending DE2365937A1 (de) | 1972-11-15 | 1973-11-15 | Magnetoelastische kraftmessvorrichtung |
| DE19732357105 Expired DE2357105C3 (de) | 1972-11-15 | 1973-11-15 | Vorrichtung zur magnetoelastischen Messung von Druckkräften |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732365937 Pending DE2365937A1 (de) | 1972-11-15 | 1973-11-15 | Magnetoelastische kraftmessvorrichtung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5525628B2 (de) |
| CH (1) | CH587476A5 (de) |
| DE (2) | DE2365937A1 (de) |
| ES (1) | ES420524A1 (de) |
| IT (1) | IT1001611B (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3819083A1 (de) * | 1988-06-04 | 1989-12-07 | Daimler Benz Ag | Magnetoelastische kraftmessvorrichtung |
| SE9102121D0 (sv) * | 1991-07-08 | 1991-07-08 | Skf Nova Ab | Sensor system |
| DE4323246A1 (de) * | 1993-07-12 | 1995-01-19 | Danfoss As | Elektromagnetischer Sensor |
| NO302715B1 (no) * | 1996-06-19 | 1998-04-14 | Scan Mag Sense As | Innretning for måling av kompresjonskrefter |
| US8820180B2 (en) | 2009-11-30 | 2014-09-02 | Goodrich Corporation | Monolithic magneto-strictive load transducer |
| US9784627B2 (en) | 2013-11-27 | 2017-10-10 | Panasonic Intellectual Property Management Co., Ltd. | Load sensor, load detector including load sensor, and method for detecting load |
| JP5866515B2 (ja) * | 2014-05-27 | 2016-02-17 | パナソニックIpマネジメント株式会社 | 力センサ及びそれを用いた力検知装置 |
| JP7438060B2 (ja) * | 2020-08-20 | 2024-02-26 | 日本発條株式会社 | 応力検出装置 |
-
1973
- 1973-10-30 IT IT3074073A patent/IT1001611B/it active
- 1973-11-05 CH CH1550673A patent/CH587476A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-11-14 ES ES420524A patent/ES420524A1/es not_active Expired
- 1973-11-15 DE DE19732365937 patent/DE2365937A1/de active Pending
- 1973-11-15 DE DE19732357105 patent/DE2357105C3/de not_active Expired
- 1973-11-15 JP JP12870773A patent/JPS5525628B2/ja not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5525628B2 (de) | 1980-07-07 |
| DE2357105A1 (de) | 1974-05-30 |
| IT1001611B (it) | 1976-04-30 |
| CH587476A5 (de) | 1977-04-29 |
| JPS5047667A (de) | 1975-04-28 |
| DE2365937A1 (de) | 1977-02-03 |
| DE2357105B2 (de) | 1977-12-22 |
| ES420524A1 (es) | 1976-05-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3101217C2 (de) | Wicklung für einen Trockentransformator mit Abstandshalteanordnung | |
| DE2449697A1 (de) | Mechano-elektrischer wandler | |
| EP0233988A1 (de) | Messwandler zum Messen des in einem elektrischen Leiter fliessenden Stromes | |
| DE3123006C2 (de) | ||
| DE2352851B2 (de) | Induktiver weggeber oder drehwinkelgeber | |
| DE2357105C3 (de) | Vorrichtung zur magnetoelastischen Messung von Druckkräften | |
| DE3420963A1 (de) | Elektromagnetischer durchflussmesser | |
| DE3008308C2 (de) | Stromteiler für Meßwandler zum potentialfreien Messen von Strömen | |
| DE19942903A1 (de) | Läuferkern und mit Bürsten ausgestatteter Gleichstrommotor unter Verwendung desselben | |
| DE10101716C2 (de) | Hochempfindliche Wegmesseinrichtung unter Verwendung von linear variablen Differentialtransformatoren | |
| DE1959406C3 (de) | Meßsonde für Wirbelströme | |
| DE2445019A1 (de) | Transformatorwicklung | |
| WO2021239403A1 (de) | Spulenelement | |
| DE658569C (de) | Magnetoelastische Druckmessdose | |
| DE69207146T2 (de) | Mit Isoliermittel gekühlter Transformator oder Drossel | |
| EP1048932A1 (de) | Magnetischer Positionssensor, seine Verwendung und seine Herstellung | |
| DE592876C (de) | Messwandler fuer hohe Spannungen | |
| DE1638885A1 (de) | Hochspannungswicklung | |
| DE2308795C3 (de) | Siebdrossel | |
| DE1947228C3 (de) | Vorrichtung zur Messung der Dicke von Fahrbahndecken | |
| DE599955C (de) | Magnetkern ohne Blechstoss, insbesondere Wandlerkern | |
| DE1807274C (de) | Kapazitiver Spannungswandler | |
| EP1688710A1 (de) | Verfahren zur Ermittlung eines Verschiebewegs mit einem induktiven Wegaufnehmer sowie der Wegaufnehmer selbst | |
| DE2626866C2 (de) | Induktiver Geber | |
| DE2505761A1 (de) | Magnetkreis sowie strommesser und differenztransformator damit |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |