DE2357002C3 - Vorrichtung zum Bestimmen einer die Laufzeit von elektromagnetischer Strahlung beeinflussenden Größe - Google Patents
Vorrichtung zum Bestimmen einer die Laufzeit von elektromagnetischer Strahlung beeinflussenden GrößeInfo
- Publication number
- DE2357002C3 DE2357002C3 DE19732357002 DE2357002A DE2357002C3 DE 2357002 C3 DE2357002 C3 DE 2357002C3 DE 19732357002 DE19732357002 DE 19732357002 DE 2357002 A DE2357002 A DE 2357002A DE 2357002 C3 DE2357002 C3 DE 2357002C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- radiation
- frequency
- modulator
- modulation
- component
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005670 electromagnetic radiation Effects 0.000 title claims description 8
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 90
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 19
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims description 7
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 6
- 230000008030 elimination Effects 0.000 claims 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 241000124033 Salix Species 0.000 description 1
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 description 1
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 description 1
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000002650 habitual effect Effects 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 239000004973 liquid crystal related substance Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 238000002834 transmittance Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bestimmen einer die Laufzeit von elektromagnetischer
Strahlung auf einer Meßstrecke beeinflussenden Größe mit einer eine erste und hochfrequente Modulation erleidende elektromagnetische Strahlung emittierenden
Strahlungsquelle, der zum einen ein eine relativ zur ersten Modulation niederfrequente zweite Modulation
hervorrufender und durch den Takt einer Bezugsfrequenz gesteuerter Modulator und zum anderen ein
einen Meßanteil bildendes Meßstrahlenbündel und ein einen Bezugsanteil bildendes Bezugsstrahlenbündel eryeugender Strahlteiler nachgeordnet sind und mit
einem eine Wiedervereinigung des Meßstrahlenbündels und des Bezugsstrahlenbündels — nach dem Durchgang des Meßstrahlenbündels durch die Meßstrecke -bewirkenden Strahlmischer, dem ein strahlungs- und
phasenempfindlicher Detektor für die Bestimmung der Phasenverschiebung zwischen dem Meßanteil und dem
Bezugsanteil hinsichtlich der ersten Modulationsfrequenz nachgeordnet ist
Eine Vorrichtung dieser Art ist m der DT-AS
2 054 973 beschriebea Diese bekannte Vorrichtung enthält eine Wechselblende, mit deren Hilfe beide Anteile - also Meßanteil und Bezugsanteii - eines von
der Strahlungsquelle emittierten modulierten Lichtstrahls abwechselnd und in Gegenphase unterbrochen
werden. Ebenso erfolgt auch die Speisung des Strahlungsdetektors mit dem Meßanteil und dem Bezugsanteil der Strahlung alternierend, wobei der Strahlungsdetektor über eine elektrische Steuerverbindung zwischen Sender und Empfänger moduliert wird, die zusätzlich zum optischen Bezugssignalweg vorgesehen
Die zu bestimmende und die ausgesandte elektromagnetische Strahlung beeinflussende Größe, die bei
der oben erwähnten bekannten Vorrichtung eine Entfernung, nämlich die geometrische Länge der Meßstrecke ist, wird bei dieser Meßmethode grundsätzlich
aus einem Vergleich zwischen der Phasenlage der nach Reflexion der ausgesandten Meßstrahlung an einem am
fernen Ende der Meßstrecke aufgestellten Reflektor einfallenden Reflexionsstrahlung einerseits und der
Phasenlage der vor der Meßstrecke aus der emittierten Strahlung abgezweigten Bezugsstrahlung andererseits
gewonnen.
Mit dem gleichen Meßprinzip wird auch bei anderen bekannten Vorrichtungen gearbeitet wie sie in der
DT-AS 17 73859, der US-PS 36 80 964, der CH-PS 4 30 238 und in ATM,BlattV1122bis 13 (August 1968)
beschrieben sind. Bei den erstgenannten dieser Vorrichtungen erfolgt die Aufspaltung in Meßanteil und
Bezugsanteil bereits im Sender und noch vor der Emission der optischen Strahlung, während bei den letztgenannten Vorrichtungen teilweise Strahlenteiler vorgesehen sind, die eine Unterteilung der ausgesandten optischen Strahlung in einen Meßanteil und einen Bezugsanteil bewirken. Für den Empfang dieser beiden Strahlungsanteile sind jedoch gesonderte Empfänger vorgesehen, und eine Vereinigung von Meßanteil und Bezugsanteil erfolgt erst über den Phasendetektor, wobei
vor der abschließenden Phasenmessung beiden Strahlungsanteilen noch jeweils eine gleiche Hilfsfrequenz
zugemischt werden kann, um eine für diese Phasenmessung günstigere Zwischenfrequenzlage zu erreichen.
Für die Hilfe des obenerwähnten Grundprinzips erzielbare Meßgenauigkeit ist es nun aber von größter
Bedeutung, daß der Meßstrahlungsanteil einerseits und der Bezugsstrahlungsanteil anderseits möglichst weitgehend in gleicher Weise erzeugt und aufbereitet werden, also bis auf das Durchlaufen der Meßstrecke glei-
e^eugungs- und Ausbreitungsbedingungen unter-
1 Him sicherzustellen, daß die später festgestellten
«unterschiede zwischen diesen beiden Strahanteilen
allein auf die Beeinflussung des Meßlingsanteiles
beim Durchlaufen cbr fvießstrecke
zuführen sind, also ein zuverlässiges Maß für die er Meßstrecke wirksam werdende und zu bestim-.
Größe darstellen.
ter* Erfindung Hegt daher die Aufgabe zugrunde,
^/orrichtung der eingangs erwähnten Art so auszu-
y daß der Meßstrahlungsanteil einerseits und der
SiMStrahlungsanteil andererseits sendeseitig gleichjl&ierzeugt
uncj möglichst spät voneinander getrennt
m empfangsseitig wiederum gleichzeitig aufgenom-
* werden können. «5
, gestellte Aufgabe wird erfmdungsgemäß dagelöst,
daß der die zweite und niederfrequente HSJodulation hervorrufende Modulator lediglich den
S&ahlengang des Bezugsanteils der Strahlung beein-
20
itiRt
Bei der erfmdungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung werden beide Strahlungsanteile stets gleichzeitig auf
den Strahlungsdetektor gegeben, womit die Gewähr dafü' gegeben ist, daß die miteinander in Beziehung zu
«wenden Strahlungsanteile unter genau gleichen Be-Ineungen
durch die Strahlungsquelle erzeugt worden ind Weiterhin bedarf es keiner elektrischen Steuerlerbindung
zwischen Sende- und Empfangsseite, wodurch sich zahlreiche Quellen für Phasenfehler ausschalten
lassen, wie sie bei den bekannten Vorrichtun- «en auftreten. Schließlich ist bei der erfmdungsgemäß
^gebildeten Vorrichtung auch automatisch für eine
Kompensation von auf äußere Einflüsse im Modulator bzw im Demodulator zurückgehende Fehler gesorgt,
ohne daß es dazu einer zusätzlichen Eichmessung be-
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen im einzelnen
gekennzeichnet
In den Figuren ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
Fig 1 ein Übersichtsbild für eine Vorrichtung zum
Bestimmen einer entlang einer Meßstrecke auf eine von der Vorrichtung abgestrahlte elektromagnetische
Strahlung einwirkende Größe, .„.,..
Fig.2 eine Ausführungsvariante fur em Teilstuck
der Vorrichtung von F i g. 1 und
Fig 3 Diagramme zur Veranschaulichung der an verschiedenen Stellen der Vorrichtung von F i g. 1 auftretenden
Strahlung.
Die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung enthalt als Strahlungsquelle eine lichtemittierende Diode 2, die
elektromagnetische Strahlung 3 emittiert Durch einen die Diode 2 direkt modulierenden Präzisions-Hochfrequenzoszillator
1 erleidet die Strahlung 3 eine erste hochfrequente Modulation. Die Strahlung 3 kann beispielsweise
aus sichtbarem, ultraviolettem oder mfraro- #n Licht bestehen, jedoch soll für das gewählte Bei-ÄSpiei
angenommen werden, daß sichtbares Licht emit- ^
^ ; Die Strahlung 3 wird in einem Strahlteiler 6 in zwei
Anteile, nämlich einen Meßanteil 4 und einen Bezugs-
■^■■Üiteil 5 aufgespalten. Der Strahlteiler 6 kann beispiels-
^veise aus bekannten Spezialprismen, wie sie fur die
Ä Aufteilung eines Strahlenweges in zwei unterschied 1- *5
' 'ehe Strahlenwege üblich sind, oder aus einer gewohnli-
ΰ 'Chen Linse oder einer Glasplatte bestehen, wobei im
> *Weiteh Falle der Bezugsanteil 5 aus der LicntrefIeIction
an der Linse oder Glasplatte entsteht
Der Meßanteil 4 der Strahlung 3 geht durch eine Linse
7 hindurch und durchläuft dann eine Meßstrecke, deren Länge gemessen werden soll «nd an deren Ende ein
in der Zeichnung nicht dargestellter Reflektor aufgestellt ist
Der Bezugsanteil 5 der Strahlung 3 durchläuft einen unten im einzelnen beschriebenen elektromechanischen
Modulator, der mit einer niederen Bezugsfrequenz gesteuert wird und erfährt dabei eine zweite Modulation.
Die auf diese Weise erhaltene, mit einer addierten oder subtrahierten Niederfrequenz modulierte
Bezugsstrahlung 32 wird in einem Strahlmischer 29, der in ähnlicher Weise aufgebaut sein kann wie der oben
beschriebene Strahlteiler 6, mit der am Reflektor am Ende der Meßstrecke reflektierten und durch eine Linse
30 hindurch einfallenden Reflexionsstrahlung , die somit einen durch die Meßstrecke beeinflußten Meßanteil
31 bildet, gemischt, wodurch sich eine Mischstrahlung
33 ergibt, die in einem Lichtdetektor 34 festgestellt wird, der die Eingangsstufe eines strahlungs- und phasenempfindlichen
Detektors darstellt Das der Mischstrahlung 33 entsprechende elektrische Ausgangssignal
des Lichtdetektors 34 wird in einem Verstärker 35 verstärkt und einer Stufe 36 zugeführt, die als Scheitelwertgleichrichter
mit im Vergleich zum Hochfrequenzsignal großer Zeitkonstante arbeitet. Anschließend
wird dieses Signal über einen Wechselstromverstärker
44 einer Schaltung 45 zugeführt, die ein Tiefpaßfilter und einen Impulsformer enthält. Das in der Schaltung
45 aufbereitete Signal wird direkt oder nach einer weiteren Verarbeitung abgegeben, so daß nur Information
über die Phasenlage verbleibt. Beispielsweise wird ein Ausgangsimpuls abgegeben, wenn das Signal durch
Null geht.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist mit einem als elektroinechanischer Zerhacker ausgebildeten Modulator
ausgerüstet, der einen Halter 8 für drei Lichtleiter 9,10 und 11 aufweist Über diese drei Lichtleiter 9,
10 und 11 wird der Bezugsanteil 5 der Strahlung 3 einer
rotierenden Scheibe 18 zugeführt, die ein transparentes Feld 19 und ein opakes Feld 20 aufweist. Bei dem dargestellten
Beispiel führt der Lichtleiter 9 die Strahlung direkt zu einem gerade oberhalb der Scheibe 18 angeordneten
Halter 14. Der zweite Lichtleiter 10 enthält eine Verzögerungsstrecke 12, die eine Phasenverschiebung
der über den Lichtleiter 10 übertragenen Strahlung um 120° gegenüber der über den ersten Lichtleiter
9 direkt übertragenen Strahlung bewirkt Der Lichtleiter 10 endet in einem Halter 15, der wieder gerade
oberhalb der Scheibe 18, aber in seiner Winkellage gegenüber dem Halter 14 mit dem Ende des ersten Lichtleiters
9 um 120° in Drehrichtung der Scheibe 18 versetzt angeordnet ist. Der dritte Lichtleiter 11 enthält
eine Verzögerungsstrecke 13, die einer Phasenverschiebung um 240° entspricht, und er endet in einem Halter
16, der um weitere 120° in Drehrichtung der Scheibe versetzt gerade oberhalb davon angeordnet ist. An den
Haltern 14, 15 und 16 entsprechenden Stellen sind jeweils gerade unterhalb der Scheibe 18 Halter 17 angeordnet,
von denen Lichtleiter 25, 26 bzw. 27 gleicher Länge zu einem Halter 28 führen, in dem die von den
drei Lichtleitern 25, 26 und 27 übertragene Strahlung zur Bezugsstrahlung 32 gemischt wird.
Das opake Feld 20 der Scheibe 18 verhindert während seiner Lage unterhalb eines der Lichtleiter 9,
oder 11 eine Strahlungsübertragung von diesem Lichtleiter zu dem ihm zugeordneten Lichtleiter 25, 26 bzw.
45
50
27 unterhalb der Scheibe 18. Dabei kann dieses Feld 20 der Scheibe 18 reflektierend, absorbierend oder brechend
für das auftreffende Licht ausgebildet sein.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sicheibe 18 entlang eines Durchmessers in das
transparente Feld 19 und das opake Feld 20 aufgeteilt. Der Antrieb für ihre Rotation erhält die Scheibe 18
über eine Welle 23 von einem Motor 24. Das durch die Scheibe 18 hindurchgegangene Licht ist mit einer bestimmten
Frequenz moduliert, die bei dem vorliegenden Beispiel mit der Drehzahl der Scheibe 18 zusammenfällt.
, Für eine Analyse der Mischstrahlung 33 aus der Bezugsstrahlung 32 und der Reflexionsstrahlung 31 bedarf
es außerdem einer Information über die Drehgeschwindigkeit der Scheibe 18, und diese muß einen Bezugspunkt
aufweisen. Bei dem in F i g. 1 dargestellten Beispiel ist dazu der Rand der Scheibe 18 mit Linien 21
versehen, die durch eine Lampe beleuchtet und durch einen Wandler 38 ausgelesen werden, dessen Ausgangssignal
die Form einer Sinuswelle mit der Drehzahl der Scheibe 18 entsprechender Frequenz aufweist
und einer elektronischen Schaltung 37 zugeführt wird. Zur Gewinnung eines Bezugspunktes auf der Scheibe
18 ist diese außerdem auf ihrem Rand mit einer verbreiterten Linie 22 versehen, die im Ausgangssignal des
Wandlers 38 eine Unregelmäßigkeit entstehen läßt
Angemerkt sei in diesem Zusammenhang, daß der Bezugspunkt auch unabhängig von dem die Drehzahl
der Scheibe 18 anzeigenden Signal beispielsweise unter Verwendung eines weiteren Detektors markiert werden
kann.
Die elektronische Schaltung 37 wird auf diese Weise mit drei verschiedenen Signalen gespeist Eines dieser
drei Signale zeigt an, wann der Bezugspunkt auf der rotierenden Scheibe 18 eine bestimmte Lage einnimmt
ein weiteres Signal gibt die Drehzahl der rotierenden Scheibe 18 an, und ein drittes Signal zeigt an, wann die
aufgefangene Strahlung durch Null geht.
Das Signal aus dem Wandler 38 schaltet einen zur elektronischen Schaltung 37 gehörigen Zähler proportional
zur Phasenlage der rotierenden Scheibe 18 weiter. Eine volle Umdrehung der Scheibe 18 entspricht
beispielsweise 5000 Impulsen, was bedeutet daß, wenn die abgestrahlte modulierte Strahlung 3 eine Frequenz
von 30 MHz aufweist eine Umdrehung der Scheibe 18 einer Strecke von 5 m entspricht Das Bezugssignal von
der Scheibe 18 stellt den Zähler in der elektronischen Schaltung 37 jeweils auf den Wert Null zurück, und als
Ergebnis davon erfolgt einmal für jede Umdrehung der Scheibe 18 eine Berichtigung. Jedesmal wenn die Schaltung 45 ein Ausgangssignal an die elektronische Schaltung
37 abgibt wird deren Zähler auf seinem gerade erreichten Zählerstand festgehalten, und dieser Zählerstand
wird dann während des gesamten Zeitabschnitts bis zum Eintreffen des nächsten Ausgangssignals der
Schaltung 45 an der elektronischen Schaltung 37 durch eine an den Ausgang von deren Zähler angeschlossene
Anzeigeeinrichtung 39 in digitaler Weise angezeigt
Die Anzeigeeinrichtung 39 kann beispielsweise eine durch den Zähler in der elektronischen Schaltung 37
steuerbare Anzeigeröhre enthalten. Bei der beschriebenen Arbeitsweise wird die gesuchte Entfernung in digitaler
Weise zur Anzeige gebracht es können aber auch an sich bekannte Einrichtungen angeschlossen werden,
die eine Aufzeichnung der gesuchten Entfernung beispielsweise auf einem Lochstreifen vornehmen.
Um die Mischstrahlung 33 im Lichtdetektor 34 optimal bestimmen zu können, ist es zweckmäßig, daß die
beiden diese Mischstrahlung 33 bildenden Strahlungsanteile vor ihrer Mischung wenigstens angenähert den
gleichen Intensitätspegel aufweisen. Dies kann auf verschiedenerlei Weise erreicht werden, und in F i g. 1 ist
nur eine Möglichkeit zur Erreichung dieses Zieles dargestellt Dabei ist in den Weg der Bezugsstrahlung 32
ein scheibenförmiges optisches Filter 41 und in den Weg der Reflexionsstrahlung 31 ein scheibenförmiges
Filter 40 eingefügt Diese optischen Filter 40 und 41 sind so ausgebildet daß sie auf verschiedenen Teilen
ihrer Oberfläche auch eine unterschiedliche Lichtdurchlässigkeit zeigen. Eine Drehung der Filter 40 und
41 führt daher zu einer Änderung in der Intensität der iS hindurchgehenden Strahlung. Die beiden Filter 40 und
41 sind über ein Getriebe 42 miteinander gekoppelt so daß sie sich durch Verdrehen eines Knopfes 43 beide in
der Weise verdrehen lassen, daß die Intensität der durch das eine Filter hindurchgehenden Strahlung abnimmt
und gleichzeitig die Intensität der durch das andere Filter hindurchgehenden Strahlung zunimmt Das
so geschaffene Zweischeibenfilter führt also schon bei einer nur kleinen Verdrehung des Knopfes 43 zu einer
großen Änderung im Intensitätsverhältnis für die durch die beiden Filter 40 und 41 hindurchgehende Strahlung.
Die in F i g. 1 dargestellte rotierende Scheibe 18 kann natürlich in eine beliebige Anzahl von Feldern mit
unterschiedlicher Strahlungsdurchlässigkeit unterteilt weiden. Als ein weiteres mögliches Beispiel ist in
F i g. 2 eine rotierende Scheibe 62 gezeigt die in insgesamt vier Felder unterteilt ist von denen zwei Felder
— darunter ein Feld 63 — transparent und zwei andere Felder — darunter ein Feld 64 — reflektierend ausgebildet
sind. Transparente und reflektierende Felder liegen einander dabei jeweils diametral gegenüber und
liefern zusammen eine andere Phasenteilung als bei dem in F i g. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel.
Auch in der Anordnung der Lichtleiter ist der in F i g. 2 dargestellte Modulator gegenüber der Ausführungsform
nach F i g. 1 abgeändert In F i g. 2 sind an einen mit dem Bezugsanteil 5 der Strahlung 3 gespeisten
Halter 50 zwei Lichtleiter 51 und 52 angeschlossen, die in jeweils gerade oberhalb der rotierenden
Scheibe 62 angeordneten Haltern 53 bzw. 54 enden. Unterhalb der Scheibe 62 sind an im Abstrahlungsbereich
der Halter 53 bzw. 54 liegenden Stellen analog zu dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 Halter 57 angeordnet
von denen Lichtleiter 60 bzw. 61 ausgehen. Da Felder der rotierenden Scheibe 62 — darunter das
Feld 64 — bei diesem Ausführungsbeispiel reflektierend ausgebildet sind, wird auf diese Felder auftreffendes
Licht nach oben reflektiert und kann so zu oberhalb der rotierenden Scheibe 62 angeordneten Haltern 55
und 56 und daran angeschlossenen Lichtleitern 58 bzw 59 gelangen.
Die Lichtleiter 51 und 52 sind gleich lang, die Lichtleiter 58 bis 61 weisen jedoch unterschiedliche Länger
auf, wobei der Lichtleiter 59 so viel länger ist als dei Lichtleiter 58, daß sich eine Phasenverschiebung vor
90° für die über diese beiden Lichtleiter übertragener
Strahlungen in Bezug aufeinander ergibt Der Lichtleiter 60 wiederum ist so viel länger als der Lichtleiter 59
daß sich eine weitere Phasenverschiebung um 90° fOi
die darin übertragene Strahlung gegenüber der irr «■5 Lichtleiter 59 übertragenen Strahlung ergibt Dei
Lichtleiter 61 schließlich ist so lang, daß er für die darir übertragene Strahlung eine Phasenverschiebung urr
insgesamt 270° gegenüber der im Lichtleiter 58 über
(ο
tragenen Strahlung bewirkt. Die vier Lichtleiter 58 bis 61 bilden daher zusammen ein Vierphasensystem (0°,
90°, 180°, 270°). Die beiden Lichtleiter 51 und 52, die der Scheibe 62 die Strahlung zuführen, sind gegeneinander
um 90° versetzt, lm.übrigen arbeitet der Modulator nach F i g. 2 in der gleichen Weise wie der Modulator
nach Fig. 1.
Der in F i g. 1 dargestellte Strahlteiler 6 kann bei einer anderen Ausführungsform weggelassen werden,
wenn stattdessen der Halter 8 für die Lichtleiter 9, 10 und 11 so angeordnet wird, daß er direkt von der von
der iichtemittierenden Diode 2 abgegebenen Strahlung getroffen wird.
Es ist nicht unbedingt notwendig, daß der Motor 24 für den Antrieb der rotierenden Scheibe 18 eine absolut
konstante Drehzahl aufweist, da diese Drehzahl ständig durch einen eigenen Detektor, den Wandler 38, überwacht
wird. Jedoch kann das Ausgangssignal dieses Wandlers 38 auch den Motor 24 für die Rotation der
Scheibe 18 steuern.
An Stelle der in F i g. 1 oder in F i g. 2 dargestellten elektromechanischen Modulatoren kann auch ein elektrooptischer
Modulator verwendet werden. Dieser kann beispielsweise aus einer Anzahl von KDP-Kristallen
oder Flüssigkristallen bestehen. Ein solcher Modulator muß mit einer niederfrequenten, dreiphasigen
Modulationsspannung gespeist werden, und er weist keinerlei bewegliche Teile auf.
In der Darstellung in F i g. 3 ist entlang der Ordinate
die Signalstärke oder Signalamplitude und entlang der Abszisse die Zeit aufgetragen.
Die Kurve 70 in F i g. 3 zeigt ein Beispiel für den Bezugsanteil 5 der Strahlung 3 nach seiner Behandlung
im Modr'itor; sie stellt also die emittierte Strahlung
mit einer hinzuaddierten Niederfrequenz dar. Die Kurve 71 in F i g. 3 gibt die auf die emittierte Strahlung
zurückgehende Reflexionsstrahlung 31 vor ihrer Mischung mit der Bezugsstrahlung 32 wieder. Die Kurve
72 in F i g. 3 ergibt sich aus der Mischung der Bezugsstrahlung 32 mit der Reflexionsstrahlung 31 und entspricht
damit der Mischstrahlung 33 aus diesen beiden Strahlungen, und die Kurve 73 in F i g. 3 zeigt das aus
dem Signal gemäß der Kurve 72 gewonnene Signal vor dessen Einspeisung in die elektronische Schaltung 37 in
Fig. 1-
Die emittierte Strahlung 3 hat die Form A + B sin OJ1 1. Die am Reflektor am Ende der Meßstrecke
reflektierte Reflexionsstrahlung 31 weist dann
ίο die Form E + F sin ((O11 + y) auf. Beträgt die Kreisfrequenz
für die Rotation der transparenten und opaken Felder der Scheibe des Modulators ω2, so ergibt
sich die durch diesen Modulator hindurchgegangene Bezugsstrahlung 32 in der Form (A + B sin W11)
· (C + D sin ü>2 f). Wie eben erwähnt, werden die
Reflexionsstrahlung 31 und die Bezugsstrahlung 32 gemischt, wobei sich ein der Kurve 72 in F i g. 3 entsprechendes
Signal ergibt, für das die Kurve 73 in F i g. 3 die Hüllkurve bildet. Das dieser Kurve 73 ent-
sprechende Signal dient dann in Verbindung mit der Information über die Drehzahl der rotiei-enden
Scheibe und über die Lage des Bezugspunktes auf dieser Scheibe zur Bestimmung der zeitlichen Verzögerung
zwischen der emittierten Strahlung und der
Reflexionsstrahlung, die wiederum ein Maß für die gesuchte Größe darstellt.
Diese gesuchte Größe kann beispielsweise die Entfernung bis zum Reflektor am Ende der Meßstrecke
oder bei Durchgang der Strahlung zum Reflektor durch ein transparentes Medium die Dichte dieses
Mediums sein. Außerdem kann die bestimmte zeitliche Verzögerung zur Erzeugung eines Winkels dienen,
indem man die Winkeldrehung in der Weise aui den Reflektor einwirken läßt, daß dieser näher ar
den Sender herangeschoben oder weiter von diesem wegbewegt wird, wobei dann der Abstand zwischeE
Sender und Reflektor ein Maß für den gesuchter Winkel darstellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Bestimmen einer die Laufzeit von elektromagnetischer Strahlung auf einer Meßstrecke beeinflussenden Größe mit einer eine erste
und hochfrequente Modulation erleidende elektromagnetische Strahlung emittierenden Strahlungsquelle, der zum einen ein eine relativ zur ersten Modulation niederfrequente zweite Modulation her-
vorrufender und durch den Takt einer Bezugsfrequenz gesteuerter Modulator und zum anderen ein
einen Meßanteil bildendes Meßstrahlenbündel und ein einen Bezugsanteil bildendes Bezugsstrahlenbündel erzeugender Strahlteiler nachgeordnet sind
und mit einem eine Wiedervereinigung des Meßstrahlenbündeis und des Bezugsstrahlenbündels —
nach dem Durchgang des Meßstrahlenbündels durch die Meßstrecke — bewirkenden Strahlmischer, dem ein strahlungs- und phasenempfindlicher
Detektor für die Bestimmung der Phasenverschiebung zwischen dem Meßanteil und dem Bezugsanteil hinsichtlich der ersten Modulationsfrequenz
nachgeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die zweite und niederfrequente Mo-
dulation hervorrufende Modulator (8 bis 28; 50 bis M) lediglich den Strahlengang des Bezugsanteils (5)
der Strahlung (3) beeinflußt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulator für die Erzeugung der
zweiten und niederfrequenten Modulation einen elektromechanischen oder elektrooptischen Zerhacker enthält, der den Durchgang des Bezugsanteils (5) der Strahlung (3) im Takte der Bezugsfrequenz steuert
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulator für die Erzeugung der zweiten und niederfrequenten Modulation
eine Mehrzahl von Strahlungsleitern in Form von Lichtleitern (9 bis 11; 58 bis 61) enthält, die durch
eingebaute Verzögerungsstrecken (12, 13) unterschiedlicher Länge den Bezugsanteil (5) der Strahlung (3) in mehrere Phasenlagen aufteilen und denen eine rotierende Scheibe (18; 62) zugeordnet ist,
die in mindestens ein transparentes und ein opakes Feld (19,20) oder in transparente und reflektierende
Felder (63,64) unterteilt ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem strahlungs- und phasenempfindlichen Detektor (34 bis 37,39,44,45) ein Wand- so
ler (38) für die Überwachung der Winkellage der rotierenden Scheibe (18) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einen
der Strahlenwege für den vom Modulator (8 bis 28; 50 bis 64) beeinflußten Bezugsanteil (32) und/oder ■
für den durch die Meßstrecke beeinflußten Meßanteil (31) der Strahlung (3) unmittelbar vor dem
Strahlmischer (29) ein optisches Filter (40, 41) eingefügt ist, das so gebaut ist, daß seine Drehung eine
Eliminierung des Intensitätsunterschiedes zwischen den beiden Strahlungsanteilen ermöglicht
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1479872 | 1972-11-15 | ||
| SE1479872 | 1972-11-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2357002A1 DE2357002A1 (de) | 1974-05-30 |
| DE2357002B2 DE2357002B2 (de) | 1975-06-05 |
| DE2357002C3 true DE2357002C3 (de) | 1976-01-15 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0040359B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung eines Winkels | |
| DE2553691C2 (de) | Verfahren zur opto-elektronischen Messung der Entfernung zwischen einem Meß- und einem Zielpunkt und Entfernungsmeßgerät zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| EP2187178B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Drehwinkels eines rotierenden Objektes | |
| DE2229887B2 (de) | Entfernungsmeßgerät mit einem als Sender arbeitenden Laser und seine Anwendung zur Geschwindigkeitsmessung | |
| DE2314943C2 (de) | Anordnung zur Steuerung der Lage eines Flugkörpers in Bezug auf einen Leitstrahl | |
| DE69220691T2 (de) | Optischer Entfernungsmesser und Vorrichtung zu seiner Montage | |
| DE2656131C2 (de) | Polarimeter | |
| DE2357002C3 (de) | Vorrichtung zum Bestimmen einer die Laufzeit von elektromagnetischer Strahlung beeinflussenden Größe | |
| DE1548525C3 (de) | Mit kontinuierlicher Frequenzänderung arbeitender Modulationsphasenvergleichs-Entfernungsmesser | |
| EP0218126B1 (de) | Verfahren zur Messung von Strömungsgeschwindigkeiten mit Ultraschallschwingungen | |
| EP0297243A2 (de) | Vorrichtung zur Messung des Abstandes zwischen dieser Vorrichtung und einer Messfläche | |
| DE2357002B2 (de) | Vorrichtung zum Bestimmen einer die Laufzeit von elektromagnetischer Strahlung beeinflussenden Größe | |
| EP0113890A2 (de) | Einrichtung zur Messung der Rotationsgeschwindigkeit | |
| DE2159820A1 (de) | Automatische Fokussiervornchtung | |
| DE2753782A1 (de) | Vorrichtung zum bestimmen der richtungskoordinaten eines entfernten objekts | |
| DE4318623A1 (de) | Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip | |
| DE1773559A1 (de) | Anordnung zur Erzeugung von Impulsen,welche ein genaues Mass fuer jede Umdrehung eines rotierenden Elementes sind | |
| DE2917399C2 (de) | Einrichtung zur Messung der Rotationsgeschwindigkeit | |
| DE2934192A1 (de) | Interferometer-gyroskopvorrichtung | |
| DE2042163A1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Phasenverschiebung zwischen zwei von einer einzigen Quelle stammenden Signalen der gleichen Frequenz | |
| DE1946271A1 (de) | Entfernungsmessgeraet | |
| DE2126030C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Lichtdurchlässigkeit photographischer Filme | |
| DE2211228C3 (de) | Elektrooptischer Entfernungsmesser mit Doppelmodulation und Phasenvergleich zur Grob/Fein-Anzeige | |
| DE1946271C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestim men des Horizontal und/oder Vertikalabstan des zwischen zwei verschieden hoch gelegenen Meßpunkten | |
| DE4419472A1 (de) | Entfernungsmeßgerät nach dem Laufzeitprinzip |