DE235689C - - Google Patents
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- DE235689C DE235689C DE1910235689D DE235689DD DE235689C DE 235689 C DE235689 C DE 235689C DE 1910235689 D DE1910235689 D DE 1910235689D DE 235689D D DE235689D D DE 235689DD DE 235689 C DE235689 C DE 235689C
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- DE
- Germany
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- knife
- thistle
- ground
- scissors
- stick
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- Expired
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- 241000132536 Cirsium Species 0.000 claims description 13
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D1/00—Hand-cutting implements for harvesting
- A01D1/06—Knives
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 235689 KLASSE 45 c. GRUPPE
Distelschneider. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1910 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
ein Gerät zum Abschneiden oder Abstechen der Disteln in einem Getreidefelde. Bisher
geschah das Abschneiden der jungen Disteln mit Hilfe eines langstieligen Messers, welches
mit der einen Hand geführt wurde, und eines Gabelstockes, der mit der anderen Hand
gegen die abzuschneidende Distel gehalten wird. Die Arbeit mit diesem Gerät ist außerordentlich
ermüdend.
Zur Beseitigung dieses Übelstandes wird gemäß der vorliegenden Erfindung an einem
Stock eine Schere derart angebracht, daß deren bewegliches Messer von einer Feder in
die geöffnete Stellung derart gezogen wird, daß dieses Messer nach unten vorsteht, so daß
es möglich ist, es etwas in den Boden einzuführen, um die Disteln möglichst tief an ihrer
Wurzel abzustechen. Um ein zu weites Eindringen dieses Messers zu verhindern und ein
■sicheres Schneiden zu erzielen, befindet sich
an diesem Messer ein im rechten Winkel abgebogener Lappen, der als Widerlager dient
und ein zu tiefes Eintreten des Gerätes in die Erde verhindert.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung, und zwar zeigt
Fig. ι die Distelschere in Seitenansicht und Fig. 2 das bewegliche Messer für sich allein.
An dem Stock α ist das feste Messer b mittels einer Zwinge oder in ähnlicher Weise
befestigt. An diesem festen Messer b ist das bewegliche Messer c mit Hilfe des Bolzens d
drehbar angeordnet. Um die Bewegung dieses beweglichen Scherenmessers zu begrenzen,
ist das Messer mit einem Schlitz e ausgerüstet, in den ein an dem festen Messer b oder der
Stockzwinge sitzender Stift f einfaßt. Das Messer c hat eine nach rückwärts gehende
Verlängerung g, an der eine Feder h angreift, die mit ihrem anderen Ende an dem Stock a
befestigt ist. Das Messer c hat an der Seite, nicht zu weit von der Spitze, einen im rechten
Winkel abgebogenen Lappen i von nicht zu großer Breite.
Die Arbeitsweise ist kurz folgende:
Man legt den Distelschneider derart an den Stamm der Distel, daß das bewegliche Messer c unterhalb des Stammes auf der Erde aufruht. Will man die Distel zum Teil mit der Wurzel abstechen, so ist es auch möglich, dieses Messer etwas in den Boden einzuführen, so daß es unter den Stamm oder die Wurzel greift. Die Feder h ist stark genug, um bei dem Einführen des Messers in den Boden ein Nachgeben des Messers zu verhindern. Ist das Messer c der Schere in seine richtige Stellung in bezug auf den Distelstamm oder die Distel wurzel gebracht, so genügt ein nicht zu kräftiger Druck auf den Stock a, um die Schere zu schließen und die Distel abzuschneiden.
Man legt den Distelschneider derart an den Stamm der Distel, daß das bewegliche Messer c unterhalb des Stammes auf der Erde aufruht. Will man die Distel zum Teil mit der Wurzel abstechen, so ist es auch möglich, dieses Messer etwas in den Boden einzuführen, so daß es unter den Stamm oder die Wurzel greift. Die Feder h ist stark genug, um bei dem Einführen des Messers in den Boden ein Nachgeben des Messers zu verhindern. Ist das Messer c der Schere in seine richtige Stellung in bezug auf den Distelstamm oder die Distel wurzel gebracht, so genügt ein nicht zu kräftiger Druck auf den Stock a, um die Schere zu schließen und die Distel abzuschneiden.
Beim Nachlassen des Druckes öffnet sich naturgemäß die Schere wieder.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: j der Schere auf den Boden gestützt oderDistelschneider, dadurch gekennzeichnet, j in den Boden eingeführt werden kann,daß an dem von einem Stock getragenen wobei ein an dem Messer befindlicher, imfesten Messer ein drehbares Scheren messerrechten Winkel abgebogener Lappen als 10derart angebracht ist, daß es, von einer j Widerlager ein zu tiefes Eindringen des Feder gezogen, in der geöffneten Stellung j Messers in den Boden verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE235689T | 1910-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235689C true DE235689C (de) | 1911-06-16 |
Family
ID=34624916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910235689D Expired DE235689C (de) | 1910-07-13 | 1910-07-13 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235689C (de) |
-
1910
- 1910-07-13 DE DE1910235689D patent/DE235689C/de not_active Expired
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