DE2356779B1 - Rohrförmiger DralldurchfluBmesser - Google Patents
Rohrförmiger DralldurchfluBmesserInfo
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- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
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- G01F1/3236—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow using swirl flowmeters using guide vanes as swirling means
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Description
Die Erfindung betrifft einen rohrförmigen Dralldurchflußmesser mit mindestens einem die Sekundärrotation
des Wirbelkerns des durchströmenden Mediums erfassenden Meßfühler und einer im Inneren des Meßrohres
in Durchflußrichtung stromaufwärts vom Meßfühler angeordneten Drallvorrichtung zur Erzeugung
der Sekundärrotation.
Durch die CH-PS 4 53 732 ist es bekannt, das durch das Meßrohr fließende Medium in einen wirbelnden
Zustand zu versetzen, das wirbelnde Medium zur Präzession zu bringen und die Umlauffrequenz sowie Amplitude
der Präzessionsbewegung zu messen. Zu diesem Zweck ist der Dralldurchflußmesser unter anderem mit
den eingangs geschilderten Teilen versehen. Als Drallvorrichtung werden in der genannten Patentschrift im
ersten Teil des Meßrohres angebrachte Schaufelblätter angegeben, bzw. daß dieser Teil der Innenseite des
Rohres mit Windungen oder Rippen versehen ist. Diese Rippen oder Windungen müssen zur Erzeugung einer
wirksamen Wirbelströmung bis an oder in die Nähe der Achse des Meßrohres reichen.
Es sind weitere nach dem gleichen Prinzip, jedoch mit zusätzlichen Mitteln arbeitende Dralldurchflußmesser
bekannt, von denen ersatzweise die DT-PS 19 04 435 genannt wird.
Diesem Meßprinzip liegt die Erkenntnis zugrunde, daß zwischen einer durch eine Drallvorrichtung erzeugten
Wirbelfrequenz und der durch das Meßrohr fließenden Durchflußmenge ein hinreichend genauer linearer
Zusammenhang besteht, wobei mit der geometrischen Ausbildung der Drallvorrichtung und der damit
verbundenen Strömungsgeschwindigkeit die Linearität bestimmbar ist.
Es hat sich gezeigt, daß die Linearität aber auch durch die Reynoldszahl des zu messenden Mediums beeinflußt
wird. Dralldurchflußmesser besitzen demzufolge nur eine für ein Meßgerät genügende Linearität innerhalb
eines bestimmten Reynoldszahlenbereiches, der etwa auf 1 :20 bis 1 :30 beschränkt, also verhältnismäßig
klein ist. Wird mit einem Dralldurchflußmesser, der mit einem eine bestimmte Reynoldszahl besitzenden
Medium geeicht ist, ein Medium mit einer außerhalb des genannten Bereiches liegenden Reynoldszahl
gemessen, so sind Abweichungen bis zu 10% vom tatsächlichen Durchfluß möglich. Diese Abweichung hat
ihre Ursache in der Veränderung der Grenzschichtdikke in Abhängigkeit von der Reynoldszahl. Mit zunehmender
Reynoldszahl baut sich die Grenzschicht ab, wodurch zwangsläufig ein Minusfehler des Dralldurchflußmessers
durch Zunahme des aktiv durchströmten Meßquerschnittes hervorgerufen wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eichfähigen Meßbereich der Dralldurchflußmesser
zu vergrößern.
Zur Lösung wird deshalb gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Grenzschichtdicke, und im Zusammenhang
damit den aktiv durchströmten Meßquerschnitt von der Reynoldszahl ganz oder nahezu unbeeinflußbar
zu machen, und sie besteht darin, daß die Innenwand des Meßrohres im von der Drallvorrichtung bis zum
Meßfühler reichenden Bereich mit einer in Hauptdurchflußrichtung des Mediums wirksam werdenden
Rauheit versehen ist, deren Rauhtiefe K ein Verhältnis zum Durchmesser d des freien Durchganges von mindestens
KId = 1/300 besitzt.
Durch diese Maßnahme wird die in der äußeren Grenzschicht sich befindliche Potentialströmung bei
den unterschiedlichen Reynoldszahlen nahezu konstant gehalten. Während bei einer niedrigen Reynoldszahl
der die Grenzschichtdicke bestimmende Geschwindigkeitsgradient gering ist, die genau definierte Rauheit
der beströmten Oberfläche also im Bereich der Potentialströmung liegt und somit ohne Wirkung bleibt,
kommt die Rauheit bei einer hohen Reynoldszahl, die bekanntlich einen Anstieg des Geschwindigkeitsgradienten
zur Folge hat, zur Wirkung, da sie im wesentlichen eine Abnahme des Bereiches der Potentialströmung
verhindert und somit die Grenzschichtdicke beeinflußt.
Das angegebene Rauhtiefe/Durchmesser-Verhältnis stellt das Minimum dar, bei dem die Rauheit ihre an sie
gestellte Aufgabe in noch eben vertretbaren Grenzen erfüllt. Im allgemeinen ist ein Wert zwischen KId
= 1/200 und KId= 1/50 angebracht.
Grundsätzlich ist das angegebene kleinere Verhältnis der Rauhtiefe zum Durchmesser des freien Durchganges
einem Dralldurchflußmesser mit kleinerem Querschnitt zuzuordnen und umgekehrt, doch spielen dabei
die Ausbildung der Drallvorrichtung und eventuelle zusätzliche Einrichtungen zur Verbesserung der Präzessionsbewegung
auch eine Rolle. Insbesondere vom Vorhandensein der letztgenannten Mittel kann ein Variieren
der Länge der Rauheit im angegebenen Bereich angebracht sein.
Auch ist es möglich, die umströmte Oberfläche der Drallvorrichtung mit einer Rauheit zu versehen, um bereits
dort einen Abbau der Grenzschichtdicke zu verhindern.
Auch die Form und Ausbildung der Rauheit ist variabel. So können Noppen oder Vertiefungen im Rohr
selbst oder an, bzw. in einem Einsatzteil vorhanden sein, doch ist es vorteilhaft, wenn gemäß einer erfin-
dungsgemäßen Ausbildung, die Rauheit durch quer zur Durchflußrichtung verlaufende Rillen gebildet wird,
oder nach einem anderen Vorschlag, eine einzige Rille in Form eines Gewindes vorhanden ist. Im letztgenannten
Fall sollte dann, bei besonders wirksamer Drallvorrichtung, die Steigung des Gewindes dem allgemeinen
Drall entgegengerichtet sein.
Die Wirksamkeit der Rauheit wird gesteigert, wenn nach einem letzten Vorschlag, diese ein Profil mit
einem spitzen Winkel besitzt.
Neben der Erweiterung des Meßbereiches besteht aber noch ein besonderer Vorteil darin, daß die Eichkonstante
des Meßgerätes bei geringen Gasdichten (kleinen Reynoldszahlen) bestimmt werden kann und
diese Eichkonstante auch bei hohen Gasdichten (großen Reynoldszahlen) ihre Gültigkeit behält, also die
Eichung vereinfacht.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung einen Dralldurchflußmesser
im Schnitt,
F i g. 2 eine Detailvergrößerung eines Ausschnittes »/4« aus F i g. 1 und
F i g. 3 eine Detailvergrößerung eines Ausschnittes »ß« aus F i g. 1.
Der Dralldurchflußmesser nach F i g. 1 besteht aus einem Meßrohr 1 mit Eingang 2 und Ausgang 3, welches
über Flansche 4 und 5 mit einer nicht dargestellten Rohrleitung verbindbar ist. Im Eingang 2 des Meßrohres
1 ist eine mit mehreren Leitflügeln 6 versehene Drallvorrichtung 7, und im Ausgang 3 eine nicht näher
bezeichnete Entwirbelungsvorrichtung 8 angeordnet. Zwischen der Drallvorrichtung 7 und der Entwirbelungsvorrichtung
8 ist ein bis ins Rohrinnere reichender Meßfühler 9 am Meßrohr 1 angebracht. Einzelheiten
der Innenwand des Meßrohres 1 im durch einen Hilfskreis A gekennzeichneten Bereich, zeigt die F i g. 2. Die
Rauheit wird hier durch Rillen 10 gebildet, wodurch spitze Profile 11 stehenbleiben. Die Tiefe der Rillen 10,
also die Rauhtiefe ist mit »K« gekennzeichnet, und der freie Querschnitt des Durchganges mit »d«.
Auch die F i g. 3 zeigt einen Ausschnitt, jedoch aus dem Hilfskreis »#« am Leitflügel 6 der Fig. 1. Auch
hier besteht die Rauheit aus den Rillen 10 und den spitzen Profilen 11. Es hat sich gezeigt, daß die Leitflügel 6
nur in seltenen Fällen, also nur bei extremen Verhältnissen eine Rauheit benötigen, doch ist es angebracht,
Hilfsflügel od. dgl. damit zu versehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Rohrförmigen Dralldurchflußmesser mit mindestens einem die Sekundärrotation des Wirbelkerns
des durchströmenden Mediums erfassenden Meßfühler und einer im Inneren des Meßrohres in
Durchflußrichtung stronaufwärts vom Meßfühler angeordneten Drallvorrichtung zur Erzeugung der
Sekundärrotation, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand des Meßrohres (1) im von
der Drallvorrichtung (7) bis zum Meßfühler (9) reichenden Bereich mit einer in Hauptdurchflußrichtung
des Mediums wirksam werdenden Rauheit versehen ist, deren Rauhtiefe K ein Verhältnis zum
Durchmesser d des freien Durchganges von mindestens KId = 1/300 besitzt.
2. Rohrförmiger Dralldurchflußmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauheit
durch quer zur Durchflußrichtung verlaufende Rillen (10) gebildet wird.
3. Rohrförmiger Dralldurchflußmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauheit
im rohrförmigen Teil durch eine fortlaufende Rille in Form eines Gewindes gebildet wird, wobei vorzugsweise
die Steigung dem vorgegebenen Drall des durchfließenden Mediums entgegengerichtet ist.
4. Rohrförmiger Dralldurchflußmesser nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Profil (11) der Rauheit einen spitzen Winkel besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732356779 DE2356779B1 (de) | 1973-11-14 | 1973-11-14 | Rohrförmiger DralldurchfluBmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732356779 DE2356779B1 (de) | 1973-11-14 | 1973-11-14 | Rohrförmiger DralldurchfluBmesser |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2356779B1 true DE2356779B1 (de) | 1975-05-15 |
| DE2356779C2 DE2356779C2 (de) | 1976-01-08 |
Family
ID=5898055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732356779 Granted DE2356779B1 (de) | 1973-11-14 | 1973-11-14 | Rohrförmiger DralldurchfluBmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2356779B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0243294A1 (de) * | 1986-02-27 | 1987-10-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Durchflussmessanordnung |
-
1973
- 1973-11-14 DE DE19732356779 patent/DE2356779B1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0243294A1 (de) * | 1986-02-27 | 1987-10-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Durchflussmessanordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2356779C2 (de) | 1976-01-08 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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