DE2356171A1 - Einrichtung zur aufzeichnung von informationen mittels eines tintentroepfchenstrahls - Google Patents
Einrichtung zur aufzeichnung von informationen mittels eines tintentroepfchenstrahlsInfo
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Description
Einrichtung zur Auf zeichnung von Informationen mittels eines
Tintentröpfchenstrahls
/ 4 ' ' Die Erfindung betrifft eine Einrichtungißtäri Auf zeichnung
von Informationen mittels eines auf eineii Aufzeichnungsträger
gerichteten Tintentröpfehenstrahls, der durch eine Ladevorrichtung
zur informationsgesteuerten elektrischen Aufladung der Tintentröpfchen und durch zwei Ablenkelektroden
hindurchgeführt wird.
In einer Einrichtung zur Informationsaufzeichnung, wie sie
beispielsweise durch die US-Patentschrift 3 596 275 bekannt
ist, werden selektiv geladene Tröpfchen erzeugt, die durch ein mit Hochspannung erzeugtes Ablenkfeld geführt werden
und auf einem Aufzeichnungsträger ein Bild erzeugen. Diese Tröpfchen werden sehr regelmäßig erzeugt, indem eine Tinte
unter Eruck durch eine kleine Öffnung gespritzt wird. Eine der Druckeinwirkung tiberlagerte Ultraschallenergie dient zur
Geschwindigkeitsmodulation des erzeugten Strahls. Durch die-
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St
se Modulation wird der Strahl in Tröpfchen mit der Frequenz
der Ultraschallwelle aufgeteilt.
Eine selektive Aufladung der Tröpfchen wird dadurch hervorgerufen,
daß Ladungen mittels einer den Tröpfchenstrahl umgebenden Elektrode übertragen werden. Die aufgebrachte
Ladung ändert sich entsprechend der induzierten Spannung bis zu dem Augenblick, in dem sich das
Tröpfchen physikalisch aus der Strömung abtrennt. Von diesem Zeitpunkt an bleibt die auf das Tröpfchen übertragene
Ladung erhalten und diesem jeweiligen Tröpfchen zugeordnet. Daher muß der Ladevorgang sorgfältig auf den
Zeitpunkt der jeweiligen Tröpfchenabtrennung synchronisiert sein. Hierzu werden komplizierte Phasensteuerungssensoren
und Schaltkreise verwendet. Dadurch werden wiederum die Kosten der Gesamteinrichtung erhöht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Möglichkeit zur Aufladung der Tintentröpfchen anzugeben, bei
der keine Synchronisation des Ladevorganges mit dem Zeitpunkt der Tropfchsnabtrennung erforderlich 1st, sondern
diese Aufladung auch nach der Tröpfchenabtrennung erfolgen
kann. Hierdurch soll eine einfachere und weniger kompliziert aufgebaute Einrichtung gescloaffen werden. .'..
Eine Einrichtung der eingangs genannten Art ist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß derart ausgebildet,
daß die Ladevorrichtung eine" Ionenquelle, eine Anordnung zur Erzeugung eines elektrischen Feldes für den Beschüß
eines jeden durchgeführten Tintentröpfchens mit Ionen und eine Anordnung zur Führung den Informationen entsprechender
elektrischer Signale auf die Anordnung zur Erzeugung des elektrischen Feldes enthält, so daß eine informations-
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β ·
• β
-P β»
• β
-P β»
23 5 6:: 7
abhängige Steuerung des elektrischen Feldes wad damit
der auf ,jedes Tintentröpfchen aufgebrachten Ladung erfolgt.
Mit dieser Einrichtung ist es? .möglich* die Tropfchen
nach ihrer Abtrennung aus dem Tintenstrahl elektrisch auf einen Wert aufzuladen, der durch die Informations-·
signale angegeben wird. Diese geben wiederum den Ort des Auftreffens der Tröpfchen auf den Aufzeicimungsträger
an. Die Tröpfchen gelangen nach dieser Aufladung in das elektrische Feld, in dem ^edes Tröpfchen
proportional der auf ihm vorhandenen Ladung abgelenkt wird. χ ·■■-.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung -wird im folgenden
anhand der Figuren beschrieben. Es zeigen?
Fig, 1 eine schematische Darstellung eines nach der Erfindung aufgebauten Aufzeichnungssystems,
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer Einrichtung nach der Erfindung und
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Einrichtung
nach der Erfindung mit einer einzelnen Steueröffnung.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Teils einer Einrichtung zur Aufzeichnung von Informationen
mit einem Tintentröpfchenstrahl. Der dargestellte Teil &
dieser Einrichtung dient zur Aufladung der TintentrSpfchen sowie zu deren Ablenkung und ist gemäß der Erfindung
aufgebaut. Es ist keine Gesamteinrichtung dargestellt,
da die übrigen Teile, die nicht die Aufladung
der Tintentröpfchen betreffen, für sich bereits bekannt
und kommerziell erhältlich sind, so daß ihre besondere
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ORIGINAL INSPECTED
Erläuterung hier nicht erforderlich ist.
Ein unter Druck stehender und nicht dargestellter Tintenvorrat
erzeugt eine Tintenströmung durcli eine Düse 10. Die DUse hat eins kleine Öffnung 12, durch die der
Tintenstrahl abgegeben "wird. Ein Oszillator 14 erzeugtelektrische
Energie mit einer geeigneten uTtraschallfrequenz und gibt diese auf einen Wandler 16. Der Wandler
16 setzt die elektrische Energie in mechanische Energie um und wirkt damit auf die DUse 10 mit einer
durch die Oszillatorfrequenz bestimmten Frequenz ein. Dadurch wird der Tintenstrahl 18, der von der Düse 10
abgegeben wird, in Tröpfchen 20 bis 34 aufgeteilt. Das
Licht einer Lichtquelle 40 wird durch eine Optik 42 in dem Bereich fokussiert, durch den die Tröpfchen hindurchgeftinrt
werden. Der Tropfen 22 befindet sich beispielsweise
gerade in einer Position* in der er den Strahlengang des Lichts schneidet. Eine weitere Optik
44 fokussiert das durch diesen Bereich fallende Licht auf eine Fotozelle 46, Die Fotozelle liefert ein Signal
an einen Impulsgenerator 48, der immer dann einen Impuls erzeugt, wenn das Licht der Lichtquelle 40 durch
ein Tröpfchen unterbrochen wird. Das Ausgangssignal des Impulsgenerators 48 dient zur Zeitsteuerung und Regelung
derart, daß für ^eden durch die Auswertezone des durch
die Optik 42 fokussierten Lichts geführten Tropfen ein
Impuls erzeugt wird.
Es sei bemerkt, daß der Tintenstrahl in eine Anzahl gleichmäßig beabstandeter und gleich großer Tröpfchen
aufgeteilt wird, die sich mit konstanter Geschwindigkeit zum Aufzeichnungsträger hinbewogen. Der Anfangsdruck
der Tintenströmung bestimmt direkt die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die innerhalb enger Grenzen geregelt
werden kann.
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unmittelbar hinter der Austrartezone gelangt jedes Tropfchen
über mehrere Ladeöffnungen,50, 52, 54, 56 und 58.
Jede dieser öffnungen ermöglicht das Aufbringen von Ladungen
auf ein Tröpfchen mittels Gasionen, die von einer Entladevorrichtung 60 für positive. Coronaentladung abgegeben
werden. Verstärker 62 bis 70 liefern Steuerspannungen, die den Durchgang Ider Ionen durch jeweils eine
der öffnungen 50 bis 58 bestimmen. Diese Steuerspannungen
werden elektrisch leitfähigen Schichten an jeder öffnung
zugeführt. Einzelheiten der Steuerung einer jeden öffnung werden im folgenden anhand der Fig. 2 noch beschrieben«
Jeder Verstärker 62 bis 70 wird durch die Endstufe eines (Jeweiligen Schieberegisters 72 bis 80 gesteuert. Jedes
dieser Schieberegister 72 bis 80 hat eine Kapazität von einem oder mehr Bits lind erhält seine Schiebeimpulse von
einer einstellbaren Zeitverzogerungsschaltung 82. Diese
wird durch das Ausgangssignal des Impulsgenerators 48 gesteuert und liefert nicht nur Schiebeimpulse, sondern
auch Zeitsteuerimpulse i'ür das übrige System. Die einstellbare
Zeitverzögerungsschaltung 82 dient zur Verzögerung des Ausgangssignals des Impulsgenerators 48, um
sicherzustellen, daß sich ein Tröpfchen über- jeweils einer
der öffnungen 50 bis 58 befindet. Wenn dieses Intervall einmal eingestellt ist, muß es nicht erneut eingestellt
werden, da die Tröpfchen in regelmäßigen Abständen auftreten und regelmäßige Abstände zueinander haben.
Eine Neueinstellung ist jeweils dann erforderlich, wenn
sich der Druck des Tintenstrahls oder die Oszillatorfrequenz geändert hat. ' '
um die Strömung von Gasionen durch eine der öffnungen 2x1
unterbrechen, wird eine negative Spannung an die leitfä-
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hige Schicht 82 angelegt, die eine Öffnung umgibt. In
anderen Fällen wird eine positive Spannung an diese leitfähige Schicht angelegt.
Es sei nun angenommen, daß ein Tröpfchen mit drei Ladungseiriheiten
aufgeladen werden soll, wenn es über die
fünf Öffnungen geführt wird. Hierzu ist erforderlich, daß beispielsweise für das Tröpfchen 26 über der Öffnung
50 eine ganz bestimmte Steuerspannung an die leitfähige
Schicht der Öffnung 50 angelegt wird. In ähnlicher Weise
muß eine ganz bestimmte Steuerspannung an die Öffnungen
52 vsnd 54 angelegt werden, wenn sich das Tröpfchen 26
über diesen Öffnungen befindet, Wenn das Tröpfchen 26 dann über die Öffnungen 56 und 58 gelangt, müssen Steuerspannungen
mit dem Wert 0 an die leitfähigen Schichten dieser Öffnungen 56 "und. 58 angelegt werden. Die leitfähigen
Schichten mit der Steuerspannung 0 erhalten somit negative Signale, die Steuerschiclrten mit der bestimmten
Steuerspannung, der der binäre ¥ert 1 zugeordnet werden kann, erhalten positive Signale. Hierzu ist erforderlich,
daß an den Ausgängen der Schieberegister 72, 74 und 76 Steuersignale mit dem logischen Zustand 1 auftreten, wenn
das Tröpfchen 26 über die Öffnungen 50, 52 und 54 geführt wird. Hierzu ist femer erforderlich, daß Steuersignale
mit dem logischen Zustand 0 an den Ausgängen der Schieberegister 78 und 80 auftreten, wenn sich das Tintentrö'pfchen
26 über den Öffnungen 56 und 58 befindet.
Da die Schiebeiiapulse die Schieberegister um jeweils einen
Schritt weiter schalten, wenn ^edes Tröpfchen zwischen den
Optiken 42 und 44 hindurchläuft, nruß folgende Eingabe von Steuersignalen zur Steuerung der Aufladung des Tröpfchens
26 und weiterer Tröpfchen durchgeführt werden. Unter der Annahme, daß fünf stuf ige Schieberegister vorgesehen sind
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■und daß die jeweiligen Stufen zwischen dem Ausgang und
des Eingang von O bis 4 numeriert sind, ergibt sieh ein 1-Signal in der Stufe O des Schieberegisters 72,
ein 1-Signal in der Stufe 1 des Schieberegisters 74,
ein 1-Signal in der Stufe 2 des Schieberegisters 76, ein O~Signal in der Stufe 3 des Schieberegisters 78
und ein O-Signal in der Stufe 4 des Schieberegisters
80.
Die Eingabe der Signale in die Schieberegister zur Steuerung
der Aufladung der Tröpfchen muß in der beschriebenen
Stufenfolge durchgeführt "werden, so daS ein Tröpfchen
richtig aufgeladen wird, wenn es an einer der fünf Öffnungen vorbeiläuft. Eine Möglichkeit für diese Aufladung
"besteht darin, ,geeignete unterschiedliche Verzögerungsleitungen
vor den Schieberegistern vorzusehen. Eine weitere vorzugsweise Möglichkeit besteht darin, die
Schieberegister unterschiedlich lang auszuführen, so daß sie zwar parallel gespeist werden, die Steuerspannung
zur Aufladung eines Tröpfchens an dem jeweiligen Schieberegisterausgang
jedoch zum jeweils richtigen Zeitpunkt für den Vorbeilauf des Tröpfchens an der jeweiligen öffnung
auftritt. Eine dritte Hoglichkeit besteht darin, übereinstimmende Schieberegister von beispielsweise einer
Stufe zu verwenden, dabei jedoch mit einem Zähler das Ausgangssignal der einstellbaren Verzögerungsschaltung
zu zählen und beim ersten Zählschritt dieses Ausgangssignal den Schieberegister 72, beim zweiten Zählschritt
dem Schieberegister 74, beim dritten Zählschritt dem Schieberegister 76, beim vierten ZMhlschritt dem
Schieberegister 78 und beim fünften Zählschritt dem Schieberegister 80 zuzuführen.
Somit muß für jedes Tröpfchen eine Anzahl von Schiebeimpulsen
geliefert werden, die gleich der Anzahl der anzu-'
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steuernden öffnungen ist. Die Zeit zwischen den Iinpulsen
soll gleich der Flugzeit des jeweiligen Tropfchens zwischen
den einzelnen Öffnungen sein, der Beginn der Impulsreihe
soll zu dem Zeitpunkt auftreten, bei dem das Jeweils ausgev/ertete Tröpfchen die erste öffnung erreicht.
Das Ausgangssignal der einstellbaren Yerzögerungsschaltung
82 wird niclrfc nur den Schieberegistern als Sohiebeimpulse
zugeführt, sondern auch einer Tropfchenladungsregelung 84,
die durch die Signale einer Datenquelle 86 angesteuert wird. Die Datenquelle 86 und die Ladungsregelung arbeiten entsprechend
den Schaltungen, wie sie bei den /bekannten Einrichtungen
vorgesehen sind, sie erzeugen also eine Folge von Ladespannungen für Jedes aufzuzeichnende Schriftzeichen, wobei
Signalamplituden erzeugt werden, die bei Einwirkung auf die Tropfen deren Ablagerung in einen dem jeweiligen Schriftzeichen
entsprechenden Küster bewirken. Zur Erzeugung eines Musters von Steuerspannungen zur Steuerung der öffnungen 50
bis 58 zwecks Ionenaufladung ist lediglich ein Analog-Digital-Umsetzer
85 erforderlich, der <3Le analogen Ladespannungen
in fünf digitale Steuerspannungen umsetzt. Diese werden den fünf Schieberegistern 72 bis 80 zugeführt.
Das dargestellte System kann auch zur Aufzeichnung von Kurven
oder Linien eingesetzt werden, da dann die Datenquelle " eine Folge von Signalen liefert, die durch die Ladungsregelung
84 in Spannungen umgesetzt werden, die dann in digitale Steuersignale umgewandelt werden* so daß ein jeweiliges
Tröpfchen geladen und danach uni einen Betrag abgelenkt wird,
der die Jeweilige umgesetzte Spannung angibt.
Wenn das System zur Aufzeichnung von Schriftzeichen verwendet
werden soll, so wird das Ausgangssignal der einstellba-
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ren Zeitverzögerungsschaltung 82 einem Zähler 88 zugeführt.
Da ein Schriftzeichen zur Aufzeichnung eine Anzahl Tröpfchen benötigt, zählt der Zähler die Anzahl
der Tröpfchen, die zwischen den Optiken 42 und 44 hindurchlaufen, wobei diese Anzahl der maximalen Anzahl
von Tröpfchen für ein Schriftzeichen entsprechen kann* und liefert dann ein Ausgangssignal an die Datenquelle
86 zum Abruf der nächsten Signalfolge für ein aufzuzeichnendes
Schriftzeichen, die der Ladungsregelung 84 zuzuführen ist· Die Ladungsregelung erzeugt abhängig
von den Zeitsteuerimpulsen eine Spannungsfolge zur Im»,
fluenzladung der Tröpfchen, so daß diese in Form eines
Schriftzeichens abgelagert werden. Diese Spannungsfolge wird dem Analog-Digital-Umsetzer in beschriebener
Weise zugeführt.
lediglich eine Kurv© oder eine Linie aufzuzeichnen
ist, muß jedes einzelne Tintentröpfchen jeweils nor ein
Datensignal wiedergeben. Im Gegensatz zu dem Fall* wo mehrere Tröpfchen für ein Datensignal erforderlich j sind,
kann der Zähler 88 dann entfallen. i
Nachdem die Tröpfchen ihre Ladungen bei der Bewegung über die Öffnungen 55 bis 58 erhalten haben, gelangen sie
zwischen zwei mit Abstand zueinander angeordnete parallele Elektroden 90 und 92. Diese beiden Elektroden sind mit
einer Spannungsquelle verbunden, die untere Elektrode ist an Erde gelegt, die obere Elektrode 90 führt eine negative
Hochspannung zur Erzeugung eines elektrischen Feldes zwischen beiden Elektroden. Nicht geladene. Tröpfchen
werden nicht abgelenkt und bewegen sich auf ihrer anfänglich ausgerichtetes Bewegungsbahn. Diese Tropfen werden
schließlich durch ein Auffangblech 94 in einen Behälter 96 abgelenkt, aus dem sie zurück in den Anfangsbehälter
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• ·" .· " ^356171
gepumpt werden können. Die anderen Tröpfchen, die Ladungen tragen, werden durch das elektrische Feld um einen
Betrag abgelenkt, der der Amplitude der jeweiligen Tröpfchenladung erfepricht. Die Tröpfchen fallen schließlich
auf den Aufzeichnungsträger 98. Geeignete Mechanismen sind zur Eewegung des Aufzeichnungsträgers in bekannter
Weise vorgesehen, so daß das Muster, mit dem die Tröpfchen auf den Aufzeichnungsträger fallen, entweder einem
Schriftzeichen oder Kurven entspricht.
Fig. Z zeigt einen vergrößerten Querschnitt des Bereichs einer öffnung, beispielsweise der Öffnung 50. Der untere
Leiter 82, der als Steuerelektrode dient, umgibt die öffnung*
und es wird eine Steuerspannung von einem Verstärker 62 an diesen Leiter angelegt. Der Leiter 82 ist von
der Ablenkplatte 92 durch, einen Isolator 100 isoliert.
Die Ablenkelektrode 92 ist mit Erdpotential verbunden. Der Verstärker 62 liefert eine negative Spannung, wenn
der Durchgang von Ionen durch die öffnung gesperrt werden soll, eine positive Spannung dient zur Steuerung des
Durchgangs der Ionen durch die öffnung.
Die positive CoronarEntladungsvorrichtung 60 erzeugt positive Ionen. Ein Feld E,. kann zwischen der positiven
Corona-Entladungsvorrichtung 60 und der Steuerelektrode 82 derart erzeugt werden, daß die Ionen zur Steuerelektrode
82 hin beschleunigt werden. Wenn die Steuerelektrode positiv ist, werden die Ionen durch die Öffnung getrieben,
wenn die Steuerelektrode negativ ist, werden sie gesperrt. Ein Feld E2 wird durch die relativen Potentiale
zwischen der Elektrode 92 und dem Leiter 82 erzeugt. Wenn der Leiter 82 negativ gegenüber dem Leiter 92 ist, sperrt
dieses Feld die Bewegung der Ionen durch die öffnung. Ein
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• · a
• ■·
drittes Feld E* wird zwischen der Elektrode 92 und der
Elektrode 90 erzeugt, dadurch werden Ionen aus der öffnunghheraus
getrieben und zur Elektrode 90 hin bewegt. Jedes Tintentröpfchen im Raum zwischen den. Elektroden
90 und 92 und über einer Öffnung, durch die die Ionen geführt werden, wird mit Ionen bombardiert und nimmt
somit eine positive Ladung ane
Das in Fig· 1 gezeigte System ist ein digitales Ladesystem,
was bedeutet, daß ^edes Tröpfchen eine Ladungseinheit oder keine Ladung aufnimmt, wenn es üheT jeweils eine der Öffnungen geführt wird. Durch .änderung
der Amplitude des Steuersignals am Leiter 82 der Jeweiligen öffnung kann auch die Amplitude der auf ein
Tröpfchen aufgebrachten Ladung geändert werden, um Ergebnisse zu erzielen^ die ähnlich den Ergebnissen sind,
die man mit der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung erhält. Fig. 3 zeigt schematisch eine Anordnung, bei der die in
Fig* 1 gezeigten Schaltungen zur Auf ladung von Tröpfchen mit unterschiedlicher Amplitude unter Verwendung nur einer
einzigen Steueröffnung vorgesehen sind. Die in Fig. gezeigten Anordnungen, die dieselben Funktionen wie die
in Fig. 1 gezeigten erfüllen, sind mit denselben Bezugszeichen versehen.' Ein Unterschied gegenüber Fig. 1 be-
steht darin, daß der Analog-Digital-Umsetzer 85 und die
fünf Schieberegister 72 bis 80 fehlen. Das Ausgangssignal der Ladungsregelung ist ein Signal, dessen Amplitude
durch ein Signal der Video-Datenquelle bestimmt ist. Diese Vorrichtung ist dieselbe, wie sie gegenwärtig für die
Influenzladung von Tröpfchen verwendet wird. Das Ausgangssignal
der Ladungsregelung wird dem Verstärker 62 zugeführt, der das verstärkte Signal der Steuerelektrode
82 zuführt. Es ist nur eine einzige Steueröffnung 50vor-
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: - : · : . : 2 Ί S F 1 7
Λ-
gesehen. Die Stärke der lonenladung eines an der Öffnung
50 vorbeigeführten Tröpfchens wird durch die Amplitude der an die Steuerelektrode 82 angelegten Spannung bectinimt.
Wie in dem zuvor beschriebenen Ausfüiirungsbeispiel ergibt sich ein entsprechender Ablenkungsbetrag
des jeweiligen Tröpfchens im elektrischen Ablenkfeld, während die nichtgelad&ien Tröpfchen auch nicht abgelenkt
werden.
Es sei darauf hingewiesen, daß bei der in Fig. 1 gezeigten
Vorrichtung lediglich als Beispiel fünf Steueröffnungen vorgesehen sind. Je nach tiünsch. können auch mehr oder
weniger öffnungen verwendet werden. Im Gegensatz zu einer positiven Corona-Entladungsvorrichtung kann auch eine negative
Corona-Entladungsvorrich'buixg eingesetzt werden,
wobei dann alle in Fig. 1 gezeigten Spannungspolaritäten umgekehrt werden.
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Claims (11)
- • · β• ··PatentansprücheEinrichtung zur Aufzeichnung von Informationen mittels eines auf einen Aufzeichnungsträger gerichteten Tintentröpfchenstrahls, der durch eine Ladevorrichtung zur informationsgesteuerten elektrischen Aufladung der Tintentröpfchen und durch zwei Ablenkelektroden hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladevorrichtung eine Ionenquelle (60), eine Anordnung (82^ 92) zur Erzeugung eines elektrischen Feldes für. den Beschüß eines ;Jeden durchgeführten Tintentröpfchens mit Ionen und eine Anordnung (84, 85 9 62 bis 70) zur Führung den Informationen entsprechender elektrischer Signale auf die Anordnung (82, 92) zur Erzeugung des elektrischen Feldes enthält,,so daß eine informationsabhängige Steuerung des elektrischen Feldes und damit der auf ^edes Tintentröpfchen aufgebrachten Ladung erfolgt.
- 2. Einrichtung Bach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (40, 42, 44, 46) zur Feststellung des Vorhandenseins von Tintentröpfchen an einer Stelle vor der Ladeposition zwecks Erzeugung von Zeitsteuersignalen und eine Vorrichtung (48, 82) zur zeitlichen Steuerung des den Ionenbeschuß erzeugenden elektrischen Feldes vorgesehen ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Ionenquelle (60) und dem Bewegungsbereich der Tintentröpfchen an der Ladeposition eine Vorrichtung (100) zur Sperrung der lonenbewegung von der Ionenquelle (60) zu dem Bewegungsbereich der Tintentröpfchen vorgesehen ist, daß die Sperrvorrichtung mit4 09826/06952356771mindestens einer öffnung (50 bis 58) versehen ist, die einen Zugang der Ionen zu Jeweils einem Tintentröpfchen ermöglicht und daß die öffnung (50 bis 58) auf der der Ionenquelle (60) zugewandten Seite mit einem leitfähigen Element (82) umgeben ist, an das die Informationsabhängigen elektrischen Signale angeschaltet werden. .
- 4· Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (50 bis 58) auf der der Ionenquelle (60) abgewandten Seite mit einem, zweiten elektrisch leitfähigen Element (92) umgeben ist, das mit einem dritten elektrisch leitfähigen Element (90) einen den Durchgang des Tintentröpfchenstrahls ermöglichenden Raum bildet und daß das zweite und das dritte elektrisch leitfähige Element (92, 90) relativ zum ersten elektrisch leitfähigen Element (82) derart mit elektrischen Spannungen versehen sind, daß die in die Öffnung (50 bis 58) eintretenden Ionen in den Bewegungsbereich des Tintentröpfchenstrahls gelangen.
- 5« Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch geksnnzeichnet, daß mehrere öffnungen (50 bis 58) vorgesehen sind, die mit Abstand zueinander parallel zu dem ¥eg des Tintentröpfchenstrahls angeordnet sind und Jeweils mit einem separaten elektrisch leitfähigen ersten Element (82) umgeben sind, und daß dl© Anordnung zur Zuführung'"der elektrischen Signale auf - die Anordnung zur Erzeugung des elektrischen Feldes einen Analog-Digital-Umsetzer (85) zur Erzeugung von Steuersignalen mit einer der Anzahl der öffnungen (50 bis 58) entsprechenden Bit-Zahl und eine Anordnung (72 bis 80) zur Zuführung der digitalen Signale zu den ersten elektrisch leitfähigen Elementen (82) umfaßt.409826/0695• ·
- 6Ο Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zur Zuführung der digitalen Signale an die ersten elektrisch leitfähigen Elemente (82) für jede Öffnung (50 bis 58) ein Schieberegister (72 bis 80), eine Anordnung (62 bis 70) zur Zuführung des Ausgangssignals eines jeden Schieberegisters (72 bis 80) an jeweils ein -erstes elektrisch leitfähiges Element (82), eine Verbindung zur Zuführung eines jeden . digitalen Signals auf jeweils ein Schieberegister (72 bis 8O)9 eine Anordnung (40, 42, 44, 46) zur Feststellung des Vorhandenseins eines Tintentröpfchens an einer Stelle vor der Ladeposition und zur Erzeugung eines entsprechenden Ze it Steuersignals und eine Anordnung (48, 82) zur Zuführung des Zeitsteuersignals zu den Schieberegistern (72 bis 80) als Schiebeimpulse umfaßt. - - v:-■ "■ ■■■· · -'
- 7„ Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bewegungsbereich des Tintentröpfchenstrahls und der Ionenquelle (60) eine ein elektrisch leitfähiges Gitter bildende; ί Anordnung vorgesehen ist, deren Gitterelementen die elektrischen Signale zur Steuerung der Tropfchenladnng bzw. der Ionenmenge zugeführt werden, die die Gitterelemente hindurchgelangt.durch
- 8, Eijorichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitfänige Gitter durch einen elektrisch nichtleitenden Block (100) mit mindestens einer darin vorgesehenen Öffnung (50) und durch die Öffnung (pO) auf jeder Seite des Blocks (100) umgebende elektrisch leitfähige Elemente (82, 92) gebildet ist.409 8 26/06 95
- 9» Einrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitfällige Gitter aus einem elektrisch nichtleitenden Block (100) mit mindestens einer darin vorgesehenen Öffnung (50) gebildet ist, die auf der der Ionenquelle (6θ) zugewandten Seite durch ein ihr speziell zugeordnetes elektrisch leitfähiges Element (82) umgeben ist, während auf der anderen Seite des Blocks (100) ein allen öffnungen (50 bis 58) zugeordnetes elektrisch leitfähiges Element (92) vorgesehen ist,
- 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Steuersignale den ersten elektrisch leitfähigen Elementen (82) nacheinander zur Aufladung eines an den Öffnungen (50 bis 58) vorbeigeführten Tintentröpfchens zugeführt werden.
- 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer jeden Öffnung (50 bis 53) eine separate Verzögerungsanordnung (72 bis 80) zugeordnet ist, deren Eingang jeweils einer Stelle der digitalen Steuersignale zugeordnet ist, und daß die Zeitsteuersignale den Verzögerungsanordnungen (72 bis 80) derart zugeführt werden, daß sie ein digitales Signal nacheinander den ersten elektrisch leitfähigen Elementen (82) der Öffnungen (50 bis 58) zuführen, während ein Tintentröpfchen an den öffnungen (50 bis 58) vorbeigeführt wird.4098267069SLeerseite
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2356171A1 true DE2356171A1 (de) | 1974-06-27 |
| DE2356171B2 DE2356171B2 (de) | 1975-09-04 |
| DE2356171C3 DE2356171C3 (de) | 1976-04-29 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2532150A1 (de) * | 1974-08-08 | 1976-02-19 | Ibm | Verfahren und einrichtung zur geschwindigkeitsregelung von tintentropfen |
| DE3725673A1 (de) * | 1986-08-05 | 1988-02-18 | Canon Kk | Tintenstrahl-regeneriervorrichtung und hiermit ausgestattetes aufzeichnungsgeraet |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2532150A1 (de) * | 1974-08-08 | 1976-02-19 | Ibm | Verfahren und einrichtung zur geschwindigkeitsregelung von tintentropfen |
| DE3725673A1 (de) * | 1986-08-05 | 1988-02-18 | Canon Kk | Tintenstrahl-regeneriervorrichtung und hiermit ausgestattetes aufzeichnungsgeraet |
| US4970534A (en) * | 1986-08-05 | 1990-11-13 | Canon Kabushiki Kaisha | Ink jet recovery device having a spring-loaded cap and a mechanism for pressing the cap against a recording head and apparatus incorporating the device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5429892B2 (de) | 1979-09-27 |
| BE808265A (fr) | 1974-03-29 |
| US3769627A (en) | 1973-10-30 |
| GB1435618A (en) | 1976-05-12 |
| CA1001210A (en) | 1976-12-07 |
| JPS5047518A (de) | 1975-04-28 |
| DE2356171B2 (de) | 1975-09-04 |
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