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DE2354390A1 - Foerderpumpe - Google Patents

Foerderpumpe

Info

Publication number
DE2354390A1
DE2354390A1 DE19732354390 DE2354390A DE2354390A1 DE 2354390 A1 DE2354390 A1 DE 2354390A1 DE 19732354390 DE19732354390 DE 19732354390 DE 2354390 A DE2354390 A DE 2354390A DE 2354390 A1 DE2354390 A1 DE 2354390A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
chamber
pump
fluid diode
injector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19732354390
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Boyle
Robert Edmund Strong
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Nuclear Fuels Ltd
Original Assignee
British Nuclear Fuels Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Nuclear Fuels Ltd filed Critical British Nuclear Fuels Ltd
Publication of DE2354390A1 publication Critical patent/DE2354390A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/02Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

DR. BBRQ D IPL.-ING. STAPF
niPL-INQ. SCHVVADi: D=5.. ΓΡ.. SANDMAIR
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l !ONCHBN βθ VMAyJgBKIBJDHiBJSTB,^
Anwaltsakte 2k 473 ■ ■ 30. Oktober 1973
British Nuclear Fuels Ltd. London, England ■
"Förderpumpe"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Förderpumpe.
Gemäß der Erfindung ist eine solche gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Ausüben von wiederholten Impulsen auf eine zu fördernde Flüssigkeit in einer Kammer, welche einen jeweils mit einer Fluid-Diode versehenen Einlaß- und Auslaßanschluß aufweist, so daß die Flüssigkeit unter Einwirkung der Impulse über die Fluid-Diode am Einlaßanschluß
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in die Kammer einströmen und über die Fluid-Diode im Auslaßanschluß aus der Kammer ausströmen kann, nicht jedoch über die Flaid-Diode im Einlaß-Anschluß die Kammer verlassen kann, wobei die Einrichtung zum Ausüben von wiederholten Impulsen auf die zu fördernde Flüssigkeit eine von der Kammer ausgehende und an einem einen Durchlaß für ein Druckgas aufweisenden Injektor angeschlossene Saugleitung und Einrichtungen zum intermittierenden Versperren des Druckgas-Durchlasses unter Steuerung durch die geförderte Flüssigkeit aufweist,
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Förderpumpe anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen: Fig. 1 eine schematisierte Schnittansicht einer Grundausführung der Pumpe,
Fig. 2 eine Fluid-Diode der Pumpe nach Fig. 1, Fig. 3 eine Darstellung der Fluid-Diode im Schnitt entlang
der Linie III-III in Fig. 2 und Fig. 4 bis 6 verschiedene Anwendungsmöglichkeit der Pumpe.
Die in Fig. 1 gezeigte Pumpe hat eine Pumpenkammer 1 mit einem Einlaßanschluß 2, welcher eine erste Fluid-Diode 3 aufweist, und einem Auslaßanschluß 4-, welcher eine zweite Fluid-Diode 5 enthält. Der Einlaßanschluß 2 führt zu einem (nicht gezeigten) Vorrat einer zu fördernden Flüssigkeit. Der Auslaßanschluß 4- ist mit einer Förderleitung 6 verbunden. Diese enthält einen U-Krümmer 7 für die Herstellung eines Flüssigkeitsverschlusses. Eine von der Oberseite der Kammer 1 ausgehende Saugleitung 8 führt zu einem Luftinjektor 9- Dieser ist an der Einlaßseite über eine Leitung 10 mit einer
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Druckluftquelle und an der Auslaßseite über eine Leitung 10 und ein Magnetventil 12 mit einer Auslaßleitung 11 -verbunden. Die mit dem Injektor erzeugbare Saughöhe ist kleiner als die ■ Länge der Saugleitung 8. In die Kammer 1 ragt ein Paar Peilstäbe 13 und 14 für den höchsten bzw. den niedrigsten Flüssigkeitsstand hinein. Die Peilstäbe 13 und 14 sind elektrisch mit dem Magnetventil 12 verbunden und steuern dessen Betätigung. Dazu können sie mit Elektroden, 3?ühlerkondensatoren oder auch pneumatischen Druckfühlern versehen sein.
Die Eluid—Dioden 3 und 5 sind als Wirbeldurchlässe ausgebildet und wirken als Rückschlagventile, haben jedoch keine beweglichen Teile. In der in Fig. 3 mit dem Pfeil 15 bezeichneten. Durchströmungsrichtung üben sie einen geringen Widerstand auf die Flüssigkeitsströmung aus und bei entgegengesetzter Durchströmungsrichtung entsprechend dem Pfeil 16 einen hohen. Sie sind so in den Einlaßanschluß 2 und den Auslaßanschluß 4 eingesetzt, daß einer Durchströmung der Einlaß-Diode 3 von der Kammer 1 her und einer Durchströmung der Auslaß-Diode 5 zur Kammer 1 hin ein hoher Widerstand entgegensteht. Damit bei der Entleerung des Systems keine Flüssigkeit in den Fluid-Dioden zurückbleibt, sind diese waagerecht angeordnet. "
Die beschriebene Förderpumpe hat die'folgende Wirkungsweise: Solange die Pumpe zunächst noch leer ist, wird die Druckluftspeisung, hergestellt und die Stromversorgung eingeschaltet. Die über die Leitung 10 durch den Injektor 9 strömende Druckluft erzeugt in der Kammer 1 einen. Unterdruck.. Die-zu for- .
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dernde Flüssigkeit wird daher über die Fluid-Diode 3 in die Kammer 1 gesaugt, bis der Flüssigkeitsspiegel den oberen oder kürzeren Peilstab 13 erreicht, worauf das Magnetventil 12 am Auslaß des Injektors 9 schließt. Die bis dahin über die Leitung 10 abströmende Druckluft strömt nun über die Saugleitung 8 in die Kammer 1 und erzeugt darin einen Überdruck. Dadurch wird die Flüssigkeit aus der Kammer 1 verdrängt und strömt über den Auslaßanschluß 4- und die Fluid-Diode 5 einem Auffangbehälter zu. Da ein Rückstrom der Flüssigkeit durch die Fluid-Bioden hindurch nicht gänzlich verhindert ist, fließt ein kleiner Anteil der Flüssigkeit über den Einlaßanschluß und die Fluid-Diode 3 wieder zurück« Erreicht dann der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 1 die Höhe des unteren Endes des längeren Peilstabs 14·, so öffnst das Magnetventil 12 wiederum, so daß erneut Unterdruck in der Kaimser 1 erzeugt ifird und sich das beschriebene Arbeitsspiel wiederholt*
Der mit der* geförderten Flüssigkeit gefüllte U-Eoniiamer 7 i der Förderleitung 6 ist nur dann notwendig, wenn die Pumpe mit einer gewissen Saughöhe arbeiten soll.» Während des Ansaugtakts verhindert dann die im U-Krümmer 7 stehende Flüssigkeit jegliches Ansaugen von Luft über die Förderleitung 6 in die Kammer· i.
Die beschriebene Pumpe eignet sich besonders für die Verwendung in Anlagen, in denen eine Förderpumpe wartungsfrei arleiten soll. AuBer dem Magnetventil hat die beschriebene Pumpe keinerlei bewegte Teile. Anstelle des Magnetventils kann auch ein mit der zugeführten Druckluft pneumatisch steuer-
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bares Wirbelka/mmer-Ventil vorgesehen, sein. Beispiele für die bevorzugte Anwendung der förderpumpe sind die Förderung von giftigen oder radioaktiven Flüssigkeiten, Die aus dem Injektor austretende Druckluft kann in diesem Falle in einen Auffangbehälter geleitet und dann über ein Filtersystem abgeführt werden, wie es bei mit giftigen oder radioaktiven Stoffen arbeitenden Anlagen üblich ist. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Förderung von Schlämmen. Während des Ausstoßtakts der Pumpe kann dann eine Flüssigkeit über die Saugleitung in die Kammer eingeführt werden, um den Schlamm zu Durchmischen und fließfähig zu halten. Das Magnetventil oder ein diesem entsprechendes Absperrorgan am Auslaß des. Injektors kommt nicht mit der geförderten Flüssigkeit in Berührung9 allenfalls mit in der Luft mitgerissener Feuchtigkeit, und kann an einer Stelle angeordnet werden, an der es für Wartungsarbeiten zugänglich ist«,
Der für die Pumpe verx-jendete Xierkstoff hangt vom j Veriirendungszweck der Pumpe ab» Zumeist ist rostfreier Stahl dafür geeignete
Die Pumpe kann in verschiedener Weise eingebaut und betrieben werden., In Fig«, 4· ist ein© Pumpe 17 i& gewisser Saughöhe über einem Torratsbehälter 18 angeordnet und fördert über · einen !!»Krümmer 7 ^ur Aufrechterhaltung der Saugfähigkeit in einen höher gelegenen Behälter 19« Ist dabei der Injektor 9 oberhalb der atmosphärischen ¥asser~S&ughöhe9 also mehr als etwa 10 m üTber der Pump© 17 aag©oräa.©t9 so kann di© geförderte Flüssigkeit nicht. dureö. d©a ItemeHtaft strom in
-G-
In Fig. 5 ist die Pumpe 17 in geringerer Höhe als der Vorratsbehälter Ί8 angeordnet, arbeitet also mit freiem Zulauf.
In Fig. 6 schließlich ist die Pumpe 17 innerhalb des Vor— ratsbehälters 18 unter dem Flüssigkeitsspiegel angeordnet und arbeitet so ebenfalls mit freiem Zulauf.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    Λ.) Förderpumpe, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (9 "bis 14) zum Ausüben von wiederholten Impulsen auf eine zu fördernde Flüssigkeit in einer Kammer (1), welche jeweils einen jeweils mit einer Fluid-Diode (35 5) versehenen Einlaß- und Auslaßanschluß (2 bzw. 4-hat so daß die Flüssigkeit unter Einwirkung^ der Impulse über die Fluid-Diode am Einlaßanschluß in die Kammer einströmen und über die Fluid-Diode am Auslaßanschluß, nicht jedoch über die Fluid-Diode am Einlaß-Anschlußs aus der Kammer ausströmen kann, wobei-die Einrichtung zum Ausüben von !Wiederholten Impulsen auf die zu fördernde Flüssigkeit eine von der Kammer ausgehende und an einem einen Durchlaß (10) für ein Druckgas aufweisenden Injektor (9) angeschlossene Saugleitung (8) und Einrichtungen (12, 13 9 12O zum intermittierenden Versperren des Druckgas-Durchlasses unter Steuerung durch die geförderte Flüssigkeit aufweist»
    2o Förderpumpe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum intermittierenden Absperren des Druckluft-Durchlasses (10) ein an der Auslaßseite des Injektors (9) angeordnetes Magnetventil (12) und mit diesem elektrisch betätigungsübertragend-!verbundene Einrichtungen (13? 14-) zum Ertasten der Flüssigkeitsstanahohe in der Saugleitung (8) bzwo.in der Kammer (1) aufweisen.
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    Le
    erseife
DE19732354390 1972-11-01 1973-10-30 Foerderpumpe Ceased DE2354390A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB5029272A GB1441389A (en) 1972-11-01 1972-11-01 Pumps

Publications (1)

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Country Status (6)

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JP (1) JPS49100605A (de)
BE (1) BE806867A (de)
DE (1) DE2354390A1 (de)
FR (1) FR2217572B1 (de)
GB (1) GB1441389A (de)
IT (1) IT996898B (de)

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FR2217572A1 (de) 1974-09-06
BE806867A (fr) 1974-04-30
IT996898B (it) 1975-12-10
GB1441389A (en) 1976-06-30
JPS49100605A (de) 1974-09-24
FR2217572B1 (de) 1975-11-21

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