DE2354390A1 - Foerderpumpe - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
niPL-INQ. SCHVVADi: D=5.. ΓΡ.. SANDMAIR
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l !ONCHBN βθ VMAyJgBKIBJDHiBJSTB,^
Anwaltsakte 2k 473 ■ ■ 30. Oktober 1973
British Nuclear Fuels Ltd. London, England ■
"Förderpumpe"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Förderpumpe.
Gemäß der Erfindung ist eine solche gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Ausüben von wiederholten Impulsen auf
eine zu fördernde Flüssigkeit in einer Kammer, welche einen jeweils mit einer Fluid-Diode versehenen Einlaß- und
Auslaßanschluß aufweist, so daß die Flüssigkeit unter Einwirkung
der Impulse über die Fluid-Diode am Einlaßanschluß
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in die Kammer einströmen und über die Fluid-Diode im Auslaßanschluß
aus der Kammer ausströmen kann, nicht jedoch über die Flaid-Diode im Einlaß-Anschluß die Kammer verlassen kann,
wobei die Einrichtung zum Ausüben von wiederholten Impulsen auf die zu fördernde Flüssigkeit eine von der Kammer ausgehende
und an einem einen Durchlaß für ein Druckgas aufweisenden Injektor angeschlossene Saugleitung und Einrichtungen
zum intermittierenden Versperren des Druckgas-Durchlasses unter Steuerung durch die geförderte Flüssigkeit aufweist,
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Förderpumpe anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen: Fig. 1 eine schematisierte Schnittansicht einer Grundausführung
der Pumpe,
Fig. 2 eine Fluid-Diode der Pumpe nach Fig. 1, Fig. 3 eine Darstellung der Fluid-Diode im Schnitt entlang
der Linie III-III in Fig. 2 und Fig. 4 bis 6 verschiedene Anwendungsmöglichkeit der Pumpe.
Die in Fig. 1 gezeigte Pumpe hat eine Pumpenkammer 1 mit einem Einlaßanschluß 2, welcher eine erste Fluid-Diode 3
aufweist, und einem Auslaßanschluß 4-, welcher eine zweite Fluid-Diode 5 enthält. Der Einlaßanschluß 2 führt zu einem
(nicht gezeigten) Vorrat einer zu fördernden Flüssigkeit. Der Auslaßanschluß 4- ist mit einer Förderleitung 6 verbunden.
Diese enthält einen U-Krümmer 7 für die Herstellung eines Flüssigkeitsverschlusses. Eine von der Oberseite der Kammer 1
ausgehende Saugleitung 8 führt zu einem Luftinjektor 9- Dieser
ist an der Einlaßseite über eine Leitung 10 mit einer
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Druckluftquelle und an der Auslaßseite über eine Leitung 10
und ein Magnetventil 12 mit einer Auslaßleitung 11 -verbunden.
Die mit dem Injektor erzeugbare Saughöhe ist kleiner als die ■
Länge der Saugleitung 8. In die Kammer 1 ragt ein Paar Peilstäbe
13 und 14 für den höchsten bzw. den niedrigsten Flüssigkeitsstand hinein. Die Peilstäbe 13 und 14 sind elektrisch
mit dem Magnetventil 12 verbunden und steuern dessen Betätigung.
Dazu können sie mit Elektroden, 3?ühlerkondensatoren
oder auch pneumatischen Druckfühlern versehen sein.
Die Eluid—Dioden 3 und 5 sind als Wirbeldurchlässe ausgebildet und wirken als Rückschlagventile, haben jedoch keine
beweglichen Teile. In der in Fig. 3 mit dem Pfeil 15 bezeichneten. Durchströmungsrichtung üben sie einen geringen Widerstand
auf die Flüssigkeitsströmung aus und bei entgegengesetzter Durchströmungsrichtung entsprechend dem Pfeil 16
einen hohen. Sie sind so in den Einlaßanschluß 2 und den
Auslaßanschluß 4 eingesetzt, daß einer Durchströmung der
Einlaß-Diode 3 von der Kammer 1 her und einer Durchströmung der Auslaß-Diode 5 zur Kammer 1 hin ein hoher Widerstand
entgegensteht. Damit bei der Entleerung des Systems keine Flüssigkeit in den Fluid-Dioden zurückbleibt, sind diese
waagerecht angeordnet. "
Die beschriebene Förderpumpe hat die'folgende Wirkungsweise:
Solange die Pumpe zunächst noch leer ist, wird die Druckluftspeisung,
hergestellt und die Stromversorgung eingeschaltet. Die über die Leitung 10 durch den Injektor 9 strömende Druckluft
erzeugt in der Kammer 1 einen. Unterdruck.. Die-zu for- .
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dernde Flüssigkeit wird daher über die Fluid-Diode 3 in die
Kammer 1 gesaugt, bis der Flüssigkeitsspiegel den oberen oder kürzeren Peilstab 13 erreicht, worauf das Magnetventil 12 am
Auslaß des Injektors 9 schließt. Die bis dahin über die Leitung 10 abströmende Druckluft strömt nun über die Saugleitung
8 in die Kammer 1 und erzeugt darin einen Überdruck. Dadurch wird die Flüssigkeit aus der Kammer 1 verdrängt und
strömt über den Auslaßanschluß 4- und die Fluid-Diode 5 einem
Auffangbehälter zu. Da ein Rückstrom der Flüssigkeit durch die Fluid-Bioden hindurch nicht gänzlich verhindert ist, fließt
ein kleiner Anteil der Flüssigkeit über den Einlaßanschluß
und die Fluid-Diode 3 wieder zurück« Erreicht dann der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 1 die Höhe des unteren Endes des
längeren Peilstabs 14·, so öffnst das Magnetventil 12 wiederum,
so daß erneut Unterdruck in der Kaimser 1 erzeugt ifird und
sich das beschriebene Arbeitsspiel wiederholt*
Der mit der* geförderten Flüssigkeit gefüllte U-Eoniiamer 7 i
der Förderleitung 6 ist nur dann notwendig, wenn die Pumpe mit einer gewissen Saughöhe arbeiten soll.» Während des Ansaugtakts
verhindert dann die im U-Krümmer 7 stehende Flüssigkeit
jegliches Ansaugen von Luft über die Förderleitung 6 in die Kammer· i.
Die beschriebene Pumpe eignet sich besonders für die Verwendung
in Anlagen, in denen eine Förderpumpe wartungsfrei arleiten
soll. AuBer dem Magnetventil hat die beschriebene Pumpe keinerlei bewegte Teile. Anstelle des Magnetventils kann
auch ein mit der zugeführten Druckluft pneumatisch steuer-
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bares Wirbelka/mmer-Ventil vorgesehen, sein. Beispiele für
die bevorzugte Anwendung der förderpumpe sind die Förderung von giftigen oder radioaktiven Flüssigkeiten, Die aus dem
Injektor austretende Druckluft kann in diesem Falle in einen Auffangbehälter geleitet und dann über ein Filtersystem abgeführt
werden, wie es bei mit giftigen oder radioaktiven Stoffen arbeitenden Anlagen üblich ist. Ein weiteres Anwendungsgebiet
ist die Förderung von Schlämmen. Während des Ausstoßtakts der Pumpe kann dann eine Flüssigkeit über die Saugleitung
in die Kammer eingeführt werden, um den Schlamm zu Durchmischen und fließfähig zu halten. Das Magnetventil
oder ein diesem entsprechendes Absperrorgan am Auslaß des. Injektors kommt nicht mit der geförderten Flüssigkeit in
Berührung9 allenfalls mit in der Luft mitgerissener Feuchtigkeit,
und kann an einer Stelle angeordnet werden, an der es für Wartungsarbeiten zugänglich ist«,
Der für die Pumpe verx-jendete Xierkstoff hangt vom j
Veriirendungszweck der Pumpe ab» Zumeist ist rostfreier Stahl
dafür geeignete
Die Pumpe kann in verschiedener Weise eingebaut und betrieben werden., In Fig«, 4· ist ein© Pumpe 17 i& gewisser Saughöhe
über einem Torratsbehälter 18 angeordnet und fördert über ·
einen !!»Krümmer 7 ^ur Aufrechterhaltung der Saugfähigkeit
in einen höher gelegenen Behälter 19« Ist dabei der Injektor 9 oberhalb der atmosphärischen ¥asser~S&ughöhe9 also
mehr als etwa 10 m üTber der Pump© 17 aag©oräa.©t9 so kann di©
geförderte Flüssigkeit nicht. dureö. d©a ItemeHtaft strom in
-G-
In Fig. 5 ist die Pumpe 17 in geringerer Höhe als der
Vorratsbehälter Ί8 angeordnet, arbeitet also mit freiem Zulauf.
In Fig. 6 schließlich ist die Pumpe 17 innerhalb des Vor—
ratsbehälters 18 unter dem Flüssigkeitsspiegel angeordnet
und arbeitet so ebenfalls mit freiem Zulauf.
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Claims (1)
- Patentansprüche:Λ.) Förderpumpe, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (9 "bis 14) zum Ausüben von wiederholten Impulsen auf eine zu fördernde Flüssigkeit in einer Kammer (1), welche jeweils einen jeweils mit einer Fluid-Diode (35 5) versehenen Einlaß- und Auslaßanschluß (2 bzw. 4-hat so daß die Flüssigkeit unter Einwirkung^ der Impulse über die Fluid-Diode am Einlaßanschluß in die Kammer einströmen und über die Fluid-Diode am Auslaßanschluß, nicht jedoch über die Fluid-Diode am Einlaß-Anschlußs aus der Kammer ausströmen kann, wobei-die Einrichtung zum Ausüben von !Wiederholten Impulsen auf die zu fördernde Flüssigkeit eine von der Kammer ausgehende und an einem einen Durchlaß (10) für ein Druckgas aufweisenden Injektor (9) angeschlossene Saugleitung (8) und Einrichtungen (12, 13 9 12O zum intermittierenden Versperren des Druckgas-Durchlasses unter Steuerung durch die geförderte Flüssigkeit aufweist»2o Förderpumpe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum intermittierenden Absperren des Druckluft-Durchlasses (10) ein an der Auslaßseite des Injektors (9) angeordnetes Magnetventil (12) und mit diesem elektrisch betätigungsübertragend-!verbundene Einrichtungen (13? 14-) zum Ertasten der Flüssigkeitsstanahohe in der Saugleitung (8) bzwo.in der Kammer (1) aufweisen.k0 9819/0374Leerseife
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0534663A3 (en) * | 1991-09-26 | 1993-10-06 | Ariake Ceramic Constructions Co., Ltd. | Method, system and apparatus for transferring fluids |
| EP0757183A1 (de) * | 1995-08-02 | 1997-02-05 | Mario Pierotti | Vorrichtung zum Anheben von Fluiden |
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