DE2353863A1 - Verfahren und vorrichtung zur messung der optischen eigenschaften von optischen systemen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur messung der optischen eigenschaften von optischen systemenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
HENKEL—KJBRN—'FEILER —HÄNZEL—MÜLLER
TBlBx: OSZ98O, „nk, d EDÜARD-SGHMIB-STRASSEZ , SSSZSS
2353S63
Acuity Systems, inc. U ML 1973
Mc Lean, Va. , V. St. A. ~
Verfahren und Vorrichtung zur Messung; der optischen Eigenschaften
von optischen Systemen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung
der optischen Eigenschaften von optischen Systemen;, und ist insbesondere auf
die Messung der optischen Eigenschaften einer sphärkch-zyliindrischen Linse
oder eines entsprechenden, mit Astigmatismus behafteten optischen Systems,
wie des menschlichen Auges, gerichtet. Messungsparameter sinddabei z.B.
die Zylinderachse, die Kugellinsenkraft und Zylinderlinsenkraft.
Sphärisch-zylindrische Linsen oder andere optische Systeme mit sphärischzylindrischen
Eigenschaften z*B. das astigmatische menschliche Auge, arbeiten beim Einfall von Lichtstrahlen so, als ob die Kombination einer
Kugellinse mit vorgegebener Stärke und einer Zylinderlinse ebenfalls mit
vorgegebener Stärke, vorliegen würdert. Bekanntlich wirkt dabei die Zylinderkomponente so, als ob sich die Zylinderachse unter einer bestimmten Winkel ausrichtung inherhafb einer senkrecht zur optischen Achse des: Systems verlaufenden
Ebene befinden würde. Zahlreiche Brillenlinsen sind.hierfür insofern Beispiele,
als sie durch Anschleifen einer Kugelfläche oft der einen und einer
ZyIinderflache an der anderen Seite eines Glasröhlings hergestellt sind» Die
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ÖfttäiNAL INSPECTED
optischen Eigenschaften vieler menschlicher Augen stellen ein übliches Beispiel
hierfür dar, wenn sie den sogenannten "regelmäßigen Astigmatismus"
zeigen.
Es ist bekannt, daß parallele Lichtstrahlen, die auf eine gewöhnliche
Kugeil rnse fallen, auf einen in einem bestimmten Absfand von der Linse befindlichen
Punkt im Raum fokussiert bzw. gebündelt werden. Dieser bestimmte Abstand
stellte ein Maß für die wesentlichste Eigenschaft einer rein sphärischen
Linse dar, närnf ich für ihre Stärke, und die Strecke bis zu diesem Brennpunkt
wird häufig als die Brennweite der Kugellinse bezeichnet.
Wenn es sich bei der Linse [edoch, wie erwähnt, um: ein sphärisch-zylindrisches optisches System handelt, sind tafsächlich zwei verschiedene Absfände
von der Linse vorhanden, an welchen die einfafJendsn parallelen Liehtsfrahiert
auf eine am stärksten konzentrierte Fläche gebrochen werden» Dies bedeute?,,
daß bei einer auf ''unendlich^ angeordnef-en Bildvorlage zwei verschiedeRe
Abstände von dieser sphärisch-zylindrischen Linse vorhanden sind, an weichen
die sich aus dem gebrochenen Licht ergebende Lichtverteilung als ein Abbild der
Vorlage bezeichnet werden kann. Wenn es sich bei dem unendlich weit entfernten
Objekt um einen Punkt, beispielsweise einen Stern handelt, erscheinen die
beiden Bilder als kurze, senkrecht zueinander stehende Linien. Die Strecke von
der sphärisch-zylindrischen Linse zu einer dieser Linien bzw. einem dieser Brennpunkte stellt ein Maß für die sphärische Kraft der Linse dar, während der Abstand
zwischen diesen beiden Brennpunkten ein Maß für d\& zylindrische Kraft der Linse
bildet. Diese beiden Werte, d.h. sphärische Kraft und zylindrische Kraft-, plus
dem Durchmesser der sphärisch-zylindrischen Linse geben vollständig die optischen
Eigenschaften der ersten Größenordnung des Systems an. Neben diesen
Eigenschaffen sind jedoch bekanntlich noch zahlreiche Eigenschaften zweifer
und dritter Ordnung vorhanden, beispielsweise Aberrationen, Transparenz usw»
Außerdem wird die Relativposition oder Ausrichtung der Achse für die
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Zylinderkomponente eines sphärisch-zylindrischen optischen Systems üblicherweise
in Bezug auf irgendeinen Bezugspunkt der Linse angegeben. Bei einigen
sphärisch-zylindrischen Systemen kann diese Zylinderachsenposition in Bezug
auf irgendeinen anderen Bezugspunkt, wie die Waagerechte, definiert werden,
wenn sich dabei tatsächlich um einen Teil eines größeren Systems handelt, das,
- wie im Fall des menschlichen Auges - stets eine bestimmte Ausrichtung gegenüber
der Schwerkraft besitzt. In jedem Fall erscheint die Winkel position eines
der beiden Linienbilder von einem* unendlich weit entfernten, punktförmigen
Objekt stets parallel zur Achse des Zylinders, während das andere Bild senkrecht
zur Zylinderachse liegt.
Wie nachstehend noch näher erläutert werden wird, bezieht sich die
Erfindung auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum genauen und wirksamen Bestimmen dieser Eigenschaften erster Ordnung eines sphärisch-zylindrischen
optischen Systems,, nämlich der sphärischen und der zylindrischen Stärke und
der Zylinderachse. Aufgrund eines vollständigen Verständnisses der Erfindung ist es jedoch für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich, daß eine oder mehrere
dieser Linseneigenschaften erster Ordnung unter Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens selektiv gemessen werden können.
Es sind viele Verfahren zur Messung der Stärke einer rein sphärischen Linse
bekannt. Außerdem gibt es zahlreiche bekannte Verfahren zur Bestimmung sowohl der sphärischen als auch der zylindrischen Stärke einer sphärisch-zylin-,
drischen Linse, nachdem das sphärisch-zylindrische Linsensystem gegenüber
der Meßvorrichtung einwandfrei ausgerichtet worden ist. Dies bedeutet, daß
die bekannten Verfahren zur Messung der sphärisch-zylindrischen Linsenstärken nur dann genau sind, wenn das sphärisch-zylindrische System gegenüber der
Zylinderachse entweder parallel oder senkrecht zu einer vorbestimmten Achse
der Meßvorrichtung ausgerichtet worden ist.
Die einwandfreie Ausrichtung der ZyIinderachse auf eine Meßanordnung
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warf bisher beträchtliche Schwierigkeiten auf. Erfindungsgemäß kann dagegen
ein sphärisch-zylindrisches optisches System einfach eingesetzt oder anderweitig
in willkürlicher Ausrichtung gegenüber der erfindungsgemäßen Meßvorrichtung angeordnet werden. Erfindungsgemäß werden somit ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur genauen Ausrichtung bzw. Anordnung der Zylinderachse
— und somit zur automatischen Messung der Relativausrichtung dieser Achse - gegenüber der Meßvorrichtung geschaffen, um anschließend die
sphärische und/oder zylindrische Linsenstärke messen zu können. In bevorzugter
Ausführungsform werden geschlossene Servosysteme zur automatischen Ausrichtung der Zylinderachse des sphärisch-zylindrischen Systems auf gewünschte
Weise gegenüber der Meßvorrichtung und zur anschließenden automatischen Messung der Linsenstärken verwendet. Wie dem Fachmann auf diesem Gebiet
bekannt sein dürfte, können gewünschtenfal Is auch offene Servosysteme verwendet
werden, die mit entsprechenden manuellen Betätigungselementen und Anzeigern gekoppelt sind.
Die der Erfindung zugrundeliegende, genaue optische Erscheinung ist
schwer erklärbar, da sie ein Verständnis der Art und Weise erfordert, auf welche
Lichtsfrahlen nach dem Durchgang durch ein sphärisch-zylindrisches optisches
System verteilt werden. Die wesentlichen Aspekte dieser Verteilung sind von dreidimensionaler Natur, während die der Beschreibung beigefügte Zeichnung
notwendigerweise zweidimensional gehalten ist. Da die Einzelheiten dieser Lichtverteilung jedoch dem Fachmann bekannt sind, brauchen sie hier nicht
erneut erläutert zu werden.
Bei jeder rein sphärischen Linse liegen die parallel einfallenden Lichtstrahlen
im allgemeinen innerhalb einer vorgegebenen Ebene, auch nach der Brechung durch die Kugellinse innerhalb der gleichen Ebene. Das gleiche Merkmal
trifft auch dann zu, wenn die Linse sphärisch-zylindrisch ist, vorausgesetzt, daß die Ebene des einfallenden Lichts entweder parallel oder senkrecht zur
Zylinderachse der Linse liegt.
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Zum Zweck der Erläuterung kann ein parallel zur optischen Achse;der
Linse; liegender Lichtstrahl betrachtet, werden, welcher die Linse in einer
Ebene überstreicht, weiche eine senkrecht zur optischen Linsenachse I -fegende
Liniefestlegt,, Wenn die Linse; rein sphärisch ausgebildet ist, liegt der vom
gebrochenen Lichtstrahl an der anderen. Seite der Linse Ubersfrichene Strahlengang in einem vorgegebenen Abstand ebenfalls innerhalb der gleichen Ebene
und legt innerhalb dieser Ebene.eine weitere, senkrecht zur optischen Linsenachse verlaufende Linie fest.
Wenn der einfallende,- Lichtstrahl, längs: der Linie streicht, wird das durchgelassene,
d.h., gebrochene Licht durch den betreffenden Linsenquerschnitt
beeinflußt, welcher in einem vorgegebenen Augenblick vom Lichtstrahl bestrichen
wird» Da der parallel oder senkrecht zur Zylinderachse: durch eine .
sphärisch-zylindrische Linse geführte Querschnitt mit ei nem Schnitt durch eine
bestimmte, rein sphärische Linse identisch- ist, ergibt sich hieraus zwangsläufig,
daß die gleiche Wirkung bei einer sphärisch-z^finidnsehen Linse'auftritt:, wenn
der einfallende Lichtstrahl eine parallel oder senkrecht zur ZyIinderachse Siegende
Linie bestreicht.
Legt jedoch der einfallende Lichtstrahl eine Linie fest, die nicht parallel
oder senkrecht zur Zylinderachse liegt, so liegt die Bewegung des gebrochenen
Lichts nicht in der durch den einfallenden überstreichenden Lichtstrahl festgelegten Ebene. Vielmehr entspricht unter diesen Bedingungen der Querschnitt
der Linse nicht einer reift sphärischen Linse, so daß. dt& Linse das durchge·-
lassene Licht nicht nur in der Schnittebene, sondern auch; senkrecht zu dieser
Ebene beugt. -
Es hat sich nun1 herausgestellt>
daß diese Erscheinung erfolgreich für dre
genaue und wirksame Bestimmung der Zylinderachse eines sphärisch-zylindrischen
optischen Systems und zur Ausrichtung; dieser Achse in einer vorbestimmten Anordnung gegenüber der die Linsensiärke messenden Vorrichtung ausgenutzt werden
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kann. Genauör gesagt, wird die ZyI inderachse einer sphärfsch-zyl indrischen
Linse erfindungsgemäßdadurch bestimmt, daß die Relafivausrichtung des Sfrahlengangs
der gebrochenen Strahlen gegenüber der Bahn der einfallenden Lichtstrahlen
festgestellt wird. Wenn diese beiden Strahlengänge innerhalb der gleichen Ebene
liegen, so liegen sie entweder parallel oder senkrecht zur Zylinderachse der
Linse". Wenn jedoch ein Teil des gebrochenen Lichts außerhalb dieser Ebene
gebeugt wird, stellt dies ein Zeichen dafür dar, daß die ZyI tnderachse nicht
auf diese Weise ausgerichtet ist und daß eine weitere Relativdrehung gegenüber
der Linie der einfallenden Lichtstrahlen erforderlich ist/ um diese Ausrichtung
hervorzubringen, bevor die sphärische und/oder zylindrische Stärke gemessen
werden.
Bei der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine bewegbare
Blende zwischen das sphärisch-zylindrische optische System, dessen: optische
Achse durch den Schnittpunkt der beiden rechtwinkeligen Symmetrieebenen des
Systems festgelegt wird, und eine--Queue für parallele Lichtstrahlen eingefügt,,.
so daß selektiv ein einfallendes Bündel dieser Lichtstrahlen über die Blende auf
das optische System geworfen werden kann. Die Blende wird durch eine elektrisch
angetriebene Stimmgabel oder eine andere zweckmäßige Antriebseinrichtung
quer zur optischen Achse längs einer ersten Reihe von Positionen verschoben.
Würde man dabei zwischen die sich bewegende Blende und das optische System
blicken, so könnte man ein sich verschiebendes Bündel paralleler Lichtstrahlen
in einer durch die Bewegung der Blende bestimmten Ebene sehen, wobei diese
Blende auch eine erste Reihe von. Positionen festlegt, längs, welcher diese
parallelen Lichtsfrahlen auf und über das zu untersuchende sphärisch—zylindrische
optische System gerichtet werden. Die gebrochenen Lichtstrahlen an der anderen
Seite des sphärisch-zylindrischen Systems - oder an der gleichen. Seife, wenn eine
reflektierende Fläche, wie eine Netzhaut, an der anderen Seite des Systems
angeordnet ist - werden auf einen weiteren Detektor geleitet,, der zur Ausrichtung mit der Zylinderachse des Systems mindestens zwei aktive Elemente aufweist, die zwischen sich eine zweite Reihe von Positronen festlegen« Diese
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ORIGINAL INSPECTED
zweite Pösitionsreihe ist räumlich in Ausrichtung auf die erste Positionsreihe
festgelegt. Dies bedeutet, daß die Blendenverschiebung längs der ersten
Positionsreihe immer in Ausrichtung mit der zweiten Positionsreihe und in derselben Ebene erfolgt, wobei diese zweite Positionsreihe durch die Übergangsstelle
zwischen den beiden aktiven Hälften des Photodetektors bestimmt wird.
Sowohl die bewegbare Blende als auch der derart ausgerichtete Photodetektörsind
für gemeinsame Drehung relativ zum sphärisch-zylindrischen
Linsensystem gelagert. Falls erforderlich oder wünschenswert,-könnte jedoch
selbstverständlich auch das Linsensystem selbst anstelle der Blende und des
Photodetektors gedreht werden, z.B. im Fall der Linse einer Brille, während
es im Fall eines menschlichen Auges aus verständlichen Gründen bevorzugt
wird, die Vorrichtung statt das zu prüfende Linsensystem zu drehen. Wenn die durch die bewegliche Blende festgelegte erste Positionsreihe parallel oder
senkrecht zur Zylinderachse des Systems liegt, entspricht der betreffende
Querschnitt durch die Linse, wie erwähnt, einem rein sphärischen Linsenquerschnitt.
Die gebrochenen Lichtstrahlen'sind daher sämtlich innerhalb der durch
die erste und die zweite Pösitionsreihe bestimmten Ebene gebeugt, so daß die
gebrochenen Lichtstrahlen unmittelbar auf die. zweite Positionsreihe zwischen den beiden aktiven Hälften des Photodetektors-fall en.
Wenn dagegen die erste Positionsreihe nicht parallel oder senkrecht zur
Zylinderachse ausgerichtet ist, dann entspricht selbstverständlich der Querschnitt
der abgetasteten Linse nicht dem Querschnitt einer rein sphärischen Linse, so daß das gebrochene Licht aus der durch die beiden Positionsreihen
festgelegten Ebene heraus abgelenkt wird. Die beiden Hälften des Photodetektors liefern dabei Ausgangssignale, welche diesen Zustand anzeigen. Wenn
eine ortsfeste Ebene des einfallenden Lichts angewandt wird, bedeutet dies ein
gleichbleibendes bzw. Gleichstromausgangssignal von den beiden Photodetektorhälften.
Im Fall eines sich bewegenden Lichtstrahls,wie bei der- beispielhaften
Ausführungsform der Erfindung, werden jedoch die beiden Photodetek-
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taren abwechselnd mit einem Phasenverhältnis relativ, zur sich bewegenden
Lichtblende betätigt, weiches- die relative Prehmißausrichtung zwischen der
Zylinderachse und der ersten Positronsreihe anzeigt. Bei einem offenen
Schleifensystem kann der Unterschied zwischen den Ausgangssignalen dieser
Photodetektoren einfach von irgendeiner Anzeigeeinrichtung abgelesen werden,
während die Relativdrehung zwischen der ersten Positionsreihe und der unbekannten
Linse bei einer Minimumanzeige von Hand durchgeführt wird. Bei
der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung wird jedoch das Ausgangssignal
der beiden Photodetektoren einer Phasenbestimmung in Bezug auf die
Blendenverschiebung unterzogen, um ein Servosteuersignal zum Antrieb eines
Servomotors zu liefern, welcher die synchrone Drehung sowohl des Detektors als auch der Blende steuert. Die Vorrichtung vermag sich somit automatisch
entweder parallel oder senkrecht zur Zylinderachse der unbekannten Linse
selbst auszurichten, wie dies nunmehr ersichtlich sein dürfte.
Durch Umkehrung der Polarität des dem Servomotor eingegebenen Servosignals
kann außerdem eine gewünschte Wahl zwischen der senkrechten und der paral I el en Ausrichtung getroffen werden.
Nachdem die Meßvorrichtung auf diese Weise einwandfrei auf die Zylinderachse
des unbekannten Systems ausgerichtet worden ist, können die Systemstärken
bzw. -leistungen bestimmt werden. Bei der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung wird für diesen Zweck der gleiche bewegliche Lichtstrahl
herangezogen.
Zunächst ist noch einmal darauf hinzuweisen, daß dann, wenn der sich
bewegende Strahl des einfallenden Lichts parallel oder senkrecht zur Zylinderachse
ausgerichtet ist - was, wie erwähnt, erfindungsgemäß automatisch geschieht - der Querschnitt des dabei verwendeten optischen Systems einer rein
sphärischen Linse entspricht. Aufgrund der elementaren Optik für Kugellinsen
ist es bekannt, daß alle diese Lichtstrahlen zu einem einzigen Punkt hin konver-
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gieren, der in einer der Brennweite längs dieser Linie entsprechenden Entfernung
von der Linse liegt. Wenn daher der Photodetektor bzw, der Auftreffpunkt zu dieser Stelle verschoben wird, ist keine Bewegung feststellbar, da die gesamte
Bewegung oder Verschiebung auf einen einzigen Punkt im Raum reduziert ist. Befindet sich dagegen der Detektor vor oder hinter dem Brennpunkt, so ist an
der Auftreffstelle eine Bewegung in einer Richtung erkennbar, die entweder in
Phase oder außer Phase mit der Bewegung des sich bewegenden, auf das Linsensystem
fallenden Lichtstrahls ist.
Wie nunmehr ersichtlich sein dürfte, erfolgt diese Bewegung, nach der
vorher erwähnten Ausrichtung der Zylinderachse, längs der zweiten Positionsreihe, die zwischen den beiden aktiven Hälften des Photodetektors liegt. Tatsächlich
besteht bei der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung der Photodetektor
aus vier Quadranten, deren Ausgänge jeweils paarweise zusammengeschaltet
sind, um zunächst dievorher beschriebene Ausrichtfunktion zu erzielen.
Sodann werden andere Paare der Photodetektor-Quadrantenausgänge kombiniert,
um effektiv einen Photodetektor mit aktiven Hälften nachzuahmen, welcher eine
dritte, senkrecht zur zweiten ,Positionsreihe verlaufende Positionsreihe bzw.
-linie festlegt. Ersichtlicherweise kann die Bewegung oder Verschiebung zwischen
den auf diese Weise gebildeten Hälften des Photodetektors durch Differenzierung
ihrer Ausgangssignale festgestellt und kann ein einwandfreies Servosteuersignal
durch Phasenfeststellung desselben gegenüber einem anderen Signal erzeugt
werden, welches mit der Bewegung des einfallenden Lichtstrahls synchron läuft.
Dieses Servosystem dient dann zum Antrieb eines Servomotors, welcher eine Schraubspindel oder dergleichen Anordnung zur Axialverschiebung des Photodetektors
gegenüber dem unbekannten Linsensystem antreibt.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren und bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann somit ein unbekanntes sphärisch-zylindrisches optisches System
in einer beliebigen, willkürlichen Position eingeführt bzw. eingeschaltet· werden.
Darauf richtet sich die Vorrichtung automatisch selbst parallel zur Zylinderachse
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der Linse aus und liefert dabei eine Relativmessung der Position dieser Achse,
worauf die Stärke bzw. die Leistung der Linse längs der Zylinderachse gemessen werden kann. Anschließend werden die Phasenverbindungen zu dem die Drehung
steuernden Servomotor umgekehrt, so daß sich das System um 90 verdreht, bis die Lichtbewegung senkrecht zur Zylinderachse ausgerichtet ist. An diesem Punkt
wird eine weitere Messung der Linsenstärke vorgenommen, und der Unterschied zwischen dieser Messung und der vorhergehenden Messung ergibt die Zylinderstärke
fürd das untersuchte optische System. Jede der beiden vorgenommenen Stärkenmessungen kann für sich zur Bestimmung der sphärischen Stärke der Linse
herangezogen werden.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an Hand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 verallgemeinerte schematische Darstellungen zur Erläute
rung der allgemeinen Theorie der Erfindung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der mechanischen Anordnung
einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 ein Schaltbild für die Ausführungsform gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 eine schematische Darstellung der beispielhaften Aus
führungsform der Erfindung in für die Messung der optischen Parameter des menschlichen Auges angepaßter Form.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines beispielhaften Systems zur
Erläuterung der Erfindung für den Fall, daß die auf eine erste Reihe von Positionen
gerichteten, einfallenden Lichtstrahlen auf die Zylinderachse der unbekannten
Linse 10 (Fig. 1) ausgerichtet sind. Wie dargestellt, fällt ein Lichtstrahl 1, welcher tatsächlich einem Bündel paralleler Lichtstrahlen entsprechen kann,
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längs der ersten Posiffonsreihe: durch die Position ISIr^. !,,und; anscftlüeßend
fällt dieser Lichtstrahl 1 auf das unbekannte sphärisch-zylihdrEsche Linsensystem '
] 0. Da der Querschnitt der Linse an dieser Stell & einer rein sphärischen bzw.
K-ugellinse entspricht, wird der Lichtstrahl 1 in der Ebene 12 so gebrochen, daß
er auf eine enfcprechende Position Ϊ längs einer zweiten Positionsreihe fällt,
die ebenfalls innerhalb der Ebene 12 liegt. Dies bedeutet, daß keine senkrecht
zur Ebene 12 wirkende Beugungskomponente vorhanden ist. Das' gleiche
gilt ersichtlicherweise auch für die Lichtstrahlen 2, 3, 4, 5, 6 "und 7. Infolgedessen kann erwartet werden, daß das Ausgangssignal von den weiteren Detektoren
längs der zweiten Positionsreihe gemäß Fig. 1, welche durch die Linie zwischen
der linken Hälfte 14 und der rechten Hälfte 16 des Photodetektors bestimmt wird,
einen Mindestwert besitzt oder sich auf dem Nullpunkt befindet. ·
Da der unter einem rechten Winkel zur Zylinderachse geführte Querschnitt
durch die Linse 10 ebenfalls einer rein sphärischen'Linse entspricht, ergibt sich,
daß die vorstehend für Fig. 1 gegebene Analyse auch dann gültig ist, wenn die
erste Positionsreihe für den einfallenden Lichtstrahl senkrecht zur Zylinderachse
ausgerichtet ist und nicht, wie tatsächlich in Fig. 1 veranschaulicht, parallel
zur Zylinderachse liegt.,
Fig. 2 veranschaulicht den Fall, in welchem die längs der ersten Positionsreihe einfallenden Lichtstrahlen nicht, auf die Zylinderachse ausgerichtet sind.
Gemäß Fig. 2 fällt der erste Lichtstrahl 1 am Punkt 1 durch die erste Positions- ;
reihe und wird zur linken Seite der Ebene 12 gebeugt bzw. abgelenkt, so daß
er senkrecht'auf die linke Hälfte 14 des Phöfodetektors fällt. Ähnliches gilt
bezüglich der Lichtstrahlen 2 und 3, während der durch die optische Achse der
Linse 10 hindurchfallende Lichtstrahl 4 zwischen der linken und der rechten
Photodetektorhälfte 14 bzw. 16 hindürchfällt. Andererseits erfahren die Lichtstrahlen
5, 6' und 7 eine Beugung zur rechten Seife der Ebene 12, so daß sie
senkrecht auf die rechte Photodetektorhälfte 16 auftreffen. Dies bedeutet, daß
die gebrochenen Lichtstrahlen nicht auf die zweite Posifionsreihe ausgerichtet
8Τ9-/Θ3
sind, welche durch die Verbindungslinie zwischen der rechten und der linken
Photodetektorhälfte festgelegt wird. Dies ist selbstverständl ich darauf zurückzuführen,
daß der Querschnitt durch die Linse 10 längs der ersten Positionsreihe nicht mehr einer rein sphärischen Linse äquivalent ist.
Wenn die erste und die zweite Positionsreihe synchron relativ zum
sphärisch-zylindrischen Linsensystem 10 verdreht werden, wobei die einfallenden
Lichtstrahlen die erste Positionsreihe überstreichen, kann ersichtlicherweise eine Ausrichtung - entweder parallel oder senkrecht zur Zylinderachse der Linse festgestellt
werden, indem der Nullpunkt an den Photodetektorausgängen gemessen wird.
Da außerdem die erste Positionsreihe parallel oder senkrecht zur Zylinderachse
ausgerichtet ist, so daß sich die optische Geometrie gemäß Fig. 1 ergibt, ist es ersichtlich, daß dann, wenn das einfallende Lichtstrahlenbündel die
Positionen 1 bis 7 überstreicht, eine entsprechende Bewegung oder Verschiebung
der gebrochenen Lichtstrahlen längs der Positionen 1 bis 7 an der zweiten
Positionsreihe hervorgebracht wird. Wenn jedoch die zweite Positionsreihe axial
vom sphärisch-zylindrischen Linsensystem 10 hinweg zum Brennpunkt gemäß
Fig. 1 verlagert wird, werden alle diese Bewegungen beendet. Obgleich die
in Fig. 1, in welcher sich die zweite Positionsreihe zwischen dem Brennpunkt
und dem Linsensystem befindet, angegebene Bewegung mit der Bewegung der einfallenden Lichtstrahlen längs der Positionen 1 bis 7 in Phase ist, ist es für
den Fachmann offensichtlich, daß ähnliche Bewegungen außer Phase oder umgekehrt
wären, wenn sie an der csnderen Seite des Brennpunkts festgestellt werden.
Da die nunmehr gemessene Bewegung bzw. Verschiebung längs der zweiten
Positionsreihe erfolgt, bestünde eine Möglichkeit zur Feststellung dieser Verschiebung
darin, einen weiteren Satz von in Hälften unterteilten Photodetektoren zu verwenden, der gegenüber dem Photodetektorsatz gemäß Fig. -1 um 90 verdreht
angeordnet ist. Bei Verschiebung dieser Photodetektoren auf den Brennpunkt
oder Nullpunkt (soweit es das Ausgangssigna! dieser Photodetektoren betrifft)
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könnte dann der Abstand zwischen der Linse 10 und der resultierenden Position
der Photodetektoren gemessen werden, um die Stärke der Linse längs der in diesem Pail auf die erste Positionsreihe ausgerichteten Achse zu messen. Im
folgenden wird jedoch eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung beschrieben,
die einen einzigen Photodetektor verwendet, der in vier Quadranten von von aktiven Elementen unterteilt ist, deren Ausgänge so miteinander kombiniert
sind, daß sie effektiv sowohl die linke und die rechte Photodetektorhälfte
14 bzw. 16 gemäß Fig. 1 als auch die obere und untere Photodetektorhälfte zur
Feststellung einer Verschiebung längs der zweiten Positionsreihe auf eben erläuterte
Weise darstellen.
In Fig. 3 ist eine beispielhafte Ausführungsform einer Vorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens veranschaulicht. Dabei werden
parallele Lichtstrahlen 20 im wesentlichen parallel zur Achse der Vorrichtung
gerichtet. Alle diese Lichtstrahlen werden unterbrochen bzw. abgeblendet, jedoch
mit Ausnahme derjenigen Lichtstrahlen, weiche durch eine Öffnung 22 in der einen Zinke einer Stimmgabel 24 h'indürchfallen,- welche durch einen
elektromagnetischen Antrieb 26 elektrisch angetrieben wird. Die Blendenbewegungsbahn
28 legt somit die erste Positionsreihe fest, längs welcher die einfallenden
Lichtstrahlen auf das unbekannte sphärisch-zylindrische System gerichtet
werden. Ersichtlicherweise könnten verschiedene andere Arten von Abtastern
und/oder fortlaufend einschaltbaren einzelnen Lichtquellen und dergleichen verwendet
werden, um die einfallenden Lichtstrahlen längs der ersten Positionsreihe
28 gemäß Fig. 3 zu projizieren.
Die Quelle für diese einfallenden Lichtstrahlen ist unter einem Winkel
zum Photodetektor 30 festgelegt, der seinerseits aus vier Quadrantenabschnitten
a, b, c und d besteht und an einer Schiene 32 befestigt ist, die ihrerseits bewegbar
mit einem Balken bzw. Schenkel 34 verbunden ist, so daß die gesamte Photodetektoranordnung auf der Schiene 32 in Richtung der axialen Z-Achse
verschiebbar, aber in Richtung der Achse X und Y gegenüber der ersten Positions-
40981970346 /14
reihe 28 festgelegt ist. Gemäß Fig. 3 bestimmt die durch die Verbindung der
Photodetektor-Quadranten a, c und b, d gebildete Linie 36 die in Venbindung
mit den Fig.. I und 2 erwähnte zweite Positionsreihe. Ersichtlicherweise ist diese
zweite Positionsreihe 36 gegenüber der ersten Positionsreihe 28 fest angeordnet,
welche durch die Biendenbewegungsbahn gebildet wird. Die gesamte Anordnung
aus der Lichtquelle und dem Photodetektor ist am Schenkel 34 angebracht, der
seinerseits in einem Lager 38 drehbar gelagert ist. Bei der in Fig. 3 dargestellten
Anordnung dient ein Servomotor 40 zum Verdrehen der Welle 42 im Lager 38
und somit zur Änderung der relativen Winkelstellung der in den Fig. 1 und 2
mit 12 bezeichneten Ebene, welche relativ zur sphärisch-zylindrischen Linse 10
durch die erste Positionsreihe 28 und die zweite Positions reihe 36 hindurch verläuft.
Unabhängig davon, weiche wahllose Ausrichtung besteht, wenn die unbekannte Linse erstmals in einen herkömmlichen, nicht dargestellten Linsenhalter
eingesetzt wird, vermag' somit der Servomotor 40 die Vorrichtung in der Weise
zu verdrehen, daß die erste Positionsreihe 28 entweder parallel oder senkrech·;
zur Zylinderachse der unbekannten Linse ausgerichtet wird. Dies geschieht selbstverständlich
unter Heranziehung der Ausgangssignale des Quadranten-Photodetektors
30, wobei die Ausgangssignale von den Quadranten α und c bzw.
b und d auf noch näher zu erläuternde Weise dazu benutzt wenden, den Servomotor
40 in eine Nullstellung zu steuern.
Sobald die erste Positionsreihe 28 auf diese Weise auf die Zylinderachse
ausgerichtet worden ist, können die sich dabei ergebenden Winkelpositionen der 42 selbstverständlich als unmittelbare Anzeige für die Relativausrichtung der
Zylinderachse auf der unbekannten Linse 10 benutzt werden. Zur Lieferung dieser
Anzeige kann ein bei 44 angedeuteter Zeiger und/oder eine Skala benutzt wenden;
wahlweise kann aber auch eine automatische Verschlüsselung oder Meßvorrichtung
angewandt werden, die eine Anzeige von diese Information enthaltenden Daten liefert. GewünschtenfalEs kann eisichtlicherweise auch eine Markiervorrichtung
vorgesehen werden, um die Linse selbst automatisch zu markieren, nachdem diese
Ausrichtung erreicht ist.
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Nach dem Erreichen der Ausrichtung kann die ünsenstärke längs der
ersten Positionsreihe gemessen werden, in dem die Photödetektor-Ancrdnung
30 axial verschoben wird, bis die Ausgangssignale von den Quadranten a, b
und c, d eine Nullposition in der Meßbewegung über die durch die Verbindung zwischen diesen Quadrantenpaaren festgelegte Linie 46 anzeigen, wobei
diese Linie gemäß Fig. 3 selbstverständlich senkrecht zur zweiten Positionsreihe 36 angeordnet ist. Die Axial position längs der Z-Achse des Photodetektors
30 kann durch Verstel len der Schraubspindel 48 entweder von Hand oder mittels
des Servomotors 50 gemäß Fig. 3 verändert werden. Bei Verwendung des Servomotors
50 wird dieser selbstverständlich puf noch näher zu erläuternde Weise
durch die Ausgangssignale der Quadranten a, b und c, d in eine Servo-Nullposltion
entsprechend einem minimalen Ausgangspegel angesteuert.
Sobald die Linsenstärke längs der Zylinderachse auf diese Weise durch
Messung des Abstands zwischen der Linse und der Endposition des Photodetektors
30 bestimmt worden ist, kann die Polarität des zur Ansteuerung des Antriebsmotors dienenden Servosignals umgekehrt werden, so daß der Motor 40 die gesamte
Vorrichtung aus dem Detektor und der Lichtquelle.um 90 verdreht, bis sie senkrecht
auf die Zylinderachse ausgerichtet ist. Daraufhin kann die gleiche Llnsenstärkenmessung
entweder von Hand oder automatisch durchgeführt werden. Indem
der Quadranten-Photodetektor 30 mittels der Schraubspindel 48 verschoben wird,
bis.ein weiterer Nullpunkt bzw. eine Minimumposition festgestellt wird, worauf
die Linsenstärke längs der Richtung senkrecht zur Zylinderachse als resultierende
Strecke zwischen der Linse 10 und dem Photodetektor 30 gemessen werden kann,
was beispielsweise durch eine in Flg. 3 allgemein bei 52 angedeutete Zeigerund Skalenanordnung angezeigt werden kann. Selbstverständlich können an Stelle
der 2feiger und Skalenanzeiger 44 und 52 auch herkömmliche Analog:digltaj-Wandler
verwendet werden, welche direkte Digital-AusgangssSgnele entsprechend
der Zylinderachse, der Zylinderstärke und der sphärischen Stärke liefern. Wie
erwähnt, kann die sphärische Stärke als eine der beiden Stärken bzw. Leistungen
des Systems definiert werden, die gemessen wird, wenn die erste Positionsreihe
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entweder parallel oder senkrecht zur Zylinderachse ausgerichtet ist. Die
Zylinderstärke wird dann als der Unterschied zwischen diesen beiden Messungen
definiert.
Die elektrischen Schaltkreise for die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der Erfindung sind in Fig. 4 veranschaulicht. In Fig. 4 sind die Lichtstrahlpositionen
der gebrochenen Lichtstrahlen 1 bis 7 so dargestellt, wie sie bei der
Nichtausrichtung gemäß Fig. 2 auf dem Photodetektor 30 fallen würden. Die
einzelnen Ausgangssignale von den Photodetektor-Quadranten bzw. - Zellen a,
b, c und d werden Verstärkern 100, 102, 104 und 106 eingespeist, welche sowohl
die Signalpegel der Photodetektor-Ausgangssignale erhöhen als auch die Photodetektoren
von den nachgeschalteten Schaltkreisen zum Kombinieren dieser verschiedenen Signale trennen.
Gemäß Fig. 4 werden die Ausgangssignale von diesen Verstärkern durch
Sätze von Summierwiderständen addiert und sodann Summiert und Differenzierverstärkern
108 und 110 eingespeist, die ein Y-Differenzsignal auf der Leitung
112 und ein X-Differenzsignal auf einer Leitung 114 liefern. Das Y-Differenzsignal
auf der Leitung 112 besteht aus dem kombinierten Ausgangssignal des
Quadrantenpaars c und d, subtrahiert vom Ausgangssigna! des Quad ran ten paa rs
α und b. Ersichtlicherweise werden hierbei effektiv die Ausgangssignale, die durch
das unter der Linie 46 auftretende Licht erzeugt werden, und den durch das über der Linie 46 auftreffende Licht erzeugten Ausgangssignalen subtrahiert. Mit anderen
Worten: Die Wechselspannungsgröße des Y-Differenzsignals auf der Leitung
112 ist der Bewegung bzw. Verschiebung des Photodetektors in Y-Achsen-Richtung proportional und kann, falls lineare Verstärker, Photodetektoren usw.
verwendet werden, unmittelbar einem eine offene Schleife bildenden Linsen-Stärkenanzeiger
116 eingespeist werden, wie dies in Fig. 4 durch die gestrichelten
Linien angedeutet ist. Wenn die Axialeinsteilung des Photodetektors längs der Z-Achse automatisch mittels eines eine geschlossene Schleife bildenden Servo-
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systems erfolgen soll, wird das Y-Differenzsignal auf der Leitung T12 einem
phasenempfindlichen Diskriminator 118 eingespeist, der außerdem auf einer
Leitung T22 ein Signal vom Hauptoszillator 120 empfängt. Selbstverständlich
sollte das Signal auf der Leitung 122 mit der tatsächlichen Bewegung der verschiebbaren
Blende 22 synchronisiert sein.- Das Ausgangssignal vom phasen-,
empfindlichen Diskriminator 118 besitzt dann eine der Größe des Y-Differenzsignals
proportionale Größe und eine Polarität, welche vom Phasenverhältnis
zwischen dem Y-Differenzsignal auf der Leitung 112 und dem HauptosziIlatorsi
gnal auf der Leitung 122 abhängt, wie dies nunmehr ersichtlich, sein dürfte.
Wie in Fig. 4 durch eine ausgezogene Linie dargestellt, wird der die offene
Schleife bildende Anzeiger 116 vorzugsweise durch das Ausgangssignal des
Diskriminators 118 angesteuert, um eine entsprechende Ablesung der Phaseninformation
zu ermöglichen. Wenn daher das Servo-Ausgangssignal auf der .
Leitung 124 zur Ansteuerung des Axial-Servomotors 40 benutzt wird, wird
letzterer automatisch in der richtigen Richtung angetrieben, bis das Y-Differenzsignal
auf Null abgeglichen ist, so daß eine Anzeige der Linsenstärke
längs der ersten Pbsitionsreihe von der Skale 52 oder über das Ausgangssignal
eines Analogrdigital-Wandlers oder dergleichen ermöglicht wird.
Das X-Differenzsignal auf der Leitung 114 besteht aus dem Unterschied
der Signale vom Quadrantenpaar b und c sowie vom Quadrantenpaar α und d.
Tatsächlich wird der Unterschied zwischen den Signalen durch das auf die .
rechte und auf die- linke Hälfte des Photodetektors 30 fallende Licht erzeugt,
wobei diese beiden Hälften, wie erwähnt, die zweite Positionsreihe 36 festlegen. Die Größe des Wechselstromsignals auf der Leitung 114 zeigt außerdem
unmittelbar die Mißäusrichfung zwischen der Zyliriderachse und der ersten Posi—
tionsreihe an. Folglich kann dieses Signal unmittelbar einem eine offene Schleife
bildenden Anzeiger 126 eingespeist werden, wie dies in Fig. 4 durch die gestrichelten
Linien dargestellt ist. Wird dagegen ein eine geschlossene Schleife
bildendes automatisches System gewünscht, so wird das X-Differenzsignal auf
der Leitung 114 einem dem Diskriminator .118 ähnlichen phasenempfindlichen
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Diskriminator 128 eingespeist. Letzterer erhält außerdem das Hauptoszillaforsignal
von der Leitung 122, und das Ausgangssignal auf der Leitung 130,
besitzt eine für die Wechselspannungsgröße des X-Differenzsignals auf der
Leitung 114 repräsentative Größe sowie eine Polarität, welche vom Phasenverhältnis
zwischen dem X-Differenzsignal und dem Hauptoszillatorsignal abhängt.
Wie in Fig. 4 durch eine ausgezogene Linie angedeutet, wird der die
offene Schleife bildende Anzeiger 126 vorzugsweise durch das Ausgangssignal des Diskriminators 128 angesteuert, um eine Ablesung sowohl der relativen
Phaseninformation als auch der Größe zu ermöglichen.
Dieses Servo-Ansteuersignal auf der Leitung 130 wird über einen Polaritäts-Umkehrschalter
132 dem Winkefsteuer-Servomotor 50 zugeführt. Wenn sich der Polaritäts-Umkehrschalter 132 in einer ersten Stellung befindet, treibt der
Winkel-Servomotor 50 die Welle 42 und die mit ihr verbundene Vorrichtung aus
der Lichtquelle und dem Detektor an, bis die erste Positionsreihe 28 parallel zur
Zylinderachse liegt. Wenn diese Nullstellung erreicht ist, kann der Servomotor
40 zur Durchführung einer Linsenstärkenablesung für diese Ausrichtung betätigt
werden.
Fig. 5 veranschaulicht eine mögliche Anpassung des Systems gemäß Fig.
3 für die Untersuchung eines menschlichen Auges. Hierbei ist der einfallende Lichtstrahl 150 unter einenv Winket von 90 zur optischen Achse des Auges angeordnet
und gegen einen teilweise verspiegelten Spiegel bzw. Strahlteiler 152 gerichtet.
Ein Teil des einfallenden Lichtstrahls wird vom Spiegel durch das optische
System 154 des Auges reflektiert. Die Reflexion von der Netzhaut 156 wird wieder
durch das optische System 154 zurückgeworfen, und ein Teil dieses Lichts tritt
unmittelbar durch den Strahlteiler 152 hindurch und fällt, wie bei der vorher
beschriebenen Ausführungsform, auf den Photodetektor 30.
Wenn der einfallende Lichtstrahl 150 längs der Pfeile 158 hin und her
geführt wird, wird das optische System des Auges, wie durch die Pfeile 160 ange-
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deutet, löngs einer ersten Positions reihe abgetastet, welche genau der Blendenbewegungsbahn
28 in Fig. 3 entspricht. Ersichtlicherweise gelten hierbei die
gleichen Überlegungen wie sie vorher erläutert worden sind. Gehauer gesagt,
werden der schwankende Einfallslichtstrahl und der Photodetektor 30 synchron
relativ zum Auge verdreht, wobei der auf dem Photodetektor 30 fallende gebrochene
Lichtstrahl die vorbestimmte zweite Positionsreihe nur dann bestreicht, wenn die erste Positions reihe parallel oder senkrecht zur Zylinderachse des geprüften
optischen Systems ausgerichtet ist. '-.-.-..
Dem Fachmann auf diesem Gebiet ist offensichtlich, daß der schwankende
bzw. hin und her gehende Einfallslichtstrahl 150 durch die um 90 umgeordnete
schwingende Blende gemäß Fig. 3, eine Reihe von nacheinander betätigten Lichtquellen
oder auf andere herkömmliche Weise erzeugt wenden könnte.
Genauer gesagt, ist es ohne weiteres möglich, nur zwei Lichtquellenpositionen
längs der ersten Positionsreihe anzuwenden. Beispielsweise könnten die
Positionen 1 und 7 gemäß Fig. 1 abwechselnd aktiviert werden, so daß sie die
erforderliche"Abtastbewegung" des einfallenden Lichts längs der ersten Positiorisreihe
hervorbringen.
Obgleich vorstehend nur einige spezifische Beispiele dargestellt und beschrieben
sind, sind dem Fachmann ohne weiteres verschiedene Änderungen und Abwandlungen der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung möglich, ohne
daß von der wesentlichen Lehre der Erfindung abgewichen wird. Wenn beispielsweise
ein vollständiges Gleichstromsystem gewünscht wird, kann die gesamte Ebene des einfallenden Lichts anstelle einer bewegbaren Blende zur Festlegung
der ersten Positionsreihe herangezogen werden. Dies bedeutet, daß eine eine
Linie festlegende Blende vorrichtungsfest angeordnet sein könnte, wobei ein Gleichstrom-Ausgangssignal von den verschiedenen Photodetektor-Quadranten
für die Ansteuerung herkömmlicher Servosysteme und/oder offene Schleife bildender
Anzeiger auf zweckmäßige Weise benutzt werden kann. Da dem Fachmann
409819/0346 " ' /20
ohne weiteres noch andere Abwandlungen und Änderungen offensichtlich sind,
soll die Erfindung alle innerhalb des erweiterten Schutzumfangs liegenden
Änderungen und Abwandlungen mit einschließen.
Zusammenfassend wird mit der Erfindung mithin ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Messung der Zylinderachse, der sphärischen Stärke und/oder der
zylindrischen Stärke eines sphärisch-zylindrischen optischen Systems, wie eines
astigmatfsehen menschlichen Auges oder einer Brillenlinse, geschaffen. Eine Reihe
von einfallenden Lichtstrahlen wird mit einer Abtastbewegung oder anderweitig
längs einer ersten Positions reihe über das sphärisch-zyl indrische System gerichtet.
Die von diesem System gebrochenen bzw. gebeugten und aus ihm austretenden
Lichtstrahlen werden sodann analysiert, um festzustellen, ob dieses gebrochene
Licht eine Linie bildet, die auf die erste Positionsreihe der einfallenden Lichtstrahlen
ausgerichtet ist bzw. in der gleichen Ebene wie diese liegt. Ist eine sol ehe Ausrichtung
vorhanden, so zeigt dies an, daß die erste Positions reihe entweder parallel
oder senkrecht zur Zylinderachse des geprüften sphärisch-zylindrischen optischen
Systems liegt. Auf diese Weise kann die Relativposition der Zylinderachse bestimmt
werden, um zu gewährleisten, daß das optische System für die anschließende Messung
vorbestimmter optischer Parameter desselben einwandfrei ausgerichtet ist» Bei den
beispielhaft dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen werden verschiedene
Systeme sowohl für die Rotationsausrichtung der ersten Positionsreihe gegenüber der
Zylinderachse des sphärisch-zylindrischen optischen Systems als auch für die anschließenden
Axial verschiebungen eines Detektors benutzt, der zur Messung der Linsenstärke des Systems sowohl längs der Zylinderachse als auch senkrecht dazu
dient.
/Il
Claims (1)
- P AT E NT ANSPRÜCHEΓ\ .J Vorrichtung zur Messung der optischen Eigenschaften eines sphärischzylindrischen optischen Systems mit einer optischen Achse, die durch den Schnittpunkt von zwei rechtwinkeligen Symmetrieebenen des Systems gebildet wird, gekennzeichnet durch eine Quelle zur Lieferung von einfallenden Lichtstrahlen, die längs einer ersten Positionsreihe parallel zueinander und .zur optischen Achse über das sphärisch-' zylindrische optische System angeordnet sind, eine erste Steuereinrichtung zum Verdrehen der Relativposition der ersten Positionsreihe und des sphärischzylindrischen Systems, bis der Strahlengang des aus dem System austretenden gebrochenen Lichts in einer gemeinsamen Ebene mit der ersten Positionsreihe ausgerichtet ist, wodurch angezeigt wird, daß die erste Positionsreihe parallel oder senkrecht zur Zylinderachse des sphärisch-zylindrischen optischen Systems liegt,und eine Meßeinrichtung zur Messung vorbestimmter optischer Eigenschaften des sphärisch-zylindrischen Systems nach der auf genannte Weise erfolgenden Ausrichtung der ersten Positidnsreihe..2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet/ daß die erste Steuereinrichtung einen servogesteuerten Motor zur automatischen Durchführung.der Relativdrehung der ersten Positionsreihe gegenüber dem sphärisch-zylindrischen optischen System aufweist, bis die parallele odersenkrechte Ausrichtung erreicht ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, d adu-rch g elcennzeichnei, daß die erste Steuereinrichtung einen Umkehrschalter für den servogesteuerten Motor zur Ermöglichung einer Wahl zwischen der parallelen und der senkrechten Ausrichtung aufweist.409819/0346/224. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Queüe eine bewegliche Lichtquelle ist, daß die erste Steuereinrichtung einen Photodetektor mit mindestens zwei aktiven Abschnitten aufweist, die eine zweite Positionsreihe festlegen, daß die bewegbore Lichtquelle und der Photodetektor gemeinsam relativ zum sphärisch-zylindrischen optischen System drehbar gelagert sind und daß die beiden Positionsreihen fest aufeinander ausgerichtet sind, so daß die Abtastbahn des gebrochenen Lichtstrahls über die zweite Positionsreihe läuft, außer wenn die erste Positionsreihe parallel oder senkrecht zur Zylinderachse des sphärisch-zylindrischen optischen Systems liegt, wobei die Abtastbahn dann praktisch längs der zweiten Pos i ti ons reihe liegt.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß die erste Steuereinrichtung weiterhin eine zur Lieferung eines Differenzsignals, weiches den Unterschied zwischen den Ausgangssignalen der mindestens zwei aktiven Photodetektorabschnitte darstellt, geschaltete Differenziereinrichfung und eine auf das Differenzsignal ansprechende Servosteuereinrichtung zum automatischen Verdrehen der Relativposition der ersten Posiflonsreihe und des sphärisch-zylindrischen Systems aufweist, bis das Differenzslgnai anzeigt, daß die Abtastbahn des gebrochenen Lichts praktisch auf der zweiten Positionsreihe Üegt.6. Vorrichtung zur Messung der optischen Eigenschaften eines sphärisch-zylindrischen optischen Systems mit einer optischen Achse, die durch den Schnittpunkt zweier rechtwinkeliger Symmetrieebenen des optischen Systems festgelegt wird, insbesondere nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Steuereinrichtung weiterhin eine zur Lieferung eines Differenzsignals, welches den Unterschied zwischen den Ausgangssignalen der zumindest zwei aktiven Photodetektorabschnitte darstellt, geschaltete Differenziereinrichtung und eine auf das Differenzsignal ansprechende Servosteuereinrichtung zur automatischen Verdrehung der ReIa-/23409819/0346ORIGINAL INSPECTED"23" 2353853-ftvposttion der ersten Posifionsreihe und des sphärisch-zylindrischen Systems aufweist, bis das Differenzsignal anzeigt, daß die Abtastbahn des gebrochenen Lichts praktisch längs der zweiten Positionsreihe liegt, und daß die Servosteuefeinrichtung eine phasenempf indl iche Diskriminatoreinrfchf ung, die auf das Differenzsignal und. auf ein von der Lichtquelle geliefertes, mit der Lichtstrahlbewegung längs der ersten Positionsreihe synchronisiertes Bezugssignal anspricht, um ein Ausgangssignal zu liefern, weiches die Größe des Differenzsignals und das Phasenverhältnis zwischen dem Differenzsignaj und dem Bezugssignal darstellt, eine Schalteinrichtung zur Umkehrung:der Polarität des Ausgangssignals: von der phasenempfindlichen Diskriminatoreinrichtung und einen auf das Ausgangssignal der Diskriminatoreinrichtung nach Auswahl durch die Schalteinrichtung ansprechenden Servomotor aufweist, ,7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Photodetektoreinrichtung vier Quadranten aus aktiven Abschnitten aufweist, wobei die Ausgangssignale von paarweise angeordneten Quadranten miteinander kombiniert sind und zwei aktive, halbkreisförmige Flächen nachahmen, welche zwischen sich die zweite Pos i ti ons reihe festlegen.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung eine Einrichtung zum Kombinieren der Äusgangssignale von anderen Quadrantenpaaren zur Nachbildung weiterer aktiver, halbkreisförmiger Flächen, welche eine dritte, senkrecht zur zweiten Posifionsreihe verlaufende Pösitionsreihe festlegen, eine Axialverschiebungsemrichtung zur Änderung des Axialabstands zwischen dem Photodetektor und der» sphärisch-zylindrischen System und eine Axial-Servosteuerungseinriehtung aufweist, die auf den Unterschied zwischen den: Ausgangssignalen von den weiteren: aktiven Haibkreisf lachen sowie auf die Phase dieses Unterschieds gegenüber den Lichtstrahl bewegungen I ängs der ersten; Posittonsreihe ansprichf,um die Axialverschiebungseinrichfung automatisch anzusteuern, bis die Axialposition des Phofodetektors ein Maß für die Linsenstärke des sphärisch-zylindrischen Systems längs der ersten Positionsreihe darstellt,9. Vorrichtung nach Anspruch 1, d α d υ rc h g e k e η η ζ e ί c h net, daß die Meßeinrichtung eine Photodefekforeinrichtung zur Feststellung der Bewegung des gebrochenen bzw. gebeugten Lichtstrahls längs des Sfrahlengangs des gebrochenen Lichts aufweist, nachdem der Strahlengang des gebrochenen Lichts mit der zweiten Posifionsreihe in Ausrichtung gebracht worden ist.10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, daß die Photodetektoreinrichtung gegenüber dem sphärisch-zylindrischen System axial verschiebbar ist, so daß die geringste Bewegung des gebrochenen Lichtstrahls längs des Strahlengangs des gebrochenen Lichts auftritt, wenn sich die Photodetekforeinrichtung in einer Brennpunktebene des sphärisch-zylindrischen Systems befindet, in welcher der Abstand zwischen der Photodetektoreinrichtung und dem sphärisch-zylindrischen System ein Maß für seine Stärke bzw. Leistung längs der ersten Positronsreihe darstellt.IT» Vorrichtung nach Anspruch TQ> dad υ rc h g ek ennzeichnet, daß die Meßeinrichtung weiterhin eine Servosteuereinrlchtung zur automatischen Axialverschiebung des Phofodetektors aufweist.12. Vorrichtung zur Messung der optischen Eigenschaffen eines sphärischzylindrischen optischen Systems, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, gelcennzei ehrtet durch eine Quelle für Lichtstrahl err, die eine sich quer über das sphärtsch-zy Ii ndrische System erstreckende erste Linie festlegen;,, eine Einrichtung zuc Hervorbringung einer ReFativdrehung zwischen dieser erstens Linie und dem sphärrsch-zylindrischen System, eine Einrichtung zur Feststellung der Ausrichtung des Strahlengangs der Lichtstrahlen, welche durch aus dem sphärischzylindrischen System austretendes Licht gebrochen werden, gegenüber einer zweiten, fest auf die erste Linie ausgerichteten Linie, und eine Einrichtung zur Messung vorbestimmter optischer Eigenschaften des sphärischzylindrischen Systems, wenn der Strahlengang der gebrochenen Lichtstrahlen mit der zweiten Linie in Ausrichtung steht. ." ■ . .13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle der Lichtstrahlen eine zwischen das sphärisch-zylindrische System und eine Quelle für parallele Lichtstrahlen eingeschaltete, bewegbare Blende und eine Einrichtung zur Bewegung der Blende in der Weise aufweist, daß das durch die Blende hindurchfallende Licht eine Ebene festlegt, wobei die erstgenannte Linie bzw. Reihe in dieser Ebene und senkrecht zur optischen Achse des sphärisch-zylindrischen Systems liegt.14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die LichtstrahlenquelIe und die Festste!I- bzw. Meßeinrichtung zur gemeinsamen Drehung gegenüber dem sphärisch-zylindrischen System gelagert sind.15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststell- bzw. Meßeinrichtung ebenfalIs axial zum sphärisch-zylindrischen optischen System bewegbar ist und daß diese Einrichtung insofern einen Teil der Meßeinrichtung darstellt, als ihre Axial position zur Ableitung eines Maßes für die Stärke bzw. Leistung des sphärisch-zylindrischen Systems herangezogen wird, während ihre Drehstellung ein Maß für die Zylinderachse des sphärisch-zylindrischen Systems ' darstellt./26 409819/0346735386316. Verfahren zur Messung der optischen Eigenschaften eines sphärischzylindrischen optischen Systems mit einer optischen Achse, die durch den Schnittpunkt zweier rechtwinkeliger Symmetrieebenen des optischen Systems Festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zueinander und zur optischen Achse verlaufende Lichtstrahlen längs einer ersten Positionsreihe über das sphärisch-zylindrische System gerichtet werden, daß eine Relativdrehung zv/ischen der ersten Positionsreihe und dem genannten System hervorgebracht wird, bis der Strahlengang des aus diesem System austretenden gebrochenen Lichts in einer gemeinsamen Ebene in Ausrichtung auf die erste Positionsreihe steht, wodurch angezeigt wird, daß die erste Positionsreihe parallel oder senkrecht zur Zylinderachse des sphärisch-zylindrischen Systems liegt, und daß vorbestimmte optische Eigenschaften des sphärisch-zylindrischen optischen Systems gemessen werden, nachdem die genannte Ausrichtung erreicht Ist.17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß beim Meßvorgang der resultierende Winkel der Relativdrehsteilung zwischen der ersten Positionsreihe und dem sphärisch-zylindrischen optischen System als Maß für die Position der Zylinderachse dieses Systems abgelesen wird.18. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß beim Meßvorgang die sphärische Stärke bzw. Leistung des sphärischzylindrischen Systems sowohl in der parallelen als auch in der senkrechten Relativdrehstellung gemessen und der Unterschied zwischen diesen sphärischen Stärken als die Zylinderstärke des sphärisch-zylindrischen optischen Systems abgeleitet wird.409819/0346ORIGINAL INSPECTEDLeerseif e
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