DE2353518A1 - Verfahren und geraet zur filter- und belichtungszeitbestimmung - Google Patents
Verfahren und geraet zur filter- und belichtungszeitbestimmungInfo
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Description
DR. ING. E. HOFFMANN · DIPL. ING.W. EITLE DR. REK. NAT. K. HOFFMANN
9 ^ R ^R VS
D-BOOO MÖNCHEN 81 . ARÄBEUASTRASSE 4 · TELEFON (0811) 911087 L 0 Q O ö I O
Durst A-.G. Fabrik Fototechnischer Apparate, Bozen/Italien
Verfahren und Gerät zur Filter- und Beiichtüngszeitbestimmung
Die Erfindung betrifft ein Verfaßren und ein Gerät zur Pilter-
und Belichtungszeitbestimmung, das in Verbindung mit Farbvergrößerungsgeräten
verwendet'wird« ;
Bei allen bekannten Geräten, die bei Farbkopierarbeiten zur
Bestimmung der am Vergrößerungsgerät einzustellenden Filterwerte und zur Ermittlung der Belichtungszeit eingesetzt werden,
wobei die meßtechnisch zu bestimmende Größe der Farbton des fertig belichteten Colorpapiers ist, der sich aus der überlagerung
der Schwärzungen in jeder der drei Farbschichten ergibt,
- ■■■·..■··: ■ ■."■-. 2>. .''..; .".--'.'■-;.;':
409884/083 1 Λ
erfolgt die Messung in der Kopierebene des Vergrößerungsgerätes bei eingeschalteter Lichtquelle durch Bestimmung der
Beleuchtungsstärke in den einzelnen -Farbanteilen, für die die jeweiligen Farbschichten des Colorpapiers empfindlich sind,
sowie durch die Bestimmung der Belichtungsdauer, die beim Kopiervorgang zur Erreichung dieser Schwärzungen notwendig
ist. . -
Zur Messung der Beleuchtungsstärke wird dabei die Ausgangsspannung
eines Lieht-Spannungswandlers für jede einzelne der drei Farbkomponenten mit Hilfe eines NuIlinstruments mit einer
variablen Spannungsquelle verglichen und der erreichte Wert an der Stellung von Abgleichpotentiometern abgelesen, die den
einzelnen Farbkomponenten zugeordnet sind.
Bei den bekannten Geräten sind insgesamt vier Meßkanäle vorhanden.
Davon dienen drei Meßkanäle zur Erfassung der einzelnen Grundfarbenanteile, wobei beim Meßvorgang diesen Grundfarben
entsprechende Farbfilter in den Strahlengang des Meßlichtes eingeschoben werden, während der vierte Kanal der Bestimmung
der beim Kopiervorgang erforderlichen Belichtungszeit dient, wobei die' entsprechende Beleuchtungsstärke durch einen den
spektralen Eigenschaften des Colorpapiers angepaßten Filter gemessen wird.
Bei der Messung der Belichtungszeit bleibt der 'Vergrößerungsfaktor des Meßverstärkers konstant, während der Verstärkungsfaktor
bei der Messung der einzelnen Farbkomponenten variabel und in seinem.Wert unbekannt ist. Dies bringt den erheblichen Nachteil
mit sich, daß diese Geräte nur eine beschränkte Anwendung zulassen, da die angezeigten Meßwerte der Farbkomponenten nur
im Verhältnis zueinander stimmen und daher keine absolute Bestimmung der benötigten Filte.rwerte zulassen.
409884/0831
- 5 -■-.. - ν '■ ■ ■■ ■; -
Dieser Nachteil ergibt sich daraus, daß als LiGht-Spannungswandler
Fotovervielfacher verwendet werden, deren Verstärkung
laufend den verschiedenen Lichtverhältnissen angepaßt werden
muß, damit man den für den praktischen Einsätz notwendigen
Meßbereich erfassen kann. Diese Fotovervielfacher sind in ihrer
Charakteristik nicht linear und weisen die weiteren, für den
Einsatz in Meßinstrumenten sehr nachteiligen Eigenschaften auf, daß sie empfindlich gegenüber Fremdlichtquellen sind, vor .
Erschütterungen geschützt werden müssen und außerdem sehr hohe Versorgungsspannungen benötigen.
Als weiterer Nachteil der bekannten Geräte hat sich erwiesen,
daß sie während des Betriebes einer ständigen Nacheichung bedürfen,
damit die im Aufnehmer und in der Meßschaltung auftretenden, temperatur abhängigen und alterungsbedingten Fehler
ausgeglichen werden. Bei der Bedienung dieser Geräte wirkt sich ebenfalls nachteilig aus, daß für die Nullanzeige beim
Abgleichvorgang und für die Belichtungsanzeige Zeigerinstrumente
verwendet werden, die sehr- leicht zu Ablesefehlern durch Parallaxe
führen, da die BedienungspersOn besonders bei den verschiedenen
Einstellarbeiten am Vergrößerungsgerät sich laufend in einer unterschiedlichen Lage zum Anzeigeinstrument befindet, wobei
der Abgleichvorgang zusätzlich durch das Einpendeln des Zeigers
erschwert wird. Das Ablesen der Belichtungszeit erfolgt mit dem selben Anzeigeinstrument anhand einer logarithmischen Skala, die
nur einen Teil des in der Praxis benötigten Belichtungszeitbereiches genügend genau wiedergibt und zudem keine genaue Abschätzung von Zwischenwerten zuläßt.
Der Erfindung liegt-die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zur Filter-
und Belichtungszeltbestimmung zu entwickeln, das die.angeführten
Nachteile nicht aufweist,-bei dem die Meßwerte der Farbkomponenten nicht nur im Verhältnis zueinander bestimmbar sind, sondern
eine Messung der Absolutwerte möglich ist, bei dem weiters kein Nacheichvorgang notwendig und eine den Spektraleigenschaften
-',.,.■■■■..■■; ■·.'.- 4 - :
409S84/083 1 ' '
des Colorpapiers entsprechende Belichtungszeitermittlung
möglich ist, ohne daß dazu ein gesonderter Meßkanal mit eigenem Filter, Abgleichpotentiometer und Anzeigeinstrument
zur Angabe der Belichtungszeit erforderlich ist.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Bestimmung der Belichtungszeit über einen der zur Bestimmung der Filterwerte dienenden
Meßkanäle durch Einstellen und Ablesen des Verstärkungsfaktors eines zur Verstärkung des Signals eines ein fotoelektrisches
Element enthaltenden Licht-Spannungswandlers vorgesehenen Verstärkers erfolgt.
Die Erfindung umfaßt auch ein zur Durchführung dieses Verfahrens geeignetes Gerät, das als fotoelektrisches Element
ein lichtempfindliches Element mit linear von der Beleuchtungsstärke abhängender Charakteristik, vorzugsweise eine
Fotodiode enthält, wobei das darauf auffallende Licht durch eine vorzugsweise elektromechanische Lichtzerhackereinrichtung
moduliert wird und das Meßsignal durch eine Nullpunkt-Regelschaltung so ausgeregelt wird, daß keine Nacheichung
des Gerätes während des Betriebes notwendig ist.
Das erfindungsgemäße Gerät enthält weiters eine elektromechanische
Filtersteuereinrichtung, die besonders einfach und billig in ihrer Herstellung ist.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen.
Gerätes erfolgt die Nullanzeige für den Abgleichvorgang über eine Leuchtband-Anzeigeeinheit.
Weiters hat es sich als vorteilhaft erwiesen, für die abzulesenden
Werte Potentiometer mit digitaler Anzeige zu verwenden, die ein besonders leichtes Ablesen der Meßergebnisse
— 5 — 409884/0831
- 5 - ."■■■."■■■..
gestatten und die Wiederholungsgenauigkeit des Gerätes erhöhen.
■".■-.-■■. '
In einer Weiterbildung der Erfindung sind das lichtempfindliche
Element und die Nullpunkt-Regelschaltung in einer Meßsonde untergebracht, wobei die Lichtzerhackereinrichtung
und die Filtersteuerungseinrichtung soweit miniaturisiert werden können, daß sie ebenfalls in der Meßsonde Platz finden.
Um bei Messungen an verschiedenen Stellen der Projektionsebene
eines Vergrößerungsgerätes, d.h. bei verschiedenen Lichteinfallsrichtungen den Lichteinfall auch auf eine kleine wirksame
Fläche des lichtempfindlichen Elements gewährleistet zu haben, auch wenn das lichtempfindliche Element nicht unmittelbar
unter der Lichteintrittsöffnung einer solchen Meßsonde
angeordnet ist, ist eine geeignete Verstelleinrichtung vorgesehen,
mit der eine bestimmte Neigung der Sonde gegenüber der Projektionsebene festgelegt werden kann. Dabei ist eine
eigene Einrichtung zur Feststellung der richtigen Neigung vorhanden. ' ■
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstands ergeben sich aus den Unteransprüchen. ■
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden zur näheren Erläuterung der Erfindung beschrieben.
Dabei zeigen:
Fig.-1: eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen
Meßanordnung; \
Fig. 2: eine Ausführungsform der Lichtzerhackereinrichtungj
.- 403884/0831 ■.
Fig. J: eine Darstellung des Filterträgers und der entsprechenden
Filterbetätigungseinriehtung;
Fig. 4: eine Darstellung der Meßsonde (teilweise im Schnitt)
Der Meßlichtstrahl 1 durchdringt einen der auf einem Filterträger 2 befindlichen, jeweils einer der Farbschichten des
Colorpapiers entsprechenden Farbfilter 2a, bzw. 2b, bzw. 2c, wird durch eine Lichtzerhackereinrichtung 3 moduliert und
fällt auf einen Licht-Spannungswandler 4, der ein vorzugsweise lineares lichtempfindliches Element, beispielsweise eine Fotodiode,
sowie eine Nullpunktregeleinrichtung enthält, wie sie in der deutschen Patentanmeldung Mr. 2 ;>J51 191 der Anmelderin
beschrieben ist.
Die einzelnen Filter 2a, 2b, 2c werden je nach der Farbkomponente,
die zu messen gewünscht wird, nach Beträtigung des Wählschalters 5 durch eine entsprechende Steuerlogik und
Filterbetätigungseinrichtung 6 in den Strahlengang des Meßlichts 1 eingeschoben. Auf weitere Einzelheiten der "Filtersteuereinrichtung
wird noch später eingegangen.
Das im Licht-Spannungswandler entstehende, von der Beleuchtungsstärke
des Meßlichtes linear abhängige Signal wird in einem Verstärker 7 verstärkt, dessen Verstärkungsfaktor durch
Änderung des Widerstandsverhältnisses zwischen einem im Gegenkopplungskreis
eines Operationsverstärkers 8 enthaltenen Potentiometer 9 und einem am Eingang des Operationsverstärkers
8 vorgesehenen Widerstand 10 geregelt werden kann. Das Ausgangssignal des Verstärkers 7 wird durch einen Logarithmierverstärker
11 logarithmiert und. in einem Vergleichsverstärker 12 mit dem Signal verglichen, das an einem der von einer
Spannungsquelle 13 gespeisten und durch einen Wählschalter
mit dem Vergleichsverstärker 12 verbundenen Potentiometer 15a, bzw, 15b, bzw. 15c abgegriffen wird. Der Wählschalter 14 ist
mit dem Wählschalter 5 mechanisch gekoppelt, so daß jedem der
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Filter 2a, 2b, 2c ein entsprechendes Potentiometer.-"15a,. 15t>>
15c zugeordnet ist.. : " "- -"
Das Ausgangssignal des Vergleichsverstärkers 12 wird durch
eineLeuchtband-Nullanzeigeeinheit 16 derart sichtbar gemacht, daß bei Gleichheit der Signale am Eingang des Vergleiehsverstärkers
12 eine Null-Lampe 17. aufleuchtet, während
entsprechend einer positiven oder negativen Differenz der verglichenen Signale Leuchtbänder 18 auf der linken, oder
rechten Seite-der Null-Lampe 17 in einer dem Betrag des Unterschieds
der beiden Vergleichssignale entsprechenden Länge aufleuchten. Die Leuchtbänder 18 kennen beispielsweise von
entsprechend aneinandergereihten Glühlampen oder Leuchtdioden
gebildet'werden. _ / /
Für den Meßvorgang werden die mechanisch gekoppelten Wählschalter
5 und l4 in die der zu messenden Färbkomponente entsprechende
Stellung gebracht.
Das der angewählten Farbe entsprechende: Potentiometer 15a,..
15b oder "1-5c wird derart verstellt, bis die Eingangssignale
des Vergleichsyerstärkers 12 gleich sind, wobei dieser Abg Ie ichs Vorgang ■■ über die Nullanzeigeeinheit 16 kontrolliert
wird. Die beim Aufleuchten der Null-Lämpe 17 angezeigte
Stellung des jeweiligen Potentiometers 15a, 15b oder 15c entspricht der Beleuchtungsstärke des durch den jeweiligen Farbfilter
2a, 2b oder 2c dringenden Meßlichtstrahls 1.
Da der Licht-SpannungswandlerΛ sich gegenüber der Beleuchtungsstärke
linear yerhält und das Ausgangssignäl des Verstärkers 7 im Logarithmierverstärker11 logärithmiert wird,
kann die Anzeige der Potentiometer15a, 15b,15c direkt in
Dichteeinheiten geeicht werden, die den auf den Filterskalen
der Farblichtköpfe von Vergrößerungsgeräten angegebenen Einheiten
entsprechen. .: , " "
409884/083 1 : : [
Aus der Stellung des zur Veränderung des Verstärkungsfaktors
des Verstärkers 7 dienenden Potentiometers 9 kann im Anwendungsbereich
des Reziprozitätsgesetzes die direkte Anzeige der für den Kopiervorgang notwendigen Belichtungszeit entnommen
werden.
Der durch die beschriebene Anordnung ermöglichte Zusammenhang zwischen Verstärkungsfaktor des Meßverstärkers 7 und
Belichtungszeit wird im folgenden näher erläutert:
In der Schwärzungsgleichung D = log Et,
in der D die Schwärzung der jeweiligen Schicht des Colorpapiers, E die wirksame Beleuchtungsstärke und t die Belichtungszeit
bedeuten, wird E durch die aus der beschriebenen Anordnung folgende lineare Beziehung
E = __E
ersetzt, wobei U„ das Ausgangssignal des- Meßverstärkers 7
und K den Verstärkungsfaktor dieses Verstärkers darstellt.
Die Schwärzungsgleichung erhält also folgende Form:
D = log Up t ,
* K
* K
woraus ersichtlich ist, daß die Schwärzung D unbeeinflußt bleibt, wenn der bei der Bestimmung der Filterdichte geänderte
Verstärkungsfaktor K beim Kopiervorgang durch eine entsprechende Belichtungszeitänderung berücksichtigt wird.
In einer Ausführungsform, die von der soeben beschriebenen
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■ - 9 -
abweicht, kann im Gegenkopp lvingskre is des Operationsverstärkers
8 anstatt des Potentiometers 9 eine gewisse Anzahl
von Widerständen angeordnet sein, deren Werte voneinander
verschieden und entsprechend abgestuft sind, wobei diese
Widerstände durch einen geeigneten Wählschalter mit dem Eingang bzw. Ausgang des Operationsverstärkers 8 verbunden
werden und somit eine dem jeweiligen Widerstandswert zugeordnete, stufenweise änderbare Belichtungszeit eingestellt und
angezeigt wird.
Außerdem können im Gegenkopplungskreis des Operationsverstärkers
8 entsprechende Schaltungselemente mit nicht linearer
Charakteristik derart vorgesehen sein, daß beim Einstellen und Ablesen der Belichtungszeit auch der Schwarzschildeffekt berücksichtigt
wird. Die Potentiometer 9, 15a, 15b, 15c können eine Digitalanzeige ihrer Stellung erhalten, so daß die abgelesenen
Zahlenwerte in bequemer Weise direkt auf ein Belich-,tungssteuergerät
bzw. auf die Filterskalen eines Kopiergerätes übertragen werden können.
Der in Fig. 2 .dargestellte eIektromechanische Lichtzerhacker 5
besteht aus einem Abdeckhebel 19* der von einem auf einer
Grundplatte 20 montierten elektrischen Motor 21, beispielsweise einem Gleichstrommotor angetrieben wird. Dabei wird vom Motor
21 bei meßbereitem Gerät durch eine entsprechende Motorsteuereinrichtung 22 ein Wechseldrehmoment derart abgegeben, daß
sich der Abdeckhebel 19 mit einer bestimmten Frequenz zwischen den von zwei Anschlägen 25 und 24 festgelegten Stellungen
hin und her bewegt und dabei abwechselnd das fotoelektrische Element 25 des l>icht-Spannungswandlers 4 bedeckt und wieder
freigibt, so daß der darauf auftreffende Meßlichtstrahl 1
(Fig. 1) durch die Bewegung des Abdeckhebels 19 moduliert wird.
Das Einschieben der einzelnen Farbfilter 2a, 2b, 2c in den
Strahlengang des Meßlichtes 1 erfolgt mit Hilfe eines auf
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409884/0631 V
einer Grundplatte 26 (Fig. 3) montierten elektrischen Motors 27, beispielsweise eines Gleichstrommotors, der den
Filterträger 2 antreibt und in die entweder durch den Anschlag 28 oder andererseits durch den Exzenter 29 begrenzten
Positionen bewegt. Eer Exzenter 29 wird seinerseits
durch einen weiteren (nicht dargestellten) elektrischen Motor in eine der beiden möglichen Stellungen, die durch
einen Anschlag 30 festgelegt werden, gebracht.
Der Motor 27 und der Exzenterantriebsmotor erhalten durch eine geeignete Steuerlogik ein derartiges Drehmoment, daß
ein der am Wählschalter 5 eingestellten Farbe entsprechender Farbfilter 2a, 2b oder 2c in den Strahlengang des Meßlichtes
1 eingeschoben wird. Die dabei auftretenden drei möglichen Stellungen des Filterträgers sind in der Fig. 3 dargestellt,
wobei das von den Motoren ausgeübte Drehmoment durch entsprechende Richtungspfeile sichtbar gemacht ist.
Der Lichtzerhacker (Fig. 2) und die Filterbetätigungsvorrichtung
(Fig. 3) können auf einer einzigen Grundplatte angebracht sein, wobei der Anschlag 28 für den Filterträger
zugleich auch als einer der Anschläge für den Abdeckungshebel 19 des Lichtzerhackers dienen kann.
Der Lichtzerhacker und die Filterbetätigungsvorrichtung können soweit miniaturisiert werden, daß sie gemeinsam mit dem fotoelektrischen
Element 25 in einer Meßsonde untergebracht werden können. Damit der Meßlichtstrahl 1 auch bei einer gewissen
Bauhöhe einer solchen Sonde 31 (Fig. ^) unabhängig vom Lichteinfallswinkel
immer auf die lichtempfindliche Fläche des fotoelektrischen Elements 25 auftreffen kann, ist eine Korrekturvorrichtung
vorgesehen, mit deren Hilfe die Sonde 31 in die
richtige Lage zum Meßlichtstrahl 1 gebracht werden kann.
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Zur leichteren Abschätzung dieser Lage ist in der Sonde 31
eine vorzugsweise durchsichtige Platte 32 mit einer kreisrunden abgeschrägten Öffnung 33 vorgesehen-, die bei Einführung
der Sonde 31 in den Strahlengang des Meßlichts _1
einen entsprechenden ringförmigen Schatten:auf eine Platte
wirft, in der sich eine Lichtdurchlaßöffhung 35 befindet, ;
unter der das fotoelektrische Element 25 vorgesehen ist. Die
Sonde 31 wird für die Messung derart geneigt, daß der von
der abgeschrägten öffnung 33 auf die Platte 34 geworfene
ringförmige Schatten mit der Lichtdurchlaßöffnung 35 konzentrisch ist. Ein auf der Platte 34 konzentrisch zur Lichtdur
chiaßöffnung (35) angebrachter Zentrierkreis 36, dessen
Durchmesser etwas verschieden vom Durchmesser der auf dieselbe
Platte 34 projizierten Abbildung der Öffnung 33 ist,
ist als Zentrierhilfe vorgesehen.
Die auf die beschriebene Weise ermittelte Neigung kann durch
einen der beiden an der Meßsonde '31 seitlich angebrachten
Füße 37 fixiert werden, von denen einer in der Fig. 4 im Schnitt dargestellt ist. Der Fuß 37 ist in einer Bohrung 38
und in einer zu dieser Bohrung koaxialen Bohrung 39 verschiebbar angeordnet, wobei sich letztere Bohrung in einer
normal zur Verschiebungsrichtung des Fußes 37 angeordneten·
Haltevorrichtung 40 befindet, welche ihrerseits entgegen
der Wirkungsrichtung einer Feder 41 in einer Bohrung 42 bewegt
werden kann. Durch die Haltevorrichtung wird mit Hilfe i
der Feder 41 eine solche Kraft auf den Fuß37 ausgeübt, daß
dieser in jeder beliebigen Lage innerhalb der Bohrung 38
fixiert werden kann. Die Verschiebung des Fußes 37 erfolgt
durch Schwerkraft bei Druck auf die Haltevorrichtung 4o entgegen der Wirkung der Feder 4l. Bei der Neigungsfestlegung
der Sonde 31 wird die Bewegung des Fußes 37 durch entsprechende
Betätigung der Haltevorrichtung 4o freigegeben, wobei dieser immer mit der Auflagefläche in Verbindung bleibt. Ist
die "richtige Neigung der Sonde erreicht, wird die Halte vor-
- -;:'■ /-■':■ '■■-..■■■■■"" - 12 -
richtung 4o losgelassen und somit die richtige Position der
Sonde 31 fixiert.
Um ein Herausgleiten des Fußes 37 aus der Bohrung 39 zu verhindern,
weist dieser an seinem oberen Ende eine Verdickung 43 auf, deren Durchmesser größer als der Durchmesser der
Bohrung 39 ist.
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40988k/083 1
Claims (20)
- PatentansprücheVerfahren zur Filter- und Belichtungszeitbestimmung, dadurch g e k e η η ζ ei c h η e t ,/ daß die Belichtungszeitbestimmung über einen der zur Bestimmung der Filterwerte dienenden Meßkanäle durch Einstellen und Ablesen des Verstärkungsfaktors eines zur Verstärkung des Signals eines ein fotoelektrisches Element (25) enthaltenen Licht-Spannungswandlers (4) vorgesehenen Verstärkers (T) erfolgt.
- 2. Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn ζ ei c h η e t , - daß der Licht-Spannungswandler (4) eine von der Beleuchtungsstärke linear abhängige Charakteristik hat«,
- 3« Gerät nach Anspruch 2, dadurch ge k e η η ζe i c h η e t , daß der Licht-Spannüngswandler (4) eine Fotodiode als fotoelektrisches Element (25) enthält.
- 4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g-ekennzeic h η e-t , daß das, auf den Licht-Spannungswandler (4) auftreffende Licht durch einen Lichtzerhacker (3) moduliert wird.
- 5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchg e k e η η ζ e i c h η et, daß der Licht-Spannungswandler (4) eine automatische Nullpunktausregelung aufweist.
- 6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g'ekennz'eiehne t /',. daß der Verstärkungsfaktor des zur Verstärkung des Signals des Licht-Spannungswandlers (4) vorgesehenen Verstärkers (7) aus der Stellung eines im Gegenkopplungskreis eines Operationsverstärkers (8) angeordneten Potentiometers (9Ablesbar ist. .- l4 409884/083.1
- 7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5j dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsfaktor des zur Verstärkung des Signals des Licht-Spannungswandlers (4) vorgesehenen Verstärkers (7) mit Hilfe eines Wählschalters einstellbar und diese Stellung ablesbar ist, wobei Widerstände mit entsprechend abgestuften Widerstandswerten in den Gegenkopplungskreis des Verstärkers eingeschaltet werden.
- 8. Gerät nach einem der Ansprüche β oder 7* dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung für die Stellung des Potentiometers (9) bzw. des Wählschalters in Zeiteinheiten geeicht ist.
- 9. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Gegenkopplungskreis des Operationsverstärkers (8) Schaltungselemente mit nicht linearer Charakteristik derart vorgesehen sind, daß beim Einstellen und Ablesen der Belichtungszeit der Schwarzschildeffekt berücksichtigt wird.
- 10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des zur Verstärkung des Signals des Licht-Spannungswandlers (4) vorgesehenen Verstärkers (7) in einem Logarithmierverstärker (11) logarithmiert wird.
- 11. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anzeige des Ausgangssignals eines Vergleichsverstärkers (12) eine Leuchtband-Nullanzeigeeinheit (16) verwendet wird, wobei bei Gleichheit der in den Vergleichsverstärker eintretenden Signale eine Null-Lampe (17) aufleuchtet, während entsprechend einer positiven oder negativen Differenz der verglichenen Signale Leuchtbänder (l8) auf der linken oder rechten Seite der Null-Lampe (17)- 15 409834/0831ν -■·■■ AS- ■ -..- ■■■"■■ ■:..- - ■■-"■■'■■■; 235351Bin einer dem Betrag des Unterschieds der beiden Vergleichs-Signale entsprechenden Länge aufleuchten, ": - ".. ;.
- 12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch g e k, e η η ζ ei c'h η e t:, daß die Leuchtbänder (l8) von entsprechend aneinandergereihten Glühlampen oder Leuehtdiqden gebildet werden.
- 13. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchg e k e η η ζ ei c h η e t , daß der Lichtzerhacker (3) aus einem von einem elektrischen Motor (21) angetriebenen Abdeckhebel (19) besteht, wobei der Motor (21) durch eine geeignete ' Motorsteuereinrichtung (22) ein Wechseldrehmoment derart abgibt, daß sich der Äbdeckhebel·(19) abwechselnd in einer der von zwei Anschlägen (23, 24) begrenzten Positionen befindet und dabei in; abwechselnder Folge das fotoelektrisehe Element (25) bedeckt und wieder freigibt.
- 14. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchg e k e η η ζ eic h η e t , daß im Meßlichtstrahlengang (1) vor dem fotoelektrisehen Element .(25) Farbfilter (2a, 2b, 2c) angeordnet sind, die auf einem Filterträger (2) befestigt sind, der gesteuert von.einer Steuerlogik und Filterbetätigungseinrichtung (6), von einem elektrischen Motor (27) in eine der durch einen Anschlag (28) einerseits und einem Exzenter (29) andererseits begrenzten Stellungen.bewegt wird, wobei der Exzenter (29) durch einen weiteren, durch dieselbe Steuerlogik angesteuerten elektrischen Motor in eine der beiden durch einen Anschlag (30) festgelegten Stellungen gebracht wird,
- 15. Gerät nach einem der vorhergehenden,Ansprüche, dadurch ge k e η η ζ ei c h η et, daß der Lichtzerhacker (3) und der Filterträger (2) mit den Farbfiltern (2a, 2b, 2c) zusammen mit dem fotoelektrischen Element (25) in einer Meßsonde (31) untergebracht sind.- 16 -, ■ - 16 -
- 16. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzei ohne t , daß die Meßsonde (31) geneigt werden und die Neigung durch im Gehäuse der Meßsonde (31) befindliche, verschiebbare Füße (37), die durch eine Haltevorrichtung (4o) in beliebiger Lage festgehalten werden können, fixierbar ist.
- 17. Gerät nach einem der Ansprüche 15 und l6, dadurch gekennzeichnet, daß in einer aus vorzugsweise durchsichtigem Material bestehenden Platte (32) die an der Meßsonde (31) angebracht ist, eine kreisrunde, abgeschrägte Öffnung (33) vorgesehen ist, die bei Einführung der Meßsonde (31) in den Meßstrahlengang einen ringförmigen Schatten auf eine darunterliegende Platte (3*0 wirft, in der sich eine Lichtdurchlassoffnung (35) befindet, unter der das fotoelektrische Element (25) vorgesehen ist.
- 18. Gerät nach Anspruch 17* dadurch gekennzeichnet, daß auf der Platte (3^), in der sich die Lichtdurchlaßöffnung (35) befindet, ein zu dieser konzentrischen Zentrierkreis (36) angebracht ist, dessen Durchmesser etwas verschieden vom Durchmesser des auf dieselbe Platte (3*0 fallenden ringförmigen Schattens ist.
- 19. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtungen für die Stellung der den einzelnen Farbkomponenten zugeordneten Potentiometer (15a, 15b, 15c) in Dichteeinheiten geeicht sind.
- 20. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines oder mehrere der Potentiometer (9, 15a* 15b, 15c) eine digital anzeigende Anzeigevorrichtung ihrer Stellung besitzen.84/0831L e e r s e i t e
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|---|---|---|---|
| IT485273A IT997165B (it) | 1973-07-05 | 1973-07-05 | Apparecchio per la determinazione dei filtri e del tempo di esposi zione per processi fotografici a colori |
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|---|---|
| DE2353518A1 true DE2353518A1 (de) | 1975-01-23 |
| DE2353518C2 DE2353518C2 (de) | 1984-06-28 |
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Citations (5)
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| DE1447529B (de) * | Logetronics Ine , Alexandria, Va (V St A) | Fotografisches Gerat zum Kopieren von farbigen Bildvorlagen | ||
| US3521952A (en) * | 1967-07-13 | 1970-07-28 | Robert H Nelson | Light exposure control unit |
| US3640620A (en) * | 1969-08-27 | 1972-02-08 | Kriser Corp | Photographic control apparatus |
| DE2046887A1 (de) * | 1970-09-23 | 1972-03-30 | Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen | Fotografisches Kopiergerät |
| DE2331191A1 (de) * | 1972-06-24 | 1974-01-31 | Durst Ag | Lichtmessverfahren- und geraet |
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|---|---|---|---|---|
| DE1497371C3 (de) * | 1965-03-10 | 1974-01-10 | Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen | Verfahren zur Regelung der Belichtungszeit von Kopiergeräten |
| GB1345711A (en) * | 1970-11-03 | 1974-02-06 | Durst Uk Ltd | Printing of photographic colour negatives |
-
1973
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-
1974
- 1974-04-25 AT AT341174A patent/AT350900B/de not_active IP Right Cessation
- 1974-07-03 JP JP7546974A patent/JPS5071334A/ja active Pending
- 1974-07-03 CH CH913474A patent/CH570633A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-07-04 FR FR7423371A patent/FR2236209B1/fr not_active Expired
- 1974-07-05 GB GB2992174A patent/GB1483361A/en not_active Expired
Patent Citations (5)
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| DE1447529B (de) * | Logetronics Ine , Alexandria, Va (V St A) | Fotografisches Gerat zum Kopieren von farbigen Bildvorlagen | ||
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| DE2331191A1 (de) * | 1972-06-24 | 1974-01-31 | Durst Ag | Lichtmessverfahren- und geraet |
Also Published As
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| AT350900B (de) | 1979-06-25 |
| GB1483361A (en) | 1977-08-17 |
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