DE2353171A1 - Niveaustand-fernanzeiger fuer alle tropfbar fluessige koerper, z.b. fuer dampfkessel - Google Patents
Niveaustand-fernanzeiger fuer alle tropfbar fluessige koerper, z.b. fuer dampfkesselInfo
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Description
Oskar_Lühn,Ing<>Of fenbach £oKo»JohöKorhartstr.l2 *- ^ ^ ^ ' ' '
Vorliegende Erfindung betrifft einen Niveaustand-Fernanzeiger für alle tropfbar flüssige Körper,ζ.B.für Dampfkessel.—
Rs sind bereits Fernanzeiger bekanntgeworden, die jedoch zu kompliziert,zu störanfällig und zu teuer
sind,wie das z.B. bei induktiv arbeitenden Anzeigern der Fai: ist. -
Um alle die vorbenannten Nachteile zu beheben,zeigt der
Krfindungsgegenstand eine verhältnismäßig einfache,sichere
und billige Fernanzeigeeinrichtung.
Dio Erfindung ist dadTirch gekennzeichnet ,daß in einem abgeschlossenen
Glasrohr an einem U-Winkel Magneten mil; Schleifkontakten angeordnet sind,die an einem Widerstandsdraht und
einem Stromzuführungsdraht kontaktgebend vorgesehen sind und daß die Magneten,die im Glasrohr angeordnet sind,den in zwei
Meßrohre mit Schwimmern vorgesehenen Magneten so kupplungsartig gegenüberstehen,daß/bei der Auf-und Abwärtsbewegung
der im Glasrohr vorgesehenen Magneten mitgenommen werden und vermittels der Schleifkontakte ein Widerstandsdraht abgetastet
wird,welcher eine den Niveaustandanzeigende Meßeinrichtung
steuert.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise
in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.Abb.1 und Abb.3 —
Es sind 1 und 2 Schwimmeraufnahmerohre (Meßrohre),die vermittels
eines Rohres 3 kommunizierend miteinander verbunden sind. In den Rohren l/2 sind Schwimmer 4/5 vorgesehen,in welchen
Magnete 6/7 und 8/9 angeordnet sind. Zwischen den beiden Rohren 1/2 ist z.B.ein Glasrohr 10 angebracht,in welchem ein Widerstandsdraht
11 und ein Stromzuführungsdraht 12 gespannt sind,
die einerseits an drehbaren Zapfen 13/1^ befestigt und gegeneinander
isoliert sind. Die beiden Drähte sind andererseits über Zugfedern 15/16 mit den Antriebsrädern I7/I8 in Verbindung
gebracht,die in einen Trieb I9 greifen. Der Trieb I9 steht
über die Welle 20 mit einem Kupplungsmagneten 21 in Verbindung, welcher durch einen von einem Synchronmotor angetriebenen Magneten22
in konstante Umdrehung versetzt wird.Es ist 23 eine Lagerhalterung für die Räder I7/I8 und die Welle 20 mit Trieb
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Trieb I9 und Magnet 21. Gegenüber den Magneten 7/8 sind im
Rohr 10 zwei Magneten 2^/25 an einem aus ferromagnetischem
Material bestehendem U-Winkel 26 befestigt,durch dessen Öffnungen
die Drähte 11/12 geführt sind. An dem U-¥inkel 26 sind Schleifkontakte 27«28,29 u.30 befestigt,zwischen welchen
die Drähte 11/12 geführt sind. Damit sich die Drähte 11/12 nicht durchbiegen können,wird der Kontaktdruck hierdurch kompensiert.
Die Stromzuführung zu den Drähten Il/l2 erfolgt über die Schleifkontakte 3l/32,öm die im Glasrohr 10 untergebrachte
Regeleinrichtung vor äußeren Einflüssen zu schützen,kann die Röhre 10 vollkommen verschlossen werden (Ex-Schutz).Es ist 33
ein Meßinstrument ,3^ eine Stromquelle,35 ein regelbarer Widerstand
oder Potentiometer und 36 ein Schalter. Das Meßinstrument
33 steht einerseits über den Schleifkontakt 32 mit dem Stromzuführungsdraht
12 in elektrischer Verbindung,wogegen das Meßinstrument 33 andererseits über den Schleifkontakt 31 ™it dem
Widerstandsdraht 11 und der Stromquelle Jh Verbindung hat.
Der mit der Stromquelle in Verbindung stehende Regelwiderstand 35 steht über die Leitung 3k mit der Lagerhaiterung 23 und
smit über die Zugfeder 15 mit dem anderen Ende des Widerstandes 11 in elektr.Verbindung. Der Stromzuführungsdraht 12 -z.B.
Silberdraht - ist vermittels einer Isolierscheibe 38 von der
Lagerhalterung 23 elektrisch getrennt.— Durch die sich konstant
drehenden Drähte 11/12 wird der Übergangswiderstand zwischen den Drähten 11/12 und den Schleifkontakten weitgehend herabgesetzt.
Gleichzeitig wird die Reibung hierdurch fast aufgehoben, so daß infolge der magnetischen Kupplung 7/24 und 8/25 die
Schleifkontakte sich leicht an den Drähten verschieben lassen. Durch die Anordnung der beiderseits des Rohres 10 vorgesehenen
Aufnahmerohre für die Schwimmer k/3 wird über die Magneten
7/2% und 8/25,die sich mit ungleichnamigen Polen gegenüberstehen,
ein magnetischer Schluß und somit eine sichere und erhöhte Betät±gungskraft
der elektr.abzutastenden Drähte 11/12 erreicht.
Abb.2 zeigt die Draufsicht des U-Winkels 26 mit Magneten 2^/25
und den Schleifkontakten 27/3O.
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- . 2 3 5 317 7
Durch die beiderseitige Anordung der Magneten 7/2k u.8/25 wird
die an der' Innenwand des Rohres 10 hervorgerufene Reibung
infolge der Kompensationswirkung zwischen den Magneten 7/8
und der Rohrwand 10 erheblich herabgesetzt. Über die Magneten 6/9 können ζ.B.Magnetschalter für eine Pumpensteuerung usw.
betätigt werden. -- Abb.3»Blatt 2 zeigt ein Schwimmeraufnahmerohr
39 mit Schwimmer.40 sowie zwei oberhalb des Rohres 39
angeordnete wesentlich kleinere Rohre 4l/42,die einem Abtastsystem
ähnlich nach Abb.l gegenüberstehen. An dem Schwimmer 40 sind Stäbe 43/44 befestigt,an deren- oberem Ende Magneten 45/46
sowie 47 u.48 befestigt sind. Vermittels der Magneten 45/46
werden die an dem U-Winkel 49 befestigten Magneten 50/51 angezogen
und durch den Schwimmer 4θ über die Magneten 45/46 auf-
und ab bewegt. Es ist 5'2 ein Widerstandsdraht und 53 ein Stromzuführungsdraht
,die durch Kontakij schleif federn 54/55 abgetastet
werden. Die Drähte nach Abb.3 sind an Magnetkernen 56/57 befestigt,die
von Elektromagnetspulen 58/59 umgeben sind und mit
Wechselstrom beaufschlagt werden. Die Magnetkerne mit den Drähten 52/53 sind zwischen Zugfedern 60/6I/62 und 63 angeordnet
und werden die Drähte durch die Magnetkerne infolge der Vechselstromfrequenz
in Schwingungen versetzt,d.h. auf-und ab bewegt,
wodurch die Reibung zwischen den Kontaktschleiffedern iidden
Drähten erheblich herabgesetzt wird. Um die magnetische Kupplungskraft noch zu erhöhen,bezw. zu unterstützen,sind an den '
Stäben 43/44 zwei weitere Magnete 47/48 vorgesehen,die mit
gleichnamiger Polung den Magneten 50/51 in einem bestimmtem
Abstand abstoßend gegenüberstehen. Durch diese Anordnung wird
erreicht,daß die magnetische Kupplung zwischen. 45/50 und 46/51
durch kleinere Magnete erfolgen kann,so daß infolge der geringeren
Magnetgewichte der Schwimmer und somit auch das Schwimmeraufnahmerohr
39 erheblich kleiner wird,was sich wiederum preislich günstig auswirkt.
Die Punktion igt wie folgt: Durch KontaktSchließung 36 wird
zuerst vermittels des RegelwiderStandes 35 das Meßinstrument
auf den vollen Ausschlag eingestellt und zwar in der oberen Stellung der Schwimmer 4/5 (Kessel voll). Anschließend wird der
Kontakt 36 wieder geöffnet.Sinkt das Wasser hiernach in den
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Rohren l/2,so bewegen sich die Schwimmer ^/5 nach unten,was
zur Folge hat,daß infolge der magnetischen Kupplung 7/^k
und 8/25 die an dem U-Winkel befestigten Magneten und Schleifkontakte
der Abwärtsbewegung folgen. Mit der Abwärtsbewegung
wird der Ohm'sche Widerstand durch die Schleifkontakte entsprechend verändert und schaltungsgemäß dem Meßwerk 33 ein
kontinuierlich abnehmender Strom zugeführt.Bei Erreichung des
niedrigsten Wasserstandes wird somit die Null-Stellung am Meßinstrument erreicht (Behälter bezw.Kessel leer ). Bei der Aufwärtsbewegung
der Schwimmer nimmt entsprechend der dem Meßinstrument zugeführte Strom wieder zu,wonach in der Endstellung
der Schwimmer der Vollausschlag am Meßwerk 33 wieder erreicht
ist.
Es ist noch zu bemerken,daß man gemäß der Anordnung nach Abb.3
höherenTemperaturen aus dem Weg gehen kann. Über die Öffnungen
a,b,c,d Abb.l und 3 erfolgt die Verbindung kommunizierend mit
einem Kessel oder Behälter.
Um die magnetische Kupplungskraft noch weiter zu steigern,können
überhalb der Magneten 45/^6 weitere Magnete vorgesehen
werden,die ebenfalls mit gleichnamiger Polung den Magneten 50/5I
gegenüberstehen. Dies trifft auch für Abb.l zu. Infolge dieser Anordnung kann sich die Magnetkupplung ^5/5O und 5l/^6 nicht
lösen.Durch die Anordnung nach Abb.3 wird ferner 'erreicht,daß
das Schwimmeraufnahmerohr 39 z.B. aus Stahl bestehen kann,was
gegenüber anderen Rohren wesentlich billiger ist. Ferner muß noch erwähnt werden,daß gemäß der Schaltung nach Abb.l der zu
übertragende und zu überwachende Niveaustand vermittels des Regelwiderständes 35 innerhalb kurzer Zeit auf das Meßwerk einstellbar
ist. Es ist dies sehr wertvoll,wenn die jeweils gewünschte
Niveauhöhe eines Kessels oder Behälters z.B. bei einem Wechsel immer auf dasselbe Meßinstrument übertragen werden soll.
Ferner ist ein Vorteil darin zu erblicken,daß das z.B. in einer Glasröhre 10 untergebrachte Abtastsystem gegen äußere Einflüsse
vollkommen geschützt ist und leicht ausgewechselt werden kann. Vermittels des Abtastsystems kann auch eine Nachlaufsteuerung
oder ein Schrittschaltwerk gesteuert werden.
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Claims (7)
1) Niveaustand-Fernanzeiger für tropfbar flüssige Körper,z.B.
für Dampfkessel,dadurch gekennzeichnet,daß z.B.in einem Glasrohr
(lO) an einem U-Winkel (26) Magnete(24/25) mit Schleifkontakten
angeordnet sind,die an einem Widerstandsdraht (ll) und an einem Stromzuführungsdraht (l2) kontaktgebend vorgesehen
sind und daß die Magnete (24/25) den in den Schwimmern
(4/5), vorgesehenen Magneten (7/8) sich mit ungleichnamiger Polung gegenüberstehen und daß die aus den Magneten (24/25)
und Schleifkontakten bestehende Abtasteinrichtung den in den Schwimmern(4/5Untergebrachten Magneten bei Niveauänderung
folgt und eine den Niveaustand anzeigende elektrische Meßeinrichtung steuert.,
2) Niveaustand-Fernanzeiger nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet
,daß zur Erhöhung der magnetischen Kupplungskräfte zwischen (45/50) und (51/46) unterhalb der Magneten (45/46)
Magnete (47/48) vorgesehen sind,die den Magneten (50/51)mit
gleichnamiger Polung abstoßend gegenüberstehen.
3) Niveaustand-Fernanzeiger nach Anspruch 1-2,dadurch gekennzeichnet,
daß der Widerstandsdraht (ll) über den Schleifkon-, takt (31) sowie die Zugfeder (15) und den regelbaren Widerstand
(35) im Stromkreis der Stromquelle (34) liegt und daß
der Stromzuführungsdraht (l2) einerseits durch ein Isolierstück (38) an der Zugfeder .(l6) befestigt und andererseits
über den Schleifkontakt (32) mit dem einen Pol des Meßwerks
(33) in Verbindung steht,dessen anderer Pol mit der Stromquelle
(34) Verbindung hat.
4) Niveaustand-Fernanzeiger nach Anspruch 1-3,dadurch gekennzeichnet,
daß die gesamte den Meßkreis steuernde Abtasteinrichtung -z.B.in einer Glasröhre- gegen äußere Beeinflussung abgeschlossen
und daß die elektrischen Anschlüsse mit dem Glas verschmolzen und das gesamte Abtastsystem evakuiert ist.
5) Niveaustand-Fernanzeiger nach Anspruch 1-4,dadurch gekennzeichnet,daß
das Laufwerk durch eine aus Magneten (21/22) gebildete Magnetkupplung vermittels eines Synchronmotors ange-
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NACHQEREICHT] 235317t
angetrieben wird und daß hiernach zwecks Herabsetzung der Reibung und Übergangswiderstände die Drähte (u/12) in einer
dauernden Umdrehung gehalten werden.
6) Niveaustand-Fernanzeiger nach Anspruch 1-5»dadurch gekennzeichnet,daß
über dem Schwimmeraufnahmerohr (39) zwei kleinere,
die Steuermagnete (45/^6) und (47/^8) aufnehmenden Rohre
(41/^2)vorgesehen sind,die kuppelnd auf die mit Magneten (50/51)
versehene Abtasteinrichtung (52/53) wirken.
7) Niveaustand-Fernanzeiger nach Anspruch 1-6,dadurch gekennzeichnet,
daß der Widerstandsdraht sowohl als auch der Stromzuführungsdraht
(52/53) an Magnetkerne (56/57) befestigt sind
und die Magnetkerne von einer Wicklung (58 und 59) umgeben sind,
die mit Wechselstrom beaufschlagt werden.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732353171 DE2353171A1 (de) | 1973-10-24 | 1973-10-24 | Niveaustand-fernanzeiger fuer alle tropfbar fluessige koerper, z.b. fuer dampfkessel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732353171 DE2353171A1 (de) | 1973-10-24 | 1973-10-24 | Niveaustand-fernanzeiger fuer alle tropfbar fluessige koerper, z.b. fuer dampfkessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2353171A1 true DE2353171A1 (de) | 1975-05-07 |
Family
ID=5896215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732353171 Pending DE2353171A1 (de) | 1973-10-24 | 1973-10-24 | Niveaustand-fernanzeiger fuer alle tropfbar fluessige koerper, z.b. fuer dampfkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2353171A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3016690A1 (de) * | 1980-04-28 | 1981-11-05 | Eugen 2805 Stuhr Rapp | Laengen- und temperaturmessgeraet fuer tankanlagen |
| DE3124875A1 (de) * | 1981-06-25 | 1983-01-13 | Manfred Ing.(grad.) 4630 Bochum Templin | "messsonde" |
| US5069068A (en) * | 1988-03-29 | 1991-12-03 | Heath Consultants Incorporated | Fluid level maintenance sensor for use in a tank test system |
-
1973
- 1973-10-24 DE DE19732353171 patent/DE2353171A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3016690A1 (de) * | 1980-04-28 | 1981-11-05 | Eugen 2805 Stuhr Rapp | Laengen- und temperaturmessgeraet fuer tankanlagen |
| DE3124875A1 (de) * | 1981-06-25 | 1983-01-13 | Manfred Ing.(grad.) 4630 Bochum Templin | "messsonde" |
| US5069068A (en) * | 1988-03-29 | 1991-12-03 | Heath Consultants Incorporated | Fluid level maintenance sensor for use in a tank test system |
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