DE2352691A1 - Gasgekuehlter kernreaktor mit einer schuettung von kugelfoermigen brennelementen - Google Patents
Gasgekuehlter kernreaktor mit einer schuettung von kugelfoermigen brennelementenInfo
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Description
7310
HOCHTEMPERATUR-REAKTORBAU GmbH
5 K ö 1 η 1 Zeppelinstraße 15
Gasgekühlter Kernreaktor mit einer Schüttung von kugelförmigen Brennelementen
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kernreaktor mit einer Schüttung von kugelförmigen Betriebselementen, die von einem
Reflektormantel umgeben ist und von oben nach unten von einem
gasförmigen Kühlmittel durchströmt wird.
Derartige Kernreaktoren ermöglichen eine kontinuierliche Erneuerung
des festen Brennstoffes und eine kontinuierliche Entfernung des erschöpften Brennstoffes. Die Betriebselemente (Brenn- und
Graphitelemente) bleiben dabei während des Betriebs im Reaktor im wesentlichen in Ruhe, da sie nicht durch den nach unten gerichteten
Kühlgasstrom aufgewirbelt werden. Durch eine entspre-
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chend ausgebildete Abzugsvorrichtung am Boden der Schüttung
werden die kugelförmigen Betriebselemente fortlaufend dem Reaktor
entnommen, während frische Brennelemente und Graphitelemente von oben in die Schüttung eingebracht werden. Diese kontinuierliche
Be- und Entladung des Reaktorkerns ermöglicht einen besonders einfachen und wirtschaftlichen Betrieb der Kugelhaufenreaktoren.
Im allgemeinen ist die Schüttung eines Kugelhaufenreaktors von aus Graphit bestehenden Reflektorwänden umgeben, die sie seitlich
wie ein Mantel umhüllen. Nach längerem Betrieb oder bei einer hohen Leistungsdichte im Reaktorkern bereits nach kürzerer
Zeit treten in dem Reflektormantel Strahlenschäden auf, die zu einer Stillegung des Reaktorbetriebes führen können. Vor
allem der mit der Leistungsdichte gekoppelte schnelle Neutronenfluß nimmt bei hoher Leistungsdichte Werte an, die den Reflektormantel
mit einer unzulässig hohen Dosis an schnellen Neutronen belasten. Dadurch wird die erreichbare mittlere
Leistungsdichte im Reaktorkern auf relativ niedrige Werte (4 bis 5 MW/m ) begrenzt. Eine möglichst hohe Leistungsdichte
ist jedoch aus wirtschaftlichen und technischen Gründen insbesondere bei Reaktoren großer Leistung wünschenswert.
Es sind bereits Kugelhaufenreaktoren entwickelt worden, bei denen durch eine besondere Ausbildung des Reflektormantels
dieser vor Strahlenschäden bewahrt werden soll. So wird in der österreichischen Patentanmeldung A 9582/63 ein Kernreaktor
beschrieben, dessen seitliche Reflektorwände aus einer Schüttung von kugelförmigen Graphitelementen bestehen, die kontinuierlich
durch den Reaktorkern fließen und laufend durch neue Graphitkugeln ersetzt werden, so daß der gefährdete Teil des
Reflektormantels ständig ausgewechselt wird. Die Graphitkugeln werden gemeinsam mit den kugelförmigen Brennelementen aus dem
Reaktorkern abgezogen, während ihre Zugabe getrennt von den
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Brennelementen erfolgt. Zwischen dem Reflektormantel und der
Brennelement-Schüttung kann noch eine Zone aus ebenfalls aufgeschütteten
kugelförmigen Brutstoffelementen vorgesehen sein.
In der deutschen Patentschrift 1 034 784 wird ebenfalls ein Kugelhaufenreaktor offenbart, dessen Reflektormantel aus einer
Aufschüttung von gleichmäßig geformten neutronenreflektierenden Körpern besteht, die im wesentlichen die gleiche Gestalt
besitzen wie die Brenn- und Brutelemente. Auch hier sind die Brutelemente zu einem Mantel aufgeschüttet, der sich zwischen
den Brennelementen und dem Reflektormantel befindet.
Eine reine Blindkugel-Randzone ist aus zwei Gründen unwirtschaftlich:
einmal werden laufend große Mengen an Graphitkugeln benötigt, und zum anderen wird der Kühlgasstrom, der
diese Region zwangsläufig durchsetzt, nur unwesentlich aufgeheizt.
Dadurch stellt sich beim Austritt des Kühlgases aus dem Reaktorkern eine sehr ungleichmäßige Temperaturverteilung ein,
die zu einer Absenkung der mittleren Kernaustrittstemperatur führt, wenn vorgegebene maximale Brennelementtemperaturen nicht
überschritten werden sollen. Durch den Einsatz von Brutstoffelementen in der Randzone wird zwar durch das Erbrüten von
Spaltstoff die Gasaustrittstemperaturverteilung verbessert, aber diese Maßnahme erweist sich durch die zusätzlichen Produktionskosten
für den Brutstoff als teuer.
Aus dem französischen Patent 80.481 ist ein weiterer Kugelhaufenreaktor
mit einer Kernrandzone aus Blindkugeln bekannt, dessen K^n jedoch nicht von oben nach unten, sondern in dazu
senkrechter Richtung von dem Kühlgas durchströmt wird. Die Blindkugeln der Randzone sind wesentlich kleiner als die Brennelemente
der Schüttung, und sie haben die Aufgabe, zwischen den Brennelementen vorgesehene Kugeln aus Moderatormaterial,
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deren Durchmesser noch kleiner ist als der der Blindkugeln, daran zu mindern, in die Gasdurchtrittsöfffnungen zu gelangen.
Da das Kühlgas die Schiittung in horizontaler Richtung durchströmt,
liegen hier beim Austreten des Kühlgases aus dem Reaktorkern ganz andere Verhältnisse in Bezug auf die Temperaturverteilung
im Kühlgas vor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kernreaktor der eingangs geschildeten Art eine Maßnahme zum Sehutze
des Reflektormantels vor einer zu hohen Dosis an schnellen
Neutronen vorzusehen, die sich möglichst wenig auf die Gasaustrittstemperaturverteilung
auswirkt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die an den Reflektormantel angrenzende Randzone der Schtittung einen
niedrigeren Spaltstoffgehalt als die innere Zone der Schüttung
aufweist.
Der geringere Spaltstoffgehalt in der Randzone führt zu einer
Reduktion der Spaltrate in dieser Zone, wodurch sich eine geringere
Leistungsdichte in 'ieser Region einstellt. Die geringere Leistungsdichte hat gleichzeitig einen geringeren Fluß
an schnellen Neutronen in der Randzone der Schüttung zur Folge, c=o daß die Dosisbelastung des Reflektormantels auf das gewünschte
Maß herabgesetzt wird. Die in der Randzone erzeugte Leistung ist jedoch groß genug, um den Kühlgasstrom durch diese Region
genügend aufzuheizen ur.d damit einer ungleichmäßigen Kernaustrittstemperaturverteilung
des Kühlgases entgegenzuwirken . Dadurch bleiben auch die Auswirkungen auf die maximalen Brennelementtemperaturen
gering. Je höher die Leistungsdichte ist, die ein Kernreaktor erbringen soll, um so niedriger wird der Spalt-=
stoffgehalx für die Randz ne gewählt. Er kann jederzeit während
de- Rea-trrbetrie^es durc?- geeignete B^chickungsmaßnahmen be-
BAD OftiGlNAL
einflußt werden.
Es ist zwar bei Kernreaktoren bekannt, Zonen mit unterschiedlichem
Spaltstoffgehalt einzurichten; doch war es bisher nur
üblich, den Spaltstoff gehalt vom Inneren des Reaktorkerns nach außen hin anzuheben, um der Leistungsabnahme durch die
Neutronenleckage zum Rand des Reaktorkerns hin entgegenzuwirken und dadurch eine Abflachung der radialen Leistüngsverteilung
zu erzielen. Auf diese Weise läßt sich ein nahezu konstantes radiales Gasaustrittstemperaturprofil erreichen;
der Reflektormantel wird jedoch mit einer sehr hohen Neutronenstrahlendosis belastet.
Für einen Kernreaktor mit einer Leistung von 1000 MW wird
vorgeschlagen, eine 40 - 60 cm breite Randzone gemäß der Erfindung einzurichten und diese derart mit Betriebselementen
(d.h. Brenn- und Graphitelementen) zu beschicken, daß ihr Spaltstoffgehalt 15 - 30 % des mittleren Spaltstoffgehaltes der
übrigen Schüttung beträgt. Das läßt sich z.B. dadurch realisieren, daß der Anteil an Graphitelementen innerhalb der Randzone
gegenüber der inneren Zone der Schüttung vergrößert wird. Die Erfindung kann besonders einfach verwirklicht werden, da
für die Randzone die gleichen Betriebselemente benutzt werden können wie für die innere Zone der Schüttung.
Durch Anwendung der Erfindung kann einerseits die mittlere Leistungsdichte im Reaktorkern einschließlich der Randzone
ungefähr verdoppelt werden, ohne daß die Grenzwerte für die Dosisbelastung des Reflektormantels überschritten werden;
andererseits wird bei einer Absenkung der Leistungsdichte in der Randzone auf 15 - 30 % der im Kern-Inneren vorhandenen
Leistungsdichte noch genügend Wärme in dieser Region erzeugt, um den nachteiligen Effekt der ungleichmäßigen Kernaustrittstemperaturverteilung
stark zu reduzieren.
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Vorteilhafterweise wird der Radius der Brennelement-Schüttung gegenüber dem Kern der bisher üblichen Kugelhaufenreaktoren
vergrößert, und zwar bei dem angegebenen Beispiel (1000 MW Reaktorleistung, Randzone von 40 - 60 cm Breite,
15 - 30 % des mittleren Spaltstoffgehalts) um ungefähr 20 cm. Durch diese Vergrößerung des Kernradius verringert sich die
mittlere Leistungsdichte bei Einrichtung der Randzone von 10 auf 9,1 MW/m . Gleichzeitig erhöht sich das Moderationsverhältnis, und die Leckage nimmt geringfügig ab.
Die zulässige Leistungsdichte des Reaktorkerns, die von der Neutronendosisbelastung des Reflektormantels begrenzt wird,
3 kann also bei einem Reaktor gemäß der Erfindung von 4-5 MW/m
3
auf über 9 MW/m gesteigert werden. Der Brennelement-Anteil in der Randzone wird dabei so festgelegt, daß bei konstant gehaltenem mittleren Brennelementanteil in der Schüttung von beispielsweise 79% der Brennelementanteil in dieser 40 cm breiten Zone nur etwa ein Viertel desjenigen in der übrigen Schüttung beträgt. Daraus ergibt sich für die Randzone ein Brennelementanteil von 20 % gegenüber 83 % in der übrigen Schüttung. Trotz ihrer Breite von 40 cm stellt sich daher für die Randzone nur ein Mehrbedarf an Graphit- oder Blindkugeln ein, der einer Randschicht von 20 cm Dicke eines herkömmlichen Reaktors entspricht.
auf über 9 MW/m gesteigert werden. Der Brennelement-Anteil in der Randzone wird dabei so festgelegt, daß bei konstant gehaltenem mittleren Brennelementanteil in der Schüttung von beispielsweise 79% der Brennelementanteil in dieser 40 cm breiten Zone nur etwa ein Viertel desjenigen in der übrigen Schüttung beträgt. Daraus ergibt sich für die Randzone ein Brennelementanteil von 20 % gegenüber 83 % in der übrigen Schüttung. Trotz ihrer Breite von 40 cm stellt sich daher für die Randzone nur ein Mehrbedarf an Graphit- oder Blindkugeln ein, der einer Randschicht von 20 cm Dicke eines herkömmlichen Reaktors entspricht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind im Randbereich des den Reaktorkern nach Unten abschließenden Bodenreflektors
Einrichtungen zur Drosselung des Kühlgasstromes vorgesehen, wodurch zusätzlich eine Vergleichmäßigung der Kernaustrittstemperaturverteilung
bewirkt wird. Bei entsprechend gewählter Drosselung kann erreicht werden, daß die Gasaustrittstemperatur
im Bereich der Randzone nur wenig gegenüber dem übrigen Bereich der Schüttung abgesenkt ist.
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Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung auf einen Kernreaktor
anwenden, dessen Brennelemente bereits nach einmaligem Durchlaufen des Reaktors den gewünschten Endabbrand erreicht
haben. Bei einem solchen Reaktor, der sehr einfach und
wirtschaftlich betrieben werden kann, kommt es beim einmaligen
Durchgang der Brennelemete in axialer Richtung zu einer
ausgeprägten Leistungsspitze im oberen Drittel des Reaktorkerns, durch die der Reflektormantel besonders gefährdet wird.
Um diese Gefährdung auszuschließen, müßte bei einem Kernreaktor der herkömmlichen Art die Reaktorleistung bedeutend herabgesetzt
werden. Die Anwendung der vorliegenden Erfindung gestattet es jedoch, Reaktoren großer Leistung und mit hoher Leistungsdichte
zu bauen, ohne daß der Reflektormantel in unzulässiger Weise durch Neutronenstrahlung belastet wird.
In der Zeichnung ist in der Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Reaktors gemäß der Erfindung schematisch dargestellt;
Fig. 2 zeigt eine graphische Darstellung des schnellen Neutronenflusses
über den Reaktorquerschnitt bei einem Reaktor mit 2-Zonen-Kern.
In der Fig. 1 ist der Kern 1 eines Reaktors zu erkennen, der aus einer Vielzahl von kugelförmigen Betriebselementen (Brenn-
und Graphitelementen) aufgeschüttet ist. Die Betriebselemente werden durch eine oberhalb des Kerns angeordnete Beladevorrichtung 2 in den Kern 1 eingebracht und durch ein Abzugsrohr
3 wieder aus dem Kern entfernt und in einen Sammelbehälter 4 befördert. An die Beladevorrichtung 2 schließen sich
Zuführungsrohre 5, 6 und 7 an, von denen das zentral angeordnete Rohr 6 die innere Zone 8 des Kerns mit Betriebselementen
versorgt, während die Zuführungsrohre 5 und 7, die gleichmäßig um die Achse des Kerns 1 verteilt sind, die Randzone 9 mit Betriebselementen
beschicken. Ah die Randzone 9 schließt sich der
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Reflektormantel 10 aus Graphit an. Nach oben wird der Kern 1 von einem Deckenreflektor 11 begrenzt, und den Abschluß nach
unten bildet ein Bodenreflektor 12. Die gesamte Anordnung Kern und Reflektorbauten - ist von einem zylindrischen Spannbetonbehälter
13 umgeben. Der Reaktor wird mittels Regel- oder Abschaltstäben 14 gesteuert, die durch den Deckenreflektor 11
geführt sind und direkt in die Schüttung der Betriebselemente eingefahren werden. Die Antriebe 15 für die Regel- oder Abschaltstäbe
14 sind oberhalb des Spannbetonbehälters 13 angeordnet, in denen zur übertragung der Antriebskräfte auf die
Stäbe mehrere Durchbrüche 16 vorgesehen sind. Zwei weitere Durchbrüche gestatten die Durchführung der Kühlgasleitungen
17 und 18; durch die Leitungen 17 wird das Kühlgas in einen
Raum oberhalb der Schüttung geführt, strömt dann von oben nach unten durch die Schüttung hindurch und wird durch die Leitungen
18 wieder aus dem Reaktorkern 1 abgesaugt. In den Rohrleitungen 18 können im Randbereich des Bodenreflektors 12 Drosseleinrichtungen
angeordnet sein (nicht dargestellt), durch die die Gasströmung in der Randzone 9 verlangsamt wird, so daß sich
das Kühlgas genügend aufheizen kann.
Erfindungsgemäß ist die an den Reflektormantel 10 angrenzende
Randzone 9 der Schüttung mit Betriebselementen bestückt, die einen größeren Anteil an Graphit- oder Blindelementen aufweisen
als die innere Zone 8 des Kerns 1. Bei einem Kernreaktor mit einer Leistung von lOOO MW ist diese Zone 4O - 60 cm breit
(in der Zeichnung der Übersichtlichkeit wegen stark vergrößert dargestellt). Das Verhältnis Brennstoffkugeln/Graphitkugeln
ist so gewählt, daß der Spaltstoffgehalt der Randzone 9 ca.
15 - 30 % des mittleren Spaltstoffgehaltes der inneren Zone 8 beträgt.
In der Fig. 2 wird an Hand einer graphischen Darstellung gezeigt, wie durch die Reduzierung des Spaltstoffgehalts in der
Randzone 9 der Fluß der schnellen Neutronen in diesem Bereich
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herabgesetzt wird. In der Abszisse ist der Radius des
Reaktorkerns aufgetragen (und zwar eines 2-Zonen-Kerns),
während die Ordinate den radialen schnellen Neutronenfluss in willkürlichen Einheiten wiedergibt» Die gestrichelte Kurve
zeigt die Verhältnisse bei einem Reaktor mit 2-Zonen-Kern
der herkömmlichen Bauart, d.h. ohne eine spaltstoffärmere
Randzone. Der Reflektormantel schließt sich gleich an die
Außenzone des Kerns an.
Die ausgezogene Kurve wurde für einen Reaktor ermittelt, dessen Kern außer einer Innen- und einer Außenzone noch eine
Randzone aufweist, die gemäß der Erfindung einen niedrigeren Spaltstoff gehalt als die übrige Schüttung aufweist. Gegenüber
dem herkömmlichen Reaktor ist der Radius der Schüttung des erfindungsgemäßen Reaktors um 20 cm vergrößert. Der Anteil
der Brennelemente in der 40 - 60 cm breiten Randzone beträgt 20 % (gegenüber 83 % in der übrigen Schüttung). Aus der Darstellung
ist deutlich zu erkennen, daß die schnelle Neutronen«
dosis am Reflektormantel beträchtlich herabgesetzt ist.
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Claims (8)
1.!Kernreaktor mit einer Schüttung von kugelförmigen Betriebselementen,
die von einem Reflektormantel umgeben ist und von oben nach unten von einem gasförmigen Kühlmittel durchströmt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Reflektormantel
(10) angrenzende Randzone (9) der Schüttung (1) einen niedrigeren Spaltstoffgehalt als die innere Zone (8) der
Schüttung (1) aufweist.
2. Kernreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Randzone (9) eine Breite von 4O - 6O cm umfaßt und ihr
Spaltstoffgehalt 15 - 30 % des mittleren Spaltstoffgehaltes der übrigen Schüttung beträgt.
3. Kernreaktor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Randzone (9) einen größeren Anteil an Graphit- oder Blindelementen enthält als die innere Zone (8) der Schüttung
(1).
4. Kernreaktor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Randzone (9) die gleichen Betriebselemente verwendet werden wie für die innere Zone (8) der Schüttung (1).
5. Kernreaktor nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Radius der Brennelement-Schüttung gegenüber der Schüttung eines herkömmlichen Kernreaktors vergrößert ist.
6. Kernreaktor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Vergrößerung ca. 2O cm beträgt.
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7. Kernreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
im Randbereich des Bodenreflektors (12) Einrichtungen zur Drosselung des Kühlgasstromes vorgesehen sind.
8. Kernreaktor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung der Erfindung auf einen Kernreaktor, dessen Brennelemente
bereits nach einmaligem Durchlaufen des Reaktors den gewünschten Endabbrand erreicht haben.
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| JPS5066690A (de) | 1975-06-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HOCHTEMPERATUR-REAKTORBAU GMBH, 4600 DORTMUND, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |