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DE235248C - - Google Patents

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Publication number
DE235248C
DE235248C DENDAT235248D DE235248DA DE235248C DE 235248 C DE235248 C DE 235248C DE NDAT235248 D DENDAT235248 D DE NDAT235248D DE 235248D A DE235248D A DE 235248DA DE 235248 C DE235248 C DE 235248C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
nut
screw
rotated
straightening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT235248D
Other languages
English (en)
Publication of DE235248C publication Critical patent/DE235248C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/02Aiming or laying means using an independent line of sight

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Richtvorrichtung
für Geschütze, bei der das Geschützrohr durch zwei konachsiale Schrauben zugleich mit der Visiervorrichtung oder unabhängig davon eingestellt werden kann.
Gemäß der Erfindung sind die beiden Richtschrauben derart miteinander verbunden, daß die für Einstellung des Schußwinkels dienende Schraube unabhängig von der anderen, ohne
ίο dabei eine Längsbewegung zu erhalten, gedreht werden, jedoch ohne sie in der Längsrichtung nicht verstellt werden kann. Die Kupplung der beiden Spindeln besteht aus einer Buchse, in der die eine Richtspindel sich drehen kann und die mit der Visiervorrichtung verbunden ist.
In der Zeichnung ist in senkrechtem Schnitt eine Ausführungsform der Vorrichtung mit zwei gekuppelten Schraubspindeln dargestellt.
Die Richtschrauben A und B sind hohl und an ihren zusammenstoßenden Enden durch eine Buchse C miteinander verbunden, in der die Spindel A sich gegenüber der Spindel B ohne Längsverschiebung drehen kann. Die Buchse C trägt auf einem Drehzapfen c den Arm C1, der mit der Visiervorrichtung in gebräuchlicher Weise verbunden ist. Das obere Ende der Spindel A führt sich in einer Mutter A1, die durch den Zapfen a1 mit der Wiege A2 drehbar verbunden ist. Am unteren Ende der Spindel B sitzt eine zweite Buchse B1, die mit der Lafette D schwingbar verbunden ist und eine die Spindel umfassende drehbare Mutter B2 sowie eine drehbewegliehe Hülse B3 enthält, welche unterhalb und unabhängig von der Mutter B2 angeordnet ist. Mutter und Hülse besitzen Kegelradverzahnungen δ2, δ3, in welche Triebe e2 und f3 eingreifen. Der Trieb e2 kann durch das Handrad E mit Achse e1, der Trieb f3 durch das Handrad F und die Achse f1 gedreht werden. In der Hülse B3 sitzt eine Spindel 2?4, die durch die Hohlspindeln B, A hindurchgeführt ist und mit der Spindel A durch Feder und Nut δ4, α4 in Eingriff steht. Der Gewindeteil der Spindel B ist bei δ5 längsgeschlitzt zur Aufnahme der Nase δβ, der Buchse B1, wodurch sie längsverschiebbar, aber undrehbar an der Büchse B1 geführt ist.
Wird das Handrad E gedreht, so dreht sich die Mutter B2 in der Büchse B1 durch Vermittelung des Kegelgetriebes e2, b2, und die Schraubenspindeln B, A bewegen sich zugleich in der Längsrichtung (aber ohne jede Drehbewegung), wodurch Geschütz und Visier gleichzeitig gestellt werden. Wird das Richtrad F gedreht, so dreht sich damit die Hülse B3 in der Büchse S1 durch Vermittelung des Kegelgetriebes f3, δ3, wodurch die Spindel A vermittels der durch Feder und Nut «4, b* mit ihr verbundenen Zwischenspindel Bi gedreht wird. Die Drehung der Spindel A erzeugt eine Längsbewegung der nichtdrehbaren Mutter A1 längs der Richtspindel A, also eine Änderung der Erhöhung des Geschützrohres ohne Bewegung des Visiers.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Richtvorrichtung für Geschütze mit unabhängiger Visierlinie und zwei konachsialen Richtschrauben, deren Handräder ohne
    Lageveränderung der Achsen gegeneinander I oder gegenüber der Lafette gedreht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die I beiden Richtspindeln (A, B), von denen die ! eine (A) mit einer drehbeweglich an der Wiege angelenkten Mutter (A1) in Eingriff steht, an ihren zusammenstoßenden Enden durch eine mit der Visiervorrichtung in Verbindung stehende Buchse (C) so miteinander verbunden sind, daß die zum Einstellen des Schußwinkels dienende Richtschraube (A) unabhängig von der anderen Richtschraube (B) gedreht werden kann, ohne dabei eine Längsbewegung zu erfahren, jedoch an der Längsverschiebung dieser Richtschraube (B) teilnehmen muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT235248D Active DE235248C (de)

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DENDAT235248D Active DE235248C (de)

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