DE2352447B2 - Anordnung zur speisung eines asynchronmotors ueber einen mit freilaufdioden versehenen wechselrichter - Google Patents
Anordnung zur speisung eines asynchronmotors ueber einen mit freilaufdioden versehenen wechselrichterInfo
- Publication number
- DE2352447B2 DE2352447B2 DE19732352447 DE2352447A DE2352447B2 DE 2352447 B2 DE2352447 B2 DE 2352447B2 DE 19732352447 DE19732352447 DE 19732352447 DE 2352447 A DE2352447 A DE 2352447A DE 2352447 B2 DE2352447 B2 DE 2352447B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- inverter
- voltage
- thyristor
- supply lines
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000010791 quenching Methods 0.000 claims description 13
- 230000000171 quenching effect Effects 0.000 claims description 13
- 238000001208 nuclear magnetic resonance pulse sequence Methods 0.000 claims description 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 15
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 4
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 238000012217 deletion Methods 0.000 description 2
- 230000037430 deletion Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000004069 differentiation Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/10—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
- H02H7/12—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
- H02H7/122—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for inverters, i.e. DC/AC converters
- H02H7/1227—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for inverters, i.e. DC/AC converters responsive to abnormalities in the output circuit, e.g. short circuit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Inverter Devices (AREA)
- Control Of Voltage And Current In General (AREA)
- Power Conversion In General (AREA)
- Protection Of Static Devices (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Speisung eines Asynchronmotors über einen mit
Freilaufdioden versehenen Wechselrichter, der von den zwei Versorgungsleitungen dnes Gleichstrom-Zwischenkreises,
der durch eine Drossel zur Kurzschlußstrombegrenzung in einer der Versorgungsleitungen in
zwei Abschnitte, die Gleichstromversorgungsseite und die Wechselrichterseite unterteilt ist, mit Gleichstrom
versorgt ist, mit einer aus einer Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes und ei nes Thyristors bestehenden,
zwischen den Versorgungsleitungen angeordneten Spannungsbegrenzereinrichtung, deren Thyristor bei
Überspannungen durch eine Steuereinrichtung zündbar ist und mit einer einzigen, allen Wechselrichterzwcigcn
zugeordneten Thyristor-Löscheinrichtung auf der ^0
Wechselriehterseite des Gleichstrom-Zwischenkreises.
FJei einer bekannten Anordnung dieser Art (»Elektronik».
1967, Heft 12, S. 369 bis 373) liegt die Spannungsbegrenzereinrichtung auf der Gleichstromversorgungsseite.
Zum Zünden des Thyristors der Spannungsbegrenzungseinrichtung enthält die Steuereinrichtung
eine Reihenschaltung aus einer Z-Diode und ι ■:■■·.·;.λ fhivschc-n Widerstand, wobei diese Reihenschaltung
den einen Widerstand eines Spannungsteilers überbrückt und das Zündsignal für den Spannungsbegrenzungs-Thyristor
am Widerstand dieser Reihenschaltung abgenommen wird. Zum Löschen dieses Spannungsbegrenzungs-Thyristors ist eine Löschschaltung
vorgesehen, die aus einem L-C-Reihenschwingkreis besteht Zum Löschen der Thyristorer, des
Wechselrichters ist eine Löscheinrichtung vorgesehen, die paarweise zu zündende Thyristoren in Brückenschaltung
und einen Löschkondensator aufweist, der über eine Diode und eine Drosselspule bei jeder
Löschung umgeladen wird, wobei abwechselnd die drei der positiven Halbwelle zugeordneten Thyristoren und
die drei der negativen Halbwelle zugeordneten Thyristoren des Wechselrichters jeweils gleichzeitig
gelöscht werden.
Bei dieser Anordnung ist zum Löschen der verschiedenen
Thyristoren ein erheblicher Aufwand erforderlich. So benötigt man in den Löscheinrichtungen zwei
verschiedene Löschschaltungen und vier Thyristoren. Solange eine Überspannung vorhanden ist, wird der
Spannungsbegrenzungs-Thyristor durch den
L-C-Löschkreis wiederholt gezündet und gelöscht. Im
gelöschtem Zustand des Spannungsbegrenzungs-Thynstors erfolgt daher nur eine geringere Dämpfung von
Überspannungen, wie sie im Generatorbetrieb des Motors, ζ. B. beim Abschalten des Motors oder der die
Zündimpulse für die Wechselrichter-Thyristoren liefernden Steuereinheit, auftreten können, mit der
Gefahr, daß Dioden und Thyristoren zerstört werden.
Ferner ist eine Löschschaltung für Wechselrichter-Thyristoren bekannt, bei der mit Hilfe eines einzigen
Lösch-Thyristors nach jedem sechsten Teil einer Periode des Wechselrichters ein Kurzschluß zwischen
den beiden Versorgungsleitungen hergestellt wird (US-PS 35 59 034). Dieser jeweils nur kurzzeitige
Kurzschluß kann sich auf der Gleichstromversorgungsseite nicht auswirken, da diese durch die Drosselspule
praktisch gegenüber der Wechselrichterseite entkoppelt ist. Der Kurzschluß hat aber zur Folge, daß der
Haltestrom in den gerade leitenden Thyristoren des Wechselrichters unter den Haltewert sinkt, so daß sie
gelöscht werden. Für den Fall, daß erhebliche Blindströme zu erwarten sind, kann mit Hilfe einer
Spule und eines Löschkondensators noch ein Gegenstrom durch die Wechselrichterzweige erzwungen
werden, der mit Sicherheit das Löschen herbeiführt. Bei dieser bekannten Schaltung ist aber kein bei Überspannung
einschaltbarer Belastungswiderstand vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Anordnung der eingangs beschriebenen Art den
Aufwand zu verringern.
Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Thyristor- Löscheinrichtung nur einen einzigen
Thyristor in einem Kurzschlußpfad zwischen den Versorgungsleitungen aufweist und die Spannungsbegrenzereinrichtung
auf der Wechselrichterseite des Gleichstromzwischenkreises angeordnet ist.
Bei dieser Anordnung geht die Spannung an der Spannungsbegrenzereinrichtung nach jeder Zündung
des Lösch-Thyristors auf Null zurück, mit der Folge, daF der Spannungsbegrenzungs-Thyristor ebenfalls gelöscht
wird, ohne daß für ihn eine eigene Löschschaltung benötigt wird. Sollte dagegen in irgendeinem Zweig de;
Wechselrichters während des Generatorbetriebes de; Motors eine Überspannung auftreten, wird diese sofor
wieder durch das Zünden des Spannungsbegren/ungs Thyristors ;*ed;im|>ft. Dies gilt auch dann, wenn dei
Ljschihyristor während des Vorhandenseins einer
Überspannung gezündet wird und nicht nur die
Wechselrichter-Thyristoren, sondern auch den Spannungsbegrenzungs-Thyristor
löscht. So.«nge der Löschtbyristor gezündet ist, ist die Überspannung ohnehin S
kurzgeschlossen. Wenn der Löschthyristor dagegen durch einen eigenen L-C-Kreis wieder gelöscht wird,
und die Überspannung noch vorhanden ist, kann der Spannungsbegrenzungs-Thyristor sofort wieder gezündet
werden. Bei Zündung des Spannungsbegrenzungs-Thyristors bewirkt der in Reihe liegende Widerstand
gleichzeitig eine Abbremsung des Motors und damit einen noch schnelleren Abbau einer im Generatorbetrieb
entstehenden Überspannung.
Bei einer Anordnung, deren Steuereinrichtung eingangaseitig
an dem Abgriff eines zwischen die Versorgungsleitungen geschalteten Spannungsteilers
liegt, können der Spannungsteiler und alle mit Spannung
zu versorgenden Teile der Steuereinrichtung auf der Wechselrich\erseite des Gleichstrom-Zwischenkreises
zwischen den Versorgungsleitungen angeschlossen sein. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß immer dann, wenn
am Spannungsteiler eine Überspannung gemessen wird, auch die Steuereinrichtung voll wirksam ist. Dies gilt
auch dann, wenn die Gleichspannungsversorgung des Wechselrichters vom Netz abgeschaltet sein sollte.
Dieser Wechselrichter hat daher eine hohe Sicherheit.
Sodann ist es günstig, wenn die Steuereinrichtung
einen Zündimpulsgenerator aufweist, der bei Auftreten von Überspannungen einen längeren Zündimpuls oder
eine Zündimpulsfolge über einen einstellbaren Zeitabschnitt abgibt. Dieser Zeiidbbüiüiil kann mehrere
Wechselrichterperioden betragen. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Spannungsbegrenzungs-Thyristor
noch nach Verschwinden der Überspannung und einer Löschung durch den Lösch-Thyristor nicht
gelöscht bleibt, sondern sehr rasch wieder gezündet wird. Dadurch ist auch die Dämpfung entsprechend
länger wirksam, und der Motor wird weiterhin und somit schneller abgebremst, selbst wenn die durch
seinen Generatorbetrieb aufgrund einer plötzlichen Entlastung hervorgerufene Überspannung nach entsprechender
Drehzahlabnahme verschwunden ist oder entsprechend der Drehzahl des Motors um den
Ansprechwert des Zündimpulsgenerators schwingt. Die Folge ist, daß auch die Überspannung schneller
verschwindet.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig 1 ein Prinzipschaltbild eines mehrphasigen Wechselrichters mit Einzelheiten zur Stromversorgung,
Steuerung und Überwachung,
F i g. 2 den zeitlichen Verlauf einer Überspannung und
F i g. 3 eine Ausführungsform des Zündimpulsgenerators.
Die Stromversorgung des dreiphasigen Wechselrichters erfolgt über eine Dreiphasen-Gleichrichtereinheit 1
mit einem Ladekondensator 2. Ihr positiver Pol ist mit einem Zerhacker 3 und über eine Leitung 4 mit einem
Löschkondensator 42 einer Thyristor-Löscheinrichtung 6 verbunden,die allen Zweigen eines Wechselrichters 19
zugeordnet ist.
Den Zerhacker 3 steuert ein Steuerstromkreis 5, der 6s
teils mi; einein Signal, das dem im Wechselrichter fließenden Strom entspricht, sowie einem Spannungs-■<!LTnal
sesneisi wird. Diese Signale werden über
Leitungen 7, 8 und 9 abgenommen. Am Ausgang des Zerhackers 3 liegt ein in bezug auf die Ausgangsspannung
in Sperrichtung gepolter Gleichrichter 10 im
Nebenschluß. An den Pluspol des Ausgangs ist eine Filterdrosselspule 11 angeschlossen, die über einen
ohmsehen Widerstand 12 an einem Filterkondensator 13 angeschlossen ist, dessen anderes Ende am Minuspol
der Stromversorgung liegt Der Gleichrichter 10 dient dazu, den Strom weiter fließen zu lassen, wenn der
Zerhacker ausgeschaltet ist. Der Widerstand 12 dient zum Messen des Ausgangsstroms des Zerhackers. In
Reihe mit dem Filterkondensator 13 liegt ein Widerstand 14, zu dem eine Diode 15 parallel geschaltet ist. Im
wesentlichen dient er dazu, Überspannungen zu dämpfen, sowie das Auftreten einer Schwingung
zwischen der Belastung und der Stromversorgung des Wechselrichters zu verhindern.
Vom Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand 12
und dem Widerstand 14 führt ein Kurzschlußstrombegrenzungswiderstand in Form einer Drosselspule 16
weg, die mit einer Sekundärwicklung 17 induktiv gekoppelt ist, deren eines Ende an der Zugangsseite der
Drosselspule 16 und deren anderes Ende über einen Gleichrichter 18 am Minuspol der Stromversorgung
angeschlossen ist. Diese Schaltung 17, 18 dient zur Energierückgewinnung der in der Drosselspule 16 bei
Kommutierung (bzw. Löschung) gespeicherten magnetischen Energie. Das andere Ende der Drosselspule 16
ist an die eine Spannungsversorgungsleitung 20 des Wechselrichters 19 angeschlossen. Der Wechselrichter
besteht in dem dargestellten Fall aus drei parallelgeschaiteten Zweigen A, B und C, die je einer Phase
zugeordnet sind und je zwei hintereinandergeschaltete Thyristoren 22,23 mit antiparallelgeschalteten Freilaufdioden
24 und 25 aufweisen. Der gemeinsame Verbindungspunkt 26 zwischen den Freilaufdioden 24.
25 und den Thyristoren 22,23 ist an dem einen Pol eines dreiphasigen Asynchronmotors M angeschlossen. Ebenso
sind die Verbindungspunkte 27, 28 der Wechseirichterzweige B und C mit den anderen beiden Polen
des Motors verbunden. Der Wechselrichter ist mit einer allen Zweigen A, B und C gemeinsamen Thyristor-Löscheinrichtung
6 versehen, die aus einer Diode 29. einem Thyristor 30, einer Spule 31, dem Löschkondensator
42 sowie einem Ladewiderstand 32 besteht, der den Kondensator 42 über die Leitung 4 auf die volle
Spannung, die vor dem Zerhacker 3 auftritt, aufladen kann.
Die Thyristoren 22, 23 in den einzelnen Zweigen A. B und C des Wechselrichters werden von einer nicht
dargestellten Steuereinheit in einer bestimmten Reihenfolge sowie mit einer Frequenz gezündet, die von der
gewünschten Drehzahl des Asynchronmotors A-/ bestimmt ist. Das Löschen der gezündeten Thyristoren 22,
23 in den Wechselrichterzweigen erfolgt dadurch, daß der Thyristor 30 in der Löscheinrichtung gezündet wird.
Dadurch entsteht ein Kurzschluß, und die im Kondensator 42 gespeicherte Ladung reversiert zu dem
Sciiwingkreis. der aus dem Kondensator 42, der Spule 31
sowie dem Thyristor 30 besieht, und nach der Reversierung dieser Ladung kann er einen Strom, der
dem Lar.tstrom entgegengenchtet ist, durch die Zweig·;
des Wechselrichters über die Freilaufdioden treiber: und dadurch· die gezündeter· Thyristoren in den Woehsoirichterzweigen
löschen. Danach werden die erforderlichen Thyristoren nach einem im voraus festgelegten
Programm wieder gezündet. Dies wieder'/1 ■·■' : ·. h
laufend Mit Hilfe dieser Anordnung isi r<- m ■■■■>
.^je
die Drehzahl des Motors zu steuern und über die normale synchrone Drehzahl hinauszugelangen. Bei
einer höheren Drehzahl hat der Motor infolge seiner eigenen Masse oder seiner Belastung eine gewisse
Trägheit. Wird nun die nicht dargestellte Steuereinheit oder der Wechselrichter selbst ausgeschaltet, so wirkt
der Motor infolge seiner Trägheit und der angetriebenen Last oder Schwungmasse als Generator. Die im
Generatorbetrieb erzeugte Spannung kann nun durch die Freilaufdioden den Versorgungsleitungen 20, 21
aufgedrückt werden, und es entstehen bisweilen Überspannungen bei höherer; Drehzahlen, die ein
Durchschlagen von Dioden oder Thyristoren verursachen können, die in verschiedenen Zweigen und Teilen
des Wechselrichters angeordnet sind. z. B. der Bauteile. die in den Zweigen A, B. Centhalten sind.
Lim diese Teile zu schützen, ist zwischen den Versorgungsleitungen 20, 21 ein ohmscher Belastungswiderstand
33 mit einem Thyristor 34 in Reihe geschaltet. Dessen Steueranschluß 35 ist am Ausgang
eines Zürdimpulsgenerators 36 angeschlossen. Dieser Generator erhält seine Betriebsspannung ebenfalls über
die Versorgungsleitungen 20, 21 und Leitungen 37, 38. Zwischen den Leitungen 20, 21 liegt eine Reihenschaltung
von Widerständen 39, 40, die einen Spannungsteiler bilden, dessen Abgriffpunkt 41 am Eingang des
Zündimpulsgenerators 36 angeschlossen ist.
Geht man z. B. von der Annahme aus, daß der Betrieb des Zerhackers oder die Hauptversorgungsspannung
unterbrochen werden, so liefert der Motor M eine Spannung. Diese Spannung kann z. B. durch die
Freilaufdioden 24 der Zweige A und C sowie die Freilaufdiode 25 des Zweigs B zurückgeführt werden.
Sie tritt dann zwischen den Leitungen 20 und 21 als Gleichspannung mit der gleichen Polarität wie die
normale Betriebsspannung auf. So wird auch der Zündimpulsgenerator 36 durch diese Gleichspannung
über die Leitungen 37 und 38 mit Spannung versorgt. Er ist jedoch erst dann voll wirksam, wenn die Spannung
ein im Zündimpulsgenerator 36 eingestelltes Bezugsniveau übersteigt. Übersteigt die am Spannungsteiler 39,
40 gemessene Spannung das Bezugsniveau, so wird dem Steueranschluß 35 des Thyristors 34 ein Zündsignal
zugeführt und der Widerstand 33 dem Wechselrichter als feste Dämpfung parallelgeschaltet.
In Fig. 2 ist ein Beispiel des Verlaufs der Spannung
am Punkt 41 dargestellt, der dem Verlauf der Motorspannung während einer Halbperiode entspricht.
Wenn die Spannung zwischen denLeitungen 20 und 21 ansteigt und die Spannung am Punkt 4t (Fi g. 1) dabei
die Bezugsspannung Vref überschreitet, wird der
Thyristor 34 im Zeitpunkt a gezündet, wonach die Spannung dem gestrichelt dargestellten Verlauf bis zum
Zeitpunkt b folgt, in dem der Thyristor 34 gelöscht wird, während gleichzeitig die Thyristoren im Wechselrichter
gelöscht werden. Tritt danach imm'er noch eine Überspannung auf, so wird der Thyristor 34 im
Zeitpunkt al wieder gezündet.
F i g. 3 stellt ein Ausführungsbeispiel des /ündimpulsgenerators
36 dar. Der Spannungsteiler 39, 40 ist über Anschlüsse 68, 43 mit den Versorgungsleitungen 20, 21
des Wechselrichters verbunden. Eine Meßspannung wird am Punkt 41 abgenommen und der Basis eines
Transistors 44 zugeführt, in dessen Emitterkreis eine
Z-Diode 45 zur Bildung der Bezugsspannung Vrcr liegt.
Eine in Durchlaßrichtung in bezug auf die Spannung an den Anschlüssen 68 und 43 gepolte Diode 4 . die mit dem
Widerstand 40 in Reihe geschaltet ist. sowie eine umgekehrt, d. h. in Sperrichtung gepolte Diode 47. clic
zu einem Kondensator 48 parallelgeschalte ist. sorgen für die Glätuing gegebenenfalls pulsierender Spannungen
an den Leitungen 20, 21. Der Transisior 44 kann ebenso wie der Zündimpulsgenerator selbst über die
Leitungen 20, 21 in dem dargestellten Beispiel übe einen Widerstand 50, gefolgt von einer im Nebenschluß
geschalteten Z-Diode 51, versorgt sein. Ein Kondensator 52 dient zur Glättung der somit stabilisierten, über
die Anschlüsse 43, 49 und den Widerstand 50 zugeführten Spannung.
Überschreitet die Spannung am Punkt 41 die Zcnerspannung der Z-Diode 45. so wird der Transistor
44 plötzlich leitend, und sein Kollektor zieht einen Strom über den Widerstand 53. wodurch ds·: Kollekturspannung
abnimmt. Der Kollektor des Transistors 44 ist mit der Basis eines PNP-Transistors 54 verbunden, der
den Eingang zweier als Unijunction-Transistor geschalteter Transistoren 54, 55 bildet. Der Kollektor des
Transistors 55, der ein NPN-Transistor ist. ist mit der Basis des Transistors 54, sein Emitter über einen
Widerstand !56 mit dem Minuspol der Spannt;ngs\ ersorgung
und seine Basis mit dem Kollektor des Transistors 54 verbunden, der über einen «Widerstand 57 ebenfalls
mit dem Minuspol verbunden ist. Die Schaltung 54, 55 wird im wesentlichen über eine Diode 58 von der
Spannung eines von einem Spannungsteiler 60, 61 aufgeladenen Kondensators 59 gespeist.
Wenn der Thyristor 44 plötzlich leitend wird, kippt
die Transistorschaltung 54, 55 und gibt b;i Entladung des Kondensators 59 über den Widerstand 57 einen
Rechteckimpuls ab. Tritt nach erneuter Aufladung des Kondensators 59 auf das gewünschte Niveau am Punkt
41 weiterhin eine Überspannung auf. so wird ein neuer Imnuls abgegeben. Diese Rechteckimpuise werden über
Widerstände 62, 63 einem Transistor M zugeführt,
dessen Kollektor über die Primärwicklung eines lmpuistrangformators 65 und einen Wide-stand 66 am
Pluspol und dessen Emitter am Minuspol der stabilisierten Spannung liegt Die Rechteckspannung wird von der
Primärwicklung des Transformators 65 differenziert und die dabei auftretende positive Impulsspitze wire
durch eine parallel zur Primärwicklung angeordnet« Diode 67 unterdrückt. Der negative bei der Differentia
tion auftretende Impuls wird auf der Sekundärseite al: positiver Impuls abgenommen und den Steueranschlul
35 des Thyristors 34 (F i g. 1) zugeführt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Anordnung zur Speisung eines Asynchronmotors
über einen mit Freülaufdioden versehenen s
Wechselrichter, der von den zwei Versorgungsleitungen eines Gleichstrom.-Zwischenkreises, der
durch eine Drossel zur Kurzschlußstrombegrenzung in einer der Versorgungsleitungen in zwei Abschnitte,
die Gleichstromversorgungsseite und die Wechselrichterseite unterteilt ist mit Gleichstrom versorgt
ist. mit einer aus einer Reihenschaltung eines ohmseben Widerstandes und eines Thyristors
bestehenden, zwischen den Versorgungsleitungen angeordneten Spannungsbegrenzereinrichtung, deren
Thyristor bei Überspannungen durch eine Steuereinrichtung zündbar ist, und mit einer
einzigen, allen Wechselrichterzweigen zugeordneten Thyristor-Löscheinrichtung auf der Wechselrichterseite
des Gleichstrom-Zwischenkreises, dadurch gekennzeichnet, daß die Thyristor-Löscheinrichtung
nur einen einzigen Thyristor (30) in einem Kurzschlußpfad (6) zwischen den Versorgungsleitungen
(20, 21) aufweist und die Spannungsbegrenzereinrichtung (33, 34) auf der Wechselrichterseite
des Gleichstromzwischenkreises angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der die Steuereinrichtung eingangsseitig an dem Abgriff
eines zwischen die Versorgungsleitungen geschalteten Spannungsteilers gelegt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannungsteiler (39, 40) und alle mit Spannung zu versorgenden Teile der Steuereinrichtung
(36) auf der Wechselrichterseite des Gleichstrom-Zwischenkreises zwischen den Versorgungsleitungen
(20,21) angeschlossen sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (36)
einen Zündimpulsgenerator aufweist, der beim Auftreten einer Überspannung einen längeren
Zündimpuls oder eine Zündimpulsfolge über einen einstellbaren Zeitabschnitt abgibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK551772A DK132599C (da) | 1972-11-08 | 1972-11-08 | Overspendingsbeskyttelsesanordning for en inverter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2352447A1 DE2352447A1 (de) | 1974-05-16 |
| DE2352447B2 true DE2352447B2 (de) | 1976-09-16 |
| DE2352447C3 DE2352447C3 (de) | 1981-12-10 |
Family
ID=8143106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732352447 Expired DE2352447C3 (de) | 1972-11-08 | 1973-10-19 | Anordnung zur Speisung eines Asynchronmotors über einen mit Freilaufdioden versehenen Wechselrichter |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS55765B2 (de) |
| CH (1) | CH560476A5 (de) |
| DE (1) | DE2352447C3 (de) |
| DK (1) | DK132599C (de) |
| FR (1) | FR2205769B1 (de) |
| GB (1) | GB1441595A (de) |
| NL (1) | NL7315255A (de) |
| SE (1) | SE397028B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH593578A5 (de) * | 1975-06-05 | 1977-12-15 | Siemens Ag | |
| FI81701C (fi) * | 1988-05-17 | 1990-11-12 | Kone Oy | Oeverspaenningsskydd foer riktarbryggor. |
| JPH03261377A (ja) * | 1990-03-09 | 1991-11-21 | Toshiba Corp | 電力変換装置の保護装置 |
| DE59004622D1 (de) * | 1990-04-06 | 1994-03-24 | Siemens Ag | Schutz- und Überwachungseinrichtung für eine Pulswiderstandsanordnung eines Spannungszwischenkreisumrichters. |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1513532A1 (de) * | 1965-09-25 | 1969-12-04 | Siemens Ag | Verfahren zum Betrieb einer Anordnung zur Steuerung der Drehzahl und Drehrichtung einer Drehfeldmaschine |
| DE1538293B2 (de) * | 1966-09-08 | 1976-05-06 | Bbc Ag Brown, Boveri & Cie., Baden (Schweiz) | Rueckspeiseeinrichtung bei der speisung von gleichstrommotoren aus netzen |
| DE1563471C3 (de) * | 1966-09-30 | 1973-11-15 | Unger, Franz, Prof. Dr., 3300 Braunschweig | Schaltungsanordnung zur Speisung der Ankerwicklung einer Gleichstrommaschine |
| DE1638611C3 (de) * | 1967-09-29 | 1975-03-06 | Siemens Ag, 1000 Berlin U. 8000 Muenchen | Anordnung zum Bremsen einer Drehfeldmaschine |
| DE1613774C3 (de) * | 1968-02-15 | 1979-08-30 | Danfoss A/S, Nordborg (Daenemark) | Wechselrichter |
| GB1230206A (de) * | 1968-11-12 | 1971-04-28 | ||
| DE2114121A1 (de) * | 1971-03-20 | 1972-09-28 | Licentia Gmbh | Schaltungsanordnung zur kombinierten Netz- und Widerstandsbremsung von elektrischen Triebfahrzeugen |
-
1972
- 1972-11-08 DK DK551772A patent/DK132599C/da not_active IP Right Cessation
-
1973
- 1973-10-19 DE DE19732352447 patent/DE2352447C3/de not_active Expired
- 1973-10-23 CH CH1492373A patent/CH560476A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-11-05 SE SE7315009A patent/SE397028B/xx unknown
- 1973-11-07 NL NL7315255A patent/NL7315255A/xx not_active Application Discontinuation
- 1973-11-07 FR FR7339551A patent/FR2205769B1/fr not_active Expired
- 1973-11-08 GB GB5197373A patent/GB1441595A/en not_active Expired
- 1973-12-12 JP JP13926573A patent/JPS55765B2/ja not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2352447A1 (de) | 1974-05-16 |
| SE397028B (sv) | 1977-10-10 |
| CH560476A5 (de) | 1975-03-27 |
| DK132599C (da) | 1976-05-31 |
| FR2205769B1 (de) | 1981-04-30 |
| JPS5090918A (de) | 1975-07-21 |
| GB1441595A (en) | 1976-07-07 |
| DE2352447C3 (de) | 1981-12-10 |
| DK132599B (da) | 1976-01-05 |
| FR2205769A1 (de) | 1974-05-31 |
| JPS55765B2 (de) | 1980-01-10 |
| NL7315255A (de) | 1974-05-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1190095C2 (de) | Statischer frequenzumformer | |
| DE3341398C2 (de) | ||
| DE2610647C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Erfassen und Einleiten von Maßnahmen zur Beseitigung eines durch einen fehlleitenden Gleichrichter bewirkten gleichstromseitigen Kurzschlusses in einem gleichrichterbrückengesteuerten Motorantriebssystem | |
| DE1438629A1 (de) | Elektrische Schaltung zur Steuerung der einer Belastung zugefuehrten Leistung | |
| DE3335220A1 (de) | Phasenregelschaltung fuer eine niederspannungslast | |
| DE1763492C3 (de) | Fühleinrichtung für die Strombegrenzungseinrichtung einer Regeleinrichtung | |
| DE2352447B2 (de) | Anordnung zur speisung eines asynchronmotors ueber einen mit freilaufdioden versehenen wechselrichter | |
| DE1806620A1 (de) | Durch einen elektronischen Schalter geregelter Gleichstrommotor | |
| DE1917572A1 (de) | Wechselrichter konstanter Frequenz mit moeglicher Frequenzerhoehung | |
| EP0350639B1 (de) | Vorrichtung zur Begrenzung des Eingangsstromes eines Speisegerätes | |
| DE2115807A1 (de) | Erdschlußschutzeinrichtung fur elektrische Gerate mit in Stern ge schalteten Wicklungen | |
| DE69600236T2 (de) | Elektrozaungerät | |
| DE2410926C3 (de) | Schaltungsvorrichtung zum dynamischen Bremsen eines Gleichstrommotors | |
| DE1613691C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Begrenzung des Induktionsstromes in einem Induktions motor | |
| DE1513726A1 (de) | Anordnung zur UEberwachung der Speisung eines mehrphasigen Verbrauchers | |
| DE2635763A1 (de) | Brandmeldeanlage mit mehreren ueber eine meldeschleife betreibbaren meldern | |
| DE1588405B1 (de) | Stromversorgungseinrichtung zum Aufladen einer Kraftfahrzeugbatterie | |
| AT232604B (de) | Schaltung mit gesteuerten Gleichrichtern | |
| DE2824474A1 (de) | Steuerschaltung zum betrieb eines induktionsmotors | |
| DE1638856A1 (de) | Anordnung zum Erzeugen von Impulsen | |
| DE1916290A1 (de) | Elektrische Stromversorgungsanlage | |
| DE2335710A1 (de) | Telemetriesystem | |
| DE3119889C1 (de) | Schutzschaltung für einen Thyristor in einem Kondensator-Thyristorschalter | |
| DE1299355B (de) | Verfahren und Anordnung zur Erfassung von Fehlern in elektrischen Netzwerken | |
| DE1488112C (de) | Statischer Frequenzumformer für drehzahlgesteuerte Drehstrommotoren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |