DE2352365C3 - Korrekturlinse zum Herstellen eines Bildschirmes einer Farbfernsehbildröhre - Google Patents
Korrekturlinse zum Herstellen eines Bildschirmes einer FarbfernsehbildröhreInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Korreklurlinse
gemäß dem Oberbegriff des Palentanspruchs 1.
Bei einem aus der US-PS 26 25 734 bekannten Verfahren zum Herstellen von Lumineszenzschinnen
für Loclimasken-Farbfernsehbildröhren wird die Lochmaske als photographische Schablone für das Aufkopieren
der verschiedenen Leuchtstoffbereiche verwendet. Zwischen der beim Kopieren verwendeten Lichtquelle
und der Lochmaske muß dabei eine asphärische Korrekturplatte oder Korrekturlinse angeordnet werden,
um zti erreichen, daß das zum Kopieren verwendete Licht auf die selben Bereiche des Bildschirms
auftrifft, wie die Elektronenstrahlbündel beim Betrieb der fertigen Röhre. Solche Korrekturlinsen und
die mit ihnen korrigierbaren Abbildungsfehler sind z. B. in den US-PS 28 85 935, 38 28 691 (Degruppierungsfehler)
und den US-PS 28 17 276, 28 85 935, 32 79 340 und Sb 28 850 (Verschiebungsfehler). Die Korrekturlinsen,
die in den beiden als letztes erwähnten Patentschriften beschrieben sind, haben eine Oberfläche, die durch
knick- oder stufenartige Diskontinuitäten in verschiedene Bereiche unteneilt ist. Die durch die Diskontinuitäten
unterteilten Bereiche können die Form von Streifen, Quadraten oder unregelmäßig begrenzten Flächen
haben. An den die Diskontinuitäten bildenden stufenartigen Flächen solcher Linsen tritt eine Reflexion bzw.
Brechung des die Korrekturlinse durchsetzenden Lichtes auf, die Unscharfen und l-chlbeiichtungen
verursachen kann. Es ist außerdem bereits aus der US-PS 22 46 098 eine Fresnel-Linse bekannt, bei der die
stufenurtiuen Verbindungsflächen zwischen den einzel-Zonen
der Linse parallel zu den einfallenden ichistrahlen verlaufen, um eine unerwünschte Brechung
oder Reflexion des Lichtes zu vermeiden.
Drr vorliegenden Erfindung liegt, ausgehend von
diesem Stand der Technik die Aufgabe zugrunde,
Störreflexionen zu vermeiden, die trotz der oben
geschilderten Maßnahmen bei bestimmten Korrektur-
Hnsenkonstruklionen auftreten können.
Diese Aufgabe wird bei einer Korrekturlinse der
ίο eingangs genannten Art gemüß der Erfindung durch die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1
gCDie Unteransprüche betreffen Weiterbildungen und
vorteilhafte Ausgestaltungen einer solchen Korrektur-
' Die Korrekturlinse gemäß der Erfindung gewährleistet daß StörreflexioiK'ii von Lichtstrahlen, die von zwei
verschiedenen virtuellen Lichtquellen herzukommen scheinen, so klein wie möglich gehalten werden.
Im folgenden wird die Erfindung unier Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; es zeigen
Fig. 1 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teiles einer Korrekturlinse, an Hand derer die der
Erfindung zugrundeliegende Aufgabe erläutert wird;
und . ., .
F i g. 2 eine Schnittansicht eines Teiles einer Korrekturlinse
gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Teils
einer Korrekturlinse 60 mit einer Diskontinuität 72, die
einschließlich eines hervortretenden Teiles auf eine virtuelle Lichtquelle 61 ausgerichtet ist. Zwischen zwei
L insenelementen 64 und 66 befindet sich eine Diskontinuität
mit zwei Teilen, einer inneren Grenzfläche 68 und einer äußeren Stufenfläche 70. In diesem Falle ist das
Linsenelement 60 niederer als das Linsenelement 64, um die für das Kopieren des Bildschirms erforderliche
Korrektion zu bewirken. Wenn daher ein Lichtstrahl 63, der von einer nicht dargestellten Lichtquelle kommt,
durch die Linse hindurch tritt, wird er zunächst an der
unteren Linsenfläche 72 gebrochen und verläuft dann parallel zum inneren Linsenteil 68, bis er an der oberen
Linsenoberfläche 74 austritt und dabei wieder gebrochen wird. Weil nun das Element 66 niedriger als das
Element 64 ist, wird der Lichtstrahl 63 von der äußeren
Stufenfläche 70 weggebrochen und verursacht eine Fehlbelichtung auf dem Schirm.
Dieses Problem wird durch eine Linsenanordnung gemäß Fig. 2 gelöst. Diese Korrekturlinse 80 ist in
ähnlicher Weise wie die Linse 60 gemäß Fig.4
hergestellt, nur mit dem Unterschied, daß die Neigung
der'stufenfläche abgeändert wurde, um Reflexionen
weiugehend zu vermeiden. Wenn ein Lichtstrahl 83 durch die Grundfläche 82 der Linse 80 in ein
Linsenelement 86 eintritt, so verläuft er zum inneren Teil 89 der Grenzfläche 85 parallel und kommt
scheinbar von einer virtuellen Lichtquelle 81. Wenn jedoch der Strahl 83 durch die Linsenoberfläche 84
hindurchtritt, scheint er von einer zweiten virtuellen Lichtquelle 87 zu kommen. Um daher sicher zu gehen,
uaß an der Grenzfläche 85 die Reflexion unterbunden wird, wird der äußere Teil 88 der Grenzfläche
abgeschrägt, so daß er im wesentlichen der Richtung des Lichtes, das von der zweiten virtuellen Lichtquelle 87
kommt, etwa parallel liegt. Bei der Wahl des f>5 Neigungswinkels für den äußeren Teil 88 muß jedoch
auch den Lichtstrahlen Rechnung getragen werden, die durch das Linsenelement 84 gehen. Beispielsweise wird
der Lichtstrahl 90 bei Eintritt in das Linsenelement 92
Kcbro-hcn und scheint von der erster, virtuellen
L ichtquelle 81 zu kommen. Wenn der äußere I eil 88 der Grenzfläche 85 derart abgeschrägt werden win Ie. dall
er der I ichtriehtung von der zweiten virtuellen Lichtquelle 87 genau parallel lieg., so würde das Licht
.,m Element 92 im Inneren reflektiert werden. Daher
muli der Neigungswinkel des äußeren Teiles einen Kompromiß darstellen, um sowohl die innere als auch
die äußere Reflexion möglichst klein zu halten.
Die beschriebenen Korrekturlinsen können aus jedem geeigneten Material, beispielsweise aus Glas
oder optischem Kunststoff hergestellt werden. Wenn die 1 insen aus Glas hergestellt weiden, so sollten die
linsen der einzelnen Bereiche vorzugsweise derart gebildet sein, daü jede Räche- und jede CJreitz.Machc in
geeigneter Weise geschlill'en werden kann. Nachdem
die Teile geschliffen und poliert worden sind, weiden sie /u der KoiTekiurlinse zusammengefügt. Wenn die
Linsen aus optischem (Jualiiätskunslslol'f hergestellt
werden, so können sie durch l'rcllformung des
Kunststolfes in einer geeigneten Form hergestellt werden. Vorzugsweise besteht die PrelJform aus einer
Anzahl von Segmenten aus einem Material, beispielsweise aus rostfreiem Stahl, das in geeigneter Weise
geschliffen wurde, um den an die Linsen gestellten Anforderungen zu genügen. Die Segmente werden in
einer geeigneten Kinspanmornchtung zusammengehalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Korrekturlinse mit mindestens zwei durch eine
Diskontinuität getrennten Unsenelementen lür eine
Einrichtung zum Herstellen eines Bildschirmes einer Farbfernsehbildröhre, bei welcher der Bildschirm
mittels einer Lichtquelle durch die Kbrrektur.inse
belichtet wird und die Lichtstrahlen von der Lichtquelle beim Eintreten in die Korrekturlinse
gebrochen werden, so daß sie von einer ersten virtuellen Lichtquelle herzukommen scheinen sowie
beim Austreten aus der Korrekiurlin.se ein zweites Mal gebrochen werden, so daß sie dann von einer
zweiten virtuellen Lichtquelle herzukommt η scheinen, dadurch gekennzeichnet, daß Hie
Diskontinuität einen stufenarligen Oberflächenbereich (88) enthält, dessen Richtung zwischen den
Richtungen des von der ersien bzw. zweiten virtuellen Lichtquelle auszugehen scheinenden Lichtes
liegt.
2. Korrekturlinse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Glas besteht.
3. Korrekturlinse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus getrennten Linsenelementen
(14, »6, 18, 20, 64, 66, 86, 92) besteht, die an
den Diskontinuitäten (24, 26, 28, 30, 62, 85), welche eine Grenzfläche zwischen den Linsenelementen
bilden, zusammengesetzt ist.
4. Korrekturlinse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem einheitlichen
homogenen Material hergestellt ist.
5. Korrekturlinse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kunststoff besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US29864372A | 1972-10-18 | 1972-10-18 | |
| US29864372 | 1972-10-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2352365A1 DE2352365A1 (de) | 1974-05-09 |
| DE2352365B2 DE2352365B2 (de) | 1977-02-03 |
| DE2352365C3 true DE2352365C3 (de) | 1977-09-22 |
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