DE2352357A1 - Halbleitergehaeuse - Google Patents
HalbleitergehaeuseInfo
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- Wire Bonding (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
DIPL.-ING. LEO FLEUCHAUS DR.-ING. HANS LEYH
DIPL.-ING. ERNST RATHMANN
München 7i, 12. Oktober 1973
Melchloretr. 42
Unser Zeichen; MOlOOP-1067
Motorola, Inc. 94-01 West Grand Avenue Franklin Park, Illinois
V.St.A.
Halbleitergehäuse
Die Erfindung betrifft ein Halbleitergehäuse mit niedrigem Wert für parasitäre elektrische Komponenten, wobei auf einem
metallischen-Basisteil eine erste thermisch leitende und elektrisch isolierende Schicht, die auf der Oberfläche mit
einer Metallschicht versehen ist, und eine zweite elektrisch isolierende sowie mit ersten und zweiten metallischen Bereichen versehene Schicht angeordnet sind? und mit auf den ersten
und zweiten metallischen Bereichen jeweils angebrachten sowie aus dem G-ehäuse herausstehenden Leiterelementen*.
Bei Mikrowellenfrequenzen begrenzen parasitäre Induktivitäten und Kapazitäten, die sich zwangsläufig aufgrund der Anschlussleitungen=
des Gehäuses ergeben, sowohl die Verstärkung als auch die Bandbreite der in dem Gehäuse untergebrachten Transistoren«
Diese parasitären Induktivitäten und Kapazitäten, wie sie sich aufgrund der Formgebung des Halbleitergehäuses
Fs/wi ergeben
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ergeben, können auch andere Schwierigkeiten in der Schaltung verursachen, z.B. in Form von parasitären bzw. durch Nebenkopplungen
hervorgerufenen Schwingerscheinungen, die sich insbesondere dann einstellen, wenn, die"Halbleiteranordnungen
bei sehr hohen Frequenzen eingesetzt werden. Besonders kritisch dabei sind die parasitären Induktivitäten der eingangsseitigen
Leitungsanschlüsse sowie der nach Masse geführten Leitungsanschlüsse eines Mikrowellengehäuses. Die Induktivität der
nach Masse geführten Leitungsanschlüsse ist besonders kritisch, da sie nicht zugänglich ist und nicht mit Hilfe zusätzlicher
externer Komponenten durch Abstimmung kompensiert werden kann. Die kritische parasitäre Kapazität Ist die Rückkopplungskapazität zwischen dem ausgangsseltlgen Leiterelement und
dem eingangsseitigen Leiterelement„ die ebenfalls nicht durch
zusätzliche abgestimmte Komponenten kompensiert werden kann. Bei den meisten Anwendungsfällen für Mikrowellentransistoren
ist es erforderlich, den Emitter hzi-i. die Basis mit Masse zu
verbinden. Jedoch muss der ^qI I ekt organs chi us s derartig ausgebildet
sein, dass er eine niedrige thermische Impedanz bezüglich der Wärmeableitung aufweist, um die durch Verlustleistung
entstehende Wärme vom Transistor und dessen PN-Übergangen
möglichst gut abzuleiten. Aus diesen Anforderungen resultiert eine Vielzahl von Techniken zum Kapseln von Transistoren,
wobei die Anschlusslelttingen auf verschiedenen Ebenen angebracht und eine Vielzahl von elektrisch leitenden
Teilen sowie elektrisch isolierenden Teilen miteinander verbunden werden. Eine niedrige thermische Impedanz zwischen dem
Halbleiterplättchen und einem metallischen Basisteil lässt sich herkömmlicherweise mit Hilfe einer BeryHerde-Scheibe (BeO)
verwirklichen, die mit metallischen Flächen zum Kontaktieren des Kollektors versehen ist» Bas Halbleiterplättchen wird auf
dieser Bery Horde-Scheibe befestigt«. Bei bekannten Gehäusen
sind in der Bery Herde-Scheibe Öffnungen vorgesehen, durch welche vom Basisteil aus Stifte -/erlaufen, um Kontaktanschlüsse
zum Halbleiterplättchen. vorzusehen, die eine niedrige
~ 2 - Induktivität
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Induktivität aufweisen. "Jedoch ist die Herstellung von Beryll·-
erde-Scheiben mit Öffnungen extrem schwierig, so dass sich
ungewöhnlich hohe Fabrikationskosten für viele Anwendungsfälle ergeben. Diese Gehäuse leiden also in wirtschaftlicher
Hinsicht unter dem Einfluss der komplexen konstruktiven Ausgestaltung. Von besonderer Bedeutung für die hohen Kosten bei
den bekannten Gehäusen ist die spezielle Formgebung -der aus BerylLerde bestehenden Scheiben und die vielschichtige konstruktive
Ausgestaltung der metallischen Basisteile sowie die konstruktive Gestaltung der Leiterelemente und der dazwischenliegenden
isolierenden Schichten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,' ein Gehäuse
für im Mikrowellenbereicn betriebene Halbleiterelemente zu
schaffen, das sehr niedrige parasitäre elektrische Komponenten und eine" wirtschaftliche Herstellung gewährleistet. Insbesondere
soll es möglich sein, die Induktivität der Emitteranschlussleitungen
auf ein Minimum herabzudrücken und den
thermischen Widerstand zx-jxsetien dem Halbleiterplättchen und ■
dem Basisteil möglichst gering zu halten.
Diese Aufgabe wird, ausgeixend von dem eingangs erwähnten
Halbleitergehäuse, erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
neben der thermisch leitenden und elektrisch isolierenden Schicht auf dem Basisteil zumindest eine erste Kontaktierschiene
angebracht ist, welche die Oberfläche des Basisteils
>erragt, und dass in der zuzeiten elektrisch isolierenden
Scnicht eine Öffnung ausgebildet ist, innerhalb vrelcher die
Oberfläche des Basisteils, die thermisch leitende und elektrisch isolierende Schicht und die Kontaktierschiene"freiliegend
angeordnet sind.
Weitere Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
von weiteren Ansprüchen.
- 3 - Die
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Die Erfindung lässt sich "besonders vorteilhaft "bei einem
Mikrowellengehäuse verwirklichen, bei dem auf dem Basisteil
zwei parallel zueinander verlaufende Kontaktierschienen in dessen Oberfläche ausgebildet sind. Zwischen diesen beiden
Kontaktierschienen ist eine rechteckige Keramikschicht aus BeryHsrde angeordnet, die als elektrische Isolation gegenüber
dem Basisteil wirkt, jedoch einen sehr geringen thermischen
Widerstand zwischen dem ilalbleiterplättchen auf der Beryllerde-Scheibe
und dem Basisteil gewährleistet. Die freiliegende Oberfläche der BeryHerde-Scheibe ist mit einer Metallschicht
versehen, die als Kontaktierfläche für den Kollektoranschluss des Halbleiterplättchens dient. Die Kontaktierschienen haben
eine Höhe, die etwa der Dicke der BeryHsrde-Scheibe entspricht,
um die Befestigung der Kontaktierdrähte an diesen Schienen möglichst einfach zu gestalten und die Induktivität
sowie den Widerstand dieser Kontaktierdrähte möglichst gering zu halten. Eine weitere elektrisch isolierende Schicht aus
Aluminiumoxyd ist auf dem Basisteil angeordnet und im Zentrum mit einer Öffnung, versehen, in der die beiden Kontaktierschienen
und die BeryUerde-Scheibe zu liegen kommen. An der Aluminiumoxyd-Scheibe sind zwei metallische Leiterelemente
angebracht, die z.B. als Basisanschluss und als Kollektoranschluss für einen Transistor dienen können. Zwischen den
Kontaktierflächen des Emitters des Halbleiterplättchens und den Kontaktierschienen können eine Vielzahl von Kontaktdrähten
hin- und hergeführt werden, wobei diese vorzugsweise symmetrisch nach entgegengesetzten Seiten zu den beiden Kontaktierschienen
geführt werden. Dadurch lässt sich die Länge der Drähte und die Induktivität auf einem Minimum halten. Mit
einer weiteren Vielzahl von Anschlussdrahten wird eine Verbindung
zwischen der Kollektorkontaktfläche auf der Berylbrde-Scheibe
und dem dem Kollektor zugeordneten Leiterelement her-
gestellt. Auf diese Weise lässt sich auch für diese Leiterstrecke eine möglichst niedrige Impedanz vom Leiteranschluss
zum Kollektor des Halbleiterplättchens ermöglichen. Entspx-echend
- 4 - sind
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sind auch die Basiskontaktflächen auf dem Halbleiterplättchen
über eine Vielzahl von parallel geführten Drähten mit dem zugeordneten Leiterelement auf der Aluminiumoxydschicht
verbunden, um auch für diese Leiterstrecke eine möglichst niedrige Impedanz zwischen dem der Basis zugeordneten Leiterelement
und der. Basiselektrode des Halbleiterplättchens zu schaffen. Durch eine entsprechende Abdeckung, die hermetisch
mit dem Gehäuse verbunden ist, werden die Anschlussteile im Innern des Gehäuses vor äusseren Einflüssen geschützt.
Die Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in
Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Ausführungsform gemäss Fig.
1, aus dem eine hermetische Abdichtung des Mikrowellengehäuses entnehmbar ist.
Gemäss Fig. 1. .umfasst ein Mikrowellengehäuse 10 einen Basisteil
14, von dem zwei parallel zueinander verlaufende Kontaktierschienen 22 und 24 mit rechteckigem Querschnitt abstehen.
Auf dem Basisteil ist eine isolierende Keramikschicht 18 angebracht, in der eine rechteckige Öffnung 20 ausgebildet ist.
Die Kontaktierschiene^n 22 und 24 befinden sich innerhalb dieser
Öffnung 20. Zwischen den Kontakt!erschienen 22 und 24 ist
auf dem aus Silber bestehenden Basisteil 14 eine thermisch leitende und elektrisch isolierende Keramikschicht 26 aufgelötet.
Das Halbleiterplättchen 30 eines Mikrowellentransistors
ist mit einer Metallschicht 28 verbunden,' die auf der freiliegenden Oberfläche der Keramikschicht 26 ausgebildet ist.
An gegenüberliegenden Seiten der Öffnung 20 sind auf der Oberfläche der Keramikschicht 18, die-aus Aluminiumoxyd bestehen
- 5 - kann
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kann, metallische Bereiche 32 und 34 ausgebildet. Zu dem
metallischen Bereich 34 verläuft ein Leiterelement 36, das
seitlich über das Mikrowellengehäuse 10 absteht. Ein weiteres Leiterelement 38 ist auf dem metallischen Bereich 32
angeordnet und ragt ebenfalls aus dem Mikrowellengehäuse 10 heraus.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der
Basisteil 14 aus einem prägbaren Metall, vorzugsweise Silber, ausgeformt und mit einer Trägerschicht 16 verbunden, die aus
einem anderen Metall, wie z.B. Kupfer, bestehen kann. Diese
Trägerschicht 16 kann z.B. auch mit einem Gewindeansatz versehen sein, um das Mikrowellengehäuse 10 einfach auf einem
Chassis montieren zu können. Für andere Anwendungsfälle, z.B.
bei einer Anordnung des Mikrowellengehäuses im Verlauf einer Bandleitung kann auch auf die Trägerschicht 16 verzichtet
werden. Die beiden Kontaktierschienen 22 und 24 sind aus dem
Basisteil 14- herausstehend beim Prägen mit ausgebildet. Die Keramikschicht 18 besteht aus Aluminiumoxyd und ist mit dem
Basisteil 14, wie bereits erwähnt, verlötet. Es mag vorteilhaft sein, für gewisse Anwendungsfälle die Keramikschicht aus
zwei separaten Teilen herzustellen, wobei jeder einzelne Teil jeweils neben einer entsprechend zugeordneten Kontaktierschiene
angebracht ist. -Die thermisch leitende und elektrisch isolierende
Keramikschicht 26 besteht vorzugsweise aus Berylerde und ist auf den Basisteil 14 zwischen den Kontaktierschienen
22 und 24 aufgelötet. Das Halbleiterplättchen 30 des Mikrowellentransistors
kann in herkömmlicher Weise auf der die Keramikschicht 26 überziehenden Metallschicht 28 angelötet
sein. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, kann eine Vielzahl von Kollektoranschlussdrähten
40 mit dem Leiterelement 36 einerseits und dem Kollektorkontaktbereich 28 andererseits verbunden sein.
Eine Vielzahl von Basisanschlussdrähten 42 kann mit der Basiselektrode des Transistors 30 und mit dem Leiterelement 38 verbunden
sein. Eine weitere Vielzahl von parallel geführten
- 6 - Drähten
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- , _ HOlOOP-1067
Drähten 44 kann .stichartig von der Kontaktierschiene 22 zur '
Emitterelektrode des Transistors und auch zur Kontaktierschiene 24 geführt, und mit diesen verbunden sein. Die "Verwendung
der getrennten Kontaktierschienen 22 und 24 mit einer
etwa gleichen Höhe wie die Dicke der isolierenden Berylerde-Schicht
26 ermöglicht,die Kontaktierung mit kürzest möglichen Drahtlängen vorzunehmen, wodurch eine Verringerung der Induktivität
einerseits und eine Vereinfachung des Kontaktierverfahrens andererseits möglich ist. ..
Eine bevorzugte Ausführungsform für das hermetische Abdichten
des Mikrowellengehäuses 10 ist in Fig. 2 dargestellt. Mit den
metallischen Bereichen 32 und 34 sowie mit den Leiterelementen
36 und 38 und der Keramikschicht 18 aus vorzugsweise Aluminiumerde
ist ein gläserner Dichtring 46 verschmolzen. Ein weiterer gläserner Dichtring 48. ist mit einem Metallring 50
einerseits und andererseits mit den Leiterelementen'36 und
38 und ausserdem mit dem unteren Dichtring 46 verschmolzen. Auf den Metallring 50 ist sodann ein metallischer Deckel 52
elektrisch aufgeschweisst. Die Rückkopplungskapazität des
Mikrowellengehäuses 10 ist extrem klein, da zwischen dem als
Basisanschluss dienenden Leiterelement 38 und dem als Kollek—
toranschluss dienenden Leiterelement 36 keine Überlappung vorhanden ist. Wenn der Transistor in Basisschaltung betrieben
wird, ist mit den Kontaktierschienen 22 und 24 die Basiselektrode anstelle der Emitterelektrode verbunden, wobei sich
ebenfalls eine extrem niedrige Euckkopplungskapazität ergibt. Die maschenartige Kontaktierung ergibt sich aus einem Kontak—
tierverfahren, bei dem ein einziger Draht nacheinander zu zumindest drei verschiedenen Punkten geführt und jeweils
damit verlötet bzw. verschweisst wird. In dem Mikr.owellengehäuse 10 bilden die parallel geführten Drähte 44 für den
Eraitteranschluss einen Dipol,, wodurch die Induktivität verringert
wird. Es ist jedoch auch möglich, diese der Kontaktierung des Emitters dienenden Drähte 44 von der einen
- 7 - Kontaktierschiene
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Kontaktierschiene zum Emitterkontaktbereich auf dem HaIbleiterplättchen
30 und wieder zurück zu einem daneben liegenden Punkt auf derselben Kontaktierschiene zu führen. Mit der
nächsten maschenartigen Kontaktierung kann der nächste Emitterkontaktbereich mit der anderen Kontaktierschiene in derselben
Veise verbunden x-rerden. Die Induktivitäten, die sich
durch diese beiden Arten der Kontaktierung ergeben, sind im wesentlichen gleich. Das Mikrowellengehäuse 10 ist beispielsweise
mit einer Basisteil-Abmessung von etwa 3,9 x 7»6 mm
ausgeführt worden, wobei eine Rückkopplungskapazität zwischen dem Kollektor und der Basis von etwa 0,012piJ eine Eingangsinduktivität der Basisleitung von etwa 0,InH und eine Masseinduktivität
der Emitterleitung von·etwa 0,05nH festgestellt werden konnten. Um eine gleichförmige Impedanz für Mikrowellenfrequenzen
von jedem Anschluss zu jedem Punkt der entsprechenden Elektrode des Transistorplättchens 30 zu erhalten,
wird eine symmetrische Einspeisung vorgesehen. Dabei versteht man unter der symmetrischen Einspeisung die Verwendung
von relativ gesehen gleichen Drahtlängen zwischen dem Leiterelement und dem benachbarten Kontaktbereich einer Elektrode
auf dem Halbleiterplättchen. Wenn diese Kontaktierdrähte für eine Elektrode symmetrisch angeordnet sind und
gleiche Drahtlängen aufweisen, werden diese Voraussetzungen
für eine symmetrische Einspeisung erfüllt. Wenn jedoch die Drahtlängen wesentliche Unterschiede aufweisen, ergeben sich
auch unterschiedliche Induktivitäten, so dass viel mehr Energie zu demjenigen Kontaktbereich des Halbleiterplättchens
übertragen wird, das über kürzere Kontaktdrähte angeschlossen ists als zu dem über längere Eontaktdrähte angeschlossenen ■
Kontaktbereich. Da in der Regel mehr Strom über den Emitter eines Transistors als über dessen Basis fliesst, ist diese
symmetrische Einspeisung in der Regel auch sehr viel wichtiger für den Emitteranschluss. Dies gilt insbesondere, da ein
grösserer Unterschied bezüglich des Spannungsabfalles an den
unterschiedlichen Impedanzen einer unsymmetrischen Emitter-
- 8 - kontakt ierunn;
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kontaktierung sich bei höheren und nicht bei kleineren Strömen einstellt und die sich daraus ergebende ungleichförmige
Emitter-Basis-Vorspannung in Durchlassrichtung einen Betrieb des Transistors mit geringerem Wirkungsgrad auslöst.
Jedoch sollten für einen optimalen Betrieb sowohl der Emitter als auch der Basisanschluss im oben erläuterten Sinne symmetrisch
angesteuert werden. Dies trifft auch für den Koilektoranschluss zu. Der Einfluss einer unsymmetrischen Impedanz für
die Kollektoranschlussdrähte kann noch nicht aus den bisherigen Erfahrungen 'eindeutig angegeben werden. Jedoch wurde durch
Experimente festgestellt % dass bei der Ansteuerung des Kollektor-Kontaktbereiches
nur von einer Seite, wie dies in Fig. mit Hilfe der Metallschicht 28 erfolgt, bei hohen Frequenzen,
wenn der Strom hoch ist, das Betriebsverhalten nachteilig beeinflusst wird. Dabei wird die Leistungsverstärkung bei
hohen Frequenzen stark verschlechtert. Es wird angenommen, dass bei der unsymmetrischen Kollektorkontaktierung die Mikrowellenenergie
von dem unsymmetrisch kontaktierten Kollektorbereich zum Halbleiterplättchen zurückreflektiert wird und
dadurch der Kollektorbereich nicht voll wirksam ausgenutzt wird und keine gleichförmige Verteilung der Verlustenergie
im Kollektorbereich gegeben ist. Es wurde auch festgestellt, dass eine vernachlässigbare kapazitive Kopplung und induktive
Gegenkopplung zwischen den Kontaktierdrähten unterschiedlicher Anschlussklemmen auftritt, wenn, parallel verlaufende
Drähte in einem Abstand von etwa O512 mm geführt werden.
Durch die vorstehend beschriebene Erfindung ist es möglich, ein Mikrowellengehäuse für einen Transistor leicht herzustellen,
wobei verhältnismässig kleine parasitäre Komponenten
für die Rückkopplungskapazität, die Masseinduktivität und die Eingangsinduktivität erzielbar sind, wobei diese parasitären
Komponenten wesentlich günstiger liegen als bei vergleichbaren Gehäusen bekannter Art. Für Gehäuse vergleichbarer
Herstellungskosten ergeben sich neben diesen günstigeren
- 9 - parasitären
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parasitären Komponenten auch ein günstigeres Betriebsverhalten
für einen Mikrowellentransistor im Bereich hoher Frequenzen im Vergleich zum bekannten Stand der Technik. Die
niedrigen Werte für die parasitären Komponenten und die verhältnismässig niedrigen Herstellungskosten, die 'sich bei dem
Mikrowellengehäuse gemäss der Erfindung ergeben, leiten sich direkt von der Kombination der beiden parallel verlaufenden
und aus dem Basisteil herausgeprägten Kontaktierschienen, der metallisierten Scheibe aus BeryHerde, der metallisierten, mit
einer öffnung versehenen Scheibe aus Aluminiumoxid, den metallischen
Leiterelementen und der symmetrischen Kontaktierung des Transistors ab, wobei insbesondere durch die Leiterelemente
und die beiden Kontaktierschie-nen ein Gehäuse möglich ist, das im wesentlichen nur eine konstruktive Ebene auf dem
Basisteil hat. Dieses Mikrowellengehäuse kann, wie für den Fachmann ohne weiteres erkennbar, in sehr vorteilhafter Weise
für Mikrowellen-Feldeffekttransistoren verwendet werden, wobei die Kontaktierschienen als Masseleitex· Verwendung finden.
- 10 - Patentansprüche
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Claims (1)
- 235235?MOlOOP-1067PatentansprücheHalbleitergehäuse mit niedrigem Wert für parasitäre elektrische Komponenten, wobei auf einem metallischen Basisteil eine erste thermisch leitende und elektrisch isolierende Schicht, die auf der Oberfläche mit einer Metallschicht versehen ist, und eine zweite elektrisch isolierende sowie mit ersten und zweiten metallischen Bereichen versehene Schicht angeordnet sind, und mit auf den ersten und zweiten metallischen Bereichen jeweils angebrachten sowie aus dem Gehäuse herausstehenden Leiterelementen, dadurch gekennzeichnet, dass neben der thermisch leitenden und elektrisch isolierenden Schicht (26) auf dem Basisteil (14) zumindest eine erste Kontaktierschiene (22) angebracht ist, welche die Oberfläche des Basisteils überragt, und dass in der zweiten elektrisch isolierenden Schicht (18) eine Öffnung (20) ausgebildet ist, innerhalb welcher die. Oberfläche des Basisteils (14\ die thermisch leitende und elektrisch isolierende Schicht (26) und die Kontaktierschiene (22) freiliegend angeordnet sind.Halbleitergehäuse nach Anspruch 1, dadurch g e k e n η zeichnet., dass innerhalb der Öffnung (20) eine zweite Kontaktierschiene (24) auf dem Basisteil (14) parallel zur .ersten Kontaktierschiene angebracht ist, wobei die erste thermisch leitende und elektrisch isolierende Schicht (26) zwischen den beiden Kontaktierschienen liegt.4098 20/07 30 ...MOlOOP-1067Halbleitergehause nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, dass die erste und zweite Kontaktierschiene jeweils einstückig mit dem Sasisteil (14) ausgebildet sind.Halbleitergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenxiz e i'chne t, dass die erste thermisch leitende und elektrisch isolierende Schicht (26) aus Beryllerde und die zweite elektrisch isolierende Schicht (18) aus Aluminiumoxyd hergestellt sind.409820/0730
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