DE2352350A1 - Fuehrungshuelse fuer flexible wellen - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C1/00—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
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- F16C1/00—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
- F16C1/02—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing for conveying rotary movements
- F16C1/06—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing for conveying rotary movements with guiding sheathing, tube or box
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Pührungshülse für flexible Wellen
Die Erfindung betrifft eine Führungshülse für insbesondere im
Automobilbau verwendete elastische Wellen«. Dabei besieht sich
die Erfindung insbesondere auf solche führungshülsen, in denen
eine flexible Welle geführt wird? die einen Eadabschnitt mit
einem Geschwindigkeitsmesser in einem Automobil verbindet»
Die bis heute gebräuchlichen Eührungshülsen zum Aufnehmen - oder
!Führen einer flexiblen Welle bestehen in der Regel aus einem schraubenförmig gewundenen Metalldrahte In jüngerer Seit ist
es üblich geworden, zur Herstellung derartiger Führungshülsen ein synthetisches Kunstharz, wie Polyäthylen oder Hylon zu verwelches
einen geringen Keibungswiederstand besitzt.
509818/0491
Diese "bekannten Führungshülsen sind jedoch insofern nachteilig,
als sie nicht im Stande sind, das in der Führungshülse
enthaltene Schmiermittel über einen längeren Zeitraum au erhalten, da daß Schmiermittel in Folge der Umdrehung
der flexiblen Welle insbesondere aus den Hülsenenden herausgedrückt wird.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Führungshülse
der eingangs genannten Art zu schaffen, die es gestattet, das Schmiermittel über einen langen Zeitraum
in dem Raum zwischen der flexiblen Welle und der inneren
Hülsenoberfläche zu erhalten, ohne daß das Schmiermittel in Folge der Rotation der flexiblen Welle aus der Hülse
hinausgedrückt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
flexibel ausgestaltete lührungshülse eine im Querschnitt polygonale innere Oberfläche besitzt, wobei auf der inneren
Oberfläche eine Vielzahl von Eckabschnitten ausgebildet ist, in denen das Schmiermittel enthaltbar ist.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine rohrförmige Führungshülse für eine flexible Welle, wie solche im Automobilbau
Verwendung finden, wobei sich die Führungshülse nach der Erfindung'dadurch auszeichnet, daß in ihrer inneren Oberfläche
eine Vielzahl von Abschnitten vorgesehen ist, die
im Stande sind, das Schmiermittel über einen längeren Zeitraum aufzunehmen. Diese Abschnitte können auf einfache Weise
dadurch erzeugt werden, daß man die innere Hülsenoberfläche im Querschnitt polygonal ausbildet. Mit Hilfe einer derart
aufgebauten Führungshülse ist es möglich, daß Herauslaufen
oder-Austreten des Schmierungsmittel wirksam zu verhindern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es neigen
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Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch eine herkömmliche rohrförmige Führungshülse für im Automobilbau
verwendete flexible Wellen,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Führungshülse nach Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer Führungshülse
für flexible Wellen nach der Erfindung, wobei die äußere Schutzschicht teilweise entfernt ist, um den
" inneren Aufbau der Führungshülse freizulegen und
Fig. 4- einen Querschnitt durch die in'Fig. 3 dargestellte
Führungshüls e β
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine herkömmliche Führungshülse für eine flexible Welle, wie diese im Automobilbau verwendet wird.
Wie der Zeichnung zu entnehmen, ist eine flexible Welle 1 in einer Führungshülse 2 aufgenommen, die einen kreisförmigen
Querschnitt besitzt und aus einem synthetischen Kunstharz, wie Polyäthylen oder Hylon besteht« Der Baum zwischen der
Welle 1 und der Hülse 2 ist mit einem Schmiermittel, wie Schmierfett ausgefüllte. Außerdem ist die Führungshülse mit
einer äußeren Schutzschicht 3 versehen=, Diese äußere Schutzschicht
ist derart ausgeführt, daß das Schmiermittel aus der
Führungshülse austreten kanne Wie den Figo 1 und 2 zu entnehmen,
besitzt die Führungshülse 2 einen kreisförmigen
Querschnitt und glatte innere Oberflächen«, Demzufolge wird
das den Saum zwischen der Welle 1 und der inneren Oberfläche
der Hülse ausfüllende Schmiermittel zum Austreten aus den Hülsenende^ veranlaßt9 wenn sich die flexible Welle 1
dreht.
Die Figo 3 und 4· zeigen eine Ausführungsform der Erfindung,
wobei eine Führungshülse vorgesehen ist, die in ihrem Inneren eine flexible Welle enthält, wie solche im Automobilbau Yerwendung
findeno Das Ausführungsbeispiel der Erfindimg besteht
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aus einer rohrförmigen Hülse 5 aus einem Kunstharz, wie
Polyäthylen oder Nylon und besitzt eine innere Oberfläche, die im Querschnitt polygonal gestaltet ist, um auf diese
Weise eine Vielzahl von Eckbereichen 5a zu bilden, in
denen das Schmiermittel 6 aufgenommen ist. Wird eine flexible Welle 4 in die Führungshülse 5 eingeführt, so wird der
Baum zwischen der Welle 4 und der inneren Oberfläche der Führungshülse 5 mit Schmiermittel 6 gefüllt. Mit dem Bezugszeichen
7 ist eine Vielzahl von Stahldrähten bezeichnet, die schrauben oder -schneckenförmig um die Hülse 5 gewickelt
sind, um eine Verformung der Hülse 5 zu verhindern, wenn die Hülse 5 hohen Temperaturen ausgesetzt ist oder
die Hülse 5 einer Krümmung mit einem großen Krümmungsradius unterworfen wird. Anstelle der Stahldrähte kann
auch ein stählernes Geflecht verwendet werden. Die Stahldrähte 7 können fortgelassen werden, wenn die Hülse 5
lediglich tieferen Temperaturen ausgesetzt ist oder nur
einer geringfügigen Biegung unterworfen wird. Das Bezugszeichen 8 bezeichnet eine Schutzschicht auf der Hülse
5» die vorzugsweise durch Strangpressen eines plastischen Materials, wie Polyvinylchlorid, Polyäthylen oder Polypropylen
erzeugt worden ist.
Mit Hilfe des obenbeschriebenen lufbaus wird wirksam verhindert,
daß das Schmiermittel eine Bewegung ausführt, wie eine solche bei der in den Hg. 1 und 2 dargestellten herkömmlichen
Bauweise in Folge der Rotation der flexiblen Welle 1 auftritt. Demgegenüber wird bei der Führungshülse
nach der Erfindung das Schmiermittel in den Eckbereichen 5a festgehalten und derart im Inneren der Führungshülse gehalten,
daß die Berührungsfläche zwischen der flexiblen Welle 4- und der Hülse 5 stets ausreichend geschmiert ist.
Demzufolge kann sich die flexible Welle 4 stets glatt und gut geschmiert drehen, wodurch, unerwünschte Störungen, wie
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■> 5 -
der Bruch der flexiblen Welle 4 infolge von zu starker
Beibung verhindert wird. Die Bewegung des Schmiermittels
zu den Endabschnitten der Hülse 5 wird bei der erfindungsgemäßen Führungshülse vermieden, was zur Folge hat, daß
ein unbeabsichtxgtes Austreten des Schmiermittels aus der Führungshülse vollständig vermieden wird.
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Claims (2)
- PatentansprücheM. jFührungshülse für insbesondere im Automobilbau verwendete flexible Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß die flexibel ausgestaltete Eührungshülse eine im Querschnitt polygonale innere Oberfläche besitzt, wobei auf der inneren Oberfläche eine Vielzahl von Eckäb schnitt en (5a) ausgebildet ist, in denen das Schmiermittel (6) enthaltbar ist.
- 2. Führungshülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (5) auf ihrer äußeren Oberfläche mit einer Vielzahl von schraubenförmig darauf gewickelten Stahldrähten (7) oder einem darauf angeordneten Stahlgeflecht versehen ist·509818/0491
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732352350 DE2352350A1 (de) | 1973-10-18 | 1973-10-18 | Fuehrungshuelse fuer flexible wellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732352350 DE2352350A1 (de) | 1973-10-18 | 1973-10-18 | Fuehrungshuelse fuer flexible wellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2352350A1 true DE2352350A1 (de) | 1975-04-30 |
Family
ID=5895816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732352350 Pending DE2352350A1 (de) | 1973-10-18 | 1973-10-18 | Fuehrungshuelse fuer flexible wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2352350A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2548545A1 (de) * | 1975-10-30 | 1977-05-05 | Vorbrueggen Vofa Werk | Schmierung bei aufeinanderfolgenden und sich relativ zueinander bewegenden kunststoffflaechen |
| DE3824712A1 (de) * | 1987-07-24 | 1989-04-06 | Aisin Seiki | Kraftbetriebener sitz |
| EP0438745A1 (de) * | 1990-01-05 | 1991-07-31 | Orscheln Co. | Flexible korrosionsbeständige Führungshülse und Herstellungsverfahren |
| DE19816278C1 (de) * | 1998-03-13 | 1999-11-25 | Taiseikozai Co | Drehmomentübertragungswelle |
-
1973
- 1973-10-18 DE DE19732352350 patent/DE2352350A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2548545A1 (de) * | 1975-10-30 | 1977-05-05 | Vorbrueggen Vofa Werk | Schmierung bei aufeinanderfolgenden und sich relativ zueinander bewegenden kunststoffflaechen |
| DE3824712A1 (de) * | 1987-07-24 | 1989-04-06 | Aisin Seiki | Kraftbetriebener sitz |
| EP0438745A1 (de) * | 1990-01-05 | 1991-07-31 | Orscheln Co. | Flexible korrosionsbeständige Führungshülse und Herstellungsverfahren |
| DE19816278C1 (de) * | 1998-03-13 | 1999-11-25 | Taiseikozai Co | Drehmomentübertragungswelle |
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