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DE235209C - - Google Patents

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Publication number
DE235209C
DE235209C DENDAT235209D DE235209DA DE235209C DE 235209 C DE235209 C DE 235209C DE NDAT235209 D DENDAT235209 D DE NDAT235209D DE 235209D A DE235209D A DE 235209DA DE 235209 C DE235209 C DE 235209C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
hull
protective cover
webs
support body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT235209D
Other languages
English (en)
Publication of DE235209C publication Critical patent/DE235209C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT^!
- JVi 235209 KLASSE 77h. GRUPPE >o
MAX SOBLIK in DUSSELDORF.
Starrer Luftschifftragkörper mit Einzelballons und Schutzhülle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1910 ab.
Bei den starren Luftschiffen findet der Wind eine sehr große Angriffsfläche an dem Schiffskörper bzw. der Schutzhülle, und der Schiffskörper kann durch fortwährendes Umherschlagen auf dem Erdboden leicht zerschellen. Selbst eine sehr starke Verankerung kann unter Umständen nicht ausreichen, um dem Druck des Windes einen genügenden Widerstand entgegenzusetzen.
ίο Die Erfindung beabsichtigt nun, diesen Widerstand zu beseitigen, indem vor einer Notlandung es möglich wird, vermittels eines Handgriffes von der Gondel aus zunächst die ganze Schutzhülle streifenweise abzurollen.
Bei derartig eingerichteten starren Luftschiffen kann es zweckmäßig sein, die einzelnen Gaszellen auch mit Ventilen oder Reißbahnen zu versehen, um diese Teile ganz entleeren zu können und dem Winde auch diese Angriffsflächen zu benehmen. Ein solch abgerolltes und entleertes Schiff wird auf jedem Gelände bei einer nur sehr schwachen Verankerung liegen bleiben können.
Der Wind wird an dem nackten Gerippe eine nur sehr .geringe Angriffsfläche finden und die Last nicht bewegen können.
Wenn Luftschiffe z. B. vermittels Propeller von der Gondel aus angetrieben werden, oder wenn der Antrieb derselben durch Rückstoß ausströmender Preßluft erfolgt, welche aus um den Schiffskörper herum angebrachten Düsen entweicht, so ist in beiden Fällen eine starre Verbindung der Gondel mit dem Schiffskörper gar nicht erforderlich, und da anderseits auch gar keine leicht zerbrechlichen Konstruktionen, wie Propeller, Lager, Wellen, über den Umfang des Schiffskörpers hinausragen, würde sich ein solcher Schiffskörper ohne jede Verankerung auf die Seite legen lassen, ohne die Gefahr, empfindliche Maschinenelemente total vernichten zu müssen.
Es empfiehlt sich in diesem Falle, dem Schiffskörper eine Form zu geben, die später noch erläutert wird und die sich besonders gut zur Bergung der aufgerollten Schutzhülle eignet und bei einem verhältnismäßig leichten Gewicht eine große seitliche Festigkeit besitzt.
Die Fig. 1 und 2 stellen den Erfindungsgegenstand an einem Tragkörper der Zeppelin- form, Fig. 3 und 4 an einem für diesen Zweck besonders ausgebildeten Tragkörper dar. Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichen die Abrollvorrichtung für einen in Fig. 1 dargestellten, Fig. 8, 9 und 10 Konstruktionsteile für einen diesem besonderen Zweck angepaßten Tragkörper.
In Fig. ι wird die ganze Schutzhülle bzw. werden die einzelnen Stoffbahnen der Hülle von der Mitte aus nach den Enden aufgerollt. Die rechte obere Bahn ist ganz, die linke obere und rechte mittlere Bahn teilweise aufgerollt aufgezeichnet. In beiden Längsseiten der Stoffbahnen α (s. Fig. 5 und 7) werden Metallbänder eingenäht, die in ungespanntem Zustand das Bestreben haben, sich spiralenförmig aufzurollen.
An der unteren Fläche dieser Metallbänder sitzen kleine Ösen b, die, wenn die Bahnen aufliegen, durch die Schlitze c der Auflagerfläche d hindurchragen, e ist eine unter dem Einfluß einer Feder stehende Rolle, an welcher ein dünnes Drahtseil f befestigt ist. Bei
aufliegender Bahn wird das Drahtseil unterhalb der Auflagerfläche durch die Ösen gezogen und die Rolle e, damit das Seil von ihr nicht zurückgezogen werden kann, durch einen Hebel g arretiert. Diese Hebel können durch Luftdruck oder durch Elektrizität von der Gondel aus zu einem Ausschlag veranlaßt werden, zum Zweck, sämtliche Rollen der gespannten Stoffbahnen freizugeben, welche dann
ίο die Drahtseile zurückziehen und dadurch die Stoffbahnen zum Abrollen veranlassen.
Die Fig. 3, 4, 8, 9 und 10 stellen eine besondere Luftschiffsform dar, bei welcher die Stoffbahnen vom höchsten und tiefsten Punkt des Schiffskörpers sich nach den beiden Längsseiten hin aufrollen. In Fig. 8 gibt der Pfeil h die Richtung an, in der sich die Stoffbahnen aufrollen. Bei diesem Schiffstyp sind die seitlichen Streben i zum Unterbringen der aufgerollten Stoffbahnen ausgebildet. Diese Streben sind derart eingerichtet, daß die kreisförmigen Hohlräume j zur Aufnahme von Walzen dienen, an der die Stoffbahnen mit einem Ende befestigt sind und die ähnlich wie Rouleaus durch Vermittlung einer Feder die Stoffbahn aufrollen, wenn dieselbe am anderen Ende freigegeben wird. In diesem Falle sind die Längsseiten der Stoffbahnen nicht mit Metallbändern versehen, welche sich spiralenförmig aufrollen, sondern es ist nur ein gerades Metallband am anderen Ende einer jeden Bahn eingenäht, das, auch mit den Ösen versehen, durch die Schlitze der Auflagerfläche greift, urn diese Bahn in ähnlicher Weise, wie zu Fig. 1 und 2 beschrieben, vermittels Drahtseile festzuhalten oder sie im Notfalle freigeben zu können. Man sieht aus Fig. 9 und 10, daß die einzelnen Segmente k mit den seitlichen Streben i und der Kopfstrebe I an den Knotenpunkten m durch Schrauben vereint das Schiffsgerippe bilden, welches seine größte. Festigkeit an diesen Punkten besitzt und von außen durch Lösen der Schrauben leicht demontiert werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Starrer Luftschifftragkörper mit Einzelballons und Schutzhülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülle vermittels eines Handgriffes von der Gondel aus abgerollt werden kann.
2. Starrer Luftschifftragkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Verstrebungen als Behälter der aufgerollten Stoffbahnen ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunyen.
DENDAT235209D Active DE235209C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE235209C true DE235209C (de)

Family

ID=495008

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT235209D Active DE235209C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE235209C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4112621A1 (de) * 1991-04-18 1992-10-22 Zeppelin Luftschiffbau Luftschiff mit einem aus einer reihe von querspanten und laengstraegern bestehenden traggeruest
US5285986A (en) * 1991-04-18 1994-02-15 Luftschiffbau Zeppelin Gmbh Rigid airship with a carrier frame of ribs and beams enclosed by skin sections forming an envelope

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4112621A1 (de) * 1991-04-18 1992-10-22 Zeppelin Luftschiffbau Luftschiff mit einem aus einer reihe von querspanten und laengstraegern bestehenden traggeruest
US5285986A (en) * 1991-04-18 1994-02-15 Luftschiffbau Zeppelin Gmbh Rigid airship with a carrier frame of ribs and beams enclosed by skin sections forming an envelope

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