DE235209C - - Google Patents
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- DE235209C DE235209C DENDAT235209D DE235209DA DE235209C DE 235209 C DE235209 C DE 235209C DE NDAT235209 D DENDAT235209 D DE NDAT235209D DE 235209D A DE235209D A DE 235209DA DE 235209 C DE235209 C DE 235209C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Wind Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
'Ä
PATENTSCHRIFT^!
- JVi 235209 KLASSE 77h. GRUPPE
>o
MAX SOBLIK in DUSSELDORF.
Starrer Luftschifftragkörper mit Einzelballons und Schutzhülle.
Bei den starren Luftschiffen findet der Wind eine sehr große Angriffsfläche an dem Schiffskörper
bzw. der Schutzhülle, und der Schiffskörper kann durch fortwährendes Umherschlagen
auf dem Erdboden leicht zerschellen. Selbst eine sehr starke Verankerung kann
unter Umständen nicht ausreichen, um dem Druck des Windes einen genügenden Widerstand
entgegenzusetzen.
ίο Die Erfindung beabsichtigt nun, diesen Widerstand zu beseitigen, indem vor einer
Notlandung es möglich wird, vermittels eines Handgriffes von der Gondel aus zunächst die
ganze Schutzhülle streifenweise abzurollen.
Bei derartig eingerichteten starren Luftschiffen kann es zweckmäßig sein, die einzelnen Gaszellen
auch mit Ventilen oder Reißbahnen zu versehen, um diese Teile ganz entleeren zu können und dem Winde auch diese Angriffsflächen
zu benehmen. Ein solch abgerolltes und entleertes Schiff wird auf jedem Gelände
bei einer nur sehr schwachen Verankerung liegen bleiben können.
Der Wind wird an dem nackten Gerippe eine nur sehr .geringe Angriffsfläche finden und
die Last nicht bewegen können.
Wenn Luftschiffe z. B. vermittels Propeller von der Gondel aus angetrieben werden, oder
wenn der Antrieb derselben durch Rückstoß ausströmender Preßluft erfolgt, welche aus
um den Schiffskörper herum angebrachten Düsen entweicht, so ist in beiden Fällen eine
starre Verbindung der Gondel mit dem Schiffskörper gar nicht erforderlich, und da anderseits
auch gar keine leicht zerbrechlichen Konstruktionen, wie Propeller, Lager, Wellen, über
den Umfang des Schiffskörpers hinausragen, würde sich ein solcher Schiffskörper ohne jede
Verankerung auf die Seite legen lassen, ohne die Gefahr, empfindliche Maschinenelemente
total vernichten zu müssen.
Es empfiehlt sich in diesem Falle, dem Schiffskörper eine Form zu geben, die später
noch erläutert wird und die sich besonders gut zur Bergung der aufgerollten Schutzhülle
eignet und bei einem verhältnismäßig leichten Gewicht eine große seitliche Festigkeit besitzt.
Die Fig. 1 und 2 stellen den Erfindungsgegenstand an einem Tragkörper der Zeppelin-
form, Fig. 3 und 4 an einem für diesen Zweck besonders ausgebildeten Tragkörper dar. Fig. 5,
6 und 7 veranschaulichen die Abrollvorrichtung für einen in Fig. 1 dargestellten, Fig. 8,
9 und 10 Konstruktionsteile für einen diesem besonderen Zweck angepaßten Tragkörper.
In Fig. ι wird die ganze Schutzhülle bzw. werden die einzelnen Stoffbahnen der Hülle
von der Mitte aus nach den Enden aufgerollt. Die rechte obere Bahn ist ganz, die linke
obere und rechte mittlere Bahn teilweise aufgerollt aufgezeichnet. In beiden Längsseiten
der Stoffbahnen α (s. Fig. 5 und 7) werden Metallbänder eingenäht, die in ungespanntem
Zustand das Bestreben haben, sich spiralenförmig aufzurollen.
An der unteren Fläche dieser Metallbänder sitzen kleine Ösen b, die, wenn die Bahnen
aufliegen, durch die Schlitze c der Auflagerfläche d hindurchragen, e ist eine unter dem
Einfluß einer Feder stehende Rolle, an welcher ein dünnes Drahtseil f befestigt ist. Bei
aufliegender Bahn wird das Drahtseil unterhalb der Auflagerfläche durch die Ösen gezogen
und die Rolle e, damit das Seil von ihr nicht zurückgezogen werden kann, durch
einen Hebel g arretiert. Diese Hebel können durch Luftdruck oder durch Elektrizität von
der Gondel aus zu einem Ausschlag veranlaßt werden, zum Zweck, sämtliche Rollen der gespannten
Stoffbahnen freizugeben, welche dann
ίο die Drahtseile zurückziehen und dadurch die
Stoffbahnen zum Abrollen veranlassen.
Die Fig. 3, 4, 8, 9 und 10 stellen eine besondere Luftschiffsform dar, bei welcher die
Stoffbahnen vom höchsten und tiefsten Punkt des Schiffskörpers sich nach den beiden Längsseiten
hin aufrollen. In Fig. 8 gibt der Pfeil h die Richtung an, in der sich die Stoffbahnen
aufrollen. Bei diesem Schiffstyp sind die seitlichen Streben i zum Unterbringen der aufgerollten
Stoffbahnen ausgebildet. Diese Streben sind derart eingerichtet, daß die kreisförmigen
Hohlräume j zur Aufnahme von Walzen dienen, an der die Stoffbahnen mit einem Ende befestigt sind und die ähnlich
wie Rouleaus durch Vermittlung einer Feder die Stoffbahn aufrollen, wenn dieselbe am anderen
Ende freigegeben wird. In diesem Falle sind die Längsseiten der Stoffbahnen nicht
mit Metallbändern versehen, welche sich spiralenförmig aufrollen, sondern es ist nur ein
gerades Metallband am anderen Ende einer jeden Bahn eingenäht, das, auch mit den
Ösen versehen, durch die Schlitze der Auflagerfläche greift, urn diese Bahn in ähnlicher
Weise, wie zu Fig. 1 und 2 beschrieben, vermittels Drahtseile festzuhalten oder sie im
Notfalle freigeben zu können. Man sieht aus Fig. 9 und 10, daß die einzelnen Segmente k
mit den seitlichen Streben i und der Kopfstrebe I an den Knotenpunkten m durch
Schrauben vereint das Schiffsgerippe bilden, welches seine größte. Festigkeit an diesen
Punkten besitzt und von außen durch Lösen der Schrauben leicht demontiert werden kann.
Claims (2)
1. Starrer Luftschifftragkörper mit Einzelballons und Schutzhülle, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzhülle vermittels eines Handgriffes von der Gondel aus
abgerollt werden kann.
2. Starrer Luftschifftragkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Verstrebungen
als Behälter der aufgerollten Stoffbahnen ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunyen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235209C true DE235209C (de) |
Family
ID=495008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT235209D Active DE235209C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235209C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4112621A1 (de) * | 1991-04-18 | 1992-10-22 | Zeppelin Luftschiffbau | Luftschiff mit einem aus einer reihe von querspanten und laengstraegern bestehenden traggeruest |
| US5285986A (en) * | 1991-04-18 | 1994-02-15 | Luftschiffbau Zeppelin Gmbh | Rigid airship with a carrier frame of ribs and beams enclosed by skin sections forming an envelope |
-
0
- DE DENDAT235209D patent/DE235209C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4112621A1 (de) * | 1991-04-18 | 1992-10-22 | Zeppelin Luftschiffbau | Luftschiff mit einem aus einer reihe von querspanten und laengstraegern bestehenden traggeruest |
| US5285986A (en) * | 1991-04-18 | 1994-02-15 | Luftschiffbau Zeppelin Gmbh | Rigid airship with a carrier frame of ribs and beams enclosed by skin sections forming an envelope |
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