DE2352062A1 - Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten - Google Patents
Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeitenInfo
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Description
15·Oktober 1973
ρ 4744 _ real
Gaetano OLIVO1 Bovolone (Italien)
Vorrichtung zum Einschlagen von Stiften oder Zwecken, insbesondere für Polsterer-, Sattler- oder Tapeziererarbeiten
Die Erfindung betrifft eine insbesondere auf pneumatischmechanischem
Wege betriebene Vorrichtung zum Einschlagen von Stiften oder Zwecken, insbesondere für Polsterer-,
Sattler- oder Tapeziererarbeiten od.dgl.
Beim Ausüben des Polsterer-, Sattler- oder Tapeziererberufe
besteht eine Aufgabe, die einen beachtlichen Auf-
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wand an Handarbeit erforderlich macht, darin, die aus sogenannten Posamentwaren bestehenden Säume entlang den
Rändern der Stoffe, die beim Verkleiden und Umhüllen bzw. Polstern verwendet werden, anzubringen. Biese Arbeiten werden, wie bekannt ist, durchgeführt, indem man in das tragende Skelett der zu tapezierenden Möbel Zwecken oder Nägel
einschlägt, die einen dünnen Schenkel und einen breiten Kopf haben. Biese Operation wird wie folgt ausgeführt:
Zunächst wird die Zwecke oder der Stift mit der Spitze an die betreffende Stelle angesetzt, sodann wird mit einem
Hammer, der mit großer Genauigkeit zu führen ist, damit der Schenkel des Stiftes oder der Zwecke rechtwinklig zu der
darunterliegenden Oberfläch· in diese eindringt, der Kopf eingeschlagen, bis dieser eich in die Oberfläche des
Posaments einfügt, ill dies erfordert viel Handarbeit, und das Ziel der Torliegenden Erfindung besteht darin, hier Abhilfe zu schaffen.
Zu dem obengenannten Zweck ist bei der neuen Vorrichtung vorgesehen, daß sie zu einer Einheit zusammengefaßte Organe
und Gruppen τοη Organen besitzt, die voneinander unabhängig sind, Jedoch zusammenwirken und zu deren Betätigung
Energie, z.B. in form tin·· Druckmediums dient, das τοη
einem Vorratsbehälter aus den verschiedenen Organen und Gruppen τοη Organen zugeführt wird, die bei Betätigung
nacheinander «in« Reihe τοη Arbeitszyklen ausführen,
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deren Zahl der Anzahl der einzuschlagenden Stifte oder
Zwecken entspricht, und daß sie als Hauptbestandteile folgende Organe oder Gruppen von Organen enthält:
a) ein Gehäuse mit einer zylindrischen Kammer, in der ein Schlagstössel hin und her beweglich geführt ist deren
Wände Leitungen und Verteilerorgane für die zur Betätigung des gchlagstössels und der anderen Organe
bzw. Gruppen τοη Organen dienende Energie enthalten, und mit einem Griff zum Handhaben der Vorrichtung, der
ebenfalls Leitungen und Verteilerorgane für die Energie enthält, die zur Betätigung der verschiedenen Bestandteile
der Vorrichtung dient;
b) einen starr am vorderen Teil des Gehäuses angebrachten Rahmen, der einen etwa senkrechten oder schräg verlaufenden
Arm besitzt, der von einem Führungskanal zum Vorfördern der einzuschlagenden Stifte oder Zwecken,
die sich in ihm auf Grund der Schwerkraft vorbewegen, durchzogen ist und an seines oberen freien Ende einen
Verteilerbehälter für die einzuschlagenden Stifte oder Zwecken trägt, wobei im Bereich der Basis dieses Rahmens
dem vorderen Ende de* Führungskanalβ eine Orientierungseinrichtung für die voe Verteilerbehälter her kommenden
Stifte oder Zwecke vorgeschaltet ist, die dazu dient, die ankommenden Stifte einzeln aus dem Führungskanal
austreten zu lassen und an den Schlagstössel weitergeben;
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c) eine hin und her bewegliche gabelartige Führungsvorrichtung für die Stifte oder Zwecken, die dazu dient,
die Stifte oder Zwecken von der Orientierungs- oder Vereinzelungseinrichtung zum Schlagstöaeel unter guter
Ausrichtung zu führen;
d) eine Betätigungsvorrichtung zum schrittweisen Vorschalten des Verteilerbehälters für die Stifte oder
Zwecken jeweils um einen Winkel, derart, daß jeweils ein Austritt aus den Verteilerbehälter dem Eintritt
aus dem Verteilerbehälter bei jedem Schritt gegenüberzuliegen
kommt, wobei zweckmässigerweise dem Verteilerbehälter
noch eine von Hand zu betätigende Vorrichtung zugeordnet sein kann, mit deren Hilfe der Verteilerbehälter
mit Bezug auf die Grundplatte des Rahmens angehoben oder abgesenkt werden kann.
Der Nachteil des oben erwähnten bekannten Verfahrens, der darin besteht, daß man alle oben erwähnten Operationen
von Hand für jeden Stift oder jede Zwecke durchführen muß, wird vermieden, wenn man die Vorrichtung gemäß vorliegender
Erfindung verwendet, da man nunmehr alle diese Operationen maschinell ausführen kann, was zur Folge hat, daß ein gewisser
Zeitaufwand und ein beachtlicher Aufwand an Handarbeit eingespart werden kann.
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Ia der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes
der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung gesaäß der Erfindung in der
Arbeitsstellung in perspektivischer Darstellung, wobei die Vorrichtung so gezeigt wird, als ob sie
vom Benutzer in der Hand gehalten und zu dem sich an der Stelle des Möbels befindlichen Betrachter
hin gewendet wäre,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1- wiederum in perspektivischer
Darstellung, jedoch von der Seite des sie in der Hand haltenden Benutzers aus zu»
Möbel hin gesehen,
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 in Seitenansicht
in einem senkrechten Schnitt entlang einer senkrechten Ebene, welche die Hauptlängsachse der Vorrichtung
enthält, die mit der Eichtung zusammenfällt, entlang der die Zwecken oder Stifte eingeschlagen
werden,
Fig. 4 einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 1 »it den
sich an der Vorderseite befindenden Organen in perspektivischer Darstellung teilweise geschnitten
und in größerem Maßstab,
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Fig. 4a eine Einzelheit der Anordnung nach Fig. 4 in
Draufsicht und im Schnitt und
Fig. 5 eine weitere Einzelheit der Anordnung nach Fig. nit den Organen« die zum Vorfördern der Stifte
oder Zwecken vom Vorratsbehälter zu der Stelle,
an der sie eingeschlagen werden, dienen, wiederum in Seitenansicht im Schnitt.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besitzt einen Gehäusekörper, der aus zwei Grundelementen zusammengesetzt ist,
nämlich aus dem Teil 1 und dem Handgriff 2· Von diesen
beiden Teilen bzw. Elementen ist das eine, das Element 1,
im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und mit einer inneren Hülle versehen, welche die Führungskammer für die hin
und her gehende Bewegung eines Schlagstössels 11, 12 gemäß
Fig. 3 bildet, dessen Kolben abwechselnd an seinen beiden Oberflächen der Einwirkung der Druckluft, die von einem
nicht gezeigten Vorratsbehälter kommt, ausgesetzt ist. Diese Einwirkung der Druckluft auf den Kolben erzeugt Impulse, die das Eintreiben bzw. Einschlagen der Stifte oder
Zwecken bewirken. Der Gehäusekörper 1,2 enthält noch den Handgriff 2, der starr mit dem Element 1 verbunden und
mit dem zu steuernden Betätigungselement 26 in Gestalt eines Drückers oder Hahns versehen ist, mit dessen Hilfe
das Wirksaawtrden des Schlaget «es eis und der anderen
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Betatigungselemente bestimmt werden kann. Im Inneren des
Handgriffs ist der Kanal 22 (Fig. 3) vorgesehen, der zum Heranführen der Druckluft dient, die über den Anschlagstutzen
von einer Leitung kommt, die mit einem nicht weiter gezeigten Vorratsbehälter.in Verbindung steht.
Die Vorrichtung enthält noch einen Rahmen 5* der am Gehäusekörper
1,2 befestigt ist und mit dem folgende Teile und Mittel bzw. Organe verbunden sind:
a) ein Verteiler 4, der die Stifte oder Zwecken, die einzuschlagen
sind, der Reihe nach und einzeln abgibt;
b) ein Betätigungsorgan 5 für einen z.B. wannen- oder napfartigen
Verteilerbehälter 41, der jeweils für jeden bereits eingeschlagenen Stift (Zwecke) einen neuen
Stift (Zwecke) abgibt. Die Teile bzw. Elemente 4 und 5 dienen dazu, mit Hilfe der Zuführung 6, in deren Kanal
die neuen Stifte oder Zwecken, die vom Verteiler 4 kommen, unter Schwerkraftwirkung entlanggleiten, die Stifte
oder Zwecken der Vorkammer 3o zuzuführen,die oberhalb
des Rohrs 16 angeordnet ist, das zum Einschlagen der Stifte oder Zwecken dient. Dieses Einschlagen erfolgt
unter Zuhilfenahme einer pneumatisch-mechanischen Einheit, welche die Führungsvorrichtung 7 niit Führungsgabeln
für die Führung der Stifte oder Zwecken, enthält, die vor dem Gestell 3 im Bereich der Orientierungseinrichtung
36,37,38,39 zum Ausrichten der Stifte oder Zwecken
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angeordnet ist, die vor der Stoß- oder Schlagkammer 15' für den Schaft 12 des Schlagstössels 11, 12 gelegen
ist, der zur Erzeugung des Schlags oder Drucks für das Einschlagen der Stifte oder Zwecken dient 4
Die pneumatisch-mechanische Einheit "besitzt noch die
Betätigungseinrichtung 8, die von Hand zu bedienen ist und die dazu dient, den Verteilerbehälter des Verteilers
4 je nach den Abmessungen des Schenkels des jeweils
einzuschlagenden Stiftes (Zwecke) asymmetrisch mit Bezug auf die Grundplatte des Führungskanals 33 anzuordnen.
Verschiedene Leitungen und Kanäle, wie sie im folgenden
beschrieben werden, verbinden untereinander den Kanal 21, 22 des Gehäusekörpers 1,2 der Vorrichtung mit den
pneumatisch-mechanischen Einrichtungen 5*6,7» damit diese
automatisch funktionieren, wirken oder arbeiten, was gemäß einem besonderen Zyklus stattfindet, jedes Mal
sobald der Benutzer, der das Gerät oder die Vorrichtung in der Hand hält, nachdem er die Mündung des Rohres
16 gegen das Möbelstück gedrückt hat, den Drücker 26 betätigt.
Im besonderen sind die oben erwähnten Organe und Mittel wie folgt ausgebildet, zusammengesetzt und einander zugeordnet:
Der Teil 1 des Gehäusekörpers 1,2 (vgl. Fig. 3) besteht aus
einem äusseren hohlen Zylinderelement I7, das nach Art
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eines zylindrischen Napfes ausgebildet ist. Dieses äussere
Zylinderelement 17 enthält innen eine zylindrische Hülse
18, in deren Innenraum 1o entlang der Längsachse X-X der
Schlagstössel 11,12 hin und her gleiten kann. Die Stange 12 des Schlagstössels 11,12 bildet das Organ zum Führen
und Einschlagen der Stifte oder Zwecken. Diese Stange besitzt
an ihrem Ende 13 eine Aushöhlung 14, die ein Magnetstück
15 enthält. Die Stange 12 ist in ein Rohr 16 aufgenommen
und in diesem geführt, das seinerseits mit dem plattenartigen Träger 3I des Hahmens 3 fest verbunden ist,
der an der vorderen Stirnseite des Teils 1 angebracht ist und den Abschlußdeckel der Kammer 1o der inneren Hülse 18
bildet. Der Teil 1 enthält die Leitung 19 etwa von der Anlagestelle
am plattenartigen Träger an, wobei diese Leitung 19 sich vom vorderen Kopf des Zylinders bis zum Boden erstreckt,
in den sie zentral zur Kammer 1o einmündet. Ausserdem enthält der Teil 1 unten die Leitung mit den Leitungszweigen 23, 24, die sich in Längsrichtung über die ganze
Länge des Teils erstreckt, wobei der Leitungszweig 23 hinten an einer Stelle im Zylinder mündet, die der Lage
des Kopfes oder Kolbens 11 des Schlagstössels 11,12 in der vollständig zurückgezogenen Stellung^ntspricht, während
der Leitungszweig 24 vorn austritt und mit einer äusseren
Leitung 24* verbunden ist. Es ist festzustellen, daß die Abzweigung 25 entlang einer Singleitung verläuft, die an
der Verbindungsstelle oder Fuge zwischen dem Gehäusekörper
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1, 2 und der Basis bzw. dem Träger 31 des Rahmens vorgesehen
ist, Der Griff 2, der Teil des Gehäusekörpers bildet, ist ein Vorsprung des Körpers 1, der geeignet ist, vom Benutzer
während der Benutzung der Vorrichtung mit der Hand ergriffen zu werden, er ist mit einem Fippel oder Ansatzstück
21 für das Heranbringen der die Druckluft vom-Kompressor
oder von einem Vorratsbehälter heranführenden Leitung versehen. In seinem Inneren enthält der Griff die
Kanäle 22, 22«, die zur Verteilung der Druckluft dienen, in seinem oberen Teil ein Steuerventil 27, 28 für die Betätigung
der Vorrichtung, das so ausgebildet und angeordnet und eingestellt ist, daß der Betätxgungskopf 27 einer
Betätigung im Sinne einer Längsverschiebung unterworfen werden kann, die durch den Einfluß des Drückers 26 erzeugt
werden kann, der beweglich bei P 26 im Bereich der Verbindung zwischen dem- Körper 1 und dem Handgriff 2 angelenkt ist,
Es ist bereits gesagt worden, daß der untere Teil 31 - der plattenartige Träger - des Rahmens 3 fest mit dem vorderen
Kopf des Gehäusekörpers 1, 2 verbunden ist, wie in Fig. 4
dargestellt ist. Es ist bei dieser Anordnung ein senkrechter oder schräg nach oben verlaufender Arm 32 vorgesehen,
dessen naoh oben gerichtete Oberfläche gemäß Fig. 3 den
Boden des Kanals 33 bildet, der von Boden des Verteilerbehälters des Verteilers für die Stifte oder Zwecken 4
mit einer leichten Neigung nach unten abgeht, um an
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seinem unteren Ende etwa senkrecht zu verlaufen. Mit diesem unteren Ende greift der Arm in die Ebene einer Ausnehmung
16' dar, die entlang der oberen zylindrischen Erzeugenden
des Rohrs 16 vorgesehen ist, in dem, wie bereits beschrieben worden ist, das Ende 13» 14, 15 dec Kolbenstange
12 des Schlagstössels 11,12 hin und her gleitet. In dieser Ausnehmung 16' kann gemäß Fig. 4 die Gabel 77,
77' der Führungsvorrichtung 7 für die Stifte oder Zwecken
aufgenommen werden, die durch den oben erwähnten Kanal 33 hier hinein gerichtet werden.
Auf der Oberseite der Teil des Arms 32 des Rahmens 3 bildenden
Platte, vgl. Fig. 3 und 5» ist der Verteilerbehälter
41 des Verteilers 4 angebracht, der die Masse der Stifte
und Zwecken enthält. Der Verteilerbehälter 41, dessen untere Wand mit senkrechten Schlitzen 41' versehen ist, ist verdrehbar
um den Zapfen 42 angeordnet, der vom Arm 43 getragen wird, der seinerseits mit der Betätigungseinrichtung
starr verbunden ist. Es ist festzustellen, daß der Zapfen
42 an seinem unteren E>nde eine bekannte Kurbel- bzw. Windeneinrichtung
44 trägt, die zum Erzeugen der einzelnen intermittierenden
Schaltschritte für die Winkelverstellungen um die Achse des Zapfens 42 herum des Verteilerbehälters 41
mit den senkrechten Schlitzen 41· dient,. Diese Kurbel- bzw. Windeneinrichtung wird, wie weiter unten beschrieben werden
wird, mit Hilfe der Vorrichtung 5 betätigt. Es ist festzu-
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stellen, daß die Grundplatte 32 seitlich nach Art eines
Trichters geformt ist, durch dessen Öffnung hindurch die zu verwendenden Stifte oder Zwecken eingeführt werden,
die sich mit ihrem Schaft oder Schenkel am Umfang entlang in die senkrechten Schlitze 41' einsetzen, wobei sie mit
dem Kopf auf dem Boden anliegend und mit dem Schenkel oder Schaft rechtwinklig zur Grundplatte 32 des Verteilers
4 nach oben gerichtet angeordnet verbleiben.
Das pneumatisch-mechanische Betätigungsorgan 5 arbeitet
in solcher V/eise, daß es den Verteilerbehälter 41 des Verteilers
jeweils eine Winkelverstellung ausführen läßt, die ausreicht, um die Stifte oder Zwecken in den Führungskanal
33 des Eahmens 3 einzuführen, der im unteren, zur Mündung hin gerichteten Teil der Grundplatte 32' angeordnet
ist. Dieses Betätigungsorgan besteht, vgl. Fig. 2 und 3
und hierbei insbesondere 3» aus einem Zylinder, dessen
Innenraum die Kammer 5^ bildet, in der ein Kolben 52
gleiten kann, dessen Kolbenstange 53, mit Rückstellfeder 53» ein Ende besitzt, das vgl. insbesondere Fig. 2, in den
Arm 44 zur Steuerung der Kurbel- bzw. Windeneinrichtung eingreift, die mit dem Zapfen 42 des Verteilers 4 verbunden
ist. Der Boden der Kammer 51 zur Führung des Kolbens
52 steht immer mit der Leitung 34- in Verbindung, die in
eine Kammer 39 einmündet, in der in Längsrichtung verschieblich
der Kolben der Orientierungseinrichtung 36,37,
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38 geführt ist, der zum Vereinzeln, d.h. zum abwechselnden Festhalten und Freigeben jedes der einzelnen Stifte
(Zwecken) dient und der in zeitlicher Übereinstimmung mit der Führungsgabel 77» 77' für diese Stifte oder Zwecken
wirkt. Der Kolben der Orientierungseinrichtung mit der Druckfeder ist den Impulsen der von den Leitungen 24, 25 her
kommenden Druckluft unter leichter Verzögerung gegenüber dem Schub oder Druck unterworfen, der auf den Schlagstössel
11, 12 ausgeübt wird. Dies trifft auch für den Kolben 52 zu,
der die hin und her gehende Bewegung von der Druckluft aus den Kanälen 25, 34- über den Boden der Kammer 51 mitgeteilt
bekommt. Es ist festzustellen, daß die Stange 36 des Kolbens
in einer zentrischen Bohrung des zum Abdichten bzw. Abschließen der Druckluft dienenden Stopfens oder Puffers
37 eingesetzt ist, der zur Führung der Stange 36 dient,
die in dieser durch den Puffer gebildeten Führung gleiten und als Ausstosser für die einem Arbeitszyklus zugeordnete
Zwecke (Stift) dient und der in seiner Lage in einer Ausnehmung
des Puffers 37 gehalten wird, bis die Gabel 77» 77' sich nach oben bewegt hat, wie weiter unten gezeigt werden
wird. Dies geschieht natürlich bei jedem dem Einschlagen jedes der Stifte oder Zwecken dienenden Arbeitszyklus,
in
die/einer Reihe vom Kanal 33 vorlaufen entsprechend der intermittierenden Speisung, mit denen der Verteilerbehälter 41 diese Stifte oder Zwecken in den Kanal einführt· Diese Operation wird durch Zusammenwirken der beiden Anordnungen
die/einer Reihe vom Kanal 33 vorlaufen entsprechend der intermittierenden Speisung, mit denen der Verteilerbehälter 41 diese Stifte oder Zwecken in den Kanal einführt· Diese Operation wird durch Zusammenwirken der beiden Anordnungen
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bzw. Einrichtungen erreicht und durchgeführt.
Der Führungskanal 32, 33 gemäß Fig. 5 stellt im besonderen
das Mittel dar, das dazu dient, den Verteilerbehälter 41 des Verteilers für die Stifte oder Zwecken mit dem Betätigungsorgan
5 und die Führungsvorrichtung 7 zu verbinden
und besteht aus der Grundplatte 32 des Rahmens und aus
zwei seitlichen Flankenleisten 33» vgl. Fig. 5 hinsichtlich der oberen Partie und Fig. 4 hinsichtlich der unteren
Partie dieses Kanals. Der Führungskanal führt demzufolge die Stifte oder Zwecken vor, die unter Einwirkung der
Schwerkraft so herunterfallen, daß sie sich von sich aus mit horizontalem Schenkel oder Schaft einordnen. Jeder dieser
Stifte oder Zwecken, z.B.. der Stift K in Fig. 4 wird während seines Falls, während dem er von den Schenkeln 77»
77' der gabelartigen Führungsvorrichtung 7, zwischen die er beim Fall eintritt, geführt wird, gezwungen, den Kopf
in die Ausnehmung des Puffers 37 einzusetzen. Diese Stellung wird so lange Zeit aufrechterhalten, als es notwendig
ist, damit die vorhergehende Zwecke (Stift), deren Kopf bereits dem Magnetstück 15 der Stange 12 des Schlagstössels
11,12 gegenüberliegt, durch den Schlagstössel 11,12 eingeschlagen wird. Unmittelbar nachher wirkt die Stange 36
der Orientierungseinrichtung 36, 37» 38 als Ausstosser zun Ausstossen des betreffenden Stiftes (Zwecke) aus der
Ausnehmung des Puffers 37» wobei gleichzeitig die Schenkel
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77, 77' der gabelförmigen Führungsvorrichtung 7 sich nach
oben zurückziehen und einen so "begrenzten Hub ausführen,
daß sie die öffnung für den Durchtritt des Schlagstösßels freilassen. Gleichzeitig sinkt der Stift K1 durch die Ausnehmung
16' nach unten, wobei er sich so ausrichtet, daß der Kopf in Berührung mit der oberen Erzeugenden bleibt
und immer von den Schenkeln 77, 77' geführt wird, die nach
dem Rücktritt des Schlagstossels 11, 12 ihn bis vor dessen Ende mitführen, derart, daß das Magnetstück ihn anzieht,
wobei er aux diese Weise während dem anschließenden Zyklus
für die Betätigung des Kolbens beim Einschlagen des Stiftes K1 gehalten wird.
Die Führungsvorrichtung 7 ist im Bereich der Orientierungseinrichtung 36, 37, 38, 39, angeordnet, vor alle» befindet
sie sich während der Funktion in diesem Bereich. Diese Vorrichtung
7 besteht aus einem Körper 71 mit einer inneren
Kammer 72, die von dem unter Druck stehenden Medium über die Leitung 34' gespeist werden kann, wobei das Druckmedium
vom Kanal 24 durch die öffnung 73 kommt, die unten in der Kammer vorgesehen ist. In dieser Kammer 72 kann der Kopf
eines Kolbens 74 bewegt werden, dem bei der Bewegung nach
oben die Wirkung einer Druckfeder entgegensteht. Die Stange des Kolbens 74 ist an ihrem oberen Ende mit einer Platte
76 verbunden, an der die beiden senkrechten Schenkel 77, 77', die zueinander parallel sind, so befestigt sind,
daß sie eine Gabel bilden. Eine öffnung 73' ist im Mittel-
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bereich der Kammer 72 vorgesehen, derart, daß die in diese Kammer eingeführte Druckluft eine Leitung 78 durchlaufen
und durch diese in den Kanal 19 des Körpers 1 des Grundzylinders
eingeführt werden kann. Die Anordnung ist so getroffen, daß die vom Kanal 24* ankommende Druckluft, die
bei 73 eintritt, senkrechte Verstellbewegungen der Schenkel
77, 77* im Bereich des und entlang dem unteren Abschnitt des
Führungskanals 33 erzeugt, weswegen, da die Wirkung der Druckluft, die durch die Öffnung 73* und die Leitung 78
abströmt, augenblicklich ist, die Feder 73M wirken kann, die die Schenkel 77, 77* nach unten zurückführt. Da die
führungsvorrichtung 7 mit den Schenkeln 77, 77f senkrecht
verläuft und gegen die Grundplatte 32 der Stifte K anliegt, die den Kanal 32, 33 nach unten durchlaufen, greifen diese
Stifte zwischen die Schenkel 77, 77f der Führungsvorrichtung
ein, wobei die Spitzen zunächst nach oben gerichtet sind, jedoch im letzten Abschnitt horizontal verlaufen, um
dann in dieser Lage unter Führung durch die Schenkel 77, 77f über den ganzen vertikalen Abschnitt 33 zu verbleiben,
bis die Stifte die Stellungen erreichen, die beschrieben worden sind, damit die beiden vorgenannten Gruppen von
Organen eingreifen können und in denen sie dem Schlagstößel 11, 12 gegenüberliegen und im Kanal 16 geführt sind.
Die Vorrichtung 9 ist eine bekannte Vorrichtung, die geeignet ist, die Höhenstellung mit Bezug auf die Ebene
32« unterhalb des Verteilerbehälters 4t des Verteiles 4
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festzustellen und zu regulieren. Diese Änderung ist notwendig
im Hinblick darauf, daß die Dicke der Köpfe der Stifte oder Zwecken verschieden sein kann, je nachdem für
welche verschiedene Anwendungsfälle sie in den Handel gebracht werden.
Zusammenfassend kann man das System von Leitungen und Kanälen, das zur Verteilung der Druckluft dient, die für
die Betätigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen ist, wie folgt beschreiben: Nach der Ventilanordnung 24, 25,
25" zur Steuerung der Betätigung bei jedem Arbeitszyklus der
Vorrichtung gabelt sich der.Kanal 22 in die Zweigleitungen
23 und 24. Die Zweigleitung 23 ist nach rechts ausgerichtet
und mündet in bestimmtem Abstand vor, jedoch noch in der Nähe des Bodens der zylindrischen Kammer 18 etwa* im Bereich
der Mitte von 11. Die andere Zweigleitung 24 durchquert, wie bereits ausgeführt worden ist, in Längsrichtung den unteren
Teil des zylindrischen Körpers 17» überschreitet den Anschluß des Rahmens 3 und geht zum Anschlußstutzen der Leitung
24', welche die Druckluft zur Bohrung 73 der Kamiier 72
führt, den Führungskörper der Führungsvorrichtung 7* die
gabelartig ausgebildet ist. Von der Bohrung 73 des Zylinders dieser letzteren bildet ein Anschlußstutzen den Anschluß für
die Leitung 78, deren -Ende in den Körper I? des Grundelementes
eingeführt wird, weswegen die von der Führungsvorrichtung 7 kommende Luft, vgl. Fig. 3» zwischen den
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rechtsseitigen Boden des Körpers/des Grundelementes und der entsprechenden Fläche des Kopfes des Kolbens 11 des
Schlagstössels 11,12 eintritt, wobei sie den ersten Impuls erzeugt und diesen dem Kopf des Kolbens eitteilt,
bis dieser die Bohrung 23' überschreitet oder überläuft, damit die rolle Last bzw. Beanspruchung der Kammer Io mitgeteilt
wird, die hinter dem Kopf 11 des Kolbens angeordnet ist, der vorläuft und mit seiner Stange den Schlag
ausführt, der zum Einschlagen des Stiftes oder der Zwecke K dient. Die Schenkel 77, 77' der Führungsvorrichtung,
die vom Kolben 74 durch die bei 73 eingetretene Luft betätigt
werden, gehen hoch, sie senken sich jedoch, wenn die Luft durch die mittlere Bohrung 78 austritt und entweicht,
die Gabel senkt sich hierbei unter der Wirkung der Feder 74·· Das Spiel der verschiedenen Mechanismen
und der verschiedenen Mittel und Organe, die Teil der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind, das zu dem Zweck geschieht,
um die Vorrichtung zu betätigen und sie die für sie vorgesehenen Funktionen ausführen zu lassen, ist wie
folgt:
Es soll vorausgesetzt sein, daß die Vorrichtung sich in der Lage, in der Stellung und unter den Bedingungen befindet,
wie sie in Fig. 3 gezeigt sind, und daß der Verteilerbehälter
41 des Verteilers 4 für die Stifte oder Zwecken eine gewisse Anzahl von solchen Stiften oder Zwecken enthalt
und daß der Anschluß 21 an eine Druckluftquelle die
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Leitung 22 unter Druck setzt» Der Kolben hat vorher die
Stellung 11' eingenoamen infolge der Einwirkung der Druckluft
aus der Leitung 78; wenn dann der Drücker 26 betätigt
und die fieaktion der auf die Stange 28 einwirkenden Feder überwunden wird, geht der Knopf 2? mit dem ganzen System
zurück, die vorher durch die Dichtung 29» die nunmehr in
die Stellung 29' gelangt, abgeschlossene Öffnung wird aufgemacht, und die Druckluft tritt in den oberen Teil 22'
der Leitung 22', 122 ein, wobei die Öffnung der Leitung 122' durcn die untere Expansion 28 der Stange abgeschlossen
wird. Die Luft geht über 22', gelangt dann in die Zweigstelle
23 und über 23 * wirkt sie auf den Kolben des Schlägstössels
ein und löst seine Aktion aus, da die Leitung 78 zur abgeschlossenen
Kammer des Kolbens 74- führt, der sich hierbei
bis zum -knde der bohrung 72 gesenkt hat. Die Stange 12 erfährt
eine Verstellbewegung in Längsrichtung und verschiebt
entlang dem Rohr 16 den Stift oder die Zwecke K der bzw. die gemäß Fig. 4 vom Kanal 32 herabfällt und am Magnetstück
15 angesetzt worden ist und von diesem gehalten wird und
auf diese Weise wird die Einschlagoperation durchgeführt.
Gleichzeitig hat die Druckluft, die von der Zweigleitung
24 über den -kanal 35 ströat, die Verstellbewegung der
Orientierungseinrichtung 36, 37» 38 eingeleitet, wie bereits
oben beschrieben worden ist, die dazu dient, das Vorläufen des Stiftes K1 anzuhalten, während die Druckluft
über die leitung 24' die Führungsvorrichtung 7 mit
den Schenkeln 77» 77* die eigenen Operationen, die gleich-
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- 2ο -
zeitig mit denjenigen der Orientierungseinrichtung stattfinden,
ausführen läßt. Andererseits beeinflußt gleichzeitig mit diesen Operationen die Luft, die von der Ringleitung
25 über die Leitung 34 kommt, den Kolben 52 der Betätigungseinrichtung
5 für den Verteilerbehälter, der,
indem er mit einem Haken oder Hebel 53 auf die Windeneinrichtung 44 derart einwirkt, daß diese mit einer einheitlichen, gleichmässigen, einem Schaltschritt entsprechenden Winkelverstellung das Einführen in den Kanal 32, 33 eines weiteren Stiftes (Zwecke) der Reihe bewirkt, wobei auf diese Weise die Reihe von Stiften oder Zwecken allmählich in den Kanal hineingespeist wird. Der Zyklus wird auf diese Weise dann vollständig ausgeführt, wenn der Schlagstössel nach
Beendigung des Schlages aus der vorderen Endstellung und
nach dem Loslassen des Drückers 26, wenn also die Feder ihre Rückstellfunktion ausüben kann, zurückgebracht wird, wobei das System 27, 28, 29 bereits die Ruhestellung eingenommen hat. Nachdem die Luft von Beginn des Zyklus über die Leitung 122 entfernt worden ist, wird nunmehr über dieselbe Leitung 122 die Luft für das Rückführen des Schlagstössels in die Ausgangsstellung und in die Null—Stellung durch die Bohrung 12o der hammer 1o und über die Schlitze 119 in der Hülle entladen bzw. entfernt.
indem er mit einem Haken oder Hebel 53 auf die Windeneinrichtung 44 derart einwirkt, daß diese mit einer einheitlichen, gleichmässigen, einem Schaltschritt entsprechenden Winkelverstellung das Einführen in den Kanal 32, 33 eines weiteren Stiftes (Zwecke) der Reihe bewirkt, wobei auf diese Weise die Reihe von Stiften oder Zwecken allmählich in den Kanal hineingespeist wird. Der Zyklus wird auf diese Weise dann vollständig ausgeführt, wenn der Schlagstössel nach
Beendigung des Schlages aus der vorderen Endstellung und
nach dem Loslassen des Drückers 26, wenn also die Feder ihre Rückstellfunktion ausüben kann, zurückgebracht wird, wobei das System 27, 28, 29 bereits die Ruhestellung eingenommen hat. Nachdem die Luft von Beginn des Zyklus über die Leitung 122 entfernt worden ist, wird nunmehr über dieselbe Leitung 122 die Luft für das Rückführen des Schlagstössels in die Ausgangsstellung und in die Null—Stellung durch die Bohrung 12o der hammer 1o und über die Schlitze 119 in der Hülle entladen bzw. entfernt.
Die vorliegende Erfindung wurde in Gestalt einer bevorzugten
Aueführungsfors beschrieben und dargestellt,
- 21 -
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es ist jedoch klar, daß verschiedene konstruktive Varianten in der Praxis vorgenommen werden können, ohne daß man aus
dem Schutzbereich der vorliegenden Anmeldung herausgelangt, selbst wenn man Mittel mit elektromagnetischer Betätigung
anstelle der pneumatisch wirkenden Mittel, die in der Wirkung gleichartig sind, verwendet.
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Claims (1)
- Ansprüche1J Insbesondere auf pneumatisch-mechanischem Wege betriebene Vorrichtung zum Einschlagen von Stiften oder Zwecken, insbesondere für Polsterer-, Sattler- oder Tapeziererarbeiten od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie zu einer Einheit zusammengefaßte Organe und Gruppen τοη Organen besitzt, die voneinander unabhängig sind, jedoch zusammenwirken und zu deren Betätigung Energie, z.B. in Form eines Druckmediums dient, das von einem Vorratsbehälter aus den verschiedenen Organen und Gruppen von Organen zugeführt wird, die bei Betätigung nacheinander eine Reihe von Arbeitszyklen ausführen, deren Zahl der Anzahl der einzuschlagenden Stifte oder Zwecken entspricht, und daß sie als Hauptbestandteile folgende Organe oder Gruppen von Organen enthält:a) ein Gehäuse mit einer zylindrischen Kammer (1ο), in der ein Schlagstössel (11,12) hin und her beweglich geführt ist und deren Wände Leitungen und Verteilerorgane für die zur Betätigung des Schlagstössels und der anderen Organe bzw. Gruppen von Organen dienende Energie enthalten, und mit einem Griff (2) zum Handhaben der Vor-- 23 -S09818/0055richtung, der ebenfalls Leitungen und Verteilerorgane für die Energie enthält, die aur Betätigung der verschiedenen Bestandteile der Vorrichtung dienteb) einen starr am vorderen Teil des Gehäuses angebrachten Rahmen (3) der einen etwa senkrechten oder schräg verlaufenden Arm besitzt, der von eines Führungskanal (32,33) zum Vorfördern der einzuschlagenden Stifte oder Zwecken, die sich in ihm auf Grund der Schwerkraft vorbewegen, durchzogen ist und an seinem oberen freien Ende einen Verteilerbehälter (41) für die einzuschlagenden Stifte oder Zwecken trägt, wobei im Bereich der Basis dieses Rahmens dem vorderen Ende des Führungekanals eine Orientierungeeinrichtung für die vom Verteilerbehälter her kommenden Stifte oder Zwecke vorgeschaltet ist, die dazu dient, die ankommenden Stifte einzeln aus dem Führungskanal austreten zu lassen und an den Schlagstössel weitergeben;c) eine hin und her bewegliche gabelartige Führungsvorrichtung (7) für die Stifte oder Zwecken, die dazu dient, die Stifte oder Zwecken von der Orientierunge- oder Vereinzelungseinrichtung (36,37»38) zum Schlagstössel unter guter Ausrichtung zu führen;d) eine Betätigungsvorrichtung (5) zum schrittweisen Vorschalten des Verteilerbehälters für die Stifte oder Zwecken jeweils um einen Winkel, derart, daß jeweils ein Auetritt aus den Verteilerbehälter dem Eintritt aus dem- 24 -B09818/00B52 ":■:? 1 f; 6 2 - 24 -Verteilerbehälter bei jedem Schritt gegenüberzuliegen kommt, wobei zweckmässigerweise dem Verteilerbehälter noch eine von Hand zu betätigende Vorrichtung zugeordnet sein kann, mit deren Hilfe der Verteilerbehälter mit Bezug auf die Grundplatte des Rahmens angehoben oder abgesenkt werden kann.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Organe und Gruppen von Organen, nämlich der Schlagstössel, die Orientierungs- und Vereinzelungseinrichtung, die Führungsvorrichtung und der Verteilerbehälter auf pneumatischem Wege betrieben werden.3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Führungskaromer (1ο) für den Schlagstössel (11,12) umgebende Hülse mit Kanälen für das Zuführen des Druckmediums während des aktiven Hubs des Kolbens (11) des Schlagstössels die zum Abführen des Druckmediums beim Rücklauf der verschiedenen Organe in die Ausgangsstellung am Ende des Arbeitszyklus versehen ist.M-. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Kolbens (11) des Schlagstössels (11,12) an seines Ende mit einem Magnetstück (15) versehen und in einem Rohr (16) geführt ist, das zum führen der einzuschlagenden und zu diesem Zweck- 25 -509818/0055ORIGINAL INSPECTEDvom Schlagstössel zu betätigenden Stifte oder Zwecken dient und in das die einzuschlagenden Stifte oder Zwecken über einen im Bereich der oberen Erzeugenden liegenden Schlitz (16*) einführbar sind.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gabelartigen führungsvorrichtung (7) für die Stifte oder Zwecken ein Kolben-Zylinder-System als Orientierungs- oder Vereinzelungseinrichtung (36s37*38) zugeordnet ist, deren Kolbenstange den Durchtritt zwischen dem Führungskanal (32,33) und dem Bohr (16) beherrscht, in dem der Schlagstössei (1-1,12) geführt ist.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 51 dadurch gekennzeichnet, daß der gabelartigen Führungsvorrichtung (7) ein Kolben-Zylinder-System zugeordnet ist, dessen Kolbenstange über eine Platte mit den Schenkeln (77»77') der Führungsvorrichtung verbunden ist und dessen Kolben senkrecht ausgerichtet ist und in geeigneter Nähe an der Seite des Führungskanals, in des die Stifte und Zwecken herabfallen, angeordnet ist.7· Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatisch betriebene Orientierunge- und Vereinzelungseinrichtung zun Regulieren der Vorlaufbewegung der Stifte oder Zwecken in die Kaamer, von der aus- 26 -509818/0055der Hub der Stifte oder Zwecken beginnt, während dessen sie eingeschlagen werden, einen Kolben besitzt, dessen Kolbenstange über einen Puffer in einer Kammer geführt ist, in der auf den Kolben eingewirkt wird, wobei während jedes Zyklus jeweils ein Stift(eine Zwecke)von der gabelartigen Führungsvorrichtung freigegeben wird.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerbehälter (41) um eine zur Längsmittelachse des Führungskanalβ (32,33) rechtwinklige Acbje (42) schrittweise verdrehbar ist und an seine» Umfang in gleichmässigea Abstand voneinander liegende, senkrecht ausgerichtete Dnrchtrittsschlitze für die Stifte oder Zwecken enthält, deren Abstand voneinander jeweils einem Schaltschritt dea Verteilerbehälters entspricht.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer der Stifte (den Zwecken), die in dem Verteilerbehälter (41) enthalten sind, in den Ladekanal über jeweils einen der Schlitze (16*), mit denen der Verteilerbehälter versehen ist, überführt wird, sobald der betreffende Schlitz den Einlaß des betreffenden Führungskanal« gegenüberliegt.10. Vorrichtung nach «ine» der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskanal (32,33) für die- 27 509818/0055Stifte oder Zwecken mit seinem einen Ende im Bereich eines Schlitzes mündet, mit dem der Zylinder für die Führung des Schlagstössels versehen ist.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Orientierungs- und Vereinzelungseinrichtung zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine solche Stellung überführt wird, daß sie den Durchtritt des unmittelbar vorher von ihr festgehaltenen Stiftes (Zwecke) gestattet, weswegen dieser Stift (Zwecke) über einen Schlitz unter Einwirkung der Schwerkraft in das Innere der Führungskammer für den Schlägstössel eindringt und sich mit seinem Kopf an den Kopf des Schlagstössels anlegt, derart, daß sein Schenkel sich entlang der Längsachse des Schlagstössels zum Einschlagen der Stifte oder Zwecken erstreckt.12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Leitungen für das Druckmedium, das von einem Vorratsbehälter her durch öffnen eines von einem Drücker gesteuerten Ventils zugespeist wird, das Druckmedium aufnehmen, weiterführen, verteilen und nach aussen abführen, weswegen die Betätfeungeorgane der Vorrichtung, nämlich der Schlagstössei, die gabelartige Führungsvorrichtung für die Stifte oder Zwecken, die Orientierungs- und Vereinzelungseinrichtung für die Vorlaufbewegung der Stifte oder Zwecken und das Organ- 28 -509818/0055für das intermittierende winkelartige Verstellen des Verteilerbehälters der Stifte oder Zwecken zyklisch und schrittweise von einer Ausgangsstellung aus arbeiten und sich bewegen, wobei die Betätigung Bit Hilfe eines Hebels oder Drückers erfolgt, der an Handgriff der Vorrichtung bzw. des Gerätes angebracht bzw. gelagert ist.13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsorgane nämlich der drehbare Verteilerbehälter für die Stifte oder Zwecken, der Kolben und der Schaft oder Stössel des Schlagstössels zyklisch durch aufeinanderfolgende zeitweilige und oder gleichzeitig Aktionen betätigt werden können, wobei jede Verstellbewegung entweder von einem Druckmedium oder von mit elektrischem Strom gespeisten Elektromagneten gesteuert wird.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bie I3» dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerbehälter und die ^etätigungeorgane, die ram Einschlagen der Stifte oder Zwecken dienen, mit Hilfe einer geeigneten Einrichtung an ein pneumatisches oder elektrisches System angeschlossen sind, das ihre einzelnen Arbeitsschritte zyklisch steuert, die jeweils von einem der oben genannten Teile zu» Einschlagen jedes einzelnen Stiftes vorgenommen werden.509818/0055
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732352062 DE2352062A1 (de) | 1973-10-17 | 1973-10-17 | Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732352062 DE2352062A1 (de) | 1973-10-17 | 1973-10-17 | Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2352062A1 true DE2352062A1 (de) | 1975-04-30 |
Family
ID=5895667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732352062 Pending DE2352062A1 (de) | 1973-10-17 | 1973-10-17 | Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2352062A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0511584A1 (de) * | 1991-04-29 | 1992-11-04 | Heinrich Franke | Einschiesspistole für Polsternägel |
| CN103624744A (zh) * | 2013-11-20 | 2014-03-12 | 温州铭汇五金贸易有限公司 | 自动送钉图钉枪 |
-
1973
- 1973-10-17 DE DE19732352062 patent/DE2352062A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0511584A1 (de) * | 1991-04-29 | 1992-11-04 | Heinrich Franke | Einschiesspistole für Polsternägel |
| CN103624744A (zh) * | 2013-11-20 | 2014-03-12 | 温州铭汇五金贸易有限公司 | 自动送钉图钉枪 |
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