[go: up one dir, main page]

DE2352062A1 - Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten - Google Patents

Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten

Info

Publication number
DE2352062A1
DE2352062A1 DE19732352062 DE2352062A DE2352062A1 DE 2352062 A1 DE2352062 A1 DE 2352062A1 DE 19732352062 DE19732352062 DE 19732352062 DE 2352062 A DE2352062 A DE 2352062A DE 2352062 A1 DE2352062 A1 DE 2352062A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pins
purposes
ram
guide
organs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732352062
Other languages
English (en)
Inventor
Gaetano Olivo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732352062 priority Critical patent/DE2352062A1/de
Publication of DE2352062A1 publication Critical patent/DE2352062A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/30Driving means
    • B27F7/34Driving means operated by fluid pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/001Nail feeding devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/04Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/02Nailing machines
    • B27F7/13Nail feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

15·Oktober 1973 ρ 4744 _ real
Gaetano OLIVO1 Bovolone (Italien)
Vorrichtung zum Einschlagen von Stiften oder Zwecken, insbesondere für Polsterer-, Sattler- oder Tapeziererarbeiten
Die Erfindung betrifft eine insbesondere auf pneumatischmechanischem Wege betriebene Vorrichtung zum Einschlagen von Stiften oder Zwecken, insbesondere für Polsterer-, Sattler- oder Tapeziererarbeiten od.dgl.
Beim Ausüben des Polsterer-, Sattler- oder Tapeziererberufe besteht eine Aufgabe, die einen beachtlichen Auf-
509818/0055
wand an Handarbeit erforderlich macht, darin, die aus sogenannten Posamentwaren bestehenden Säume entlang den Rändern der Stoffe, die beim Verkleiden und Umhüllen bzw. Polstern verwendet werden, anzubringen. Biese Arbeiten werden, wie bekannt ist, durchgeführt, indem man in das tragende Skelett der zu tapezierenden Möbel Zwecken oder Nägel einschlägt, die einen dünnen Schenkel und einen breiten Kopf haben. Biese Operation wird wie folgt ausgeführt: Zunächst wird die Zwecke oder der Stift mit der Spitze an die betreffende Stelle angesetzt, sodann wird mit einem Hammer, der mit großer Genauigkeit zu führen ist, damit der Schenkel des Stiftes oder der Zwecke rechtwinklig zu der darunterliegenden Oberfläch· in diese eindringt, der Kopf eingeschlagen, bis dieser eich in die Oberfläche des Posaments einfügt, ill dies erfordert viel Handarbeit, und das Ziel der Torliegenden Erfindung besteht darin, hier Abhilfe zu schaffen.
Zu dem obengenannten Zweck ist bei der neuen Vorrichtung vorgesehen, daß sie zu einer Einheit zusammengefaßte Organe und Gruppen τοη Organen besitzt, die voneinander unabhängig sind, Jedoch zusammenwirken und zu deren Betätigung Energie, z.B. in form tin·· Druckmediums dient, das τοη einem Vorratsbehälter aus den verschiedenen Organen und Gruppen τοη Organen zugeführt wird, die bei Betätigung nacheinander «in« Reihe τοη Arbeitszyklen ausführen,
- 3 -509818/005S
deren Zahl der Anzahl der einzuschlagenden Stifte oder Zwecken entspricht, und daß sie als Hauptbestandteile folgende Organe oder Gruppen von Organen enthält:
a) ein Gehäuse mit einer zylindrischen Kammer, in der ein Schlagstössel hin und her beweglich geführt ist deren Wände Leitungen und Verteilerorgane für die zur Betätigung des gchlagstössels und der anderen Organe bzw. Gruppen τοη Organen dienende Energie enthalten, und mit einem Griff zum Handhaben der Vorrichtung, der ebenfalls Leitungen und Verteilerorgane für die Energie enthält, die zur Betätigung der verschiedenen Bestandteile der Vorrichtung dient;
b) einen starr am vorderen Teil des Gehäuses angebrachten Rahmen, der einen etwa senkrechten oder schräg verlaufenden Arm besitzt, der von einem Führungskanal zum Vorfördern der einzuschlagenden Stifte oder Zwecken, die sich in ihm auf Grund der Schwerkraft vorbewegen, durchzogen ist und an seines oberen freien Ende einen Verteilerbehälter für die einzuschlagenden Stifte oder Zwecken trägt, wobei im Bereich der Basis dieses Rahmens dem vorderen Ende de* Führungskanalβ eine Orientierungseinrichtung für die voe Verteilerbehälter her kommenden Stifte oder Zwecke vorgeschaltet ist, die dazu dient, die ankommenden Stifte einzeln aus dem Führungskanal austreten zu lassen und an den Schlagstössel weitergeben;
_ 4 509818/005 5
c) eine hin und her bewegliche gabelartige Führungsvorrichtung für die Stifte oder Zwecken, die dazu dient, die Stifte oder Zwecken von der Orientierungs- oder Vereinzelungseinrichtung zum Schlagstöaeel unter guter Ausrichtung zu führen;
d) eine Betätigungsvorrichtung zum schrittweisen Vorschalten des Verteilerbehälters für die Stifte oder Zwecken jeweils um einen Winkel, derart, daß jeweils ein Austritt aus den Verteilerbehälter dem Eintritt aus dem Verteilerbehälter bei jedem Schritt gegenüberzuliegen kommt, wobei zweckmässigerweise dem Verteilerbehälter noch eine von Hand zu betätigende Vorrichtung zugeordnet sein kann, mit deren Hilfe der Verteilerbehälter mit Bezug auf die Grundplatte des Rahmens angehoben oder abgesenkt werden kann.
Der Nachteil des oben erwähnten bekannten Verfahrens, der darin besteht, daß man alle oben erwähnten Operationen von Hand für jeden Stift oder jede Zwecke durchführen muß, wird vermieden, wenn man die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung verwendet, da man nunmehr alle diese Operationen maschinell ausführen kann, was zur Folge hat, daß ein gewisser Zeitaufwand und ein beachtlicher Aufwand an Handarbeit eingespart werden kann.
- 5 S09818/0055
Ia der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung gesaäß der Erfindung in der Arbeitsstellung in perspektivischer Darstellung, wobei die Vorrichtung so gezeigt wird, als ob sie vom Benutzer in der Hand gehalten und zu dem sich an der Stelle des Möbels befindlichen Betrachter hin gewendet wäre,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1- wiederum in perspektivischer Darstellung, jedoch von der Seite des sie in der Hand haltenden Benutzers aus zu» Möbel hin gesehen,
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 in Seitenansicht in einem senkrechten Schnitt entlang einer senkrechten Ebene, welche die Hauptlängsachse der Vorrichtung enthält, die mit der Eichtung zusammenfällt, entlang der die Zwecken oder Stifte eingeschlagen werden,
Fig. 4 einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 1 »it den sich an der Vorderseite befindenden Organen in perspektivischer Darstellung teilweise geschnitten und in größerem Maßstab,
509818/0055 ~6~
Fig. 4a eine Einzelheit der Anordnung nach Fig. 4 in Draufsicht und im Schnitt und
Fig. 5 eine weitere Einzelheit der Anordnung nach Fig. nit den Organen« die zum Vorfördern der Stifte oder Zwecken vom Vorratsbehälter zu der Stelle, an der sie eingeschlagen werden, dienen, wiederum in Seitenansicht im Schnitt.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besitzt einen Gehäusekörper, der aus zwei Grundelementen zusammengesetzt ist, nämlich aus dem Teil 1 und dem Handgriff 2· Von diesen beiden Teilen bzw. Elementen ist das eine, das Element 1, im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und mit einer inneren Hülle versehen, welche die Führungskammer für die hin und her gehende Bewegung eines Schlagstössels 11, 12 gemäß Fig. 3 bildet, dessen Kolben abwechselnd an seinen beiden Oberflächen der Einwirkung der Druckluft, die von einem nicht gezeigten Vorratsbehälter kommt, ausgesetzt ist. Diese Einwirkung der Druckluft auf den Kolben erzeugt Impulse, die das Eintreiben bzw. Einschlagen der Stifte oder Zwecken bewirken. Der Gehäusekörper 1,2 enthält noch den Handgriff 2, der starr mit dem Element 1 verbunden und mit dem zu steuernden Betätigungselement 26 in Gestalt eines Drückers oder Hahns versehen ist, mit dessen Hilfe das Wirksaawtrden des Schlaget «es eis und der anderen
— 7 —
509818/0055-
Betatigungselemente bestimmt werden kann. Im Inneren des Handgriffs ist der Kanal 22 (Fig. 3) vorgesehen, der zum Heranführen der Druckluft dient, die über den Anschlagstutzen von einer Leitung kommt, die mit einem nicht weiter gezeigten Vorratsbehälter.in Verbindung steht.
Die Vorrichtung enthält noch einen Rahmen 5* der am Gehäusekörper 1,2 befestigt ist und mit dem folgende Teile und Mittel bzw. Organe verbunden sind:
a) ein Verteiler 4, der die Stifte oder Zwecken, die einzuschlagen sind, der Reihe nach und einzeln abgibt;
b) ein Betätigungsorgan 5 für einen z.B. wannen- oder napfartigen Verteilerbehälter 41, der jeweils für jeden bereits eingeschlagenen Stift (Zwecke) einen neuen Stift (Zwecke) abgibt. Die Teile bzw. Elemente 4 und 5 dienen dazu, mit Hilfe der Zuführung 6, in deren Kanal die neuen Stifte oder Zwecken, die vom Verteiler 4 kommen, unter Schwerkraftwirkung entlanggleiten, die Stifte oder Zwecken der Vorkammer 3o zuzuführen,die oberhalb des Rohrs 16 angeordnet ist, das zum Einschlagen der Stifte oder Zwecken dient. Dieses Einschlagen erfolgt unter Zuhilfenahme einer pneumatisch-mechanischen Einheit, welche die Führungsvorrichtung 7 niit Führungsgabeln für die Führung der Stifte oder Zwecken, enthält, die vor dem Gestell 3 im Bereich der Orientierungseinrichtung 36,37,38,39 zum Ausrichten der Stifte oder Zwecken
509818/005 5
angeordnet ist, die vor der Stoß- oder Schlagkammer 15' für den Schaft 12 des Schlagstössels 11, 12 gelegen ist, der zur Erzeugung des Schlags oder Drucks für das Einschlagen der Stifte oder Zwecken dient 4 Die pneumatisch-mechanische Einheit "besitzt noch die Betätigungseinrichtung 8, die von Hand zu bedienen ist und die dazu dient, den Verteilerbehälter des Verteilers 4 je nach den Abmessungen des Schenkels des jeweils einzuschlagenden Stiftes (Zwecke) asymmetrisch mit Bezug auf die Grundplatte des Führungskanals 33 anzuordnen. Verschiedene Leitungen und Kanäle, wie sie im folgenden beschrieben werden, verbinden untereinander den Kanal 21, 22 des Gehäusekörpers 1,2 der Vorrichtung mit den pneumatisch-mechanischen Einrichtungen 5*6,7» damit diese automatisch funktionieren, wirken oder arbeiten, was gemäß einem besonderen Zyklus stattfindet, jedes Mal sobald der Benutzer, der das Gerät oder die Vorrichtung in der Hand hält, nachdem er die Mündung des Rohres 16 gegen das Möbelstück gedrückt hat, den Drücker 26 betätigt.
Im besonderen sind die oben erwähnten Organe und Mittel wie folgt ausgebildet, zusammengesetzt und einander zugeordnet:
Der Teil 1 des Gehäusekörpers 1,2 (vgl. Fig. 3) besteht aus einem äusseren hohlen Zylinderelement I7, das nach Art
- 9 509818/0055
eines zylindrischen Napfes ausgebildet ist. Dieses äussere Zylinderelement 17 enthält innen eine zylindrische Hülse 18, in deren Innenraum 1o entlang der Längsachse X-X der Schlagstössel 11,12 hin und her gleiten kann. Die Stange 12 des Schlagstössels 11,12 bildet das Organ zum Führen und Einschlagen der Stifte oder Zwecken. Diese Stange besitzt an ihrem Ende 13 eine Aushöhlung 14, die ein Magnetstück 15 enthält. Die Stange 12 ist in ein Rohr 16 aufgenommen und in diesem geführt, das seinerseits mit dem plattenartigen Träger 3I des Hahmens 3 fest verbunden ist, der an der vorderen Stirnseite des Teils 1 angebracht ist und den Abschlußdeckel der Kammer 1o der inneren Hülse 18 bildet. Der Teil 1 enthält die Leitung 19 etwa von der Anlagestelle am plattenartigen Träger an, wobei diese Leitung 19 sich vom vorderen Kopf des Zylinders bis zum Boden erstreckt, in den sie zentral zur Kammer 1o einmündet. Ausserdem enthält der Teil 1 unten die Leitung mit den Leitungszweigen 23, 24, die sich in Längsrichtung über die ganze Länge des Teils erstreckt, wobei der Leitungszweig 23 hinten an einer Stelle im Zylinder mündet, die der Lage des Kopfes oder Kolbens 11 des Schlagstössels 11,12 in der vollständig zurückgezogenen Stellung^ntspricht, während der Leitungszweig 24 vorn austritt und mit einer äusseren Leitung 24* verbunden ist. Es ist festzustellen, daß die Abzweigung 25 entlang einer Singleitung verläuft, die an der Verbindungsstelle oder Fuge zwischen dem Gehäusekörper
- 1o 509818/0055
1, 2 und der Basis bzw. dem Träger 31 des Rahmens vorgesehen ist, Der Griff 2, der Teil des Gehäusekörpers bildet, ist ein Vorsprung des Körpers 1, der geeignet ist, vom Benutzer während der Benutzung der Vorrichtung mit der Hand ergriffen zu werden, er ist mit einem Fippel oder Ansatzstück 21 für das Heranbringen der die Druckluft vom-Kompressor oder von einem Vorratsbehälter heranführenden Leitung versehen. In seinem Inneren enthält der Griff die Kanäle 22, 22«, die zur Verteilung der Druckluft dienen, in seinem oberen Teil ein Steuerventil 27, 28 für die Betätigung der Vorrichtung, das so ausgebildet und angeordnet und eingestellt ist, daß der Betätxgungskopf 27 einer Betätigung im Sinne einer Längsverschiebung unterworfen werden kann, die durch den Einfluß des Drückers 26 erzeugt werden kann, der beweglich bei P 26 im Bereich der Verbindung zwischen dem- Körper 1 und dem Handgriff 2 angelenkt ist,
Es ist bereits gesagt worden, daß der untere Teil 31 - der plattenartige Träger - des Rahmens 3 fest mit dem vorderen Kopf des Gehäusekörpers 1, 2 verbunden ist, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Es ist bei dieser Anordnung ein senkrechter oder schräg nach oben verlaufender Arm 32 vorgesehen, dessen naoh oben gerichtete Oberfläche gemäß Fig. 3 den Boden des Kanals 33 bildet, der von Boden des Verteilerbehälters des Verteilers für die Stifte oder Zwecken 4 mit einer leichten Neigung nach unten abgeht, um an
509818/00 5 5
- 11 -
seinem unteren Ende etwa senkrecht zu verlaufen. Mit diesem unteren Ende greift der Arm in die Ebene einer Ausnehmung 16' dar, die entlang der oberen zylindrischen Erzeugenden des Rohrs 16 vorgesehen ist, in dem, wie bereits beschrieben worden ist, das Ende 13» 14, 15 dec Kolbenstange 12 des Schlagstössels 11,12 hin und her gleitet. In dieser Ausnehmung 16' kann gemäß Fig. 4 die Gabel 77, 77' der Führungsvorrichtung 7 für die Stifte oder Zwecken aufgenommen werden, die durch den oben erwähnten Kanal 33 hier hinein gerichtet werden.
Auf der Oberseite der Teil des Arms 32 des Rahmens 3 bildenden Platte, vgl. Fig. 3 und 5» ist der Verteilerbehälter
41 des Verteilers 4 angebracht, der die Masse der Stifte und Zwecken enthält. Der Verteilerbehälter 41, dessen untere Wand mit senkrechten Schlitzen 41' versehen ist, ist verdrehbar um den Zapfen 42 angeordnet, der vom Arm 43 getragen wird, der seinerseits mit der Betätigungseinrichtung starr verbunden ist. Es ist festzustellen, daß der Zapfen
42 an seinem unteren E>nde eine bekannte Kurbel- bzw. Windeneinrichtung 44 trägt, die zum Erzeugen der einzelnen intermittierenden Schaltschritte für die Winkelverstellungen um die Achse des Zapfens 42 herum des Verteilerbehälters 41 mit den senkrechten Schlitzen 41· dient,. Diese Kurbel- bzw. Windeneinrichtung wird, wie weiter unten beschrieben werden wird, mit Hilfe der Vorrichtung 5 betätigt. Es ist festzu-
- 12 509818/005 5
stellen, daß die Grundplatte 32 seitlich nach Art eines Trichters geformt ist, durch dessen Öffnung hindurch die zu verwendenden Stifte oder Zwecken eingeführt werden, die sich mit ihrem Schaft oder Schenkel am Umfang entlang in die senkrechten Schlitze 41' einsetzen, wobei sie mit dem Kopf auf dem Boden anliegend und mit dem Schenkel oder Schaft rechtwinklig zur Grundplatte 32 des Verteilers 4 nach oben gerichtet angeordnet verbleiben.
Das pneumatisch-mechanische Betätigungsorgan 5 arbeitet in solcher V/eise, daß es den Verteilerbehälter 41 des Verteilers jeweils eine Winkelverstellung ausführen läßt, die ausreicht, um die Stifte oder Zwecken in den Führungskanal 33 des Eahmens 3 einzuführen, der im unteren, zur Mündung hin gerichteten Teil der Grundplatte 32' angeordnet ist. Dieses Betätigungsorgan besteht, vgl. Fig. 2 und 3 und hierbei insbesondere 3» aus einem Zylinder, dessen Innenraum die Kammer 5^ bildet, in der ein Kolben 52 gleiten kann, dessen Kolbenstange 53, mit Rückstellfeder 53» ein Ende besitzt, das vgl. insbesondere Fig. 2, in den Arm 44 zur Steuerung der Kurbel- bzw. Windeneinrichtung eingreift, die mit dem Zapfen 42 des Verteilers 4 verbunden ist. Der Boden der Kammer 51 zur Führung des Kolbens 52 steht immer mit der Leitung 34- in Verbindung, die in eine Kammer 39 einmündet, in der in Längsrichtung verschieblich der Kolben der Orientierungseinrichtung 36,37,
- 13 50981 8/0055
38 geführt ist, der zum Vereinzeln, d.h. zum abwechselnden Festhalten und Freigeben jedes der einzelnen Stifte (Zwecken) dient und der in zeitlicher Übereinstimmung mit der Führungsgabel 77» 77' für diese Stifte oder Zwecken wirkt. Der Kolben der Orientierungseinrichtung mit der Druckfeder ist den Impulsen der von den Leitungen 24, 25 her
kommenden Druckluft unter leichter Verzögerung gegenüber dem Schub oder Druck unterworfen, der auf den Schlagstössel
11, 12 ausgeübt wird. Dies trifft auch für den Kolben 52 zu, der die hin und her gehende Bewegung von der Druckluft aus den Kanälen 25, 34- über den Boden der Kammer 51 mitgeteilt bekommt. Es ist festzustellen, daß die Stange 36 des Kolbens in einer zentrischen Bohrung des zum Abdichten bzw. Abschließen der Druckluft dienenden Stopfens oder Puffers 37 eingesetzt ist, der zur Führung der Stange 36 dient, die in dieser durch den Puffer gebildeten Führung gleiten und als Ausstosser für die einem Arbeitszyklus zugeordnete Zwecke (Stift) dient und der in seiner Lage in einer Ausnehmung des Puffers 37 gehalten wird, bis die Gabel 77» 77' sich nach oben bewegt hat, wie weiter unten gezeigt werden wird. Dies geschieht natürlich bei jedem dem Einschlagen jedes der Stifte oder Zwecken dienenden Arbeitszyklus,
in
die/einer Reihe vom Kanal 33 vorlaufen entsprechend der intermittierenden Speisung, mit denen der Verteilerbehälter 41 diese Stifte oder Zwecken in den Kanal einführt· Diese Operation wird durch Zusammenwirken der beiden Anordnungen
- 14 50981 8/0055
2352C62
bzw. Einrichtungen erreicht und durchgeführt.
Der Führungskanal 32, 33 gemäß Fig. 5 stellt im besonderen das Mittel dar, das dazu dient, den Verteilerbehälter 41 des Verteilers für die Stifte oder Zwecken mit dem Betätigungsorgan 5 und die Führungsvorrichtung 7 zu verbinden und besteht aus der Grundplatte 32 des Rahmens und aus zwei seitlichen Flankenleisten 33» vgl. Fig. 5 hinsichtlich der oberen Partie und Fig. 4 hinsichtlich der unteren Partie dieses Kanals. Der Führungskanal führt demzufolge die Stifte oder Zwecken vor, die unter Einwirkung der Schwerkraft so herunterfallen, daß sie sich von sich aus mit horizontalem Schenkel oder Schaft einordnen. Jeder dieser Stifte oder Zwecken, z.B.. der Stift K in Fig. 4 wird während seines Falls, während dem er von den Schenkeln 77» 77' der gabelartigen Führungsvorrichtung 7, zwischen die er beim Fall eintritt, geführt wird, gezwungen, den Kopf in die Ausnehmung des Puffers 37 einzusetzen. Diese Stellung wird so lange Zeit aufrechterhalten, als es notwendig ist, damit die vorhergehende Zwecke (Stift), deren Kopf bereits dem Magnetstück 15 der Stange 12 des Schlagstössels 11,12 gegenüberliegt, durch den Schlagstössel 11,12 eingeschlagen wird. Unmittelbar nachher wirkt die Stange 36 der Orientierungseinrichtung 36, 37» 38 als Ausstosser zun Ausstossen des betreffenden Stiftes (Zwecke) aus der Ausnehmung des Puffers 37» wobei gleichzeitig die Schenkel
509818/0055 - 15 -
77, 77' der gabelförmigen Führungsvorrichtung 7 sich nach oben zurückziehen und einen so "begrenzten Hub ausführen, daß sie die öffnung für den Durchtritt des Schlagstösßels freilassen. Gleichzeitig sinkt der Stift K1 durch die Ausnehmung 16' nach unten, wobei er sich so ausrichtet, daß der Kopf in Berührung mit der oberen Erzeugenden bleibt und immer von den Schenkeln 77, 77' geführt wird, die nach dem Rücktritt des Schlagstossels 11, 12 ihn bis vor dessen Ende mitführen, derart, daß das Magnetstück ihn anzieht, wobei er aux diese Weise während dem anschließenden Zyklus für die Betätigung des Kolbens beim Einschlagen des Stiftes K1 gehalten wird.
Die Führungsvorrichtung 7 ist im Bereich der Orientierungseinrichtung 36, 37, 38, 39, angeordnet, vor alle» befindet sie sich während der Funktion in diesem Bereich. Diese Vorrichtung 7 besteht aus einem Körper 71 mit einer inneren Kammer 72, die von dem unter Druck stehenden Medium über die Leitung 34' gespeist werden kann, wobei das Druckmedium vom Kanal 24 durch die öffnung 73 kommt, die unten in der Kammer vorgesehen ist. In dieser Kammer 72 kann der Kopf eines Kolbens 74 bewegt werden, dem bei der Bewegung nach oben die Wirkung einer Druckfeder entgegensteht. Die Stange des Kolbens 74 ist an ihrem oberen Ende mit einer Platte 76 verbunden, an der die beiden senkrechten Schenkel 77, 77', die zueinander parallel sind, so befestigt sind, daß sie eine Gabel bilden. Eine öffnung 73' ist im Mittel-
509818/0055 - 16 -
bereich der Kammer 72 vorgesehen, derart, daß die in diese Kammer eingeführte Druckluft eine Leitung 78 durchlaufen und durch diese in den Kanal 19 des Körpers 1 des Grundzylinders eingeführt werden kann. Die Anordnung ist so getroffen, daß die vom Kanal 24* ankommende Druckluft, die bei 73 eintritt, senkrechte Verstellbewegungen der Schenkel 77, 77* im Bereich des und entlang dem unteren Abschnitt des Führungskanals 33 erzeugt, weswegen, da die Wirkung der Druckluft, die durch die Öffnung 73* und die Leitung 78 abströmt, augenblicklich ist, die Feder 73M wirken kann, die die Schenkel 77, 77* nach unten zurückführt. Da die führungsvorrichtung 7 mit den Schenkeln 77, 77f senkrecht verläuft und gegen die Grundplatte 32 der Stifte K anliegt, die den Kanal 32, 33 nach unten durchlaufen, greifen diese Stifte zwischen die Schenkel 77, 77f der Führungsvorrichtung ein, wobei die Spitzen zunächst nach oben gerichtet sind, jedoch im letzten Abschnitt horizontal verlaufen, um dann in dieser Lage unter Führung durch die Schenkel 77, 77f über den ganzen vertikalen Abschnitt 33 zu verbleiben, bis die Stifte die Stellungen erreichen, die beschrieben worden sind, damit die beiden vorgenannten Gruppen von Organen eingreifen können und in denen sie dem Schlagstößel 11, 12 gegenüberliegen und im Kanal 16 geführt sind.
Die Vorrichtung 9 ist eine bekannte Vorrichtung, die geeignet ist, die Höhenstellung mit Bezug auf die Ebene 32« unterhalb des Verteilerbehälters 4t des Verteiles 4
509818/0055
- 17 -
festzustellen und zu regulieren. Diese Änderung ist notwendig im Hinblick darauf, daß die Dicke der Köpfe der Stifte oder Zwecken verschieden sein kann, je nachdem für welche verschiedene Anwendungsfälle sie in den Handel gebracht werden.
Zusammenfassend kann man das System von Leitungen und Kanälen, das zur Verteilung der Druckluft dient, die für die Betätigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen ist, wie folgt beschreiben: Nach der Ventilanordnung 24, 25, 25" zur Steuerung der Betätigung bei jedem Arbeitszyklus der Vorrichtung gabelt sich der.Kanal 22 in die Zweigleitungen 23 und 24. Die Zweigleitung 23 ist nach rechts ausgerichtet und mündet in bestimmtem Abstand vor, jedoch noch in der Nähe des Bodens der zylindrischen Kammer 18 etwa* im Bereich der Mitte von 11. Die andere Zweigleitung 24 durchquert, wie bereits ausgeführt worden ist, in Längsrichtung den unteren Teil des zylindrischen Körpers 17» überschreitet den Anschluß des Rahmens 3 und geht zum Anschlußstutzen der Leitung 24', welche die Druckluft zur Bohrung 73 der Kamiier 72 führt, den Führungskörper der Führungsvorrichtung 7* die gabelartig ausgebildet ist. Von der Bohrung 73 des Zylinders dieser letzteren bildet ein Anschlußstutzen den Anschluß für die Leitung 78, deren -Ende in den Körper I? des Grundelementes eingeführt wird, weswegen die von der Führungsvorrichtung 7 kommende Luft, vgl. Fig. 3» zwischen den
- 18 -
509818/0055
rechtsseitigen Boden des Körpers/des Grundelementes und der entsprechenden Fläche des Kopfes des Kolbens 11 des Schlagstössels 11,12 eintritt, wobei sie den ersten Impuls erzeugt und diesen dem Kopf des Kolbens eitteilt, bis dieser die Bohrung 23' überschreitet oder überläuft, damit die rolle Last bzw. Beanspruchung der Kammer Io mitgeteilt wird, die hinter dem Kopf 11 des Kolbens angeordnet ist, der vorläuft und mit seiner Stange den Schlag ausführt, der zum Einschlagen des Stiftes oder der Zwecke K dient. Die Schenkel 77, 77' der Führungsvorrichtung, die vom Kolben 74 durch die bei 73 eingetretene Luft betätigt werden, gehen hoch, sie senken sich jedoch, wenn die Luft durch die mittlere Bohrung 78 austritt und entweicht, die Gabel senkt sich hierbei unter der Wirkung der Feder 74·· Das Spiel der verschiedenen Mechanismen und der verschiedenen Mittel und Organe, die Teil der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind, das zu dem Zweck geschieht, um die Vorrichtung zu betätigen und sie die für sie vorgesehenen Funktionen ausführen zu lassen, ist wie folgt:
Es soll vorausgesetzt sein, daß die Vorrichtung sich in der Lage, in der Stellung und unter den Bedingungen befindet, wie sie in Fig. 3 gezeigt sind, und daß der Verteilerbehälter 41 des Verteilers 4 für die Stifte oder Zwecken eine gewisse Anzahl von solchen Stiften oder Zwecken enthalt und daß der Anschluß 21 an eine Druckluftquelle die
509818/0055 -
Leitung 22 unter Druck setzt» Der Kolben hat vorher die Stellung 11' eingenoamen infolge der Einwirkung der Druckluft aus der Leitung 78; wenn dann der Drücker 26 betätigt und die fieaktion der auf die Stange 28 einwirkenden Feder überwunden wird, geht der Knopf 2? mit dem ganzen System zurück, die vorher durch die Dichtung 29» die nunmehr in die Stellung 29' gelangt, abgeschlossene Öffnung wird aufgemacht, und die Druckluft tritt in den oberen Teil 22' der Leitung 22', 122 ein, wobei die Öffnung der Leitung 122' durcn die untere Expansion 28 der Stange abgeschlossen wird. Die Luft geht über 22', gelangt dann in die Zweigstelle
23 und über 23 * wirkt sie auf den Kolben des Schlägstössels ein und löst seine Aktion aus, da die Leitung 78 zur abgeschlossenen Kammer des Kolbens 74- führt, der sich hierbei bis zum -knde der bohrung 72 gesenkt hat. Die Stange 12 erfährt eine Verstellbewegung in Längsrichtung und verschiebt entlang dem Rohr 16 den Stift oder die Zwecke K der bzw. die gemäß Fig. 4 vom Kanal 32 herabfällt und am Magnetstück 15 angesetzt worden ist und von diesem gehalten wird und auf diese Weise wird die Einschlagoperation durchgeführt. Gleichzeitig hat die Druckluft, die von der Zweigleitung
24 über den -kanal 35 ströat, die Verstellbewegung der Orientierungseinrichtung 36, 37» 38 eingeleitet, wie bereits oben beschrieben worden ist, die dazu dient, das Vorläufen des Stiftes K1 anzuhalten, während die Druckluft über die leitung 24' die Führungsvorrichtung 7 mit den Schenkeln 77» 77* die eigenen Operationen, die gleich-
509 8 1 8/0055 -2ο--
- 2ο -
zeitig mit denjenigen der Orientierungseinrichtung stattfinden, ausführen läßt. Andererseits beeinflußt gleichzeitig mit diesen Operationen die Luft, die von der Ringleitung 25 über die Leitung 34 kommt, den Kolben 52 der Betätigungseinrichtung 5 für den Verteilerbehälter, der,
indem er mit einem Haken oder Hebel 53 auf die Windeneinrichtung 44 derart einwirkt, daß diese mit einer einheitlichen, gleichmässigen, einem Schaltschritt entsprechenden Winkelverstellung das Einführen in den Kanal 32, 33 eines weiteren Stiftes (Zwecke) der Reihe bewirkt, wobei auf diese Weise die Reihe von Stiften oder Zwecken allmählich in den Kanal hineingespeist wird. Der Zyklus wird auf diese Weise dann vollständig ausgeführt, wenn der Schlagstössel nach
Beendigung des Schlages aus der vorderen Endstellung und
nach dem Loslassen des Drückers 26, wenn also die Feder ihre Rückstellfunktion ausüben kann, zurückgebracht wird, wobei das System 27, 28, 29 bereits die Ruhestellung eingenommen hat. Nachdem die Luft von Beginn des Zyklus über die Leitung 122 entfernt worden ist, wird nunmehr über dieselbe Leitung 122 die Luft für das Rückführen des Schlagstössels in die Ausgangsstellung und in die Null—Stellung durch die Bohrung 12o der hammer 1o und über die Schlitze 119 in der Hülle entladen bzw. entfernt.
Die vorliegende Erfindung wurde in Gestalt einer bevorzugten Aueführungsfors beschrieben und dargestellt,
- 21 -
609818/0055
es ist jedoch klar, daß verschiedene konstruktive Varianten in der Praxis vorgenommen werden können, ohne daß man aus dem Schutzbereich der vorliegenden Anmeldung herausgelangt, selbst wenn man Mittel mit elektromagnetischer Betätigung anstelle der pneumatisch wirkenden Mittel, die in der Wirkung gleichartig sind, verwendet.
_ 22-
609818/0055

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1J Insbesondere auf pneumatisch-mechanischem Wege betriebene Vorrichtung zum Einschlagen von Stiften oder Zwecken, insbesondere für Polsterer-, Sattler- oder Tapeziererarbeiten od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie zu einer Einheit zusammengefaßte Organe und Gruppen τοη Organen besitzt, die voneinander unabhängig sind, jedoch zusammenwirken und zu deren Betätigung Energie, z.B. in Form eines Druckmediums dient, das von einem Vorratsbehälter aus den verschiedenen Organen und Gruppen von Organen zugeführt wird, die bei Betätigung nacheinander eine Reihe von Arbeitszyklen ausführen, deren Zahl der Anzahl der einzuschlagenden Stifte oder Zwecken entspricht, und daß sie als Hauptbestandteile folgende Organe oder Gruppen von Organen enthält:
    a) ein Gehäuse mit einer zylindrischen Kammer (1ο), in der ein Schlagstössel (11,12) hin und her beweglich geführt ist und deren Wände Leitungen und Verteilerorgane für die zur Betätigung des Schlagstössels und der anderen Organe bzw. Gruppen von Organen dienende Energie enthalten, und mit einem Griff (2) zum Handhaben der Vor-
    - 23 -S09818/0055
    richtung, der ebenfalls Leitungen und Verteilerorgane für die Energie enthält, die aur Betätigung der verschiedenen Bestandteile der Vorrichtung diente
    b) einen starr am vorderen Teil des Gehäuses angebrachten Rahmen (3) der einen etwa senkrechten oder schräg verlaufenden Arm besitzt, der von eines Führungskanal (32,33) zum Vorfördern der einzuschlagenden Stifte oder Zwecken, die sich in ihm auf Grund der Schwerkraft vorbewegen, durchzogen ist und an seinem oberen freien Ende einen Verteilerbehälter (41) für die einzuschlagenden Stifte oder Zwecken trägt, wobei im Bereich der Basis dieses Rahmens dem vorderen Ende des Führungekanals eine Orientierungeeinrichtung für die vom Verteilerbehälter her kommenden Stifte oder Zwecke vorgeschaltet ist, die dazu dient, die ankommenden Stifte einzeln aus dem Führungskanal austreten zu lassen und an den Schlagstössel weitergeben;
    c) eine hin und her bewegliche gabelartige Führungsvorrichtung (7) für die Stifte oder Zwecken, die dazu dient, die Stifte oder Zwecken von der Orientierunge- oder Vereinzelungseinrichtung (36,37»38) zum Schlagstössel unter guter Ausrichtung zu führen;
    d) eine Betätigungsvorrichtung (5) zum schrittweisen Vorschalten des Verteilerbehälters für die Stifte oder Zwecken jeweils um einen Winkel, derart, daß jeweils ein Auetritt aus den Verteilerbehälter dem Eintritt aus dem
    - 24 -
    B09818/00B5
    2 ":■:? 1 f; 6 2 - 24 -
    Verteilerbehälter bei jedem Schritt gegenüberzuliegen kommt, wobei zweckmässigerweise dem Verteilerbehälter noch eine von Hand zu betätigende Vorrichtung zugeordnet sein kann, mit deren Hilfe der Verteilerbehälter mit Bezug auf die Grundplatte des Rahmens angehoben oder abgesenkt werden kann.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Organe und Gruppen von Organen, nämlich der Schlagstössel, die Orientierungs- und Vereinzelungseinrichtung, die Führungsvorrichtung und der Verteilerbehälter auf pneumatischem Wege betrieben werden.
    3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Führungskaromer (1ο) für den Schlagstössel (11,12) umgebende Hülse mit Kanälen für das Zuführen des Druckmediums während des aktiven Hubs des Kolbens (11) des Schlagstössels die zum Abführen des Druckmediums beim Rücklauf der verschiedenen Organe in die Ausgangsstellung am Ende des Arbeitszyklus versehen ist.
    M-. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Kolbens (11) des Schlagstössels (11,12) an seines Ende mit einem Magnetstück (15) versehen und in einem Rohr (16) geführt ist, das zum führen der einzuschlagenden und zu diesem Zweck
    - 25 -
    509818/0055
    ORIGINAL INSPECTED
    vom Schlagstössel zu betätigenden Stifte oder Zwecken dient und in das die einzuschlagenden Stifte oder Zwecken über einen im Bereich der oberen Erzeugenden liegenden Schlitz (16*) einführbar sind.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gabelartigen führungsvorrichtung (7) für die Stifte oder Zwecken ein Kolben-Zylinder-System als Orientierungs- oder Vereinzelungseinrichtung (36s37*38) zugeordnet ist, deren Kolbenstange den Durchtritt zwischen dem Führungskanal (32,33) und dem Bohr (16) beherrscht, in dem der Schlagstössei (1-1,12) geführt ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 51 dadurch gekennzeichnet, daß der gabelartigen Führungsvorrichtung (7) ein Kolben-Zylinder-System zugeordnet ist, dessen Kolbenstange über eine Platte mit den Schenkeln (77»77') der Führungsvorrichtung verbunden ist und dessen Kolben senkrecht ausgerichtet ist und in geeigneter Nähe an der Seite des Führungskanals, in des die Stifte und Zwecken herabfallen, angeordnet ist.
    7· Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatisch betriebene Orientierunge- und Vereinzelungseinrichtung zun Regulieren der Vorlaufbewegung der Stifte oder Zwecken in die Kaamer, von der aus
    - 26 -
    509818/0055
    der Hub der Stifte oder Zwecken beginnt, während dessen sie eingeschlagen werden, einen Kolben besitzt, dessen Kolbenstange über einen Puffer in einer Kammer geführt ist, in der auf den Kolben eingewirkt wird, wobei während jedes Zyklus jeweils ein Stift(eine Zwecke)von der gabelartigen Führungsvorrichtung freigegeben wird.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerbehälter (41) um eine zur Längsmittelachse des Führungskanalβ (32,33) rechtwinklige Acbje (42) schrittweise verdrehbar ist und an seine» Umfang in gleichmässigea Abstand voneinander liegende, senkrecht ausgerichtete Dnrchtrittsschlitze für die Stifte oder Zwecken enthält, deren Abstand voneinander jeweils einem Schaltschritt dea Verteilerbehälters entspricht.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer der Stifte (den Zwecken), die in dem Verteilerbehälter (41) enthalten sind, in den Ladekanal über jeweils einen der Schlitze (16*), mit denen der Verteilerbehälter versehen ist, überführt wird, sobald der betreffende Schlitz den Einlaß des betreffenden Führungskanal« gegenüberliegt.
    10. Vorrichtung nach «ine» der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskanal (32,33) für die
    - 27 509818/0055
    Stifte oder Zwecken mit seinem einen Ende im Bereich eines Schlitzes mündet, mit dem der Zylinder für die Führung des Schlagstössels versehen ist.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Orientierungs- und Vereinzelungseinrichtung zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine solche Stellung überführt wird, daß sie den Durchtritt des unmittelbar vorher von ihr festgehaltenen Stiftes (Zwecke) gestattet, weswegen dieser Stift (Zwecke) über einen Schlitz unter Einwirkung der Schwerkraft in das Innere der Führungskammer für den Schlägstössel eindringt und sich mit seinem Kopf an den Kopf des Schlagstössels anlegt, derart, daß sein Schenkel sich entlang der Längsachse des Schlagstössels zum Einschlagen der Stifte oder Zwecken erstreckt.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Leitungen für das Druckmedium, das von einem Vorratsbehälter her durch öffnen eines von einem Drücker gesteuerten Ventils zugespeist wird, das Druckmedium aufnehmen, weiterführen, verteilen und nach aussen abführen, weswegen die Betätfeungeorgane der Vorrichtung, nämlich der Schlagstössei, die gabelartige Führungsvorrichtung für die Stifte oder Zwecken, die Orientierungs- und Vereinzelungseinrichtung für die Vorlaufbewegung der Stifte oder Zwecken und das Organ
    - 28 -
    509818/0055
    für das intermittierende winkelartige Verstellen des Verteilerbehälters der Stifte oder Zwecken zyklisch und schrittweise von einer Ausgangsstellung aus arbeiten und sich bewegen, wobei die Betätigung Bit Hilfe eines Hebels oder Drückers erfolgt, der an Handgriff der Vorrichtung bzw. des Gerätes angebracht bzw. gelagert ist.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsorgane nämlich der drehbare Verteilerbehälter für die Stifte oder Zwecken, der Kolben und der Schaft oder Stössel des Schlagstössels zyklisch durch aufeinanderfolgende zeitweilige und oder gleichzeitig Aktionen betätigt werden können, wobei jede Verstellbewegung entweder von einem Druckmedium oder von mit elektrischem Strom gespeisten Elektromagneten gesteuert wird.
    . Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bie I3» dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerbehälter und die ^etätigungeorgane, die ram Einschlagen der Stifte oder Zwecken dienen, mit Hilfe einer geeigneten Einrichtung an ein pneumatisches oder elektrisches System angeschlossen sind, das ihre einzelnen Arbeitsschritte zyklisch steuert, die jeweils von einem der oben genannten Teile zu» Einschlagen jedes einzelnen Stiftes vorgenommen werden.
    509818/0055
DE19732352062 1973-10-17 1973-10-17 Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten Pending DE2352062A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732352062 DE2352062A1 (de) 1973-10-17 1973-10-17 Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732352062 DE2352062A1 (de) 1973-10-17 1973-10-17 Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2352062A1 true DE2352062A1 (de) 1975-04-30

Family

ID=5895667

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732352062 Pending DE2352062A1 (de) 1973-10-17 1973-10-17 Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2352062A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0511584A1 (de) * 1991-04-29 1992-11-04 Heinrich Franke Einschiesspistole für Polsternägel
CN103624744A (zh) * 2013-11-20 2014-03-12 温州铭汇五金贸易有限公司 自动送钉图钉枪

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0511584A1 (de) * 1991-04-29 1992-11-04 Heinrich Franke Einschiesspistole für Polsternägel
CN103624744A (zh) * 2013-11-20 2014-03-12 温州铭汇五金贸易有限公司 自动送钉图钉枪

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3302617C2 (de) Farbspritzkopf
DE606759C (de) Vorrichtung zum Einschlagen von Naegeln
DE2248956A1 (de) Pneumatisch betriebene vorrichtung, besonders verwendbar beim schnellen einsetzen von zwecken und dgl
CH629871A5 (en) Compressed-air device for forming bores in the ground and method of operating the compressed-air device
DE2258908C3 (de) BolzenschweiBwerkzeug
DE2352062A1 (de) Vorrichtung zum einschlagen von stiften oder zwecken, insbesondere fuer polsterer-, sattler- oder tapeziererarbeiten
DE1160800B (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Befestigungselementen zu einem druckluftbetaetigten Eintreibgeraet
DE1936357A1 (de) Druckluftheftmaschine mit Matrize zum Umbiegen der Enden der Heftklammern
DE2640882C3 (de) Vorschubeinrichtung für in einer Kassette übereinander in einem Stapel gelagerte Elektrodenplatten
DE2106251B2 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Einlegen von Schallplatten-Etiketten in eine Schallplattenpresse
DE553372C (de) Einlasssteuerung fuer Pressluft-Gesteinsbohrmaschinen
EP0297470A2 (de) Pneumatisch angetriebener Anschlag für vorgeschobene Werkstücke
DE887144C (de) Bolzenkopf-Schmiedemaschine
DE925273C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Einzelentnahme becherfoermiger konischer Hohlkoerper, vorzugsweise Flaschenkapseln, von einem Stapel und zum Foerdern der entnommenen Hohlkoerper an eine vorbestimmte Stelle
DE1805856A1 (de) Maschine zur Aufstapelung von gerade geformten Kuehlerrippen in einem Magazin
DE1176578B (de) Nageleintreibwerkzeug
AT262107B (de) Vorrichtung zum Einstoßen von Patronen in die Patronenkammer eines automatischen Geschützes
AT271860B (de) Tragbare pneumatische Holzdübel-Einschießvorrichtung
DE3915762A1 (de) Geraet zum einschlagen von naegeln
DE1603840C (de) Steuerventileinrichtung fur ein druck luftbetnebenes Handgerat zum Eintreiben von Klammem od dgl
DE3624677A1 (de) Zwangsgesteuerte entnahmevorrichtung an spritzgiessmaschinen
CH299440A (de) Spritzgussmaschine mit Einrichtung zum automatischen Ausziehen der Kerne aus den Gussstücken und zum Auswerfen der Gussstücke aus der Giessform.
DE1152809B (de) Tragbare, pneumatische Holzduebel-Einschiessvorrichtung
DE1132034B (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Spritzauftragen zweier oder mehrerer pumpbarer Spritz-materialien in vorbestimmten Mengenverhaeltnissen
DE1165463B (de) Vorrichtung zum Praegen, Ankoernen od. dgl. mit einem Federschlaggeraet