DE2351556A1 - Verfahren zur herstellung von n-halogenformyl-carbamidsaeurehalogeniden - Google Patents
Verfahren zur herstellung von n-halogenformyl-carbamidsaeurehalogenidenInfo
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Description
Bayer Aktiengesellschaft 235155s
Zentralberefch Patente, Marken
und Lfzenzen
509 Leverkusen. Bayerwerk
Bi/Sd
Typ IVa/ZP
Verfahren zur Herstellung von M-Halogenformyl-earbamidsäure—
halogeniden.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues, chemisch eigenartiges Verfahren zur* Herstellung von teilweise bekannten
if-Halagenformyl-carbaroidsaurehalogenidenjf die als Zwischenprodukte zur Herstellung von Herbiziden verwendet werden können
Es ist bereits bekannt geworden, daß man N-Chlorformylcarbamidsäurechloride
durch Chlorierung von 1.2.,4-Bi.thiazolidin-5.5-dionen
herstellen kamt (vgl. Synthesis WFO f S. 542-543 und
Deutsche Auslege schrift 1 298 095). Dieses. ¥erfahren weist jedoch eine Reihe von, Nachteilen auf« So stellt die Verwendung
von 1.2.4-Dithiazolidin-'3.5-dionen als Ausgangsstoffe einen
erheblichen technischen Aufwand dar* da ihre Herstellung durch
Umsetzung von Formamiden oder Thionoearhamaten mit
Ghlorcarbonylsulfenchloridl — relativ sehr aufwendig, im technischen
Maßstab kaum durchführbar und zum Teil mit nur uribefriedigenden
Ausbeuten verbunden istj femer verläuft auch die
Chlorierung dieser Verbindungen mit teilweise nicht befriedigenden Ausbeuten»
Weiterhin ist bekannt geworden, daß M-ehlorformylcarbamidsätire—
chloride durch Addition v^on Phosgen an Isocyanate bei erhöhtem
Druck und hohen Temperaturen hergestellt werden können (vgl. Deutsche Offenlegungsschrift 1 932 830)« Äueik dieses Verfahren
weist verschiedene Nachteile auf, So> stellt die Verwendung νου
Phosgen bei erhöhtem Druck und. bei ά&η erforderlichen hohen
Le
A
15
229
■ . ' / - 1 --
•5038T7/1T97
Temperaturen einen erheblichen technischen Aufwand dar. Die zu erzielenden Ausbeuten sind völlig unbefriedigend. Ferner
lassen sich aromatische N-Chlorformyl-carbarnidsäurehalogeriirJe
nach "diesem Verfahren überhaupt nicht herstellen.
Es wurde nun gefunden, daß man N-Halogonformyl-carbamidsäurohalogendc
der Formel
R1-N< (I) ·
in welcher
-ι;
R für einen gegebenenfalls substituierten
aliphatischen, cycloaliphatischen, araliphatischen oder aromatischen Rest und
X für Fluor t Chlor oder Brom steht,
in hoher Ausbeute und mit sehr guter Reinheit erhält, wenn man
Verbindungen der allgemeinen Formel
(II)
in welcher
2 R für einen gegebenenfalls substituierten
aliphatischen oder araliphatischen Rest steht,
mit mindestens 2 Mol Fluor, Chlor oder Brom pro Thiolestergruppe bei Temperaturen von -20° bis 1QO0Cv gegebenenfalls in
Gegenwart eines Verdünnungsmittels, umsetzt.
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BAD ORIGINAL
Das erfindungsgemäße Verfahren weist eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem Stand der Technik auf. So sind die als Ausgangsstoffe
verwendeten N-Halogenformyl-carbamidsäure-thiolester
präparativ viel einfacher,in höherer Ausbeute und mit
wesentlich breiterer Substitution zugänglich als etwa 1.2.4-Dithiazolidin-3.5-dione, deren Herstellung wegen der
oft .geringen Ausbeuten, der zahlreichen Nebenprodukte und
bei aliphatischen Substitution wegen des Einsatzes stöchiometrischer
Mengen einer Hilfsbase kostspielig und problematisch ist. . .
Während bei der Halogenierung von T.2.4-Dithiazolidin-3.5-dionen
nur nicht weiter verwendbare Nebenprodukte entstehen, können die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren anfallenden Alkylhalogenide,
nach gegebenenfallg erforderlicher Reinigung, wieder in den Syntheseprozess eingeschleust werden, etwa zur Darstellung
von Ausgangsverbindungen gemäß Formel (III). Da es sich um Zwischenprodukte zur Darstellung von Herbiziden handelt, ist
das in ökologischer und ökonomischer Hinsicht ein großer Vorteil, ebenso auch die um ein Drittel niedrigere notwendige
Menge an Halogen.
Da die Halogenierungstemperatur niedrig gehalten werden kann und keiner Katalyse bedarf, ist der apparative Aufwand wesentlich
geringer als etwa die Phosgenierung von -Isocyanaten bei
erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur. Die Phosgenierung von Isocyanaten führt zu einem schwer trennbaren Substanzgemisch.
Bei den daher notwendigen Reinigungsverfahren zersetzt sich ein großer Teil des Reaktionsproduktes wieder. Zusammen mit
den oft geringen Umsätzen erreicht man daher nur eine äußerst niedrige und unbefriedigende Gesamtausbeute. Dagegen liefert
das erfindungsgemäße Verfahren Produkte hoher Reinheit bei
sehr guten Umsätzen, sodaß eine Reinigung meist nicht mehr erforderlich ist oder, falls erforderlich, sehr einfach und
nahezu verlustfrei durchführbar ist.
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Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich auch am Stickstoff aromatisch ^uDstituierte N-Halogenformyl-carbamidsäurehalogenide
sehr gut darstellen, die sich durch Phosgenierung von Isocyanaten überhaupt nicht darstellen lassen.
Das erfindungsgemäße Verfahren weist somit überraschende Vorteile
auf und stellt eine sehr wertvolle Bereicherung der Technik dar.
Verwendet man N-Chlorformyl-phenylcarbamidsäure-methylthiolester
und Chlor als Ausgangsstoffe, so kann der Reaktionsablauf
durch das folgende Formelschema beschrieben werden:
-Cl · , . C-Cl
+ 2Cl2
-S-CH, -CH3Cl
-* -sci2
Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden N-Chlorformylcarbamidsäure-thiolester
sind durch die Formel (II) allgemein definiert. In dieser Formel steht R vorzugsweise für geradkettige und
verzweigte Alkylreste mit 1-8 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylreste mit 5-7 Kohlenstoffatomen, Aralkyl- oder Arylreste mit
6-10 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls durch Halogen, Alkyl und/oder Halogenalkyl mit jeweils 1-4 Kohlenstoffatomen
ρ
substituiert sein können, R vorzugsweise für geradkettige oder verzweigte Alkylreste mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder Aralkylreste, die gegebenenfalls durch Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Halogen substituiert sein können und X für Fluor, Chlor oder Brom.
substituiert sein können, R vorzugsweise für geradkettige oder verzweigte Alkylreste mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder Aralkylreste, die gegebenenfalls durch Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Halogen substituiert sein können und X für Fluor, Chlor oder Brom.
Die Ausgangsstoffe der Formel (II) sind noch nicht bekannt, sind jedoch Gegenstand eines älteren Schutzbegehrens (Deutsche
Patentanmeldung P 22 57 344.0 (Le A 14 693)). Sie können hergestellt
werden, indem man Verbindungen der allgemeinen Formel
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■ <
/0R t
R1-N=C< ' ' (III)
\r2 .
in welcher
12
R und R die oben angegebene Bedeutung haben und
R und R die oben angegebene Bedeutung haben und
3 2
R für die gleichen Reste wie R steht,
mit mindestens 1 Mol Fluorphosgen, Phosgen oder Bromphosgen im Temperaturbereich .von --20 bis +2000C, gegebenenfalls in
Gegenwart eines inerten Verdünnungsmittels, z.B. eines Kohlenwasserstoffs Wie Hexan oder Benzol, eines Halogenkohlenwasserstoffs
wie Chloroform oder Tetrachlorkohlenstoff oder eines Nitrokohlehwasserstoffs wie Nitromethan oder Nitrobenzol,
umsetzt. - Im allgemeinen geht man bei der Durchführung dieses Verfahrens so vor, daß man in die Lösung oder Suspension
der Ausgangsverbindung in einem inerten Lösungsmittel Phosgen,
gegebenenfalls unter Kühlen, einleitet oder die Lösung oder
Suspension der Iminoverbindung in die Lösung des Phosgens in einem inerten Lösungsmittel einträgt. Das Reaktionsgemisch
wird dann je nach der Reaktivität der-verwendeten Ausgangs- «
verbindungen gegebenenfalls unter Einleiten von weiterem Phosgen, auf die gewünschte Reaktionstemperatur gebracht und
nach beendeter Umsetzung in üblicher Weise, gegebenenfalls durch Destillation, aufgearbeitet. Die Reinigung der nach
dem Verfahren erhältlichen Verbindungen erfolgt durch Destillation, gegebenenfalls unter vermindertem Druck und/oder Umkristallisation
(vgl. unter Herstellungsbeispiele).
Als Beispiele für Ausgangsverbindungen der Formel (II) seien
im einzelnen genannt:
N-Chlorformyl-methylcarbamidsäure-methyl-, -butyl-und -benzyl-
thiolester;
N-Chlorformyl-propylcarbamidsäure-methyl-s -propyl- und -benzyl-
thiolester; "
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N-Chlorf ormyl-isopropylcarbamiö.säure-methyl-, -butyl- und
-benzylthiolester;
N-Chlorformyl-tert.butylcarbamidsäure-methyl-,-äthyl-, und
-benzylthiolester; N-Chlorformyl-sek.butylcarbamidsäure-methyl-, -butyl- und
-benzylthiolester;
N-Bromformyl-isobutylcarbamidsäure-methyl-, -äthyl-, -butyl-
und -benzylthiolester;
N-Chlorformyl-cyclohexylcarbamidsäure-methyl-, -butyl- und
-benzylthiolester; N-Chlorformyl-phenylcarbamidsäure-methyl-, -butyl- und
-benzylthiolester; N-Bromformyl-4-chlorphenylcarbamidsäüre-methyl-,-äthyl-,
-butyl- und -benzylthiolester.
Als Verdünnungsmittel kommen alle inerten organischen Lösungsmittel
in Frage. Hierzu gehören vorzugsweise Kohlenwasserstoffe wie Petroläther, Benzol, Toluol,Xylol und chlorierte
Kohlenwasserstoffe wie Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff
.
Die Reaktionstemperaturen können über einen größeren Bereich variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man zwischen etwa
-20° und 1000C, vorzugsweise zwischen 0° und 500C.
Die Umsetzungen erfolgen vorzugsweise bei Normaldruck, können aber auch unter erhöhtem Druck durchgeführt werden.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens setzt
man auf 1 Mol einer Verbindung der Formel (II) 2-3 Mol Fluor, Chlor oder Brom ein. Gasförmige Halogene leitet man, gegebenenfalls
unter Kühlung.in eine Lösung oder Suspension einer Verbindung der Formel (II) in einem inerten organischen Lösungsmittel
ein; flüssige Halogene tropft man zu. Die Reaktion verläuft exotherm. Die Isolierung der Reaktionsprodukte erfolgt
in einfacher Weise durch destillative Trennung des Reaktionsgemisches. Aromatische N-Halogenformylcarbamidsäurehalogenide
verbleiben als Rückstand und lassen sich durch Le Ά 15 229 - 6 -
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Umkrlstallisation reinigen.
Nach einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens brauchen die Ausgangsverbindungen der Formel (II) nicht in Substanz eingesetzt werden, sondern können im
Reaktionsgefäß hergestellt werden, indem man Verbindungen '
der Formel (III), wie oben beschrieben, mit mindestens 1 Mol Fluorphosgen, Phosgen oder Bromphosgen umsetzt. Das hierbei
entstandene Reaktionsgemisch kann anschließend direkt - ohne Aufarbeitung - durch Umsetzung mit Fluor, Chlor oder Brom in
erfindungsgemäßer Weise halogeniert'werden.
Die erfindungsgemäß herstellbaren N-Halogenformylcarbamidsäurehalogenide
(I) sind zum Teil bekannt (vgl. Deutsche Patentschrift 1 298 095).
Sie können als Zwischenprodukte zur Synthese von herbizid
wirksamen Tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6-dionen verwendet werden.
Diese herbiziden Wirkstoffe sind Gegenstand eines eigenen älteren, gegenwärtig nicht veröffentlichten Schutzbegehrens
(vgl. Deutsche Patentanmeldung P 22 54 200.3 (Le A 14 692)).
So erhält man beispielsweise herbizid wirksame Tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6-dione
der Formel
L1 -N^ N-R*
(V)
in welcher
1
R die oben angegebene Bedeutung hat,
R die oben angegebene Bedeutung hat,
R für Wasserstoff, Amino oder Alkylidenamino
steht und
R5 für Alkyl oder Alkylthio steht,
R5 für Alkyl oder Alkylthio steht,
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■ · ι
L
wenn man N-Halogenformyl-carbaTCidsaurehalugenide der Formel (I)
wenn man N-Halogenformyl-carbaTCidsaurehalugenide der Formel (I)
mit Verbindungen der Formel
HN=C-NH-R4 (VI)
R5
in welcher
4 5
R und R die oben angegebene Bedeutung haben,
R und R die oben angegebene Bedeutung haben,
oder mit deren Salzen in Gegenwart von Säurebindern (z.B.
Alkalihydroxide wie Natriumhydroxid, Alkalicarbonate wie Kaliumcarbonat oder tertiäre Amine wie Triäthylamin oder
Pyridin) und gegebenenfalls in Gegenwart von Verdünnungsmitteln (z.B. Kohlenwasserstoffe wie Benzol oder Äther wie Dioxan)
bei Temperaturen zwischen 0 und etwa 500C, vorzugsweise zwischen
20 und 40°C umsetzt, wobei in Fällen, in denen R für Amino steht, diese funktionelle Gruppe zunächst durch Hydrazonbildung
geschützt werden und nach der Reaktion leicht wieder freigesetzt werden kann (vgl. hierzu die Herstellungs- und
Verwendungsbeispiele für herbizide Wirkstoffe (V) im Beispielteil; vgl. ferner Deutsche Offenlegungs schrift 2.245.449). -.
Die Verbindungen der Formel (VI) sind bereits weitgehend bekannt und sind, soweit noch nicht bekannt, nach bekannten Verfahren
herstellbar (vgl. z.B. Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, 4. Auflage, Band VIII, Seiten 170-193, Band IX,
Seiten 884-915 und Band XI/2, Seiten 38-^69).
A) Herstellungsbeispiele
Das erfindungsgemäße Verfahren soll durch die folgenden Beispiele näher erläutert werden:
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t - I '
In eine Lösung von 16,75' g (0,1 Mol) N-Chlorformyl-methylcarbamidsäure-methylthiolester
in 100 ecm Tetrachlorkohlenstoff leitet man bei 25°C 21 g (0,3 Mol) Chlor ein. In exothermer
Reaktion färbt sich die Lösung rotgelb. Nach Ende der Reaktion entfernt man das Lösungsmittel und entstandene Schwefelchloride
im Wasserstrahlvakuum. Der Rückstand wird im Hochvakuum fraktioniert. Man erhält 13,A g (86%) N-Chlorformylmethylcarbamidsäurechlorid
als blaßgelbe Flüssigkeit. Kp: 30-31°C/0,2mm.
Beispiel 2 (gemäß der besonderen Ausfüiirungsform)
-Cl
In eine Lösung von 16,1 kg (100 Mol) Isopropylimino-äthylmethylthiol-carbonat
in 100 1 Tetrachlorkohlenstoff leitet man, eventuell unter Kühlung, 10,9 kg (110 Mol) Phosgen ein.
Man spült die Lösung kurz mit Stickstoff und leitet anschliessend 21 kg (300 Mol) Chlor ein. In exothermer Reaktion färbt
sich die Lösung rotgelb. Nach Ende der Reaktion entfernt man das Lösungsmittel und entstandene Schwefelchloride im Wasser-strahlvakuum
und fraktioniert den Rückstand. Man erhält in 89% Ausbeute N-Chlorformyl-isopropylcarbamidsäurechlorid.als
rotes Öl. Kp: 66-67°C/i2 mm.
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Beispiel 3 ' ·'
Ibt.
\j-Br
Analog Beispiel 1 erhält man aus N-Bromformyl-methylcarbamidsäure-methylthiolester
und Brom in 81% Ausbeute N-Bromformylmethylcarbamidsäurebromid als rotes Öl. Kp: 67-69 C/0,3mm.
Analog Beispiel 1 oder 2 erhält man die folgenden Verbindungen:
Beispiel Strukturformel Ausbeute Kp/Druck Schmp. Nr. (°C)
4) C-Cl
C2H5"N\ 81 *" 43-44°/0,1mm
5) C,Hv-iK; 84 % 43-45°/0,2mm
6) ■CZ|H9-Itf' 87 % 55-56°/O,1mm
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Tabelle 1 CForteetzurtg)
Beispiel Strukturformel Nr. Ausbeute Kp/Druck
Schmp,
-Cl 91 % 51-52°/0,2ram
C2H5-CH(CH3)-
-Cl
-Cl 87% 39-40°/0,1mm
5-ci Vox
-Cl '-eis.
80 % 32-33°/0,1mm 88 % 80-82°/0,3mm
-CH2-
-Cl -Cl 91 96 96-97°/0,2mm
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Al
Beispiel Strukturformel Nr.
Ausbeute Kp/Druck
O<
Cl -Cl %
61-63 (Cyclohexan)
14) Cl
-Cl
Cl
=/ V
Cl 93%
85%
106-107 (Cyclohexan)
101-103 (Cyclohexan)
15) Cl
-Cl
Cl
95%
86%
108-109
(Waschbenzin)
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Tabelle 1 ( F οrtsetzungJ
Beispiel Strukturformel Nr.
Ausbeute Kp/Druck Schmp,
( C)
78%
65-66
(Cyclo-
hexan)
18)
/—\
i-ci
S=S \;-ci
ei fl
82%
106-108 (Waschbenzin)
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B) Herstellungsbeispiele für Aus^angsprcdukto der Formel (il)
Beispiel B-1
19,5 g (0,1 Mol) Phenylimino-äthyl-methylthiol-carbonat
werden in 100 ecm Methylenchlorid gelöst. Bei Raumtemperatur
leitet man unter Rühren 20 g (0,2 Mol) Phosgen ein. Die Reaktion verläuft exotherm. Man rührt 2 Stunden nach und
dampft die Lösung im Vakuum ein. Der Rückstand läßt sich aus Waschbenzin/Xylol (1:1) Umkristallisieren. Man erhält
18,5 g (81%) N-Chlorformyl-phenylcarbamidsäure-methylthiolester
als farbloses Pulver vom Schmelzpunkt: 136-138 C.
CH5 C- ^£H-nC
Analog Beispiel 1 erhält man aus Isopropylimino-äthylmethylthiol-carbonat
und Phosgen in 91% Ausbeute N-Chlorformyl-isopropylcarbamidsäuremethylthiolester
als gelbes Öl, das sich spektroskopisch charakterisieren läßt.
Das Infrarot-Spektrum zeigt eine Doppelbande bei 1670 cm
und 1740 cm" . Im Kernresonanz-Spektrum liegt das Singulett • des Methylthiolesters bei 2.33 ppm (in Deuterochloroform bei
. 60 MHz).
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Beispiel B-5 '
-S-GH3 -Cl
Analog Beispiel 1 erhält man aus Isobutylimino-äthyl-methylthiol-carbonat
und Phosgen in 90% Ausbeute N-Chlorformylisobutylcarbamidsäure-methylthiolester
als gelbes Öl. Das Infrarot-Spektrum zeigt eine Doppelbande bei 1670 cm~ und
1740 cm . Das Kernresonanz-Spektrum in Deuterochloroform bei 60 MHz zeigt das Singulett des Methylthiolesters bei 2,33 ppm«
Analog Beispiel 1 erhält man aus Cyclohexylimino-äthyl-methylthiol-carbonat
und Phosgen in 8996 Ausbeute N-Chlorformylcyclohexylcarbamidsäure-methylthiolester
als gelbes.öl.
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C) Herstellungsbeispiele für herbizid wirksame Tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6-dione (V)
CH,-
15,6 g (0,1 Mol) N-Me thy l-bis-( chlor carbonyl )-amin werden in 100 ecm Benzol gelöst und unter Rühren zu 27,3 g (0,1 Mol)
Aceton-S-methyl-isothio-semiearbazon-hydrojodid in 100 ecm
Benzol suspendiert zugetropft. Anschließend tropft man langsam 30,3 g (0,2 Mol) Triethylamin in 50 ecm Benzol zu. Man
rührt noch 1 Stunde nach und saugt den Niederschlag ab. Der Niederschlag wird in 100 ecm Chloroform und 100 ecm Wasser
gegeben und ausgeschüttelt. Die Chlroformphase wird abgetrennt, über Calciumchlorid getrocknet und zusammen mit dem
Benzolfiltrat im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird aus Isopropanol umkristallisiert. Man erhält 17,3 g (76?6) 1-Methyl^-isopropylidenamino^-methylmercapto-tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6-dion
als farbloses Pulver, Schmelzpunkt 130-132°C.
22,8 g (0,1 Mol) i-Methyl^-isopropyiidenamino^-methylmercapto-tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6-dion
(nach Beispiel C-1 her gestellt) werden in 250 ecm Äthanol gelöst und unter Zusatz
einer Spatelspitze p-Toluolsulfonsäure 5 Stunden auf 50°C erwärmt,
wobei ,ein Vakuum von ca. 2OC mm Hg angelegt wird. Man
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dampft im Vakuum ein und kristallisiert den Rückstand aus
Äthanol um. Man erhält 18 g (96%) i-Methyl-3-ainino-4-methylmercapto-tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6-dion
als farblose Nadeln, Schmelzpunkt 174 - 175°C.
X.
N N-N=C(CH,)-
L ^x ->
c-
O
S
Analog Beispiel C-1 erhält man aus N-Isopropyl-bis-Cchlorcarbonyl)-amin
(analog Synthesis 1970, S.542 -543 hergestellt: Kp.ρ: 66-670C) und AcetOn-S-methyl-isothio-semicarbazon-hydrojodid
unter Zusatz von Triäthylamin i-Isopropyl-3-isopropylidenamino-4-methylmercapto-tetrahydrö-i.3.5-triazin-2.6-dion
als blaßgelbes Pulver vom Schmelzpunkt 11Ö-112°C.
Beispiel C-4 0 ""
SCH3
Analog Beispiel C-2 erhält man aus i-Isopropyl-3-isopropyli
denamino-4-methylmercapto-tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6
(nach Beispiel C-3 hergestellt) das 1-Isopropyl-3-amino-4 methylmercapto-1.3.5-triazin-2.6-dion als farblose Nadeln
vom Schmelzpunkt 148 - 1500C.
| Beispiel | C-5 | -γ | o | >-Ν=σ(0Η,)ρ |
| 0 | SCH3 | |||
| - 17 - | ||||
| Le A 15 229 | ||||
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Analog Beispiel C-1 erhält man aus N-Pbenyl~bie-(chlorcarbonyl)·
amin und Aceton-S-methyl-isothiosemicarbazon-hydrojodid unter
Zusatz von Triäthylamin i-Phenyl^-isopropylidenamino^-
methylmercapto-tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6-dion als blaßgelbes
Pulver vom Schmelzpunkt 206 - 2070C.
Beispiel C-6
Analog Beispiel C-2 erhält man aus 1-Phenyl-3-isopropylidenamino-4-methylmercäpto-tetrahydro-i.3.5-triazin-2.6-dion
(nach Beispiel C-5 hergestellt) das 1-Phenyl-3-amino-4-methylmercapto-tetrahydro-1,3.5-triazin-2.6-dion
als farblose
Nadeln vom Schmelzpunkt 205-2080C.
10,9, g (0,1 Mol) Propionamidin-hydrochlorid werden in
125 ecm Wasser und 200 ecm Benzol suspendiert. Unter
kräftigem Rühren tropft man gleichzeitig aus 2 Tropftrichtern 15,6 g (0,1 Mol) N-Methyl-bis-(chlorcarbonyl)-amin in 100 ecm
trockenem Benzol und 18 g (0,45 Mol) Natriumhydroxid in 100 ecm Wasser gelöst langsam zu. Die Reaktion verläuft
exotherm. Man rührt 1 Stunde nach, trennt die wässrige Phase ab, säuert sie mit Eisessig an und dampft im Vakuum ein.
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Der Rückstand wird mehrfach mit Essigsäure-äthylester ausgekocht.
Man engt die Lösung im Vakuum ein und kühlt ab.
Der Niederschlag wird abgesaugt. Man erhält 7,8 g (50%) i-Methyl-4-äthyl-tetrahydro-i ^^-triazin-Z.o-dion als
farblose Nadeln vom Schmelzpunkt 202-203°C.
(CH3)2CH-
Analog Beispiel C-6 erhält man aus Propionamidin-hydrochlorid
und N-Isopropyl-bis-(chlorcarbonyl)-amin 1-Isopropyl-4-äthyltetrahydro-1
.'3.5-triazin-2.6-dion als farblose Nadeln vom
Schmelzpunkt 146-148°C.
D) Verwendungsbeispiele für Tetrahydro-1.3.5-triazin-2.6-dione
(V) als Herbizide: . =
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t I ,
Beispiel ρ-1
Post-emergence-Test -
Post-emergence-Test -
Lösungsmittel: 5 Gewichtsteile Aceton
Emulgator : 1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglycoläther
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkst··)ffsuberei tung vermischt
man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge
Lösungsmittel, gibt die angegebene Menge-Eamlga tor zu und
verdünnt das Konzentrat anschließend mit Wasser auf die gewünschte
Konzentration.
Mit der Wirkstoffzubereitung spritzt man Testpflanzen, weiche
eine Höhe von 5-15 cm haben so, daß die in der Tabelle angegebenen Wirkatoffmengen pro Flächeneinheit ausgebracht werden,
Je nach Konzentration der Spritzbrühe liegt die Wasseraufwand menge
zwischen 1000 und 2000 l/ha. Nach drei Wochen wird der Schädigungsgrad der Pflanzen bestimmt und mit den Kennziffern
0-5 bezeichnet, welche die folgende Bedeutung haben:
0 keine Wirkung
1 einzelne leichte Verbrennungsflocke α
2 deutliche Blattschäden
3 einzelne Blätter und Sx-engelteile z.T.
abgestorben
4 Pflanze teilweise vernichtet
5 Pflanze total abgestorben
Wirkstoffe, Aufwandmengen und Resultate gehen aus der nachfolgenden
Tabelle hervor:
Le A 15 229 - 20 -
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BAD ORIGINAL
| Wirk stoff Nr.® . |
- | Echino- chloa |
Cheno- podiura |
Tabelle | D-1 | VJlUI | Stel laria |
Matri- caria |
Möh ren |
Hafer | Baum wolle |
Wei zen |
Boh nen |
|
| C-3 | 4-5 4 |
VJlVJl | Post-emergence-Test | 4-5 4 5 5 |
5· 4 |
5 4 |
5 5 |
4-5 4 |
UlUl | UiUi | 5 4 |
|||
| C-8 · C-4 |
Wirk stoff aufwand kg/ha |
4 3 5 5 |
5 4 5 5 |
Sina- Ga- pis lin- soga |
0 0 |
5 4-5. 5 5 " |
4 4 5 5 . |
1 0 5 5 |
3 2-3 5 5 |
3 2 5 5 |
4 3 5 5 |
4 3 5 5 |
||
| VM-1 (be kamt) |
1 0,5 |
1 1 |
0 0 |
5 5 |
0 .· 0 |
0 0 . |
0 0 |
Ό 0 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
1 0 |
||
| 509817/ | VM-2 (be kannt) |
1 0,5 1 0,5 |
2 1 |
2 1 |
mm mm | 0 0 |
1 0 |
0 0 |
2 2 |
0 0 |
0 0 |
2 2 |
||
| «Λ —* CO |
1 0,5 |
0 0 |
||||||||||||
| 1 0,5 |
4 4 |
|||||||||||||
vgl.' Wirkstoffliste S. 24 u. 25
Le A 15 229
- 21 -
On Cn CJJ
Beispiel D-2
Pre-emergence-Iest
Pre-emergence-Iest
lösungsmittel : 5 Gewichtsteile Aceton
Emulgator : 1 Gewichtsteil Aükylarylpolyglycol-
äther
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge
Lösungsmittel, gibt die angegebene Menge Emulgator zu und verdünnt das Konzentrat mit Wasser auf. die gewünschte Konzentration.
Samen der Testpflanzen werden in normalen Boden ausgesät und nach 24 Stunden mit. der Wirkstoffzubereitung begossen. Dabei
hält man die Wassermenge pro Flächeneinheit zweckmäßigerweise konstant. Die Wirkstoffkonzentration in der Zubereitung spielt
keine Rolle, entscheidend ist nur die Aufwandmenge des Wirkstoffes pro Flächeneinheit. Nach drei Wochen wird der Schädigungsgrad
der Testpflanzen bestimmt und mit den Kennziffern 0-5 bezeichnet, welche die folgende Bedeutung haben:
0 keine Wirkung
1 leichte Schäden oder Wachstumsverzögerung
2 deutliche Schäden oder Wachstumshemmung
3 schwere Schäden und nur mangelnde Entwicklung ■ oder nur 50 °ß>
aufgelaufen
4 Pflanzen nach der Keimung teilweise vernichtet oder nur 25 # aufgelaufen
5 Pflanzen vollständig abgestorben oder nicht aufgelaufen
Wirkstoffe, Aufwandmengen und Resultate gehen aus der nachfolgenden
Tabelle hervor:
Le A 15 229 - 22 -
-50981 7/ 1.1.-9
O)
Μ
r-i
ϋ ·γ-! C
3 0) 4)
I
Φ
-P
CQ
Ε-·
Ci
O
C
to·
J-φ
ε
ο
ι
CL)
t Φ ErH 3 1-1
CS O
CO CO
■Φ -P > CO
·*-> ία; co 21 ϋ
•c-l CO
α
ο
ο co
ι (υ
1-1 -r-i
Φ (η -P CO
CO r-i
I P O -H
I
CO
C W
•Η ·Η
CO CX
I S O Vi
C-H
Φ X) .C O CJ D,
O
C co
•Ή O
JC 1-4 ÜJ5
W ϋ
Ό I S
ι «η aß es
^, Ο«Η\
•Η+J 3 IsO
I <Η
J-. O •Η +>
> W
CNJ
mm -* ro
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mm
m ι
mm
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in<i- ' oo
oo
mm oo
mm oo
in in
mcvi
oo
»n
CM
CM
tr.
φ ■ρ
-μ
M X U
•Η
5098 17/1197
Wirkstoffliste
Wirkstoff Nr.
C-5
Il
r·
(' N)-N N-N=C(CH,).
'O=C ,C-SCH, '
\ MX -^
C-6
Il
Vnk2
-SCH
C-3
Il
.C-
(CHj)2CH-N N-N=C: 0=Cv C-SCH1
.CH-;
C-8
Il
N-H
C-C5H, 2
C-4
Il
Cn
(CH3)2 CH-N N-NH2
O=C C-SCH
VM-1
Il
CH,-N N-< H
O=C-U
(bekannt)
Le A 15
- 24 -
50981 7/1197
'Wirkstoff Nr.
VM-2
Il
CH,-N O=C
Le A 15 229
- 25 -
509817/119 7
Claims (4)
1) Verfahren zur Herstellung von N-Halogenformyl-carbamidsäurehalogeniden
der Formel
(D
in welcher
R für einen gegebenenfalls substituierten
aliphatischen, cyeloaliphatischen, araliphatischen oder aromatischen Rest und
X für Fluor, Chlor oder Brom steht,
dadurch gekennzeichnet, daß man Verbindungen der Formel
(II)
in welcher
1 \
R und X die oben angegebene Bedeutung haben und
2
R für einen gegebenenfalls substituierten
R für einen gegebenenfalls substituierten
aliphatischen oder araliphatischen Rest steht,
mit mindestens 2 Mol Fluor, Chlor oder Brom pro Thiolestergruppe bei Temperaturen von -20° bis 10O0C, gegebenenfalls in
Gegenwart eines Verdünnungsmittels, umsetzt.
Le A 15 229 - 26 -
5 0 9 8 17/1197
2) Verfahren nach Ansprucn ί, dadαϊ oh gekennzeichnet, daß man
bei Temperaturen zwischen 0° und 5O0C. arbeitet.
3) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Verdünnungsmittel einen Chlorkohlenwasserstoff,
vorzugsweise Tetrachlorkohlenstoff, einsetzt.
4) Verfahren nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß
man die Ausgangsverbindungen der Formel (II) nicht in Substanz einsetzt, sondern im Reaktionsgefäß herstellt,
indem man Verbindungen der Formel
R1-N=C< (III)
N3R2
in welcher
12
R und R die oben angegebene Bedeutung haben und
R und R die oben angegebene Bedeutung haben und
■ζ ρ
R für die gleichen Reste wie R steht,
mit mindestens 1 Mol Fluorphosgen, Phosgen oder Bromphosgen im Temperaturbereich von -20° bis +200°C,gegebenenfalls
in Gegenwart eines inerten Verdünnungsmittels, vorzugsweise eines Chlorkohlenwasserstoffs wie Tetrachlorkohlenstoff,,
umsetzt und das hierbei gebildete Reaktionsgemisch anschließend direkt - ohne Aufarbeitung - durch Umsetzen
mit Fluor, Chlor oder Brom entsprechend Anspruch 1 halogeniert. , .
Le A 15 229 - 27 -
5098 17/1197
Priority Applications (14)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2351556A DE2351556C2 (de) | 1973-10-13 | 1973-10-13 | Verfahren zur Herstellung von N-Halogenformyl-carbamidsäurehalogeniden |
| US05/510,971 US3962327A (en) | 1973-10-13 | 1974-10-01 | Process for the production of N-haloformylcarbamic acid halide compounds |
| BE149395A BE820913A (fr) | 1973-10-13 | 1974-10-10 | Procede de production d'halogenures d'acides n-halogenoformyl-carbamiques |
| IL45820A IL45820A (en) | 1973-10-13 | 1974-10-10 | Preparation of n-haloformyl-carbamic acid halides |
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| FR7434360A FR2247455B1 (de) | 1973-10-13 | 1974-10-11 | |
| IT28364/74A IT1022828B (it) | 1973-10-13 | 1974-10-11 | Procedimento per la preparazione di alogenuri dell acido n alogeno formilcarbammico |
| GB4417374A GB1422106A (en) | 1973-10-13 | 1974-10-11 | Process for the preparation of n-haloformylcarbamic acid halides |
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Family
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|---|---|---|---|
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| LU (1) | LU71087A1 (de) |
| NL (1) | NL7413428A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0034751A3 (en) * | 1980-02-20 | 1982-06-30 | Bayer Ag | Process for the preparation of 1-amino-1,3,5-triazine-2,4 (1h,3h) diones |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US4066689A (en) * | 1976-05-20 | 1978-01-03 | Union Carbide Corporation | Ketoalkanesulfenylcarbamoyl and ketoalkanethiosulfenylcarbamoyl halides |
Family Cites Families (1)
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-
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-
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0034751A3 (en) * | 1980-02-20 | 1982-06-30 | Bayer Ag | Process for the preparation of 1-amino-1,3,5-triazine-2,4 (1h,3h) diones |
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| DE2351556C2 (de) | 1982-06-03 |
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