DE2351462A1 - Verfahren und vorrichtung zum mischen und kontinuierlichen abfuehren von pulverfoermigem und/oder koernigem material aus einem behaelter - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum mischen und kontinuierlichen abfuehren von pulverfoermigem und/oder koernigem material aus einem behaelterInfo
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Description
A. AHLSTRÖM OSAKEYHTIÖ, Noorraarkku, Finnland
Verfahren und Vorrichtung 'zum Mischen und kontinuierlichen
Abführen von pulverförmigeni und/oder körnigem Material aus
einem Behälter
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Mischen' von in
einen Behälter wie einen Silo eingefüllten pulverförmigem und/oder körnigem Material und zum kontinuierlichen Abführen
des Materials aus diesem Behälter bei gleichzeitigem Vermischen von Material aus mehreren übereinanderliegenden
Materialschichten. Außerdem betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens, die aus
einem Behälter wie einem Silo mit einem Boden und mit in diesem Boden angeordneten Auslaßöffnungen zum Abführen
von vermischtem Material besteht.
In vielen Industriezweigen, beispielsweise bei der" Zementherstellung und bei metallurgischen Prozessen, ist es sehr
oft erforderlich, vor der mechanischen, der chemischen oder der Wärmebehandlung verschiedenartige pulverförmige oder
körnige Komponenten miteinander zu vermischen. Besonders Inder Zementindustrie ist es erforderlich, das Pulver,
welches,in Rohpulvermühlen gemahlen wird und je nach dem
409818/0326 ~2"
235US2
Zeitpunkt der Mahlung eine mehr oder weniger wechselnde
chemische Be.sohafxenlie.it hat, zu einer bezüglich seiner
chemischen Zusammensetzung homogenen Masse zxx vermischen,
bevor es in den Zementofen eingespeist werden kann. Weiterhin
ist es in der Zement Industrie auch, erforderlich, große
Mengen von zu verschiedenen Zeitpunkten hergestelltem Klinker oder fertigem Zement zur Verringerung von Qualitätsschwankungen des Endproduktes zu mischen.
Das Vermischen von pulverförmig en oder körnigen Stoffen kann sowohl kontinuierlich als auch diskontinuierlich bzw.
im Chargenbetrieb erfolgen.
Beim kontinuierlichen Mischen wird aus einem Silo oder
einem sonstigen Behälter ständig etwa ebensoviel Material entnommen wie diesem zugeführt wird. Bei einem bekannten
kontinuierlichen Mischverfahren wird das pulverförmige Material durch Einblasen von Luft ständig in der Schwebe
gehalten und dabei kontinuierlich Material nachgefüllt und gleichzeitig kontinuierlich entnommen. Ein solches Verfahren
setzt jedoch eine beträchtliche Koinpressorleistung voraus.
Bei einem anderen bekannten Verfahren, dessen Mischef.fekt
jedoch sehr gering ist, wird durch im Siloboden befindliche Öffnungen ständig Luft eingeblasen, so daß kontinuierlich
Pulver aus dem Silo abfließt, -während gleichzeitig von oben in den Silo Pulver nachgefüllt wird. Hierbei
sind die Luftblasvorrichtung en zwar über den größten Teil des Silobodens verteilt angeordnet, jedoch wird das Pulver
nur über schmale, direkt oberhalb der Entleerungsöffnung angeordnete Kanäle abgeführt, wobei das nachgefüllte
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BAD
Material durch diese Kanäle direkt zur Entleerungsoff rmng
gelangen kann und sich somit mit dem größten Teil des
im Silo befindlichen Materials nicht vermischt. Ein gewisser Mis chef fekt wird bei Verwendung derartiger Silos
dann erzielt, wenn das Einfüllen periodisch erfolgt, während das Material kontinuierlich, d.h. also ständig
abgeführt wird. Dabei bilden sich oberhalb der Abführöffnungen Vertiefungen in dem geschichteten Material, v;obei
sich Materialien aus den oberen Schichten beim Nachrutschen des Pulvers in diese Vertiefungen miteinander
vermischen. Da Pulver, wenn es einmal in Bewegung gebracht ist, einen verhältnismäßig flachen Rutschwinkel oder
Rieselwinkel hat, wird hierbei lediglich in einer verhältnismäßig dünnen Schicht des im Silo befindlichen Materials
eläMischeffekt des zu den Abführ öffnung en nachrutschenden
Materials erzielt.
Ein besserer Mischeffekt ergibt sich, wenn der ..zum Homogenisieren
des Materials verwendete Silo in zwei übereinander angeordnete Kammern unterteilt ist, von denen die
obere bei gleichzeitigem Entleeren der unteren Kammer kontinuierlich
gefüllt wird. Bei Erreichen eines bestimmten Füllstandes in der oberen Kammer öffnet sich eine große
Anzahl von im Boden dieser Kammern befindlichen Öffnungen,
so daß der Inhalt der oberen Kammer innerhalb kurzer Zeit in die untere Kammer fließt. Durch dieses rasche Überführen
des Materials aus der ersten Kammer in die zweite Kammer wird ein besserer Mischeffekt erzielt. Außerdem bildet das
in der unteren Kammer befindliche pulverföriaige Material
eine schwebende Oberflächenschicht, die zur weiteren Vermischung beiträgt.
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BAD OWGINAL
Die Aufgabe der Erfindung "beste·it darin, pulverförmiges
oder körnige α .Hate rial kontinuierlich aus einem Behälter
wie einem Silo ο ,dgl« derart entnehmen zu können, daß die
Zusammensetzung des abgefülirten Materialstrom©ε etwa dem
Mittelwert der im Silo befindlichen, unterschiedliche
Zusammensetzungen aufweisenden Katerialcchichten entspricht,
so daß die auf die Zeiteinheit bezogenen Qualitäts-Schwankungen
des abgeführten Materialstromes auf ein Minimum gebracht werden und die verwendete Vorrichtung einfach und
preiswert sowohl in der Anschaffung wie im Betrieb ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art vorgeschlagen, daß das Material mit
zur Abführstelle und insbesondere zur Verbindungslinie zwischen Einführ- und Abführsteile des Behälters zunehmender
Sinkgeschwindigkeit und somit mit zur Abführstelle oder der Verbindungslinie zwischen Einfüll- und Abführstelle
in geneigt verlaufenden Materialschichten über eine große
Flüche verteilt abgeführt wird. Weiterhin wird zur Lösung der gestellten Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs
genannten Art vorgeschlagen, daß sie zur gleichmäßigen Materialabfuhr mehrere praktisch gleichmäßig über den
Behälterboden verteilt angeordnete Auslaßöffnungen aufweist,
durch welche das Material im wesentlichen über die gesamte Grundfläche des Behälters gleichmäßig verteilt in regulierbaren
Mengen bzw. mit regulierbarer Geschwindigkeit austritt. Dadurch ist es möglich, daß Material aus allen
im Behälter befindlichen Materialschichten in richtiger
Proportion zueinander abgeführt und beim Abführen miteinander vermischt wird.
■ · -5-4098 18/0 3 29
BAD ORIGINAL
-1P-
Nach"in der Fachliteratur- beschriebenen Versuchsergebnxssen
sinkt Pulver und somit auch körniges Material in einem Silo praktisch nur senkrecht nach unten, wenn das Material
am Boden des Silos entnommen wird. Führt man das Material
kontrolliert und im wesentlichen über die gesamte Fläche des Bodens i/iehr oder weniger gleichmäßig ab, so rutscht
der gesamte Inhalt des Silos einfach nach. Wird die Abführeinrichtung
bzw. Entnahineinrichtung so ausgebildet, daß
die Abführgeschwindigkeit zur Mittellinie des Silos zunimmt,
so rutscht das Material in der Mitte des Silos stärker als an der Peripherie des Behälters nach. Das nachgefüllte
Material, welches in Abhängigkeit von der Zeit eine variable Zusammensetzung hat, lagert sich schichtenweise
im Silo ab. Dank der sich in Abhängigkeit vom Radius des Silos änderndem Sinkgeschwindigkeit des Materials
gelangen die einzelnen Materialschichten im Laufe der Zeit
in eine immer steilere Lage, d.h. sie verlaufen geneigt nach unten zur im Zentrum des Silos befindlichen Abfuhrsteile»
Benutzt man als Abfuhreinrichtung einen um die
Mittelachse des Silos rotierenden und von der Mitte des Silos nach außen gerichteten, durch die schräg verlaufenden
Materialschichten hindurchreichenden Arm oder Ausleger, welcher Abführöffnungen bzw. Abführlöcher enthält, so wird
Material aus mehreren, eine verschiedene Zusammensetzung
aufweisenden Schichten gleichzeitig entnommen und beim Abführen zu einem homogenen Materialstrom miteinander vermischt,
dessen Zusammensetzung auch dann nur geringfügig schwankt, wenn die Zusammensetzung der in den Silo einfüllten
Materialien oder Materialschichten große Unterschiede aufweist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
409818/0329 _6„
Fig. 1 einen schecjatischon Querschnitt durch die Hälfte
dec Inhaltes eines Silos mit eingezeichneten
Schichtlinien, welche die einzelnen Matorialschichten
andeuten,
Fig.1a einen senkrechten Schnitt durch eine Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Behälters,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch den Boden des in Fig. 1a dargestellten Behälters in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie I-I aus Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Boden des Behälters in gegenüber Fig. 1a, 2 und 3 verkleinertem Maßstab,
Fig. 5 einen Teilschnitt durch den Boden eines Behälters nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt nach Linie H-II aus Fig. 5,
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Boden eines Behälters nach noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung
und
Fig. 8 einen senkrechten Schnitt nach Linie HI-III aus
Fig. 7.
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BAD OftKälNAL
Aus Fig. 1 ist zu e-rkennon ,>
wie sieb zu tiat sr κ chi eidlichen
Zeiten in einen als Silo ausgebildeten Behälter eingefüllte
Materialschichten 31 im Behälter ablagern« Die vielfach
eine unterschiedliche -Zusammensetzung aufweisenden einzelnen
Materialschichten 31 sind, durch eingezeichnete Linien
gegeneinander abgegrenzt. Eine Kurve 32 zeigt an, wie die Sinkgeschwindigkeit des im Behälter "befindlichen pulverförmigen
oder körnigen Materials zum Zentrum des in Draufsicht kreisförmigen Behälters zunimmt. Der Behälter ist
ja diesem Falle durch einen in Draufsicht kreisförmigen Boden 33 und eine hochstehende zylindrische Wand 34 angedeutet.
Aus Fig. 1 ist zu erkennen, daß beim-Abführen von pulverf
örmigem Material aus dem Behälter .entsprechend den eingezeichneten
Pfeilen mehrere Materialschichten miteinander vermischt werden. Da die Grundfläche der beim Abfüll Vorgang
geschnittenen Materialschichten mit wachsendem Abstand vom Zentrum des Behälters zunimmt, während gleichzeitig
die Höhe der angeschnittenen Schichten mit wachsendem Abstand
abnimmt, werden beim Abfüllvorgang von jeder eingefüllten Materialschicht etwa gleich große Mengen abgeführt,
so daß die Zusammensetzung des abfließenden Materialstromes etwa dem Mittelwert der Zusammensetzungen der
angeschnittenen Mate rial schicht en entspricht i Es läßt sich
zeigen, daß die günstigste Sinkgeschwindigkeit w(r) des Materials beim Abführen des Materials in Horizontal ebene
am Behälterboden eines aufrechtstehenden Behälters oder
SiD.os nach folgender Formel berechnet werden kann:
G 1
vr
2iTp(r - v±) r
409818/0329
-8-
In der Formel bedeutet G den durch den Behälter laufenden
Materialstrom, ρ das spezifische Gewicht des pulverförmigen
Materials,- r und r. die Begrenzungsradien, zwischen denen die Materialentnahme erfolgt„ und r den Radius des siloartigen
Behälters. Wird das Pulver unter Einhaltung dieses Geschwindigkeitsprofils aus dem Behälter abgeführt, so
wird auch ein besserer qualitätsausgleichender Mischeffekt erzielt als wenn das p&lverförmige Material im schwebenden
Zustand bzw. im Wirbelbett innerhalb des Behälters vermischt wird.
Durch die Erfindung erzielt man gegenüber dem bekannten
Stand der Technik einen besseren Mischeffekt in einem
gleich großen Behälter, wobei keine obere Begrenzung für den Füllstand des siloartigen Behälters gegeben und der
Energiebedarf sehr gering ist.
Aus dem in Fig. 1a bis 4 dargestellten Behälter ist erkennbar, daß sich im Zentrum des kreisförmigen Behälterbodens
ein Auslaßtrichter 1 befindet, in den radial verlaufende,
horizontal angeordnete Förderschnecken 2 Material einspeisen. Jede Förderschnecke 2 ist in einer
Rinne 3 untergebracht, wobei jede Rinne 3 Stirnwände 4 und mit für die Förderschnecke 2 bestimmten Lagern 6 und 7
aufweist. Die Stirnwand 5 ist offen. Jede Förderschnecke 2
wird von einem Motor 8 angetrieben.
Oberhalb jeder Förderschnecke 2 ist eine als mit Längsnuten versehene Welle ausgebildete Dosiervorrichtung 9 angeordnet,
die über ein Zahnradpaar 10 und 11 mit der Abtriebswelle des Motors 8 in Verbindung steht. Die Dosier-
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■■.·· 235H62
vorrichtung 9 verschließt eine am tiefsten Punkt einer
radial verlaufenden» im Querschnitt V-förmigen Rinne b§«
findliehe Öffnung. Pie Rinne ist von abgestuft rtebeneiii·*«
ander angeordneten Blechen 12 begrenzt. Der Behälterboden
wird von mehreren Rinnen dieser Art, die nebeneinander angeordnet sind,gebildet, wie Fig. 4 geigt. Diese Rinnen
laufen im Zentrum des Behälters in einen pyramidenförmigen
Mittelteil 1.3 aus. Die Stufung der Bleche 12 ist so gewählt i daß zwischen ihnen jeweils ein gelochtes JLuftrohr
Platz hat, durch welches Druckluft zugeführt werden kann,
um das iri der Rinne befindliche Material zn fluidisieren
und dadurch den Material transport zur am Boden derv-for«
migen Rinne befindlichen Dosiervorrichtung 9 zu fördern,
und um die Bildung von Materialbrücken in der Rinne zu
verhindern;.
Durch Drehen der Dosiervorrichtung 9 wircS Material aus
dem Behälter abgeführt. "Von obe£. strömt in den Behälter
frisches Material nach»
Da die von d,er Dosiervorrichtung 9 aus dem Behilter
führte Material8ienge % bezogen auf die Längeneinheit der
Dosiervorrichtung, konstant ist, entspricht ^iLe StrÖmung
geschwindigkeit w(r} des abfließenden Materials Xn
senkrechter Richtung der oben angegebenen Formel*
Die unterhalb der Dosiervorrichtung 9 laufende Förderschnecke Z fördert, das von der betreffende» Dosiervor«
richtung aus dem Behälter entnommene Material zum im
Zentrum des siloartigen Behälters befindlichen Trichter
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2351AB2
von wo das gesamte aus dein Behälter entnommene Material
beispielsweise mit Hilfe eines nicht dargestellten Förderbandes
abgeführt werden kann.
In Fig. 5 und 6 ist eine abgewandelte Ausführungsform.des
erfindungsgemäßen Behälters dargestellt. Bei diesem Behälter
wird der Boden wie beim zuerst beschriebenen Aus-, führungsbeispiel von nebeneinander angeordneten und in
radialer Richtung verlaufenden V-förmigen Rinnen gebildet« In der waagerechten Bodenplatte 16 jeder der V-förmigen
Rinnen befinden sich in gleichmäßigen Abständen voneinander runde Öffnungen 17. Neben jeder Öffnung 17 ist ein Luftrohr
18 angeordnet, durch dessen gelochte Wand Luft eingeleitet wird, welche bewirkt, daß das Material im Bereiche der betreffenden Öffnung gut fließfähig ist. Die, Druckluft wird
den Luftrohren 18 durch einen Verteiler 19 zugeführt. Jedes
Luftrohr 18 ist mit einem durchlässigen Gewebe 20 überzogen,
beispieloweise mit einem Metallsieb, wodurch eine gleichmäßige
Verteilung der Luft gewährleistet ist«
Unterhalb jeder V-förmigen Rinne 15 befindet sich jeweils
eine weitere, mit einem geneigt verlaufenden gelochten
Zwischenboden 21 versehene Rinne 22. Durch ein Rohr 23 wird
durch den gelochten Boden 21 Luft hindurchgeblasen, wodurch das in die Rinne 22 gelangte Material zur Abfuhr öffnung 24
dieser Rinne gefördert wird.
Wird das auf dem Boden der V-förmigen Rinne 15 liegende
Material mit Hilfe von Druckluft fluidisiert, so strömt es
durch die Öffnungen 17 in die Rinne 22 ab. Die Öffnungen 17 sind alle gleich groß. Auch strömt durch alle Öffnungen 17
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BAD
235H62:
eine gleich große Menge Material. Die aus der Rinne 15 abgeführte Hat eri almenge ist auf deren Längen einheit bezogen konstant, so daß der Materialstrom im Behälter dem
erfindungsgemäßen Prinzip entspricht. Das in die Rinne
fallende Material gelangt dank dem geneigten Boden 21 und
der durch denselben erfolgenden Luftzufuhr zur Abfuhr-Öffnung 24, von wo es in nicht mehr dargestellter Weise
abtransportiert wird. ;
In. Fig. 7 und 8 ist eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Behälters dargestellt. Hierbei ist der Boden des Behälters von einer Vielzahl nebeneinander angeordneter
Trichter 25 gebildet, in denen jeweils eine snkrecht angeordnete Förderschnecke 26 läuft, welche das
Material in steuerbarer Menge aus dem Behälter abführen
können. Die Verteilung und die Vorschubkapazität bzw, die
Fördermenge der Förderschnecken 26 sind so gewählt, daß sich im Behälter das jeweils gewünschte Geschwindigkeitsprofil des Materialstromes ergibt..
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BAD OWGlNAL
Claims (1)
- der Abführstelle umgekehrt proportional ist.5*) Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bestehend aus einem Behälter wie einem Silo mit einem'Boden und mit in diesem Boden angeordneten Auslaßöffnungen zum Abführen von vermischtem Material, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur gleichmäßigen Materialabfuhr mehrere praktisch gleichmäßig über den Behälterboden verteilt angeordnete Auslaßöffnungen aufweist.6.) Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, • daß am Behälterboden mehrere voneinander getrennte, radial verlaufende Spalte oder gleichmäßig über die Bodenfläche verteilte Löcher vorgesehen sind, die zu einem oder mehreren unter dem Behälterboden befindlichen Abführkanälen führen.7.) Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Spalten oder Löchern Abführeinrichtungen zum kontrollierten bzw. gesteuerten Abtransportieren des im Silo befindlichen Materials in den darunter an- · geordneten Abführkanal angeordnet sind*8.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Fluidisieren des Materials oberhalb der Spalte oder Löcher Lufteinblase-Einrichtungen angeordnet sind.9.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem radialen Spalt eine in409818/0329A. AHLSTRfSM OSAKEYHTIÖ, Noormarkku, Finnland Patentansprüche:•Verfahren zum Mischen von in einen Behälter wie einen Silo eingefüllten pulverförmigem und/oder körnigem Material und zum kontinuierlichen Abführen des Materials aus diesem Behälter bei gleichzeitigem Vermischen von Material aus mehreren.übereinanderliegenden Material— schichten, dadurch gekennzeichnet, daß das.Material mit zur Abführstelle und insbesondere zur Verbindungslinie zwischen Einfüll- und Abführstelle des Behälters zunehmender Sinkgeschwindigkeit und somit mit zur Abführstelle oder der Verbindungslinie zwischen Einfüll- und Abführstelle hin geneigt verlaufenden Materialschichten über eine große Fläche verteilt abgeführt wird.2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material in der Mitte eines zylindrischen Behälters von oben eingefüllt und in der Mitte des Behälterbodens abgeführt wird. . . '3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abführen jeder Materialschicht gleichgroße Materialmengen entnommen werden.4. ) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Material regulierbar mit einer Sinkgeschwindigkeit entnommen v/ird, die der Entfernung der einzelnen Materialschichten oder Mater.ialpartikel von'40 9818/0329 -2-235H62Längsrichtung des Spaltes verlaufende, nach dem Hockenradprinzip arbeitende, um ihre Längsachse drehbare Nutwelle (9) zum Einspeisen von Material mit kontrollierter Geschwindigkeit in den darunter!).legenden Abführkanal (3) angeordnet ist.10.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Öffnung (25) eine im wesentlichen vertikal verlaufende Förderschnecke (26) zum Durchschleusen des im Silo befindlichen Materials mit kontrollierter Geschwindigkeit durch die im Siloboden befindliche Öffnung hindurch angeordnet ist.11.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bi» 10, dadurch gekennzeichnet, daß die unter dem Behälterboden bedinfliehen Abführkanäle (3;22) in Richtung des Spaltes bzw. der Lochreihe verlaufen und eine Förderschnecke (2) zum Transportieren des in den Abführkanal fallenden Materials in Richtung auf die aia einen Ende des Kanals befindliche Abführöffnung (1) zu enthalten.G/H409818/032-9'
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