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DE2350761B2 - Antriebsvorrichtung für die Längsbewegung eines Werkzeugmaschinenschlittens - Google Patents

Antriebsvorrichtung für die Längsbewegung eines Werkzeugmaschinenschlittens

Info

Publication number
DE2350761B2
DE2350761B2 DE19732350761 DE2350761A DE2350761B2 DE 2350761 B2 DE2350761 B2 DE 2350761B2 DE 19732350761 DE19732350761 DE 19732350761 DE 2350761 A DE2350761 A DE 2350761A DE 2350761 B2 DE2350761 B2 DE 2350761B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine tool
profile pieces
housing
spindle
drive device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732350761
Other languages
English (en)
Other versions
DE2350761A1 (de
DE2350761C3 (de
Inventor
Pierre Armand Esbly Legueu (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alme Vis A Billes Sa Meaux (frankreich) Ste
Original Assignee
Alme Vis A Billes Sa Meaux (frankreich) Ste
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alme Vis A Billes Sa Meaux (frankreich) Ste filed Critical Alme Vis A Billes Sa Meaux (frankreich) Ste
Publication of DE2350761A1 publication Critical patent/DE2350761A1/de
Publication of DE2350761B2 publication Critical patent/DE2350761B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2350761C3 publication Critical patent/DE2350761C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/38Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously
    • B23Q5/40Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously by feed shaft, e.g. lead screw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für die Längsbewegung eines Werkzeugmaschinenschlittens mit einer Kugelumlaufspindel, deren Kugeln unter Druck in einer Zahnleiste laufen, die von halbschalenförmigen Profilstücken gebildet wird und als Führung für die Kugelumlaufspindel dient, wobei der aus der Zahnleiste herausragende Teil der Spindel mit einem Gehäuse bedeckt ist, das halbringförmig und mit dem beweglichen Schlitten der Werkzeugmaschine verbunden ist.
Bei einer bekannten Antriebsvorrichtung dieser Art (CH-PS 4 56 260) sind die Profilstücke an einer gesonderten Halterung mittels Schrauben befestigt, die ihrerseits wieder an einem Gestell der Werkzeugmaschine befestigt ist. Diese Befestigung ist relativ aufwendig und wenig steif, was bei hohen Belastungen zu Ungenauigkeiten in der Positionierung des Schlittens führt. Außerdem können bei dieser Befestigung der Profilstücke Herstellungstoleranzen der Profilstücke selbst und andere Ungenauigkeiten einer bestimmten Werkzeugmaschine nicht berücksichtigt bzw. kompensiert werden, so daß die Genauigkeit der Positionierung des Schlittens bei den heutigen Präzisionsanforderungen auch insoweit unzureichend ist.
Bei einer anderen bekannten Antriebsvorrichtung (DE-OS 20 43 918) sind die Profilstücke der Zahnleiste am Schlitten mit Hilfe von Schrauben und Paßstiften befestigt und fixiert. Die Paßstifte greifen hierbei in Blindbohrungen im Schlitten und können daher nicht verstellt werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Unzulänglichkeiten der bekannten Antriebsvorrichtungen zu vermeiden und eine kompakte und steife Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die einzelnen Profilstücke unter Berücksichtigung vorgegebener Ungenauigkeiten sehr genau zueinander montiert werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die die Zahnleiste bildenden Profilstücke mit
ίο etwas Abstand voneinander unmittelbar auf den plan geschliffenen Oberflächen eines Gestells der Werkzeugmaschine befestigt sind und jeweils mindestens einen im eingebauten Zustand zugänglichen, der Einstellung der Profilstücke dienenden Stift aufweisen, der nahe der Stirnfläche des Profilstückes angeordnet ist Die direkte Befestigung der Profilstücke an dem Gestell der Werkzeugmaschine gibt der Antriebsvorrichtung eine große Steifigkeit. Temperaturschwankungen haben auf die Genauigkeit der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung kaum einen Einfluß. Darüber hinaus können die einzelnen Profilstücke durch die erfindungsgemäße Einstellstifte unter Berücksichtigung vorgegebener Ungenauigkeiten sehr genau zueinander montiert werden, so daß der Gewindeschritt zwischen den einzelnen Profilstücken mit großer Genauigkeit eingehalten und eine genaue und kontinuierliche Verlagerung der Spindel und damit des Schlittens erzielt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Antriebsvorrichtung, insbesondere im Hinblick auf die Ausbildung und Anordnung der Lagergehäuse bzw. Lager für die Spindel sind in den Unteransprüchen angeführt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in einer Teildraufsicht eine zwischen das Gestell einer Werkzeugmaschine und ihren beweglichen Schlitten eingesetzte Vorrichtung,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht der beiden Profilstücke, die die Zahnleiste bilden, und
F i g. 3 einen Axialschnitt durch die Spindel.
Profilstücke in Form von Halbschalen 1 sind unmittelbar an dem festen Maschinengestell 2 angebracht. Die Oberflächen 3 und 4 des Maschinengestells sind derart geschliffen, daß ihre Oberflächengestalt eine sehr genaue Anbringung der Halbschalen 1 ermöglicht, die mittels Schrauben oder Gewindebolzen befestigt sind, die in Bohrungen 5 eingesetzt sind, die quer zu den Profilstücken verlaufen.
F i g. 1 zeigt die Halbschalen 1 in der Stellung, in der
so sie die Zahnleiste bilden, sowie ein halbringförmiges Gehäuse 6, das mit dem beweglichen Teil der Werkzeugmaschine eine Einheit bildet. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Zahnleiste vertikal angebracht und die Kugelumlaufspindel 7 bewegt sich auf einer Reihe von Kugeln 8 mit dem halbringförmigen Gehäuse 6 und einem beweglichen Schlitten 19, mit dem das Gehäuse verbunden ist. Die Vorrichtung ist derart gestaltet, daß das Gehäuse eine konstante radiale Vorspannkraft R während der Bewegung des Schlittens auf die Kugelspindel ausübt; dieser Zustand ist wesentlich, um eine Spielfreiheit und die maximale axiale Starrheit der Kugelumlaufspindel aufrechtzuerhalten.
Wesentlich ist weiterhin, daß jedes Profilstück 1, das die Zahnleiste bildet, mit Einstellstiften 9 versehen ist, die nahe der Stirnfläche angeordnet sind, wie in F i g. 2 gezeigt. Der Abstand »d« zwischen der Achse 10 des Einstellstiftes und der Stirnfläche 11 jedes Profilstücks
ist genau vorbestimmt, so daß man fehlerlos den Abstand »D« zwischen zwei Einstellstiften 9 ausrechnen kann. Wenn man den Wert »A< kennt, ist es ohne Schwierigkeiten möglich, eine Tabelle aufzustellen, die für jeden bestimmten Fall den Abstand angibt, der zwischen zwei Einstellstiften bestehen soll, die an zwei benachbarten Profilstücken angebracht sind. Damit ist es möglich, sofort und ohne die Notwendigkeit von Versuchen die genaue Stellung der Profilstücke zueinander festzulegen und eine genaue Einstellung der Abstände »«< einzuhalten, die zwischen den Profilstükken bestehen, und eine genaue Fortsetzung der Gewindeschritte zwischen den verschiedenen Profilstücken zu gewährleisten.
Wie man besonders aus F i g. 3 erkennt, ist die axiale Starrheit der Lager der Spindel dadurch erreicht, daß jedes Lagergehäuse 12 zwei axiale Befestigungspunkte aufweist, die deren Verformung oder Federung vermeiden. Der erste Befestigungspunkt wird durch die Verbindung jedes Lagergehäuses mit der Stirnfläche 6| des halbzylindrischen Gehäuses 6 gebiluet, wobei Verbindungsstifte 13 eingesetzt sind. Der zweite Befestigungspunkt der Lagergehäuse 12 wird durch eine sich selbst festlegende Mutter 14 gebildet, die auf einem Ende 15 der Spindel 7 unbeweglich angebracht ist. Diese Mutter übt eine Vorspannkraft auf zwei axiale Lagerringe 16 aus; durch diesen Zusammenbau wird eine einheitliche und starre Baugruppe aus vier mechanischen Elementen gebildet, nämlich dem halbzylindrischen Gehäuse 6, der Spindel 7 und den beiden Lagergehäusen 12. Dadurch wird auch jede Verformung im Bereich der Lager in den mit 17 und 18 bezeichneten Zonen ausgeschlossen.
Die Lager sind als Wälzlager ausgebildet und werden von zwei entgegengesetzten axialen Lagerringen 16 gebildet, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel Rollenlager sind, die gewählt wurden, weil sie mit einem diametral entgegengesetzt angeordneten doppelten Rollensatz 20 den Vorzug aufweisen, daß sie viel höhere axiale Kräfte übertragen als herkömmliche Wälzlager.
Es ist möglich, die Führung der Kugelumlaufspindel dadurch noch zu verbessern, daß man zwischen den beiden Axialrollenlagern ein Lager 21, insbesondere ein Wälzlager einsetzt, das in unmittelbarer Berührung mit einem Laufzapfen 22 oder Kugelumlaufspindel steht.
Dieses Rollenlager 21 kann aber auch weggelassen werden, wenn die Spindel durch die Kugeln ausreichend geführt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Antriebsvorrichtung für die Längsbewegung eines Werkzeugmaschinenschlittens mit einer Kugelumlaufspindel, deren Kugeln unter Druck in einer Zahnleiste laufen, die von halbschalenförmigen Profilstücken gebildet wird und als Führung für die Kugelumlaufspindel dient, wobei der aus der Zahnleiste herausragende Teil der Spindel mit einem Gehäuse bedeckt ist, das halbringförmig und mit dem beweglichen Schlitten der Werkzeugmaschine verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zahnleiste bildenden Profilstücke (1) mit etwas Abstand voneinander unmittelbar auf den plan geschliffenen Oberflächen eines Gestells (2) der Werkzeugmaschine befestigt sind und jeweils mindestens einen im eingebauten Zustand zugänglichen, der Einstellung der Profilstücke dienenden Stift (9) aufweisen, der nahe der Stirnfläche (11) des Profiistückes angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der beide Enden der Spindel in Lagergehäusen aufgenommen sind, die mit dem halbringförmigen Gehäuse verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagergehäuse (12) an der Stirnfläche (6,) des halbringförmigen Gehäuses (6) befestigt und an der Spindel (7) axial unbeweglich angebracht sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Lagergehäuse (12) eingesetzten Lager von zwei axialen Rollenlagern (16) gebildet werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wälzlager (21) zwischen den beiden axialen Rollenlagern (16) angeordnet ist.
DE19732350761 1973-04-17 1973-10-10 Antriebsvorrichtung für die Längsbewegung eines Werkzeugmaschinenschlittens Expired DE2350761C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7314081A FR2226884A1 (de) 1973-04-17 1973-04-17

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2350761A1 DE2350761A1 (de) 1974-10-31
DE2350761B2 true DE2350761B2 (de) 1978-08-03
DE2350761C3 DE2350761C3 (de) 1979-04-05

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732350761 Expired DE2350761C3 (de) 1973-04-17 1973-10-10 Antriebsvorrichtung für die Längsbewegung eines Werkzeugmaschinenschlittens

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Country Link
BE (1) BE849030Q (de)
DE (1) DE2350761C3 (de)
FR (1) FR2226884A1 (de)
GB (1) GB1456023A (de)
IT (1) IT995600B (de)

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IT995600B (it) 1975-11-20
FR2226884A1 (de) 1974-11-15
GB1456023A (en) 1976-11-17
DE2350761A1 (de) 1974-10-31
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